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Kategorie: wörkfloh

Shortlist

Shortlist

  • wach geworden und aufgestanden
  • Kind zur Schule geschickt
  • telefoniert
  • Projekt angestarrt
  • telefoniert
  • gelobt worden
  • endlich gefrühstückt
  • Spaß gehabt
  • Kind gesucht
  • Kind gefunden
  • Kleinkram erledigt
  • Projekt bearbeitet
  • mit dem Kind fürs Referat geübt
  • lecker gegessen
  • Sexualkundeunterrichtsthemen diskutiert
  • Sexualkundeunterrichtsunterlagen korrigiert
  • gutes und wichtiges Video* geguckt: https://youtu.be/4Y1lZQsyuSQ
  • entspannt

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* Kennt vermutlich schon jede

Entspannt

Entspannt

Dass gerade viel zu tun ist und ich total gestresst bin, wusste ich. Es wird vermutlich auch erst in 2-3 Wochen spürbar besser. Und in 6 Wochen ist Urlaub.

Und so ganz passen Extra-Termine aktuell nicht rein. Aber der Hamam-Gutschein vom RB war nur noch bis Ende des Monats gültig und der RB kann nur vor den Ladenöffnungszeiten, aber es dürfen auch nicht an jedem Tag Männer ins Hamam und so blieb nur heute Mittag. Ich hatte bis kurz vor Termin noch eine Telko (die zum Glück kürzer war als befürchtet) und der Schreibtisch (ja, Schreib- und nicht Esstisch) bog sich unter meiner To-Do-Liste. Aber gebucht ist gebucht und ich wusste und spürte ja auch, dass es mehr als nötig war. Aber so ganz überzeugt, dass ich dabei abschalten würde, war ich nicht.

Aber von Raum zu Raum konnte ich besser an nichts bzw. was anderes als Arbeit denken. Der RB hatte noch Extra-Massage gebucht. Und obwohl da gut an mir geknetet wurde, döste ich fast weg. Ich hätte da noch den ganzen Nachmittag liegen können.

Da sollte aber nochmal gearbeitet werden. Das fiel sehr schwer. Ich hatte leichte Entspannungskopfschmerzen und der Körper wollte ins Bett. Die zwei Projekte für den Nachmittag liefen entsprechend zäh. Als die fertig waren, klappte ich dann auch den Rechner zu.

Um nicht sofort einzuschlafen, ging ich einkaufen, kochte Abendessen für das Kind und mich und aß mit dem Kind. Danach konnte ich mich aber nicht wehren: Ich legte mich hin und …

… schlief ein. In voller Montur, bei an’nem großen Licht.

Ich war dann wohl mal weg. Total entspannt.

Lagerkoller

Lagerkoller

Das Kind war heute den dritten Tag krank zu Hause. Er ist äußerst verrotzt und hustet fies. Aber sonst ist er fit. Ja, ich kann ihn so seuchenschleuderig nicht in die Schule schicken, aber so langsam geht er mir und sich selbst auch durchaus auf die Nerven, da er unausgelastet höchst unerträglich ist. Dazu kommt, dass ich gerade unendlich viel auf dem Tisch habe und so auch nicht zwischendurch mal zur Abwechslung was mit ihm spielen kann. Ich bin schon froh, dass ich heute mein Rad abgeholt habe und kurz noch leckeres Abendessen besorgt habe. Denn auch das leidet gerade sehr unter dem allgemeinen und insbesondere meinem Stress: Wir haben schon seit den Osterferien keinen Essensplan mehr.

Aber zum Glück ist der Winter vorbei, da kann eine im „Notfall“ ja immer Grie Soß essen. Zudem ist es äußerst meditativ das Pägg’scher durchzugucken.

Grie Soß – heute mal klassisch.
Reißleinen

Reißleinen

Reißleine 1: Heute Nachmittag ging um 17h00 nichts mehr. Irgendwer hatte den Stecker gezogen. Und weil Unmengen Tee oder Kaffee in dem Moment nicht weitergeholfen und sich kontraproduktiv auf den restlichen Tag ausgewirkt hätten, habe ich mich einfach hingelegt. Nach 1,5 Stunden war es dann auch schon viel besser.

Reißleine 2: Beim Projekt nicht vor und zurückzukommen, wird nicht besser, wenn es Termindruck gibt. Einen Text zu überarbeiten, den ich schon zwei Mal angefasst hatte (Rohversion war eh nicht von mir), ist einfach schwierig. Dafür muss mich die Muse küssen. Also eine ehrliche e-Mail an die Kundin geschrieben. Tja, es wird nichts so heiß gegessen, wie die Beratung es serviert.

Das Gute: Aus den beiden Reißleinen wurde dann der rote Faden für den Text. Und der RB funktioniert als Muse ganz gut.

Holzmichel

Holzmichel

Damit nicht nur der RB leidet, erstmal sechs Worte: „Lebt denn der alte Holzmichel noch …“ Ja, damit tyrannisiere ich ihn gerade, weil ich einen Ohrwurm habe. Oh, ihr nun auch, das … äh … tut mir … schon irgendwie … vielleicht leid.

Vermutlich habe ich ganz fiese Kurzschlafeuphorie, wenn auch zum Glück nicht alkoholinduziert. Denn die Nacht war sehr kurz. Der Text, ja, DER Text musste nun endlich fertig werden. Da war es auch ziemlich egal, dass ich gestern nach dem sonnigen Tag am Pitch total k.o. war. So k.o., dass ich mich von 17h00 bis 18h45 erfolgreich hinlegte. Der RB ging (auf ein Konzert). Das Kind ging (mit seinem Vater essen). Und ich ging ins blieb im Bett mit Rechner, schwarzem Tee und meinen Unterlagen und schrieb. Ich ließ das Kind wieder rein, quatschte kurz mit dem KV, verabschiedete den Kv, brachte das Kind ins Bett und schrieb weiter. Ich schrieb immer noch, als der RB um nach Mitternacht nach Hause kam und war auch immer noch nicht fertig, als das Kind kotzhustend gegen 1h00 wach wurde. Das Kind zog in mein Bett um, der RB machte mir noch einen Tee und zog sich in seine Gemächer ins Gästezimmer zurück. Ich schrieb weiterhin und weiter. Das Kind wollte zunächst nicht so recht schlafen, aber zum Glück habe ich keinen allzu harten Anschlag und zudem tippe ich recht flüssig. Das schien dann doch beim Einschlafen zu helfen. Um ca. 2h45 war ich dann endlich fertig. Mit dem Text. Aber dank dem Liter Schwarztee war ich wach und machte noch ein Projekt fertig. Ich bereitete die e-Mails dazu vor und machte dann gegen 4h00 die Augen zu. Um 7h30 klingelte der Wecker. Ich meldete zunächst das Kind krank (das zu dem Zeitpunkt schon im Wohnzimmer verschwunden war) und verschickte dann meine e-Mails. Mit dem Wissen, wie lang meine To-Do-Liste für heute und die Woche insgesamt ist, legte ich mich nochmal für 1,5 Stunden hin. Mit 3,5 Stunden Schlaf bin ich dann doch eher ein Zombie. Aber um 10h00 stand der erste Termin im Kalender (der dann doch platzte, als er schon angefangen hatte), aber die Schlagzahl für heute war hoch und so erledigte ich eins nach dem anderen, hatte eine Telko, arbeite weiter die Projekte ab, telefonierte am späten Nachmittag noch eine Ansprechpartnerin zufrieden.

Das Kind war des Abends auf einmal total kaputt: Schüttelfrost, bellender Husten, Rotz. Womöglich eine Erkältung vom Rugby-Samstag. Ich hoffe einfach nicht, dass es eine verzögerte Reaktion auf die PneumokokkenC-Impfung ist.

Ich brachte das Kind ins Bett. Früh. Schon um 20h00. Dann sortierte ich meine e-Mails, weil es mir heute schon den ganzen Tag über auf den Geist gegangen war, dass ich nichts wiederfand und nutzte die Gelegenheit, noch schnell zwei Jobmails zu beantworten. Eigentlich bin ich ja gegen e-Mail-Versand nach offiziellem „Büroschluss“, aber die e-Mails hatten den erwünschten Effekt.

Dann war aber auch gut und ich tanzte Holzmichel singend um den RB herum. Der wollte die Spülmaschine ausräumen, während es mich überkam und ich unbedingt sofort Schokopudding kochen wollte.

Jetzt dann Holzmichel pfeifend mit Schokopudding und Whiksy aufs Sofa.

Wer schreibt, die bleibt

Wer schreibt, die bleibt

Und wer nicht schreibt, bleibt eben wach. Ich heute. Schreibblockade hin oder her, aber der Text muss raus. Da hilft es auch nciht viel, dass ich heute Nachmittag mit dem Kind geschrieben haben.

Wuselwusel

Wuselwusel

Etwas später aufgewacht als geplant, an den SchreibEsstisch gesetzt, e-Mails gelesen, Dinge bearbeitet, der RB macht Tee, kurzes Frühstück am Rechner, weiterarbeiten, telefonieren, nochmal telefonieren (zum Glück mache ich die Telkos von zu Hause aus, sonst hätte ich heute wen getreten oder es wäre gesehen worden, wie ich die Augen verdrehe), weiterarbeiten, mit meiner Mutter telefonieren, parallel Quichteig ansetzen, weiterarbeiten, Dinge fertig machen, eigenmächtig … huhu … e-Mails verschickt, positives Feedback bekommen, das Kind kommt nach Hause, weiterarbeiten, Wäsche sortieren, Maschine anmachen, weiterarbeiten, umziehen, mit dem Kind zum HNO gehen, schnelle Untersuchung (erstmal Nasenspray und keine OP), zur Apotheke, zum Supermarkt, weiterarbeiten, mit dem Kind kurz Hausaufgaben durchgehen, e-Mails verschicken, Feierabend, Essen vorbereiten, Wohnzimmer aufräumen, Besuch empfangen, gequatscht, gegessen, gelacht.

Wuselig schönen Tag gehabt!

Zahlen

Zahlen

So ganz rund läuft das derzeit mit der Arbeit nicht. Aus irgendwelchen Gründen scheint es nicht mehr möglich zu sein, dass sich an „meine“ Zeiten gehalten wird, sondern davon ausgegangen wird, dass ich rund um die Uhr und v.a. auch über die eigentlichen Bürozeiten hinaus verfügbar bin. Ähm, nein. Es kann nicht sein, dass mir was um 17 Uhr geschickt wird, dass nochmal überarbeitet werden muss und dann noch rausgeschicht wird. Und schon gar nicht an einem Tag, an dem ich eigentlich nur bis 15 Uhr zur Verfügung stehe. Da wird nochmal ein Gespräch erforderlich sein.

Um mich abzulenken, habe ich mit dem Kind seinen Handgepäcksrucksack für London gepackt und mit ihm Pizza gegessen. Wir haben mit meiner Mutter telefoniert und dann war das Kind früh im Bett (morgen geht es früh raus – um 6h30 wird sich am Flughafen getroffen) – mit einem Rugbyball kuschelnd.

Und weil ich dann schon im Rugbythema war, sammelte ich ein paar Daten zusammen. Denn bald ist wieder RugbyJugendFestival in Frankfurt und das wird ein ganz schön buntes Treiben:

  • 4 Altergruppen
  • 7 Nationen
  • 23 Clubs
  • 71 Teams
  • mehr als 850 rugbyverrückte Kinder
Ich bin nicht aggressiv

Ich bin nicht aggressiv

Orrrr *schimpf* *mecker* *fluch* ja, meine Laune war schon den ganzen Tag subptimal*, aber bis ca. 15h30 noch in Ordnung. Es hatte mich etwas genervt, dass ich etwas zu lange geschlafen habe (war wohl nötig), dann hatte aber der RB schon Brötchen besorgt hat und Tee ja eh schon ans Bett gebracht, da konnte ich ja schon nicht mehr genervt sein. Dann hatte ich aber doch Hummeln im Hintern und wollte ein paar Dinge fertig machen. Gemütlich frühstücken geht mit mir so nicht. Ich wurschtelte so vor mich hin, der RB ebenfalls. Dann klingelte das Telefon: längere Besprechung. Um 13h30 unterbrachen wir wegen Hunger und so. Betonung auf „unterbrachen“, denn nach dem Essen sollte es weitergeführt werden. Um 15h30 immer noch kein Rückruf. Orrrrr, ich wollte doch zum Märktchen fahren, aber ich brauche noch Feedback zu einer Sache und eigentlich sollte die Besprechung auch noch weitergeführt werden. 17h00 Anruf: Besprechung heute nicht mehr, Feedback zur der einen Sache kommt noch. KEINE Entschuldigung dafür, dass ich meinen Nachmittag für nichts freigehalten habe**. Aber fimpschig reagieren, wenn ich sage, dass wir am Dienstag NUR morgens telefonieren können. Danach war meine Laune im Keller. Und ich hätte wen fressen können, wäre wer dagewesen. Ein Hoch auf das HomeOffice! 17h15 kam das ersehnte Feedback, was mich nochmal Nerven kostete und darin endete, dass ich das Projekt erst nach 18h00 abschließen aka rausschicken konnte. Ich war zu dem Zeitpunkt sooooo genervt, dass klar war, dass ich heute nicht mehr unter Leute sollte. Ich wurschtelte noch an einem anderen Projekt und dann war klar: Wenn ich mich heute nicht mehr bewege, also turne, dann finde ich vermutlich doch noch in den Nachrichten statt. Die Energie reichte dann auch für ein 45-Minuten-Programm.

Und jetzt (22h15) muss ich unbedingt was essen, sonst bekommt der RB gleich doch noch Laune ab, obwohl er es nun gar nicht verdient hat.

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* Joah, die Zyklus-App meint, sie können das auch begründen. Pah, ich lass mir doch nicht von so ein paar Hormonen nicht die Laune bestimmen. SO.WEIT.KOMMT.DAS.NOCH!!! Orrrrr

** Ich hätte wenigstens zwischendurch mal turnen können.

Sonntag

Sonntag

„Euer Montag ist mein Sonntag“, pflegt der RB zu sagen. Denn der RB arbeitet oft auch am Sonntag. Nur am Montag ist sein Laden immer zu. Aber frei hat er deswegen noch lange nicht.

Heute hatte er quasi HomeOffice. Ausnahmsweise mal weniger Bürogedöns, sondern Verkostung. Tja, und da muss ich dann auch mit ran: Es gab 7 Weine und 3 Ginse. Und wer jetzt an einen illustren, feuchtfröhlichen Abend denkt, liegt falsch. Denn 10 alkoholische Getränke so zu konsumieren, dass eine noch etwas schmeckt, erfordert Konzentration und SaufTrinkkontrolle (wenn was schmeckt).

Generell gilt für mich bei Wein: Schmeckt oder schmeckt nicht. 1-2 Schlucke reichen aus, um dieses Urteil zu fällen. Dem RB geht es aber auch nicht darum, dass ich ihm fancy Tastingnotes präsentiere, sondern einfach sage, was ich meine. Wobei das oft nicht (verbal) nötig ist, denn wenn ich was im Mund habe, kann ich meine Gesichtskirmis nicht kontrollieren: Eine sieht mir direkt an, ob ich was mag oder nicht. Vermutlich wird mich der RB auch nie mit zu einem Weingut nehmen deswegen. Außerdem habe ich einen recht eingeschränkten Weingeschmack. Bei Weißwein am liebsten nur die Rieslinge von Dalgaard&Jordan. Bei Rotwein bin ich etwas offener. Aber im Holz ausgebaute Weine sind eigentlich nie was für mich.

Bei Gin bin ich viel offener und gebe jedem eine Chance. Manche gehen für mich nicht, aber das sind die wenigsten. Generell stehe ich aber auf Gin, der auch danach schmeckt, also mit einer ordentlichen Wacholdernote und gerne ein paar spannenden Botanicals. Er sollte pur gut schmecken. Mit Tonic* wird es bei mir mittlerweile immer schwieriger.

Beim Verkosten heute mussten wir die 3 Ginse erst pur verkosten. Klar. Dann mit Tonic, denn die Kundinnen wollen wissen, welches Tonic dazu passt. Also eine Runde mit dem Allrounder*: Passt das gut, oder was macht es mit dem Gin? Welches andere Tonic könnte besser passen? Und weil sich zwei der drei Ginse nicht mit dem Tonic vertrugen, gab es eine zweite Runde mit einem anderen Tonic. Wieder schmecken: Wie passt es jetzt und was macht es mit dem Gin?

Die Oliven fand ich ganz angenehm zum Neutralisieren**.

So ein Abend ist natürlich nicht total dröge, aber es hat auch nicht so viel mit Genuss zu tun.

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* Tipp für ein gutes universelles, nicht teures Tonic: das graue von Schweppes

** Aus dem Neutralisierungsmaterial zwischen verschiedenen Ginsen kann eine auch eine Wissenschaft machten. Natürlich ist Weißbrot deutlich neutraler als Oliven.***

*** Zwischen Whiskys wird in einigen Destillerien kandierter Ingwer zum Neutralisieren angeboten.