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Kategorie: aufgeschnappt

Abgelenkt

Abgelenkt

Tja, also, ähm… Eigentliche habe ich keine Spiele auf meinem Handy. Uneigentlich überkommt es mit alle paar Jahre und ich installiere eine Spiel-App. Das Spiel spiele ich dann recht exzessiv eine kurze Weile durch. Dann hab ich keinen Bock mehr und die App fliegt wieder runter.

Noch bin ich in der Exzessiv-Phase bei BlockuDoku, einer Art statisches Tetris (für mehr (als statisch) reicht es bei mir nicht).

Zecken-Stream

Zecken-Stream

Ich habe es ja nicht so mit Superhelden (weder Marvel noch DC), aber trotzdem oder vermutlich gerade deswegen finde ich „The Tick“* durchaus sehenswert.

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* bei Amazon

12von12 (im Januar 2020)

12von12 (im Januar 2020)

Einmal (mindestens) im Jahr mache ich bei 12von12 mit – nämlich im Januar. Ich finde es schön, meinen Geburtstag mit (mindestens) 12 Bildern zu begleiten.

Wenn eine am Sonntag Geburtstag hat, kann sie ja reinfeiern. Also wenn sie feiern würde. Geplant hatte ich nichts und der RB hatte auch nichts angedacht, aber wir – so als Eule(n) – waren um Mitternacht noch wach und stießen kurz nach Mitternacht auf die 43 an.

#1: <3 Der RB hat mir einen Rüblikuchen gebacken und den Geburtstagskranz hat er auch ohne nachzufragen gefunden. Und ein tolles Geschenk hat er mir auch gemacht. Darf ich vorstellen: Little Jim, meine neue Tee-Maschine.

#2: Fürs Durchmachen bin ich (nun) zu alt, also geht es dann doch mal ins Bett. Davor müssen wir natürlich Zähne putzen.

#3: Nachdem ich das Kind um 7h50 nochmal zum Schlafen bis 10h20 genötigt, ist er sehr umgänglich und möchte seinen Anteil an meinem Geurtstag beitragen. So bringt er mir Tee ans Bett. Und Kekse.

#4: Frühstück im Bett ist mMn grundlegend doof. Full Scottisch Breakfast allerdings wirklich ungeeignet für den Genuss in der Schlafstatt. (Gut, dass ich am Freitag in Paris war, da bekomme ich problemlos den typischen Breakfast-Bacon.)

#5: Kleiner Blick auf den Rechner: Gestern startete ich ein Upload zur Sicherung meiner Daten aus der Freiberuflichkeit. Knapp 30 GB dauern halt. Aber gegen 12h00 ist schon über die Hälfte geschafft. (Um 22h00 war er dann auch wirklich fertig.)

#6: Ich wollte an die frische Luft, aber ich wollte auch nicht zu weit weg von unserem Abendessen, das seit 11h30 im Backofen schmorte niedertemperaturgarte (und noch bis 20h00 drin bleiben sollte) und auch nicht zu weit weg vom Geburtstagskuchen sein. Also wünschte ich mir, dass der RB und ich den Balkon aufräumen.

#7: Nach dem Aufräumen ist vor dem Aufräumen. Heute kam auch die Weihnachtsdeko runter. Und weil es das Gesetz so will, wird danach Läppar (so heißen die skandinavischen Dickmilch Pfannkuchen wohl nur bei meiner Mutter und mir … ich tippe auf einen StillePost-Effekt vor Jahrzehnten) gegessen. Zu den Läppar gab es wahlweise Lachs und saure Sahne oder Heidelbeeren und Sahne uuuuund natürlich Geburtstagskuchen.

#8: Für den allgemeinen Spaß probierten wir zusammen dendiedas RingFit vom Kind aus. Huiii, das ist ganz schön anstrengend.

#9: Ich hatte mir als Geburtstagsessen Pulled Beef mit Cole Slaw gewünscht. Selbstgemacht natürlich. Sooooo lecker.

#10: Das Kind musste noch duschen und damit sich das Duschen auch lohnt, durfte ich ihm davor die Haare schneiden. Kurzfristig durfte ein Iro stehen bleiben. (Er fand ihn eigentlich ziemlich gut, hat aber Angst vor den Reaktionen in der Schule. Wir klärten, dass er mit Iro in den Sommerurlaub fahren wolle.)

#11: Dem Kind „graut“ es vor der Schule morgen, außerdem hat er Papa-Jetlag. Zusammen macht das, dass er Kuscheln und Vorlesen und Einschlafbegleitung braucht.

#12: Wir gucken Wilsberg (wegen Bielefeld), ich blogge und trinken Tee.

Mehr 12von12 gibt es bei „Draußen nur Kännchen„.

Pussyhats for the people

Pussyhats for the people

Gestern habe ich einen Pussyhat übergeben, heute gleich drei.*

Morgen geht einer Richtung Kanada auf den Weg.

An einem weiteren bin ich dran, aber Wolle für die nächsten muss schon wieder bestellt werden.

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* Diese Treffen mit den Tweeps sind immer wieder toll. Ich mag es, so unterschiedliche Menschen zu treffen und kennenzulernen.

#Pegelwichteln

#Pegelwichteln

Verabreden sich 18 Twitteranerinnen im Internet und verkosten reihum Schnaps, den sie sich zuvor reihum zugeschickt haben.

Der RB hat mir – natürlich aus rein berufluchen Zwecken – beim Verkosten beigestanden. Immerhin hatten wir 11 Proben geschickt bekommen.

Ordentlicher Aufbau…

… hat auch nicht daran geändert, dass es zwischendurch etwas stressig und hektisch war, dass ich ein Glas umgekippt habe und am Schluss 3 und 4 nicht unterscheiden konnte.

Es war interessant, spanndend, neu. An manchen Stellen war ich sehr froh, dass wir uns nur virtuell getroffen haben, denn meine Gesuchtskirmis hatte ich nicht immer so gut unter Kontrolle.

Spät…

Spät…

… weil 3 Sorten Kekse gebacken und 4 Schnapspäckchen gepackt.

Und heute Nachmittag musste ich mich sehr aufregen über höchst unprofessinelles Gebaren. Es ist äußerst erquicklich, wenn Menschen versuchen, die eigene Unfähigkeit anderen in die Schuhe zu schieben.

Die andere Landeshauptstadt

Die andere Landeshauptstadt

Herrje, habe ich schlecht geschlafen. Ich konnte nicht einschlafen und als ich dann endlich schlief, war nicht mehr so viel von der Nacht übrig. Den RB habe ich wohl auch aus dem Bett vertrieben, weil ich seinen Klogang um 5h00 ausnutzte, um mich im Bett und auf seiner Bettdecke so auszubreiten, dass er keinen Platz mehr im Bett hatte und ins Gästezimmer auswanderte.

Das Kind hatte wohl auch schlecht geschlafen und kam nur schwer in die Gänge.

Ich legte mich nochmal hin. Wurde – wie befürchtet – später wach als geplant. Ich duschte schnell, setzte mich an den Rechner. Dann musste ich aber auch schon bald los, denn ich hatte ein TweepMeep in der Landeshauptstadt des Nachbarbundeslandes. Die Bahn hatte Problem und ich fürchtete schon, dass ich deutlich später käme als geplant. Doch ein beherzter Sprint am Bahnhof rettete den Zeitplan. In der Bahn gearbeitet. Und erstmals mit dem Bus von der einen Landeshauptstadt in die andere gefahren.

Mit der Tweep gut unterhalten und lecker gegessen.

Irgendwie ist die „andere“ Landeshauptstadt hübscher als unsere. Ich muss da nochmal hin. So weit ist es ja nicht.

PS: Der Maxibrief ist direkt heute angekommen. Ohne Nachporto. (Hoffe ich jetzt mal.)

Liebes Tagebuch am Fünften (September 2019)

Liebes Tagebuch am Fünften (September 2019)

Huch, schon September? Wo ist denn das Jahr geblieben? Wie dem auch sei, der September ist noch jung und das ist der Moment für Frau Brüllen, um zu fragen: WMDEDGT?

Es ist nach Mitternacht, als ich ins Bett gehe. Allerdings nicht, um zu schlafen, sondern um eine To-Do-Liste zu erstellen und zwei Dokumente für den heutigen Elternabend vorzubereiten. Daher ist es fast

2h00 als ich endlich schlafen will. Aber erstmal nicht kann. Ich wälze mich unruhig, schlafe nicht tief ein, muss auf Toilette… repeat

7h30 Jetzt muss ich spätestens aufstehen. Das Kind ist zum Glück schon wach und dabei, sich umzuziehen. Ich mache ihm seine Brotdose.

7h45 Das Kind geht los. Er will erstmals mit dem Bus zur Schule fahren. Ich lege mich nochmal hin. Die Seuche und der schlechte und wenige Schlaf fordern ihren Tribut.

9h30 Aufstehen. Telefonieren. Auf ein Projekt warten.

11h40 Projekt finalisiert rausschicken. Anderes Projekt angehen. Im Internet rumwabern. Der Drucker produziert wiederholt Papierstau. Ich höre nebenbei alle Briefcast-Folgen. (Es ist tatsächlich der einzige Podcast, den ich hören kann.)

13h35 Der Kammerjäger kündigt sich an.

13h50 Der Kammerjäger ist da und kontrolliert die Fallen. Nichts. Kein Zeichen, dass hier Mäuse sind. Da war wohl SuperCat1 ausreichend erfolgreich.
Als der Kammerjäger weg ist, kümmere ich mich um ein weiteres Projekt.

14h40 Projekt verschickt, jetzt könnte ich mal duschen gehen.

15h30 Ich muss unbedingt noch Zubehör für die morgigen AG-Versuche besorgen.

16h10 Wieder zu Hause meldet sich das Kind via Handy, dass er unterwegs sei. Als er kurz darauf da ist, muss er sich schnell fürs Lauftraining umziehen.

16h35 Der midi-monsieur ist wieder unterwegs. Ich esse endlich mal was. Dann bin ich total k.o. und lege mich vor den Fernseher. Ich kann aber nicht einschlafen. Dann fällt mir auch noch ein, dass ich noch was im Keller suchen muss.

17h50 Ich bekomme eine Mail in dieser Sache und eind wegen eines anderen wichtigen Projekts mit der Info, dass wir nichts Neues dazu bekommen und so die Timeline nicht halten können, was aber – zum Glück – nicht an uns liegt.

18h30 Das Kind kommt wieder, ich packe meine Sachen für den Elternabend, er geht sich einen Lahmacun kaufen. Wir klatschen uns ab.

18h47 Treffe an der Bushaltestelle eine andere Klassenmutter, die ich schon seit Kindergarten und Grundschule kenne. An der Schule verschwinde ich kurz im Lehrerinnentrakt, um was zu kopieren. Im Klassenzimmer werde ich gewahr, dass der Elternabend schon um 19h00 anfangen soll und nicht erst 19h30 (wie ursprünglich mal kommuniziert). Ich darf aber trotzdem noch schnell die mitgebrachten Sachen in meinen AG-Raum bringen.
Dann: Elternabend. Insgesamt ganz ok. Es entbrennt zwischendurch ein absurde Diskussion über Entschuldigungen und Beurlaubungen. Es scheint ein paar Eltern zu geben, die das mit der Schulpflicht vor den Ferien nicht so sinnvoll ansehen. Tjanun. Die Wahl zur Elternbeirätin verläuft kurz und schmerzlos: Neben mir hat sich noch eine andere Mutter angeboten. Ich bin zur ersten und sie zur zweiten Elternbeirätin gewählt worden. Rückweg zu Fuß, noch ein bisschen mit zwei neuen Müttern geschnackt.

21h30 Zu Hause. Das Kind kurz duschen und Zähneputzen geschickt. Noch zweidrei Sachen mit ihm besprochen – unter anderem übers Lernen und darüber, dass Sprache von Sprechen kommt. Ich freue mich, dass ich endlich auch mal „normale“ Schulgespräche mit dem Kind führen kann. Dann sage ich ihm gute Nacht.
Ich esse was, mache es mir auf dem Sofa bequem.

23h00 Der RB kommt nach Hause. Ich bin ziemlich k.o. und werde dann auch bald ins Bett gehen.

Liebes Tagebuch am Fünften (Juni 2019)

Liebes Tagebuch am Fünften (Juni 2019)

Auch heute wieder fragt Frau Brüllen: WMDEDGT?

Und so kurz wie meine Einleitung ist, so könnte auch meine Antwort ausfallen: Arbeiten. Aber ich versuche mal es genauer zu rekapitulieren.

8h10 Ich werde kurz wach, weiß aber, dass ich noch 45 Minuten schlafen kann (und sollte). Als dann der Wecker klingelt, bin ich natürlich nicht fit und es braucht noch bis 9h20 etwas panisch wach werde, weil mir direkt bewusst ist, dass ich um 9h30 telefonieren muss. Zum Glück klingelt das Telefon mit 10 Minuten Verspätung. Danach e-Mails gecheckt. Feedback zum Großprojekt. Absprachen. Während Dinge umgesetzt werden, kümmere ich mich um Text1 und verschicke ihn. Der RB ruft zum Frühstück. Das ist gut. Sonst käme ich gar nicht vom Rechner weg. Aber es macht mich unruhig. Das ist nicht gut. Zurück in den Flöz: Wieder Absprachen. Arbeit an Text2. Der RB lockt mich nach draußen, damit ich das Fahrrad von meinem Papa ins Auto bringe. Dann wieder ins BettOffice. Bekomme eine e-Mail, die mich etwas nervt*. Ich verschicke das Zwischenergebnis vom Großprojekt und bekomme parallel Feedback. Gut, also telefonieren. Die Ansprechpartnerin ist gerade in USA, aber um 14h30 ist bei ihr auch schon morgen. Wir sind uns einig, dass wir auf einem guten Weg sind. Danach telefoniere ich gleich nochmal. Ich esse ein halbes Bötchen. Dann kommt ein Projekt mit Prio1-Ansage zurück, also direkt mal bearbeiten und zurückschicken. Ich sage dem RB ab, heute abend beim Tasting dabei zu sein. Nach Alkohol ist mir eh nicht. Nun wieder zu Text2, den ich endlich fertig mache und zum Gegenlesen verschicke. Ich esse zwei Möhren. Während ich auf das Feedback warte, kümmere ich mich um das Großprojekt. Ich steigere mich in Details rein, aber weiß, dass die Vorarbeit wichtig ist, damit wir das Projekt bald ohne weitere Reibungsverluste abschließen können. Der Kollege machte erfreulicherweise auch etwas länger, um mir noch Text2 zurückzuschicken. Ich arbeite sein Feedback ein und schicke den Text raus. Dann wurschtel ich mich noch weiter durch das Großprojekt, bis ich es endlich um 20h00 verschicke. Dann schreibe ich noch meine Zeiten auf, bekomme einen kleinen Schock, sodass ich um 20h50 noch der Team-Leitung den Status-Quo melde (es geht nicht mehr bis zum Urlaub). Um 21h05 verlasse ich dann das Haus, um was zu essen zu besorgen. Ich laufe ein bisschen durchs Viertel. Als ich feststelle, dass ich mein T-Shirt auf links anhabe, verstecke ich mich hinter der katholischen Kirche, um es umzudrehen. Dann lande ich zufällig im neuen Supermarkt und besorge mir je ein halbes Kilo Blau- und Erdbeeren**. Ich wandere zurück und esse endlich in Ruhe.

Jetzt bekomme ich langsam Entspannungskopfschmerezen, vielleicht lege ich noch eine Runde Yoga ein***.

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* Ich kann gerade ganz unverblümt sagen, dass der Kunde so gut läuft, ist mein Verdienst. Da finde ich etwas übergriffig, wenn die Beratung, die – im Gegensatz zu mir – ein extra-langes Wochenende genießen konnte, mir sagen will, was ich priorisieren soll.

** dazu noch etwas Sushi. Und zum Testen: Rafaello-Himbeere**** und Hummus Chips*****

*** Alternativ könnte ich auch noch arbeiten.

**** Nicht kaufen. Örgs. Künstliche Himbeere.

***** Ganz lecker. (Sorte: Sour Cream & Chives)