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Kategorie: Auf die Schnelle

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X-32 Tage bis zur zweiten Welle

  • schlecht aus dem Bett gekommen
  • gearbeitet (getauschter FREItag, um Dienstag frei zu haben)
  • schlapp gefühlt
  • Arbeiten vorzeitig beendet
  • über die neuen Docs gefreut

  • Thermometer bestellt
  • eingekauft und gekocht

  • #CorotäneKneipe

X-10 Tage bis zur zweiten Welle

X-10 Tage bis zur zweiten Welle

Long story short: Ich habe von 10h00 bis 21h00 quasi durchgehend gearbeitet. Dann trug ich meine Stunden für diese Woche ein: 160%. Das allein ist schon heftig genug. Doch der „Clou“: Ich habe noch vier To-Dos, die ich machen muss. Denn wenn ich dafür eine Kollegin briefen würde, würde das vermutlich länger dauern als wenn ich es selbst mache.

Urlaubsreif. Sowas von.

Das Kind will weiterhin nicht mit dem Kv sprechen. Des Kindes Haltung zur Aussage von Kv, er habe ein Recht mit ihm zu sprechen und ihn zu sehen, ist sehr sehr eindeutig*. Bei mir hat sich der Kv seit Tagen nicht gemeldet. Ich vermute, dass ich bald Post vom Gericht bekommen werde.

So soll es sein.

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* „… une loi de moi – am Arsch …“

X-7 Tage bis zur zweiten Welle

X-7 Tage bis zur zweiten Welle

Arbeit. Zu viel Arbeit.

Mittags musste ich mal raus. Was anderes machen. Außerdem brauchte das Kind ein Geschenk.

Das Kind war draußen. Bis spät. Das tat ihm gut.

Unsere neuen Sitzmöbelbezüge sind da. Yeah.

Es bleibt bei zu viel Arbeit.

Und wenn es nicht so widerlich, unnötig und energiefressend wäre, wären die Kapriolen des Kv wenigstens eine Abwechslung. Aber es nervt einfach nur.

X-2 Tage bis zur zweiten Welle

X-2 Tage bis zur zweiten Welle

In 6 Monaten ist Weihnachten.

Diese Mittwoche, an denen ich um 9h00 schon die erste Telko habe, sind nicht meine. Und der Rest des Tages war weiter von Arbeit bestimmt. Das Kind hatte Schule. Die Putzhilfe kam. Ich arbeitete draußen. Das Kind fährt zum Rugby. Ich bin so ins Arbeiten vertieft, dass ich vergesse, mich ums Essen zu kümmern. Erst als der RB da ist, gibt es einen Pizzabestellbeschluss. Es ist Sommer und so können wir draußen essen. Und danach auch noch draußen spielen.

Hessisches Fluchmemory

Die Situation mit dem Kv ist noch ungeklärt. Ich warte noch auf den Rückruf der Anwältin. Das Kind will aber weiterhin nicht zum Kv.

X Tage bis zur zweiten Welle

X Tage bis zur zweiten Welle

Ich habe gestern nicht gesagt, dass die Überschriften nun weniger dystopisch werden. 😉

Der Tag bestand aus nicht sonderlich viel, abgesehen von viel Arbeit. Also Arbeit, Telko1, essen, Arbeit, Kind den linken Arm verbinden, Kind in die Schule schicken, Arbeit, Rechtsanwältin anrufen (morgen hoffentlich mehr), Telko 2-4, Arbeit, Kind in Empfang nehmen, Kaffee, Arbeit, Kind zum Rugby schicken (Arm war wieder genesen), mich über den Kv ärgern, mit dem RB das Bernsteinzimmer begutachten, kochen, mit meiner Mutter telefonieren, essen, mit dem Kind kuscheln, Kind ins Bett bringen, Arbeit.

Ich ärgere mich nicht nur über den Kv, sondern auch über unsere Politik. Über Corona-Ghettos, über den Innenminister, über die Schulpolitik (14 Wochen in der Schockstarre über die verzapfte Scheiße in den vergangenen Jahrzehnten bringt hat auch kein vernünftiges Digitalkonzept auf den Weg. Lieber wieder Regelbetrieb. Auf Biegen und Brechen. *kotz*).

Tag 97 seit der Abschottung

Tag 97 seit der Abschottung

Die 100 ist bald geschafft.

Wieder mal ein Tag voll mit Arbeit. Uff. Das Kind kommt zu kurz. Viel zu kurz. Ich habe wieder bis 23h00 am Rechner gesessen.

Der RB war zu Hause, aber so richtig anwesend war er nicht. Er ist auch urlaubsreif. Wir sind alle urlaubsreif.

Nach der Arbeit und dem Vorlesen hat mich noch der Rappel gepackt und ich musste sporteln. Frisch geduscht danach noch schnell das Bett neu bezogen. Wenig fühlt sich so gut an, wie frisch geduscht in ein frisch bezogenes Bett.

Jetzt schnell schlafen. Morgen will ich früh zum Bahnhof und später habe ich meinen ersten Blutspendetermin.

Wieder kein #Blümchenspam.

Tag 96 seit der Abschottung

Tag 96 seit der Abschottung

Ich mag diese Tage nicht. Kurz vor Urlaub wird nochmal alles hochgedreht bzw. ich habe den Anspruch möglichst viel weggearbeitet zu haben, damit meine Kolleginnen nicht zu viel verschlimmbessern abfangen müssen, ohne wirklich im Thema zu sein.

Um 9h30 ging ich an den Schreibtisch und um 23h00 verließ ich ihn. Unterbrechungen waren minimal:

  • Frühstück
  • Wohnung etwas aufräumen
  • Kind zur Schule schicken
  • Die Putzhilfe reinlassen
  • Das Zimmer wechseln, damit die Putzhilfe weiterarbeiten kann
  • Das Kind zum Rugby-Training schicken
  • Mit dem RB überlegen, was wir bestellen
  • Abendessen

Wenigstens ist die Wohnung wieder sauber.

Achja, Muskelkater habe ich vom Geturne am Montag.

Noch nicht einmal mehr #Blümchenspam habe ich zum Posten. Aber ich war ja auch sm Samstag zum letzten Mal außer Hause.

Abschottung, Tag C-XII

Abschottung, Tag C-XII

Ich mag die Zahl der heutigen Tagesnummerierung nicht. Ich kann auch nicht beim Tempomat im Auto vom RB die Achtundachtzig einstellen. Entweder 86 oder 90.

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Der Tag fängt früh an, denn das Kind hat Frühschichtschule. Ich lege mich zwar nochmal kurz hin, als er aus dem Haus ist, sitze dann aber doch um 9h00 am Schreibtisch. Der Tag besteht aus Arbeit. Und die Arbeit besteht wieder mal aus (zu) vielen Telefonaten. Aber wenigstens bekomme ich trotzdem einiges weggearbeitet. Eine Telko nutze ich dafür, den Quicheteig in die Form zu bringen (damit er bis abends ausreichend kühlen kann).

Das Kind kommt nach Hause. Aber vor lauter Arbeit sehen wir uns nicht. Er ist in seinem Zimmer und ich am Schreibtisch.

Irgendwann habe ich genug gearbeitet. Also für heute. Da skypet das Kind mit Oma, also meiner Mutter. Ich klinke mich kurz ein und es endet mit einem Auftrag für mich: Ich soll mein Erbe bestellen. Naja, nicht wirklich, aber meine Mutter braucht einen Wäscheständer und kann sich nicht darum kümmern. Also biete ich ihr an, ihr einen zu bestellen. Aber ich soll einen aussuchen, den ich dann später mal übernehmen werde.

Dann kümmere ich mich um die Quiches. Der RB kommt nach Hause. Wir essen.

Anschließend wurschteln wir so rum und nachdem das Kind im Bett ist, räumen der RB und ich auf, denn morgen kommt die Putzhilfe.

Abschottung, Tag 76

Abschottung, Tag 76

Als ich ins Bett gehe, zwitschern schon die Vögel. Änder aber auch nichts daran, dass ich trotzdem um 10h00 wieder am Schreibtisch sitze. Ich arbeite so durch den Tag. Ansonsten passiert nichts Spannendes. Irgenswann machen der RB und ich eine Essensplan und später gehen wir zusammen einkaufen. Dann kochen wir schnell, denn der RB muss um 20h00 arbeiten.

Das ist schon ein bisschen lustig, ihn bei der Arbeit zu beobachten. Und dabei zu wissen, wer so alles dabei ist. Ich könnte was auf Twitter leaken, mache ich aber nicht.

Zum Ins-Bett-Bringen lese ich dem Kind Känguruchroniken vor. Und danach probieren der RB und ich Good Omens als neue Serie für uns. Ja, vielleicht könnte das was werden.

Abschottung, Tag 60

Abschottung, Tag 60

(Uff, jetzt steht da eine 6 vorne.)

Ich gehe zu spät ins Bett und schlafe dann zu wenig. Das ist nicht schlau, aber irgendwie komme ich nicht aus der Spirale. Es ist so viel Arbeit derzeit, dass ich halt irgendwann nochmal sowas wie Freizeit haben will. Und das geht dann halt nur abends bzw. nachts, weil abends ja auch noch arbeite.

Es ist echt viel Arbeit. Viel zu viel Arbeit. Das Kind geht total unter. Ich schaffe es gerade so, ab und zu bei ihm reinzuschauen und zu fragen, ob er Hausaufgaben gemacht hat. Ich lasse ihn viel zocken. Ich gerate an mein Limit. Und es hat nix mit der Abschottung zu tun, sondern einfach mit zu viel Arbeit. Am späten Nachmittag geht wieder mal nichts mehr und ich muss mich hinlegen. Der RB kümmert sich ums Essen.

Eine e-Mail kündigt an, dass das Kind ab morgen wieder Rugby-Training hat. Naja, zumindest in Teilen: Lauf- und Konditionstraining sowie Passübungen. Die Regelungen drumherum sind sehr klar und so habe ich ein gutes Gefühl, das Kind wieder zum Training zu schicken.

Nach dem Essen muss ich wieder arbeiten. Wieder bis bis spät in die Nacht, weil Dinge einfach fertig werden müssen.

Achach, ich freue mich, wenn die Woche rum ist.