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12von12 (im Januar 2020)

12von12 (im Januar 2020)

Einmal (mindestens) im Jahr mache ich bei 12von12 mit – nämlich im Januar. Ich finde es schön, meinen Geburtstag mit (mindestens) 12 Bildern zu begleiten.

Wenn eine am Sonntag Geburtstag hat, kann sie ja reinfeiern. Also wenn sie feiern würde. Geplant hatte ich nichts und der RB hatte auch nichts angedacht, aber wir – so als Eule(n) – waren um Mitternacht noch wach und stießen kurz nach Mitternacht auf die 43 an.

#1: <3 Der RB hat mir einen Rüblikuchen gebacken und den Geburtstagskranz hat er auch ohne nachzufragen gefunden. Und ein tolles Geschenk hat er mir auch gemacht. Darf ich vorstellen: Little Jim, meine neue Tee-Maschine.

#2: Fürs Durchmachen bin ich (nun) zu alt, also geht es dann doch mal ins Bett. Davor müssen wir natürlich Zähne putzen.

#3: Nachdem ich das Kind um 7h50 nochmal zum Schlafen bis 10h20 genötigt, ist er sehr umgänglich und möchte seinen Anteil an meinem Geurtstag beitragen. So bringt er mir Tee ans Bett. Und Kekse.

#4: Frühstück im Bett ist mMn grundlegend doof. Full Scottisch Breakfast allerdings wirklich ungeeignet für den Genuss in der Schlafstatt. (Gut, dass ich am Freitag in Paris war, da bekomme ich problemlos den typischen Breakfast-Bacon.)

#5: Kleiner Blick auf den Rechner: Gestern startete ich ein Upload zur Sicherung meiner Daten aus der Freiberuflichkeit. Knapp 30 GB dauern halt. Aber gegen 12h00 ist schon über die Hälfte geschafft. (Um 22h00 war er dann auch wirklich fertig.)

#6: Ich wollte an die frische Luft, aber ich wollte auch nicht zu weit weg von unserem Abendessen, das seit 11h30 im Backofen schmorte niedertemperaturgarte (und noch bis 20h00 drin bleiben sollte) und auch nicht zu weit weg vom Geburtstagskuchen sein. Also wünschte ich mir, dass der RB und ich den Balkon aufräumen.

#7: Nach dem Aufräumen ist vor dem Aufräumen. Heute kam auch die Weihnachtsdeko runter. Und weil es das Gesetz so will, wird danach Läppar (so heißen die skandinavischen Dickmilch Pfannkuchen wohl nur bei meiner Mutter und mir … ich tippe auf einen StillePost-Effekt vor Jahrzehnten) gegessen. Zu den Läppar gab es wahlweise Lachs und saure Sahne oder Heidelbeeren und Sahne uuuuund natürlich Geburtstagskuchen.

#8: Für den allgemeinen Spaß probierten wir zusammen dendiedas RingFit vom Kind aus. Huiii, das ist ganz schön anstrengend.

#9: Ich hatte mir als Geburtstagsessen Pulled Beef mit Cole Slaw gewünscht. Selbstgemacht natürlich. Sooooo lecker.

#10: Das Kind musste noch duschen und damit sich das Duschen auch lohnt, durfte ich ihm davor die Haare schneiden. Kurzfristig durfte ein Iro stehen bleiben. (Er fand ihn eigentlich ziemlich gut, hat aber Angst vor den Reaktionen in der Schule. Wir klärten, dass er mit Iro in den Sommerurlaub fahren wolle.)

#11: Dem Kind „graut“ es vor der Schule morgen, außerdem hat er Papa-Jetlag. Zusammen macht das, dass er Kuscheln und Vorlesen und Einschlafbegleitung braucht.

#12: Wir gucken Wilsberg (wegen Bielefeld), ich blogge und trinken Tee.

Mehr 12von12 gibt es bei „Draußen nur Kännchen„.

Wutmarsch

Wutmarsch

Orrrrr, diese Nacht war so symptomatisch für das heute vergehende Jahr, denn in diesem Jahr hatte ich

a) einige schlaflose Nächte,
b) mich öfters über dem RB sein Schnarchen aufgeregt und deswegen
c) mehrere Nächte nicht im gleichen Bett wie er verbracht,
d) mich regelmäßig über die Zahlungsmoral von einer meiner Auftraggeberinnen geärgert.

Diese Nacht kam alles zusammen. Erschwerend kam dazu, dass

a) die letzte Nacht des Jahres war (und morgen halt fixe Zahlungen fällig sind),
b) wir im Hotel nächtig(t)en und dadurch
c) die AusweichFluchtmöglichkeiten vor dem Schnarchen sehr begrenzt ist,
d) es Frühstück nur bis 10h00 gibt und somit
e) ausschlafen nicht möglich war.

Das Ergebnis war eine fast 43-Jährige mit wirklich, wirklich schlechter Laune. So schlechte Laune, dass ich mit dem RB nicht beim Frühstück kommunizierte und auch danach nur die nötigsten drei Worte wechselte Spitzen vor die Füße rotzte. Dann, als er mich allein ließ, damit ich noch etwas schlafen könnte, ich aber keinen Schlaf fand, stapfte ich wütend los. Erst Richtung Kutterhafen,

Kutterhafen bei Ebbe. Scott sucht das Meer.

… dann weiter Richtung Cuxhaven (18 km),

… stritt mich nach 4,5 Kilometer mit dem RB auf Deich. Dann stapfte ich wütend(er) und per Messanger diskutierend weiter,

… um bei Kilometer 7, dann doch mal meinen Standort mit dem RB zu teilen, der da aber schon ein Dorf weiter war (und nun auch das technische Feature des Standortteilens kennt) …

Wir laufen uns mit 34 % (er) und 66 % (ich) Akku entgegen. Romantischer wird’s nicht mehr.

… und nachdem ich 8 Kilometer in den Beinen hatte, trafen wir dann aufeinander. Wir gingen 1,5 Kilometer friedlich nebeneinander her,

… stiegen dann ins Auto und suchten uns was Essbares.

Solltet Ihr in Cuxhaven mal Lust auf Nicht-Fisch haben, können wir das Café Pfannkuchen wärmstens empfehlen.

In diesem Sinne: Happy New Year! 😉

Entspannung

Entspannung

Ausschlafen, Tee im Bett, stricken und 3 Folgen The Crown, das Nötigste einkaufen, fertig machen für einen schönen Abend bei Freunden, leckeres Essen,

Lecker Himbeersorbet mit noch leckerem Schokokuchen

viel guter Wein

Endlich konnten wir mal die Magnumflasche unters Volk bringen.

Schöne Tradition, schöner Abend.

Eng

Eng

Es wurde zum Ende des diesjährigen Backwahns etwas eng, was die Dosen betrifft. Was daran liegt, dass ich für jede Kekssorte eine eigene Dose verwende. Und dieses Jahr brauchte ich 20 Dosen. Dazu kommt, dass ich ein schlechtes Augenmaß habe und die Dosen meist zu groß auswähle. Nun habe ich nur noch dreivier kleine leere Dosen. Gut, gut. Ich muss ja auch noch ein paar Kekspäckchen verschicken.

Um 23h45 machte ich den Ofen aus und holte die nicht veganen Bethmännchen aus dem Ofen. Dann warf ich einen letzten Blick auf mein Keksgehirn, das mich seit vier Wochen begleitet…

… und entsorgte es vorfreudig auf morgen.

Sieben*

Sieben*

Na, welches Kind der 1990er denkt nun an den Film mit Brad Pitt? Tjanun, dann bekommt mal schön das Bild mit den Wunderbäumen aus dem Kopf.

Jaaaa, das war fies. Hier also Erfreulicheres: Ich habe heute nicht gearbeitet. Also zumindest bin ich keiner Lohnarbeit nachgegangen. Sondern habe mich in Keksvergnügen gestürzt und habe – tadaaa – sieben Sorten gebacken.

Nun stehen auf meinem Keksgehirnzettel noch 3 Sorten, die einen Backofen benötigen und eine halt ohne.

Und dann können auch endlich alle kommen und die Kekse und den Glögg in Scharen vernichten.

Hach, ich freu mich!

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* gesiebt habe ich heute auch. Jaja, den konnte ich mir nicht verkneifen.

Was eine so schafft

Was eine so schafft

Ich bin krank. Männergrippe Fiese Erkaltung. Es kündigte sich ja schon letzten Mittwoch an. Und Donnerstag. Freitag ging es dann endlich los. Tjanun, eine Seuche pro Saison muss halt sein.

Trotzdem einen vollen Tag gehabt.

Und mit den Keksen etwas vorangekommen:

4 Sorten sind fertig

 

4 Teige warten im Kühlschrank auf Verarbeitung. Bis zum Adventskaffee sollte ich es*** geschafft haben (und wieder fit sein).

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* Hans-Willem, die Hauswinkelspinne

** Vergessen zu veganisieren. Sorry, Horst!

*** Plan: 17-19 Sorten…

Einlage

Einlage

Wir haben am Samstag endlich mal wieder einen Essensplan gemacht. Zur Zeit kommen viele Dinge zu kurz. Ich habe zu viel auf dem Tisch und muss mich Wochenends dazu zwingen, nicht zu viel zu machen… aber auch nicht zu wenig, da es sich sonst hintenraus rächt. Dennoch möchte ich das Wochenende genießen und dazu gehört auch, dass wir lecker zusammen kochen. Gestern gab es Krustenbraten und heute leckere Fischsuppe. Sehr leckere Fischsuppe nach dem Rezept von Fräulein Polly, das sie extra für mich ins Internet geschrieben hat. <3

Gemacht haben wir es fast genau wie sie, außer dass wir nicht nur einen Liter Flüssigkeit eingesetzt haben, sondern 1,5 Liter, denn wir haben noch einen Extra-Einlage in die Suppe gemacht: Frischkäse-Spinat-Klößchen

Zutaten
250 g Frischkäse
2 Eier
18 EL Hartweißengrieß (sind ca. 200 g; etwas mehr ist auch ok)
10-12 EL Parmesan
200-300 g TK-Spinat (frischer geht auch, dann so ca. 1,5 Hände voll)
Salz
Pfeffer
Muskat

Zubereitung
Spinat auftauen (wahlweise rechtzeitig rausnehmen oder halt im Topf bei schwacher Hitze erwärmen – mit offenem Deckel, damit das Wasser direkt rausgeht)

Alles außer Spinat miteinander vermischen.

Spinat gut abtropfen / trocknen und klein hacken.

Alles miteinander gut vermischen und dann mind. 15 Minuten quellen lassen.

Dann etwa walnussgroße Klöße formen (ich nehme dafür Handschuhe).

Die Klöße brauche ca 3 Minuten bis sie gar sind. Wir haben sie zusammen mit dem Fisch in die Suppe gegeben.

Soooo lecker!
Es geht los

Es geht los

Heute 95 Prozent* der Backzutaten besorgt. Morgen werde ich dann wohl mit den Sorten anfangen, die lange gelagert werden können.

Möge der Wahnsinn Backwahn beginnen.

——————
* Ich habe noch nicht alles an Mehl, Butter und Eier besorgt. Das kommt sukzessive bei Bedarf.

Haushaltstag

Haushaltstag

Weil ab morgen mal wieder jemand bei uns wohnt, sahen der RB und ich und gezwungen, doch mal wieder klar Schiff in der Wohnung zu machen. Vor allem im Gästezimmer, denn da wird ja unsere Gästin wohnen.

Gerne hätte ich noch gründlicher aufgeräumt, im Sinne von Dinge wegschmeißen oder weitergeben. Aber das war heute nicht drin. Ich werde mir einen Plan machen und dann Punkt für Punkt das Gästezimmer durchgehen und Dinge rausschaffen. Jetzt sind sie erstmal unter den Teppich gekehrt auf und in den Schrank geräumt.

Ich habe sogar ein Bild aufgehangen. Bilder machen ja alles wohnlicher.

Und weil wir im „Das bisschen Haushalt“-Modus waren, gab es zu Abend auch arbeitsintensives Essen: selbstgemachte Nudeln. Mit der Nudelmaschine, die mir Twitter bescherte, macht das ja schon Spaß, auch wenn der Aufwand ja doch recht groß ist. Und weil die Nudeln diesmal perfekt waren, hier das Rezept:

Zutaten
150 g Hartweizengrieß
150 g Instantmehl
3 M-Eier
6 g Salz
2 EL Olivenöl
1 EL Wasser

Erst alles bis Salz miteinander verkneten.
Dann Olivenöl dazu.
Mind. 30 Minuten ruhen lassen.
Kneten und wenn zu trocken, Wasser peu à peu zugeben.
Durch die Nudelmaschine walzen (Stufe 1, 3, 5, 7 und dann Bandnudeln).
Auf dem Wäscheständer abtrocknen lassen.

Nudeln nach Trocknen und vor Kochen

Nudeln in viel Salzwasser kochen. Dabei etwas bewegen. Nach ca 3 Minuten sind sie fertig (Probe machen).

Und weil nach dem Essen vor dem Essen ist, haben wir danach noch das Gulasch und den Rotkohl für morgen angesetzt. Wird ja beides besser, wenn es aufgewärmt wird.

Morgen dann noch Bad und Küche putzen.