B lehrt

B lehrt

Kurz sah es so aus, als könnte ich nicht meine AG geben. Ich hatte keinen Raum. Dann fand sich aber zum Glück doch wer, die mir die Räume zeigte und nun werde ich meine Freitagnachmittage in einem kleinen schnuckeligen Nawi-Saal verbringen.

Als ich meine Schülerinnen einsammelte, machte eine mit der Wasserflasche eine Pfütze mitten im Flur. Das wirkte zum einen sehr nach wenig Versehen und zum anderen wäre die Pfütze so oder so für jede, die da langliefe, gefährlich. Also forderte ich die Verursacherin auf, die Pfütze wegzumachen. Ich erntete ein Schulterzucken, woraufhin ich erläuterte, warum die Pfütze weggemacht werden müsse und dass die AG für alle nicht anfangen würde, bis das erledigt sei. Da flitzte das Kind endlich los. Es dauerte und eine anderes Kind fragt, worauf wir warten würden. Ich erklärte es und da nahm dieses Kind eine Packung Taschentücher aus dem Rucksack und machte die Pfütze weg. Die Verursacherin war immer noch nicht zurück, aber wir gingen schon mal in unseren Raum.

Als das Pfützen-Kind kam, forderte ich es auf, sich beim anderen Kind zu bedanken.

Fronten geklärt. Vorerst.

Der Rest der AG war toll. Die Kids waren durchaus bei der Sache. Wir klärten ein paar grundlegende Dinge über Chemie und Physik. Wir besprachen die Laborregeln (also AG-Regeln) und hatten tatsächlich noch Zeit für einen ersten kleinen Versuch, der für viele Ohs und Ahs sorgte.

Chromatographie geht halt immer

Die Kinder haben auf jeden Fall Bock und Interesse. Auch freitags in den letzten Stunden. Das motiviert.

Ich werde versuchen, ihnen so viel wie möglich mitgeben zu können.

Fangirl-Glück

Fangirl-Glück

Offiziell erscheint die Platte erst morgen. Aber durch die Vorbestellung wurde sie mir bereits heute geliefert.

Im Oktober dann zum Konzert in Paris und Frankfurt.

Ich freu mich sooo voooooor!

Auf, auf

Auf, auf

Heute sagte ich mir mehrfach „auf, auf“, damit ich mich endlich mal an den Text mache, der auf mich lauert. Doch irgendwie kam bei mir an „auf … schieben“. Ich schob erstmal ein anderes Projekt dazwischen. Dann musste ich dringend die Wäsche machen. Ach und wenn ich bei der Hausarbeit bin, kann ich auch schnell mal durchsaugen. Das Kind musste angetrieben werden, um zum Training zu gehen. Joah, dann hätte ich durchaus Zeit gehabt. Doch da musste ich dringend einkaufen gehen und das Essen vorbereiten. Und dann war das Kind wieder da und das Essen in Produktion. Der RB kam währenddessen. Wir aßen und dann war es auch schon spät. Das Kind musste in Bett gebracht werden. Anschließend musste ich das Internet leerlesen. Naja, eher hier und da lesen, ein bisschen stalken recherchieren, um dem RB wenigstens mal Bilder von meinen Brüdern zu zeigen. Und dann war auch ich endlich der Aufschieberei überdrüssig und fing an zu schreiben … den heutigen Blogpost.

Dienstag so

Dienstag so

Gestern bekam ich eine e-Mail, dass eine Lieferung zu mir unterwegs sein. Zuerst dachte ich, es sei eine Bestellung, die ich mittags getätigt habe. Das wäre allerdings sehr ambitioniert gewesen. Daher schaute ich genau hin und sah, dass es eine HelloFresh-Lieferung sein sollte. Nur dass ich nichts bestellt hatte. Naja, genau genommen aber halt nicht abbestellt hatte. Und wenn eine nicht aktiv pausiert, dann wird halt geliefert. Ich guckte nach den Rezepten und befand: „Joah, passt schon. Dann essen wir den Rest der Woche eben das.“

Doch dann erreichte mich um 11h13 folgende Nachricht:

Problem gelöst.

– – – – –

Am Abend war endlich mal wieder Konzert angesagt. Das Kind hätte mitgekonnt. Er wollte aber nicht, weil morgen Schule ist. (Erfreulich, dass noch die Vernunft siegt.) Er wollte auch alleine zu Hause bleiben und sich selbst ins Bett bringen.

Premiere.

Wir telefonierten um 20h34 und 22h17. Ihm war nicht geheuer, aber er wollte nicht, dass ich nach Hause komme. Wir fanden eine Option, die für ihn ok war.

Gogol Bordello

Nein, er schlief nicht (richtig), als wir kamen, aber er war entspannt und er war schon stolz, es geschafft zu haben.

Mal sehen, wie das weitergeht.

Montag halt

Montag halt

Die Nacht war kurz und alkoholinduzierter auch nicht sonderlich tief. Der Termin beim Kieferorthopäden war früh. Das Feuerwehrprojekt verlangte nochmals Kozentration bis 11h00. Um 12h30 ein kurze Telko. Danach diverse kleine Projekte und um 14h45 war klar: Wenn ich jetzt nicht schlafe, wird das heute alles nichts mehr. Ich liege im Bett. Das Kind kommt früher als erwartet. Es ist insgesamt zu laut zum Schlafen und ich bin kurz davor, zum Tier zu werden. Aber dann doch Augen zu. Das Kind geht – wegen Rotz – nicht zum Rugby. Der RB geht aber zum Training. Ich bearbeite noch ein Projekt und bereite dann mit dem Kind das Abendessen vor. Wir telefonieren mit meiner Mutter. Der RB kommt nach Hause. Wir essen. Das Kind kommt in den Zustand „nach müde kommt blöd“ und muss schnellstmöglich ins Bett. Seine kläglichen Versuche, den Abend zu verlängern ignoriere ich. Ich muss noch was bearbeiten.

Hoffentlich wird die Nacht etwas länger und erholsamer.

Neues

Neues

Später Besuch von einer der Besten. Entscheidungen müssen gefällt werden. Oder sind es schon. Ich finde das alles gut für sie. Und ein bisschen traurig für uns. Aber das darf und sollte und wird kein Grund sein. Denn die Freude für sie und ihren Mut überwiegt. Ausserdem eröffnet es neue Möglichkeiten – auch für uns.

Spannend das all.

Tatütata

Tatütata

Es war klar, dass ich heute schon früh anfangen muss zu arbeiten. Eine Feuerwehraufgabe kam gestern Abend noch rein und sie musste bis heute Mittag fertig sein.

Plan war: Ich begleite das Kind zur Schule – für die erste Woche hat er darum gebeten – und sobald ich zu Hause bin, setze ich mich direkt an den Rechner.

Die Realität war: Das Kind kommt ins Schlafzimmer und sagt, er habe Halsschmerzen. Aber er will in die Schule. Der Blick aus dem Fenster sagt: Wir müssen mit dem Bus fahren. Das Kind kommt nur schwer in die Gänge. Ich ebenso. Das Kind ist total verrotzt. Er will aber trotzdem in die Schule. Ich fühle seine Stirn und entscheide, dass er zu Hause bleiben wird. Ich rufe also erstmals in der Schule an, um mein Kind zu entschuldigen. Ich muss beim Mensa-Caterer das heutige Essen abbestellen. Dann schicke ich das Kind ins Bett und setze mich an den Rechner.

Ich arbeite konzentriert durch und bin wirklich zeitig fertig. Jetzt noch schnell eine interne Korrekturschleife und dann raus damit.

Haha, schnell… Das hat eine eindreiviertel Stunde gebraucht. Für einen echt kurzen Text. Und die Korrektur hat genau nichts gebracht. Ich ärgere mich durchaus. Und zurecht – wie ich finde.

Aber viel Zeit zum Ärgern hab ich nicht. Ich muss telefonieren, noch ein Projekt bearbeiten, was essen, mir schlaue Gedanken machen, nochmal telefonieren. Und dann ist auch endlich Feuereierabend.

Cheat Day

Cheat Day

Wetter, Hormone, wenig Schlaf, frühes Aufstehen und überhaupt… Heute jieperte mein Körper nach Carbs. Nach viereinhalb Wochen gab es mal wieder Nudeln. Und danach Eis mit Schoko und etwas Süßkram.

Joah, das war kurz lecker, aber so richtig befriedigend war es nicht. Dann kann ich es auch lassen.

Alles ist gut

Alles ist gut

Dem Kind gefällt es immer noch an der Schule. Damit sind wir gefühlt schon weiter als vor vier Jahren. Da nahm das Drama doch recht schnell seinen Lauf. Ich versuche derzeit einfach das gute Gefühl so viel und lange wie möglich zu feiern und konservieren. Damit wiege ich mich bzw. uns nicht in Sicherheit, aber es nützt auch nichts, das Schlimmste zu erwarten und sich dabei den Tag vermiesen zu lassen. Sollte es wirklich schlimm werden, kenn ich ja Wege und Instanzen bereits.

Aber nun ist alles gut und das ist doch auch mal was wert.

Mir gefällt es als Laienlehrkraft auch an der Schule. Alles ist erfreulich unkompliziert und entspannt. Heute stellte ich mich bzw. die AG den Kindern vor. Nächste Woche geht es dann los.