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Autor: Little B.

Zahlen

Zahlen

Zweite Welle: Tag 56

In Anbetracht einiger Projekte, dachte ich, dass ich heute trotz FREItag an den Arbeitsrechner gehen würde.

Aber dann schlief ich erstmal, nachdem das Kind zur Schule aufgebrochen war, aus. Mit Tee im Bett wurde ich wach. Ich war kurz versucht, mich in ein Kanninchenloch zu stürzen im Internet zu verlieren. Dann fand ich das aber nicht so produktiv und zu gerne wäre ich in mein Strick-Kanninchenloch geschlüpft, aber dann besann ich mich: Meine Steuererklärung muss gemacht werden. Und schwubbs, war ich in diesem nicht allzu schönen* Kanninchenloch verschwunden.

Bewaffnet mit Ordnern, Ausdrucken und Kalendern machte ich mich an die Arbeit. Vor lauter Zahlensuchen und -zuordnen vergaß ich zu essen und zu trinken. Nach knapp fünf Stunden war ich ziemlich fertig – mit der Steuererklärung, aber auch so. Mir brummte der Kopf vor Zahlen und der Feststellung, dass ich 2019 zu viel verdient hatte, und natürlich auch, weil ich unterzuckert und segr durstig war.

Am Wochenende muss ich nur noch ein paar Zahlen ergänzen und dann kann muss ich die Erklärung einreichen.

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* Ich finde Steuererklärungen ja eigentlich nicht so schlimm. Aber ich bin sehr froh, dass ich im nächsten Jahr wieder als hauptsächlich Angestellte meine Steuer erklären muss.

Privilegien

Privilegien

Zweite Welle: Tag 54

Ich kann all diese klugen, allgemein gültig formulierten RatSCHLÄGE nicht mehr hören und lesen. Da möchte ich ganz allgemein die Leute schütteln und fragen, ob sie sich selbst zuhören (oder halt lesen, was sie schreiben).

Was im Einzelfall gut geklappt hat oder eine es sich im Einzelfall ausmalt, dass es gut klappen könnte und sicherlich gut nach außen wirkt, hat maximal anekdotische Evidenz. Letztlich beweisen Anekdoten aber nix. Höchstens die Existenz von Glück. Oder von Pech.

Ich – und ja, es muss was heißen, wenn ich mich das frage – frage mich wirklich, mit was für einem Ego eine ausgestattet sein muss, wenn sie jeder, die es hören will oder auch nicht, fröhlich aufmunternd arrogant zuruft: „Eine muss nur wollen.“

Nicht alles, was eine will, kann sie auch. Sei es, weil ihr die Fähigkeiten dazu fehlen oder weil es keine Möglichkeit/Mittel dazu gibt. Und gesetzliche Rahmenbedingungen müssen auch noch eingehalten werden.

Etwas können können hat extrem viel mit Privilegien zu tun. Privilegien, die eine qua Herkunft in den Schoß gelegt bekommen hat oder sich mehr oder weniger hart erarbeitet hat.

Aber egal wie eine zu Privilegien kam, in jedem Fall besteht Unverständnis über das vermeintlich Unvermögen. Entweder weil eine sich nicht vorstellen kann, dass andere nicht so einfach können, wie sie wollen, oder weil eine auf dem hohen „ich habe es doch auch geschafft“-Ross hockt.

Mein kluger, allgemein gültiger Ratschlag an alle, denen mal wieder „eine muss nur wollen“ auf der Zuge liegt:

Checkt eure Privilegien!

Und überlegt, ob und wie ihr der Person helfen könnt, der ihr gerade ihr vermeintliches Unvermögen vor die Füße rotzen wollt. Und wenn ihr das nicht wollt (sic!), dann einfach mal die Klappe halten.

Vegetarisch gefüllte Paprika

Vegetarisch gefüllte Paprika

Zweite Welle: Tag 53

Bereits gestern ist ja der SlowCooker (3,5 Liter) angekommen. Für den fand sich ja wundersamerweise direkt ein Plätzchen in der Anrichte.

Ich nehme das als Zeichen: Der sollte wohl hier einziehen. Oder die? Vielleicht nennen wir das Gerät „Kassiopeia“…

Schon am Samstag bei der Essensplanung hatte ich die fixe Idee, dass das für heute geplante Gericht – vegetarisch gefüllte Paprika – bestimmt gut darin ginge. Ich befragte das Internet nach Rezepten, aber da gab es nur welche mit Hack oder mit Reis/Bulgur. Aber ich hatte was anderes im Kopf:

Zutaten
6 Paprika (2 rote, 2 grüne, 1 gelbe, 1 orange)*
je eine Tasse** rote, gelbe und schwarze*** Linsen
3 Tassen Wasser
200 g Schafskäse
1 kl Dose Pastatomaten
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, gem. Kreuzkümmel, etwas Thymian und Rosmarin

Zubereitung
Linsen und Wasser mischen, Paprika und Kreuzkümmel zugeben, etwas ziehen lassen

Bei den Paprikas die Deckel abschneiden und die Kerngehäuse entfernen, im SlowCooker-Topf platzieren****

Schafskäse zerbröseln und zu den Linsen geben, gut mischen; die Linsen-Schafskäse-Masse in die Paprikas verteilen; dabei etwas Flüssigkeit übrig lassen

Flüssigkeit mit Pastatomaten mischen, mit Salz, Pfeffer, Prise Zucker, Thymian und Rosmarin würzen und über die Paprikas geben

Auf High ca. 4 Stunden garen lassen

 

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* Es geht natürlich auch einheitlich 😉

** eine Mumin-Tasse. Die fassen 300 ml

*** Berglinsen

**** war etwas eng, aber es ging

Fehlerteufel

Fehlerteufel

Zweite Welle: Tag 52

Seit Freitag bin ich – zumindest gedanklich – ständig in meinem Strickkanninchenloch. Diese Decke, der Afghan Hue Shift, zieht mich ganz schön in ihren Bann. Nachdem ich im internet nur Strickanleitungen auf Englisch fand und ich eh nicht so gut mit schriftlichen Strickmustern und auf Englisch schon mal gar nicht zurecht komme, habe ich meine Vorstrickerin gefragt, womit sie sich geholfen hat. Sie empfahl mit zwei Videos: eines, in dem das Grundmuster gut erklärt wird und eines, in dem das Anstricken erklärt wird (beide auf Englisch). So richtig geholfen hat mir vor allem das erste Video.

Aber erstmal die Eckdaten:

  • Es werden 10 verschiedene Farben à 100 g (bzw. rund 200 m Laufweite) benötigt. Damit ich es besser nachvollziehen kann, habe ich mir meine Farben zurecht gelegt und es auch aufgezeichnet.
  • Ich stricke mit einer 5er Nadel.
  • Der Anschlag sind 49 Maschen.
  • Es wird nur rechts gestrickt. Alles weitere im Grundmuster-Video (s.o)
  • Es werden 4 Quadrate à 5×5 „Topflappen“ gestrickt.

Weil ich mit so Maschenmarkierdingsen nicht zurecht komme, muss ich zählen. Zumindest bei den ersten drei vier Doppelreihen. Dann kann eine ziemlich gut sehen, wann sie die Mittelmaschen zusammenstricken muss. Aber natürlich machte ich beim ersten Quadrat Zählfehler, die ich sehr spät erst sah und deswegen ziemlich viel aufribbeln musste.

Fehler 1: check.

Wenn der erste Topflappen das erste Quadrat fertig ist, wird es tricky. Beim Dranstricken müssen ein paar Punkte beachtet werden:

Um an A1 das Quadrat B1 anzustricken, muss ich von 24 Maschen aufnehmen (in Farbe 1 oder B) und dann von der rechten A1-Kante von Ecke zu Ecke 25 Maschen anstricken. (Nächste Reihe dann „verjüngen“, noch eine Reihe in der begonnen Farbe und weiter geht es im Muster.)  Wenn eine beachtet, wie die Diagonale verläuft, kann eigentlich nur ein Fehler passieren: Nach zwei Drittel von B1 sah ich, dass A1 auf links (erhabene Diagonale) lag. Also B1 komplett abribbeln.

Fehler 2: check

Wenn Reihe 1 (von A bis E) fertig ist, wird A2 an A1 drangestrickt. Hier habe ich zunächst – ich war ja noch im Flow – 24 Maschen (mit Farbe B) aufgenommen und dann 25 an der oberen Kante von A1 weitergestrickt. Tja, nur hatte ich wieder nicht darauf geachtet, dass das Strickwerk auf links liegt. Wenigstens fiel es mir schnell auf. Ribbelribbel.

Fehler 2b: check

Dann nahm ich wieder 24 Maschen in Farbe B auf und strickte an der gegenüberliegenden Seite an. Aber auch das ist falsch, da so die Diagonalen nicht parallel gehen.

Fehler 3: check

Um also A2 an A1 zu stricken, müssen 25 Maschen an der oberen Kante von A1 angestrickt werden und dann werden 24 Maschen aufgenommen. Nächste Reihe dann „verjüngen“, noch eine Reihe in der begonnen Farbe und weiter geht es im Muster.

Um B2 in den Winkel von A1 und A2 zu stricken, werden von den beiden offenen Kanten insgesamt 49 Maschen (je Kante 24 + Ecke) aufgenommen (nicht angestrickt!). Ich nehme dafür eine dünnere Rundstricknadel und nehme es auch nicht so genau ob 49 oder 50 Maschen. Fraglich ist aber: Von welcher Seite stricke ich nun. Ich startete zunächst am offenen Ende (Ecke A2), aber dadurch musste ich direkt verjüngen und das sah nicht gut aus.

Fehler 4: check

Ich stricke von der eingeschlossenen Ecke aus zunächst eine Reihe glatt, verjünge in der nächsten Reihe, stricke noch eine Reihe glatt und wechsele dann die Farbe.

Puh, damit sollte ich auch erstmal diverse Fehler gemacht haben, die gemacht werden konnten. Aufpassen muss ich nun, wenn ich das nächste 25er-Quadrat anfange, dass das 25-Quadrat

  • unten rechts bei J1 anfängt und die erste Reihe bis J5 gestrickt wird etc.
  • oben links bei A10 anfängt und die erste Reihe bis A6 geht …
  • oben rechts bei J10 anfängt und die erste Reihe bis F10 gestrickt wird

Ich bin gespannt, wie lange ich brauche, bis die Decke fertig ist. Zum Glück ist es derzeit ja noch warm und sie wird nicht so dringend benötigt.

Nicht hoch hinaus

Nicht hoch hinaus

Zweite Welle: Tag 51

Nachdem das Kind letztens Bouldern ausprobierte, hatte ich überlegt, dass er wenigstens einmal auch Seilklettern ausprobieren könntesollte. Auch dafür gibt es in Frankfurt eine Halle (vom DAV), wo auch Schnupperstunden angeboten werden: Sonntags zwei Stunden im Seil. Und weil dabei eine „Seilschaft“ immer aus drei Personen bestehen soll, habe ich uns kurzerhand zu dritt angemeldet, damit nicht das Kind und ich mit einer unbekannten dritten Person agieren müssen. Sporty Spice Der RB ist ja im Aktivitätsrausch und hatte Bock es auszuprobieren.

Wie so oft am Sonntag fing der Tag später an als geplant. Das Frühstück war sehr ausgedeht. Ich fiel kurz in ein Stricknadelkanninchenloch und dann war es auch schon kurz vor knapp, um loszufahren. Aber für die knapp 4 Kilometer brauchten wir nur 17 Minuten mit dem Rad. Das hätten wir auch mit dem Auto kaum schneller geschafft.

Ich war etwas gereizt, weil das Kind vor Aufregung etwas anstrengend und damit faselig* war.

In dieser Stimmung stellte ich dann vor dee Kletterhalle fest, dass ich mein Portemonnaie vergessen hatte**. Und auch der RB hatte keins mit.

Nun war ich nicht nur gereizt, sondern auch genervt. Aber ich hatte ja mein Handy dabei, das zwei Zahlungsmethoden in sich trägt.

Die Familie vor uns brauchte gefühlt ewig, bis sie geklärt hatte, was sie wollten und ich sah die Zeit für einen Sprint nach Hause davonrinnen.

Als wir dran waren, erklärte ich das Dilemma: Kein Bargeld (eh nicht in ausreichender Höhe im Portemonnaie) und auch keine ec-Karte. Aber ich könnte paypalen oder direkt überweisen. Nein, das ginge beides nicht. Und tja, das wäre nun Pech.

Mal abgesehen davon, dass die Person an der Kasse eh völlig hilflos wirkte, frage ich mich, was mit den Leuten nicht stimmt. Uns hätte das Schnupperklettern zusammen rund 100 Euro gekostet. 100 Euro, die an dem Tag nicht eingenommen werden konnten, weil der Kurs vorab gebucht werden musste und so sicherlich nicht zufällig drei andere Personen unsere Plätze haben einnehmen können. Tja, das ist dann wohl Pech.

Ich war sauer. Auf mich und auf die deutsche Unflexibilät hinsichtlich Zahlungsmethoden. Ich warte ja nur darauf, dass ich eine Ausfallrechnung bekomme, die ich dann – tadaa – überweisen soll.***

Wir fuhren also unverrichteter Dinge zurück.

Das Kind war frustriert und enttäuscht. Und er tat mir sehr leid.

Sporty Spice Der RB war durchs Radfahren gerade warm geworden und wollte sich weiter bewegen. Ich hätte zwar auch den Nachmittag über stricken können, aber befand, dass das Wetter doch besser draußen genutzt werden sollte. Das Kind wollte daddeln.

Und so vereinbarten wir, dass der RB und ich alleine spazieren gingen, das Kind noch eine Weile daddeln konnte, ich ihm dann aber via FamilyLink**** den Saft abdrehen würde und er dann auf den Spielplatz ginge.

In Anbetracht der Zeit spazierten der Mann und ich nur durch Frankfurt.

Ich liebe Frankfurt. Und auch die Hochhäuser. Aber dennoch merke ich, dass mir Teil dieser Stadt sehr fremd (geworden) sind. Zu hip, zu chic, zu posh … gentrifiziert und uniform.

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* Der redet sich eines Tages noch um Kopf und Kragen.

** Es war klar, dass ich es nicht verloren hatte, sondern beim Rucksack umräumen, versehentlich rausgeräumt hatte.

*** Sollte das passieren, würde ich das juristisch klären lassen.

**** Große Liebe für dieses Tool.

Kanninchenlöcher

Kanninchenlöcher

Zweite Welle: Tag 50

Die #CorotäneKneipe ging lang gestern. Das war ganz gut, denn so konnte ich das erste Quadrat (von 100) vom Afghan Hue Shift fertigstellen. Nur ungern kroch ich aus diesem Kanninchenloch ins Bett…

Noch vor dem ersten Tee schlüpfte ich wieder in dieses Kannincheloch holte ich mir, nachdem geklärt war, dass das Kind nicht zum Rugby geht, mein Strickzeug ins Bett und arbeitete weiter an der Decke. Haha, weiter. Ich versuchte, das zweite Quadrat ans erste zu stricken und stellte nach zwei Drittel fest, dass ich einen Denkfehler hatte.

Erster Versuch mit Denkfehler

Also ribbelte ich das gesamte Quadrat wieder ab. Währenddessen brachte mir der RB Tee. (Vielleicht hätte ich den vorher trinken sollen.)

Dann planten der RB und ich das Essen und den Einkauf. Während ich strickte. Versteht sich. Außerdem erwähnte ich bei jedem zweiten Gericht, dass wir das auch im SlowCooker zubereiten könnten. Hihi, noch so ein Kaninchenloch, in das ich gestern gefallen bin. Und dann habe ich doch tatsächlich einen bestellt. Uuups.

Absolut kein Kanninchenloch war ikea am Nachmittag. Ich wollte da aber endlich hin, um die Mülleimersituation in der Küche zu beheben. Herrje, sind Menschen anstrengend. Wir waren sehr froh um unsere FFP2-Masken und auch sehr froh, dass wir zügig durchgehen konnten, weil wir ja wussten, was wir wollten.

Wieder zu Hause retteten wir das Kind vorm Verdursten, gönnten uns einen Paarmoment und kümmerten uns dann um Essen und Mülleimer bzw. Heimwerkerei.

Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Das Essen war lecker und der Spülenunterschrank sieht jetzt auch gut aus.

Fürs Kind (und den RB) gab es Kinoabend mit Addams Familie 2. Ich war auch körperlich anwesend, aber sonst im Kanninchenloch mit Wolle und Nadeln.

FREItag. Wirklich.

FREItag. Wirklich.

Zweite Welle: Tag 49

Yeah, wirklich FREItag inklusive wieder in Bett legen, nachdem das Kind aus dem Haus ist und nochmal schlafen.

Und ich habe wirklich gar nicht in meinen Arbeitsrechner geguckt.

Dafür war ich in Sachen Eskapismus unterwegs: Nachdem Freundin* L. in der Twitter-Kneipe fleißig einen Afghan Hue Shift strickt, ging ich ja mit der Idee schwanger, auch einen zu stricken. Heute holte ich die Wolle**.

Von den Farben 5 und 7 bzw. E und G war nur ein Knäuel da***

Und weil ich gerade bei bestem Sonnenschein eh unterwegs war, löste ich auch gleich die Trinkflaschensituation in diesem Haushalt. Hoffentlich.

Das Kind brauchte eine Flasche für die Schule und der RB eine zum Wandern

Weil es so sehr sommerlich war, grillten wir mal wieder und aßen draußen, bevor die #CorotäneKneipe losging.****

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* Ist „Freundin“ zu vermessen?!

** Weil ich ja etway piensig mit Kunststofffasern bin und Acrylwolle echt ungern verstricke, wird das eine Luxusdecke aus Merinowolle. Für den Materialwert würde ich mir vermutlich nie eine Kolder kaufen.

*** Sind bestellt, aber sollte erstmal reichen.

**** So unter uns: Ich lieb die Crew. Ich mag die Diskussionskultur.

Irritierend

Irritierend

Zweite Welle: Tag 48

Das erste Halbjahr war beruflich von einer Kundin und vielen Projekten für ebendiese völlig bestimmt. Wir arbeiteten auf einen sogenannten Launch hin. Mit Start in meinen Urlaub waren viele Projekte abgearbeitet oder schon weit auf den Weg gebracht. Ein paar sollten erst nach meinem Urlaub begonnen werden.

Nun zeichnet sich ab, dass wir nur noch wenig für diese Kundin machen werden. Sowas passiert hin und wieder im Agenturalltag. Irritierend ist es dennoch, wenn eine, also ich, so intensiv für die Projekte, aber auch mit der Kundin gearbeitet hat. Und nun ist da nichts – also fast nichts mehr.

Das lässt mir das Zeit und Raum für andere Kundinnen und Projekte. Worüber ich mich auch freue. Aber „meine“ Kundin wird mir (ein wenig) fehlen.

Außerdem muss es sich erstmal rumsprechen, dass ich nun Luft habe. Heute hatte ich so viel Luft, dass ich ab 16h00 nichts mehr zu tun hatte und mich ins Wochenende verabschieden konnte. Das war auch irritierend. Aber das Überstundenkonto freut sich.

Morgen dann mal einen echten FREItag. Hoffentlich.

Fehlt nix

Fehlt nix

Zweite Welle: Tag 46

Das Kind war heute zu Hause. Gestern hat er beim Rugby was abbekommen und bei einer Vollbremsung auf der Rückfahrt hat er sich irgendwie den Kopf gestoßen. Er hat einen steifen Nacken und Schmerzen.

Immerhin hat er seine Englisch- und Deutschunterlagen mit, sodass er immerhin kurzfristig beschäftigt war. Ansonsten war der Tag fürs Kind relativ zäh und langweilig. Ich musste ja arbeiten.

Da der RB am Abend außer Haus, sodass das Kind und ich heute Abend die letzten drei Flammkuchenplatten endlich mal verarbeitet haben.

Joah, so viele Carbs, v.a. Weißmehl hatte ich schon lange nicht mehr. Ich sag es mal so: Ein Viertel als Appetiser hätte gereicht. Hätte aber auch nicht satt gemacht.

Das mit dem LowCarb ist schon ganz gut. Mir fehlt auch nichts. Im Gegenteil, die Vorstellung Nudeln und Co zu essen ist mittlerweile ganz schön abwegig.

Glück

Glück

Zweite Welle: Tag 45

Das Kind kam heute recht spät von der Schule. Der Unterricht war um 15h50 zu Ende, aber er war – trotz Fahrrad – erst um 16h15 zu Hause. Dadurch musste er etwas hetzen, um sich rechtzeitig zum Rugby loszukommen. Dann war er aber so zeitig, dass er mich um 16h50 vom Pitch aus anrufen konnte, weil er seinen Zahnschutz vergessen hatte. Glück im Unglück: Ich hatte eine Verabredung im Westend um17h30. Da konnte ich mit dem Rad problemlos kurz am Club vorbeifahren und ihm den Zahnschutz bringen.

Es tat gut, mit dem Rad durch die Stadt zu fahren. Auch die große Runde – 3,5 Kilometer – durch den Grüneburgpark tat gut. Aber besonders gut tat der Grund, warum ich überhaupt 3,5 Kilometer Luftlinie westwärts unterwegs war: Ein Treffen mit Freundin C. Es hat mich sehr gefreut, sie endlich mal wieder zu sehen. Das letzte Mal war Ende Februar.

Ein bisschen wenig Glück hat leider ein lieber Tweep. Daher braucht er dringend Hilfe vom virtuellen Dorf.

Und weil es nicht nur die Heizung, sondern auch das Warmwasser betrifft, ist schnelle Hilfe wichtig. Weitere Infos findet ihr hier.
(Selbst wenn der Spendentopf nicht voll wird, hilft hier wirklich jeder Euro.)