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Kategorie: nomnomnom

Mag-ich-nicht-Suppe

Mag-ich-nicht-Suppe

Das Kind ist echt zu bemitleiden: Seit der blöden LowCarberei seiner erwachsenen Mitbewohner gibt es dauernd neue Gericht, von denen er natürlich schon vor dem ersten Bissen weiß, dass er sie nicht mag. Heute: Linsen-Hack-Suppe

Zutaten
300 g Linsen (ich hatte 200 g rote und 100 g gelbe)
300 g Rinderhack
1 Zwiebel
30 g Ingwer
2 Knoblauchzehen
ca. 1,5 L Flüssigkeit (ich hatte 300 mL Brühe dabei)
Saure Sahne (ich hatte noch einen 100-g-Rest, geht auch ohne)
60 – 100 g frischen Spinat
Kreuzkümmel, Kurkuma und Chiliflocken (1:1:1 mischen, gerne etwas mehr (ich hatte jeweils 3 TL))
Salz
Pfeffer
Zitrone

Zubereitung
Zwiebel, Knobi und Ingwer klein schneiden und in ÖlButterSchmalz anbraten, Hack zugeben und krümelig braten, zwischendrin einen Teil der Gewürzmischung zugeben

Wenn das Hack fast durch ist, Linsen zugeben, kurz anschwitzen.

1 L Flüssigkeit zugeben, Salz und Pfeffer rein, kurz aufkochen und dann köcheln lassen, ab und zu mal rühren.

Je nach Bedarf Flüssigkeit nachgeben.

Wenn die Linsen gar sind, Hitze runter, ggf. Saure Sahne reinrühren, mit Gewürzmischung, Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Frischen Spinat einrühren, kurz ziehen lassen.

Nicht sehr fotogen, aber sehr lecker.

Damit der arme midi-monsieur aber nicht vor dem vollen Suppenteller verhungert, hatten wir ihm trockenes Brot hingestellt …

… mit dem sich wohl wunderbar die Suppe dippen ließ und während der RB und ich uns noch verschwörerisch angrinsten, war des Kindes Teller leer.

Planlos

Planlos

Wochenenden, an denen nichts Großes geplant ist, mag ich sehr. Also es darf schon was geplant sein, aber vorzugsweise nichts, das frühes Aufstehen verlangt. Am liebsten nur Dinge, zu denen ich keinen Wecker stellen muss. Das impliziert allerdings, dass es keine Aktionen vor frühem Nachmittag sein sollten.

Heute war nur lose was angedacht: Der RB wollte zum Museumsuferfest. Und ich wollte vielleicht mit.

Aber erstmal schlief ich heute lang. Mit einer kurzen Unterbrechung um 9h30, weil ich vergessen hatte, den Wecker von gestern auszumachen. Der Wecker holte mich allerdings aus einem Traum und ich musste ihn noch zu Ende träumen. Ich schlief wieder ein.

Als ich wach wurde, war es durchaus schon später. Aber ich fühlte mich ausgeschlafen und schon fitter als gestern. Der RB war auch noch nicht so lange wach, aber hatte immerhin schon Zeit gehabt, Tee zu machen. Das Kind hatte schon kika leergeguckt.

So langsam bekommen wir Hunger. Aufgrund dee groben Tagesplanung für heute hatten wir gestern grob geplant, heute sowas wie ein Brunch zum späten Mittag zu machen.

Herr Weber und der RB können echt gut zusammen.

Wir aßen auf dem Balkon und ich stellte fest, dass mir zu warm ist, um aufs MUF zu gehen. Dann wurde ich auch noch in eine Verabredung verwickelt, zu der ich und das Kind gingen.

Wieder zu Hause beschäftigte ich mich mit Arbeit und Mausefallen. Dann kam der RB, wir tranken Kaffee und schauten die 2. Staffel von Springflut weiter.

Liebes Tagebuch am Fünften (August 2019)

Liebes Tagebuch am Fünften (August 2019)

Frau Brüllen ist zurück aus dem Urlaub, aber selbst wenn sie es nicht wäre, würde sie fragen: WMDEDGT?

Der RB und ich gehen – mal wieder – zu spät ins Bett. Der RB ist k.o. und schläft direkt ein. Ich nicht, was sich als Glück herausstellt, denn gegen

2h00 höre ich Regen und die Wäsche steht noch auf dem Balkon. Also hole ich sie schnell rein. Durch die Aktion bin ich erstmal wach, sodass ich um

2h40 die Google-Warnung lese (eine der wenigen Push-Nachrichten, die ich zulasse): Es wurde auf mein Google-Konto zugegriffen. Von einem unbekannten Gerät. Ich ändere geistesgegenwärtig direkt das Passwort. Damit verhindere ich vermutlich Schlimmeres, aber ich werde mich mit Paypal wegen 4x 43,03 US$ auseinandersetzen müssen. Später. Via App geht das nicht. Danke für das Adrenalin, das ist natürlich total super, wenn eine schlafen will (und muss). Irgendwann schlafe ich aber ein.

7h45 Der Wecker klingelt, aber ich kann das Geräusch nicht genau zuordnen. Erst als der RB mich erinnert, dass ich ja aufstehen muss, weil das Kind pünktlich am Rugby-Club sein muss, werde ich richtig wach. Ich wecke das Kind, der sich auch schwer tut. Und irgendwie unmotiviert und motiviert zugleich zu sein scheint. Wir packen die letzten Sachen ein. Er macht sich fertig und frühstückt.

8h40 Abfahrt.

8h55 Am Club ist es etwas chaotisch. Und der Grund für des Kindes Unmotiviertheit zeigt sich schnell: Es werden Allianzen gebildet und u.a. das Kind hörbar ausgeschlossen. Stich ins Herz. Er steigt dann aber doch tapfer ins Auto ein.

9h40 Wieder zu Hause wecke ich den RB, gehe duschen und dann muss ich auch schon wieder los zu einem Arzttermin.

11h30 Termin beendet, ab nach Hause. Völlig verpeilt (müde und Handy) steige ich in die nächste Bahn, die kommt, ohne darauf zu achten welche Linie. Promt die falsche.

12h10 Wieder zu Hause. Ich widme mich dem nächtlichen Hacker-Angriff: Zugriffsrechte ändern, neue Passwörter, 2-Faktor-Autorisierung aktiviert.

12h35 Telko. Kurz und schmerzlos. Es ist gerade angenehm ruhig.

13h20 Noch ein Jobanruf.

14h00 Nach der Nacht bin ich ziemlich k.o. Wenn ich nicht noch etwas Schlaf bekomme, kann ich heute Abend nicht sporteln. Ich esse noch etwas und lege mich dann hin.

16h00 Der RB kommt nach Hause. Er macht Kaffee. Wir machen beide noch was am Rechner.

17h00 Ich stelle fest, dass ich keine Turnschuhe habe. Nur Sneaker (und halt Schuhe mit Cleats fürs Radfahren). Also die Sneaker. Ist auch authentischer, wenn es um Straßenkampf geht.

17h20 Der RB und ich radeln gen OF.

18h00 Nachdem klar ist, dass nur der RB und ich am Training teilnehmen, geht es auch direkt los. Warm machen und dann werden verschiedene Schläge und Tritte geübt. Und vor allen Dingen die richtige Haltung. Und es geht um Grundlegendes bei der Selbstverteidigung: Selbstschutz. Lieber wegrennen, als ein Knie im Gesicht o.ä.

Zwischendrin denke ich immer wieder ans Kind und hoffe, dass die Trainer das mit dem Teambuilding wirklich schaffen und dass er eine gute Zeit hat.

19h30 Trainingsende. Hoffentlich lässt sich einrichten, dass ich da nochmal dran teilnehmen kann. Der RB und ich machen uns auf, um Hawaianisch essen zu gehen.

Meine selbst zusammengestellte Poké-Bowl

Das war etwas hipsterig, aber sehr, sehr lecker.

21h20 Wieder zu Hause. Ich denke ans Kind: Hoffentlich geht alles gut. Wir kruscheln so in der Wohnung vor uns hin.

22h40 Wir ziehen auf den Balkon um. Der RB hibbelt auf sein Tattoo, dass er morgen bekommen soll. Gleich geht es noch unter die Dusche und dann ist der Fünfte auch zu Ende.

23h00 Gerade noch eine e-Mail von Paypal: Ich bekomme das Geld von heute Nacht komplett wieder.

Süßes

Süßes

Hier wird ja gerade gelowcarbt. Was bei uns v.a. bedeutet, dass wir seit 14 Tagen kein Brot, Brötchen und Nudeln gegessen haben. Vielleicht sollten wir es „low wheat“ nennen?! Naja, der Zuckerkonsum ist auch deutlich reduziert. Allerdings verzichten wir ja nicht komplett auf Zucker bzw. Süßes: Mal gibt es ein Stück Schokolade zum Kaffee oder wie heute und auch schon letzte Woche am Sonntag gab es zum Sonntagskaffee passende Pancakes. Ganz easy, sehr lecker:

Zutaten
3 Eier
150 g gemahlene Mandeln oder Nüsse*
Salz
Zitrone
etwas Milch

Zubereitung
Eier trennen, Eigelb aufschlagen und mit den gemahlenen Nüssen/Mandeln vermischen, wenn der Teig sehr dick ist, etwas Milch zugeben (sollte noch etwas zäh bleiben)

Eiweiß mit etwas Zitrone zu Eischnee schlagen

Eischnee unter Eigelb-Nuss/Mandel-Masse heben

Pancakes ind leicht gebutterter Pfanne ausbacken

Gesüßt wird mit Marmeladen (Moltebeeren schmeckt sehr gut dazu)

Heute Abend dann doch etwas mit Weizenmehl gegessen. Eine der Besten hatte selbstgebackene Hefebrötchen als Nachtisch zum Grillen mitgebracht. Die waren sehr lecker, aber mit hat das eine kleine tatsächlich gereicht. Immer noch kein Brot**-Bedarf.

——————————
* Es gilt: 1 Ei pro ca. 50 g gemahlene Nüsse/Mandeln

** und Verwandtes

Nomnomnom

Nomnomnom

Ist die Katze … äh … das Kind aus dem Haus, essen die Erwachsenen, was nur ihnen schmeckt. (Wobei das Kind kein allzu schnäkiger Esser ist, aber bestimmte Gewürze, Koriander und Borkkoli mag er halt nicht.) Zudem haben der RB und ich uns ja nach Schottland und Saarbrücken verordnet, a) low-carbiger zu essen und b) keinen Alkohol zu trinken. a) werden wir wohl erstmal weitermachen und b) gilt/ galt zumindest für 12 Tage (ich werde es womöglich noch etwas länger durchhalten, aber der RB ist ja arbeitsunfähig, wenn er nicht wenigstens mal probieren kann).

Und so kamen in den vergangenen Tagen sehr leckere Sachen auf den Teller, von denen wir bislang sagen: „Oh, sehr gerne wieder.“ Die Rezepte kamen entweder aus meiner Blattsammlung oder aus der KptnCook-App (Danke an Frau Brüllen für die Werbung den Hinweis.)

Blumenkohlreis + Räucherforelle
scharfsaurer Rindfleischsalat
Schweinefilet mit Ananas-Gurken-Salsa (Foto: RB)
Gegrillter Fisch mit gegrilltem Tomaten-Bohnen-Gemüse
Möhren-Gurken-Salat (mit Kichererbsen und Erdnüssen) + zweierlei gegrilltes Lamm
gegrillte Rote Bete und Fenchel (mit Pinienkernen und Schafskäse) + gegrilltes Hähnchen
Brokkoli-Bohnen-Salat (mit Gurke, Erdnüssen und Sesam) + Merguez

Gleich dann mal den Essensplan für die kommenden Tage machen.

PS: Ich teile die Rezepte gerne auf Anfrage. Für die KptnCook-Rezepte wird die App benötigt.

Lagerkoller

Lagerkoller

Das Kind war heute den dritten Tag krank zu Hause. Er ist äußerst verrotzt und hustet fies. Aber sonst ist er fit. Ja, ich kann ihn so seuchenschleuderig nicht in die Schule schicken, aber so langsam geht er mir und sich selbst auch durchaus auf die Nerven, da er unausgelastet höchst unerträglich ist. Dazu kommt, dass ich gerade unendlich viel auf dem Tisch habe und so auch nicht zwischendurch mal zur Abwechslung was mit ihm spielen kann. Ich bin schon froh, dass ich heute mein Rad abgeholt habe und kurz noch leckeres Abendessen besorgt habe. Denn auch das leidet gerade sehr unter dem allgemeinen und insbesondere meinem Stress: Wir haben schon seit den Osterferien keinen Essensplan mehr.

Aber zum Glück ist der Winter vorbei, da kann eine im „Notfall“ ja immer Grie Soß essen. Zudem ist es äußerst meditativ das Pägg’scher durchzugucken.

Grie Soß – heute mal klassisch.
Mai – frei

Mai – frei

Am Morgen hatte mich der RB aus dem Bett geschnarcht. Das war meiner Laune nicht wirklich zuträglich. Aber ich war dann erstmal wach und so buk ich ein Brot (der Bäcker hatte heute zu) und Waffeln (möglicherweise habe ich das für mich perfekte Rezept für Brüsseler Waffeln entwickelt).

Am Nachmittag habe ich einen schönen Fahrradausflug mit dem Kind, das un.be.dingt das neue Rad ausführen wollte, und dem RB, der unsprünglich etwas unwillig war, gemacht. Am Main war es nicht so schön, also schon, aber die ganzen Fußgängerinnen und anderen Radfahrerinnen sind halt anstrengend und an so einen freien Tag halt auch derer viele. Im Stadtwald war es dann aber zwar nicht menschenleer, aber sehr schön. Die Tour führte durch viel Bärlauch. Wirklich viel blühenden Bärlauch und das muss ich mir unbedingt fürs nächste Jahr merken.

Wir hielten erstmals an der Oberschweinstiege für ein Essen (Kurzfazit: nicht so schlecht). Auf dem Rückweg dann bei einer der Besten, die just wieder aus dem Urlaub zurück war, vorbeigefahren und sie zum Essen bei uns eingeladen.

Abends dann lecker gekocht: selbstgemachte Tagliatelle mit Bohnensoße. Das war sehr gut und mal wieder was anderes. Und ich freue mich immer noch wie ein kleines Kind, dass mir Twitter eine Nudelmaschine (so ein traditionelles Ding zum Kurbeln) beschert hat.

Das waren definitiv nicht die letzten selbstgemachten Nudeln. Und die Soße ist auch sehr gut.

 

Off-Topic:

  • Festgestellt, dass ich nicht mit der WordPress-App auf dem neuen Handy bloggen kann. Das macht vieles schwieriger (und nerviger). Aber vielleicht lässt sich das Problem lösen.
  • Weil Frau Brüllen fragte, habe ich den Post für „meine“ Grie Soß (also so wie ich sie mache) auf dieses Blog umgezogen. Hier, bitte schön. (Der Post vom alten Blog wird dann bald abgeschaltet.
Olé

Olé

Ein Grund für den Wochenplan war ja, dass ich bei unserem Essen die Abwechselung, das Neue vermisste. Denn wenn eine sich nicht rechtzeitig kümmert, dann kocht eine abends nämlich vorangig das, was sie so kann und kennt. Und das, weil eine es kann und kennt, schnell geht. Wofür eine keine Kochbücher wälzen und die Vorräte prüfen muss. Wenn eine sich allerdings Tage vorher und ohne Hunger Gedanken macht, was denn mal gekocht werden könnte und sich dabei von den Kochbüchern inspirieren lässt, dann kommen mitunter sehr interessante und leckere Gerichte auf den Tisch. Wie heute, da gab es nämlich andalusische Mandelsuppe:

Zutaten
6 Knoblauchzehen
50 g grüne Oliven ohne Stein
1 Bund Petersilie (ich hatte ein halbes, das ging auch gut)
200 g gemahlene Mandeln mit Haut
1 L Gemüsebrühe (ich hatte extra welche selbstgemacht, ansonsten Instant ansetzen)
1 Döschen Safran (0,1 g; ich hatte gemahlenen, Fäden gehen aber auch)
2 Scheiben Brot (ich hatte frisches Kartoffelbrot, im Rezept steht albackenes Weißbrot)
Pfeffer, Salz, edelsüßes Paprikapulver
Olivenöl

Zubereitung
Knoblauch schälen und klein hacken (ich nehme die Knobipresse, ich Heidin), Oliven klein hacken, Hälfte der Petersilienblätter (also ohne die dicken Hauptstengel) kleinhacken; 2-3 EL Olivenöl im Suppentopf erhitzen und das vorbereitete Zeug andünsten

Mandeln zugeben und unter Rühren anrösten, bis sie duften, dann mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und dann auf niedriger Flamme köcheln lassen

Brot in Würfel schneiden (ich habe es nicht entrindet) und in Olivenöl knusprig anrösten

Safran (ggf. zerreiben) und in etwas warmem Wasser auflösen, zur Suppe geben; Suppe mit Paprikapulver, Salz und etwas Pfeffer abschmecken

restliche Petersilienblätter hacken, kurz zu den Croutons geben und zusammen auf die Suppe geben, dann servieren.

Guten Appetit!

Satt

Satt

Kennt Ihr das Gefühl, so gut und etwas zu viel gegessen zu haben, dass Ihr Euch nicht mehr rühren könnt?!

So geht es mir gerade. Nach höchst leckeren drei Gängen Frankfurter Küche im Malepartus.

Ich bin so pappsatt, dass ich nicht mehr klar denken kann. Und daher auch nichts schreiben.

Und was ist mit dem Text?!

Und was ist mit dem Text?!

Ich hatte heute den Plan – nachdem das Kind und der RB aus dem Haus waren:

  • Wäsche ab- und wieder aufhängen
  • eine Maschine anmachen
  • Essen weiter vorbereiten
  • mich um das Fenster mit der ungünstigen Kältebrücke kümmern
  • Text schreiben aka arbeiten
  • zu WhiskyTime fahren
  • weiterschreiben
  • mit dem RB essen
  • ggf. fertig schreiben
  • nutzen, dass der RB nach der Messe den Kopf wieder frei hat

Tja und dann merkte ich beim Wäscheaufhängen, also genau genommen beim Wäsche-aus-der-Maschine-Nehmen, dass die Waschmaschine müffelt. Und dann überlegte ich, wann ich sie denn wohl zum letzten Mal gereinigt hatte. Das war der Pulverschublade und dem Fusselsieb-Abfluss nach zu urteilen zu lange her. Also beschäftigte ich mich recht lange damit, die Waschmaschine zu tiefenreinigen: Ich habe die Pulverschublade rausgenommen und auseinander gebaut (soweit es ging) und gereinigt. Dann sah ich, dass da, wo die Pulverschublade eigentlich ist, ja auch mal sauber gemacht werden muss. Beim Durchspülen der Maschine kam immer und immer wieder was durch den Flusensiebablauf raus, dass ich immer weiter schrubbte und bürstete. Dann ließ ich die Maschine leer nur mit Entkalker laufen und könne mich währenddessen dem Fenster widmen. Das war auch betreuungsintensiver als gedacht. Immerhin schaffte ich es, danach noch schnell den Rotkohlsalat anzusetzen und zu duschen. Trotzdem war ich erst um nach 16h00 auf der WhiskyTime. Ich merkte schon auf dem Weg dahin, dass Eberhard sich auf meinen Kreislauf auswirkte, sodass ich es dort nicht lange aushielt. Als ich wieder zu Hause war, musste ich mich aufs Sofa legen, mir war komisch. Ich schaute die letzte Folge der zweiten Charité-Staffel und bei „Marie Curie“ dämmerte ich weg. Um 18h30 kamen das Kind und sein Vater und ich musste mich sortieren. Ich bereitete den Rohkostsalat zu Ende vor, machte den Ofen an und packte die Hühnerbeine* rein. Der RB kam nach Hause und während das Kind und der Kv in des Kindes Zimmer Schach spielten, konnten der RB und ich zu zweit in Ruhe essen**. Der Kv verabschiedete sich. Ich brachte das Kind ins Bett. Mir war immer noch sehr kodderig. Ich legte mich also aufs Bett, um einen kleinen Powernapp zu machen, um doch noch zu schreiben heute abend. Doch nach einer halben Stunde war ich immer noch fertig. Der RB brachte mir Wärmflasche und Magentee. Dann versuchte ich mich zu berappeln, denn der Text drängte weiterhin. Doch es endete damit, dass ich den RB ins Bett beorderte, weil mir nach Knutschen war. Dann fassten wir einen Bett-Vikings-Beschluss. Den Text muss ich dann wohl morgen früh schreiben.

Wenigstens ist die Waschmaschine sauber, das Fenster für den nächsten Schritt präpariert und gut gegessen haben wir auch.

Orangenhähnchen mit Orangen-Rotkohl-Salat

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* Hähnchenschenkel

** Das Kind und der Kv hatten schon zusammen beim Rugby-Gucken gegessen.