„Love is stronger than Aluhut“

„Love is stronger than Aluhut“

Wenn eine den KV zur Pandemie fragen würde, würde er vermutlich auch irgendwas von sich geben à la „die Pandemie ist eine Erfindung der Deutschen, nur damit er sein Kind nicht sehen kann“. Die ersten Monate im vergangenen Jahr waren noch halbwegs ok. Aber ab Monat 4 der Pandemie fing der Aluhut beim Kv zu drücken. Er schwurbelte sich so durch und das Kind ertrug das nicht und verweigerte Besuch und zeitweise auch jeden Kontakt. Der Sommer kam und ging. Die zweite Welle kam. Es wurde schlimmer. Die dritte Welle kam. Die Impfung kamen und alles wurde besser. Irgendwie.

Das Kind fing an, Frankreich und die Verwandtschaft zu vermissen und überlegte vorsichtig, ob er diesen Sommer nicht doch endlich mal wieder dahin reisen könne. Nach einigem Hin-und-Her war klar: Mit dem Zug taugt nicht – zumal ich es leid bin, ganze Tage damit zu verbraten, das Kind zum Umgang zu bringen – und dass der Vater ihn mit dem Auto abholt, hielt ich für noch weniger zielführend (und pandemiekonform). Zum Glück hat die Lufthansa in der Pandemie ihre Flugrouten nach Frankreich noch einmal* überdacht und fliegt mittlerweile sogar nach Nantes.

An den Besuch knüpfte das Kind eine Bedingung: Der Kv müsse sich impfen lassen. Die französischen Großeltern hatten schon die Erstimpfung zu diesem Zeitpunkt und es war klar, dass sie durchgeimpft sind, wenn das Kind nach Frankreich käme. Der Kv zierte sich und das Kind ließ verlauten: „Wenn Du nicht geimpft bist, kann ich ja zu Mamie und Papy und wir können uns im Garten winken.“ Es war erstaunlich, wie schnell der Kv daraufhin Impftermine hatte.

Wir buchten Flugtickets. Und hatten das Glück, dass der Kinderarzt vom Kind einer der wenigen in Frankfurt ist, der Kinder impft. So bekam das Kind noch vor der Reise nach Frankreich die erste Impfung gegen die Pandemie.

Das Kind flog nach Frankreich. Die Zahlen stiegen: In Deutschland langsam, in Frankreich schneller. Das war so nicht geplant. Ich wurde unruhig. Andere Länder mit hohen Inzidenzen wurden Hochinzidenzgebiete, ich erwarte täglich, dass Frankreich auch ein Hochinzidenzgebiet wird und dann müsste das Kind potentiell in Quarantäne**. Das wäre mit Blick auf 2. Impftermin*** und Beginn an der neuen Schule**** halt blöd.

Die Lösung: Das Kind braucht seine zweite Impfung in Frankreich.

Ich verknündete dem Kind meine Idee. Und dem Kv. Und irgendwie streute ich die Info, dass das Kind ohne Impfung eventuell früher nach Hause müsste. Manchmal braucht es halt einen Katalysator. 6 Tage später hatte der Kv einen Impftermin fürs Kind organisiert. Und eine Woche später (vorgestern) hatte das Kind seine zweite Impfung – inkl. elektronischem Impfzertifikat. Rechtzeitig, dass er zum Rückflug die 14 Tage „Wirkfrist“ durchhaben wird.

Der Kv kam nicht umhin, sowohl mir als auch dem Kind zu sagen, dass er die Impfung doof findet. Tjanun, was soll ich sagen. Anscheinend aber auch nur aus Prinzip*****, sonst hätte er weder sich noch das Kind impfen lassen – oder wie es eine Bekannte so treffend formulierte: „Love is stronger than Aluhut“.

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* Vor Jahren flogen sie gar nicht in die Bretagne. Im vergangenen Jahr hatten sie dann Rennes dazugenommen. Das wäre auch gegangen.

** Mit Test nach Familienbesuch entfällt die womöglich.

*** Selbst bei auf 5 Tage verkürzter Quarantäne passt es nicht.

**** Wenn es 10 Tage Quarantäne wäre, würde er mindestens den ersten Schultag verpassen.

***** Es ist phänomenal, wie sehr sich ein Mensch selbst im Weg stehen kann.

Zwischen Hamburg und Helgoland

Zwischen Hamburg und Helgoland

Tag 9 (Fortsetzung)
Nach dem Frühstück mit Blick auf Meer und Ulli Potofski fuhren wir 150 Kilometer Richtung Süd-West. Denn nachdem klar war, dass das Kind nicht mit uns in den Urlaub fährt, hatten wir uns entschieden unsere zwei Wochen Urlaub* voll zu nutzen und weil wir unser Häuschen nicht verlängern konnten, hatten wir uns eine weitere Unterkunft gesucht. Im Alten Land. Zu meiner großen Freude „müssen“ wir über die Köhlbrandbrücke fahren.
Nachdem wir eingeräumt haben und ich meinen letzten Text fertig gemacht habe, gehen wir eine Runde durch Jork. Eigentlich wollen wir essen gehen, aber das ausgwählte und alle anderen Restaurants in Jork haben zu. Wir stellen fest, dass sämtliche Restaurants im Alten Land nicht auf urbane Essgewohnheiten ausgelegt sind. Außerdem besteht das Alte Land tatsächlich nur aus Obstbäumen und hübschen Häusern von Obstbauern.

Tag 10
Weil das Wetter gut sein soll, fahren wir nach Hamburg. Ich will unbedingt in den Hagenbeck Tierpark, denn da wohnen Puffins. Und während es die ganze letzte Zeit immer noch kurzfristig Karten gab und es auch auf der Webseite hieß, dass es kein Problem sei, Karten vor Ort zu bekommen, hatte ich nicht mehr daran gedacht, Karten zu reservieren. Tja, heute gibt es keine Karten und die Schlangen sind lang auf unbestimmt. Wir drehen bei und schlendern durch Hamburg und essen im berühmten Café Max leckeren Kuchen**. Gibt schlimmeres. Auf dem Rückweg fahren wir einen Apfelbaum besuchen und dann tappen wir schon wieder in die Essensfalle: Kurzerhand fahren wir nach Stade, drehen eine Runde dort, gehen im Ratskeller essen, drehen noch eine Runde.

Tag 11
Für heute sind die Tierpark-Karten reserviert – inklusive Tropen-Aquarium***. Wir genießen den Tag im Tierpark. Er ist schön angelegt und es gibt wirklich viel zu sehen. Leider gibt es nur einen einzigen Puffin. Und der sich anscheinend auch zwischen den Trottellummen nicht wohl fühlt. Danach fahren wir noch bis zum (neuen) Überseequartier und wandern von dort über die HafenCity zu den Landungsbrücken. Wo wir wieder auf die Fähre nach Finkenwerder stiegen und … ebendort wieder Pech mit dem ausgewählten Restaurant hatten – um 20h15 war die Küche schon zu. Wir finden zum Glück noch – über Umwege – ein griechisches Restaurant (Taverna Elina).

Tag 12
Eigentlich hatten wir führ heute Hin- und Rückfahrt nach Helgoland gebucht. Uneigentlich bekam ich bereits gestern die Nachricht, dass die Fahrt nicht stattfände wegen Sturm. Wir entschließen uns für einen 3. Tag in Hamburg – nachdem ich unsere Fahrt nach Heögoland erfolgreich auf morgen umbuchen konnte. Also fahren wir wieder mit dem Auto bis Finkenwerder, steigen auf die Fähre und steigen wieder … äh … diesmal am Altonaer Fischmarkt aus. Wir kommen 600 Meter weit, um dann erstmal ausgiebig im Café Geyer zu frühstücken. Gestärkt lassen wir uns durch St. Pauli und die Schanze treiben. Nach einem Drink ergibt es sich, dass ich für den Rest den Tages mit einer Kiste Weingläser unterwegs bin. Wir essen im P’Ti Breizh im Karoviertel großartige Galettes und Crêpes. Tschüss, Hamburg. Drei Tage waren definitiv kein Tag zu viel.****

Tag 13
Keine Nachricht, es geht nach Helgoland. Erstmal müssen wir nach Cuxhaven. Als wir abfahren, ist es noch entspannt. Doch irgendwann nimmt der Seegang zu und auch der HalunderJet muss nun über die Wellen hüpfen. Mir ist nicht gut und ich bin froh, dass ich einen Fensterplatz habe und mich auf den Horizont konzentrieren kann. Ich bin froh, als wir endlich anlegen. Auf Helgoland erwartet uns bestes Wetter. Der RB und ich versuchen, jenseits der allgemeinen Menschenströme Wege zu finden. Das ist nur bedingt möglich, aber auf dem Klippenrandweg verläuft es sich etwas. Insgesamt haben wir 4,75 Stunden auf der Hochsee-Insel. Das reicht für einen Gang zur Langen Anna und zurück. Die Rückfahrt ist entspannt. Und als wie wieder Festland unter den Füßen haben, gehen wir im Hus Op’n Diek***** essen. Schöner Urlaubsabschluss.

Tag 14
Alles wieder ins Auto und ab nach Hause.

Hach, das tat sehr gut. Urlaub. Was anderes sehen. Und auch, dass wir nur zu zweit sein durften. Mal schauen, wann all das wieder möglich ist.

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* Zwischenzeitlich sah es arbeitsbedingt so aus, als würde ich in der 2. Woche arbeiten müssen – also Urlaub zurück geben.

** Sehr überzeugend auch deren Hygienekonzept, inkl. Impfpassprüfung.

*** Während wir in Hamburg gelebt haben, habe ich es nicht einmal dahin geschafft. Wobei es vermutlich auch eine finazielle Frage war. Hätten der RB und ich voll zahlen müssen, hätte uns der Eintritt 84 Euro gekostet. Und nein, ich diskutiere nicht darüber, ob das zu viel Geld für einen „Zoobesuch“ ist. Denn der Tierpark ist meiner Meinung nach das Geld wert. Die Tiere haben Platz und gute Bedinungen (soweit ich das beurteilen kann).

**** Allein zu Fuß haben wir fast 26 Kilometer in der Hansestadt zurückgelegt.

***** Kindheitserinnerung vom RB, der dort schon vor 40 Jahren mit seinen Eltern essen war.

Tage am Meer

Tage am Meer

Tag 1
Später als geplant – im Garten meines Bruders war es auch sehr schön – kommen wir am Meer an. Aber es ist noch hell und schön und so spazieren wir eine erste Runde ans Meer – nur 400 m von unserem Häuschen entfernt.

Tag 2
Einrichten. Einkaufen. Und wieder ans Meer. Nichtstun und aufs Meer gucken. Lesen.

Tag 3
Genug rumgelegen, wir haben die Fahrräder nicht umsonst mitgenommen. Wir fahren eine gemütliche Runde nach Dahme, spazieren dort rum und radeln wieder zurück. Könnte schlimmer sein.

Tag 4
Wandertag. Wir erlaufen uns die Halbinsel zwischen Großenbrode und Fehmarnsundbrücke. Wir folgten zum Kaffee einer Empfehlung aus der Twitterkneipe (Meerkieker, Großenbrode) und zum Abendessen fragten wir Google* (Fisch-Hütte, Heiligenhafen). Beides können wir weiterempfehlen.

Tag 5
Getrennte Wege für den RB und mich: Er fährt mit dem Auto nach Fehmarn und ich fahre mit dem Rad hin – über die die Sund-Brücke. Das war weniger spektakulär als gedacht. Aber nun habe ich es gemacht. In Albertsdorf machten wir 2 (oder 2) mal Familienurlaub – die wenigen als ganze Familie, denn zu oft waren vorlesungsfreie Zeit von meinem Vater und unsere Schulferien inkompatibel. Burg ist keine Reise wert; das Café Traube aber durchaus nett. Und am Südstrand eine besondere Begegnung gehabt: Den Ex-Mann nach 14 Jahren mal wieder gesehen. Zum Abendessen haben wir Glück, beim ersten Griechen in Ostholstein (Apollo 2, Grube) einen Tisch bekommen zu haben: Das Tzatziki ist so gut, dass ich eine Extraportion mitnehme.

Tag 6
Das Wetter macht keinen guten Eindruck, also fliehen wir und besuchen die Ostsee-Erlebniswelt (nur so semi empfehlenswert). Und weil es danach auf „unserer“ Ostsee-Seite immer noch össelig aussieht, fahren wir nach Heiligenhafen und wandern über Steinwarder und Graswarder.

Tag 7
Das Wetter ist wieder gut und wir gehen nochmal an den Strand. Das Meer ist aufgewühlt und präsentiert sich mit Wellen und Brandung. Hachz. Wir sind früh genug dran, dass wir noch einen Tisch auf der Terrasse des Süssauer Seebrückenrestaurans ergattern. Abends fällt mir ein, dass ich ja Puzzle mitgenommen habe…

Tag 8
Das Wetter ist nicht gut. Ich muss noch Aufträge** bearbeiten. Der RB fährt alleine nach Lübeck. Ich schreibe und puzzele.

Tag 9
Tschüss, Ostsee. Wir fahren weiter … zum Glück noch nicht nach Hause.

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* Unsere Erfahrung mit Google-Bewertungen ist gut. Alles > 4,0 Sterne ist in der Regel sehr brauchbar.

** Aufträge als freie Journalistin

Lebenszeichen

Lebenszeichen

Was habe ich auf den 17. Juli hingefiebert: Mein Urlaub startete und auch die Sommerferien des Kindes. Dieses erste Halbjahr 2021 war anstrengend, aufreibend, fordernd, mühsam … gleichzeitig war es so eintönig: HomeOffice, HomeSchooling, HomeIrgendwas. Der Urlaub im April war hat auch nur bedingt einer, denn wenn eine nicht wegfährt, dann ist auch nicht wirklich erholsam. Unsere Strukturtapete – vom Vermieter – im Wohnzimmer hat 1.293.477 Noppen. Kleiner Scherz, aber gefühlt hätte ich sie zählen können in der Zeit. Es war auch nur kurz erholsam, dass das Kind für 10 Tage bei Oma, also meiner Mutter, war. Die Beförderung bauchpinselt natürlich, ist aber auch nicht mit mehr Urlaub oder zumindest weniger Arbeit verbunden. Eher im Gegenteil.

Ende Mai, als klar war, dass der RB und ich zum Ferienanfang den vollen Impfschutz haben würden, haben wir uns entschieden, dass wir wegfahren wollen und wir suchten uns ein Häuschen an der Ostsee. Anfang Juni, nachdem das Kind den KV erfolgreich zum Impfen bequatscht hat, buchte ich dem Kind einen Flug als unbemanntes Flugobjekt mit Begleitservice, damit er die Sommerferien in Frankreich verbringen könnte. Ab da zählte ich die Tage bis zum Urlaub. Aber wie immer vor dem Urlaub kam eins zum anderen. Neben der Arbeit musste ich für das und mit dem Kind seinen ersten Perso beantragen und abholen (was in Nicht-Pandemie-Zeiten semi-banal wäre, aber die Zeiten sind wie sie sind und so wardie Sache mit dem Termin für Antrag und Abholung etwas zeitfressend).

Ich fasste zwischendrin einen Kühlschrank-Beschluss, den ich umgehend in die Tat umsetzte, und nach kurzer Recherche- und Umplanungsphase steht nun ein schöner großer Kühlschrank zwischen Küche und Wohnzimmer. Es gibt auch noch einen Herd-Ofen-Beschluss, aber finale Entscheidung ist noch nicht gefällt.

Das Kind ging zum Wechselunterricht und es ging gut. Ein Kumpel aus der Schule war zum seinem Geburtstag über Nacht da und das was auch gut. Das Kind ging nach reiflicher Überlegung zum Voll-Präsenz-Unterricht und das war gar nicht gut. Um genau zu sein so schlecht, dass ich drei Wochen vor Ferienbeginn für das Kind einen neue Schule organisierte, besuchte (das Kind uns ich) und hospitierten (das Kind). Das Kind wird so insgesamt 9 Wochen Ferien gehabt haben, denn die Lehrkräfte der alten Schule sahen sich nicht in der Lage, die online-Lernbplattform für ihn zu befüllen. Er ging noch einmal hin, um die Bücher abzugeben und noch einmal, um sein Zeugnis zu holen. Ich habe noch immer einen Schlüssel für die Schule. Die Schulleitung weiß das, will ihn aber anscheinend nicht wiederhaben. Die Lehrkräfte des Kindes sind beleidigt – zumindest die Klassenlehrkräfte. Anders kann ich mir die Nicht-Reaktionen bzw. die noch reingewürgte 3 in dem einen Fach nicht erklären. Tjanun. Danke, dass wir nicht mit der Entscheidung hadern müssen.

Ich arbeitete bis zum letzten Tag – und darüber hinaus (jaha, im Urlaub).

Ein Wunder, dass am 17.7. nicht nur des Kindes Koffer mit sauberer Wäsche gepackt, sondern auch das Gepäck vom RB und mir parat war. Während ich das Kind am Flughafen ablieferte – wir waren viel zu früh da, kümmerte sich der RB um den Rest zu Hause. Und nachdem das Kind tatsächlich auf dem Weg nach Frankreich war, fuhren wir los Richtung Norden. Zunächst zu meiner Mutter. Und nach einer Nacht dort an die Ostsee. Und uff, was tat es gut, nicht mehr die Strukturtapete zu sehen, dass Meer rauschen zu hören, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen, auszuschlafen, anderes zu sehen und auch Zeit nur zu zweit zu haben.

Morgen dann wieder Arbeit… Dabei habe ich mich doch gerade erst ans Urlaub machen gewöhnt.

36 Millionen

36 Millionen

Disclaimer: Ich bin „Team Impfen“. Ich bin gegen (fast) alles gemimpft, was in diesen Breitengraden Sinn macht.* Auch das Kind ist gegen alles geimpft – außer FSME* und HPV fand wegen Pandemie bislang auch noch nicht statt. Auch der RB ist altersgerecht durchgeimpft – sogar schon gegen FSME.

Ich werde mich – natürlich – auch gegen Covid-19 impfen lassen und auch das Kind soll dagegen geimpft werden. Und zwar, wann es sich ergibt. Denn da ab 7.6. die Priorisierung aufgehoben ist, gilt ja nicht mehr „wann wir dran sind“.

Seit auch Priogruppe 3 (erhöhte Prio) mit in der Impfschlange steht, sind ca 38 Mio. Menschen impfberechtigt.** Zwar ist von den > 60-Jährigen eine deutliche Mehrheit erstgeimpft***, aber halt noch nicht durchgeimpft****. Gehen wir davon aus, dass alles, was bislang verimpft worden ist, „ausschließlich“ die drei Priogruppen erhalten haben, sind von diesen drei Priogruppen 46 % voll geimpft und nur 1 % noch gänzlich ungeimpft*****. (Mich würden die Impfquoten in den einzelnen Priogruppen bzw. detaillierteren Altersgruppen ja interessieren, aber die gibt es finde ich nicht.) Gemäß der aktuellsten Zahlen für gelieferte und verimpfte Dosen könnten in ca. 4 Wochen diese Menschen vollgeimpft sein (plusminus ein paar Zweitimpfungsnachzügler).

Ursprünglich wollte ich mich darüber aufregen, wie quatschig es ist, dass seit heute das Impfen für alle geöffnet wurde und sich nun zu den verbleibenden 20,5 Mio Menschen aus Prio 1-3, die noch mindestens eine Impfung brauchen ab heute 33 Mio Erwachsene (≥ 16 Jahren) und 3 Mio Jugendliche (12-16 Jahre) drängen. Quatschig ist letztlich aber nur, dass aus dem Versprechen „alle Bürgerinnen bekomme noch im Sommer ein Impfangebot“ ein „Tach auch, jetzt dürfen sich alle impfen lassen. Um den Termin müssen Sie sich schön selbst kümmern.“ wurde.

Denn vermutlich wird gar nicht so viel schief gehen. Zumindest nicht für Menschen aus Prio 1-3. Denn von denen sind (rein rechnerisch) nur noch 206.000 ganz ohne Impfung. Ob von denen noch alle eine Impfung wollen oder dürfen, ist unklar. Die restlichen 20,2 Mio sind „abgesichert“: Die haben schon eine Impfung und demnach auch schon einen Zweittermin.

Problematischer ist es eher für die 36 Mio Menschen, die nun auf den Impfmarkt drängen. 36 Mio Menschen, die sich gleichzeitig um die immer noch nicht üppigen Impfdosen „prügeln müssen“, denn nun gibt es keine Priorisierung mehr. Dabei wäre auch bei diesen Menschen eine Priorisierung immens wichtig, denn sonst „gewinnen“ die, die Computer, Zeit und/oder relevante Kontakte haben – spricht die Mittelschicht und alles darüber. Die, die genug Platz und HomeOffice-Möglichkeiten haben. Menschen, die in prekären Verhältnissen leben, werden das Nachsehen haben. Sozialdarwinismus halt.

Wobei auch das alles noch Jammern auf hohem Niveau ist.****** So betrug in KW 22 die Impfstofflieferung

  • 3,77 Millionen Comirnaty-Dosen
  • 561.180 Moderna-Dosen
  • 604.600 Vaxzevria-Dosen
  • 722.402 Johnson&Johnson-Dosen

Also 5,7 Mio Impfdosen. Wenn wir weiterhin so viele Dosen pro Woche bekommen, haben wir in 16 Wochen ausreichend Impfdosen für alle ≥ 12 Jahre bzw. in 15 Wochen für alle ≥ 16 Jahre. Das ist beides noch im September.

Wir sehen also, durch die 3 Mio Jugendliche verlängert sich das ganze Impfspektaktel um gerade mal eine Woche.

Fraglich ist nur, wann die Jugendlichen geimpft werden. Wenn wir Medien und verschiedenen Twitter-Bubbles Glauben schenken: vermutlich nie. Ich sage (naja, nicht nur ich): Die Jugendlichen werden im Laufe des Jahres auch geimpft. Nicht alle sofort, wie die Politik es gerne hätte, um sich von ihrer Pflicht zu befreien, die Schulen endlich sicher zu machen und auch nur einen Cent in Kinder und Bildung zu investieren. Denn DAS ist der eigentliche Skandal.

Dass die StIKo keine generelle Empfehlung für die Impfung der Jugendlichen ausspricht*, ist für mich nicht verwunderlich und schon gar kein Aufreger. Zumal sie ja die Impfung nicht verbietet. Wer sein Kind impfen lassen will, dessen Kind wird sicherlich irgendwann auch geimpft.******* Sicherlich etwas später, denn die Kinderärztinnen werden erstmal die vorerkrankten Risikopatientinnen in der Altersgruppe impfen. Verständlicherweise. Daher werde ich auch erstmal nicht beim Kinderarzt anrufen, um mein gesundes (und noch nicht ganz 12jähriges) Kind auf irgendeine Impfliste zu setzen. Das wird sich schon irgendwie fügen.

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* Es fehlt FSME, weil Frankfurt bislang nicht Risikogebiet ist. Allerdings gehen wir in Risikogebieten wandern.

** So ganz genaue Zahlen, wie viele Menschen zu welcher Priogruppe gehören, habe ich nicht gerfunden. Halt nur hier. Vermutlich sind mehr in Gruppe der Priorisierten, da in Prio 3 auch Personengruppen sind, die da nicht aufgrund von Alter u/o Krankheit sind, sondern weil für sie so gut lobbyiert wurde.

*** je nach Bundesland zwischen 70,5-87,5%

**** je nach Bundesland zwischen 36,5-51,6%

***** Es ist schwer abzuschätzen, wie viele bereits Geimpfte auch tatsächlich in eine der Priogruppen gehörte. Ich gehe einfach wohlwollend davon aus, dass der Dränglerinnen-Anteil letztlich sehr gering ist.

****** Und ja, weil wir uns in einer Pandemie befinden, ist ein Blick rund um die Welt durchaus angebracht und den meisten hier geht noch immer ziemlich gut.

******* Da die Kosten für die Impfungen vom Bund getragen werden, ist die fehlende StIKo-Empfehlung hier auch unproblematisch.

Leichte Zahlenmodifikationen

Leichte Zahlenmodifikationen

Stand: Ende Kalenderwoche 19*

Bis zu dieser Woche sind insgesamt 46.508.623 Impfdosen nach Deutschland geliefert worden, davon

  • waren 78 % mRNA-Impfstoffe (22 % – logischerweise – Vektorimpfstoffe)
    • genau 69 % Comirnaty und 21 % Vaxzevria (10 % Moderna und Johnson&Johnson)
  • sind 86 % bereits verimpft worden (40.075.392 = 30.743.232 (Erst-) + 9.332.160 (Zweitimpfung))

Das heißt, dass 21.411.072 Menschen noch eine Zweitimpfung brauchen (die knappe halbe Million J&J-Impflinge unterschlage ich jetzt einfach mal). Wir aber „nur“ 6.433.231 Impfstoff auf Halde haben. Damit würde der am Ende von KW19 verbleibende Impfstoff nur noch für rund jede Dritte, die noch eine Zweitimpfung braucht.

Realistisch betrachtet werden wir aber weiterhin Impfstoff geliefert bekommen. Seit der jeweiligen Zulassung liefern durchschnittlich pro Woche

  • BioNTech/Pfizer 1,53 Millionen Impfosen
  • Moderna 235.300 Impfosen
  • AstraZeneca 638.500 Impfdosen
  • Johnson&Johnson 118.350 Impfdosen

Ich betone nochmal, dass das der wöchentliche Durchschnitt seit der ersten Lieferung ist. Da spielen halt auch die sehr geringen Liefermengen in der Anfangszeit rein. Aber selbst wenn wir damit rechnen, bekommen wir wöchentlich rund 2,5 Mio Impfdosen geliefert. Wir bräuchten noch rund 38 Wochen bis wir ausreichend Impfstoffdosen, um alle ≥ 16 Jahre zweimal geimpft zu haben. Das wäre Ende des Jahres. Aber allein in dieser Woche kamen von

  • BioNTech/Pfizer 3,46 Millionen Impfosen
  • Moderna 566.000 Impfosen
  • AstraZeneca 1,13 Mio Impfdosen
  • Johnson&Johnson keine Impfdosen

Also 5,1 Mio Impfdosen, mit denen wir dann in 21 Wochen ausreichend Impfdosen für alle ≥ 16 Jahre hätten. Das ist Ende September.**

Ich finde diese Zahlen gar nicht so schlimm.

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* Die Zahlenwerte sind tw. gerundet.

** Natürlich ist dann noch nicht jede unbedingt zweifach geimpft (wegen Impfabständen und so.)

Quelle: Statista

Mehr Zahlen

Mehr Zahlen

Weil alle so auf den Boomern rumhacken, auch dazu ein paar Zahlen. Viele habe ich allerdings nicht gefunden – und auch nur ab 60 Jahren.

1. Anzahl pro Altersgruppe*

  • ≥ 80 Jahre: 5.681.135
  • 70-79 Jahre: 7.514.272
  • 60-69 Jahre: 10.504.803

2. Impfquote in diesen Altersgruppen**

  • ≥ 80 Jahre: 80 % sind geimpft, also 4,54 Mio
  • 70-79 Jahre: 55 % sind geimpft, also 4,13 Mio
  • 60-69 Jahre: 30 % sind geimpft, also 3,15 Mio

Leider ist nicht klar, zu welchem Anteil bereits vollständiger Impfschutz besteht. Es ist zu vermuten, dass mit steigendem Alter die Quote deutlich steigt. Aber letztlich sind 11,82 Mio Menschen ≥ 60 Jahre geimpft, das ist ziemlich genau die Hälfte. Das ist gar nicht mal so gut.

Pflegebedürftig sind in dieser Altersgruppe 3,25 Mio (14 %).*** Wenn wir also davon ausgehen, dass alle (jaja, aber wenigstens die allermeisten) Pflegebedürftigen bereits geimpft sind, bleiben 8,57 Mio „Boomer“, die jetzt rumreisen dürfen und die Wirtschaft retten sollen. Aber es ist wohl allen klar, dass von den 8,57 Mio noch einige abgezogen werden müssen… Und egal wie, es bleibt ein kleiner Anteil an der Gesamtbevölkerung.

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* Statista-Zahlen

** Zahlen hier gefunden

*** Quelle

Zahlenschlacht

Zahlenschlacht

Kalenderwoche 18*

Bis zu dieser Woche sind insgesamt 41.442.573 Impfdosen nach Deutschland geliefert worden, davon

  • waren 78 % mRNA-Impfstoffe (22 % – logischerweise – Vektorimpfstoffe)
    • genau 69 % Comirnaty und 20 % Vaxzevria (11 % Moderna und Johnson&Johnson)
  • sind 93 % bereits verimpft worden (38.646.171 = 29.823.801 (Erst-) + 8.822.370 (Zweitimpfung))

Das heißt, dass 21.001.431 Menschen noch eine Zweitimpfung brauchen (die knappe halbe Million J&J-Impflinge unterschlage ich jetzt einfach mal). Wir aber „nur“ 2.796.402 Impfstoff auf Halde haben. Unter dieser nackten Zahlenbetrachtung wirkt die Meldung aus Niedersachsen, dass sie kurzfristig Erstimpfungen aussetzen wollen, gar nicht mehr so unsinnig.

Also vorausgesetzt wir bekommen keinen Impfstoff mehr geliefert.

Entweder weiß Niedersachsen mehr als alle anderen ODER DIE NIEDERSÄCHSISCHE IDEE IST EINFACH QUATSCH. Und selbst wenn Niedersachsen mehr wüsste, wäre es unsinnig, denn der diese Woche verbleibende Impfstoff reicht nur noch für maximal jede Zehnte**, die noch eine Zweitimpfung braucht.

Realistisch betrachtet werden wir aber weiterhin Impfstoff geliefert bekommen. Seit der jeweiligen Zulassung liefern durchschnittlich pro Woche

  • BioNTech/Pfizer 1,44 Millionen Impfosen
  • Moderna 216.000 Impfosen
  • AstraZeneca 650.000 Impfdosen
  • Johnson&Johnson 157.800 Impfdosen

Ich betone nochmal, dass das der wöchentliche Durchschnitt seit der ersten Lieferung ist. Da spielen halt auch die sehr geringen Liefermengen in der Anfangszeit rein. Aber selbst wenn wir damit rechnen, bekommen wir wöchentlich rund 2,5 Mio Impfdosen geliefert. Wir bräuchten noch rund 37 Wochen bis wir ausreichend Impfstoffdosen, um alle ≥ 16 Jahre zweimal geimpft zu haben. Das wäre Ende des Jahres. Aber allein in dieser Woche kamen von

  • BioNTech/Pfizer 3,47 Millionen Impfosen
  • Moderna 550.800 Impfosen
  • AstraZeneca 1,5 Mio Impfdosen
  • Johnson&Johnson 216.600 Impfdosen

Also 5,74 Mio Impfdosen, mit denen wir dann in 16 Wochen ausreichend Impfdosen für alle ≥ 16 Jahre hätten. Das ist Ende August.***

Ich finde diese Zahlen gar nicht so schlimm.

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* Die Zahlenwerte sind tw. gerundet.

** Die verimpften Dosen sind Stand 13.5. Bis Ende KW 18 werden wohl noch so 2-3 Millionen verimpft.

*** Natürlich ist dann noch nicht jede unbedingt zweifach geimpft (wegen Impfabständen und so.)

Quelle: Statista

Wetterflucht

Wetterflucht

Kurz waren der RB und ich versucht, nicht wandern zu gehen. Aber nachdem ich gestern schon den ganzen Tag nur gepuzzelt haben, während der RB ein wichtige antifaschistische Mission hatte, musste ich raus. Und der RB wollte sich auch bewegen. Die Wetter-App sagte: Taunus geht nicht, Taunus ist nass. Zu weit fahren wollten wir auch nicht. Mir fiel ein, dass ich vor einiger Zeit bereits die Ysenburg-Route geplant hatte. Also flohen wir gen Osten vor der Regenfront. Spoiler: erfolgreich.

Das waren 17,6 dringend nötige, aber auch anstrengende Kilometer. Die Rückfahrt nutzte ich, um Essen zu bestellen, das just in dem Moment geliefert wurde, als wir einparkten.

Digitale Demo

Digitale Demo

Ich dachte echt, ich lese nicht richtig, als ich das Ergebnis von dieser Aktion sehe.

Fazit:

Die Politik‘ ist sich überhaupt nicht bewusst, dass es da draußen Menschen gibt, die nicht nach Lockerung sondern nach einer Lösung im Bezug auf die Pandemie gieren, dass es Unternehmer gibt, die nicht nur ‚öffnen, öffnen, öffnen‘ rufen, sondern lieber das Virus besiegen wollen. Die Quer’denker‘ und Öffnungsfetischisten bestimmen nach meinem Eindruck den Diskurs innerhalb der Politik.

Unter welchem Stein leben die Politikerinnen? Oder sind wir, die wir die Pandemie und die daraus resultierenden Kontakteinschränkungen ernst nehmen, wirklich nicht sichtbar? Tja, wie auch. Demos fallen ja wegen Kontaktbeschränkungen und Abstandhalten aus. Zumindest überlegt sich derzeit jede, die ansatzweise versteht, dass die Pandemie kein Spaß ist, mehrmals, ob sie wirklich auf eine Demo gehen will.

Wie also sichtbar werden?!

Die jeweiligen Mitglieder von Bundes- und Landtag kann eine sehr einfach ergoogeln. Und dann ran an die Tasten. Ich hatte es gestern schon versucht, aber mir fiel nichts ein, was nicht unflätig gewesen wären und „Euch brennt doch der Hut“ war dabei noch das Freundlichste. Heute beim Frühstück kamen mir dann ein paar Fragmente in den Sinn, die ich erstmal grob notierte. Dann töckelte ich zwischen Frühstückende und Start zur heutigen Wanderung meine Gedanken zusammen und verschickte sie dann an „meine“ MdB und LdB. Auch an unsere Bundeskanzlerin schickte ich eine Nachricht, die sich in vielen Teilen gleich war zu denen an die anderen.*

Der Brief ist nicht perfekt und ich wollte auch nicht „zu viel“ Fässer aufmachen, aber vielleicht dient er der einen oder anderen zur Inspiration:

Sehr geehrte XXX,
ich wende mich an Sie als „meine“ Bundstags-/Landtagsabgeordnete. Meine Anliegen: Der Umgang mit dem Pandemiegeschehen in Deutschland. Seit gut 13 Monaten haben wir Pandemie. Seit gut 13 Monaten arbeite ich im HomeOffice. Ich werde – solange die Infektionszahlen nicht auf ein Minimalniveau gesunken sind – auch weiterhin im HomeOffice arbeiten. Ich bin sehr froh, dass meine Arbeitgeberin die Ansichten der Wissenschaft teilt und Arbeit im Büro nur in Ausnahmefällen erlaubt. Aber ich weiß, dass meine Arbeitgeberin mit dieser Haltung eher die Ausnahme ist.

Daher fordere ich Sie auf, die wissenschaftlichen, epidemiologischen Erkenntnisse zum anzuerkennen und sich für einen sogenannten harten Lockdown einzusetzen, der allen voran Folgendes beinhalten muss:

  • Keine weiteren Lockerungen
  • Keine Öffnungen von Restaurants, Cafés, Hotels ets.
  • Einkauf weiterhin nur mit begrenzter Personenzahl im Laden und nachweislichem Hygienekonzept
  • Härteres und unmittelbares Durchgreifen (Auflösen) bei sogenannten Hygiene-Demos
  • KEINE MENSCHENVERSUCHE durch sogenannte Modellstädte/-regionen mit Durchseuchung der nicht-vulnerablen Mitbürgerinnen.

Es kann nicht angehen, dass sich ein Großteil der Bevölkerung seit über einem Jahr massiv einschränkt, nur damit die Wirtschaft weiterlaufen kann. Es kann auch nicht sein, dass Repressalien wie Ausgangssperren die Ultima Ratio ist – noch bevor die Wirtschaft deutlich mehr in die Pflicht genommen wurde. Daher erwarte ich, dass Sie sich stark machen für

  • HomeOffice-Pflicht in allen Bereichen, in denen es geht. Und wir wissen alle, dass es in viel mehr Bereichen geht, als es derzeit möglich ist. Das Potential der Kontaktreduzierung ist immens und noch lange nicht ausgeschöpft.
  • Test-Pflicht in allen Betrieben, in den kein HomeOffice möglich ist. Jede Arbeitnehmerin muss mindestens 2x pro Woche getestet werden.

Bei der diesjährigen Bundestagswahl werden für mich (und auch mein Umfeld) die Haltung der einzelnen Parteien zur Pandemie und insbesondere zur Pandemieeindämmung entscheidende Punkte sein, wem ich meine Stimmen gebe. Und eins ist sicher: Mit Lockerungen und Menschenversuchen werden Sie keine Wählerstimmen gewinnen.

Next Step: Anrufen.

Lasst uns laut sein.

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* Musste erstmal googeln, welche Anredeformel für die Bundeskanzlerin richtig ist.