Vielleicht müde

Vielleicht müde

Müde. Fast verschlafen.

Beim bzw. mit dem Friseur mal wieder darüber gestaunt, wie sehr meine Haare in nur 5 Wochen wachsen.

Ein Paket beim falsch bezeichneten Nachbarn angeholt.

Mein Freitag ist ja weiterhin mein (Brotjob-) freier Tag. Eigentlich. Uneigentlich musste ich heute ein Kundentelefonat führen. Aber nur das.

Ein Päckchen entgegen genommen.

Jetzt fehlt nur noch eine Lieferung* und dann könnt Ihr #NazisRaus-Merch bestellen.

Müde.

Die Halbjahrsnoten bzw. AG-Bewertungen stehen fest, ergo waren heute nur sechs Kids da. Tja, haben die anderen zehn Pech gehabt und keinen Slime gemacht.

Den Paketboten im Flur gekreuzt und Paket bei der Nachbarin abgeholt.

Immer noch müde.

Kurz auf einem Kunstevent gewesen. Liebe Freunde getroffen. Kalte Füße bekommen.

Weiterhin müde.

Depeche Mode macht mir immer wieder Gänsehaut.** Die 101 war meine erste CD.

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* runde Aufkleber

** arte zeigt gerade Spirit in the Forest.

Lorem ipsum

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Die heutige Fortbildung passte nicht so richtig ins Arbeitspensum, aber interessant war sie trotzdem.

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Mein Tattoo ist ja nicht immer sichtbar. Zudem ist es ja doch recht klein. Weil die Frage nach Button* kam, habe ich mit dem RB zusammen welche gestaltet und produzieren lassen. So an der Mütze ist das Zeichen ja nochmal deutlich.

Immer wieder durchzuckt mich die Frage, ob das jetzt sehr naiv oder sehr mutig ist, zu diesem Statement so sichtbar zu stehen.

Und dann denke ich: Verdammte Hacke, das darf keine Frage des Mutes sein, sondern sollte selbstverständlich sein. (Wobei… wenn es selbstverständlich wäre, müsste es nicht sichtbar gemacht werden…)

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Der RB hat heute einen Termin in unseren gemeinsamen online-Kalender eingetragen. Und weil der Termin so günstig liegt, haben wir nun spontan ein Wochenende in Kiel daraus gemacht.

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* Wenn die Aufkleber dazu auch da sind, dann könnt ihr hier Buttons und Aufkleber zum Selbstkostepreis bestellen.

Film und Fernsehen

Film und Fernsehen

Der RB erkennt in sämtlichen Filmen und Serien andauernd irgendwelche Schnaps- vorzugsweise Whiskyflaschen.

Apropos Schnaps: Ich habe für die Kollegin und mich eine Flasche Lakritzschnaps im Büro deponiert.

Meine cineastische Superkraft hingegen ist es, dass ich die Synchronstimmen zuordnen kann.

Das Kind hat auch eine cineastische Superkraft: der Dramaking… Herrje, es ist echt anstrengend, wie sehr er aus allem ein Drama oder Staatsakt macht. Seine Jammer-und-Klage-Szenen sind wirklich filmreif. Blöderweise ist es nicht mein Genre.

Abgelenkt

Abgelenkt

Tja, also, ähm… Eigentliche habe ich keine Spiele auf meinem Handy. Uneigentlich überkommt es mit alle paar Jahre und ich installiere eine Spiel-App. Das Spiel spiele ich dann recht exzessiv eine kurze Weile durch. Dann hab ich keinen Bock mehr und die App fliegt wieder runter.

Noch bin ich in der Exzessiv-Phase bei BlockuDoku, einer Art statisches Tetris (für mehr (als statisch) reicht es bei mir nicht).

Entzauberung

Entzauberung

Das Kind besitzt einige Kuscheltiere, allerdings gibt es einen erlauchten Kreis von 7 Tieren, die eine Herde bilden und in der Regel das Kind geschlossen nach Frankreich begleiten. Mittlerweile gehören dazu:

  • Hundi
  • Papagei
  • Ohnezahn
  • Tom, der Puffin
  • Huhni
  • Nikita, das Hochlandrind
  • ein kleiner Tagschatten
  • Seit jeher hauche ich den Viechern abends beim Zu-Bett-Bringen Leben ein. Dabei hat jedes eine eigene Persönlichkeit. Sie quatschen einen Moment mit uns, dann schlupfen sie alle unter die Decke vom Kind und belagern ihn. So schläft er ein.

    Immer mal wieder klaut er möchte Scott Tom besuchen. Scott musste schon hart darum kämpfen, dass Hainrich SEIN Kuscheltier ist und bleibt, was Hainrich allerdings auch nicht vor Sharknapping schützt. Meistens hole ich dann Scott und/oder Hainrich nachts noch zurück.

    Das Kind genießt das Spiel mit den Kuscheltieren. Seine Herde ist ihm wichtig und gibt ihm diese Sicherheit, die eben nur die liebsten Kuscheltiere geben können.

    Doch seit einiger Zeit ist da was im Umbruch. „Mama, ich weiß, dass Du die Tiere spielst“, klärt er mich immer wieder auf. „Das ist doch klar“, denke ich. Wann anders ist er fast auf Provokation aus und sagt dann, während gerade Nikita oder Tom sprechen, zu mir: „Mama, mach den Mund zu. Ich will sehen, ob Nikita [oder Tom oder oder] dann immer noch sprechen kann.“ „Aber Du weißt doch, dass ich das bin“, entgegne ich ihm dann und wir gucken uns einen Moment ratlos an, denn wir wissen beide nicht, ob ich damit aufhören soll.

    Die Herde schlüpft dann meist schnell unter die Decke, damit es keine weiteren Diskussionen gibt und sie versuchen, schnell einzuschlafen. Das versucht das Kind dann in der Regel auch.

    Mit allen sieben an sich gedrückt.

    Noch.

    Fast

    Fast

    Gestern Abend – im Zuge des allgemeinen Erziehungsrundumschlags – bekam das Kind die Ansage, dass er heute morgen weder mich noch den RB wecken dürfte, nur weil er die Fernbedienungen, das Tablet oder die Switch braucht haben will. Denn es hat nichts mit Ausschlafen zu tun, wenn das Kind am Sonntag ab 8h00 im maximal Halbstundentakt ankommt, weil ihm ein Bildschirm vor den Augen fehlt.

    Mit zehneinhalb kann er diesen Wunsch ja durchaus verstehen.

    Heute Morgen zeigte er, dass er es tatsächlich annähernd verstanden hat. Er konnte es zwar nicht lassen, mich zu wecken, aber wenigstens nicht mit der Frage nach einem der genannten Dingse, sondern mit: „Mama, es ist schon halb zwölf.“ Als ich mit „echt?“ nachfragte, antwortete er: „Nee, erst halb elf. Ich kuschel jetzt mit Dir.“ Gut, da war es zwar in Wirklichkeit erst 10h00, aber auch das ist besser als viele Sonntage zuvor.

    Wahl

    Wahl

    Der Tag begann etwas verspätet* und damit mit etwas Stress. Ich sollte um 9h00** bei einem Termin sein.

    Der erste Teil vom Termin verlief so, dass ich sehr um meine Zeit und meinen Schlaf trauerte. Knapp 2 Stunden heiße Luft, wenig Konstruktives und politische Querelen. Ich hätte noch eine wichtige Anmerkung*** gehabt, wollte die Diskussion, aber nicht auch noch auf das Thema lenken.

    Vielleicht war es die Genervtheit über den ersten Teil, dass ich mich im zweiten zur Wahl**** habe aufstellen lassen*****.

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    Den Rest des Tages damit verbracht, das Kind nicht umzubringen nicht auszusetzen zu erziehen. Aus diesem Grund hätte ich eigentlich nicht mit ihm Schlittschuhe kaufen dürfen. Und auch hätten wir nicht zusammen Film gucken****** dürfen.

    Aber ohne wäre es heute vermutlich noch mehr eskaliert als eh schon.

    *seufz*

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    * 30 Minuten

    ** spatestens 9h30

    *** Open- und Change-Petitionen sind nicht rechtsbindend wie ePetitionen, die direkt bei der Bundes- oder Landesregierung eingegeben werden.

    **** zu einer von neun Ersatzvertreterinnen

    ***** und auf den 2. Platz gewählt wurde

    ****** nach der Hälfte wegen der Film ist grottenschlecht abgebrochen (Solltet ihr mal überlegen „Year One“ gucken wollen, lasst es! Wirklich!)

    Diskrepanz

    Diskrepanz

    Die Noten zeigen, dass die Schulform die richtige fürs Kind ist.

    Sein Verhalten zeigt, dass irgendetwas nicht stimmt: Pubertät? Klassengefüge? Diese Schule? Die bildungspolitische Mangelverwaltung?

    Es geht um Mobbing, aber auch unzureichende Impulskontrolle.

    Ja, es gibt eine Schul-Zuhause-Diskrepanz, aber die gibt es nur, weil es auch eine Mobbing-Diskrepanz gibt, die zu einer Impulskontroll-Diskrepanz führt.

    Die Resilienz des midi-monsieurs ist bewunderswert. Sein Verständnis ist deutlich weiter als bei den meisten 10-Jährigen. Das macht es ihm einfacher, damit umzugehen, aber das ändert nichts an seinem Wunsch, einfach dazugehören zu wollen.

    Zecken-Stream

    Zecken-Stream

    Ich habe es ja nicht so mit Superhelden (weder Marvel noch DC), aber trotzdem oder vermutlich gerade deswegen finde ich „The Tick“* durchaus sehenswert.

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