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Kategorie: Auf die Schnelle

Auswärtsdienstag

Auswärtsdienstag

Morgens fast einen Autounfall bei 130 auf der Autobahn gehabt. Ich rätsel immer noch, ob es der tote Winkel war, oder ob die Geschwindigkeit des Anderen einfach viel zu hoch war und ich kaum Chance hatte, ihn wirklich zu sehen. Passiert ist nicht. Ich bin dankbar um meine Reflexe.

Produktiven Tag gehabt. Gute Gespräche. Same, same, but different.

Das Kind war erstmal mit einem Klassenkollegen unterwegs. Ausgerechnet das Kind, um das ich mir die meisten Gedanken mache. Das Treffen endete auch etwas komisch.

(Da fällt mir ein, dass ich endlich mal die Adressliste der Klasse fertig machen muss.)

Kartoffel-Pü-Koma.

Erfreulich: Der Schlaf wird besser. Immer noch etwas zu kurz (ist ja jetzt auch schon wieder spät), aber ich bin morgens nicht mehr ganz so gerädert.

Lakritzschnaps ist einfach lecker.

Uiuiui

Uiuiui

Schon wieder so spät. Ich musste noch was arbeiten, nachdem ich heute Nachmittag wichtige(ere) Dinge zu tun hatte wie … Pakete packen, das Kind zum ersten Rugbytraining in der U12 schicken, duschen, was verstecken, Matratze übergeben,  Klamotten aussortieren, das kind vom Training abholen und vor dem Unwetter schnell nach Hause fahren, lecker essen*, kurzfristig tot auf dem Sofa liegen, mit dem Kind wichtige Gespräche vor dem ersten Schultag führen, mich auf Twitter unterhalten…

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* Hackfleischtomatensuppe 😛

Motivation

Motivation

Meine Mutter freut sich – und ich mich auch: Mein Vater ist zu Späßen aufgelegt und kann diese auch kommunizieren*. So verkündete er wohl, dass er unbedingt zum Friseur müsste. Seine Haare seien mittlerweile so lang, dass er Angst habe, wie Boris Johnson auszusehen.
Hihi, allerdings ist mein Vater sehr weißgrau, also weit entfernt von rotblond und ein totes Eichhörnchen trägt er auch nicht auf dem Kopf.
Vor dem Apoplex hätte er sich sicherlich intensiv über Johnson und dessen Unfähigkeit für alles ausgelassen. Schön, dass er sich weiterhin fürs aktuelle Weltgeschehen interessiert.

Heute ein sehr schönes berufliches Kompliment bekommen: „Ich habe extra darum gebeten, dass Sie den Text schreiben. Sowas wie beim letzten Text** möchte ich nicht noch einmal erleben.“

Das Arbeiten fällt bei der Hitze doch recht schwer. Dabei mache ich schon BettOffice im verrammelten Schlafzimmer. Und überhaupt ist es ja durchaus deutlich kühler in der Wohnung als draußen. Aber trotzdem denke ich sehr träge. Wenigstens kann ich mich abends dazu aufraffen, nochmal zu arbeiten. Sonst würde das alles noch zäher gehen.

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* Für die neuen Leserinnen: Mein Vater hatte vergangenes Jahr einen Schlaganfall und leidet seitdem unter Aphasie.

** Selbstverständlich nicht von mir geschrieben.

Einigung

Einigung

Für den RB und mich ist es nicht so einfach, uns auf einen Film zu einigen. Unsere Geschmäcker gehen cineastisch sehr auseinander.

Heute hat das Durchzuchen von Amazon und Netflix fast so lang gedauert wie der Film selbst. Fast. Zumindest gefühlt.

Es wurde „Der Stellvertreter“.

Nicht ganz leichte Kost am späten Abend. Was bleibt ist Innehalten und die Quintessenz:

#NazisRaus