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Kategorie: Auf die Schnelle

Abschottung, Tag 76

Abschottung, Tag 76

Als ich ins Bett gehe, zwitschern schon die Vögel. Änder aber auch nichts daran, dass ich trotzdem um 10h00 wieder am Schreibtisch sitze. Ich arbeite so durch den Tag. Ansonsten passiert nichts Spannendes. Irgenswann machen der RB und ich eine Essensplan und später gehen wir zusammen einkaufen. Dann kochen wir schnell, denn der RB muss um 20h00 arbeiten.

Das ist schon ein bisschen lustig, ihn bei der Arbeit zu beobachten. Und dabei zu wissen, wer so alles dabei ist. Ich könnte was auf Twitter leaken, mache ich aber nicht.

Zum Ins-Bett-Bringen lese ich dem Kind Känguruchroniken vor. Und danach probieren der RB und ich Good Omens als neue Serie für uns. Ja, vielleicht könnte das was werden.

Abschottung, Tag 60

Abschottung, Tag 60

(Uff, jetzt steht da eine 6 vorne.)

Ich gehe zu spät ins Bett und schlafe dann zu wenig. Das ist nicht schlau, aber irgendwie komme ich nicht aus der Spirale. Es ist so viel Arbeit derzeit, dass ich halt irgendwann nochmal sowas wie Freizeit haben will. Und das geht dann halt nur abends bzw. nachts, weil abends ja auch noch arbeite.

Es ist echt viel Arbeit. Viel zu viel Arbeit. Das Kind geht total unter. Ich schaffe es gerade so, ab und zu bei ihm reinzuschauen und zu fragen, ob er Hausaufgaben gemacht hat. Ich lasse ihn viel zocken. Ich gerate an mein Limit. Und es hat nix mit der Abschottung zu tun, sondern einfach mit zu viel Arbeit. Am späten Nachmittag geht wieder mal nichts mehr und ich muss mich hinlegen. Der RB kümmert sich ums Essen.

Eine e-Mail kündigt an, dass das Kind ab morgen wieder Rugby-Training hat. Naja, zumindest in Teilen: Lauf- und Konditionstraining sowie Passübungen. Die Regelungen drumherum sind sehr klar und so habe ich ein gutes Gefühl, das Kind wieder zum Training zu schicken.

Nach dem Essen muss ich wieder arbeiten. Wieder bis bis spät in die Nacht, weil Dinge einfach fertig werden müssen.

Achach, ich freue mich, wenn die Woche rum ist.

Abschottung, Tag 17

Abschottung, Tag 17

Liebes Tagebuch,

heute war kein guter Tag. Diese Kack-Zeitumstellung und dass ich gestern nicht draußen war, führten dazu, dass ich nicht schlafen konnte. Ich meldete den Kolleginnen, dass ich erst später arbeiten könne. Aber in dem Tag war der Wurm drin. Ich war unkonzentriert, inspirationslos. Am späten Nachmittag schlief ich sogar ein. Da kochte der RB schon. Auch das Kind hing durch. Er musste heute keine Schulaufgaben machen.

Das Spannendste bis dahin war, dass der RB ebenfalls falsch über die Gültigkeit von Internetbriefmarken aufgeklärt wurde und die Post die Annahme zweier Briefe verweigerte zwei Briefe von mir nur gegen Neufrankierung annehmen wollte. Tjanun, wofür gibt es Briefkästen.

Abends kamen dann aber die Lebensgeister zurück. Nach einem virtuellen Mädelsabend küsste mich sogar noch die Muse für den Text, dessen Deadline wie ein Damoklesschwert über mir hing.

Mal sehen, wie morgen wird.

B.

Verpuzzlet

Verpuzzlet

Um 21h00 kam das Kind mit einem 1000-Teile-Puzzle. Um 21h30 ging er freiwillig Zähne putzen und ins Bett und ließ mich mit dem Puzzle alleine.

Tschüüüüüüssss.

Hmpf

Hmpf

Mir ist immer noch nicht nach Bloggen. Mich bewegen und frustrierten die EU und Hanau weiterhin.

Hoffentlich schaffe ich es morgen nach Hanau.

Die Arbeit nervt mich auch gerade. Trotz HomeOffice wird die To-Do-Liste nicht kürzer.

Bislang steckt der Wurm in diesem Jahr.

Seuchenschleudern

Seuchenschleudern

Diese ICE-Klimaanlagen sind des Teufels. Genau genommen Seuchenschleudern. Auf jeden Fall bin ich angeschlagen und habe den ganzen Tag im Bett bzw. auf dem Sofa gelegen, gestrickt und genetflixt. Blöderweise zu wenig getrunken.

Die nächsten Tage bleibe ich zu Hause. Wer weiß, was ich mir sonst in der S-Bahn einfangen…

Fünfzehn

Fünfzehn

Rund 15 Kilometer Luftlinie liegen zwischen unserer Wohung und den Tatorten in Hanau, an denen gestern ein Nazi zehn Menschen umgebracht hat.

Der Naziterror wird mehr und kommt näher.

Und machen wir uns nichts vor: Die neun Rassismus-Opfer von Hanau werden nichts am Rechtsruck ändern. Der Mord an Lübcke hat schon nichts in Bewegung gesetzt und auch der Anschlag von Halle ist bereits in Vergessenheit geraten.