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Kategorie: ReiseReise

Rien ne va plus*

Rien ne va plus*

Nein, es ging nicht (gar) nichts mehr heute, aber es ging recht wenig, so zum Beispiel ging

  • ein Zug morgens nach Paris,
  • ich 6,6 Kilometer durchs 9. Arrondissement,
  • die eine oder andere Busverbindung,
  • fast am Gare du Nord verloren,
  • das alltäglich Leben in Paris weiter,
  • das Taxibusiness in Paris sehr gut,
  • der midi-monsieur mit mir 500 Meter stramm den Boulevard de Strasbourg entlang,
  • die Rückverbindung trotz dreimal Umsteigen sehr gut.

Nicht (mehr) ging

  • meine ursprünglich geplante Verbindung hin (daher 2 Stunden früher los**),
  • der größte Teil des Pariser ÖPNV, insbesondere die Metros,
  • irgendwann der Bus, in dem ich saß,
  • es mit dem Taxi weiter, als wir 500 Meter vor dem Gare de l’Est waren,
  • was bei mir am Abend zu Hause nach dem Essen*** und als das Kind im Bett war.

Ich stehe dem Streik in Frankreich recht wohlwollend gegenüber****, denn ich kann wirklich verstehen, dass die Französinnen keine Agenda2010 haben wollen*****. Und so normal das Leben in Paris weiterging, so zeigte sich deutlicher als sonst schon:

  • Die Stadt ist nicht für den motorisierten Individualverkehr ausgelegt.
  • Die Maßnahmen, die die Stadt sehr massiv getroffen hat, um den ÖPNV (Busse) und den nicht-(verbrenner)motorisierten Individiualverkehr (Fahrrad, e-Roller) zu stärken******, schränken den motorisierten Individualverkehr ein. Das ist gut so, funktioniert aber nicht, wenn der unterirdische ÖPNV nicht zur Verfügung steht.

Und abgesehen von dem Stress wegen des ausgefallenen Busses auf dem Weg zum Montparnasse und der Taxifahrt vom Gare Montparnasse zum Gare de l’Est (nach 40 Minuten stiegen wir aus (s.o.), mit der Métro 20 Minuten) hatten, hatte ich eine insgesamt gute Zeit und einiges zu sehen:

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* Nicht geht mehr.

** weswegen ich gefühlt gar nicht total schlecht geschlafen hatte

*** total fertig

**** ja, so von außen und ohne betroffen zu sein, sagt sich das leicht, aber dennoch…

***** auch wenn sich sicher nicht um eine Renten- und auch Arbeitsmarktreform herumkommen werden, aber das schlechteste vom Schlechten aus Deutschland zu übernehmen kann es nicht sein.

****** Aus normalen Fahrspuren wurden Busspuren (auf denen auch Fahrräder und Limes, aber auch Taxis fahren dürfen) oder baulich abgetrennte Fahrradwege.

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Heute konnte ich die eine meiner beiden neuen Brillen abholen. Und nach knapp 6 Stunden mit den neuen Stärken kann ich sagen: Ja, das war dann wohl nötig.

Das neue Gestell ist noch etwas gewöhungsbedürftig so im Gesicht und an den Ohren. Möglicherweise ist sie etwas stramm eingestellt.

Mal sehen, wann die zweite Brille fertig ist.

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Einer von zwei Zügen scheint auch nach bzw. von Paris zu fahren. Daher werde ich nicht meine ursprünlich gebuchten Züge nehmen können, aber wohl dennoch in Frankreichs Hauptstadt kommen und von da auch wieder weg.

Morgen dann also zur Bahn, um das dingfest zu machen.

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Wenn ich den einen der zwei Rechner, mit denen ich theoretisch arbeiten kann, aber aus Gründen nur noch mit einem sollte, nutze, dann komme ich gut in einen Arbeitsflow. Denn dieser eine Rechner ist mein nun offizieller Arbeitslaptop. Der andere war auch mein Arbeitslaptop, aber eben für die Selbstständigkeit und das bin ich nun mal nicht mehr. Und auf dem offiziellen Arbeitslaptop habe ich keine SocialMedia-Apps, -Links irgendwas. Ich werde das auch nicht einrichten, weil ich auf diesem Rechner eben keine Passwörter für meine SocialMedia-Dingse* speichern will, weil es eben ein Arbeitsrechner ist. Auf meinem persönlichen Rechner ist das alles drauf**. Aber es macht keinen Sinn, zwei Rechner offen zu haben***. Vielleicht minimiert das auch das Nachtschichtrisiko. Das werde ich nun empirisch erheben beobachten.

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* Ich dürfte das sogar, aber will ich nicht.

** Die SocialMedia-Dingse sind natürlich auf dem smarten Phone, aber da ist es nur bedingt komfortabel.

*** Heute für ein Projekt dann aber doch einmal den alten Rechner aufklappen müssen, da Unterlagen zu diesem Projekt dort gespeichert waren und ich sie auf dem Server nicht finden konnt.

 

2020

2020

Ein paar Pläne für die kommemden 365 Tage stehen schon an:

  • 43 werden
  • Sabaton-Konzert
  • Berlin
  • Monty-Picon-Konzert
  • Rugby-Festival
  • Riverside Stomp
  • Hamburg
  • Das Kind wird 11
  • Fanta4-Konzert
  • Urlaub in Irland
  • Madness-Konzert
  • Den 50sten vom RB feiern
  • Die-Ärzte-Konzert
  • Adventskaffee

Und es ist gut, dass ich (bzw. wir) diese Ankerpunkte* habe, denn seit heute bin ich wieder festangestellt tätig. Und ich bin gespannt, ob es die richtige Entscheidung war. Gerade fühlt es sich nur fifty-fifty an. Da ist es gut, Events zu haben, auf die ich mich freuen kann.

Insgesamt muss ich aufpassen, dass dieses Jahr nicht wieder so arbeitsintensiv wird wie das vergangene**. Hier stehe ich vor der Herausforderung, den Schalter von selbstundständig auf festangestellt zu schaffen***.

2020 werde ich auch wieder Puffins sehen <3

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* bereits jetzt feststehende Events, zudem ist noch angedacht ein Pärchenwochenende in Bielefeld zu verbringen, mit den Mädels nach Brüssel zu fahren. Es werden bestimmt noch weitere Konzerte dazu kommen. Wir dürfen hoffentlich Freundinnen beherbergen.

** 2019 war von Ende Februar bis 20.12. sehr von Arbeut geprägt, lediglich Juli und August waren ruhiger

*** Ich arbeite gern und ich arbeite auch gerne für meine aktuellen Kunden, aber ich habe nun eine feste Wochenstundenzahl mit semifesten Arbeitszeiten**** und bekomme auch nur dafür mein Gehalt. Überstunden sollen auch ausgeglichen werden. Mal sehen, wie gut das klappt.

**** Freitag weiterhin frei, da ich weiterhin die AG anbieten werde.

Wutmarsch

Wutmarsch

Orrrrr, diese Nacht war so symptomatisch für das heute vergehende Jahr, denn in diesem Jahr hatte ich

a) einige schlaflose Nächte,
b) mich öfters über dem RB sein Schnarchen aufgeregt und deswegen
c) mehrere Nächte nicht im gleichen Bett wie er verbracht,
d) mich regelmäßig über die Zahlungsmoral von einer meiner Auftraggeberinnen geärgert.

Diese Nacht kam alles zusammen. Erschwerend kam dazu, dass

a) die letzte Nacht des Jahres war (und morgen halt fixe Zahlungen fällig sind),
b) wir im Hotel nächtig(t)en und dadurch
c) die AusweichFluchtmöglichkeiten vor dem Schnarchen sehr begrenzt ist,
d) es Frühstück nur bis 10h00 gibt und somit
e) ausschlafen nicht möglich war.

Das Ergebnis war eine fast 43-Jährige mit wirklich, wirklich schlechter Laune. So schlechte Laune, dass ich mit dem RB nicht beim Frühstück kommunizierte und auch danach nur die nötigsten drei Worte wechselte Spitzen vor die Füße rotzte. Dann, als er mich allein ließ, damit ich noch etwas schlafen könnte, ich aber keinen Schlaf fand, stapfte ich wütend los. Erst Richtung Kutterhafen,

Kutterhafen bei Ebbe. Scott sucht das Meer.

… dann weiter Richtung Cuxhaven (18 km),

… stritt mich nach 4,5 Kilometer mit dem RB auf Deich. Dann stapfte ich wütend(er) und per Messanger diskutierend weiter,

… um bei Kilometer 7, dann doch mal meinen Standort mit dem RB zu teilen, der da aber schon ein Dorf weiter war (und nun auch das technische Feature des Standortteilens kennt) …

Wir laufen uns mit 34 % (er) und 66 % (ich) Akku entgegen. Romantischer wird’s nicht mehr.

… und nachdem ich 8 Kilometer in den Beinen hatte, trafen wir dann aufeinander. Wir gingen 1,5 Kilometer friedlich nebeneinander her,

… stiegen dann ins Auto und suchten uns was Essbares.

Solltet Ihr in Cuxhaven mal Lust auf Nicht-Fisch haben, können wir das Café Pfannkuchen wärmstens empfehlen.

In diesem Sinne: Happy New Year! 😉

Fast da

Fast da

Mehrfach beglückwünschten der RB und ich uns heute auf der Fahrt nach Bremen, die 4,5 Stunden dauerte (und dass ohne regulären LKW-Verkehr), dass wir bereits heute losgefahren sind und so morgen nur noch eine Stunde zu fahren haben, bis wir am Meer sind. So können wir schon noch vor Mittag die Nordsee sehen.

Jippiee!

Safety first: Scott und sein Kuscheltier Hainrich sind selbstverständlich angeschnallt.
Jaja, Anlegestelle, nicht Hafen (der ist in Bremerhaven), aber immerhin liegt hier das Becks-Werbeschiff, äh, die Alexander von Humboldt.
Der 5. Bremer Stadtmusikant war/ist ein Puffin.
Bremen stabil.
Ups

Ups

Ups, da war es schon so spät, nachdem wir alle Unterkünfte für den Sommer in Irland gebucht haben. Der Koffer für morgen ist auch noch nicht gepackt. Und weil ich den Rechner nicht mit ans Meer nehmen will, wird es wohl auch erst im nächsten Jahr einen ausführlichen Rückblick geben.

Jetzt erstmal Bett, damit wir morgen halbwegs früh loskommen.

Kaum zu glauben

Kaum zu glauben

Müde nach 15,5 Stunden außer Haus inkl.

  • 8,5 Stunden Bahnreise
  • 4,5 Stunden Veranstaltung in Bern
  • 1,5 Stunden Überbrückungszeit in Bern
  • 0,5 Stunde Weg zum und vom Bahnhof
  • 0,5 Stunden Essensbeschaffung am Bahnhof

Und weil ich selbst kaum glaube, heute mal eben in der Schweiz gewesen zu sein, hier die Beweis:

Mein Bett ruft…

Old School Music

Old School Music

  • 5 Uhr aufgestanden (gähn)
  • 9 km gelaufen (Glück mit dem Wetter gehabt)
  • 2 Plattenläden gesucht (der eine hätte vermutlich gereicht, wenn der früher aufgehabt hätte)
  • 1 Konzert besucht

Gelernt: Eine darf vom Bus nicht in die Metro mit dem gleichen Ticket umsteigen. Tickets, die in Pariser Bussen entwertet wurden, funktionieren für die Metro nicht mehr. Es braucht also ein neues Ticket. Das nenne ich mal ein lukratives Geschäftsmodell.

Gesund

Gesund

Herrje, war der Urlaub nötig. Einfach mal an nichts denken außer an schöne Dinge. Ich habe keine Job-Mails gelesen und auch sonst habe ich recht schnell abgeschaltet. Ich bin auch noch nicht so ganz wieder im Trott drin und tue mich schwer damit irgendwas sinnig anzugehen. Immerhin ist schon diverses Material für des Kindes Schulanfang besorgt bzw. bestellt.

Ein wenig hängt mir auch immer noch das vergangene Wochenende nach. Es war sehr lustig, kurzweilig und auch schön in Saarbrücken bzw. im Saarland. Es war das erste Mal seit überhaupt, dass ich Teil eines Pärchenwochenendes/ -urlaubs war – also dass ich mit mehr als meinem eingenen Pärchen unterwegs war. Aber es hat prima harmoniert und überhaupt war es sehr lustig.

Allerdings hat das Wochenende auch gut gezeigt, dass der Entschluss vom RB und mir, die kommenden 2-3 Wochen kürzer zu treten*, ein guter ist: Es gilt, gesünder zu leben – also, keinen Alkohol und auch die Ernährung haben wir umgestellt.

In unserem Alter braucht der Körper dann durchaus (viel) Zeit zur Regeneration.

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* Da passt es ganz gut, dass das FSF-Konzert in Berlin ausfällt und wir ganz entspannt zu Hause bleiben können.