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Kategorie: Muddi geht aus

Flashback

Flashback

Die Ärzte höre ich schon ziemlich lange. Meine Lieblingsalben sind: „Die Ärzte“ und „Im Schatten der Ärzte“. Allerdings war selbst ich als diese Alben rauskamen noch zu jung für exzessives Fantum und Konzertbesuche*. Entsprechend erfreut war ich, als sich die Ärzte 1993 wieder zusammenfanden und auch auf Tour gingen. Im März 1993 sind sie damals in Bielefeld aufgetreten und ich wollte dahin.

Mein Glück: Der ältere Bruder arbeitete zu dem Zeitpunkt in der Konzertlocation. Hey, das bedeutete ein Platz auf der Gästeliste. Der beste Kumpel wollte mit und es wurden zwei Plätze auf der Gästeliste.

Tja, doch am Konzerttag an der Kasse dann das böse Erwachen: Er hatte vergessen, uns auf die Gästeliste zu setzen. Handy oder so gab es nicht, es konnte nichts geregelt oder geklärt werden und der Kumpel und ich mussten höchst bedröppelt abziehen. Und wow, es tut mir bis heute noch leid, dass sich der Kumpel auf mich (jaja, ich weiß, eigentlich meinen Bruder) verließ und so um das Konzert gebracht war.

Und wenn ich es richtig auf die Reihe bekommen, war ich dann erst auf der Attacke-Royal-Tour (1998) zum ersten Mal auf einem Die-Ärzte-Konzert. Dann noch 2001 und 2007.

Vor ein paar Tagen machte es die Runde, dass Die Ärzte nochmal auf Tour gehen würden. Und wer 6 Mal New Model Army in 3 Jahren fangirlend hinterherreist, die muss auch zu Die Ärzte, die sie immerhin mindestens genauso lange** begleiten. Heute um 17 Uhr sollte der Vorverkauf starten und ich machte mir extra eine Erinnerung, damit ich das nicht verpasse. Während des Countdows fiel mir ein, dass Frau Rabe ja auch Fangirl ist und da Die Ärzte sicherlich nicht in Norwegen auftreten werden, fragte ich sie, ob sie nach Frankfurt kommen wolle (in einem Jahr, drei Wochen und vier Tagen).

Ab 16h55 aktualisierte ich regelmäßig die Webseite. Und aktualisiert. Und aktualisierte… bis 17h00. Ich konnte mich zum gewünschten Konzerttermin klicken, sah die Kartenoptionen, aber es war nichts, aber auch gar nichts mehr zu reservieren. Um maximal 17h02 hieß es, dass keine Karten mehr reserviert werden können. Der Frust war groß. Sehr. Ich hoffte kurz auf einen zusammengebrochenen Server, aber da las ich schon auf Twitter, wie die ersten vermeldeten, Karten bekommen zu haben. Noch größerer Frust.

Um 18h05 dann eine persönliche Nachricht: Es gibt Zusatzkonzerte.

Schnell war ich wieder bei den Bademeistern und klickklickklick hatte ich drei Karten reserviert***.

Keine Wiederholung der Schmach von 1993

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* Wobei das Kind mit seinen knapp 10 Jahren mittlerweile schon auf sehr vielen Konzerten war.

** musikalisch, nicht mit Konzerten

*** bezahlt sind sie mittlerweile auch schon.

Scott unterwegs

Scott unterwegs

Der RB und ich haben heute so Pärchendings gemacht: Ausflug nach Marbug, um dort essen und auf ein Konzert zu gehen.

Allerdings wollte Scott unbedingt mit. Tjanun.

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* Sehr empfehlenswert, aber unbedingt reservieren.
** Kfz
*** Dr. RingDing

Husthust

Husthust

Als wir reinkamen, musste ich husten. So rauchgeschwängerte Luft habe ich schon lange nicht mehr erlebt.

Ich war sicher, es keine 30 Minuten aushalten zu können.

Aber der Mensch gewöhnt sich ja am vielen, auch am Dativ an vieles und so bin ich froh, dass die S-Bahn stündlich von Darmstadt nach Frankfurt fährt.

Sesam öffne Dich

Sesam öffne Dich

Wenn ich eine Flasche mit Kapselverschluss öffnen möchte, nutze ich einen Flaschenöffner Kapselheber. Die Dinger sind nicht nur recht praktisch, sondern ich bin auch einfach zu dappich, eine Flasche mit Feuerzeug, Tischkarten, Messergriff, Zähnen, kleinem Zeh… you name it… zu öffnen.

Mag sein, dass das total praktisch ist, aber, ich mein, wozu gibt es Kapselheber?! Außerdem hab ich halt Angst, das zweckentfremdete Werkzeug kaputt zu machen.

Nun ist es ja so, dass der RB nicht ich ist und bei bestimmten Dingen einen andere Meinung hat. Zum Beispiel zum Thema Flaschen öffnen. Er nimmt gerne alles Mögliche um Flasche und Kapsel voneinander zu trennen. So schnell, wie er zwei Flaschen aneinander (zumindest die eine an der anderen) öffnen kann, so schnell kann ich nicht mein Taschenmesser im Rucksack suchen.

Heute allerdings nahm er den Autoschlüssel. Schlüssel sind ja eh so ein rotes Tuch für mich. Die Rennerei, wenn die kaputt oder verloren gehen. Nein danke. Heute also der Autoschlüssel als Kapselheber und natürlich musste es kommen, wie es kam: Der Schlüssel fand diese Zweckentfremdung („Das hab ich schon total oft gemacht und nix ist passiert.“) nicht im Sinne des Erfinders (ach?!) und ging kaputt. Der RB hatte den einen Schlüsselteil in der Hand und noch einen und noch einen. Aber anscheinend war der Schlüssel nur an „Sollbruchstellen“ aufgegangen, sodass er ihn wieder zusammengesetzt bekam.

Dann wollten wir fahren. Als wir aufs Auto zugingen, stellte sich heraus, dass das SittSitt die Zentralverriegelung via Schlüsselfernbedienung (gibt es dafür einen kürzeren Begriff?) nicht funktionierte. Hmm, nicht toll, aber das Auto hat ja noch Schlösser und so kamen wir ins Auto.

Es fühlte sich schon irgendwie anders an, als ich den Schlüssel ins Schloss steckte. Doch so richtig komisch wurde es, als ich den Wagen anlassen wollte. Denn mehr als rödeldirödeldirödel war nicht zu hören. Anlasser kaputt? Marderbiss? Batterie und Tankfüllung konnten es zumindest nicht sein.

Natürlich waren wir mitten in der Pampa und ich sah uns schon den ADAC rufen.

Doch erstmal bei den Leuten fragen, die wir gerade erst verlassen hatten, ob sich wer auskennt. Herr Walther meldete sich. Er ließ sich das Problem vorführen, erinnerte sich an den Schlüsselunfall beim Flaschenöffnen und fragte, ob die Batterie aus dem Schlüssel gefallen sei und so der Chip keinen Strom hätte und dadurch die Chiperkennung (als Diebstahlschutz) nicht funktionierte. Die Batterie sei drin, meinte der RB und kramte in seiner Tasche, aber den Chip habe er nicht reingemacht.

Nun durfte ich endlich mein Taschenmesser raussuchen. Wir öffneten den Schlüssel, setzten die Miniplatine (jaja, kein Chip) ein und… tadaa… da funktionierte schon mal das SittSitt. Optimistisch drehte ich den Schlüssel im Anlassschloss um und das Auto machte die Geräusche, die es machen soll.

Und die Moral von der Geschicht‘?!
Zweckentfremde (Auto-)Schlüssel nicht!

Gesund

Gesund

Herrje, war der Urlaub nötig. Einfach mal an nichts denken außer an schöne Dinge. Ich habe keine Job-Mails gelesen und auch sonst habe ich recht schnell abgeschaltet. Ich bin auch noch nicht so ganz wieder im Trott drin und tue mich schwer damit irgendwas sinnig anzugehen. Immerhin ist schon diverses Material für des Kindes Schulanfang besorgt bzw. bestellt.

Ein wenig hängt mir auch immer noch das vergangene Wochenende nach. Es war sehr lustig, kurzweilig und auch schön in Saarbrücken bzw. im Saarland. Es war das erste Mal seit überhaupt, dass ich Teil eines Pärchenwochenendes/ -urlaubs war – also dass ich mit mehr als meinem eingenen Pärchen unterwegs war. Aber es hat prima harmoniert und überhaupt war es sehr lustig.

Allerdings hat das Wochenende auch gut gezeigt, dass der Entschluss vom RB und mir, die kommenden 2-3 Wochen kürzer zu treten*, ein guter ist: Es gilt, gesünder zu leben – also, keinen Alkohol und auch die Ernährung haben wir umgestellt.

In unserem Alter braucht der Körper dann durchaus (viel) Zeit zur Regeneration.

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* Da passt es ganz gut, dass das FSF-Konzert in Berlin ausfällt und wir ganz entspannt zu Hause bleiben können.

Morgens früh um sechs

Morgens früh um sechs

… fährt die kleine Hex … äh … der RB zusammen mit mir den midi-monsieur zum Flughafen. Denn der midi-monsieur ist heute und morgen mit dem Rugby-Verein in London. Coole Sache fürs Kind. Heute gab es nach einem Freundschaftsspiel eine Rugby-Stadionführung. Morgen dann Turnier mit vielen englischen Vereinen.

Und wie das so ist: Wenn die Katze das Kind aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse der RB und ich auf dem Tisch im Parkhaus.

Neue, interessante Location. Vielleicht für den Sound nicht ganz optimal. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch.

(Und vermutlich war es ganz gut, dass aus der Lunabar so schlechte Musik kam.)

Kurze und K7

Kurze und K7

  • Sowas wie ausgeschlafen.
  • Mich als Kammerjägerin versucht.
  • Zu spät auf dem Markt gewesen.
  • Kuchendate mit dem midi-monsieur.
  • Eine der Besten sehen und drücken können.
  • Konzert mit meinen beiden Männern.
  • Mitternachtsschnittchen als Mandala.