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Autor: Little B.

Shortlist

Shortlist

  • wach geworden und aufgestanden
  • Kind zur Schule geschickt
  • telefoniert
  • Projekt angestarrt
  • telefoniert
  • gelobt worden
  • endlich gefrühstückt
  • Spaß gehabt
  • Kind gesucht
  • Kind gefunden
  • Kleinkram erledigt
  • Projekt bearbeitet
  • mit dem Kind fürs Referat geübt
  • lecker gegessen
  • Sexualkundeunterrichtsthemen diskutiert
  • Sexualkundeunterrichtsunterlagen korrigiert
  • gutes und wichtiges Video* geguckt: https://youtu.be/4Y1lZQsyuSQ
  • entspannt

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* Kennt vermutlich schon jede

Selbermachen

Selbermachen

Generell sind der RB und ich uns einig, dass wir eigentlich gerne eine Putzhilfe hätten. Uneigentlich ist unser Leidensdruck nur temporär so hoch ist, dass wir darüber aktiv sprechen. Aber letztlich halt auch nicht hoch genug, dass wir uns auch aktiv kümmern. Obwohl … ich habe einmal auf einen Aushang reagiert, aber das entpuppte sich als Rohrkrepierer. Tjanun.

Damit das Chaos nicht überhand nimmt, einigten der RB und ich uns vor einiger Zeit auf einen Putzplan. Das hilft, dass wenigstens das Nötigste regelmäßig gemacht wird. Dennoch dachte ich in den letzten Wochen, als es besonders stressig war, wieder vermehrt darüber nach, dass wir hier doch wen bräuchten, der Grund reinbringt.

Seit Freitag ist es allerdings wieder etwas weniger stressig. Ich habe das ganze Wochenende über nicht panisch an meine To-do-Liste für die kommenden Wochen gedacht. Ich habe den Ausflug gestern sehr genossen. Und heute hatte es fast was Meditatives, Wäsche zu falten, das Schlafzimmer aufzuräumen und die Wäsche zu sortieren. Dabei ertappe ich mich bei dem Gedanken: „Ob wer Fremdes mit der gleichen Akribie diese Arbeiten macht? Selbst der RB weigert sich ja, die Handtücher so zu falten, wie mein innerer Monk es braucht.“ Und so hatte es auch durchaus was Entspannendes und Befriedigendes, alles genauso zu machen wie ich es richtig finde.

Am Abend konnte ich dann auch noch genießen, die Burger-Buns selbst zu machen.

Luft

Luft

Den einen plagt die Seuche – diesmal rutscht es direkt in die oberen Atemwege* – mit fiesem Husten. Der andere hat labile Bronchien … äh … ist etwas schwach auf der Brust. Und ich, ich musste dringend raus. Nach der Woche mit Kind zu Hause und viel Arbeit habe ich zwar Tageslicht gesehen, aber mehrheitlich nur durchs Fenster. Also beim Blick von drinnen nach draußen.

Des Nächtens kam mir die Idee: Wir fahren nach Bad Nauheim. Mit dem Zug hin und mit den Rädern zurück.

Wir waren etwas spät wach und ich hatte auch erstmal Kopfschmerzen. Doch dann ging alles schnell: schnelles Frühstück, Spurt über den Markt und Speed-Shopping im Discounter. Danach noch schnelleres Umziehen und Paratmachen der Räder und des Ausflugszubehörs. Dann ganz flott mit den Rädern zum Bahnhof und quasi in der letzten Minute in die anvisierte Bahn gesprungen.

Durchatmen.

Das war auch das Motto in Bad Nauheim. Ziel war das Gradierbau I mit der Atemkammer.

Hintenrum zum Gradierbau III bzw. Ludwigsbrunnen bzw. Café am Ludwigsbrunnen, um uns dort mit Kaffee, Apfelschorle und Kuchen zu stärken. Dann nochmal zum Gradierbau I für eine 2. Runde in der Atemkammer.

Ups, da war es auch schon 17h10 und wir mussten retour. Erst folgten wir der Usa, dann der Wetter und dann der Nidda. Sehr schön – abgesehen von dem Stück auf der Landstraße zwischen Fauerbach und Bruchbrücken, zu dem es keine Alternative gibt.

In Bad Vilbel hatten wir dann 27,5 Kilometer hinter uns. Das Kind hat den > 20er Schnitt gut mitgehalten, war dann aber zurecht k.o.; immerhin war er eine Woche krank.

Abends noch lecker gegrillt mit der Besten und dann noch etwas Gin getestet.

Wir müssten eigentlich öfters so’ne Ausflüge machen.

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* Wobei die Nebenhöhlen ja auch zu den oberen Atemwegen gehören und von da rutscht es halt eine bis anderthalb Etagen tiefer, sodass es klingt, als sei die Lunge total verschleimt.

Entspannt

Entspannt

Dass gerade viel zu tun ist und ich total gestresst bin, wusste ich. Es wird vermutlich auch erst in 2-3 Wochen spürbar besser. Und in 6 Wochen ist Urlaub.

Und so ganz passen Extra-Termine aktuell nicht rein. Aber der Hamam-Gutschein vom RB war nur noch bis Ende des Monats gültig und der RB kann nur vor den Ladenöffnungszeiten, aber es dürfen auch nicht an jedem Tag Männer ins Hamam und so blieb nur heute Mittag. Ich hatte bis kurz vor Termin noch eine Telko (die zum Glück kürzer war als befürchtet) und der Schreibtisch (ja, Schreib- und nicht Esstisch) bog sich unter meiner To-Do-Liste. Aber gebucht ist gebucht und ich wusste und spürte ja auch, dass es mehr als nötig war. Aber so ganz überzeugt, dass ich dabei abschalten würde, war ich nicht.

Aber von Raum zu Raum konnte ich besser an nichts bzw. was anderes als Arbeit denken. Der RB hatte noch Extra-Massage gebucht. Und obwohl da gut an mir geknetet wurde, döste ich fast weg. Ich hätte da noch den ganzen Nachmittag liegen können.

Da sollte aber nochmal gearbeitet werden. Das fiel sehr schwer. Ich hatte leichte Entspannungskopfschmerzen und der Körper wollte ins Bett. Die zwei Projekte für den Nachmittag liefen entsprechend zäh. Als die fertig waren, klappte ich dann auch den Rechner zu.

Um nicht sofort einzuschlafen, ging ich einkaufen, kochte Abendessen für das Kind und mich und aß mit dem Kind. Danach konnte ich mich aber nicht wehren: Ich legte mich hin und …

… schlief ein. In voller Montur, bei an’nem großen Licht.

Ich war dann wohl mal weg. Total entspannt.

Vorfreude

Vorfreude

Heute habe ich mal ebenso einen dreistelligen Betrag für Konzertkarten ausgegeben. Zwar einen kleineren dreistelligen Betrag und auch insgesamt für 6 Konzertkarten. Aber das Fangirl in mir ist zu stark. Und wenn New Model Army tourt, dann muss ich sie sehen und wenn sich ergibt, dass ich sie mehr als einmal sehen kann, dann muss ich das nutzen.

Und so ist nun sicher, dass wir – der RB, das Kind und ich – NMA einmal in Paris* (da hängen auch noch Folgekosten für Reise** und Übernachtung dran) und einmal in Frankfurt sehen werden. Noch liebäugel ich ein bisschen mit Stuttgart.

Aber die Vorfreude auf die beiden Konzerte ist schon einmal unermesslich und mindestens genauso groß wie für die Schottlandreise in 6 Wochen und einem Tag (ja, ich zähle***), bei der wir ja auch zu den Puffins fahren werden.

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* Erfreulicherweise hat NMA das Konzert in Paris in die hessischen Herbstferien gelegt.

** Die Reise hätte ich eh machen müssen, um das Kind abzuholen.

*** Es ist gerade so viel zu tun, dass ich tatsächlich mich mit Tagezählen bis zum Urlaub über Wasser halte motiviere.

Lagerkoller

Lagerkoller

Das Kind war heute den dritten Tag krank zu Hause. Er ist äußerst verrotzt und hustet fies. Aber sonst ist er fit. Ja, ich kann ihn so seuchenschleuderig nicht in die Schule schicken, aber so langsam geht er mir und sich selbst auch durchaus auf die Nerven, da er unausgelastet höchst unerträglich ist. Dazu kommt, dass ich gerade unendlich viel auf dem Tisch habe und so auch nicht zwischendurch mal zur Abwechslung was mit ihm spielen kann. Ich bin schon froh, dass ich heute mein Rad abgeholt habe und kurz noch leckeres Abendessen besorgt habe. Denn auch das leidet gerade sehr unter dem allgemeinen und insbesondere meinem Stress: Wir haben schon seit den Osterferien keinen Essensplan mehr.

Aber zum Glück ist der Winter vorbei, da kann eine im „Notfall“ ja immer Grie Soß essen. Zudem ist es äußerst meditativ das Pägg’scher durchzugucken.

Grie Soß – heute mal klassisch.
Reißleinen

Reißleinen

Reißleine 1: Heute Nachmittag ging um 17h00 nichts mehr. Irgendwer hatte den Stecker gezogen. Und weil Unmengen Tee oder Kaffee in dem Moment nicht weitergeholfen und sich kontraproduktiv auf den restlichen Tag ausgewirkt hätten, habe ich mich einfach hingelegt. Nach 1,5 Stunden war es dann auch schon viel besser.

Reißleine 2: Beim Projekt nicht vor und zurückzukommen, wird nicht besser, wenn es Termindruck gibt. Einen Text zu überarbeiten, den ich schon zwei Mal angefasst hatte (Rohversion war eh nicht von mir), ist einfach schwierig. Dafür muss mich die Muse küssen. Also eine ehrliche e-Mail an die Kundin geschrieben. Tja, es wird nichts so heiß gegessen, wie die Beratung es serviert.

Das Gute: Aus den beiden Reißleinen wurde dann der rote Faden für den Text. Und der RB funktioniert als Muse ganz gut.

Holzmichel

Holzmichel

Damit nicht nur der RB leidet, erstmal sechs Worte: „Lebt denn der alte Holzmichel noch …“ Ja, damit tyrannisiere ich ihn gerade, weil ich einen Ohrwurm habe. Oh, ihr nun auch, das … äh … tut mir … schon irgendwie … vielleicht leid.

Vermutlich habe ich ganz fiese Kurzschlafeuphorie, wenn auch zum Glück nicht alkoholinduziert. Denn die Nacht war sehr kurz. Der Text, ja, DER Text musste nun endlich fertig werden. Da war es auch ziemlich egal, dass ich gestern nach dem sonnigen Tag am Pitch total k.o. war. So k.o., dass ich mich von 17h00 bis 18h45 erfolgreich hinlegte. Der RB ging (auf ein Konzert). Das Kind ging (mit seinem Vater essen). Und ich ging ins blieb im Bett mit Rechner, schwarzem Tee und meinen Unterlagen und schrieb. Ich ließ das Kind wieder rein, quatschte kurz mit dem KV, verabschiedete den Kv, brachte das Kind ins Bett und schrieb weiter. Ich schrieb immer noch, als der RB um nach Mitternacht nach Hause kam und war auch immer noch nicht fertig, als das Kind kotzhustend gegen 1h00 wach wurde. Das Kind zog in mein Bett um, der RB machte mir noch einen Tee und zog sich in seine Gemächer ins Gästezimmer zurück. Ich schrieb weiterhin und weiter. Das Kind wollte zunächst nicht so recht schlafen, aber zum Glück habe ich keinen allzu harten Anschlag und zudem tippe ich recht flüssig. Das schien dann doch beim Einschlafen zu helfen. Um ca. 2h45 war ich dann endlich fertig. Mit dem Text. Aber dank dem Liter Schwarztee war ich wach und machte noch ein Projekt fertig. Ich bereitete die e-Mails dazu vor und machte dann gegen 4h00 die Augen zu. Um 7h30 klingelte der Wecker. Ich meldete zunächst das Kind krank (das zu dem Zeitpunkt schon im Wohnzimmer verschwunden war) und verschickte dann meine e-Mails. Mit dem Wissen, wie lang meine To-Do-Liste für heute und die Woche insgesamt ist, legte ich mich nochmal für 1,5 Stunden hin. Mit 3,5 Stunden Schlaf bin ich dann doch eher ein Zombie. Aber um 10h00 stand der erste Termin im Kalender (der dann doch platzte, als er schon angefangen hatte), aber die Schlagzahl für heute war hoch und so erledigte ich eins nach dem anderen, hatte eine Telko, arbeite weiter die Projekte ab, telefonierte am späten Nachmittag noch eine Ansprechpartnerin zufrieden.

Das Kind war des Abends auf einmal total kaputt: Schüttelfrost, bellender Husten, Rotz. Womöglich eine Erkältung vom Rugby-Samstag. Ich hoffe einfach nicht, dass es eine verzögerte Reaktion auf die PneumokokkenC-Impfung ist.

Ich brachte das Kind ins Bett. Früh. Schon um 20h00. Dann sortierte ich meine e-Mails, weil es mir heute schon den ganzen Tag über auf den Geist gegangen war, dass ich nichts wiederfand und nutzte die Gelegenheit, noch schnell zwei Jobmails zu beantworten. Eigentlich bin ich ja gegen e-Mail-Versand nach offiziellem „Büroschluss“, aber die e-Mails hatten den erwünschten Effekt.

Dann war aber auch gut und ich tanzte Holzmichel singend um den RB herum. Der wollte die Spülmaschine ausräumen, während es mich überkam und ich unbedingt sofort Schokopudding kochen wollte.

Jetzt dann Holzmichel pfeifend mit Schokopudding und Whiksy aufs Sofa.

Heiser

Heiser

Ich habe ein leichtes Kratzen im Hals. Ich hoffe, aber vor allem glaube ich nicht, dass ich krank werde. Vielmehr habe ich mich heute bei den Rugbyspielen vom Kind heiser geschrien. Es war einfach zu mitreißend, wie gut seine Mannschaft heute gespielt hat. Und obwohl sie alle drei Spiele verloren haben (immer knapp, aber knapp daneben ist halt auch vorbei verloren), haben sie einen total beeindruckenden Kampfgeist an den Tag gelegt. Ich freue mich so für mein Kind, dass er einfach Spaß am Spielen hatte, dass er sich auf seine Stärken besonnen hat, dass er über sich hinaus gewachsen ist. Und ich wünsche ihm, dass er daran auch wächst.*

Ankick zum ersten von drei Spielen.

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* Er hadert zwar nicht mit dem Sport. Rugby macht er wirklich gerne. Aber er hadert oft mit sich und seiner Leistung. Er schaut dann zu sehr auf seine Teamkollegen, was die können. Und er vergleicht sich und dann zieht er sich eher zurück als es einfach zu probieren.