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Kategorie: Dingens

Kein Powernap

Kein Powernap

Vorhin hatte ich ein Thema, über das ich bloggen wollte. Jetzt ist es weg.

Ah, jetzt ist es mir wieder eingefallen:

Ich schlafe ja nicht ausreichend. Das war hier nun schon mehrfach Thema. Das wird eigentlich auch nicht spannender, weil es eigentlich 100%ig selbstverschuldetes Mimimi ist. Aber wo, wenn nicht auf meinem Blog darf ich mimimien?! Der wenige Schlaf führt dazu, dass ich abends, so ab 17h30 ziemlich k.o. und nicht mehr denkfähig bin. Ich muss mich hinlegen und powernappen. Das führt dazu, dass ich dann nicht zu sinniger Zeit müde bin, zu spät ins Bett gehe einschlafe, zu wenig schlafe und … tadaa … repeat.

Heute morgen kam ich sehr schlecht aus dem Bett. Beim Arbeiten ging es aber. Um 17h30 dachte ich: Ach, leg ich mich eine Runde hin. Dann fiel mir aber ein, dass ich mich um den Reis fürs Abendessen kümmern wollte. Ein Blick nochmal auf den Rechner: Ah, eine e-Mail von der Kundin, schnell mal reingucken. Ach, dass kann ich gerade noch bearbeiten. Um 18h00 stehe ich wieder in der Küche, denn ich hatte überlegt, wenn ich schnell das mise en place machen, kann ich mich vor dem Kochen noch kurz hinlegen und dann so kochen, dass es fertig ist, wenn der Mann nach. Und dann fiel mir wieder ein, dass um 19h00 informeller Elternabend sein sollte. Meinen toten Punkt hatte ich da auch schon fast überwunden.

Also hoffe ich, dass ich diese NAcht etwas mehr Schlaf bekomme. Aber dafür müsste ich mich mal vom Sofa losreißen.

Komatös

Komatös

Wetterumschwung, Hormone, Alter, Pandemie, fehlender Sport, wenig frische Luft, suboptimale Ernährung, Eul’ismus – vermutlich ist es eine Kombination aus allem, weswegen ich zur Zeit mal wieder abends so k.o. bin, dass ich zwischen 18 und 20h00 in eimen komatösen Schlaf falle.

Wenigstens trinke ich genug.

Vielleicht Bestimmt sollte ich wieder mit Vitamin D anfangen.

Und Sport.

Und die Ernährung wieder umstellen.

Wie ich …

Wie ich …

… mal früh ins Bett wollte, aber als der Mann sich Richtung Horizontale bewegte, gerade feststellte, dass es eine neue Staffel von „The Bold Type“ gibt und ich erstmal 3 Folge weggebingt habe.

Vielleicht werde ich irgendwann mal so schlau wie der Mann und gehe ins Bett, wenn ich müde bin.

Bad vibrations

Bad vibrations

Schon sehr lange funktionierte mein CD-Player nicht richtig. Er fand den ersten Track nicht und hüpfte so auf den CDs rum. Musikhören machte damit keinen Spaß. Schon vor ein paar Jahren war ich damit im Fachgeschäft, das mit einer kalibrierten (?) CD feststellte: Alles in Ordnung. Im Laden. Zu Hause nicht. Meh.

Das Streaming zog hier ein und CDs waren zunehmend irrelevant. Aber weder von den CDs noch vom Player wollte ich mich nicht trennen.

Nun habe ich aber umfassend von meinen CDs verabschiedet. Aber vom Player will und kann ich das nicht. Denn den hat mir Papa geschenkt. Vor 31 Jahren. Zur Konfirmation. Ich bekam ihn etwas nach dem eigentlichen Termin. Und weiß noch, wie er das gute Stück anschleppte. Wohl überlegt ausgesucht, mit vielen coolen Features. Heutzutage gibt es sowas gar nicht mehr *Krückstockgefuchtel*. Das sagte auch der Mensch im Fachgeschäft. So und so: Ich hänge an dem Teil.

Also besorgte ich mir hochprozentigen Alkohol und reinigte die Linse. Das half und das Gerät lief ohne Holpern. Im Schlafzimmer.

Im Wohnzimmer fand das Gerät wieder keine Spur auf der CD und rödelte ergebnislos.

Ich recherchierte und las was von Vibrationen. Nunja, durchs am Wohnzimmer vorbei geht eine Straße. Sollte die wirklich so einen Einfluss haben? Meh. Ich suchte ein ausrangiertes Kissen, bettete den CD-Player darauf und siehe da: kein Hüpfen und Springen.

Bis die Schaumstofffüße kommen, habe ich dem Gerät interimsweise meine Garten-Kniematte untergeschoben und mich heute schon sehr über flüssig durchlaufende Musik gefreut.

Raus, alles muss raus

Raus, alles muss raus

Normalerweise gehen am Sonntag der RB und ich raus. Aber da der Mann „SchniSchnaSchnupfi, das kleine Rotzodil“ spielt und ich auch etwas angekratzt bin im Hals, blieben wir zu Hause.

Raus musste trotzdem was… Zum Beispiel die tausend T-Shirts (nein, ich übertreibe nicht) vom RB aus meinem Schrank. Dafür räumte ich Kram aus dem einen Allgemeinheitsschrank in den anderen. Ich sortierte die Klamottenkiste durch und nun geht ein großes Paket an MomoxFashion (keine Werbung, das ist ein Fakt), ein großes Paket geht an die Deutsche Kleiderstiftung.

5 Pakete mit Ausgemistetem gehen morgen zur Post. Schön, dass sie noch ein zweites Leben bekommen.

Ein Rugby-Shirt vom Kind wurde direkt heute abgeholt, weitere Rugby-Sachen werden morgen abgeholt. Der alte Aikido-Anzug reist nach Berlin. Meine CDs hatte ich bereits am Freitag aussortiert. Davon behalte ich nur noch meine Die-Ärzte-, The-Busters-, Depeche-Mode- und Deine-Lakaien-Sammlung sowie ein paar einzelne, an denen viele Erinnerungen hängen.

Ein paar Gläser stellten wir raus in den Hausflur. Vielleicht braucht ja eine der Nachbarinnen dringend Sektgläser.

Außerdem sortierte der Mann die Schnapsfächer durch und es flogen einige Sachen raus, weil sie nicht mehr gut waren.* Und nun ist alles wieder aufgeräumt und zwei Regalfächer sind frei.

Ein paar Dinge konnte ich noch nicht unters Volk bringen.**

Hat irgendwer Bedarf? Gerne eine e-Mail an mich.

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* Angebrochner Gin ist wirklich nur begrenz haltbar. Die verlieren schnell ihrer Aromen. Wenn ihr einen (intensiven) Aceton-Geruch wahrnehmt, kippt ihn einfach weg.

** Sind auch bei Vinted und eKA eingestellt.

Neu

Neu

Wenn sich eine 1,5 Jahre in den eigenen vier Wänden verschanzt, dann sieht sie leider auch, was alles in diesen vier Wänden nicht so knall ist. Die Wohnung ist nicht perfekt, aber sie ist für Frankfurter Verhältnisse super. Lage, Größe und Miete sind unschlagbar. Und was ein absolutes Plus ist: unser Balkon (auch wenn wir ihn diesen Sommer nicht so wirklich nutzen konnten. Und mit all dem ist klar: Sollte die Frankfurter Mietblase nicht in absehbarer Zeit platzen, werden wir für immer hier wohnen bleiben. Und wenn wir hier bleiben, können wir auch etwas investieren, damit bestimmte Kleinigkeiten mich uns nicht mehr nerven. Haupt-Nervpunkt, da auch Hauptaufenthaltsort: das Wohnzimmer mit der offenen Küche. Am liebsten hätte ich ja die Küche rausgerissen und neu geplant. Da die Küche aber zu Wohnung gehört und der Vermieter mitsamt Hausverwaltung da keinen Handlungsbedarf sehen, machte ich Überlegungen, wie wir die Situation optimieren können:

  1. Der Kühlschrank: Der Einbaukühlschrank, der zur Küche gehört, ist zu klein für uns. Kühlschrank und Tiefkühlschrank lassen sich nicht getrennt voneinander ausschalten. Das Gemüsefach völlig untauglich. Nach etwas Hin und Her beschlossen, dass wir einen freistehenden Kühlschrank brauchen. Mit ordentlichem Gemüsefach. Etwas gedankliches Möbeltetris und es war klar: Er darf sogar 70 Zentimeter breit sein. Yeah!
  2. Der Herd – also Kochfelder und Backofen: Schon vor einer Weile war die Umluft ausgefallen. Das Ceranfeld funktionierte auch nicht ordentlich.* Ich wollte Induktion und ich wollte einen Backofen mit Backauszügen, Pyrolyse und Auftauprogramm – neben den üblichen Funktionen. Ich verglich diverse Hersteller und stellte fest, dass zwei voneinander unabhängige Geräte nicht nur bezahlbar sind, sondern auch mehr Optionen und Funktionen bieten. Und wenn eine selbst entscheidet und dann online bestellt, kann sie sehr viel sparen.
  3. Platz in der Küche: Wir wohnen in einem Altbau und oberhalb der Oberschränke ist noch sehr viel Platz. Verschenkter Platz. Im Keller hatten wir noch einen Oberschrank, der jetzt den Beginn einer zweiten Reihe ist. Außerdem war da ja noch der Schrank, in dem der Einbaukühlschrank war: Für den habe ich Böden besorgt. Und schwupps haben wir viel mehr Raum in der Küche und können endlich mal in der Wohnung verteiltes Geschirr und die Keksdosen in der Küche unterbringen.
  4. Geschirr: Ich war unser weißes schlichtes Geschirr satt. Ich hatte das damals besorgt, weil ich immer dachte, dass sich weiß am besten mit diverser Deko kombinieren ließe. Mit dem Problem: Ich dekoriere nicht. Herausforderung bei der Beschaffung des neuen Geschirrs: Es soll farbig sein, aber nicht kunterbunt und es soll aus Porzellan und nicht aus Steingut sein. Dank Twitter tatsächlich fündig geworden.
  5. Licht überm Esstisch: In der abgehängten Decke vom Wohn-Esszimmer sind Deckenstrahler eingelassen. Halogen-Deckenstrahler, denen ich ja bereits LED-Leuchtmittel gegönnt hatte. Aber das Licht war funzelig, weil der Abstand zwischen Decke und Tisch über 2 Meter ist und die Strahler nicht direkt über dem Tisch sind.** Und da wir noch einen nicht benutzen Stromanschluss hatten (sogar mit Dimmer), entschlossen wir uns eine Hängelampe für überm Tisch zu besorgen. Es war ein bisschen aufregend, die ca 10 Kilogramm schwere Lampe an der Rigipsdecke zu befestigen. Aber bislang hält’s.
  6. Durch die Einrichtung meiner Arbeitsecke, wurde das „Wohnzimmer“ verkleinert. Dadurch wurde der alte Couchtisch, den ich mal in der ikea-Fundgrube geschossen hatte. Außerdem neigte dieser Tisch dazu zugerümpelt zu werden. Aber holla, es ist nicht sooo einfach einen Couchtisch zu finden, der a) aus Holz b) schlicht c) nicht zu niedrig d) nicht zu tief, aber dafür breit genug ist und nicht eine Niere kostet. Aber wir wurden fündig.
  7. Die Essecke, die aus der uralten Eckbank*** und dem nicht ganz so alten Wangentisch**** meiner Eltern besteht, ist nicht optimal. Also die Eckbank schon, die passt perfekt rein, muss aber mal aufgearbeitet werden. Aber der Tisch nervt. Diejenige, die vor Kopf sitzt, muss breitbeinig sitzen oder haut sich halt die Knie an. Einen neuen Tisch haben wir tatsächlich schon gefunden, aber noch nicht bestellt, weil ich noch darüber nachdenke, ob ich nicht doch meinen Schreiner des Vertrauens frage, ob er mir einen bauen kann.
  8. A propos Schreiner: Papas Schaukelstuhl ist jetzt zur Aufbereitung da. Der Schaukelstuhl ist aus den 1960ern und hat meinen Vater lange begleitet. Bis er mit mir zusammen auszog. Auch wenn er bei mir immer mal wieder nur rumstand, konnte ich mich nicht trennen. Nun ist es an der Zeit ihn wieder hübsch zu machen, damit er einen Ehrenplatz im Wohnzimmer bekommen kann.

Wir haben im Rahmen der ganzen Umbaumaßnahmen auch einiges aussortiert (eKA, Verschenkbox vorm Haus, öffentlicher Bücherschrank, Garage). Der Keller ist auch wieder aufgeräumt (und entrümpelt). Nun müssen noch ein paar Schränke umgeräumt werden – also die Inhalte. Und ich denke darauf rum, ob das Kind einen passgenauen Schreibtisch bekommt, damit der Platz in seinem Zimmer besser genutzt werden kann.

Es wird. Es wird.

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* Eigentlich von Anfang an, was vermutlich daran lag, dass der Herd, den wir 2013 kurz nach unserem Einzug eingebaut bekamen, nicht von einem Elektriker angeschlossen wurde. Denn der Elektriker, der den neuen Herd anschloss, hat eine ganze Weile frickeln müssen, damit alles ordnungsgemäß funktioniert.

** Bzw. der Tisch nicht unter den Deckensports, die waren ja zuerst da.

*** Auf der ich bereits als Kind saß und Kratzer reingemacht habe.

**** Der den ursprünglichen Tisch, der zu der Eckbank gehörte, ersetzen musste, weil ebendieser mal Feuer fing, weil wir einen Adventskranz darauf vergessen hatten, als ich noch nicht soo alt war und seitdem Kerzen ziemlich doof finde.

Zahlen

Zahlen

Zweite Welle: Tag 56

In Anbetracht einiger Projekte, dachte ich, dass ich heute trotz FREItag an den Arbeitsrechner gehen würde.

Aber dann schlief ich erstmal, nachdem das Kind zur Schule aufgebrochen war, aus. Mit Tee im Bett wurde ich wach. Ich war kurz versucht, mich in ein Kanninchenloch zu stürzen im Internet zu verlieren. Dann fand ich das aber nicht so produktiv und zu gerne wäre ich in mein Strick-Kanninchenloch geschlüpft, aber dann besann ich mich: Meine Steuererklärung muss gemacht werden. Und schwubbs, war ich in diesem nicht allzu schönen* Kanninchenloch verschwunden.

Bewaffnet mit Ordnern, Ausdrucken und Kalendern machte ich mich an die Arbeit. Vor lauter Zahlensuchen und -zuordnen vergaß ich zu essen und zu trinken. Nach knapp fünf Stunden war ich ziemlich fertig – mit der Steuererklärung, aber auch so. Mir brummte der Kopf vor Zahlen und der Feststellung, dass ich 2019 zu viel verdient hatte, und natürlich auch, weil ich unterzuckert und segr durstig war.

Am Wochenende muss ich nur noch ein paar Zahlen ergänzen und dann kann muss ich die Erklärung einreichen.

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* Ich finde Steuererklärungen ja eigentlich nicht so schlimm. Aber ich bin sehr froh, dass ich im nächsten Jahr wieder als hauptsächlich Angestellte meine Steuer erklären muss.

Fehlt nix

Fehlt nix

Zweite Welle: Tag 46

Das Kind war heute zu Hause. Gestern hat er beim Rugby was abbekommen und bei einer Vollbremsung auf der Rückfahrt hat er sich irgendwie den Kopf gestoßen. Er hat einen steifen Nacken und Schmerzen.

Immerhin hat er seine Englisch- und Deutschunterlagen mit, sodass er immerhin kurzfristig beschäftigt war. Ansonsten war der Tag fürs Kind relativ zäh und langweilig. Ich musste ja arbeiten.

Da der RB am Abend außer Haus, sodass das Kind und ich heute Abend die letzten drei Flammkuchenplatten endlich mal verarbeitet haben.

Joah, so viele Carbs, v.a. Weißmehl hatte ich schon lange nicht mehr. Ich sag es mal so: Ein Viertel als Appetiser hätte gereicht. Hätte aber auch nicht satt gemacht.

Das mit dem LowCarb ist schon ganz gut. Mir fehlt auch nichts. Im Gegenteil, die Vorstellung Nudeln und Co zu essen ist mittlerweile ganz schön abwegig.

Altruismus

Altruismus

Zweite Welle: Tag 42

Ein Hinweis bzw. Aufruf – nicht in eigener Sache – an alle, für die es gesundheitlich möglich ist:

Macht Euchbitte Gedanken darüber, ob Ihr

  • Blut (siehe DRK)
  • Organe (siehe BZgA)
  • Knochenmark (siehe DKMS)

spenden wollt.

Unspektakulär

Unspektakulär

Zweite Welle: Tag 40

Unspektakulärer Tag. Frühe Telko. Arbeit. Kind beim Rugby. Vergessen, mich ums Essen zu kümmern, dennoch gut gegessen. Hoch lebe der gut gefüllte Vorratsschrank. #CorotäneKneipe