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Kategorie: Dingens

Wieder da

Wieder da

Heute hatte das Kind die Aufgabe, sein Zimmer durchgangsfähig aufzubereiten aka aufräumen.

Widerwillig kam er dem nach. Die Widerwilligkeit war deutlich zu erkennen: Aus dem Schrank mit dem Spielen guckte der neongrüne Ärmel seiner Regenjacke. Mutti war alarmiert.

Ich machte den Schrank auf, zerrte die Jacke raus. Mein Blick fiel noch auf andere Unstimmigkeiten.

Im Schwung riss ich eine Legobox raus: „Was ist denn…“, setzte ich an und stockte, als mein Blick in die Kiste fiel.

Ich meine: Die Hoffnung bestand bis zum Schluss, also heute. Dennoch sah ich mich schon in der nächsten Zeit beim Frankfurter Fundbüro das Schlüsselregal durchforsten. Denn der Schlüsselbund vom Kind war ja noch immer verschwunden.

Bis heute:

Nicht, dass der Schlüsselbund klein ist…
Der Obelix-Effekt

Der Obelix-Effekt

Ich habe durchaus Problem mit Drogen. Insbesondere wenn diese konsumiert werde, um sich den Kopf wegzuballern. Zum Genuss dienen meiner Meinung nach eh nur Alkohol und Cannabis. Bei allen anderen Drogen ist für mich der genussbringende Aspekt dem Wegballereffekt deutlich untergeordnet. Und auch bei Alkohol und Cannabis ist es je nach Persönlichkeit und bestimmter biochemischer Voraussetzungen auch eine mehr oder weniger große Gratwanderung, den Genussaspekt nicht aus den Augen zu verlieren.

Für mich sind Substanzen, die zu Veränderungen der Persönlichkeit führen oder mit Kontrollverlust einhergehen, höchst unheimlich. Bei manchen ist das bereits bei Alkohol so. Deutlich mehr beobachtet habe ich das bei Leuten, die kiffen*.

Vielleicht ist es mir da auch mehr aufgefallen, weil ich die Vorstellung Cannabis zu konsumieren für mich unvorstellbar finde. Ich reagiere auf das Zeug nicht nur gefühlt allergisch: Sobald wer in meiner Nähe kifft, bekomme ich Kopfschmerzen.

Wenn ich gefragt werde, warum das so ist, sage ich halb im Scherz: „Weil ich als Kind in einen Kessel Cannabis gefallen bin.“ Gut, es war kein Kessel und nicht ich bin in etwas gefallen, sondern etwas ist in mich „gefallen“:

Ich muss 10 oder 11 Jahre alt gewesen sein. Mein großer Bruder war mein Held. Sein Zimmer war der heilige Gral und was er machte, war aus Prinzip cool. Und eines Abends, er war mit seinen Kumpels ausgegangen und der heilige Gral war frei. Ich schlich mich rein und fand Kekse. Ja genau, sol.che Kekse. Ich weiß nicht, wie viele ich davon aß. Aber der Familiensage nach bin ich ungewöhnlich früh schlafen gegangen an dem Abend und klagte am nächsten Tag über Kopfschmerzen.

Später, mit 13 Jahren, las ich – gegen den Widerstand meiner Mutter – „Wir Kinder von Bahnhof Zoo“. Damit war meine Nicht-Drogenkarriere endgültig besiegelt.

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* synonym für diverse Möglichkeiten, Cannabis, Hash, you name it zu sich zu nehmen

Lose Gedanken

Lose Gedanken

  • Es scheint, als brütete ich etwas aus. Heute habe ich mich ziemlich matschig gefühlt. So wattig im Kopf. Krankwerden wäre jetzt allerdings doof. Wobei die Nacht auch höchst bescheiden war. Durch- und ausschlafen ist schon anders.
  • Eine Telko gehabt, nach der ich sehr den Kopf schütteln musste.
  • Eine e-Mail gelesen, nach der ich noch mehr den Kopf schütteln musste.
  • Der nachmittäglich Diskussion im britischen Unterhaus gefolgt und weiter nicht aus dem Kopfschütteln rausgekommen.
  • Flammkuchen auf Lizza-Basis, gebacken auf dem Pizzastahl gegessen. Geht gut.
  • Einen Geburtstag nicht vergessen.
  • Letztens habe ich endlich die letzte OITNB-Staffel beendet. Für mich war ja schon die Staffel davor schwierig. Und nun war noch mehr Zeit vergangen. Ich war raus. Habe es aber ganz brav zu Ende geguckt. (Naja, „brav“/monkisch ist auch relativ: Bei House of Cards hat mich mein Monk verlassen und ich werde es wohl nicht zu Ende gucken.)
  • Endlich die Küdigung zu mein Abo für DAS Frankfurter Stadt geschrieben. (Wo findet eine denn auch die blöde Abo-Nummer wieder. Nach 5 Jahren Abo.)
  • Ich bin etwas unzufrieden mit mir.
Fehlt nichts

Fehlt nichts

Seit knapp sieben Wochen lowcarben der RB und ich. Und ich muss sagen, ich vermisse nichts.

Obwohl… doch… mir fehlt es, einfach etwas beim Bäcker zu kaufen, wenn ich unterwegs Hunger habe. Allerdings habe ich keinen Hunger / Appetit auf Brezel, Teilchen und Co mehr, weswegen sich ein Gang zur Bäckerei nicht lohnen würde. Aber wie stillt eine ihren Hunger ohne Carbs, wenn es mal eben spontan sein soll?

Aber es ist echt faszinierend, wie weg der Appetit und teilweise sogar Jieper auf Nudeln, Brot und Gesüßtes ist. Kein „Boah, jetzt ein leckeres Käsebrot“ oder „Nudeln mit Soße, das wär’s jetzt“. Ab und zu gibt es einen Süßigkeitenjieper, aber da hilft 85%ige Schokolade oder 5 Gummibärchen. Danach ist es auch wieder gut.

Bei der Hitze darf Eis „natürlich“ nicht fehlen. Und wenn es dann gekauftes gibt, merke ich, wie sehr es mir zu süß ist. Das ist weder ein Kick noch ein Genuss.

Ich finde es sehr interessant, wie einfach mir dieses Umschalten gefallen ist und wie wenig mir bestimmte Kohlenhydratquellen fehlen.

Abgenommen habe ich eher nicht bislang, dafür brauche ich Sport, aber es geht mir körperlich insgesamt besser.

Gehen…

Gehen…

Manchmal ändern sich Faktoren und neue Wege zeichnen sich ab. Dinge, die bislang gut gingen, werden sicher auch weiter gut gehen. Aber vielleicht können sie auch „anders“ weiter gut gehen. Möglicherweise gingen Dinge aber auch besser, wenn sie anders gehen.

Naja, aber erstmal muss ich abwarten, wie der neue Weg aussieht und ob er mir gefällt.

Planänderung

Planänderung

Grummel, grummel.

In meinem Gastrointestinaltrakt herrscht schon den ganzen Tag Aufruhr.

Tagesplanung über den Haufen geworfen. Kein Geburtstag. Kein Konzert.

Ist halt so.

Grummel, grummel.

Montag halt

Montag halt

Die Nacht war kurz und alkoholinduzierter auch nicht sonderlich tief. Der Termin beim Kieferorthopäden war früh. Das Feuerwehrprojekt verlangte nochmals Kozentration bis 11h00. Um 12h30 ein kurze Telko. Danach diverse kleine Projekte und um 14h45 war klar: Wenn ich jetzt nicht schlafe, wird das heute alles nichts mehr. Ich liege im Bett. Das Kind kommt früher als erwartet. Es ist insgesamt zu laut zum Schlafen und ich bin kurz davor, zum Tier zu werden. Aber dann doch Augen zu. Das Kind geht – wegen Rotz – nicht zum Rugby. Der RB geht aber zum Training. Ich bearbeite noch ein Projekt und bereite dann mit dem Kind das Abendessen vor. Wir telefonieren mit meiner Mutter. Der RB kommt nach Hause. Wir essen. Das Kind kommt in den Zustand „nach müde kommt blöd“ und muss schnellstmöglich ins Bett. Seine kläglichen Versuche, den Abend zu verlängern ignoriere ich. Ich muss noch was bearbeiten.

Hoffentlich wird die Nacht etwas länger und erholsamer.

Cheat Day

Cheat Day

Wetter, Hormone, wenig Schlaf, frühes Aufstehen und überhaupt… Heute jieperte mein Körper nach Carbs. Nach viereinhalb Wochen gab es mal wieder Nudeln. Und danach Eis mit Schoko und etwas Süßkram.

Joah, das war kurz lecker, aber so richtig befriedigend war es nicht. Dann kann ich es auch lassen.