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Monat: Juni 2019

Urlaub (Tag 3)

Urlaub (Tag 3)

Wie sagt eine so?! That escalated quickly.

Es war schon klar, dass die ersten vier Tage in dieser Konstellation nicht unbedingt einfach sein würden, aber … hui … es war wohl doch nicht ganz klar, dass gestern, heute und morgen für den RB und seine beiden Mitarbeiterinnen halt Arbeit sein werden. Zwei Destillerien pro Tag ist halt ein tagesfüllendes Programm und da bleibt keine Zeit für Sightseeing.

Dazu kommt noch, dass zwei von uns acht an allem entweder offen mäkeln oder halt ein Gesicht ziehen. Und ich spreche von erwachsenen Menschen. Dass die komplett ihren Stiefel durchziehen (wollen) und keine Rücksicht darauf nehmen, dass dieser Trip für einen Teil halt Arbeit ist, dass das Kind in seinem Alter andere Bedürfnisse hat, dass wir uns alle um das Destillerien-Programm ranken müssen.

Ich möchte auch nicht über die nicht existente Sinnhaftigkeit von Homöopathie diskutieren.

Es ist ungemein anstrengend, wenn Dinge nicht klar kommuniziert werden und wenn auf ganz konkrete Fragen (Was wollt ihr zum Frühstück?) nicht geantwortet wird, aber dann gemäkelt wird, dass Dinge fehlen.

Ich muss mich auch nicht dafür rechtfertigen, dass der midi-monsieur und ich nach einem Tag nur mit Frühstück, einem Apfel, einer Banane und einem Schokoriegel um 17h00 Hunger haben und essen müssen (vor allem ich, weil ich noch 2 Stunden als Fahrerin vor mir habe), aber dann um 20h00 keinen Hunger mehr (und vor allem Lust) für das gemeinsame Essen haben.

Es nervt auch kolossal, dass das Kind sich rechtfertigen muss, wenn er Schokoriegel essend der Köchin des Abends über den Weg läuft.

Überaus unnötig ist es auch, den Extra-Schlenker auf dem Weg von der letzten Destillerie des Tages nach Hause mit Spitzen zu kommentieren. Das war das Einzige, was wir seit Ankunft explizit fürs Kind gemacht haben. Und es hat noch nicht einmal alles geklappt wie gehofft und das Kind war – zurecht – sehr enttäuscht.

Nur noch morgen.

Am Dienstag geht es weiter.

Und am Mittwoch werden wir die Puffins sehen.

Yeah! Nur noch drei Tage bis zu den Puffins.

Urlaub

Urlaub

Jetzt. Endlich. Urlaub.

  • Das Timing hat wunderbar geklappt.
  • Der Flug war entspannt.
  • Das Rude-Mobil ist gut.
  • Die erste Ferienwohnung für uns zu acht ist super.
  • Im – nach Google-Maps-Empfehlung ausgewählten – Restaurant (das einzige, das für uns fußläufig erreichbar war) war es sehr lecker.

Nun einfach angenehm platt.

Hetzhetz

Hetzhetz

Warum ist der letzte Tag vor dem Urlaub immer so stressig? Zum Glück war es heute nicht so heiß wie gestern, aber immer noch sehr warm. Morgens habe ich noch gearbeitet (wenn auch nicht alles erledigt, was ich wollte). Mittags musste ich noch ein paar Dinge besorgen. Und dann zwei Koffer zum Flughafen bringen. Doch „mal eben“ Koffer am Flughafen einchecken dauert auch zwei Stunden (und ich habe wirklich nirgends lange angestanden). Dann war das Kind kurz verschwunden – also nicht richtig verschwunden, ich wusste ja, dass er im Schwimmbad war, aber er war halt nicht zu der Zeit zurück, zu der ich ihn erwartet hatte (aber ehrlicherweise nicht konkret mit ihm ausgemacht hatte). Dann musste ich noch was abholen, was essen und dann zum Elternabend an der neuen Schule. Ich hatte ja kurz den Drang, das ausfallen zu lassen, aber bin nun sehr froh, das doch nicht getan zu haben, denn: Alles wird gut. Ich blicke positiv auf den Schulanfang. Denn auch wenn das letzte Schuljahr wirklich gut war für den midi-monsieur: Es kann nur besser werden.

Arbeitstechnisch habe ich nicht geschafft, was ich schaffen wollte. Ich arbeite auch gerade noch und lass mich mal überaschen, ob mein Pflichtbewusstsein mich zum Durchmachen (und Arbeiten) zwingt, oder ob ich doch etwas Schlaf bekommen werde.

 

Heiss

Heiss

Kleines Geheimnis aus Frankfurt: Heute war es sehr heiß.

So heiß, dass ich leider keinen klaren Gedanken für meine noch ausstehende Arbeit fassen konnte.

Stattdessen habe ich Sachen für den Urlaub zusammengesucht und gefaltet.

Es war auch eigentlich zu heiß, um zum Rugby-Club zu fahren. Aber es war großes „Familientreffen“ und es war ja auch schön, Tschüss zu sagen.

Seit gerade sind die beiden Koffer gepackt, die schon morgen zum Flughafen gehen.

In der Nacht zum Freitag werde ich dann wohl nicht schlafen und auch erst wieder durchatmen können, wenn wir im Flieger sitzen.

Drei sind zwei zu viel

Drei sind zwei zu viel

Zumindest sind drei Schlüsselvorfälle binnen einer Woche mindestens zwei zu viel.

Ja, eine kann mal einen Schlüssel verlieren. Und wenn es dann „nur“ der Fahrradschlüssel ist, dann ist es auch nicht so problematisch. Ärgerlich, aber nicht dramatisch. Den Fahrradschlossschlüssel können wir sogar nachbestellen.

Wenn dann aber erneut der Ersatzfahrradschlüssel verschwindet, dann kann ich schon leicht ungehalten reagieren. Zum Glück fand er sich wieder. Zwar an einer Stelle, wo er nicht hingehört, aber immerhin wieder da. Vielleicht ist das endlich, wirklich die Lehre und das Donnerwetter gewesen, dass es brauchte, um den Schlüssel IMMER wieder ans Schlüsselbrett zu hängen.

Doch dann stellt sich heraus, dass der Hausschlüssel weg ist. Spurlos verschwunden. An keinem unmöglichen Ort in der Wohnung. In keiner falschen Tasche. Er ist einfach weg. Das ist nicht nur überaus ärgerlich, sondern auch höchst nervig und folgenreich.

Ja, zetern, moppern, drohen, weinen und so weiter nützt alles nichts. Aber ich weiß gerade echt nicht, was ich machen soll.

*seufz*

Staubig

Staubig

Andere Menschen würde vier Tage vor Reisebeginn rotieren (nagut, habe ich heute kurzfristig auch, als ich die Papier-Schottlandkarte suchte und dabei andere wichtige Dinge wie die ADAC-Karte vom RB fand, aber immerhin auch die Landkarte), wir gehen abends im Staub skanken. Mit Kind.

Balkonien

Balkonien

Habe ich schon mal erwähnt, wie sehr ich unseren Balkon mag. Bestimmt, denn er war ein sehr wichtiger Grund, warum ich mich vor nun fast 6 Jahren für die Wohnung entschieden habe. Wow… 6 Jahre. Ich habe noch nie so lange am Stück in irgendeiner Wohnung gewohnt – außer in der Wohnung, in der ich aufgewachsen bin.

Dieses Jahr ist der Balkon allerdings so schön wie nie, was an mehreren Dingen liegt;

  • Standkorb
  • keine Sandmuschel mehr
  • Herrn Weber
  • Lichtkonzept mit neuen Solarlampen
  • neue Wimpelkette
  • die Hochbeete sind ordentlich bepflanzt
  • alles grünt und blüht und treibt Früchte

Und endlich werden auch die Tage und insbesondere die Abende wieder so schön, dass wir uns auf dem Balkon aufhalten können.

Bloggen auf dem nächtlichen Balkon

Balkonien ist schon schön. Und ich freue mich auf den weiteren Sommer.

Alles klar

Alles klar

Wenn ich könnte, würde ich ja schon den Koffer packen, aber das ist doch etwas früh (zumindest für uns). Am Donnerstag muss er allerdings fertig sein und ich muss zwei Koffer zwischen 15 und 18h30 am Flughafen einchecken, denn am Freitag werden das Kind und ich keine Zeit dafür haben.

Dafür haben der RB und ich heute alle Unterlagen ausgedruckt: Mietwagen, Unterkünfte, Fähren und Whisky-Touren. Ich habe für den ersten Abend schon das Restaurant gebucht. Denn Freitagabend könnte es durchaus schwierig werden, für acht Personen Platz zu finden. Insbesondere, wenn ein Kind dabei ist, dass in Schottland ja nicht in alle Lokalitäten rein darf. Außerdem las ich heute erstmalig (ja, erst heute!), dass ich für die Puffin-Tour – habe ich erwähnt, dass wir zu den Puffins fahren werden? – die Bestätigungs-e-Mail (Voucher) noch in die richtigen Tickets umtauschen muss. Am besten am Tag vorher (da kommen wir ja schon an) bis 17h30 (hah, wichtiger Zeitanker, der berücksichtigt werden muss, wenn wir an dem Tag reine Fahrtzeit eh schon 2,5 Stunden haben).

Zusätzlich zu den Einzelunterlagen gibt es noch eine Übersicht, in die ich die wichtigsten Fahrzeiten eingetragen habe, damit wir vor Ort nicht unnötig routieren müssen. Außerdem gibt es eine myMaps, in der alles drin ist, was für uns wichtig sein könnte. Dazu noch ein Tablet, auf dem wir eine Offline-Karte unserer Reiseregion speichern werden. Das hat beim letzten Mal in Schottland bestens bewährt.

Bald geht es los und es wird sicherlich toll.

Verzögerungen

Verzögerungen

Es gab keine konkreten Timings, aber dennoch hat sich der Zeitplan für heute durchaus verzögert.

Spätes Frühstück um 12h00 kann eine eher Brunch nennen. Dadurch waren wir erst gegen 15h00 bei meinen Eltern. Irgendwie hatte ich ja gedacht, dass wir um die Uhrzeit schon wieder auf dem Weg nach Frankfurt gewesen wären.

Als wir losfahren, war auf der einen Strecke so viel los, dass wir die andere nahmen und so in eine Vollsperrung fuhren, die uns anderthalb Stunden Verzögerung bescherte.

So konnte ich aber wenigstens etwas schmunzeln, als wir im fototauglichen Tempo am OWL-Schild vorbeifuhren

Andere Regionen haben Sehenswürdigkeiten wie Schlösser, Burgen und Denkmäler…

Wir hätten auch nicht bei stimmungsvollem Licht eine Brücke im Nichts gesehen

Und vermutlich hätten wir auch früher gegessen.

Salat-Bausatz. Alle sind satt geworden.