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Tag: 18. Mai 2020

Abschottung, Tag 66

Abschottung, Tag 66

Meine Einschlafrituale gehen mir zunehmend auf den Keks: hinlegen, lesen, aufstehen für Toilette, hinlegen, lesen, kalte Füße, aufstehen für Wärmflasche und Toilette, hinlegen, was Entspannendes hören. Dauert in der Regel anderthalb bis zwei Stunden. Und es nervt!

Seit Beginn der Abschottung steht der Wecker erstmals wieder kauf weit vor 8h00. Das Kind muss nämlich um 8h00 beim Kieferorthopäden sein. Ich unterstütze ihn beim Fertigmachen. Hin geht er allerdings alleine. Ich muss mich nochmal ins Bett legen, daher melde ich mich im Büro erstmal unpässlich. Das Kind lässt mich quasi schlafen, als er wiederkommt. Dass er die Hyrax und die Brackets los ist, zeigt er mir erst als ich wieder unter den Lebenden bin.

Es ist krass, was sich im vergangenen Dreivierteljahr getan hat.

Abgesehen vom Stundenmachen gestern Abend habe ich den Arbeitsrechner seit Freitagnachmittag nicht geöffnet. Zusammen mit der Wanderung ist das meinem Arbeitsflow höchst zuträglich. Am Nachmittag kann ich mich zum Arbeiten auf den Balkon setzen. Das tut auch gut. Das Kind fährt zum Rugby-Training. Irgendwann ist es dann aber auch spät. Weil es nicht mehr lang zum Online-Tasting vom RB ist, setze ich Kartoffeln auf und mache die Grie Soß.

Hach, Grie Soß geht immer. Grie Soß macht glücklich.

Während der RB sein Online-Tasting hat, erstelle ich einen virtuellen Spaziergang von der vorletzten Wanderung für meine Eltern.

Ich mag es, dem RB bei der Arbeit zuzuhören.

Das Kind geht früher als sonst ins Bett. Morgen muss er um 8h15 in der Schule sein. Känguruchroniken lesen wir dennoch ein bisschen weiter.