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Autor: Little B.

5. #badventskaffee

5. #badventskaffee

Hatte ich beim ersten Adventskaffee noch große Tassenpanik und auch sonst Stress, lief heute alles recht routiniert ab. Die erste Gästin kam geplant zu Frühstück, dann schickte ich das Kind ins Schwimmbad und wir räumten zu Dritt den Rest. Deutlich vor 14h30 waren wir fertig. Und dann trudelten die vielen tollen Menschen nach und nach ein.

Bilanz des Tages:

  • 43 Menschen aus diversen Lebensbereichen
  • 15 vegetarische, 4 vegane und eine nicht-vegetarische Kekssorte(n)
  • 12 Liter Kinderpunsch
  • 11 Liter Glögg

Schade um und für jede einzelne, die abgesagt hat / absagen musste. Im nächsten Jahr dann hoffentlich (wieder).

Als dann bis auf drei Gästinnen alle weg waren, stand die Frage nach einen guten Konteressen im Raum. Und weil die liebste Frankfurter Gaststätte Küch‘ so kurzfristig keinen Platz mehr für 6 hatte, machte ich schnell – wie schon im letzten und vorletzten Jahr – TomKhaGai-Suppe für 5 Erwachsenen (das Kind bevorzugte das Chili von gestern). Das ist einfach ein tolles Essen nach all dem Süßen.

Was ich (also wir) dieses Jahr erstmals gemacht habe: Eine Spendenkiste aufgestellt. Und ich freue mich, dass wir zusammen 100 Euro an die Amadeu-Antonio-StiftungAmadeu-Antonio-Stiftung spenden können.

Danke an alle, die da waren für den tollen Nachmittag und Abend.

Eng

Eng

Es wurde zum Ende des diesjährigen Backwahns etwas eng, was die Dosen betrifft. Was daran liegt, dass ich für jede Kekssorte eine eigene Dose verwende. Und dieses Jahr brauchte ich 20 Dosen. Dazu kommt, dass ich ein schlechtes Augenmaß habe und die Dosen meist zu groß auswähle. Nun habe ich nur noch dreivier kleine leere Dosen. Gut, gut. Ich muss ja auch noch ein paar Kekspäckchen verschicken.

Um 23h45 machte ich den Ofen aus und holte die nicht veganen Bethmännchen aus dem Ofen. Dann warf ich einen letzten Blick auf mein Keksgehirn, das mich seit vier Wochen begleitet…

… und entsorgte es vorfreudig auf morgen.

Milchmädchenrechnung

Milchmädchenrechnung

Wenn eine – also ich – tagsüber hocheffizient prokrastiniert und sich mit Strickzeug 3 Folgen „The Crown“ reinzieht, später dann noch mit dem Kind dessen liebste Lieblingskekse backt, dann muss eine – also ich – doch eine Nachtschicht einlegen.

Tjanun, ist ja nicht so, als hätte ich es nicht absehen können.

War trotzdem richtig.

Remote

Remote

Wie schön, wenn eine nicht durch die gegen gondeln muss und unnötig Stunden verbrät, sondern statt dessen zu Hause sitzen kann. Und während sie zuhört, kann sie andere Projekte bearbeiten, sich mit dem Mann beschäftigen, Kekse backen, mit dem Kind klären, wie er alleine zu seiner Rugby-Weihnachtsfeier kommt, stricken, ein zurückgekommenes #Pegelwichteln-Paket in Empfang nehmen und direkt wieder zurückschicken, kurz einkaufen gehen, die liebste Freundin kurzfristig empfangen und mit ihr klären, dass sie das Kind am Freitag bespaßt, während ich weihnachtsfeiere.

Besonders stolz war ich auf das Kind am Abend, als sich auf seinem Rückweg herausstellte, dass seine U-Bahn nicht so fuhr wie sie sollte, dass er sich selbstständig per RMV-App darum gekümmert hat, wie er nach Hause kommen kann. Denn als ich des ÖPNV-Problems gewahr wurde und ihn etwas unruhig anrief und schon fürchtete, dass ich ihn mit dem Auto abholen müsse, saß er bereits im Bus und war schon so gut wie zu Hause.

Auch hier: Puh, gut, dass ich zu Hause war und nicht knapp 200 km weit entfernt hinter einem Spiegel hocken musste.

Ein Hoch auf das Internet!

21

21

Am Samstag bekam ich Post. Einen Brief. In diesem wurde mir mitgeteilt, dass ich Mitglied im Deutschen Medienverband sei.

Aha, soso.

Der Deutsche Medienverband ist so eine Art Journalistenverband. Davon gibt es viele und ich bin bereits in einem Mitglied. So als Schreiberling. Denn anders kommt eine nicht an einen Presseausweis.

In dem Brief stand weiter, dass ich ab 1.1.2020 Einzelmitglied sei.

Aha, soso.

Und was war bzw. bin ich bislang?! So genau ist das im Brief nicht definiert. Es sieht nach einer Redaktionsmitgliedschaft aus. Nur gehöre ich keiner Redaktion an. Zumindest nicht aktuell.

Die Redaktion wird im Brief mit „Asta Gießen“ benannt.

Aha, soso.

Jeeetzt kommen wir der Sache etwas näher. Genau muss es „AStA der FH Gießen-Friedberg“ heißen, wobei auch das nicht mehr richtig ist. Denn mittlerweile ist es die Technische Hochschule Mittelhessen. Und ganz genau war auch nicht der AStA die Redaktion, sondern war ich eine kurze Zeit lang Teil des Öffentlichkeitsreferats des AStA und wir (der Kommolitone und ich) haben eine zweiwöchentliche Zeitung für Studierende rausgegeben. Die Redaktion müsste also ganz richtig mit „Sigma“ bezeichnet werden, denn so hieß unsere Zeitung.

Im AStA war ich allerdings nur 1998.

Also vor 21 Jahren.

Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern, dass wir damals eine Mitgliedschaft bei diesem Verband beantragt haben. Und noch weniger kann ich mich daran erinnern, dass ich damals – vor 21 Jahren – einen Presseausweis gehabt habe.

Nun, nach 21 Jahren, hat der AStA Gießen wohl seine Unterlagen und Zahlungen durchforstet und festgestellt, dass ich dort nicht mehr tätig bin. Dass sie aber 21 Jahre lang für mich den Mitgliedsbeitrag gezahlt haben.

Das haben sie im Oktober dem Verband mitgeteilt, der daraufhin tätig wurde, um meine Adresse rauszufinden. Was durchaus eine Leistung ist, immerhin bin ich in den vergangenen 21 Jahren 7 Mal umgezogen. Aber es geht ja darum, Geld zu bekommen. Denn der AStA möchte – verständlicherweise – nicht mehr für mich zahlen. Nun soll ich also selbst.

Aha, soso.

(Das heutige Telefonat mit dem Verband brachte nur wenig Licht ins Dunkel. Ich muss jetzt selbst noch kündigen und auf Kulanz „hoffen“. Ich bin nur bedingt amused, aber gut.)

Sieben*

Sieben*

Na, welches Kind der 1990er denkt nun an den Film mit Brad Pitt? Tjanun, dann bekommt mal schön das Bild mit den Wunderbäumen aus dem Kopf.

Jaaaa, das war fies. Hier also Erfreulicheres: Ich habe heute nicht gearbeitet. Also zumindest bin ich keiner Lohnarbeit nachgegangen. Sondern habe mich in Keksvergnügen gestürzt und habe – tadaaa – sieben Sorten gebacken.

Nun stehen auf meinem Keksgehirnzettel noch 3 Sorten, die einen Backofen benötigen und eine halt ohne.

Und dann können auch endlich alle kommen und die Kekse und den Glögg in Scharen vernichten.

Hach, ich freu mich!

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* gesiebt habe ich heute auch. Jaja, den konnte ich mir nicht verkneifen.

1:1

1:1

Fahrtzeit nach und von Bielefeld und Anwesenheit in Bielefeld halten sich heute die Waage. Das ist okay.

Es war auf jeden Fall gut, da gewesen zu sein. Meinem Papa geht es besser als beim letzten Besuch. Das ist gut. Denn zwischenzeitlich hatte ich Angst, er hätte ob seines Zustands resigniert. Aber heute war er wach und nahm Anteil. War aktiv und wirkte voller Lebensmut.

Meine Mutter erzählte mir, dass sie auf der Anti-Nazi-Demo in Bielefeld am 9.11. war und hat sich fast etwas entschuldigt, dass sie nicht so lange dahin konnte (weil sie meinen Vater nicht so lang allein lassen wollte). Aber ich war gerührt und stolz, dass es ihr so eine Herzensangelegenheit war, Präsenz zu zeigen. Alerta, Mama!

Feierabend

Feierabend

Am Ende eines langen Tages mit einem ersten Telefonat um kurz nach 8h00, Arbeit bis 12h00 – nur unterbrochen vom Duschen – und einem Termin von 12h30 bis 22h00.

Da habe ich mir meinen Feierabend wirklich verdient mit …

… Lakritzschnaps und Vikings