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Tag: 20. Mai 2020

Abschottung, Tag 68

Abschottung, Tag 68

Ich rede einfach nicht mehr über meinen Schlaf. Ändert ja auch nichts.

Das Kind hat mittwochs Unterricht in der Spätschicht. Daher steht der Wecker wieder human auf 9h00. Ich schlapfe recht zügig direkt an den Arbeitsrechner und arbeite bis 18h00 quasi durch. Nagut, ein paar Unterbrechungen gab es:

  • Kind zur Schule losschicken (wie schön*: Die Nöltiraden gegen die Schule sind wieder da.)
  • Anruf, dass meine Gabel repariert werden kann <3
  • Telefonat mit einer Mutter aus der Klasse
  • Brezellieferung mit Fensterdate
  • Kind zum Rugby losschicken
  • Anruf von meiner Vorgesetzten mit der dringenden „Ermahnung“, das lange Wochenende zu genießen**.

Nach getaner Arbeit gehe ich duschen und dann einkaufen. Ich habe Glück: Es ist weder voll noch stressig im Supermarkt. Allerdings habe ich keinen Plan, was wir heute und morgen kochen bzw. essen wollen und kaufe etwas planlos ein. Als ich wieder da bin, ist es schon fast Zeit für die #CorotäneKneipe. Gut, dass es heute Antipasti und so gibt.

Als der RB nach der Arbeit nach Hause dazu kommt, müssen wir „weiterarbeiten“: Er hat drei Weine zum Verkosten mitgebracht. Was soll ich sagen?! Wein ist heimtückisch. Solange ich sitze, geht das läuft der ganz gut, aber sobald ich aufstehe, kommt ab einem gewissen Pegel der kleine Mann mit dem Holzhammer. Und so schaffte ich es irgendwann nicht mehr zurück vor den Bildschirm, sondern legte ich in Bett. In voller Montur.

Immerhin habe ich es noch geschafft, den Wecker auszustellen, bevor ich komatös einschlief***

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* nicht…

** Ich werde was machen (müssen), damit sich nächste Woche nicht alles ballt und stapelt.

*** War wohl nötig.