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Kategorie: nomnomnom

Olé

Olé

Ein Grund für den Wochenplan war ja, dass ich bei unserem Essen die Abwechselung, das Neue vermisste. Denn wenn eine sich nicht rechtzeitig kümmert, dann kocht eine abends nämlich vorangig das, was sie so kann und kennt. Und das, weil eine es kann und kennt, schnell geht. Wofür eine keine Kochbücher wälzen und die Vorräte prüfen muss. Wenn eine sich allerdings Tage vorher und ohne Hunger Gedanken macht, was denn mal gekocht werden könnte und sich dabei von den Kochbüchern inspirieren lässt, dann kommen mitunter sehr interessante und leckere Gerichte auf den Tisch. Wie heute, da gab es nämlich andalusische Mandelsuppe:

Zutaten
6 Knoblauchzehen
50 g grüne Oliven ohne Stein
1 Bund Petersilie (ich hatte ein halbes, das ging auch gut)
200 g gemahlene Mandeln mit Haut
1 L Gemüsebrühe (ich hatte extra welche selbstgemacht, ansonsten Instant ansetzen)
1 Döschen Safran (0,1 g; ich hatte gemahlenen, Fäden gehen aber auch)
2 Scheiben Brot (ich hatte frisches Kartoffelbrot, im Rezept steht albackenes Weißbrot)
Pfeffer, Salz, edelsüßes Paprikapulver
Olivenöl

Zubereitung
Knoblauch schälen und klein hacken (ich nehme die Knobipresse, ich Heidin), Oliven klein hacken, Hälfte der Petersilienblätter (also ohne die dicken Hauptstengel) kleinhacken; 2-3 EL Olivenöl im Suppentopf erhitzen und das vorbereitete Zeug andünsten

Mandeln zugeben und unter Rühren anrösten, bis sie duften, dann mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und dann auf niedriger Flamme köcheln lassen

Brot in Würfel schneiden (ich habe es nicht entrindet) und in Olivenöl knusprig anrösten

Safran (ggf. zerreiben) und in etwas warmem Wasser auflösen, zur Suppe geben; Suppe mit Paprikapulver, Salz und etwas Pfeffer abschmecken

restliche Petersilienblätter hacken, kurz zu den Croutons geben und zusammen auf die Suppe geben, dann servieren.

Guten Appetit!

Satt

Satt

Kennt Ihr das Gefühl, so gut und etwas zu viel gegessen zu haben, dass Ihr Euch nicht mehr rühren könnt?!

So geht es mir gerade. Nach höchst leckeren drei Gängen Frankfurter Küche im Malepartus.

Ich bin so pappsatt, dass ich nicht mehr klar denken kann. Und daher auch nichts schreiben.

Und was ist mit dem Text?!

Und was ist mit dem Text?!

Ich hatte heute den Plan – nachdem das Kind und der RB aus dem Haus waren:

  • Wäsche ab- und wieder aufhängen
  • eine Maschine anmachen
  • Essen weiter vorbereiten
  • mich um das Fenster mit der ungünstigen Kältebrücke kümmern
  • Text schreiben aka arbeiten
  • zu WhiskyTime fahren
  • weiterschreiben
  • mit dem RB essen
  • ggf. fertig schreiben
  • nutzen, dass der RB nach der Messe den Kopf wieder frei hat

Tja und dann merkte ich beim Wäscheaufhängen, also genau genommen beim Wäsche-aus-der-Maschine-Nehmen, dass die Waschmaschine müffelt. Und dann überlegte ich, wann ich sie denn wohl zum letzten Mal gereinigt hatte. Das war der Pulverschublade und dem Fusselsieb-Abfluss nach zu urteilen zu lange her. Also beschäftigte ich mich recht lange damit, die Waschmaschine zu tiefenreinigen: Ich habe die Pulverschublade rausgenommen und auseinander gebaut (soweit es ging) und gereinigt. Dann sah ich, dass da, wo die Pulverschublade eigentlich ist, ja auch mal sauber gemacht werden muss. Beim Durchspülen der Maschine kam immer und immer wieder was durch den Flusensiebablauf raus, dass ich immer weiter schrubbte und bürstete. Dann ließ ich die Maschine leer nur mit Entkalker laufen und könne mich währenddessen dem Fenster widmen. Das war auch betreuungsintensiver als gedacht. Immerhin schaffte ich es, danach noch schnell den Rotkohlsalat anzusetzen und zu duschen. Trotzdem war ich erst um nach 16h00 auf der WhiskyTime. Ich merkte schon auf dem Weg dahin, dass Eberhard sich auf meinen Kreislauf auswirkte, sodass ich es dort nicht lange aushielt. Als ich wieder zu Hause war, musste ich mich aufs Sofa legen, mir war komisch. Ich schaute die letzte Folge der zweiten Charité-Staffel und bei „Marie Curie“ dämmerte ich weg. Um 18h30 kamen das Kind und sein Vater und ich musste mich sortieren. Ich bereitete den Rohkostsalat zu Ende vor, machte den Ofen an und packte die Hühnerbeine* rein. Der RB kam nach Hause und während das Kind und der Kv in des Kindes Zimmer Schach spielten, konnten der RB und ich zu zweit in Ruhe essen**. Der Kv verabschiedete sich. Ich brachte das Kind ins Bett. Mir war immer noch sehr kodderig. Ich legte mich also aufs Bett, um einen kleinen Powernapp zu machen, um doch noch zu schreiben heute abend. Doch nach einer halben Stunde war ich immer noch fertig. Der RB brachte mir Wärmflasche und Magentee. Dann versuchte ich mich zu berappeln, denn der Text drängte weiterhin. Doch es endete damit, dass ich den RB ins Bett beorderte, weil mir nach Knutschen war. Dann fassten wir einen Bett-Vikings-Beschluss. Den Text muss ich dann wohl morgen früh schreiben.

Wenigstens ist die Waschmaschine sauber, das Fenster für den nächsten Schritt präpariert und gut gegessen haben wir auch.

Orangenhähnchen mit Orangen-Rotkohl-Salat

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* Hähnchenschenkel

** Das Kind und der Kv hatten schon zusammen beim Rugby-Gucken gegessen.

Wochenplan

Wochenplan

Seit einiger Zeit haben wir einen Essensplan bei uns eingeführt. Das Grundprinzip dabei ist: Freitagabend und/ oder Samstagmorgen setzen wir uns zusammen und überlegen, was wir in der kommenden Woche essen wollen. Oder ich mache freitagabends einen Plan und lasse ihn vom RB und dem Kind absegnen. Dabei müssen wir überlegen: Wer ist an welchen Tagen abends zu Hause? Wer kommt an welchen Tagen abends wann nach Hause? Wer ist wann da und kann kochen? So sind die Montage, Dienstage und Samstag eher Kochtage vom RB, mittwochs gibt es tendenziell eher kalt (also AbendBROT) oder Reste, donnerstags, freitags und sonntags koche ich. Der RB ist bis zu drei Tage pro Woche nicht da zum gemeinsamen Essen, was das Kind einerseits schade findet, aber andererseits die Chance auf süßes Hauptgericht erhöht.

Wenn die Liste steht, wird sie auf unser „Whiteboard“ übertragen.

Unser erster Wochenplan

Dann schreiben wir dazu eine entsprechende Einkaufliste. Natürlich unter Berücksichtigung der prepper-artigen Vorräte. Eingekauft wird auch am Samstag. Wenn es gut klappt*, schaffen es der RB und ich zusammen auf den Markt und ich kaufe dann die restlichen Sachen im Supermarkt. Oder ich mache beide Einkaufstouren alleine**. Gelegentlich können wir auch zusammen auf den Markt und in den Supermarkt***. Das Kind will in den seltensten Fällen mit.

Ich war ja direkt nach der ersten Woche begeistert: Die Koch- und Einkaufssituation hat sich dadurch total entspannt. Sind wir davor fast täglich einkaufen gewesen – und das meist auch nur kurz vor Kochen -, so müssen wir jetzt nur noch gelegentlich Milch**** und Brot***** nachkaufen. Außerdem können wir beim Kochen wieder mehr experimentieren bzw. neue Rezepte testen, denn wie oft wurde es Nudel-Hühnchen-Irgendwas, wenn wir hangry und erst kurz vor Kochen einkaufen gingen.

Diese Woche sind wir quasi einen Schritt weiter gegangen: Letztens war Land&Genuss-Messe in Frankfurt. Und weil der RB da einen Stand hatte, waren das Kind und ich einen Tag auch da. Wir guckten uns die Stände an und gerieten in die Fänge einer HelloFresh-Hostess. Ich fühlte ihr wegen Müll, Portionsgrößen und auch Bestell-Verpflichtung sehr auf den Zahn. Aber wer so viel stereotypen, fast archaischen Mist von sich gibt (zum Kind gewand: „Dann kann die Mutti Dir was tolles kochen.“ zu mir „Das müssen sie sicherlich mit Ihrem Mann entscheiden.“ oder „Und wenn das Kind nicht so viel isst, bleibt ja auch was für den Vati übrig.“), hat es nicht anders verdient. Immerhin gab es einen ordentlichen Messerabatt, wodurch der durchschnittliche Preis für eine Mahlzeit zu Dritt wirklich sehr in Ordnung ist. Und weil wir ja am Wochenende nicht zu Hause waren und so auch nicht unsere Wochenplanung machen konnten, hatten wir für diese Woche eine Box mit drei Gerichten bestellt.

Ich war ja durchaus skeptisch: Wie schmeckt das? Reicht das? Wieviel Müll produzieren wir damit?

Aber wir sind begeistert. Es war alles lecker. Es war mal was anderes. Es war wirklich ausreichend (3 Portionen für 3 Menschen). Die Müllmenge hält sich auch in Grenzen. Es kam sehr gut gekühlt an. Die Rezeptkarten dazu sind auch okay Für eine, die durchaus schon mal gekocht hat, vielleicht etwas zu basic beschrieben, aber es muss ja für alle passen. Wobei es so heute dem midi-monsieur leicht fiel, das Kochen zu übernehmen.

Für nächste Woche haben wir auch ein Box bestellt, was uns aber nicht vom Wochenplan entbindet. Denn da nur drei****** Gerichte drin sind, müssen wir uns noch was für die anderen Tage ausdenken.

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* Der Laden vom RB ist samstags geöffnet, sodass wir bis 11h30 den Markteinkauf erledigt haben müssen.

** Wenn mir mein Schlaf und ein gemütliches Frühstück zusammen wichtiger sind.

*** Wenn der RB keinen Ladendienst hat.

**** H-Milch ist für den Notfall und für 5 L Milch ist einfach kein Platz im Kühlschrank.

***** Das verbraucht sich bei uns unterschiedlich schnell, wodurch die Gefahr, dass gelagertes Brot trocken wird, zu groß ist.

****** Eine kann zwischen 3-5 Gerichten für 2-4 Personen bestellen.

Liebes Tagebuch am Fünften (März 2019)

Liebes Tagebuch am Fünften (März 2019)

Uiuiui, der fünfte Tag in Folge, an dem ich blogge. Und weil es auch der Fünfte des Monats – heute März – ist, beantworte ich die allmonatliche Frage von Frau Brüllen: WMDEDGT?

0h15 S05.09 von Viking ist zu Ende und ich bin auch fertig. Wir gehen Zähneputzen und ins Bett. Und ich schlafe tatsächlich schnell und ohne Lesen zu müssen ein.

7h20 Das Kind stürmt das Schlafzimmer, weil es seine Rugby-Hose sucht. Er will sich für die heutige Karnevalsfeier als Rugby-Spieler verkleiden*. Er findet die Hose. Ich stehe auf, mache Brot, diskutiere nebenbei mit dem Kind, dass er besser den kleine Rugbyball mitnehmen soll. Er rennt erstmal mit dem großen und dem kleinen durch die Wohnung. Er sucht im Naschschrank nach Süßkram zum Mitnehmen und wird zum Glück fündig.

7h40 Er findet den kleine Rugbyball nicht mehr** und muss – jaja – doch den großen mitnehmen. Tschüss, bis später. Eigentlich müsste ich jetzt auf bleiben, aber mein Kreislauf ist dagegen. Ich lege mich nochmal hin und döse.

8h30 Das Handy weckt.

8h50 Jetzt muss ich mich aber an mein Tagewerk machen. Ich bin etwas gestresst***, weil echt viel zu tun ist. Mit Tee an den Laptop und e-Mails checken. Ich kümmere mich um ein Mini-Ding, damit das vom Tisch ist. Dann beginne ich mit dem ersten Großprojekt.

11h45 Ich schicke einen Zwischenstand an die eine Kollegin weiter, damit sie reinarbeiten kann. Arbeite aber dann an meinem Teil weiter.

12h00 Es klingelt: Unser Hello-Fresh-Paket kommt an. (Diese Woche testen wir das mal mit drei Gerichten.)****

Der RB ermahnt mich, was zu essen. Ich verstehe gar nicht, was er meint…

12h40 Ich werde gewahr, dass meine Zwischenstands-e-Mail von jemand, die cc war, an wen Drittes weitergeleitet wurde. Was totaler Quatsch war. Ich ärgere mich kurz. Und telefoniere.

12h55 Vielleicht ärgere ich mich doch etwas mehr. Zumindest ist meine Laune nicht sonderlich gut und der RB bekommt sie ab.

13h55 Telefonat wegen des Großprojekts. Alles fein.

14h25 Das Großprojekt ist endlich vom Tisch.

14h30 Telko zu den aktuellen und kommenden Projekten. Ich sag es mal so: Langweilig wird mir bestimmt nicht.

15h05 Telko-Ende. Ich schnaufe kurz durch. Dann gucke ich mir an, was in der Zwischenzeit an Dramen aka e-Mails aufgelaufen ist. Dann setze ich mich an das zweite Großprojekt.

15h35 Telefonat zu einem – nunja – etwas speziellem Feedback. Ein Text von mir kommt zurück und er ist komplett durch einen neuen ersetzt worden. DAS hatte ich noch nie. Nein, mein Ego kratzt das nicht an, aber ich hätte letzte Woche tiefenentspannt etwas anderes machen können, als diesen Text zu schreiben. Ich versuche mich nicht weiter zu ärgern, sondern mache am zweiten Großprojekt weiter.

16h45 Nochmal Telefonat zum „neuen Text“. Dabei eskaliert es noch kurz wegen eines anderen Mini-Projekts. Angeblich wurde mir das vorgehen anders gesagt. Blöd nur, dass ich es schriftlich habe und ich außerdem … ach, lassen wir das. Weiter am zweiten Großprojekt.

17h10 Der midi-monsieur kommt nach Hause. Trotz Hort halbwegs gut gelaunt.

17h29 Telefonat zu einem anderen Projekt. Das geht wenigstens schnell und reibungslos. Dann weiter am zweiten Großprojekt.

19h20 Uiuiui, wo ist die Zeit geblieben? Ich sitze immer noch am zweiten Großprojekt. Aber ich gucke schon ganz kariert. Und Hunger habe ich auch. Also suche ich mir die Rezeptkarte zum ersten Hello-Fresh-Gericht und fange an.

19h30 Der RB kommt nach Hause. Das Kind telefoniert mit seinem Vater*****. Ich merke, dass mich das Kochen entspannt. außerdem bin ich echt angetan von den Zutaten, dem Rezept und der einfachen Zubereitung.

20h15 Wir können essen. Es ist echt lecker und wirklich reichhaltig******.

Schwein mit Kartoffeln und leckerem Salat.

21h30 Nach etwa viel Gewese ist das Kind endlich im Bett. Und ich setze mich direkt wieder an das zweite Großprojekt. Ich will es heute noch vom Tisch kriegen, zumal es jetzt nur noch Fleißarbeit ist und meine Trüffelschwein-Qualitäten gefragt sind. Es ist nicht immer ganz einfach, wenn eine nur Nachname, Abkürzung des Jurnals und Veröffentlichungsjahr (bzw. Kongress und Jahreszahl) zur Verfügung hat und muss dann eine richtige Quellenangabe dazu finden. Aber bis auf eine, bei denen die Autoren wohl die asiatischen Pendants zu Müller und Schulze haben (und vermutlich die Jahreszahl nicht stimmt), und den beiden Data on file (das sowas überhaupt genutzt werden darf…) habe ich alle gefunden.

22h50 Das Projekt wird verschickt. Die Kollegin braucht es morgen früh. Ich könnte jetzt Schnaps gebrauchen. Ich könnte auch mit einem der anderen Projekte anfangen. Aber nach 14 Stunden mehr oder weniger durchgehend am Rechner ist auch irgendwann mal Schluss. Lieber tagebuchblogge ich.

So, nun ist nicht mehr viel Fünfter übrig. Vielleicht jetzt doch noch Schnaps.

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* Das ist zwar nicht wirkliche ein Kostüm, aber wenigstens auch keine kulturelle Aneignung.

** Ich finde den kleine Ball irgendwann im Laufe des Tages im Bad.

*** Was ich vor allem daran merke, dass ich mich beim Tee machen unverhältnismäßig stark über die chaotische Küche ärgere.

**** NEIN, das ist keine Werbung. Ich bezahle dafür und ich bekomme auch kein Geld dafür, das ich darüber schreibe.

***** Auch so ein obskures Phänomen: Der Kv hat kurz bevor er nach D kommt, um das Kind zu sehen oder zu holen, immer das total Redebedürfnis (zum Glück nicht mit mir).

****** Eine weiß ja immer nicht, was eine Person so bedeutet und hier wohnen ja auch keine Hungerhaken.

12von12 (Januar)

12von12 (Januar)

Weil ich Samstag erst spät zu Hause war, dann noch ein Post-Konzert-Dinner einnehmen, duschen und Serie gucken musste (also alles nicht nur ich, sondern wir), und ich dann gestern nicht richtig an das Blog/ WordPress kam, halt erst heute die 12von12-Sammlung.

Mehr 12von12 sammelt wie immer Draußen nur Kännchen.

WGE

WGE

Seit ein paar Tagen stehen hier schon die Zutaten für eine neue Eiskreation. Ich mag ja Eis mit Nussgeschmack. Mein absoluter Favorit: Pistazieneis. Für mich auch der Indikator schlechthin, ob eine Eisdiele gut ist oder nicht. Irgendwann wage ich mich auch mal an Pistazieneis.

Heute wurde es aber erstmal Walnuss-Granatapfel-Eis:

Zutaten
2 Eier
135g Rohrucker (geht vermutlich auch mit Kristallzucker)
1 Be Mascarpone (250g)
1 Be Schlagsahne (200g)
130g Walnusskerne (mit der Hand zerkleinert)
2 EL Ahornsirup
2 EL heißes Wasser
60 cl Granatapfelsirup

Zubereitung
Eier mit 100 g Zucker aufschlagen (erst ein Ei, dann das zweite zufügen, dadurch wird es fluffiger),

währenddessen einen Teil (2-3 EL) des restlichen Zuckers in eine heiße Pfanne geben, wenn’s anfängt zu karamelsieren, Walnüsse zugeben und Rest vom restlichen Zucker drübergben. Unter Rühren karamelisieren, Ahornsirup draufgeben, rühren, Wasser draufgeben, rühren, aus der Pfanne und abkühlen lassen,

parallel kann eine – wenn sie eine Küchenmaschine benutzt – unter die Eier-Zucker-Masse nach und nach die Mascapone unterrühren, dann die Sahne einrühren, wenn alles vermischt: Masse kaltstellen (mind. 1 Stunde).

Eismasse in Eismaschine geben, wenn es anfängt zu frieren ca. 40 cl Granatapfelsirup zugeben, weiterrühren bis gefroren.

In TK-Behälter Eismasse mit karamelisierten Walnüssen vermengen und den restlichen Granatapfelsirup unterziehen (muss nicht komplett vermischt sein).

Kühlen.

Genießen.

12von12

12von12

Mit dem Bloggen hakt es derzeit etwas – Hitze, viel zu tun, RL und so -, da nutze ich gerne 12von12, um das Blog zu füllen.

Mehr 12von12 wie immer bei Draußen nur Kännchen.

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* hat leider nur bedingt geholfen

** Rumpenheimer Fähre

*** Main

**** Accra Circle in Offenbach, Ghanaisches Restaurant

Lagerkoller

Lagerkoller

Seit Tagen habe ich mich wegen der Hitze und Arbeit kaum außerhalb der Wohnung bewegt. Das Weiteste waren die Fahrten mit dem midi-monsieur zum Rugby. Umso mehr habe ich mich darauf gefreu, heute Abend mit dem RB und dem midi-monsieur essen zu gehen. Geplant war, dass der midi-monsieur und ich den RB nach Ladenschluss abholen und dann zusammen ghanaisch essen gehen.

In der Ausführung sah das dann so aus, dass ich bis 18h30 gearbeitet habe (und seit ca 14h30 nichts mehr gegessen hatte), mich dann schnell schick gemacht habe und dann mit dem midi-monsieur richtig Bushaltestelle gelaufen bin. Also ich bin gelaufen und das Kind gerollert. Wir waren etwas zu früh an der Haltestelle, weswegen der midi-monsieur so rumkurvte, während ich mal wieder eine Mitteilung über die Onlinewache der hessischen Polizei machte. Dann hörte ich den Rolle vom Kind, sah ihn im Augenwinkel stürzen und dann hörte ich ihn auch schon brüllen. Ich ließ von der Anzeige (erstmal) ab und rannte zu Kind, hob ihn hoch, besah mir das Knie, das gut aufgeschürft war und nahm ihn in den Arm. Passantinnen guckten interessiert; einer kam an und meinte: „Der muss atmen.“ Ich erwiederte etwas schroff, weil etwas genervt: „Solange der so brüllt, atmet er auch.“ Ich kümmerte mich um den midi-monsieur, der dann unbedingt nach Hause wollte. Natürlich konnte ich das verstehen. Mein Hunger und mein Lagerkoller allerdings nicht. Ich schnappte mir seinen Roller und stapfte los. Mit jedem Schritt wurde mein Groll größer und mein Hunger auch. Als ich dann den Bus um die Ecke kurven sah, war ich schon sehr ungehalten. Auf dem Weg schrieb ich noch dem RB, dass wir nicht kämen.

Zu Hause kümmerte ich mich um das Knie vom Kind – reinigen, desinfizieren. Ich war mittlerweile so hangry, dass ich Empathie gar nicht mehr hätte buchstabieren können. Ich schickte das Kind also Richtung Bett, er solle ein Hörspiel hören… ich legte mich auch hin. Grummelnd – in Kopf und Magen.

Ich sollte in so einem Zustand nicht kommunizieren. Gar nicht*. Aber ich hätte dem RB ja auch nicht nicht antworten können. Und so bekam er ganz viel Laune ab. Nein, nett ist was anderes. Und ja Gedanken lesen kann er nunmal nicht. Da kann ich noch so kryptisch Dinge andeuten und meinen, dass ich damit total direkt kommuniziert habe, aber eben*.

Es dauerte auch recht lange, bis ich aus meinem Groll rauskam. Da konnte ich dann erstmal das Kind wieder in den Arm nehmen und bekuscheln. Und dann – nach einem Apfel und einem trockenen Brötchen – konnte ich auch dem RB sagen, was er „falsch gemacht“ hatte.**

Tja und dann war auch alles verraucht: Ich machte mir noch was zu essen, damit ich eine Grundlage für den weitere Verlauf des Abends der Nacht hatte, denn es „mussten“*** …

… probiert und kommentiert werden. Ich fasse es mal kurz: lecker (manches mehr, aber alles lecker oder wird es**** zumindest mal – so in 1-2 Jahren).

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* Denn ich bin in einem solchen Status einfach nicht mehr in der Lage, richtig zu kommunizieren.

** Also außer, dass er nicht Gedanken lesen kann, hat er eigentlich nichts falsch gemacht. Aber ich „genieße“ es dennoch sehr, dass Streits zwischen dem RB und mir so entspannt sind.

*** So ist das Leben als Geschäftsverstärkerin mit einem Schnapshändler.

**** die 2017er Weine