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Kategorie: WalkingB

Familienausflug

Familienausflug

Das Kind Die Mutter muss an die frische Luft. Darüber waren mein Bruder und ich uns einig und hatten beschlossen, dass wir einen Ausflug zusammen machen: 5 Erwachsene und 4 Kinder.

Von Lüneburg ist Lauenburg nicht weit und da fuhren wir hin. Mit dem Zug. Easy.

Das war für alle schön. Auch wenn wir für den Zug zurück einen Sprint einlegen mussten.

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* In Frankfurt gab es sowas ja auch. Der fuhr langweilig am gesperrten Mainkai auf und ab. Mit dem waren der RB und ich mal gefahren, weswegen wir den anderen 7, mehr passten nicht rein, den Vortritt ließen. Allerdings macht der Bus in Lauenburg eine große Runde durch die Altstadt, was sich durchaus lohnen könnte.

Wandern im Süden

Wandern im Süden

Nachdem wir vor 7 Wochen so lange im Stau steckten, dass wir kurz vor Heidelberg entscheiden musste, dass wir nicht bis hinter Stuttgart fahren, um mit Freundin S zu wandern, versuchten wir es heute nochmal. Es regnete bei uns bei der Abfahrt. 170 Kilometer weiter südlich war es zwar bewölkt, aber es sah nicht nach Regen aus. Die Fahrt war weniger aufregend als beim ersten Versuch. Wobei diese Konzept Autofahren immer weniger meins ist. Dabei bin ich noch nicht einmal gefahren. Nach 2,5 Stunden (schneller geht es nicht, solange noch andere Menschen auf der Autobahn sind) waren wir da und starteten direkt los: große Runde mit Schönbuchturm.

Das war schön. Und ich bin auch stolz auf mich, dass ich den Turm bis ganz oben hoch bin. Die Treppe außen lang haben es ganz schön in sich.

Rückfahrt war dann auch unspektakulär staufei. Zu Hause warteten das Kind und Kassiopeia. Der eine hungrig und die andere mit leckerem Pulled Pork. Schnell noch Kartoffeln in Eve geschmissen, ein Sößchen angerührt und yummy.

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* Die Porgs aus Star Wars gibt es ja nur, weil es Puffins gibt. Denn beim Dreh auf Skelling Micheal waren überall Puffins. Die wohnen da nämlich. Und da sie eher neugierig sind, als dass sie sich zurückziehen, waren immer wieder Puffins im Bild. Und das rausretouchieren sich als (zu) aufwendig gestaltete, wurde auf jeden Puffin ein Porg gerendert.

Durchatmen

Durchatmen

Ups, die Pandemie ist wohl vorbei. Oder war kurzfristig vorbei. Der Mann und ich haben das wöchtentliche Wandern schleifen lassen. Wobei er ja immerhin regelmäßig zur Arbeit läuft. Ich laufe nur vom Schlafzimmer ins Bad, in die Küche und dann an den Schreibtisch. Alles innerhalb unserer Wohnung versteht sich. Nicht viel also. Wir waren vor 5 Wochen das letzte Mal wandern. Ups.

Der Mann ist dieses Wochenende (mal wieder) nicht da. Aber ich muss mich bewegen. Das kann ich ja auch ohne ihn. Bis ich heute in die Gänge komme, dauert es etwas. Dann bin ich unleidlich darüber, dass ich nicht weiß, wo ich laufen soll. Letztlich fasse ich einen Stadtwaldbeschluss. Da komme ich gut hin und da war ich schon lange nicht mehr.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig Menschen im Stadtwald unterwegs sind.

Bei Kilometer 10 (von 14) zeigte sich, dass ich seit 5 Wochen nicht mehr wandern war: Ich bekam einen veritablen Krampf in der rechten Wade . Uff. Das war sehr unangenehm. Aber immerhin bekam ich ihn gelöst und konnte entspannt weiterlaufen.

Das tat sehr gut.

Durchatmen.

Zwischen Hamburg und Helgoland

Zwischen Hamburg und Helgoland

Tag 9 (Fortsetzung)
Nach dem Frühstück mit Blick auf Meer und Ulli Potofski fuhren wir 150 Kilometer Richtung Süd-West. Denn nachdem klar war, dass das Kind nicht mit uns in den Urlaub fährt, hatten wir uns entschieden unsere zwei Wochen Urlaub* voll zu nutzen und weil wir unser Häuschen nicht verlängern konnten, hatten wir uns eine weitere Unterkunft gesucht. Im Alten Land. Zu meiner großen Freude „müssen“ wir über die Köhlbrandbrücke fahren.
Nachdem wir eingeräumt haben und ich meinen letzten Text fertig gemacht habe, gehen wir eine Runde durch Jork. Eigentlich wollen wir essen gehen, aber das ausgwählte und alle anderen Restaurants in Jork haben zu. Wir stellen fest, dass sämtliche Restaurants im Alten Land nicht auf urbane Essgewohnheiten ausgelegt sind. Außerdem besteht das Alte Land tatsächlich nur aus Obstbäumen und hübschen Häusern von Obstbauern.

Tag 10
Weil das Wetter gut sein soll, fahren wir nach Hamburg. Ich will unbedingt in den Hagenbeck Tierpark, denn da wohnen Puffins. Und während es die ganze letzte Zeit immer noch kurzfristig Karten gab und es auch auf der Webseite hieß, dass es kein Problem sei, Karten vor Ort zu bekommen, hatte ich nicht mehr daran gedacht, Karten zu reservieren. Tja, heute gibt es keine Karten und die Schlangen sind lang auf unbestimmt. Wir drehen bei und schlendern durch Hamburg und essen im berühmten Café Max leckeren Kuchen**. Gibt schlimmeres. Auf dem Rückweg fahren wir einen Apfelbaum besuchen und dann tappen wir schon wieder in die Essensfalle: Kurzerhand fahren wir nach Stade, drehen eine Runde dort, gehen im Ratskeller essen, drehen noch eine Runde.

Tag 11
Für heute sind die Tierpark-Karten reserviert – inklusive Tropen-Aquarium***. Wir genießen den Tag im Tierpark. Er ist schön angelegt und es gibt wirklich viel zu sehen. Leider gibt es nur einen einzigen Puffin. Und der sich anscheinend auch zwischen den Trottellummen nicht wohl fühlt. Danach fahren wir noch bis zum (neuen) Überseequartier und wandern von dort über die HafenCity zu den Landungsbrücken. Wo wir wieder auf die Fähre nach Finkenwerder stiegen und … ebendort wieder Pech mit dem ausgewählten Restaurant hatten – um 20h15 war die Küche schon zu. Wir finden zum Glück noch – über Umwege – ein griechisches Restaurant (Taverna Elina).

Tag 12
Eigentlich hatten wir führ heute Hin- und Rückfahrt nach Helgoland gebucht. Uneigentlich bekam ich bereits gestern die Nachricht, dass die Fahrt nicht stattfände wegen Sturm. Wir entschließen uns für einen 3. Tag in Hamburg – nachdem ich unsere Fahrt nach Heögoland erfolgreich auf morgen umbuchen konnte. Also fahren wir wieder mit dem Auto bis Finkenwerder, steigen auf die Fähre und steigen wieder … äh … diesmal am Altonaer Fischmarkt aus. Wir kommen 600 Meter weit, um dann erstmal ausgiebig im Café Geyer zu frühstücken. Gestärkt lassen wir uns durch St. Pauli und die Schanze treiben. Nach einem Drink ergibt es sich, dass ich für den Rest den Tages mit einer Kiste Weingläser unterwegs bin. Wir essen im P’Ti Breizh im Karoviertel großartige Galettes und Crêpes. Tschüss, Hamburg. Drei Tage waren definitiv kein Tag zu viel.****

Tag 13
Keine Nachricht, es geht nach Helgoland. Erstmal müssen wir nach Cuxhaven. Als wir abfahren, ist es noch entspannt. Doch irgendwann nimmt der Seegang zu und auch der HalunderJet muss nun über die Wellen hüpfen. Mir ist nicht gut und ich bin froh, dass ich einen Fensterplatz habe und mich auf den Horizont konzentrieren kann. Ich bin froh, als wir endlich anlegen. Auf Helgoland erwartet uns bestes Wetter. Der RB und ich versuchen, jenseits der allgemeinen Menschenströme Wege zu finden. Das ist nur bedingt möglich, aber auf dem Klippenrandweg verläuft es sich etwas. Insgesamt haben wir 4,75 Stunden auf der Hochsee-Insel. Das reicht für einen Gang zur Langen Anna und zurück. Die Rückfahrt ist entspannt. Und als wie wieder Festland unter den Füßen haben, gehen wir im Hus Op’n Diek***** essen. Schöner Urlaubsabschluss.

Tag 14
Alles wieder ins Auto und ab nach Hause.

Hach, das tat sehr gut. Urlaub. Was anderes sehen. Und auch, dass wir nur zu zweit sein durften. Mal schauen, wann all das wieder möglich ist.

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* Zwischenzeitlich sah es arbeitsbedingt so aus, als würde ich in der 2. Woche arbeiten müssen – also Urlaub zurück geben.

** Sehr überzeugend auch deren Hygienekonzept, inkl. Impfpassprüfung.

*** Während wir in Hamburg gelebt haben, habe ich es nicht einmal dahin geschafft. Wobei es vermutlich auch eine finazielle Frage war. Hätten der RB und ich voll zahlen müssen, hätte uns der Eintritt 84 Euro gekostet. Und nein, ich diskutiere nicht darüber, ob das zu viel Geld für einen „Zoobesuch“ ist. Denn der Tierpark ist meiner Meinung nach das Geld wert. Die Tiere haben Platz und gute Bedinungen (soweit ich das beurteilen kann).

**** Allein zu Fuß haben wir fast 26 Kilometer in der Hansestadt zurückgelegt.

***** Kindheitserinnerung vom RB, der dort schon vor 40 Jahren mit seinen Eltern essen war.

Wetterflucht

Wetterflucht

Kurz waren der RB und ich versucht, nicht wandern zu gehen. Aber nachdem ich gestern schon den ganzen Tag nur gepuzzelt haben, während der RB ein wichtige antifaschistische Mission hatte, musste ich raus. Und der RB wollte sich auch bewegen. Die Wetter-App sagte: Taunus geht nicht, Taunus ist nass. Zu weit fahren wollten wir auch nicht. Mir fiel ein, dass ich vor einiger Zeit bereits die Ysenburg-Route geplant hatte. Also flohen wir gen Osten vor der Regenfront. Spoiler: erfolgreich.

Das waren 17,6 dringend nötige, aber auch anstrengende Kilometer. Die Rückfahrt nutzte ich, um Essen zu bestellen, das just in dem Moment geliefert wurde, als wir einparkten.

Im Schilder-Wald

Im Schilder-Wald

Lockdown, Tag 80

Ich bin froh ob unseres festen Wandertermins. So komme ich wenigstens einmal pro Woche wirkich an die frische Luft und in Bewegung. Wobei ich gestern draußen war, weil ich ein Tweep-Date hatte, genaugenommen hatten das Kind und ich ein Doppeldate. Und das tat uns beiden sehr gut. Am Freitag war ich auch schon unter Menschen, das war aber nicht so unterhaltsam, sondern vorranig altruistisch, denn ich war beim Blutspenden. (Und nun hoffe ich, dass mein Tätowierer aus der Versenkung auftaucht, damit ich mir ein Soli-Puffin-Tattoo stechen lassen kann.) Ansonsten muss ich aber irgendwie etwas mehr an meiner Work-Life-Balance arbeiten, denn derzeit ist es ein recht unausgeglichene Work-Sleep-Disbalance. Daran ändert auch das Wandern nicht so viel. Aber wenigstens ein bisschen.

Also, Wandern. Der RB und ich waren wandern. Das Kind war nicht mit. Der hat ab Montag wieder Rugby-Training, der muss nicht am Wochenende sporteln. Der beschäftigt genießt die Zeit ohne und mit Kumpels beim Zocken. Außerdem hätte er uns heute sehr verflucht, denn die Tour hatte es steigungstechnisch in sich. Aber das Wetter war super und die Strecke sehr schön. Ich habe es sehr genossen.

Wir wanderten 16 Kilometer, von denen die meisten auf dem zweiten Teil der Safari-Route verliefen.

Letzte Etappe

Letzte Etappe

Lockdown, Tag 72

Der RB hat ,am Sonntag eine Fortbildung, das Kind hatte am Freitag mal wieder Rugby-Training. Daraus ergab sich, dass der RB und ich am Samstag nur zu zweit die letzte Etappe der Hohen Straße liefen. Also natürlich nicht die allerletzte Etappen, denn Hohe Straße geht ja bis Leipzig, aber die letzte Etappe auf dem ausgebauten Stück von Frankfurt nach Büdingen. Danach ist sie wohl erstmal nicht ausgebaut. aber das werde ich noch genauer eruieren. Aber alles weitere ist keine Tagestour mehr von Frankfurt aus. Da würden sich verlängerte Wochenenden mit mehreren Etappen anbieten.

Wie auch immer: Schön war’s. Und lang war’s. Und anfangs war es auch noch ziemlich frisch und windig. Außerdem mussten wir wirklich viele antifaschistische Aufkleber verteilen. Bald ist Kommunalwahl in Hessen und rund um Büdingen ist es leider ziemlich braun. [insert Kotzsmiley]

(Wenn es interessiert: Hier Etappe 1, zwei, drei, vier, fünf und sechs)

Nun müssen wir uns eine neue Wanderperspektive suchen. Vielleicht wandern wir zukünftig den Limes entlang.

Rund um die Ronneburg

Rund um die Ronneburg

Lockdown, Tag Drölf Million 66

Gestern drehten der RB und ich schon eine Runde im frühlingsmilden Wetter. Hachz, das fühlt sich schon ganz anders an. Es ist erstaunlich, wie sehr sich sogar auf mich, die große Winterliebhaberin, dieser Wetterunterschied auswirkt. Die Trägheit der letzten Tage ist wie weggeschmolzen. Und weil die Runde gestern nur eine kleine durchs Viertel war, war klar, dass wir das superkalifragilistikexpialigetische Wetter nutzen müssen und wollen. Und weil ich nach Etappe 3 oder so von der Hohen Straße überlegt hatte, dass wir den alten Handelsweg auf jeden Fall bis Büdingen nachlaufen (bevor wir uns was Neues suchen). Zwei Etappen fehlen uns noch. Heute war eine davon dran. Der Ausgangspunkt hätte auch die Ronneburg sein können, aber mein innerer Monk versucht immer so anzuknüpfen, dass wir direkt da weiterlaufen können, wo wir zuvor die Hohe Straße verlassen haben. Daher ging die Tour quasi rund um die Ronneburg.

Dieses Wetter tat so gut. Nur mit dem RB allein tat so gut. Auch mal wieder deutlich über 10 Kilometer (15 Kilometer) zu wandern, tat gut. Jetzt fehlen uns nur noch 7,5 der insgesamt 38,3 Kilometer von Frankfurt nach Büsingen.

Das Essen bestellten wir auf der Fahrt und holten es auf dem Weg nach Hause ab. Das war gut. Das Abholen und das Essen. 😉

Morgen fängt der Wechselunterricht an. Das Kind ist darüber höchst ambivalent. Zum einen fehlt es ihm wirklich, andere Kinder zu sehen. Zum anderen hat er arber Angst, weil wer seine Pappenheimerinnen kennt und jede einzelne, die sich nicht richtig an die Pandemieregeln hält, für ihn ein großer Stressfaktor ist.

Glück in weiß

Glück in weiß

Lockdown, Tag 38

Sonntag ist Wandertag. So will es das Pandemiegesetz. Und gestern war klar, dass es heute schneien soll. Also in den höheren Lagen Schnee und bei uns inne Stadt halt Matsch. So war es auch beim Aufstehen: Schneematsch vor der Tür. Wie es Richtung Taunus aussah, konnte ich natürlich nicht sehen. Aber ich hatte zwei Touren ebenda geplant. Das Kind wollte nicht mit (und Spoiler: Es war gut so. Er hätte sehr geflucht.). Nur mit dem RB unterwegs zu sein, ist ja auch ganz schön.

Ich haderte kurz mit meiner #ZeroHose-Politik, probierte die Schneehose an und war wieder geheilt. Auch hier ein Spoiler: Die doppelten Thermoleggings, der Rock und der Fuktionsmantel haben wirklich gut warm gehalten. (Für die Beine könnte ich bei noch mehr Schnee über wasserdichte Gamaschen nachdenken.)

Und falls ich es noch nicht erwähnt habe: Schneeeeeeee <3 So viel Schnee. Schnee macht mich wirklich wirklich glücklich. So glücklich, dass ich den wirklich steilen Aufstieg (3 Kilometer, tw. 19 % Steigung) auch nur ein kleines Bisschen schlimm fand und gar nicht geflucht habe (das Kind hätte spätestens nach 500 Metern gestreikt – trotz Schnee).

Ich hoffe, wir werden noch ein paar Schneetage habe. Ich muss noch ein bisschen weißes Glück tanken. Das war so schön.

(Schön war auch, dass Kassiopeia leckerste Kartoffelsuppe gekocht hatte, während wir wanderte. Genau das richtige Essen nach so einer Wanderung.)

Schnee

Schnee

Lockdown, Tag 32

In der Nacht schneite es schon. Yeah. Beim Aufstehen lag das weiße Glück immer noch. Da war auch vergessen, dass ich mal wieder grottenschlecht – der verdammten Heizung sei dank – geschlafen. Spätes Frühstück. Dann zog der Schnee das Kind in den Park (jaja, vermutlich nicht 100 % pandemiekonform) und den RB und mich in den nördlichen Grüngürtel. Ein schöner Spaziergang durch den Schnee.

Unabgesprochen kamen wir alle fast zeitgleich wieder zu Hause an. Zum Aufwärmen gab’s Waffeln.

Dann machte ich mit dem Kind HomeSchooling. Es war klar, dass die erste Woche nicht ganz rund laufen würde hinsichtlich Lernen in häuslicher Umgebung. Selbstorganisation will halt gelernt werden.

À propos: Weil ich Freitag so furchtbar unproduktiv war, musste ich eine Nachtschicht einlegen. Sonst erschlägt mich mein To-Do-Liste nächste Woche.