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Kategorie: Das Leben und so

Sonntag halt

Sonntag halt

Ausgeschlafen, nachdem der RB und ich nachts noch was besprechen mussten.

„The Bold Type“ angefangen, während ich die Wäsche faltete, das Bad putzte und kochte.

Der RB musste arbeiten.

Das Kind war auf der Dippemess, schob Langeweile, streunte durchs Viertel.

Kleine Eskalation am Essenstisch.

Zum Einschlafen wünschte sich das Kind Gruppenkuscheln.

Feierabend.

Happy Blogday

Happy Blogday

Soso, 12 Jahre also bin ich Bloggerin. Naja, Bloggerin klingt auch eher nach Profession denn Passion bzw. profaner Spaß an der Freude. Außerdem nicht durchgehend und schon gar nicht durchgehend unter der gleichen URL.

Es fing an mit LittleBInBigF.wordpress.com Das Blog schlief aber KV-bedingt bereits nach knapp einem Jahr ein. Und wurde wegen Kind auch nicht wiederbelebt.

Das nächste Blog startete ich, als wir in Hamburg lebten: LittleBInHH.wordpress.com Doch kaum hatte ich mich wieder eingebloggt, war klar, dass wir nicht in HH bleiben würden. Ich behielt die URL erstmal und machte das „Beste“* draus. Dieses Blog begleitet mich nun über 5 Jahre. Es bekam mit den Jahren erst eine eigene Domain (littleb.blog). Seit dem 3.8.2015 – verstärkt durch eine Wette mit Frau Novemberregen – blogge ich täglich. Im August vergangenen Jahres legte ich eine gut sechsmonatige Blogpause ein (ja, ein paar einzelne Unterbrechungen ab Ende Dezember gab es). Die Zeit nutzte ich, um mir zu überlegen, dass ich das Blog doch lieber selbst hosten möchte.**

Leider ist der Umzug von der alten Domain auf die aktuelle immer noch nicht ganz vollzogen, weil wordpress.com und wordpress.org nur semikompatibel sind und ich mich immer noch weigere 129 Euro dafür zu zahlen, dass irgendein wordpress.comorg-Heinzel das macht. Vermutlich muss ich das aber machen, wenn ich die noch nicht umgezogenen 1.415 Posts händisch umziehen möchte.** (Vielleicht sollte ich eine Praktikantin einstellen, solange ich es noch kann…)

Vielleicht ist es ein bisschen schade, dass ich 12 Jahre nicht durchgehend gebloggt habe. Aber so ist es halt. Ich weiß auch nicht, ob ich die nächsten 12 Jahre noch bloggen werde. Ich mag das Bloggen. Noch. Es hat schon was von einem Tagebuch und ich gebe sicherlich auch einiges Preis. Aber letztlich ist es doch nur ein kleiner Ausschnitt aus meinem Leben.

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* Aus HH „Hessens heimliche Hauptstadt“ zu machen war sicherlich nicht das „Beste“, aber das Einfachste, um die URL nicht schon wieder zu ändern.

** Vielleicht sollte ich mich nochmal vertrauensvoll und natürlich gegen Bezahlung an einen Profi wenden, um mir nochmal ein paar Tipps oder so geben zu lassen.

Maxibrief

Maxibrief

Seit ein paar Tagen liegt hier ein mit zwei Internetbriefmarken frankierter Maxibrief, den ich verschicken will. Zumindest ist er mit meinem Lineal ein Maxibrief, denn das Entscheidenste am Maxibrief ist die Höhe. Die darf 5 cm nicht überschreiten. Angeblich passen passgenaue Maxibriefe durch den Schlitz eines normalen Briefkastens. Davon bin ich allerdings nicht überzeugt. Mein eventuell, ganz vielleicht etwas höherer als 5 cm Maxibrief (wirklich nur ein paar Millimeter) machte noch nicht einmal ansatzweise Anstalten, durch den Schlitz gehen zu wollen. Aber weil ich heute eh mal raus muss und laufen und frische Luft schnappen, schnappe ich mir direkt den Maxibrief, um einen Schlenker an der Post vorbei zu machen.

Da gerade nicht viel los war, gehe ich an einen Schalter. „Der Brief geht nicht in den Briefkasten. Kann ich den hier abgeben?“ Die Schalterdame nimmt mir den Maxibrief ab und versucht ihn durch einen Schlitz in ihrem Tisch zu stecken. Er geht nicht ganz durch. „Das ist ja auch kein Maxibrief mehr“, meint sie. Ich hatte das ja schon befürchtet: „Und was kann ich jetzt machen?“
„Sie können die Sendung als Päckchen oder versichertes Paket verschicken.“
„Nee, versichert muss nun wirklich nicht sein. Kann ich das Porto denn jetzt einfach ergänzen?“
Sie besieht sich den Maxibrief genauer: „Hm, also nein, ergänzen können Sie das eigentlich nicht.“
„Das heißt, dass ich die 2,90 Euro in den Wind schreiben soll?“
Sie guckt noch genauer auf die Marken: „Die Briefmarken sind ja eh nicht mehr gültig.“
Ich denke, ich höre nicht richtig.
„Die sind ja vom Juni 2017. Die sind nicht mehr gültig.“
Ich überlege kurz, ob die kürzliche Portoerhöhung etwas damit zu tun haben könnte und frage: „Wieso?“
„Internetbriefmarken sind nur in dem Monat gültig, in dem sie gekauft wurden.“
Ich merke, wie die Wut in mir aufsteigt und presse raus: „Das macht doch überhaupt keinen Sinn.“
Sie hat immer noch meinen Maxibrief in der Hand und wedelt zu ihrem Kollegen am Nebenschalter: „Oder was meinst Du. Wie lange sind Internetmarken gültig?“
„Oh, da bin ich überfragt“, ist sein nicht sehr hilfreicher Beitrag zum Thema.
Ich gucke zwischen den beiden hin und her. Sie hält immer noch den Maxibrief hoch. Ich bin stocksauer und genervt und habe keine Lust mehr auch noch irgendeine halbgare Falschinformation zu diskutieren. Ich pflücke meinen Maxibrief aus ihrer Hand und zische „so was Unprofessionelles“, drehe mich um und stürme raus. Draußen google ich erstmal, ob bzw. welche Gültigkeit Internetmarken haben: 3 Jahre (§3 (2)). Ich bin kurz davor umzudrehen, um der guten Frau die AGB ihres Arbeitgebers um die Ohren zu hauen zu zeigen. Aber ich werde ja auch nicht dafür bezahlt, dass ich die Angestellten der Deutschen Post schule (Hallo, Post, wenn das wer liest: Hier gäbe es Schulungsbedarf).

Um mich abzuregen, mache ich erstmal andere Dinge und beschließe, morgen dem Briefkastenentleerer bei uns ums Eck aufzulauern, um ihm dann den Brief direkt in den Beutel zu werfen.

Auf meinem Rückweg komme ich allerdings an einem anderen Briefkasten vorbei und gucke aus Neugier auf die Leerungszeiten: 18h15 Spätleerung. Es ist gerade 18h02. Die Viertelstunde kann ich auch warten und setze mich quasi direkt vor den Briefkasten.

Es wird 18h15. Kein Briefkastenentleerer in Sicht.

18h20 Ich überlege, ob ich gehen soll.

18h25 Ach, da ist doch ein Café, von dem aus ich den Briefkasten gut einsehen kann.

18h30 Ich habe gerade bestellt, da fährt der Briefkastenentleerer vor. Ich schnappe mir meinen Maxibrief, lasse mutig meinen Rucksack am Platz liegen und gehe eilenden Schrittes auf den Mann mit der gelben Wanne zu. Ich wedel mit dem Maxibrief: „Kann ich Ihnen den direkt reinlegen?“ „Ja, klar.“

18h35 Beim Cappuccino freue ich mich, dass der Maxibrief endlich auf Reisen ist.

Fehlt nichts

Fehlt nichts

Seit knapp sieben Wochen lowcarben der RB und ich. Und ich muss sagen, ich vermisse nichts.

Obwohl… doch… mir fehlt es, einfach etwas beim Bäcker zu kaufen, wenn ich unterwegs Hunger habe. Allerdings habe ich keinen Hunger / Appetit auf Brezel, Teilchen und Co mehr, weswegen sich ein Gang zur Bäckerei nicht lohnen würde. Aber wie stillt eine ihren Hunger ohne Carbs, wenn es mal eben spontan sein soll?

Aber es ist echt faszinierend, wie weg der Appetit und teilweise sogar Jieper auf Nudeln, Brot und Gesüßtes ist. Kein „Boah, jetzt ein leckeres Käsebrot“ oder „Nudeln mit Soße, das wär’s jetzt“. Ab und zu gibt es einen Süßigkeitenjieper, aber da hilft 85%ige Schokolade oder 5 Gummibärchen. Danach ist es auch wieder gut.

Bei der Hitze darf Eis „natürlich“ nicht fehlen. Und wenn es dann gekauftes gibt, merke ich, wie sehr es mir zu süß ist. Das ist weder ein Kick noch ein Genuss.

Ich finde es sehr interessant, wie einfach mir dieses Umschalten gefallen ist und wie wenig mir bestimmte Kohlenhydratquellen fehlen.

Abgenommen habe ich eher nicht bislang, dafür brauche ich Sport, aber es geht mir körperlich insgesamt besser.

Verstärkung für SuperCat

Verstärkung für SuperCat

In der Nacht noch entsorgte der RB eine Maus*.
Direkt heute morgen hatte die Mausefalle wieder zugeschnappt.

Pünktlich um 15h00 klingelt der Kammerjäger: „Wie groß war denn die Maus?“
Ich zeige mit den Fingern eine Spanne von ca. 10 Zentimetern.
„Sicher, dass die nicht größer waren?“
„Ja.“
„Nicht, dass es doch die ‚anderen‘ Mäuse sind.“
Ich verdrehe innerlich die Augen. Der RB hat in den vergangenen paar Tagen 3 Mäuse entsorgt und sie daher etwas näher gesehen. Außerdem kommt der Mann vom Land und hatte früher Katzen. Der wird das schon wissen!
Die gefundenen Hinterlassenschaften lässt sich der Kammerjäger auch genau beschreiben.
„Nein, der Kot war kleiner als Reiskörner.“
„Sicher, dass die nicht größer waren?“
„Ja.“
„Nicht, dass es doch die ‚anderen‘ Mäuse sind.“
Ich verdrehe innerlich die Augen und zeige auf dem Balkon, wo die Maus sich gezeigt hat.
Der Kammerjäger legt zwei Fallen auf dem Balkon aus. Dann besieht er sich den Unterbau unserer Balkonterasse. Ein Paradies für Getier und der Kammerjäger findet auch dort einige Spuren. Er legt vier weitere Fallen aus.

In einer Woche wird kontrolliert.

SuperCat 1 liegt auch auf der Lauer.

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* Bild erspare ich Euch.

Gehen…

Gehen…

Manchmal ändern sich Faktoren und neue Wege zeichnen sich ab. Dinge, die bislang gut gingen, werden sicher auch weiter gut gehen. Aber vielleicht können sie auch „anders“ weiter gut gehen. Möglicherweise gingen Dinge aber auch besser, wenn sie anders gehen.

Naja, aber erstmal muss ich abwarten, wie der neue Weg aussieht und ob er mir gefällt.

Uiuiui

Uiuiui

Schon wieder so spät. Ich musste noch was arbeiten, nachdem ich heute Nachmittag wichtige(ere) Dinge zu tun hatte wie … Pakete packen, das Kind zum ersten Rugbytraining in der U12 schicken, duschen, was verstecken, Matratze übergeben,  Klamotten aussortieren, das kind vom Training abholen und vor dem Unwetter schnell nach Hause fahren, lecker essen*, kurzfristig tot auf dem Sofa liegen, mit dem Kind wichtige Gespräche vor dem ersten Schultag führen, mich auf Twitter unterhalten…

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* Hackfleischtomatensuppe 😛

Fläche schaffen

Fläche schaffen

Der RB und ich hatten heute einen Plan: Das Bernsteinzimmer die Rumpelkammer Gästezimmer aufräumen. Und nach Frühstück bei Maus machte sich der RB auch schnell dran, eine Schneise zu schlagen. Ich eröffnete dann schnell ein paar Umzugskisten und sortierte erstmal meine Schuhsammlung. Daraufhin hatten wir prompt etwas Platz im Schuhschrank, wohin wir anderes räumen konnten. Wieder was aus den Augen und aus dem Sinn. Dann sortierte vorrangig ich weiter. Ich machte Fotos von Dingen, die nicht mehr bei uns wohnen sollen, und stellte es direkt an diversen Stellen im Netz ein. Der RB durchforstete derweil unsere Schnapsbestände.

Gut, dass ich mir vorher gesagt hatte, dass ich nur in Papiermüll und Restmüll unterscheide. Das machte das Ausmisten für mich einfacher, da einfach alles (außer halt Papier), was entsorgt werden sollte, in die große Mülltüte wanderte. Schnell wurden Flächen freier und Regale leerer. Das Kind tauschte seinen Schreibtischstuhl gegen meinen alten, auf dem ich aber nun schon sehr lange nicht mehr gesessen hatte.

Fertig bin ich noch lange nicht, aber es könnte wieder jemand in dem Zimmer schlafen.

Und weil ich gerade im Flow war, habe ich mich auch direkt ums Bad gekümmert. Wir brauchten dringend eine neue Duschstange und die Themostat-Armatur musste noch unbedingter ersetzt werden. Ich hab ja zum Glück keine Angst vorm Handwerken (nur von Starkstrom lasse ich die Finger).

Dass die Wasseranschlüsse für die Duscharmatur nicht auf einer Höhe sind, fordert meinen Monk ja schon sehr heraus.
Back to school

Back to school

Ich bin ja durchaus beharrlich. Wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, dann will ich das auch durchziehen. Früher bin ich da auch gerne mit dem Kopf durch die Wand. Mittlerweile bin ich etwas älter und weiß: Gut Ding will Weile haben.

Seit über vier Jahren gärt in mir eine Idee. Die durch den legendären Geburtstag vom Kind erstmals konkrete Formen annahm. Und im vergangenen Jahr hatte ich durchaus viel Spaß bei der Projektwoche. Und ich dachte eine Zeitlang darüber nach, das als AG an der Grundschule fortzuführen. Aber nachdem ich an dieser Schule schon so viel Zeit wegen unnötiger und absurder Gespräche zu und über das Kind verbracht hatte, wollte ich im letzten Schuljahr doch sowas wie Ruhe haben. (Ja klar, das wäre was anderes gewesen, aber irgendwie nee…)

Als wir dann die weiterführende Schule des Kindes besichtigten sah ich, welche Mühe sich eine der Bio-Chemie-Leherinnen gemacht mit kleinen Experimenten für die potentiellen neuen Schülerinnen hatte. Andere Schülerinnen führten diese begeistert vor und im Gespräch mit der Lehererin erfuhr ich, wie der NaWi-Unterricht gestaffelt ist (erst Bio, dann Physik, dann Chemie – Klassiker. Meiner Meinung nach nicht optimal.). Nein, eine NaWi-AG gebe es nicht. Ich guckte mit dem Kind weiter die Schule an und dachte nach. Mir sagte das Schulkonzept, das Gebäude und das Gelände zu. Alles macht(e) einen offenen Eindruck. Das Kind fühlte sich auch nicht unwohl. Bei einem weiteren Gespräch mit einer anderen Lehrkraft fragte ich, ob ich auch als Nicht-Lehrerin eine AG anbieten können. Diese Frage wurde begeistert bejaht.

Als dann endlich die Platzzusage für _diese_ Schule kam, stand für mich fest: Ich möchte eine NaWi-AG anbieten und tat dies direkt per e-Mail kund. Aufgrund von Personalwechseln musste ich etwas auf die Antwort warten. Doch nun ist es fix:
Ich werde ein bisschen Lehrerin.

Ein bisschen viel aufgeregt bin ich schon, aber noch viel mehr freue ich mich. Ich freue mich, weiter Erfahrungen sammeln zu können für meine Idee und ich freue mich darauf, hoffentlich die Schülerinnen mit meiner Freude über die Naturwissenschaften anstecken zu können.

Hibi lebt

Hibi lebt

Ganz entspannter Tag. Ausgeschlafen. Konstimarkt. Pilea-Baby in gute Hände gegeben. Zockerbesuch fürs Kind. Gelegenheit für mich, die Erbeerbabys zu versorgen. Olive gerettet, Lavendel gefunden. Neues Pilea-Baby versorgt. Mich über den Hibuskus gefreut.

Der Hibiskus hatte Läuse oder so und hatte dadurch alle Blätter verloren. Aber beherzter Beschnitt und endlich wieder auf dem Balkon halfen bestens.

Eingekauf. Besuch verabschiedet. Essen gemacht.

Rote-Linsen-Nudeln* mit Gedöns**

Mit dem Kind gegessen. Kind in den Schlaf gekuschelt (heute nur 2 „Weißt Du, wieviel Sternlein stehen“). „Embrace“*** geguckt, festgestellt, dass ich mich nicht daran erinnern kann, dass jemals mein Aussehen bewertet wurde. Zumindest nicht von Personen, die mich geprägt haben.

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* Ich habe beschlossen, dass wir auch mit Kind weiter low-carben. Es wird aber einfach nicht thematisiert.

** Mit Balsamico-Creme geht beim Kind vieles.

*** Höchst empfehlenswert.