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Kategorie: nomnomnom

#ClosedNovember (20)

#ClosedNovember (20)

Schlecht geschlafen, spät aufgestanden. Noch später auf dem Markt gewesen. Aber wenigstens alles bekommen. Viel fehlte ja nicht mehr, da der RB gestern einkaufen war.

Ich widme mich der #badventskaffee-Planung. Ich muss meine Keksauswahl einschränken. Ich habe mir nur das grobe Limit gesetzt, dass unter 20 doch ganz gut wären. Der Prozess* sieht wie folgt aus:

18 Sorten – joah, damit kann ich leben. Immer hin zwei weniger als im letzten Jahr.

Das Abendessen war auch sehr winterlich: Sellerie-Maronen-Suppe (mit Saurer Sahne, krossem Bacon und Cranberries als Topping). Nomnomnom…

Danach spielten wir – seit Langem mal wieder und zur Freude des Kindes – zusammen: 2 Partien Carcassonne. Endlich vollständig** und ich sag’s mal so: Ich kann’s noch. Zweimal deutlich gewonnen.

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* „Ausstecher“ habe ich markiert, weil ich Ausstecher-Kekes doof finde und so wenig wie möglich machen will.

** Als das Kind klein war haben wir es idR ohne Bauern gespielt, weil ihm dafür noch der Überblick fehlte.

Ernte

Ernte

Zweite Welle: Tag 99

Was früher das Dorf war, ist heute Twitter. Im Guten wie im Schlechten. Ich bin rigoros und versuche mir das Schlechte so weit wie möglich vom Hals zu blocken. Und mit schlecht meine ich nicht schlechte Nachrichten. Sondern das Gepöbel und Lästern. Ich versuche idR Säue an mir vorbeitreiben zu lassen, während ich im Eingang unserer Kneipe stehe und kurz dem wilden Treiben zuschaue, bevor ich wieder reingehe. Und damit wären wir auch beim Guten von Twitter: unsere Kneipe. Große Liebe für die Crew, für den Austausch, für das Füreinanderdasein.

Doch Twitter hat mir darüber hinaus viele tolle Menschen in mein Leben gebracht.

Twitter ist auch Hilfe oft getreu dem Motto „Eine für alle, alle für eine“. Hinter diesem komischen Vögelchen stecken tatsächlich Leute, auf die eine sich verlassen kann, die altruistisch handeln, die Ideen haben, die wen kennen, die wen kennen… ihr wisst schon. Wobei Twitter da schon oft sein globales Wesen zeigt.

Sein höchst dörfliches Dasein zeigte Twitter, als ich den Tweet vom Bad Vilbeler Teufelszeug in die TL gespült bekam:

Nach einszwei dm war geklärt, dass wir heute hinfahren würden.

Das Kind hatte ein letztes Mal Rugby-Training vor #ClosedNovember und freute sich darauf, dass wir weg sein würden, wenn er nach Hause kommt.

In Bad Vilbel empfing uns nicht nur bestes Wetter (für das wir zu warm angezogen waren), sondern auch ein sehr sympathischer Apfelplantagenbesitzer, der uns freundlicherweise auch mit Obstpflückern aushalf und uns dann die noch sehr vollen Bäume auf zwei Streuobstwiesen zeigte.

Das war auf der einen Wiese und danach waren zwei Wäschekörbe voll. Mehr Äpfel brauchen wir nun wirklich nicht. Also fuhren wir die zweite Wiese nicht mehr an, sondern „nur noch“ zum Walnussbaum.

Mit reicher Beute machten wir einen Schlenker durch Kalbach und tauschten einen Teil der Äpfel gegen Quitten ein.

Etwas (sehr) ausgehungert kamen wir zu Hause an. Ich kochte schnell und verarbeitete die ersten Äpfel für den Nachttisch.

Bratsäpfel

(Für die Füllung habe ich etwas Butter – vermutlich so 30 g – mit gemahlenen Mandeln vemengt, bis es etwas teigig war, noch eine Handvoll Rosinen dazu und dann in die Kerngehäuselöcher gedrückt…)

Nur Arbeit

Nur Arbeit

Zweite Welle: Tag 94

Die Infektionszahlen steigen weiterhin. Es muss was passieren. Ich gehe nicht unnötig raus, gehe nur einkaufen, schränke mich ein. Es fällt mir nicht schwer – zum Glück. Auch wenn ich gerne mal wieder Menschen umarmen möchte, ins Museum gehen, meine Eltern besuchen. Aber das funktioniert dieser Tage nicht bzw. wäre einfach unvernünftig. Und der RB hat ausreichend Kontakt mit Menschen. Das Kind geht in die Schule und wird auch – solange es noch geht – weiterhin zum Sport gehen.

Bleibt mir also nur Arbeit…

… und ein früher Start in die Grünkohl-Saison.

Abwechselung war das kurze Wohnungstürgespräch mit Freundin C, als sie den Drucker abholte.

Der Wahnsinn ist zurück

Der Wahnsinn ist zurück

Zweite Welle: Tag 90

Es ist wieder *diese* Zeit im Jahr: Ich „musste“ Frauenzeitschriften kaufen, denn – tadaaaa

… die Plätzchenhefte sind wieder da.

Die freundin mit dem Plätzchen-Extra scheine ich verpasst zu haben. Naja, ich werde es überleben. Die Auswahl wird auch ohne nicht einfach sein – wie „immer“

Schon und erst*

Schon und erst*

Zweite Welle: Tag 87

Heute hat der RB Geburtstag. Er wird 50 Jahre alt. Und es ist schon sehr gemein, dass er das nicht feiern darf. Also, dass er nicht groß feiern darf. Muss er halt mit mir vorlieb nehmen. Immerhin habe ich mir frei genommen. Wir feierten quasi rein. Und damit wir das nicht ganz allein machen müssen, hatte ich eine Idee: Zusammen mit dem weltbesten Percy habe ich ganz viele Freundinnen zusammengetrommelt, auf dass jede ein kurzes Video machte, in dem sie dem RB zum 50sten gratulierte. Der Clou: Es gab ein verbindendes Element. Jede sollte ein SchnapsWeinBierSaftCola-Flasche von rechts nehmen, reden und die Flasche nach links weiter geben. Mein Ziel: 50 Gratulantinnen zum 50sten. Und hachz, ja, es hat alles geklappt. Es ist ein tolles, lustiges, rührendes Video** geworden, das ich dem RB noch nachts zeigte.

Das Kind hatte seinen ersten Schultag nach den Ferien, aber ihm war nicht nach Schwimmunterricht in den esten beiden Stunden. Also blieben wir noch etwas liegen. Als er dann aus dem Haus war, machte ich dem RB einen Kaffee und weckte ihn. Der Rest des Tages war ganz entspannt: Kuchen zum Frühstück, ich habe das Wunschessen*** vorbereitet. Als das Kind nach Hause kam, gab es Kaffee&Kuchen.

Der RB und ich kochten Kompott aus den gestern gesammelten Äpfeln.

Was schön war****: Meine Eltern riefen an, um dem RB zu gratulieren – und zwar nicht nur meine Mutter, sondern auch mein Vater gratulierte.

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* Schon 50 ist der RB, aber es ist erst der 3. Geburtstag zusammen.

** Das ich hier natürlich nicht zeigen kann.

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**** Was nicht so schön war: Das Hauptgeschenk für den RB ist verbaselt worden. Ich wollte es am Samstag abholen, aber da stellte sich heraus, dass meine Bestellung nicht aufgenommen wurde. Da musste ich noch sehr spontan kreativ werden.

266

266

Zweite Welle: Tag 70

Am letzten Tag vor den Ferien hat das Kind nur 3 Stunden Unterricht. In zweien davon schrieb er sogar noch eine Englisch-Arbeit. Ich wünsche ihm sehr, dass sich das Lernen gelohnt hat. Denn er hat diesmal – wenn auch manchmal widerwillig – rechtzeitig angefangen zu lernen.

Kaum war er zu Hause, erhielt ich eine e-Mail von einer seiner Klassenlehrerinnen. Und dann redeten wir lange. Es ist … kompliziert und vielschichtig. Sicherlich kann er sich an einigen Stellen das Leben erleichtern und ich kann auch insistieren. Aber ich fürchte, richtige „Erlösung“ wird es frühestens in der Oberstufe geben. Wenn es mehr ums Lernen und weniger ums Profilieren in der Peergroup geht.

Dann ging er in den Park.

Und während er da noch weilte, meldete sich sein langjähriger Kumpel und lud ihn zum Übernachten ein. Zum Glück hatte das Kind sein Handy dabei. Und so hatte ich ab ca. 17h00 sehr spontan kindfrei. Das erste Mal seit 266* Tagen. (Seit den Sommerferien 2015 hatte ich ja jede Ferien kindfrei. Also alle 56-84 Tage (8-12 Wochen) für jeweils mindestens 10 Tage.)

Uff. Ich war davon so perplex, dass etwas brauchte, um mich zu sammeln, sodass ich auch erst um 17h50 auf dem Markt war (aber noch alles bekommen hatte). Anschließend stürzte ich mich auch noch ins Supermarktgetümmel.

Es war ungewohnt für den RB und mich, nur zu zweit am Tisch zu sitzen und das Essen zu genießen. Aber auch sehr entspannend.

Roastbeef und Rosenkohl

Ohne Pandemie hätten wir uns überlegen können auszugehen. Aber zum Glück war ja #CorotäneKneipe.

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* Auf Twitter schrieb ich fälschlicherweise 265 Tage

Lieber Rad

Lieber Rad

Zweite Welle: Tag 58

Seit dem 1. Mai machen wir tatsächlich jedes Wochenende einen Ausflug (davor war ich zwei Mal alleine und einmal mit dem RB und dem Kind unterwegs). Insgsamt haben wir*

  • 191 Kilometer zu Fuß und
  • 93,5 Kilometer mit dem Fahrrad

zurückgelegt. Dazu kommen noch 23,4 Fahrradkilometer und 57 Wanderkilometer im Urlaub.

Den heutigen Ausflug hatte ich ursprünglich als Wanderung geplant. Dann war aber klar, dass das Kind mitkommt und so disponierte ich um und aus 15 Kilometern zu Fuß wurden 30 Kilometer Radtour.

Kurz dachte ich, dass Else uns im Stich gelassen hätte und uns überfüllte Wege rausgesucht hätte. Aber nach dem Abenteuerspielplatz wurde es doch recht leer. Und ich war ob der Strecke auch sehr froh, dass wir mit dem Rad gefahren sind. Zu Fuß wäre die Strecke womöglich etwas langweilig gewesen.

Auf den letzten Kilometer waren beim Kind die Körner schon sehr verbraucht. Da darf er schon meckern, wenn die nicht vorausschauende Mutter vor den letzten zwei Anstiegen nicht dran denkt, das Kind zu einer Banane zu nötigen. Immerhin hatte die Mutter bei Kilometer 5,5 darauf bestanden, den Sattel an des Kindes Rad höher zu stellen. Sehr weise.

Gut war auch, dass wir auf dem Rückweg in der Bahn entschieden hatten, direkt zum gewünschten Restaurant zu fahren. Wir hatten Durst** und wirklich Hunger.

Wie immer lecker im Weida. Gut, dass wir noch draußen sitzen konnten. Bald ist das vorbei.

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* Also ich bin alles davon gelaufen. Der RB hat einmal ausgesetzt, das Kind bislang vier Mal.

** 1,5 Liter Apfelschorle, 2 4er-Bembel und 1,5 Liter Wasser haben wir weggetrunken

Vegetarisch gefüllte Paprika

Vegetarisch gefüllte Paprika

Zweite Welle: Tag 53

Bereits gestern ist ja der SlowCooker (3,5 Liter) angekommen. Für den fand sich ja wundersamerweise direkt ein Plätzchen in der Anrichte.

Ich nehme das als Zeichen: Der sollte wohl hier einziehen. Oder die? Vielleicht nennen wir das Gerät „Kassiopeia“…

Schon am Samstag bei der Essensplanung hatte ich die fixe Idee, dass das für heute geplante Gericht – vegetarisch gefüllte Paprika – bestimmt gut darin ginge. Ich befragte das Internet nach Rezepten, aber da gab es nur welche mit Hack oder mit Reis/Bulgur. Aber ich hatte was anderes im Kopf:

Zutaten
6 Paprika (2 rote, 2 grüne, 1 gelbe, 1 orange)*
je eine Tasse** rote, gelbe und schwarze*** Linsen
3 Tassen Wasser
200 g Schafskäse
1 kl Dose Pastatomaten
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, gem. Kreuzkümmel, etwas Thymian und Rosmarin

Zubereitung
Linsen und Wasser mischen, Paprika und Kreuzkümmel zugeben, etwas ziehen lassen

Bei den Paprikas die Deckel abschneiden und die Kerngehäuse entfernen, im SlowCooker-Topf platzieren****

Schafskäse zerbröseln und zu den Linsen geben, gut mischen; die Linsen-Schafskäse-Masse in die Paprikas verteilen; dabei etwas Flüssigkeit übrig lassen

Flüssigkeit mit Pastatomaten mischen, mit Salz, Pfeffer, Prise Zucker, Thymian und Rosmarin würzen und über die Paprikas geben

Auf High ca. 4 Stunden garen lassen

 

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* Es geht natürlich auch einheitlich 😉

** eine Mumin-Tasse. Die fassen 300 ml

*** Berglinsen

**** war etwas eng, aber es ging

Fehlt nix

Fehlt nix

Zweite Welle: Tag 46

Das Kind war heute zu Hause. Gestern hat er beim Rugby was abbekommen und bei einer Vollbremsung auf der Rückfahrt hat er sich irgendwie den Kopf gestoßen. Er hat einen steifen Nacken und Schmerzen.

Immerhin hat er seine Englisch- und Deutschunterlagen mit, sodass er immerhin kurzfristig beschäftigt war. Ansonsten war der Tag fürs Kind relativ zäh und langweilig. Ich musste ja arbeiten.

Da der RB am Abend außer Haus, sodass das Kind und ich heute Abend die letzten drei Flammkuchenplatten endlich mal verarbeitet haben.

Joah, so viele Carbs, v.a. Weißmehl hatte ich schon lange nicht mehr. Ich sag es mal so: Ein Viertel als Appetiser hätte gereicht. Hätte aber auch nicht satt gemacht.

Das mit dem LowCarb ist schon ganz gut. Mir fehlt auch nichts. Im Gegenteil, die Vorstellung Nudeln und Co zu essen ist mittlerweile ganz schön abwegig.

Eins aus vier

Eins aus vier

Zweite Welle: Tag 44

Ich hatte vier Wanderungen und eine Radtour geplant. Allerdings hatte der RB sein Fahrrad nicht aus der Werkstatt geholt, wodurch die Radtour ausfliel. Eine Wanderung kam wegen zu spät wach nicht infrage. Eine Route war vorrangig kindtauglich, aber das Kind wollte nicht mit. Also blieben noch zwei zur Auswahl. Und auch wenn es reizvoll wäre, die Hohe Straße weiter abzulaufen, war uns doch nach einer Abwechselung. Zudem hatte der RB die Kühkopf-Wanderung geschwänzt, also wurde es die Wanderung auf*in der Knoblauchsaue.

Das Kind war derweil auf dem Spielplatz. Dank FamilyLink konnte ich ihm das Tablet aus der Ferne sperren, sodass er gar nicht auf die Idee kam, sich zu verdaddeln, sondern wie verabredet raus ging. Da war es so gut, dass er erst kurz bevor wir wieder zurück waren nach Hause ging.

Schön, dass wir diesen für alle guten Tag, mit bestem Soulfood beenden konnten.

Grie Soß – heute mit Ofengemüse – geht immer