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Kategorie: Oh, wewewe

Dieses und jenes

Dieses und jenes

Nach langem „ja, wir fahren an Fasching nach Berlin. Nein, ich habe nichts dafür organisiert. Du?!“ heute binnen 30 Minuten Unterkunft und Tickets klar gemacht.

Es ist erschreckend zu wie wenig Arbeit ich komme, wenn ich im Büro bin.

Das Kind war mal wieder selbstständig beim Kieferorthopäden. Das ist toll, dass er das alleine macht und dass die in der Praxis darauf ausgelegt sind.

Ich trauere sehr rational. Das wirkt oft sehr empathielos. Dennoch erwarte ich von niemandem, dass sie genauso mit Trauer umgeht wie ich.

Wenn eine nicht allzu große Gruppe (~ 20 Personen) in Subgruppen unterteilt wird, wird es zum einen schnell kleinteilig und zum anderen entstehen Fronten. Dazu kommt, wenn einzelne Personen mehreren Gruppen angehören, dass sich diese entweder keiner wirklich zugehörig fühlen oder halt für eine entscheiden. Tjanun, mit Cliquengedöns konnte ich schon als Teenie nicht.

Die Wohnung ist leer so ohne Weihnachtszeug.

Ich mag es nicht, wenn der RB zu betrunken ist.

Die hessische Hausfrau stark in mir ist. Manchmal.

Pussyhats for the people

Pussyhats for the people

Gestern habe ich einen Pussyhat übergeben, heute gleich drei.*

Morgen geht einer Richtung Kanada auf den Weg.

An einem weiteren bin ich dran, aber Wolle für die nächsten muss schon wieder bestellt werden.

————–
* Diese Treffen mit den Tweeps sind immer wieder toll. Ich mag es, so unterschiedliche Menschen zu treffen und kennenzulernen.

Haltung

Haltung

Wenn ich nach Bielefeld fahre, dann sehe ich meistens nicht viel von der Stadt. Eigentlich fahre ich nur zu meinen Eltern oder – wenn ich es schaffe – zum besten Kumpel. Ich bin ja auch in der Regel nur einen Tag, maximal eine Nacht da. Da steht im Vordergrund, meine Eltern zu sehen oder Zeit mit dem besten Kumpel zu verbringen.

Diesmal bin ich drei Nächte in Bielefeld. Und weil ich nach den stressigen Monaten dringend Ruhe und Komfort brauche, habe ich mir ein Hotel gesucht. Dadurch kann ich besser meinem Rhythmus folgen und den Tag so gestalten, wie ich will. Meine Eltern wissen nicht, dass ich im Hotel wohne und auch nicht, dass ich schon gestern angekommen bin.

Das hat mir die Gelegenheit gegeben, gestern den besten Kumpel und seine Freundin zu treffen und davor auch noch ein Nickerchen zu machen.

Heute konnte ich den Tag damit starten, Familie Rabe zum Frühstück zu treffen.

Das war schön. Und ich freue mich schon drauf, dass Frau Rabe in spätestens 11,5 Monaten nach Frankfurt kommt, um zusammen aufs Die-Ärzte-Konzert zu gehen.

Danach konnte ich dank Hotelzimmer nochmal ein Nickerchen machen und erst am Nachmittag bei meinen Eltern aufschlagen. Wir quatschen etwas, bereiteten den Kartoffelsalat für morgen vor, aßen zusammen und dann zog ich entspannt zum Weihnachtsmarkt weiter.

Zwei Glühwein haben ich trinken können, dann gab es keinen GinTonic und irgendwie war ich unleidlich… Neben leicht angekratztem Hals, Nieselregen und zu süßem Glühwein war ich vor allen Dingen genervt. Hatte ich vor drei Jahren noch halbwegs viel Spaß mit einer der Besten auf dem Weihnachtsmarkt am Abend vor Heiligabend, so fühlte ich ich heute sehr fehl am Platz. Zu viel Chichi, zu viel oberflächliches Blabla, keine erkennbare Haltung. Bei niemandem.

Zum Glück hatte ich auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt Bielefelder Haltung entdeckt:

#Pegelwichteln

#Pegelwichteln

Verabreden sich 18 Twitteranerinnen im Internet und verkosten reihum Schnaps, den sie sich zuvor reihum zugeschickt haben.

Der RB hat mir – natürlich aus rein berufluchen Zwecken – beim Verkosten beigestanden. Immerhin hatten wir 11 Proben geschickt bekommen.

Ordentlicher Aufbau…

… hat auch nicht daran geändert, dass es zwischendurch etwas stressig und hektisch war, dass ich ein Glas umgekippt habe und am Schluss 3 und 4 nicht unterscheiden konnte.

Es war interessant, spanndend, neu. An manchen Stellen war ich sehr froh, dass wir uns nur virtuell getroffen haben, denn meine Gesuchtskirmis hatte ich nicht immer so gut unter Kontrolle.

Eng

Eng

Es wurde zum Ende des diesjährigen Backwahns etwas eng, was die Dosen betrifft. Was daran liegt, dass ich für jede Kekssorte eine eigene Dose verwende. Und dieses Jahr brauchte ich 20 Dosen. Dazu kommt, dass ich ein schlechtes Augenmaß habe und die Dosen meist zu groß auswähle. Nun habe ich nur noch dreivier kleine leere Dosen. Gut, gut. Ich muss ja auch noch ein paar Kekspäckchen verschicken.

Um 23h45 machte ich den Ofen aus und holte die nicht veganen Bethmännchen aus dem Ofen. Dann warf ich einen letzten Blick auf mein Keksgehirn, das mich seit vier Wochen begleitet…

… und entsorgte es vorfreudig auf morgen.

Spät…

Spät…

… weil 3 Sorten Kekse gebacken und 4 Schnapspäckchen gepackt.

Und heute Nachmittag musste ich mich sehr aufregen über höchst unprofessinelles Gebaren. Es ist äußerst erquicklich, wenn Menschen versuchen, die eigene Unfähigkeit anderen in die Schuhe zu schieben.

Absurdes in Bildern

Absurdes in Bildern

Ich bin spät dran und lasse Bilder sprechen:

Nachtrag von gestern: Als fürsorgliche Kollegin bin ich mit Mundschutz im Büro gewesen.*
Erdbert wollte auch in Adsventsstimmung kommen.**
Hainrich war heute Kavalier und hielt Emmy fest, damit sie nicht aus dem Bett fiel.***
Späte Vorbereitung der #Pegelwichteln-Flaschen.****

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* Meine Seuche gehört mir.

** jaha, AdSvents. Wie Bratswurst und Semmelnknödeln.

*** Vermutlich fällt sie so langsam, dass sie bis abends noch nicht unten gewesen wäre.

**** Nachhaltiges Fläschchenrecycling.

Bunte Mischung

Bunte Mischung

Heute einen Vorgeschmack darauf bekommen, wie es in 6 Wochen sein wird, wenn ich morgens ins Büro und abends nach Hause fahre. Ja, ich werde sicherlich häufiger mit der Bahn fahren. Denn es braucht ewig, morgens mit dem Auto aus Frankfurt rauszukommen. Der Alleenring ist ein Nadelöhr. Abends natürlich auch. Der ÖPNV könnte auf der Strecke besser sein, aber es schont meine Nerven.

Zwischendrin meldete sich das Kind. Das ist schon gut und gibt mir Sicherheit.

Kommasetzung kann nicht überbewertet werden.

Auf der Arbeit viel gelacht. Einen spontanen Kundentermin gewonnen.

Ansonsten hier zwei Blogempfehlungen (lest ihr hoffentlich eh):

Die überaus kluge Dorothea Regina rantet über Menstruation und deren Einfluss auf die Arbeitskraft einer Frau. Und ergänzt damit meine Gedanken. Jede kann ja mal über die dort gestellten Fragen sinnieren. In diesem Sinne: Solidarität, B*tches!

Frau Rabe – ebenso klug wie die Dorothea – rantet auch: über Sex. Oder übers Familienbett? Oder doch über die, die mal wieder mit viel Meinung zu dem Thema unterwegs sind?!
Ich erlaube mir noch 2 Cent dazu: Ich kann mir nicht vorstellen, in dem Bett Sex zu haben, in dem mein Baby/ Kleinkind liegt. Ich kann mir auch nicht mal vorstellen, im gleichen Zimmer Sex zu haben, in dem mein Baby/ Kleinkind schläft. Bestimmt schwingt da auch Spießigkeit mit, aber je länger ich drüber nachdenke, ist mein Hauptgrund, dass unter solchen Umständen der Sex nicht so wäre, wie ich ihn mag. Soll es jedes Paar bitte so halten, wie es sich für alle Beteiligten* gut anfühlt.

Nachtrag
Es ist nicht spießig, das falsch zu finden. Es ist halt rechtlich falsch.

———————
* am Sex Beteiligten, das Kind ist hoffentlich unbeteiligt

Haushaltstag

Haushaltstag

Weil ab morgen mal wieder jemand bei uns wohnt, sahen der RB und ich und gezwungen, doch mal wieder klar Schiff in der Wohnung zu machen. Vor allem im Gästezimmer, denn da wird ja unsere Gästin wohnen.

Gerne hätte ich noch gründlicher aufgeräumt, im Sinne von Dinge wegschmeißen oder weitergeben. Aber das war heute nicht drin. Ich werde mir einen Plan machen und dann Punkt für Punkt das Gästezimmer durchgehen und Dinge rausschaffen. Jetzt sind sie erstmal unter den Teppich gekehrt auf und in den Schrank geräumt.

Ich habe sogar ein Bild aufgehangen. Bilder machen ja alles wohnlicher.

Und weil wir im „Das bisschen Haushalt“-Modus waren, gab es zu Abend auch arbeitsintensives Essen: selbstgemachte Nudeln. Mit der Nudelmaschine, die mir Twitter bescherte, macht das ja schon Spaß, auch wenn der Aufwand ja doch recht groß ist. Und weil die Nudeln diesmal perfekt waren, hier das Rezept:

Zutaten
150 g Hartweizengrieß
150 g Instantmehl
3 M-Eier
6 g Salz
2 EL Olivenöl
1 EL Wasser

Erst alles bis Salz miteinander verkneten.
Dann Olivenöl dazu.
Mind. 30 Minuten ruhen lassen.
Kneten und wenn zu trocken, Wasser peu à peu zugeben.
Durch die Nudelmaschine walzen (Stufe 1, 3, 5, 7 und dann Bandnudeln).
Auf dem Wäscheständer abtrocknen lassen.

Nudeln nach Trocknen und vor Kochen

Nudeln in viel Salzwasser kochen. Dabei etwas bewegen. Nach ca 3 Minuten sind sie fertig (Probe machen).

Und weil nach dem Essen vor dem Essen ist, haben wir danach noch das Gulasch und den Rotkohl für morgen angesetzt. Wird ja beides besser, wenn es aufgewärmt wird.

Morgen dann noch Bad und Küche putzen.