Primzahl

Primzahl

Das war der letzte Primzahl-Geburtstag für die nächsten sechs Jahre. Und das war womöglich das Aufregendste daran, 47 zu werden. Ansonsten war der Geburtstag entspannt bis ruhig und das war sehr gut so:

Ich feierte mit mir selbst rein, packte das Paket meiner Mutter aus und freute mich über einen Kuchen und Schnee(flocken)*. Am Morgen ging es zur Massage. Das war anstrengend, aber tat sehr gut. Es fühlte sich danach an, als sei ich 5 cm länger. Kaum wieder zu Hause, schlug Freund M auf. Ich bekam ein Geschenk und ging mit ihm seine neue Wohnung ausmessen und danach essen.

Brrrr, war das kalt draußen.

Wieder zu Hause kam ich endlich dazu zu duschen und als ich fertig war, musste ich auch schon wieder los, weil ich mich zur NS-Gedenkstättenführung an der EZB angemeldet hatte. Freundin J begleitete mich und überraschte mich mit Rübli-Muffins. Die Führung war sehr intensiv und mehr als einmal musste ich schlucken und es standen mir die Tränen in den Augen.

Danach ging es direkt zum Sonamu. Seit Wochen Monaten gelüstet es mich nach dem leckeren koreanischen Essen. Es war lecker.

Ich überlegte noch, ob ich anschließend noch ausgehen wollte, aber entschied mich dann erstmal nach Hause zu fahren. Und als ich dann durchgefroren in der Wohnung war, hatte ich gar keine Lust mehr in die Kälte. Ich gönnte mir ein Stück vom Kuchen meiner Mutter, machte mir einen Tee, mummelte mich in meine Kolder, telefonierte noch mit einer Freundin und glitt entspannt aus meinem Geburtstag raus.

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* Ich freue mich immer sehr, wenn es an meinem Geburtstag schneit.

5 Gedanken zu „Primzahl

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