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Monat: August 2019

Brotjobfreier Freitag

Brotjobfreier Freitag

  • Der Tag fängt damit an, dass mir die Glaskugel des Tages verliehen wird. Der RB und ich regen uns noch eine Weile auf. Also nicht über die Glaskugel, sondern über den Grund für die Glaskugel.
  • Das Kind war heute morgen sehr müde. Verständlich, war er doch gestern lang mit uns auf.
  • Freitag ist seit Neustem mein freier Tag. Also muss ich mich nicht an den Rechner setzen. Tue es aber doch, um eine e-Mail zu verschicken.
  • Das Gute am brotjobfreien Freitag ist, dass ich mir morgens Gedanken machen kann, was ich nachmittags mit den Kids in der AG anstellen kann. Ich sollte mir allerdings langsam mal ein Konzept überlegen und etwas langfristiger planen.
  • Das Gute am brotjobfreien Freitag ist auch, dass ich dann noch Zeit habe, Zubehör für die Versuche zu besorgen und vorzubereiten.
  • Auch gut am brotjobfreien Freitag ist auch, dass ich mich mittags mit Menschen treffen kann.
  • Die AG war gut und hat allen Spaß gemacht. Ich sehe es so gerne, wie die Kids mit Begeisterung dabei sind und die Infos aufsaugen.
  • Das Kind genießt die freien Freitagnachmittage, während ich in der Schule bin und er zu Hause ist.
  • Kinoabendbeschluss. Twitter half bei der Auswahl und so guckten wir Captain Marvel und hatten ein ausgewogenes Nachtmahl dazu.
  • Vorfreude aufs morgige Ausschlafen.
Fehlt nichts

Fehlt nichts

Seit knapp sieben Wochen lowcarben der RB und ich. Und ich muss sagen, ich vermisse nichts.

Obwohl… doch… mir fehlt es, einfach etwas beim Bäcker zu kaufen, wenn ich unterwegs Hunger habe. Allerdings habe ich keinen Hunger / Appetit auf Brezel, Teilchen und Co mehr, weswegen sich ein Gang zur Bäckerei nicht lohnen würde. Aber wie stillt eine ihren Hunger ohne Carbs, wenn es mal eben spontan sein soll?

Aber es ist echt faszinierend, wie weg der Appetit und teilweise sogar Jieper auf Nudeln, Brot und Gesüßtes ist. Kein „Boah, jetzt ein leckeres Käsebrot“ oder „Nudeln mit Soße, das wär’s jetzt“. Ab und zu gibt es einen Süßigkeitenjieper, aber da hilft 85%ige Schokolade oder 5 Gummibärchen. Danach ist es auch wieder gut.

Bei der Hitze darf Eis „natürlich“ nicht fehlen. Und wenn es dann gekauftes gibt, merke ich, wie sehr es mir zu süß ist. Das ist weder ein Kick noch ein Genuss.

Ich finde es sehr interessant, wie einfach mir dieses Umschalten gefallen ist und wie wenig mir bestimmte Kohlenhydratquellen fehlen.

Abgenommen habe ich eher nicht bislang, dafür brauche ich Sport, aber es geht mir körperlich insgesamt besser.

Verstärkung für SuperCat

Verstärkung für SuperCat

In der Nacht noch entsorgte der RB eine Maus*.
Direkt heute morgen hatte die Mausefalle wieder zugeschnappt.

Pünktlich um 15h00 klingelt der Kammerjäger: „Wie groß war denn die Maus?“
Ich zeige mit den Fingern eine Spanne von ca. 10 Zentimetern.
„Sicher, dass die nicht größer waren?“
„Ja.“
„Nicht, dass es doch die ‚anderen‘ Mäuse sind.“
Ich verdrehe innerlich die Augen. Der RB hat in den vergangenen paar Tagen 3 Mäuse entsorgt und sie daher etwas näher gesehen. Außerdem kommt der Mann vom Land und hatte früher Katzen. Der wird das schon wissen!
Die gefundenen Hinterlassenschaften lässt sich der Kammerjäger auch genau beschreiben.
„Nein, der Kot war kleiner als Reiskörner.“
„Sicher, dass die nicht größer waren?“
„Ja.“
„Nicht, dass es doch die ‚anderen‘ Mäuse sind.“
Ich verdrehe innerlich die Augen und zeige auf dem Balkon, wo die Maus sich gezeigt hat.
Der Kammerjäger legt zwei Fallen auf dem Balkon aus. Dann besieht er sich den Unterbau unserer Balkonterasse. Ein Paradies für Getier und der Kammerjäger findet auch dort einige Spuren. Er legt vier weitere Fallen aus.

In einer Woche wird kontrolliert.

SuperCat 1 liegt auch auf der Lauer.

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* Bild erspare ich Euch.

Gehen…

Gehen…

Manchmal ändern sich Faktoren und neue Wege zeichnen sich ab. Dinge, die bislang gut gingen, werden sicher auch weiter gut gehen. Aber vielleicht können sie auch „anders“ weiter gut gehen. Möglicherweise gingen Dinge aber auch besser, wenn sie anders gehen.

Naja, aber erstmal muss ich abwarten, wie der neue Weg aussieht und ob er mir gefällt.

Planlos

Planlos

Wochenenden, an denen nichts Großes geplant ist, mag ich sehr. Also es darf schon was geplant sein, aber vorzugsweise nichts, das frühes Aufstehen verlangt. Am liebsten nur Dinge, zu denen ich keinen Wecker stellen muss. Das impliziert allerdings, dass es keine Aktionen vor frühem Nachmittag sein sollten.

Heute war nur lose was angedacht: Der RB wollte zum Museumsuferfest. Und ich wollte vielleicht mit.

Aber erstmal schlief ich heute lang. Mit einer kurzen Unterbrechung um 9h30, weil ich vergessen hatte, den Wecker von gestern auszumachen. Der Wecker holte mich allerdings aus einem Traum und ich musste ihn noch zu Ende träumen. Ich schlief wieder ein.

Als ich wach wurde, war es durchaus schon später. Aber ich fühlte mich ausgeschlafen und schon fitter als gestern. Der RB war auch noch nicht so lange wach, aber hatte immerhin schon Zeit gehabt, Tee zu machen. Das Kind hatte schon kika leergeguckt.

So langsam bekommen wir Hunger. Aufgrund dee groben Tagesplanung für heute hatten wir gestern grob geplant, heute sowas wie ein Brunch zum späten Mittag zu machen.

Herr Weber und der RB können echt gut zusammen.

Wir aßen auf dem Balkon und ich stellte fest, dass mir zu warm ist, um aufs MUF zu gehen. Dann wurde ich auch noch in eine Verabredung verwickelt, zu der ich und das Kind gingen.

Wieder zu Hause beschäftigte ich mich mit Arbeit und Mausefallen. Dann kam der RB, wir tranken Kaffee und schauten die 2. Staffel von Springflut weiter.

Planänderung

Planänderung

Grummel, grummel.

In meinem Gastrointestinaltrakt herrscht schon den ganzen Tag Aufruhr.

Tagesplanung über den Haufen geworfen. Kein Geburtstag. Kein Konzert.

Ist halt so.

Grummel, grummel.

B lehrt

B lehrt

Kurz sah es so aus, als könnte ich nicht meine AG geben. Ich hatte keinen Raum. Dann fand sich aber zum Glück doch wer, die mir die Räume zeigte und nun werde ich meine Freitagnachmittage in einem kleinen schnuckeligen Nawi-Saal verbringen.

Als ich meine Schülerinnen einsammelte, machte eine mit der Wasserflasche eine Pfütze mitten im Flur. Das wirkte zum einen sehr nach wenig Versehen und zum anderen wäre die Pfütze so oder so für jede, die da langliefe, gefährlich. Also forderte ich die Verursacherin auf, die Pfütze wegzumachen. Ich erntete ein Schulterzucken, woraufhin ich erläuterte, warum die Pfütze weggemacht werden müsse und dass die AG für alle nicht anfangen würde, bis das erledigt sei. Da flitzte das Kind endlich los. Es dauerte und eine anderes Kind fragt, worauf wir warten würden. Ich erklärte es und da nahm dieses Kind eine Packung Taschentücher aus dem Rucksack und machte die Pfütze weg. Die Verursacherin war immer noch nicht zurück, aber wir gingen schon mal in unseren Raum.

Als das Pfützen-Kind kam, forderte ich es auf, sich beim anderen Kind zu bedanken.

Fronten geklärt. Vorerst.

Der Rest der AG war toll. Die Kids waren durchaus bei der Sache. Wir klärten ein paar grundlegende Dinge über Chemie und Physik. Wir besprachen die Laborregeln (also AG-Regeln) und hatten tatsächlich noch Zeit für einen ersten kleinen Versuch, der für viele Ohs und Ahs sorgte.

Chromatographie geht halt immer

Die Kinder haben auf jeden Fall Bock und Interesse. Auch freitags in den letzten Stunden. Das motiviert.

Ich werde versuchen, ihnen so viel wie möglich mitgeben zu können.

Fangirl-Glück

Fangirl-Glück

Offiziell erscheint die Platte erst morgen. Aber durch die Vorbestellung wurde sie mir bereits heute geliefert.

Im Oktober dann zum Konzert in Paris und Frankfurt.

Ich freu mich sooo voooooor!