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Kategorie: wörkfloh

#ClosedNovember (24)

#ClosedNovember (24)

Die Nächte sind durchwachsen. Ich muss früh raus, um das Kind zur Schule zu schicken. Ich will mich nochmal hinlegen, aber dann fällt mir ein, dass ich noch ein Briefing fertig machen muss. Dann noch eine Kleinigkeit. Vor meiner 1. Kunden-Videokonferenz mache ich mich fertig. Schlauerweise habe ich gestern Abend, als das warme Wasser da war, geduscht. Heute morgen war wieder alles kalt…

Nach der Videokonferenz ist vor der Videokonferenz.

Als mittags die Putzhilfe kommt, gehe ich los, um die Zutaten fürs Backen zu besorgen.

Alles bekommen – inklusive Konter-Guinness

Der Nachmittag ist zäh. Ich kümmere mich um Geburtstagspost. Ich bin irgendwann total k.o. und muss mich hinlegen. Ich weiß, dass sich das hinten raus rächen wird, aber ich kann mich nicht mehr auf den Beinen halten.

Während ich das Essen auftaue, werde ich auf eine lustige Spielerei am Handy aufmerksam gemacht und so haben wir auf einmal Viechzeug in der Wohnung.

Allerdings gibt es weder Puffins noch Erdmännchen.

#CorotäneKneipe heute ohne uns.

#ClosedNovember (15)

#ClosedNovember (15)

Ich habe grottenschlecht geschlafen. Ich fühle mich schlecht – konstitutionell, aber auch wegen der Arbeit. Ich komme nicht zur Ruhe. Es ist nach 4h00, als ich endlich einschlafe. Um 7h30 geht der Wecker, damit das Kind zur Schule kommt. Als er weg ist, rufe ich bei der Ärztin an. Ich soll bis 11h00 hinkommen. Ich lege mich trotzdem nochmal ins Bett, aber ich schlafe nicht nochmal ein. Um 10h00 gehe ich los.

Krankschreibung für die ganze Woche. Das erleichtert mich doch sehr. Ein Rest Anspannung bleibt über den ganzen Tag*…

… bis abends meine Vorgesetzte schreibt, dass das kritische Projekt** steht und alles gut ist und dass ich mich erholen soll.

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* Den ich damit verbringe, The Crown wegzubingen.

** Ein großer Grund für meinen Stress. Nicht das Projekt selbst, aber ein Teilnehmer macht(e) mir Bauchschmerzen und hätte viel Diplomatie von mir gefordert. Etwas, das mir so schon nicht immer leicht fällt, aber gestresst halt noch viel weniger.

#ClosedNovember (14)

#ClosedNovember (14)

Ich durfte ausschlafen. Konnte es aber nur bedingt. Kurz vorm Aufstehen träumte ich davon, dass der RB Covid-19 hat.

Wir frühstücken zusammen nach Der Maus. Dann befüllen der Mann und ich die Kassiopeia.

Der RB will raus. Ich hadere mit mir. Ich musswillsollte arbeiten. Aber ich bin blockiert. Ich kümmere mich erstmal um den Balkon. Der will etwas winterparat gemacht werden. Es ist so mild, dass ich in T-Shirt und Latschen arbeiten kann und die Natur zudem verwirrt ist…

Alles blüht. Zudem haben die Erdbeeren wie wild Ableger gebildet.

Als die Männer wieder da sind, habe ich noch immer nicht gearbeitet. Mein Kopf ist leer. Ich kann nicht. Dafür essen wir Apfelkuchen.

Ich versumpfe vor The Crown und muss mir eingestehen, dass meine innere Unruhe nicht besser wird, wenn ich mich durch die nächste Woche schleppe. Die Crew redet mir auch ins Gewissen.

Nach dem Essen schreibe ich Mails ans Team. Es fühlt sich nicht gut an – fürs Team. Aber wenn ich nicht jetzt die Notbremse ziehe, weiß ich nicht, was nächste Woche ist.

Objektiv ist nicht zu viel auf meinem Tisch. Und ich hätte diesen Verlauf auch nur bedingt vorhersehen können. Das bin nunmal auch ich: Es geht ganz lange gut und dann geht es auf einmal nicht mehr. Da gibt es keine wirklichen Anzeichen. Jetzt gerade kommen Dinge zusammen: Pandemie, Shutdown mit ohne Sport fürs Kind, seit Juli kein Urlaub (im Sinne von frei), Kind krank zu Hause. Letzters hat vermutlich das Fass zum Überlaufen gebracht. Denn bis dahin ging es noch gut mit Wochenende rauskommen, Kopf freiwandern…

#ClosedNovember (11)

#ClosedNovember (11)

Das Kind ist immer noch krank zu Hause.

Ich habe viel zu tun, muss mich viel besprechen, komme wenig zum eigentlichen Arbeiten. Mein Konzentration ist semi. Irgendwas braut sich zusammen. (Spoiler: abends weiß ich’s.)

Ich schaffe es, meinen „privaten“ Papierkram zu erledigen: diverse Post, obligater UHV-Fragebogen, Kündigung vom Sportverein. Ich bringe die Post weg – von 5 Briefen müssen 3 im Viertel verteilt werden. So komme ich auch mal wieder raus. Viel nützt es nichts. Mir ist kodderig, ich mag mich nicht ums Essen kümmern. Als der Mann wieder da ist, bestellen wir. Er kümmert sich drum, ich muss mich hinlegen. Ich stehe kurz zum Essen auf, aber ich muss mich umgehend wieder hinlegen: kind of Migräne. Ich will das nicht. Das soll weggehen und nie wieder kommen. Kackhormone. Ich hoffe auf die Menopause.

#ClosedNovember (9)

#ClosedNovember (9)

So ganz happy war ich mit meinem HomeOffice-Arbeitsplatz bislang nicht. Aber wie das so ist, mit so einem Provisorium lebt es sich ja dann doch erstaunlich lang. Doch jetzt mit Beginn der Heizsaison wurde mein Arbeitsplatz zunehmend ungemütlich. Seit ein paar Tagen denke ich darauf rum, wie ich die Situation optimieren kann. Ich maß und probierte und wühlte mich durch die IKEA-Webseite.

Kleiner Exkurs: Ich arbeite im Wohnzimmer. In der Freiberuflichkeit habe ich immer am Esstisch gearbeitet. Mit der Festangestellung hatte ich ja auch zwei (von vier) Arbeitstage im HomeOffice, die ich zunächst auch am Esstisch ausübte. Als das vollständige HomeOffice dank (!) Pandemie kam, holte ich meinen zweiten Bildschirm aus dem Büro und damit war dann arbeiten am Esstisch nicht mehr möglich und so stellte ich mir einen einfachen kleinen* (Ess-)Tisch in die letzte freie Ecke.

Mit Blick auf die Ecke – ich wollte ja weiter im Wohnzimmer bleiben – war die Tischauswahl schnell begrenzt. Letztlich hatte ich zwei Favoriten, die aber beide zunächst in keinem der drei nächsten IKEA vorrätig war. Ich guckte in den Kleinanzeigen, aber auch da war das Angebot eher spärlich.

Gestern sah ich dann, dass mein Wunschtisch endlich wieder in Frankfurt vorrätig ist. Und so fuhr ich heute quasispontan zum Möbelschweden. Nein, nicht mit Click&Collect, weil das nicht für alle Dinge ging, die ich wollte. Aber ich hatte ja einen digitalen Merkzettel in der IKEA-App (geht auch ohne App auf der mobilen Webseite**) und wenn eine angibt, in welchem Laden sie das Zeug einsammeln will, dann gibt die App an, wo eine das im Laden findet (Regalnummer und so). So bewaffnet fuhr ich nach zwei Minitelkos mal eben zum IKEA. Und es ging in der Tat recht flott: Einestundefünfzehn nach Abfahrt zu Hause war ich auch schon wieder zurück.

Da ich geschlossen Möbelpakete nur schwer stehen sehen kann, machte ich mich direkt an den Aufbau. Das war sehr produktiv – einerseits. Andererseits hielt es mich halt auch von der Arbeit ab. Aber einen Tod muss eine nunmal sterben.

Und weil ich eh schon dabei war, hängte ich den einen Wandschrank ab und montierte einen anderen stattdessen***.

Dann sortierte ich noch ein wenig hin und her, suchte ein Möbel im Keller, brachte eins ins Kinderzimmer und – schwupps – war es so spät, dass ich kochen musste und mich nicht mehr hinlegen konnte.

Essen, Wolle bestellen, Kind ins Bett und kleine #CorotäneKneipe.

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* 75×75

** Profil ist hilfreich

*** Für den ich ein neues Bohrloch brauchte und mich promt so knapp vermaß, dass ich beim Bohren des zweiten, richtigen Lochs Angst hatte, dass ich ins erste, falsch abrutschen würde.

Kuh vom Eis

Kuh vom Eis

Puuuh, das war jetzt ein ganz schönes Mammutprojekt. Seit zwei Wochen stand die Mammutkuh auf dem Eis und bewegte sich nicht weg.

Dass ich daran nicht so lockerflockig vor mich hinschreibe, war mir zwar klar, aber dass ich da so ewig lang dransitze, hätte ich nicht gedacht.

Nun gut. Es ist erstmal fertig und beim Kunden.

Jetzt kann ich hoffentlich wieder besser schlafen.

Entspannung

Entspannung

Es ist interessant: Während ich von Sonntags bis Donnerstags am Abend, wenn das Kind im Bett ist, oft nochmal den Laptop aufmache und arbeite*. Teilweise bis spät, sodass mir das Aufstehen am nächsten Tag schwerfällt. So kann ich das nur in Ausnahmefällen am Freitag- oder Samstagabend machen. Obwohl es da ja, viel sinniger wäre (mal von der grundlegenden Sinnhaftigkeit des Nachtsarbeitens abgesehen), da ich ja für gewöhlich am darauffolgenden Tag ausschlafen kann.

Aber irgendwann muss ich dann doch auch mal ausspannen und nicht an irgendwelche Texte zu irgendwelchen schlimmen Krankheiten denken. Und das geht sehr gut mit dem RB … zum Beispiel, wenn wir es uns wie heute mit Eis und Whisky ins Bett gemütlich machen und Peaky Blinders** gucken.

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* Der RB „zum Glück“ auch oft, sodass er viel Verständnis für selbst und ständig hat.

** Sehr zu empfehlen. Ohne den RB wäre ich nicht drauf gekommen.

Hitzefrei

Hitzefrei

Es ist heiß. Ich will gar nicht jammern. Es ist, wie es ist. Und auf eine gewisse Art mag ich es auch.

Als ich den midi-monsieur morgens mit dem Rad zum Rugby-Camp brachte, ging es sogar noch. Auch das Frühstück auf dem Balkon war noch okay, obwohl die Sonne ja morgens auf den Balkon knallt.

Als der RB nach der Schur losfuhr, entschied ich aber, dass ich besser im verdunkelten Schlafzimmer auf dem Bett arbeiten sollte.

Nachdem ich kurz unterbrechen musste, um den midi-monsieur – wieder mit dem Rad – vom Rugby-Camp abzuholen, arbeitete ich weiter auf dem Bett. Telkolierte und ward auf einmal sehr müde. Die Hitze und der daraus resultierende wenige Schlaf forderten ihren Tribut und ich schlief ein.

Es war ja eh klar, dass ich später, nach Essen und Kind im Bett, nochmal mit dem Rechner auf dem kühlen Balkon weiterarbeiten würde.

Ich mag es, dass ich mir ob meiner Selbstständigkeit und des HomeOffice einfach mal hitzefrei geben kann. Lieber arbeite ich in solchen Zeiten nachts ein paar Stunden bei klarem Verstand als tagsüber in einem unklimatisierten Büro total unproduktiv Buchstaben aneinanderzureihen.

Liebes Tagebuch am Fünften (Juli 2018)

Liebes Tagebuch am Fünften (Juli 2018)

Heute antworte ich nur ganz kurz auf Frau Brüllens Frage: WMDEDGT?

Recht zeitig aufgestanden, E-Mails gecheckt, gefrühstückt, Wäsche aufgehangen und über einen Text nachgedacht, andere Texte bearbeitet, noch mehr Wäsche aufgehangen, einen Text geschrieben, Wäsche vom Balkon geholt, Balkonmöbel, Herrn Weber und den Strandkorb abgedeckt, mich fertig gemacht, nach OF gefahren, gegessen, getrunken und geholfen, spät mit dem RB nach Hause gefahren, Koffer gepackt, schnell geschlafen.

MiB*

MiB*

* Mittwochs-Bilder:

BalkonOffice – die Plantagenbesitzerin beobachtet mich.
Während das Spiel KORGER läuft, kaufe ich entspannt auf dem Markt ein und trinke gemütlich einen Kaffee.
Aha, ob das Haus in der Nachbarschaft wohl gestrichen werden soll?! Ich fänd ja blau gut.
Nach dem Essen und vor der Aufräumeskalation: Kaffee und Eis im Strandkorb mit dem RB