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Kategorie: Auf die Schnelle

Uiuiui

Uiuiui

Schon wieder so spät. Ich musste noch was arbeiten, nachdem ich heute Nachmittag wichtige(ere) Dinge zu tun hatte wie … Pakete packen, das Kind zum ersten Rugbytraining in der U12 schicken, duschen, was verstecken, Matratze übergeben,  Klamotten aussortieren, das kind vom Training abholen und vor dem Unwetter schnell nach Hause fahren, lecker essen*, kurzfristig tot auf dem Sofa liegen, mit dem Kind wichtige Gespräche vor dem ersten Schultag führen, mich auf Twitter unterhalten…

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* Hackfleischtomatensuppe 😛

Motivation

Motivation

Meine Mutter freut sich – und ich mich auch: Mein Vater ist zu Späßen aufgelegt und kann diese auch kommunizieren*. So verkündete er wohl, dass er unbedingt zum Friseur müsste. Seine Haare seien mittlerweile so lang, dass er Angst habe, wie Boris Johnson auszusehen.
Hihi, allerdings ist mein Vater sehr weißgrau, also weit entfernt von rotblond und ein totes Eichhörnchen trägt er auch nicht auf dem Kopf.
Vor dem Apoplex hätte er sich sicherlich intensiv über Johnson und dessen Unfähigkeit für alles ausgelassen. Schön, dass er sich weiterhin fürs aktuelle Weltgeschehen interessiert.

Heute ein sehr schönes berufliches Kompliment bekommen: „Ich habe extra darum gebeten, dass Sie den Text schreiben. Sowas wie beim letzten Text** möchte ich nicht noch einmal erleben.“

Das Arbeiten fällt bei der Hitze doch recht schwer. Dabei mache ich schon BettOffice im verrammelten Schlafzimmer. Und überhaupt ist es ja durchaus deutlich kühler in der Wohnung als draußen. Aber trotzdem denke ich sehr träge. Wenigstens kann ich mich abends dazu aufraffen, nochmal zu arbeiten. Sonst würde das alles noch zäher gehen.

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* Für die neuen Leserinnen: Mein Vater hatte vergangenes Jahr einen Schlaganfall und leidet seitdem unter Aphasie.

** Selbstverständlich nicht von mir geschrieben.

Einigung

Einigung

Für den RB und mich ist es nicht so einfach, uns auf einen Film zu einigen. Unsere Geschmäcker gehen cineastisch sehr auseinander.

Heute hat das Durchzuchen von Amazon und Netflix fast so lang gedauert wie der Film selbst. Fast. Zumindest gefühlt.

Es wurde „Der Stellvertreter“.

Nicht ganz leichte Kost am späten Abend. Was bleibt ist Innehalten und die Quintessenz:

#NazisRaus

Was eine so tut

Was eine so tut

Hin und her und her und hin. Für meine Verhältnisse sehr viel im Auto gesessen. Diskutiert. Standpunkte vertreten. Geschrieben. Mich als Weibchen mit Ahnung von nix präsentiert. Nickerchen gemacht. Viel getrunken. Rad gefahren. Beeren gegessen. Kuchen gebacken. Unter der Hitze gelitten. Dinge geklärt. Puffin-Whisky probiert.

6+1

6+1

Das Kind hat nur noch sechs reguläre Schultage plus den letzten zur Verabschiedung. Vermutlich fällt auch noch ein Tag für Schwimmbad weg und Eis essen gehen sie wohl auch noch mal. Der Drops ist halt gelutscht. Sollen sie die letzten Tage noch genießen.

Ich habe aber auch nur noch 6 Arbeitstag bis zum Urlaub. Den Brückentag habe ich mal mit „frei“ deklariert. In die sechs Tage muss noch einiges rein, aber es ist überschaubar und vieles davon ist tatsächlich „Kleinkram“. Insgesamt wohl noch so 10 Seiten Text.

Mein Zusatz-Großprojekt habe ich heute Mittag abgeschlossen und ich bin durchaus stolz. Das war ein kleiner Kraftakt, aber hat doch ziemlich Spaß gemacht. Nach meinem Urlaub bin ich auch wieder zu solchen Schandtaten bereit. Aber bis dahin darf und muss es ruhig bleiben. Ich habe auch neben dem Job noch genug zu tun bis zum Abflug.

Bunt

Bunt

Das äußere Tagesgefühl sagt entspannt, dass heute Sonntag war. Das innere war immer wieder unruhig, weil bis zum Wochenende bzw. Montag noch einige Dinge erledigt werden müssen, also Arbeitsdinge vor allen Dingen. Da ist der Text, der eigentlich schon längst fertig sein sollte. Da ist das dringende reingeschobene Projekt, das ich jetzt gerade in Kooperation mit dem RB noch einmal ziemlich umgeworfen habe. Und noch diverse andere Projekte. Es ist viel und ich muss morgen unbedingt gucken, womit ich sinnig anfange, damit nichts vergessen gerät.

Ich habe mich aber doch mehr vom äußeren leiten lassen – obwohl ich tatsächlich von der Arbeit geträumt habe – und

  • ausgeschlafen,
  • gefrühstückt,
  • gebacken,
  • yogiert,
  • gekaffeeklatscht,
  • geduscht,
  • geringelpietzt,
  • gepflanzt,
  • gegrillt,
  • gespielt.

Fühlte sich ganz gut an. Irgendwie bunt.