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Kategorie: Oh, wewewe

X-11 Tage bis zur zweiten Welle

X-11 Tage bis zur zweiten Welle

Ich hätte gerne mehr ausgeschlafen, aber 9h30 klingelte der Wecker. Das Kind kam just rein.

Ausschlafen ging heute nicht, weil das Kind um 10h30 in der Schule sein musste, um sein Zeugnis abzuholen (morgen gibt’s einen Rant dazu).

Während er vor Aufregung etwas anstrengend war, versuchte ich, meine verbliebenen vier To-Dos abzuarbeiten. Insgesamt bis auf ein* Projekt nur Kleinkram**. Allerdings stellte sich raus, dass ich ein – zum Glück kleines – To-Do vergessen hatte und ein weiteres ploppte auf. So hatte ich dann, bis ich duschen ging, bevor ich zum Friseur los musste, drei von nun sechs To-Dos erledigt.

Friseur ging heute schnell, weil keine Farbe. Aber ich finde es schön zu sehen, wie super in dem Salon die Hygieneregeln umgesetzt werden. Es ist wirklich viel Platz, alle tragen ordnungsgemäß ihre Rotzbremsen** und es ist dauerhaft gelüftet. Falls ich Leserinnen habe, die eine Friseurempfehlung für Offenbach (gut aus Ffm zu erreichen) brauchen…

Als ich fertig war, war der RB im Laden noch nicht fertig. So holte ich ihn flugs ab. Schon im Auto meldete der RB, er habe Hunger. Und da machten wir was total Verrücktes: Wir beschlossen spontan im Hafen2 einzukehren. Nach der langen Zeit fühlt es sich immer noch etwas verwegen an, irgendwo essen zu gehen. Aber im Hafen2 können wir prima draußen sitzen. Die Tische stehen – seit eh schon – weit auseinander, die Hygieneregeln werden bei Eintritt erklärt, viele Wege, wo sich potentiell viele Menschen begegenen können, sind Einbahnstraßen.

Schon schön, nur mit dem RB allein zu sein ❤️

Wieder zu Hause machte ich mich an die verbliebenen To-Dos: Jetzt sind nur noch das eine* und das andere Textprojekt** übrig. Das sollte ich übers Wochenende schaffen.

Essen kochen um den Kühlschrank zu leeren zu entspannen.

#CorotäneKneipe mit Weinorakel

Was ist im Weinsatz zu sehen?

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* mittelgroßes Textprojekt

** Es gibt noch ein größeres Textprojekt, das aber nicht über die Agentur läuft, sondern das ich frei bearbeite. Das rechne ich nicht ein, aber wird auch noch bis Montag bearbeitet.

** Wirklich keine einzige „Pimmelnase“ 😉

Blattspam statt #Blümchenspam
X-9 Tage bis zur zweiten Welle

X-9 Tage bis zur zweiten Welle

Uups, verschlafen. Um 10h30 weckt mich der RB. Ich bin schlagartig wach und mir fällt direkt wieder ein, dass ich vergessen habe, den Wecker zu stellen.

Den Rest des Tages verbringe ich am Rechner. Das Kind muss zur Schule und zum Rugby. Der RB geht zu Arbeit. Die Putzhilfe kommt. Ich arbeite draußen, genieße die saubere Wohnung und die Ruhe.

Kurze Pause, um mich über die Post zu freuen (Urlaubs-Rotzbremsen für alle)

Irgendwann fällt mir ein, dass wir abends was essen sollten. Der RB und ich fassen einen Sushi-Beschluss. Ich bestelle. Als Mann und Kind, der (abgesprochen) eine Extrarunde durch Frankfurt machte, zu Hause sund, kommt das Essen.

Sushi aufm Balkon. Yeah.

Ab 21h00 ist #CorotäneKneipe. Ich müsste eigentlich arbeiten und mache zunächst auch was. Aber dann fangen mich die Gesprächsfetzen. Ach, es ist wie immer schön mit Euch.

Ändert aber nichts daran, dass das Projekt noch fertig gemacht werden muss, also sitze ich nach der Kneipe noch drei Stunden am Rechner.

X-4 Tage bis zur zweiten Welle

X-4 Tage bis zur zweiten Welle

Ich hoffe sehr, dass ich in einer Woche tatsächlich nicht doch noch mal eben an den Arbeitsrechner muss. Die To-Do-Liste ist seit gestern nicht wirklich kürzer geworden, weil ich heute noch mehr auf Sparflamme gearbeitet habe als gestern schon. Das Wetter, die Urlaubsreife, der unterschwellige Stress mit dem Kv zehren an meinen Nerven und an meiner Konzentration. Es lauern noch ein paar Mamutprojekte auf mich für die kommenden 4 Arbeitstage.*

Das Kind verabschiedete sich gegen Mittag, um mal wieder im Park zu gehen, um mit anderen Kindern zu spielen. Möglicherweise haben der RB und ich diese Erkenntnis etwas gefeiert.

Um 16h00 kam das Kind ziemlich glücklich und ausgepowert nach Hause.

Ich musste mich zwischendurch mal hinlegen – das Wetter, die Urlaubsreife, der unterschwellige Stress mit dem Kv…

Als der RB nach Hause kam, hatte ich wenigstens schon das Abendessen fertig. Wir konnten auf dem Balkon essen. Für die #CorotäneKneipe gingen wir dann aber rein. Nicht, dass uns noch irgendwelche Viecher in den Wein geflogen wären.

Als diese sehr spät (und mit 1L Wein intus) endete, genossen wir noch einen Moment die kühle Luft auf dem Balkon.

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* Ich werde wohl nicht um Wochendarbeit drumherum kommen.

X-1 Tage bis zur zweiten Welle

X-1 Tage bis zur zweiten Welle

Würdich noch inner alten Heimatt wohnen, könntich die Überschrift direkt ändern in: Zweite Welle, Tag 1. Ist zum Glück nicht so, aber warten wir es ab. Hoffentlich können wir trotzdem in den Urlaub fahren.

Heute kam ich aus dem Kopfschütteln nicht heraus. Und daher stelle ich mal was klar:

Wer die ganze Geschichte mit dem Kv nicht kennt, kann gerne nachfragen*, aber ich empfehle dringend, eigene Erfahrungen nicht – niemals – als das allgemeingültige anzusehen.

Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich dem Kv gegenüber immer fair war. Und ich hätte wirklich Gründe gehabt, viele Dinge anders zu handhaben. Nicht zuletzt, weil er auch keinen Unterhalt zahlt. Dennoch:

  1. Der Kv sieht das Kind in den Ferien** in der Regel länger als ihm per Gericht zusteht.
  2. Er sieht ihn unter Umständen, die per Gericht eigentlich „untersagt“ sind.
  3. Ich übernehme jede Ferien in der Regel eine Fahrt nach Paris, um das Kind zu übergeben*** – auf eigene Kosten.
  4. Der Kv konnte hier immer – zumindest eine Nacht – übernachten, wenn er das Kind geholt hat. Oder wenn er ihn zum Geburtstag oder sonstwie zwischendurch besuchen wollte.
  5. Der Kv kann das Kind immer anrufen. Das Kind kann immer den Kv anrufen. Sie können in der Regel auch immer skypen.

Ich ertrage dabei, dass er nicht in der Lage ist, die hessischen Ferientermine zu googeln und dass ich sie ihm auf dem Silbertablett servieren muss. Ich ertrage auch, dass er immer bis zum letzten Moment braucht, um sich hinsichtlich irgendwelcher Termine auszueiern****. Ich ertrage nach allen Ferien den Papajetlag und puffere ab, wenn der Kv dem Kind verspricht, zum Geburtstag zu kommen und es dann im letzten Moment absagt. Ich ertrage auch, wenn mein Kind mir heulend Nachrichten schickt, weil gerade alles doof ist beim Papa – 1.000 Kilometer weit entfernt.

Ich weiß, dass das Kind seinen Vater liebt. Dass er ein Teil seiner Identität ist. Ich will ihm das nicht nehmen. ABER ich bin auch nicht für die Beziehungsarbeit zwischen Kv und Kind zuständig. Wenn er sich demontiert, dann fange ich das Kind auf. Ohne Frage. Aber es ist sicherlich nicht meine Aufgabe, den Kv zu entschuldigen, wenn er Bockmist baut.

Und wenn es dem Kv wichtiger ist, auf sein vermeintliches Recht am Kind***** zu pochen, denn das Kind und seine Sorgen ernst zu nehmen und darauf einzugehen, dann ist das einfach großer Bockmist.

Und dieser Bockmist hat nichts mit mir zu tun. Das richtet sich gegen das Kind.

Dann stehe ich meine Kind mindestens unterstützend zur Seite oder stelle mich auch schützend vor ihn.

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Kurzer Schreckmoment am Abend: Das Kind war für anderthalb Stunden verschwunden.

Ich musste um 18h00 einem virtuellen Event bewohnen. Das fand das Kind nicht gut. Um nicht vor Langeweile zu sterben, ging er raus. Ohne sich mit mir abzustimmen******. Ohne Schlüssel. Ohne Roller. Ohne Fahrrad. Aber mit 2 Euro.

Ich richtete meine Aufnahme ein und lief raus. Ich sah das Kind noch in der Ferne über die Kreuzung huschen. Kam ihm aber nicht nach. Ich ging nach Hause. Die Veranstaltung lief noch, ich hörte rein, blieb aber unruhig.

Ich ging nochmal los, zog eine größere Runde. Kein Kind.

Wieder zu Hause immer noch kein Kind. Die Veranstaltung neigte sich zu Ende. Der RB kam nach Hause und ich fuhr mit dem Rad zum Park.

Ich drehte eine große Runde. Kein Kind.

Ich fuhr am Spielplatz vorbei. Sah erstmal nix. Zu viele Kinder. Doch das Kind hatte ein knallrotes Poloshirt zu einer gelben kurzen Hose an und lag, als ich ihn erspähte, in einer Nestschaukel. Zusammen mit ein paar Jungs.

Ich war erleichtert. Dem Kind ging es gut UND er hatte wen zum Spielen gefunden.

Als er mich sah, kam er direkt zu mir. Ihm war klar, dass irgendetwas nicht ganz rund gelaufen war. Ich brauchte nicht schimpfen. Wollte ich auch nicht. Er war zerknirscht.

Auf dem Weg besprachen wir, dass es besser ist, sich zu vergewissern, dass ich auch wirklich mitbekomme, wenn er rausgeht. Wir waren uns aber auch einig, dass es ziemlich doof ist, wenn ich so spät noch arbeiten muss.

Zu Hause gekocht, gegessen

Nomnomnom…

und dann #CorotäneKneipe.

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* Ob ich antworte, steht auf einem anderen Blatt.

** Aufgrund der Entfernung geht es nur in den Ferien, oder er kommt halt hier her.

*** Eigentlich hat der Kv zu organisieren, wie das Kind zu ihm kommt.

**** Mittlerweile gebe ich daher Termine vor.

***** Ich habe doch als erwachsener Mensch kein RECHT an einem anderen Menschen. Ich habe maximal eine Pflicht.

****** Er sagt, er habe mir gesagt, dass er rausgeht.

Tag 98 seit der Abschottung

Tag 98 seit der Abschottung

Der Tag fing – freiwillig – früher an als sonst. Obwohl ich für heute sogar FREItag angekündigt hatte. Aber ich wolltemusste gegen 9h15 am Bahnhof sein.

Vorher musste ich aber noch kurz in den Supermarkt und zur Bäckerei. Zum Glück geht es mit der U-Bahn schnell zum Bahnhof. Nach kurzer Ankunftsabstimmung mit Frau Rabe holte ich einen Kaffee und wartete dann am Gleis mit einem Frühstücks-Carepaket.

Denn wer will schon nach einem sehr frühen Flug zwischen zwei Zügen noch hungrig und müde Proviant für die Weiterfahrt jagen.

Ich wartete mit ihr auf ihren Anschlusszug. Wie schon letztens bei Jette war es sehr schön, sich mal wieder in Echt gesehen zu haben. Wenn auch nur kurz.*

Dann fuhr ich nach Hause, holte Brötchen und frühstückte mit den Mitbewohnern.

Bereits auf der Rückfahrt vom Bahnhof hatte mich der Kv per Messenger gefragt, was denn nun mit den Sommerferien sei. Tja, der letzte Stand war, dass das Kind nicht hin will. Bei Frühstück fragte ich das Kind nach seiner Meinung: Nein, er will weiterhin nicht hin. Also kontaktierte er nach dem Frühstück direkt den Kv („ich mach’s lieber gleich“) und teilte ihm seine Entscheidung mit. Die Reaktion war nicht unerwartet, aber dennoch kacke, weil Gaslighting par excellence: Das wäre nicht so gemeint gewesen. Das Kind habe da was falsch verstanden.**

Während das Kind skypte, setzte ich mich doch kurz an den Rechner und klärte ein paar Dinge.*** Dann musste ich los, da ich einen Blutspendetermin hatte. Das Kind konnte ich nur kurz drücken und beruhigen. Aber der RB war zum Glück da.

Auf dem Rückweg von der Blutspende entdeckte ich eine Eis-Spende via paypal. Zu Hause machte ich kurz das eine Projekt fertig.*** Dann scheuchte ich das Kind zum Eisessen auf. Ich erzählte ihm von der Spende und er war sehr gerührt. Als wir losgehen wollten, kam gerade der RB nach Hause und wir gingen zu dritt.

Vielen Dank, liebe Spenderin!

Wieder zu Hause merkte ich, dass der Tag bisher doch etwas anstrengend war, und legte mich hin. Der RB ging einkaufen. Das Kind daddelte.

Als ich wieder wach war, kochten wir Essen. Dabei ging das Drama mit dem Kv weiter. In einer WA an mich zog er die Sorgen des Kindes ins Lächerliche und bezeichnete sie als délire (Wahn).**** Schade, dass er belegen muss, dass die Entscheidung vom Kind richtig ist.

Nach dem Essen war wieder #CorotäneKneipe. (Ach, das ist schon schön mit euch allen.)

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* Und pssst, wir haben uns zur Begrüßung und Verabschiedung umarmt.

** Ich könnte echt kotzen, denn wie oft musste ich mir genau diese Sätze anhören. Also auf mich bezogen natürlich.

*** Lieber mache ich es heute fertig, als das ich mich am Montag nochmal mit dem Kleinkram stressen muss.

**** Unter diesen Umständen diskutiere ich gar nicht mehr mit diesem Mensch. Soll er doch vor Gericht ziehen.

Tag 95 seit der Abschottung

Tag 95 seit der Abschottung

Heute kam die #CoronaWarnApp. Richtig überzeugt war ich ja bislang nicht. Die absolute Freiwilligkeit macht für mich keinen wirklichen Sinn. Wir sehen doch jetzt schon, wie freiwillig sich die Leute an die echt minimalen Pandemieempfehlungen halten wollen. Wer sich durch Rotzbremse und Abstandhalten in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlt und es nicht als Minimalkonsens für die gesamte Gesellschaft einhalten will, der ist halt nicht zu helfen.

Und für mich dachte ich: „Durch mein persönliches Verhalten komme ich zwar nur wenig unter Leute. Dann trage ich Rotzbremse und halte möglichst Abstand. Aber so aus Prinzip und Solidarität kann die App ruhig im Hintergrund laufen.“ Also habe ich sie heute morgen direkt installiert.

Gegen Mittag stellte ich aber fest, dass mein GPS an ist. Und machte es aus. Denn an’es GPS frisst Akku. Da machte „ping“* und die #CoronaWarnApp sagte:

Ich tauchte in die Einstellungen der App und meines Handys, konnte aber nichts einstellen bzw. genau genommen etwas ausstellen. Genervt twitterte ich

Tschüss, #CoronaWarnApp

Was dann folgte, war ein bisschen lustig, ein bisschen nerviger, aber zum Glück auch in Teilen hilfreich. Und um es kurz zu machen: So wie es derzeit aussieht, scheint bei meiner Android- und Bluetooth-Version in Kombination mit meinem Handy** die für die App erforderliche Standortermittlung zu bedeuten, dass mit Bluetooth auch immer GPS an sein muss.*** Und weil mich das im ersten Moment so nervte, schmiss ich die App direkt vom Handy.****

Ansonsten habe ich so viel gearbeitet, dass ich abends zu spät daran dachte, dass wir was essen müssen. Zum Glück haben so viel im Haus, dass ich problemlos was Leckeres zaubern konnte. Dennoch aßen wir erst, als die virtuellen Türen der #CorotäneKneipe schon aufgingen. Aber die Besucherinnen sind ja schon groß.

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* also nicht wirklich „ping“, denn mein Handy macht keine Geräusche.

** Huawei Mate 20

*** Jaha, ich weiß, dass die App nicht darauf zugreift, aber a) ggf. andere Apps (auch wenn ich das weitestgehend ausgeschaltet habe) und b) halt Akku.

**** Ich habe sie abends aber nochmal installiert und mache sie halt – falls ich dran denke – an, wenn ich draußen unter Leuten bin.

Schnapszahlgeburtstag

Schnapszahlgeburtstag

„Das ist ein toller Geburtstsg“, verkündete das Kind heute bereits am Nachmittag. Und das trotz Pandemie. Denn machen wir uns nix vor: Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Da kann Hessen noch so viel lockern. Außerdem muss nicht alles, was erlaubt ist, auch gemacht bzw. ausgereizt werden. Daher war klar, dass heute keine Leute ins Haus kommen werden. Zumindest nicht physisch.* Dafür aber per Zoom-Meeting. Ab 10h00 war unser virtuelles Wohnzimmer geöffnet und immer wieder guckten Leute rein und gratulierten dem Kind. „So viele Leute sehe ich sonst nie an meinem Geburtstag“, freute sich das Kind. (Danke an alle, die vorbeigeschaut und gratuliert haben. ❤️)

Gefreut hat er sich auch über seine Geschenke. Ich konnte gar nicht richtig damit umgehen, dass er vor Freude darüber geweint hat, dass er in einem Sportmotorflugzeug mitfliegen darf. Aber auch von dem vom RB geschenkten Flugsimulator ist er sehr begeistert. Dazu fand das Kind es sehr lustig, seinen ersten Whisky in die Kamera zu halten, denn zum 1. Schnapszahlgeburtstag muss es Schnaps geben…

Ein 11 Jahre alter Whisky, den das Kind aber erst in 7 Jahren probieren darf.

Ansonsten bestand der Tag – gefühlt – nur aus Essen. Vom Frühstück gingen wir zum Kuchenessen über. Daran schloss sich nahtlos die Burgervorbereitung und deren Genuss an.

Auf Wunsch vom Kind** gab es am Abend noch einen Kinoabend. Zunächst stand die Wahl zwischen „Matrix“ und „Planet der Affen“ . Nach dem Matrix-Trailer wollte das Kind ebendiesen sehen. Nach 20 Minuten brachen wir aber ab*** und wechselten zu „Das Haus der geheimnisvollen Uhren“****.

Das Kind bewertete abschließend den Tag mit 9,99 von 10 Punkten. <3

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* Quasi-Ausnahme war die liebe Nachbarsfamilie, die gegen 10h30 klingelte und an der Tür dem Kind eine gebackene 11 überreichte. So eine tolle Überraschung.

** Am Geburtstag darf das Geburtstagskind natürlich alles bestimmen.

*** Ich hatte nur noch die – damals – total coolen und neuartigen Actionszenen in Erinnerung, aber die Wanzenein- und -auspflanzung sowie die Tankszenen à la HR Giger vergessen.

**** Auch nicht gerade ein Film für zarte Gemüter, aber mehr spannend und weniger ekelig.

Abschottung, Tag 84

Abschottung, Tag 84

Der RB wollte wieder schnarchen. So schlafe ich erst spät, als er wieder ins Gästezimmer gezogen ist.

Ich versuche mir meinen FREItag zurückzuerobern. Das klappt derzeit nur mittel. Aber wenigstens kann ich ausschlafen.

Am Rechner trifft mich kurz der Schlag, weil Dinge verschlimmbessert wurden und es mich nervt, wenn ich Dinge wieder und wieder erkläre und dann die Beratung nicht berät, sondern einfach übers Stöckchen springt, den die Kundin hinhält.

Dann kümmere ich mich um ein paar Projekte. Die Kundin ist happy. Unser Kontakt ist wirklich gut. Ich sehe schon kommen, dass wir bald beim Du sind.

An anderer Stelle ärgere ich mich dafür. Sehr. Tjanun, Freud und Leid einer Dienstleisterin. Agenturalltag.

Zwischendurch puzzle ich das zweite Puzzle aus dem Puzzlezirkel fertig.

Um 17h30 mache ich den Rechner aus. Der RB und ich sind unentschlossen ob des Abendessens. Wir haben Hunger und keine Lust zu kochen. Wir bestellen nach etwas Hin und Her Frankfurter Schnitzel für alle. Die liebste Frankfurter Küch‘ bietet kein Bestell- und Abholservice mehr an, also testen wir was anderes. Lecker war’s.

Um 19h15 muss ich mich hinlegen. Um 19h30 bimmeln die Pestglocken, was mich sehr nervt. Um 19h40 schlafe ich ein – für 20 Minuten Powernap. Ich bin aber unleidlich und bleibe noch im Bett. Dann gehe ich duschen und stecke die Füße in die Fitzelsocken.

Die #CorotäneKneipe muss ohne mich anfangen.

Abschottung, Tag 83

Abschottung, Tag 83

Dieses Internet ist sehr, sehr merkwürdig manchmal. Gestern twitterte ich folgende Begebenheit:

Nicht nur, dass der so viele Likes hats, sondern dass er auch geretweetet wurde – und zwar nur von Menschen, die mir nicht folgen. Außerdem schien er einige Menschen sehr zu triggern – eigene Trennungskindgeschichte, Rosenkrieg. Väterrechtler hatte ich mir zum Glück nicht eingefangen. Aber dennoch führte ich absurde Diskussionen dazu mit Menschen, die ich nicht kenne, die mir nicht folgen, die die Geschichte dahinter nicht kennen. Ich musste halt arbeiten und hatte so leider nur kurz Zeit für Amüsemeng. Aber mal im Ernst: Dinge einfach stehen lassen geht nicht, oder?!

Nun denn. Ich schüttel den Kopf und schmunzel etwas, aber freue mich lieber darüber, dass mein (sic!) Internet im Normalfall super ist. So super, dass das Kind wohl ein supercooles Geschenk zum Geburtstag bekommen wird. Hachz.

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Mein Wecker klingelte um kurz nach 8h00, weil ich vor 9h00 zur Bank musste, damit ich ab 9h00 ausreichend Bargeld für die Zollauslösung habe. Um 8h35 verließ ich das Haus, ging zur Bank, zum Bäcker und war um 8h55 wieder zu Hause. Hoch lebe das Dorf.

Ich arbeitete ab 9h00 bis 16h30 durch. Nur kurz unterbrochen von einem kurzen Frühstück.

Das Kind hatte zwischendurch virtuelles Klassenzimmer. Der RB hatte frei musste nicht in den Laden.

Um 16h30 wollte ich nicht mehr auf dem Computer starren und puzzelte. Ab und an machte der Rechner ein Geräusch und ich guckte oder telefonierte. Der RB ging derweil einkaufen, damit wir ein gesundes und ausgewogenes Mahl zu Abend haben würden. Ob des Wetters wurde es Spaghetti-Bolo, was endlich wieder geht, jetzt wo das Kind keine Hyrax mehr hat.

Nach dem Essen waberte ich zwischen Puzzle und Arbeit noch ein wenig hin und her, las dem Kind vor und guckte mit dem RB die vorletzte Folge von Good Omens.

Abschottung, Tag 71

Abschottung, Tag 71

Yeah, immer noch zwei Tage Wochenende. Und Einkaufen müssen wir auch nicht, weil der RB gestern war. So plätscherte der Tag vor sich hin:

  • Spätes Frühstück
  • Yoga
  • Versuch Baguette zu backen mit Hefewasser (muss ich nochmal testen – ohne Roggenvollkornmehl)

  • Internetgedaddel
  • leckerem Abendessen

Herzhafte Waffeln und asiatischer Hähnchen-Garnelen-Salat

  • Kinoabend mit Spaceballs (das Kind wird jetzt in die Klassiker eingewiesen)
  • Puzzelei für mich

Das Aufregendste war fast das nächtliche Paneerkochen, weil der RB – zum Glück – beim Ins-Bett-Gehen über den Hackenporsche mit den sechs Litern Frischmilch stolperte. Und weil die nicht in den Kühlschrank gepasst hätten, musste ich sie „noch schnell“ verarbeiten.

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Ansonsten:

Das wäre so schön. Sich mal wieder frei zu bewegen, ohne sich über andere Menschen ärgern zu müssen.