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Kategorie: nomnomnom

Vegetarisch gefüllte Paprika

Vegetarisch gefüllte Paprika

Zweite Welle: Tag 53

Bereits gestern ist ja der SlowCooker (3,5 Liter) angekommen. Für den fand sich ja wundersamerweise direkt ein Plätzchen in der Anrichte.

Ich nehme das als Zeichen: Der sollte wohl hier einziehen. Oder die? Vielleicht nennen wir das Gerät „Kassiopeia“…

Schon am Samstag bei der Essensplanung hatte ich die fixe Idee, dass das für heute geplante Gericht – vegetarisch gefüllte Paprika – bestimmt gut darin ginge. Ich befragte das Internet nach Rezepten, aber da gab es nur welche mit Hack oder mit Reis/Bulgur. Aber ich hatte was anderes im Kopf:

Zutaten
6 Paprika (2 rote, 2 grüne, 1 gelbe, 1 orange)*
je eine Tasse** rote, gelbe und schwarze*** Linsen
3 Tassen Wasser
200 g Schafskäse
1 kl Dose Pastatomaten
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, gem. Kreuzkümmel, etwas Thymian und Rosmarin

Zubereitung
Linsen und Wasser mischen, Paprika und Kreuzkümmel zugeben, etwas ziehen lassen

Bei den Paprikas die Deckel abschneiden und die Kerngehäuse entfernen, im SlowCooker-Topf platzieren****

Schafskäse zerbröseln und zu den Linsen geben, gut mischen; die Linsen-Schafskäse-Masse in die Paprikas verteilen; dabei etwas Flüssigkeit übrig lassen

Flüssigkeit mit Pastatomaten mischen, mit Salz, Pfeffer, Prise Zucker, Thymian und Rosmarin würzen und über die Paprikas geben

Auf High ca. 4 Stunden garen lassen

 

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* Es geht natürlich auch einheitlich 😉

** eine Mumin-Tasse. Die fassen 300 ml

*** Berglinsen

**** war etwas eng, aber es ging

Fehlt nix

Fehlt nix

Zweite Welle: Tag 46

Das Kind war heute zu Hause. Gestern hat er beim Rugby was abbekommen und bei einer Vollbremsung auf der Rückfahrt hat er sich irgendwie den Kopf gestoßen. Er hat einen steifen Nacken und Schmerzen.

Immerhin hat er seine Englisch- und Deutschunterlagen mit, sodass er immerhin kurzfristig beschäftigt war. Ansonsten war der Tag fürs Kind relativ zäh und langweilig. Ich musste ja arbeiten.

Da der RB am Abend außer Haus, sodass das Kind und ich heute Abend die letzten drei Flammkuchenplatten endlich mal verarbeitet haben.

Joah, so viele Carbs, v.a. Weißmehl hatte ich schon lange nicht mehr. Ich sag es mal so: Ein Viertel als Appetiser hätte gereicht. Hätte aber auch nicht satt gemacht.

Das mit dem LowCarb ist schon ganz gut. Mir fehlt auch nichts. Im Gegenteil, die Vorstellung Nudeln und Co zu essen ist mittlerweile ganz schön abwegig.

Eins aus vier

Eins aus vier

Zweite Welle: Tag 44

Ich hatte vier Wanderungen und eine Radtour geplant. Allerdings hatte der RB sein Fahrrad nicht aus der Werkstatt geholt, wodurch die Radtour ausfliel. Eine Wanderung kam wegen zu spät wach nicht infrage. Eine Route war vorrangig kindtauglich, aber das Kind wollte nicht mit. Also blieben noch zwei zur Auswahl. Und auch wenn es reizvoll wäre, die Hohe Straße weiter abzulaufen, war uns doch nach einer Abwechselung. Zudem hatte der RB die Kühkopf-Wanderung geschwänzt, also wurde es die Wanderung auf*in der Knoblauchsaue.

Das Kind war derweil auf dem Spielplatz. Dank FamilyLink konnte ich ihm das Tablet aus der Ferne sperren, sodass er gar nicht auf die Idee kam, sich zu verdaddeln, sondern wie verabredet raus ging. Da war es so gut, dass er erst kurz bevor wir wieder zurück waren nach Hause ging.

Schön, dass wir diesen für alle guten Tag, mit bestem Soulfood beenden konnten.

Grie Soß – heute mit Ofengemüse – geht immer
Nomnomnom

Nomnomnom

Zweite Welle: Tag 39

Gähn… Das Kind spukte rum. Und lehte sich auch irgendwann zu mir. Wälzte sich noch eine Weile. Vermutlich bin ich nicht vor 4h00 eingeschlafen.

Beim Aufwachen jammerte das Kind wieder über Zahnschmerzen. So ganz werde ich nicht schlau draus. Wir diskutierten, ob er damit zu Hause bleiben müsste. Ich ließ ihn eine Ibu nehmen. Dann lockte doch die neue AG – Bouldern – doch ausreichend und er ging auf letztem Drücker los.

Ich legte mich nochmal hin, musste aber um 11h00 telekonferieren. Und dann war ich auch wach genug, um den restlichen Arbeitstag zu überstehen.

Um 17h45 fiel mir ein, dass wir um 19h00 in Offenbach sein wollen und ich noch duschen musste. Hopphopp, trotz Duschen, ausgefallenen Bahnen sind wir so gut wie pünktlich in der Süßen Limone. Kleine Twitter-Essensgang mit viel nomnomnom.

Via regia

Via regia

Zweite Welle: Tag 37

Weil das Kind derzeit dreimal pro Woche Rugby-Training hat, muss er nicht (mehr) mit uns wandern. Und für den RB und mich ist es durchaus schön, auch mal Zeit zu zweit haben. Schließlich sind wir seit 233 Tage zu dritt. Ohne Pandemie wären wir nur 81 % dieser Zeit zu dritt gewesen. Und auch erst seit 20 Tagen wieder zu dritt.

Und nachdem der RB und ich letzte Woche 3,4 Kilometer auf der Hohen Straße gewandert sind, dachten Else und ich, dass wir heute die ersten 5,6 Kilometer dieses alten Handelswegs ablaufen könnten. Wenn wir so weiter wandern, brauchen wir noch ca 73 Etappen bis Leipzig.

Passend bevor es richtig regnet, sind wir wieder zu Hause. Wir kochen und aus den unterwegs gepflückten Pflaumen mache ich Crumble.

Pflaumen-Nuss-Mohn-Crumble
6 Monate

6 Monate

X-58 Tage bis zur zweiten Welle

Nach gestern war der Tag erfreulich unspektakulär.

Das Kind hatte einen ok’en Tag in der Schule. Danach Rugby-Training.

Ich habe gearbeitet.

Spannend war das Abendessen, dessen Zubereitung etwas länger gedauert hat. Das Kind und ich aßen spät.

Melonen-Curry

Der RB kam noch später, weil er noch seiner Bürgerpflicht nachging und bei der Gedenk-Demo* war.

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* Ich tue mich schwer, „Hanau-Gedenk-Demo“ zu schreiben, weil es nicht um Hanau die Stadt geht, sondern um den Nazi-Anschlag am 19.2., bei dem neun** Menschen aus rassistischen Motiven ermordet wurden.

** ja, es waren zehn Ermordete. Aber die 10. Person wurde wohl eher nicht wg Rassismus umgebracht.

08082020

08082020

X-47 Tage bis zur zweiten Welle

Ich habe seit wir aus dem Urlaub zurück sind einen kratzigen Hals. Aber halt nur Hals. Ansonsten habe ich mich null ktank gefühlt. Im Gegenteil: Ich komme für meine Verhältnisse super aus dem Bett, rocke meine Projekte ab, bei den Wanderungen geht’s mir prima.

Zwischendurch dachte ich, es wäre eine Allergie. Gegen die Stadt. Zumal es draußen im Wald weg ist.

Letztlich ist Problem lokal begrenzt und damit müsste es auch die Ursache sein. Und dann fiel mir wieder das fiese französische gechlorte Leitungswasser ein. Sollte mir das die Mundflora durcheinander gebracht haben?! Kurz fürchtete Soor, aber dafür gab es keine sichtbaren Anzeichen. Jaja, ich hätte schon längst mal zur PZR gemusst. Aber die Pandemie und die Arbeit kamen dazwischen. Jaja, ich sollte endlich einen Termin machen, aber bis dahin modifizierte Mundhygiene.

Und tadaa, neue Mundspülung und der Hals kratzt nicht mehr.

Jaja, trotzdem muss ich einen Termin beim Zahnarzt machen.

Ansonsten

  • Es ist heiß.
  • Das Kind hing heute zu lang an digitalen Medien.
  • LowCarb-Tacos schmecken sehr gut.

  • Ich habe Mount Washmore und Mont Plié bezwungen.
  • Heute öffnete außer Plan die Tür der #CorotäneKneipe.
  • Die Fliegen werden weniger.

Wildkatzen, Amphibien und The King

Wildkatzen, Amphibien und The King

X-41 Tage bis zur zweiten Welle

Wir komnmen (zu) spät ins Bett. Ich bin noch nicht lange eingeschlafen, da rummst es. Ich baue das Geräusch zunächst in meinen Traum, werde dann aber um 4h00 wach wegen Gewitter. Bis ca. 6h30 liege ich wach. Yeah, Top-Voraussetzungen für unseren Wandertag.

Als ich gegen 11h30 wach werde, habe ich schon Tee am Bett. Dann kümmere ich mich um die Frühstückswaffeln: Low-Carb-Waffeln nach diesem Rezept (das ich nochmal verbesserte):

Zutaten
160 g Haferflocken
20-30 g Leinsamen
1 TL Backpulver
12 M-Eier
500 g Magerquark
50 mL Sahne
Wasser

Zubereitung

  • Haferflocken und Leinsamen zu Mehl schreddern (ich hab da so einen Untersatz zum Stabmixer).
  • Eier und Prise Salz schaumig schlagen.
  • Quark unterrühren.
  • „Mehl“ + Backpulver einrühren.
  • Sahne zufügen und nur so viel Wasser, dass der Teig noch ausreichend zähflüssig bleibt
  • Im geölten Waffeleisen – nicht ganz heiß – ausbacken.
  • Nach 8 Waffeln habe ich einen Rest Kokosraspeln und noch einen Schuss Sahne in den Teig gerührt und
  • (Die Waffeln sind relativ geschmacksneutral, wer mag, kann daher auch gerne 1 EL Zucker zum Teig geben.)

Wir haben extra mehr Waffeln gemacht, damit wir welche als Proviant mitnehmen können. Denn heute ist Sonntag und Sonntag ist Wandertag. Diesmal geht es in den Taunus. Ich hatte von einem Wildkatzen- und Amphibienlehrpfad bei Ober-Mörlen gelesen. Und als ich die Route mit Else plante, sah ich noch einen interessanten Schlenker. Wir kommen etwas spät los.

Das war eine schöne Wanderung, aber auf dem Amphibien-Lehrpfad gab es fast ausschließlich Schilder zu sehen und keine Amphibien: Fast alle Tümpel waren ausgetrocknet. Der Regen fehlt. Es ist zu heiß und das nicht erst seit gestern. Die vielen toten Bäume im Wald, der trockene Nadelregen sprechen die gleiche Sprache.

Weil wir spät losgekommen sind, sind wir auch erst um 19h15 wieder am Parkplatz. Teile der Wandertruppe haben bereits großen Hunger, andere Teile der Wandergruppe haben aber keine Lust essen zu gehen. Die Situation droht zu kippen. Ich bestelle noch während der Fahrt Poké-Bowls (alles andere gestaltet sich schwierig mit LowCarb). Wir holen sie noch auf dem Weg ab.

After-Wander-Essen ordered by Sailor Moon

Tja und da sollte eine meinen, dass das Kind nach der Wanderung müde sein sollte. Weit gefehlt. Das Kind spukte echt lange rum. Zu lange. Da muss wieder Grund rein.

Ein Test, ein Anfang

Ein Test, ein Anfang

X-40 Tage bis zur zweiten Welle

Weil der RB und ich einkaufen waren, bevor er in den Läden musste, war am Nachmittag nichts zu tun. Ich hätte bei der Hitze auch nichts tun können. Und so hing ich einfach auf dem Bett ab, daddelte durchs Internet, bestellte Dinge, begann eine neue Serie*.

Ich vergesse immer, dass der RB samstags nur bis 17h00 arbeitet. Und fing daher vermeintlich zu spät an zu kochen. Doch während des Kochens fiel mir ein, dass der RB ja noch einen Termin nach der Arbeit hat.

Für heute hatten wir ein Kochexperiment entschieden. Also der orientalische Tomatensalat ist kein Experiment, den kennen wir. Der ist lecker. Aber da kommt Hackfleisch rein. Und weil ich schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken schwanger gehe, ob und wie wir weniger Fleisch essen können, haben wir Hackfleischersatz** gekauft.

Links: mit Ersatzhack; rechts: mit Rinderhack

Es war ein Unterschied zu schmecken und zu sehen, aber nicht wirklich im Sinne von besser oder leckerer.

Mal sehen, was wir noch ersetzen können und – ich bin ehrlich – wollen.

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* Dietland. Ich bin noch nicht sicher, was ich davon halten soll.

** von Garden Gourmet

Äppel für Brombeeren

Äppel für Brombeeren

Ausschlafen. Wie so oft, wenn ich „vormittags“ – so nach 8h00 – nochmal einschlafe, träume ich wild. Diesmal von meinem älteren Bruder und seiner Freundin, die ich noch nicht mal kenne. Sehr absurd.

Nach Spätstück und allgemeinem Rumgepuzzle bekommt der RB einen Rappel: Er muss raus und sich bewegen. Hihi, soweit habe ich ihn ist er schon. Zumindest eine kleine Runde raus. Das Kind will nicht mit.*

Zum Glück ist der Lohrberg nicht weit.**

Im Main-Äppel-Haus nehmen wir Äpfel mit. Was sich kurz drauf als sehr schlau herausstellt: Bereits auf dem Hinweg schwer behangende Brombeersträucher gesehen. Auf dem Rückweg kommen wir an noch mehr vorbei. Kurzerhand kommen die Äpfel lose in meinen Rucksack und wir nehmen die Papiertüte, um Brombeeren zu sammeln.

Nach dem Essen spielen wir noch zu dritt und ich lese dem Kind verhältnismäßig früh vor. Dennoch schläft er um 23h30 immer noch nicht*** und da ist mir kurz die Hutschnur geplatzt.

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* Der war von seinem gestrigen Flug nich so mit Eindrücken voll, dass er sich heute nur berieseln lassen wollte.

** Am Ende waren es dann doch 9 Kilometer.

*** Dieses Gespuke gepaart mit Mamaaaaa-Rufen macht mich wahnsinnig.