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Kinderquatsch(en) II

Kinderquatsch(en) II

Der vorherige Blogpost beinhaltet nur Informationen für Eltern, dernen Kind(er) sich morgen zum Quatschen via zoom treffen wollen.

Daher gebe ich das PW auch nur an die raus, die Kinder haben und die sich vorstellen können mitzumachen.

Grauzone

Grauzone

Ich freue mich, dass die ersten Merch-Päckchen schon unterwegs sind. Im Sinne von #WirSindMehr muss #NazisRaus mehr sichtbar sein. Es muss sichtbar sein, dass wir wirklich mehr sind.

Beim Sabaton-Konzert extra einen Button am T-Shirt getragen. Ich mag den Sound von Sabaton sehr und auch die Show war toll, aber mich durchzuckt es dennoch immer wieder ob der Songtexte. Wie verherrlichend sind vermeintlich neutrale Texte über real stattgefundene Kriege? Wie richtig ist es in der heutigen Zeit, keine Position zu beziehen und damit alle Tore offen zu halten? Das Publikum wirkte hier und da doch recht grauzonig. Ich verbuche das Konzert unter guilty pleasure und werde sehr überlegen müssen, ob ich nochmal zu einem Sabaton-Konzert gehen kann.

Apropos Grauzone*: In der Bahn zurück hatte ich meine Mütze mit dem großen petrolfarbenem #NazisRaus-Button auf. Neben mir saß eine Frau. Ihr Partner stand neben ihr im Gang – er hatte gute Sicht auf den Button. Am Bahnhof kam ein Obdachloser in die Bahn und fragte nach Geld. Als er am stehenden Mann vorbei war, sagt dieser: „Hier, die Dame gibt bestimmt was.“ und zeigte mit einer unwirschen Handbewegung an seiner Partnerin vorbei auf mich. Der Obdachlose hatte es nicht mehr gehört. Und ich bin mir auch nicht sichet, ob er das unbedingt sollte. Aber ich sollte es hören. Ich sollte hören, dass er mich als „linke Zecke“ erkannt hat. Ich ging nicht drauf ein, reckt aber den Kopf etwas höher.

Dennoch war ich froh, dass dieses Paar eine Stationen vor mir ausgestiegen ist.

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* Ich bin mir nicht sicher, ob der Typ und die Frau auch auf dem Konzert waren.

2019-F&A

2019-F&A

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
9.

Zugenommen oder abgenommen?
Zugenommen.

Haare länger oder kürzer?
Noch etwas kürzer.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gleich. (Aber ich muss wohl mal wieder zur Optikerin.)

Mehr ausgegeben oder weniger?
Ähnlich.

Der hirnrissigste Plan?
Nichts.

Die gefährlichste Unternehmung?
Ich neige immer noch nicht zu gefährlichen Unternehmungen.

Der beste Sex?
Generell oder des Jahres?

Die teuerste Anschaffung?
Neuer Receiver.

Das leckerste Essen?
Grie Soß geht ja immer.

Das beeindruckenste Buch?
Wieder mal zu wenig gelesen.

Der ergreifendste Film?
Kaum Filme geguckt. Davon hat mich wohl Sobibor am meisten bewegt. Ansonsten mehr Serien gesehrn, u.a. The Crown, Peaky Blinders, Vikings, The Bold Type, This is us…

Die beste CD?
From Here von New Model Army.

Das schönste Konzert?
The Movement, Heavy Balls

Die meiste Zeit verbracht mit…?
… mir, Arbeit, dem RB und dem Kind.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
… dem RB und dem Kind.

Vorherrschendes Gefühl 2019?
Mir geht es verdammt gut.

2019 zum ersten Mal getan?
Mit RB und Kind in den Urlaub gefahren. Puffins in Echt gesehen. Eine AG geleitet.

2019 nach langer Zeit wieder getan?
Einen Arbeitsvertrag unterschrieben.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– Uffreschung mit des RBs Mitarbeiterinnen
– Lungenentzündung bei meinem Vater
– Mäuse auf dem Balkon

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
#NazisRaus

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Geldbeutel mit Trojan Head (sagt der RB).

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zeit. Gehäkelter Puffin. Badepuffin.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Der midi-monsieur ist ein feiner Kerl. Das machst Du schon ganz gut.“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Das mögen bitte andere beurteilen.

Mehr Kohle oder weniger?
Mehr.

Besseren Job oder schlechteren?
Die gleiche Selbstständigkeit ist gut (und trotzdem gebe ich sie auf).

Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Erfahrungen und Erkenntnisse, neue Freundinnen.

Mehr bewegt oder weniger?
Mich zu wenig.

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Nichts Ernsteres.

Davon war für Dich die Schlimmste?
Nichts.

Dein Wort des Jahres?
Antifa.

Dein Unwort des Jahres?
Nachsitzen.

Dein Lieblingsblog des Jahres?
Ich habe immer noch keinen Lieblingsblog.

2019 war mit einem Wort…?
Gut.

Dein grösster Wunsch fürs kommende Jahr?
Dass die Festanstellung die richtige Entscheidung war. Dass es meinen Vater weiterhin so gut geht.

2018.

Viel los

Viel los

Ohje, ohje, das Kind hat Weh.

Seit 6,5 Wochen ist er in kieferorthopädischer Behandlung. Es tut sich viel in seinem Mund. Die Hyrax-Tortur ist vorbei. Nun muss die Apparatur drin bleiben, bis die Gaumennaht geschlossen ist und alles wieder stabil ist. So vier bis fünf Monate.

Aber nicht, dass er bis dahin Ruhe hätte: Seit anderthalb Wochen hat er für die Zähne im Unterkiefer eine herausnehmbare Spange. Da er sie nur abends und zu Hause tragen soll, stört sie ihn wenig.

Heute dann nun die nächste Edelstahlkonstruktion in des Kindes Mund. Und während der Kieferorthopäde, er und ich wohl dachten, dass es nach der Hyrax nicht schlimmer werden könne, leidet das Kind sehr unter den Brackets und dem Zugdraht.

Ich hoffe, dass es in ein paar Tagen vorbei ist, doch heute Abend flossen Tränen des Schmerzes. Das Essen tat weh. Kauen ging nicht. Er war sehr unglücklich.

Und als sich dann zeigte, dass wir nur noch eine 200er Ibu im Haus hatten, zog zunächst der RB (leider erfolglos) und dann ich los, um Nachschub zu besorgen.

Einschlafen war dennoch nicht einfach. Allein ging nicht. Kuscheln war genehm. „Dann sing ich auch.“ – „Das hilft auch nicht.“ Ich sang dennoch. Drei Strophen hat das Lied. Ganz reichte es nicht. Ich summte noch eine vierte und dann hörte ich ihn schnurcheln.

Möge es morgen besser sein.

Angst

Angst

Die Angriffe der Türkei auf Syrien machen mir Angst.

Angst vor einem Krieg, der uns alle betreffen und beschäftigen wird. Der westliche Bündnisse zerbrechen lassen wird und eigentlich noch immer fragile, 70 Jahre alte Freundschaften auf die Probe stellen wird.

Lecker Sonntag

Lecker Sonntag

Ausgeschlafen. Brötchen gefrühstückt. Dann hat der RB geputzt und ich in der Küche gewirbelt (gefüllte Pilze, orientalische Möhren, Piemientos de Padron, Kartoffelspieße, 2 Dips, 1 Bärlauchbutter und Pflaumen-Crumble vorbereitet). Kurze Pause für den RB und mich. Liebe Freunde begrüßt. Gequatscht, gegrillt (also der RB), getrunken. Viel gegessen, viel gequatscht, viel getrunken.

Und wenn der Abend schon um 16h30 anfängt, ist es auch okay, wenn er um 21h45 „endet“.

Allerdings waren es etwas zu viele Carbs und jetzt brauch ich einen Magen-Tee.
Kopfschmerzen

Kopfschmerzen

Schöner Abend. Mit zweien der Besten auf dem Märktchen gewesen. Sehr nette Gesellschaft gehabt. Viel Wein getrunken (also für meine Verhältnisse mit fast 3 Wochen Abstinenz).

Jetzt schon Kopfschmerzen.

Und morgen muss ich um 5h50 am Bahnhof sein.

Sesam öffne Dich

Sesam öffne Dich

Wenn ich eine Flasche mit Kapselverschluss öffnen möchte, nutze ich einen Flaschenöffner Kapselheber. Die Dinger sind nicht nur recht praktisch, sondern ich bin auch einfach zu dappich, eine Flasche mit Feuerzeug, Tischkarten, Messergriff, Zähnen, kleinem Zeh… you name it… zu öffnen.

Mag sein, dass das total praktisch ist, aber, ich mein, wozu gibt es Kapselheber?! Außerdem hab ich halt Angst, das zweckentfremdete Werkzeug kaputt zu machen.

Nun ist es ja so, dass der RB nicht ich ist und bei bestimmten Dingen einen andere Meinung hat. Zum Beispiel zum Thema Flaschen öffnen. Er nimmt gerne alles Mögliche um Flasche und Kapsel voneinander zu trennen. So schnell, wie er zwei Flaschen aneinander (zumindest die eine an der anderen) öffnen kann, so schnell kann ich nicht mein Taschenmesser im Rucksack suchen.

Heute allerdings nahm er den Autoschlüssel. Schlüssel sind ja eh so ein rotes Tuch für mich. Die Rennerei, wenn die kaputt oder verloren gehen. Nein danke. Heute also der Autoschlüssel als Kapselheber und natürlich musste es kommen, wie es kam: Der Schlüssel fand diese Zweckentfremdung („Das hab ich schon total oft gemacht und nix ist passiert.“) nicht im Sinne des Erfinders (ach?!) und ging kaputt. Der RB hatte den einen Schlüsselteil in der Hand und noch einen und noch einen. Aber anscheinend war der Schlüssel nur an „Sollbruchstellen“ aufgegangen, sodass er ihn wieder zusammengesetzt bekam.

Dann wollten wir fahren. Als wir aufs Auto zugingen, stellte sich heraus, dass das SittSitt die Zentralverriegelung via Schlüsselfernbedienung (gibt es dafür einen kürzeren Begriff?) nicht funktionierte. Hmm, nicht toll, aber das Auto hat ja noch Schlösser und so kamen wir ins Auto.

Es fühlte sich schon irgendwie anders an, als ich den Schlüssel ins Schloss steckte. Doch so richtig komisch wurde es, als ich den Wagen anlassen wollte. Denn mehr als rödeldirödeldirödel war nicht zu hören. Anlasser kaputt? Marderbiss? Batterie und Tankfüllung konnten es zumindest nicht sein.

Natürlich waren wir mitten in der Pampa und ich sah uns schon den ADAC rufen.

Doch erstmal bei den Leuten fragen, die wir gerade erst verlassen hatten, ob sich wer auskennt. Herr Walther meldete sich. Er ließ sich das Problem vorführen, erinnerte sich an den Schlüsselunfall beim Flaschenöffnen und fragte, ob die Batterie aus dem Schlüssel gefallen sei und so der Chip keinen Strom hätte und dadurch die Chiperkennung (als Diebstahlschutz) nicht funktionierte. Die Batterie sei drin, meinte der RB und kramte in seiner Tasche, aber den Chip habe er nicht reingemacht.

Nun durfte ich endlich mein Taschenmesser raussuchen. Wir öffneten den Schlüssel, setzten die Miniplatine (jaja, kein Chip) ein und… tadaa… da funktionierte schon mal das SittSitt. Optimistisch drehte ich den Schlüssel im Anlassschloss um und das Auto machte die Geräusche, die es machen soll.

Und die Moral von der Geschicht‘?!
Zweckentfremde (Auto-)Schlüssel nicht!

Flüssig

Flüssig

Ich will noch nicht mal sagen, dass ich heute untätig war, aber hitzebedingt läuft hier gerade einiges anders. Es ist zwar in der Wohnung immer noch kühler als draußen, aber was heißt das schon bei > 40 °C Außentemperatur?! Nein, der Schweiß fließt noch nicht. Aber das mag auch daran liegen, dass ich meine Bewegungen wohldosiert einsetze.

Der Tagesrhythmus* muss sich der Temperatur anpassen. Ich kann tagsüber wegen warm und zu wenig Sauerstoff (ja, Fenster auf bringt kurz was, aber macht es in der Regel doch wärmer als eh schon) nicht wirklich arbeiten. Um flüssig (haha) schreiben zu können, müsste ich so viel trinken, dass ich wirklich viertelstündlich aufs Klo rennen müsste. Tja und dann würde ich wieder meinen Schreibfluss unterbrechen. Also mache ich Dinge, die ich unterbrechen kann. Geschrieben wird – wie jetzt – nachts auf dem Balkon.

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* Phänomenal war es allerdings heute morgen. Um kurz nach 9h00 klingelte das Telefon. Ein Kollege. Nein, ich bin nicht drangegangen, weil ich a) wenn überhaupt erst ab 9h30 erreichbar bin und b) ebendiesem Kollegen erst 7 Stunden zuvor (also mitten in der Nacht) eine e-Mail geschickt hatte, in der ich die Tag-Nacht-Problematik thematisiert hatte. Und es ist jetzt nicht so, dass gerade der Baum brennt und ich dringend und un.be.dingt erreichbar sein muss. Ich muss meine Texte abliefern, aber mehr auch nicht.