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Kategorie: Dingens

Film und Fernsehen

Film und Fernsehen

Der RB erkennt in sämtlichen Filmen und Serien andauernd irgendwelche Schnaps- vorzugsweise Whiskyflaschen.

Apropos Schnaps: Ich habe für die Kollegin und mich eine Flasche Lakritzschnaps im Büro deponiert.

Meine cineastische Superkraft hingegen ist es, dass ich die Synchronstimmen zuordnen kann.

Das Kind hat auch eine cineastische Superkraft: der Dramaking… Herrje, es ist echt anstrengend, wie sehr er aus allem ein Drama oder Staatsakt macht. Seine Jammer-und-Klage-Szenen sind wirklich filmreif. Blöderweise ist es nicht mein Genre.

Abgelenkt

Abgelenkt

Tja, also, ähm… Eigentliche habe ich keine Spiele auf meinem Handy. Uneigentlich überkommt es mit alle paar Jahre und ich installiere eine Spiel-App. Das Spiel spiele ich dann recht exzessiv eine kurze Weile durch. Dann hab ich keinen Bock mehr und die App fliegt wieder runter.

Noch bin ich in der Exzessiv-Phase bei BlockuDoku, einer Art statisches Tetris (für mehr (als statisch) reicht es bei mir nicht).

Wutmarsch

Wutmarsch

Orrrrr, diese Nacht war so symptomatisch für das heute vergehende Jahr, denn in diesem Jahr hatte ich

a) einige schlaflose Nächte,
b) mich öfters über dem RB sein Schnarchen aufgeregt und deswegen
c) mehrere Nächte nicht im gleichen Bett wie er verbracht,
d) mich regelmäßig über die Zahlungsmoral von einer meiner Auftraggeberinnen geärgert.

Diese Nacht kam alles zusammen. Erschwerend kam dazu, dass

a) die letzte Nacht des Jahres war (und morgen halt fixe Zahlungen fällig sind),
b) wir im Hotel nächtig(t)en und dadurch
c) die AusweichFluchtmöglichkeiten vor dem Schnarchen sehr begrenzt ist,
d) es Frühstück nur bis 10h00 gibt und somit
e) ausschlafen nicht möglich war.

Das Ergebnis war eine fast 43-Jährige mit wirklich, wirklich schlechter Laune. So schlechte Laune, dass ich mit dem RB nicht beim Frühstück kommunizierte und auch danach nur die nötigsten drei Worte wechselte Spitzen vor die Füße rotzte. Dann, als er mich allein ließ, damit ich noch etwas schlafen könnte, ich aber keinen Schlaf fand, stapfte ich wütend los. Erst Richtung Kutterhafen,

Kutterhafen bei Ebbe. Scott sucht das Meer.

… dann weiter Richtung Cuxhaven (18 km),

… stritt mich nach 4,5 Kilometer mit dem RB auf Deich. Dann stapfte ich wütend(er) und per Messanger diskutierend weiter,

… um bei Kilometer 7, dann doch mal meinen Standort mit dem RB zu teilen, der da aber schon ein Dorf weiter war (und nun auch das technische Feature des Standortteilens kennt) …

Wir laufen uns mit 34 % (er) und 66 % (ich) Akku entgegen. Romantischer wird’s nicht mehr.

… und nachdem ich 8 Kilometer in den Beinen hatte, trafen wir dann aufeinander. Wir gingen 1,5 Kilometer friedlich nebeneinander her,

… stiegen dann ins Auto und suchten uns was Essbares.

Solltet Ihr in Cuxhaven mal Lust auf Nicht-Fisch haben, können wir das Café Pfannkuchen wärmstens empfehlen.

In diesem Sinne: Happy New Year! 😉

Holprig

Holprig

Heute war eigentlich mein erster Urlaubstag. Und heute sollte eigentlich auch das Kind nach Frankreich fahren.

Uneigentlich

  • musste ich heute morgen noch ein Projekt bearbeiten und dann rausschicken,
  • musste das Kind nachsitzen,
  • stutze ich über eine Mitteilung hinsichtlich der von mir geleisteten Stunden,
  • war das Kind zwischenzeitlich verschwunden,
  • „durfte“ ich noch ein unschönes nerviges Telefonat führen,
  • wird in Frankreich flächendeckend gestreikt, weswegen der Kv das Kind mit dem Auto abgeholt hat,
  • hatten der RB und ich nächtlichen Stress miteinander, weswegen die Navht kurz und schlecht war,
  • hatte der Kv eine Stunde vor geplanter Abfahrt einen platten Autoreifen.

Und in Folge all dessen war es bis 14h00 nochmal ziemlich stressig – zu stressig für einen ersten Urlaubstag. Und so richtig gut wurde es erst, als ich endlich beim Friseur angekommen war.*

Aber ab dann wurde es gut:

  • 2 Stunden Verwöhnprogramm beim Friseur,
  • auf dem Rückweg Parkplatz vor der Post und nur 30 Sekunden, um den Brief und Päckchen abzugeben,
  • Glück bei der liebsten Frankfurter Küch‘,
  • zu Hause endlich stricken,
  • lecker Essen nur mit dem RB,

    Essen unter den Augen von Fraa Rauscher
  • Scott muss nicht nochmal im Laden übernachten,
  • eine Folge Vikings.

Und nun endlich Urlaub! 16 Tage frei.

—————————–
* Blöderweise dachte ich, ich sei schneller, wenn ich mit dem Auto führe. Vielleicht lerne ich das noch, dass der Ratsweg immer wirklich immer ein Nadelöhr ist. Diesmal langer Rückstau wegen eines Unfalls zwischen Straßenbahn und Lkw. Vielleicht sollte die Straba zukünftig auch auf dem Bürgersteig fahren. 

Müde

Müde

Die Konzentration lässt nach. Ich muss mich sehr dazu zwingen, wirklich was zu arbeiten.

Meine Position und Kundenbindung lassen es nicht zu, dass ich schon diese Woche frei mache. Mein Stundenkonto ließe es mehr als zu.

Und ich bin durch. Ich möchte schlafen. Nichts tun. Nichts denken.

Milchmädchenrechnung

Milchmädchenrechnung

Wenn eine – also ich – tagsüber hocheffizient prokrastiniert und sich mit Strickzeug 3 Folgen „The Crown“ reinzieht, später dann noch mit dem Kind dessen liebste Lieblingskekse backt, dann muss eine – also ich – doch eine Nachtschicht einlegen.

Tjanun, ist ja nicht so, als hätte ich es nicht absehen können.

War trotzdem richtig.

21

21

Am Samstag bekam ich Post. Einen Brief. In diesem wurde mir mitgeteilt, dass ich Mitglied im Deutschen Medienverband sei.

Aha, soso.

Der Deutsche Medienverband ist so eine Art Journalistenverband. Davon gibt es viele und ich bin bereits in einem Mitglied. So als Schreiberling. Denn anders kommt eine nicht an einen Presseausweis.

In dem Brief stand weiter, dass ich ab 1.1.2020 Einzelmitglied sei.

Aha, soso.

Und was war bzw. bin ich bislang?! So genau ist das im Brief nicht definiert. Es sieht nach einer Redaktionsmitgliedschaft aus. Nur gehöre ich keiner Redaktion an. Zumindest nicht aktuell.

Die Redaktion wird im Brief mit „Asta Gießen“ benannt.

Aha, soso.

Jeeetzt kommen wir der Sache etwas näher. Genau muss es „AStA der FH Gießen-Friedberg“ heißen, wobei auch das nicht mehr richtig ist. Denn mittlerweile ist es die Technische Hochschule Mittelhessen. Und ganz genau war auch nicht der AStA die Redaktion, sondern war ich eine kurze Zeit lang Teil des Öffentlichkeitsreferats des AStA und wir (der Kommolitone und ich) haben eine zweiwöchentliche Zeitung für Studierende rausgegeben. Die Redaktion müsste also ganz richtig mit „Sigma“ bezeichnet werden, denn so hieß unsere Zeitung.

Im AStA war ich allerdings nur 1998.

Also vor 21 Jahren.

Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern, dass wir damals eine Mitgliedschaft bei diesem Verband beantragt haben. Und noch weniger kann ich mich daran erinnern, dass ich damals – vor 21 Jahren – einen Presseausweis gehabt habe.

Nun, nach 21 Jahren, hat der AStA Gießen wohl seine Unterlagen und Zahlungen durchforstet und festgestellt, dass ich dort nicht mehr tätig bin. Dass sie aber 21 Jahre lang für mich den Mitgliedsbeitrag gezahlt haben.

Das haben sie im Oktober dem Verband mitgeteilt, der daraufhin tätig wurde, um meine Adresse rauszufinden. Was durchaus eine Leistung ist, immerhin bin ich in den vergangenen 21 Jahren 7 Mal umgezogen. Aber es geht ja darum, Geld zu bekommen. Denn der AStA möchte – verständlicherweise – nicht mehr für mich zahlen. Nun soll ich also selbst.

Aha, soso.

(Das heutige Telefonat mit dem Verband brachte nur wenig Licht ins Dunkel. Ich muss jetzt selbst noch kündigen und auf Kulanz „hoffen“. Ich bin nur bedingt amused, aber gut.)

Wieder da

Wieder da

Heute hatte das Kind die Aufgabe, sein Zimmer durchgangsfähig aufzubereiten aka aufräumen.

Widerwillig kam er dem nach. Die Widerwilligkeit war deutlich zu erkennen: Aus dem Schrank mit dem Spielen guckte der neongrüne Ärmel seiner Regenjacke. Mutti war alarmiert.

Ich machte den Schrank auf, zerrte die Jacke raus. Mein Blick fiel noch auf andere Unstimmigkeiten.

Im Schwung riss ich eine Legobox raus: „Was ist denn…“, setzte ich an und stockte, als mein Blick in die Kiste fiel.

Ich meine: Die Hoffnung bestand bis zum Schluss, also heute. Dennoch sah ich mich schon in der nächsten Zeit beim Frankfurter Fundbüro das Schlüsselregal durchforsten. Denn der Schlüsselbund vom Kind war ja noch immer verschwunden.

Bis heute:

Nicht, dass der Schlüsselbund klein ist…