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Monat: Januar 2020

Grauzone

Grauzone

Ich freue mich, dass die ersten Merch-Päckchen schon unterwegs sind. Im Sinne von #WirSindMehr muss #NazisRaus mehr sichtbar sein. Es muss sichtbar sein, dass wir wirklich mehr sind.

Beim Sabaton-Konzert extra einen Button am T-Shirt getragen. Ich mag den Sound von Sabaton sehr und auch die Show war toll, aber mich durchzuckt es dennoch immer wieder ob der Songtexte. Wie verherrlichend sind vermeintlich neutrale Texte über real stattgefundene Kriege? Wie richtig ist es in der heutigen Zeit, keine Position zu beziehen und damit alle Tore offen zu halten? Das Publikum wirkte hier und da doch recht grauzonig. Ich verbuche das Konzert unter guilty pleasure und werde sehr überlegen müssen, ob ich nochmal zu einem Sabaton-Konzert gehen kann.

Apropos Grauzone*: In der Bahn zurück hatte ich meine Mütze mit dem großen petrolfarbenem #NazisRaus-Button auf. Neben mir saß eine Frau. Ihr Partner stand neben ihr im Gang – er hatte gute Sicht auf den Button. Am Bahnhof kam ein Obdachloser in die Bahn und fragte nach Geld. Als er am stehenden Mann vorbei war, sagt dieser: „Hier, die Dame gibt bestimmt was.“ und zeigte mit einer unwirschen Handbewegung an seiner Partnerin vorbei auf mich. Der Obdachlose hatte es nicht mehr gehört. Und ich bin mir auch nicht sichet, ob er das unbedingt sollte. Aber ich sollte es hören. Ich sollte hören, dass er mich als „linke Zecke“ erkannt hat. Ich ging nicht drauf ein, reckt aber den Kopf etwas höher.

Dennoch war ich froh, dass dieses Paar eine Stationen vor mir ausgestiegen ist.

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* Ich bin mir nicht sicher, ob der Typ und die Frau auch auf dem Konzert waren.

Merch

Merch

Endlich sind alle #NazisRaus-Aufkleber und -Buttons da. Also könnt Ihr sie nun bei mir zum Selbstkostenpreis zzgl. Versand bei mir bestellen.

Die Buttons bekommt Ihr einzeln, die Aufkleber im 5er-Pack (natürlich auch 10, 15, 20 etc möglich).

Buttons

 

Aufkleber

 

Bestellungen nehme ich vorzugsweise per e-Mail (siehe Impressum) auf.

Und jeder Cent, der zu viel überwiesen/ gepaypalt wird, geht natürlich an ein Projekt gegen Rechts.

Halbgarer Tag

Halbgarer Tag

Fast meine Lieblingsverbindung in die Landeshauptstadt verpasst.

Krankes Kind zu Hause.

Gemeetet und gemeetet und gemeetet.

Doofe Verbindung zurück erwischt.

Müüüde.

Mit Kind eingeschlafen.

Auf dem Sofa eingeschlafen.

Müde.

Umstellung

Umstellung

Der RB und ich lowcarben wieder. Und es tut ganz schön gut.

Wir haben auch wieder einen Essensplan. So essen wir einfach abwechslungsreicher.

Wir versuchen weniger Plastikmüll bzw. insgesamt weniger Müll zu erzeugen. Milch und Joghurt gibt es nur noch aus dem Glas. Käse nur noch am Stück von der Theke; Gleiches gilt für Uffschnitt und Fleisch. (Hier müssen wir uns aber noch mehr disziplinieren und Frischhaltedosen mitzunehmen.) Für Obst und Gemüse haben wir Netze – sofern erforderlich. Kaffee vorzugsweise im Sitzen oder Stehen aus echtem Geschirr oder halt im Thermobecher. Dank dem Essensplan gehen wir wieder geplanter einkaufen, wodurch keine spontanen Tütenkäufe mehr nötig sind.
Schritt für Schritt werden wir auch Shampoo und Duschzeugs umstellen. (Wobei die Entscheidung für die Haarseife für 2,75 Euro statt 0,55 Euro für das Shampoo in der Plastikflasche eine sehr priviligierte ist.) Wasser und Saft nur noch aus Glasflaschen.

Das erweiterte Monatsticket verführt dazu, es mehr zu nutzen. Autofahrten werden auf ein Minimum eingeschränkt.

Es sind kleine Schritte, die uns nur bedingt fast gar nicht aus der Komfortzone raustreiben.

Aber irgendwo muss eine ja anfangen.

(Und auch wenn nicht alles eine Frage des Geldes iist, so weiß ich aber, dass ich als Alleinerziehende nicht alles davon hätte umsetzen können.)

Schlaf wäre gut

Schlaf wäre gut

Meine Notizen von heute Nacht habe ich nicht angeguckt. Dennoch war die Präsentation gut. Der ganze Termin war gut. Manche Dinge hatten wir (leider) vorhergesehen und so trafen sie auch ein. Egotrips sind halt immer mistiger Mist.

Zu Hause nach einer zähen Rückfahrt zunächst alle begrüßt, in Empfang genommen und wieder verabschiedet.

Kurz ein nicht eingeworfenes Einwurf-Einschreiben aus der Post befreit.

Im Einwurf-Einschreiben waren u.a. DNA-Ohrringe

Dann war auch der letzte Rest Adrenalin verbraucht und die schlechte Nacht forderte ihren Tribut. Ich fiel ins Bett und schlief powernappte anderthalb Stunden.

Jetzt noch auf den RB warten, dann wieder ins Bett.

Sonntags unterwegs

Sonntags unterwegs

Das Kind findet es mindestens so doof wie ich, dass ich heute schon zum Kundentermin fahren musste.

Wenigstens war die Autofahrt okay. Und mit den Kolleginnen ist es auch nett.

Ich muss morgen seit Langem mal wieder präsentieren. Hmhm, ich präsentiere nicht gern. Aber tja, das gehört nun wohl dazu.

Habe mir alles aufgeschrieben, aber ablesen will ich nicht. Klingt auch immer wie … tja … abgelesen.

Wird schon werden.

Hoffentlich.

Freizeitstress

Freizeitstress

Länger geschlafen als geplant.

Eine Stunde gruppengewresteltkuschelt.

Wochenplanung gemacht. Markt und Supermarkt.

Auf unserem Markt gibt es einen Kräuter- und Gewürzstand. Dort besorgte ich Wacholder, Hibiskus und Süßholz für einen ersten Tee-Versuch. (Ingwer soll auch rein, aber den hole ich frisch.) Petroleum haben wir zum wiederholten Male vergessen

Die Haare vom RB mussten noch rasiert werden. Geduscht haben wir auch noch. Das Kind wollte sich nicht vom Tablet lösen. Dennoch nur ein halbe Stunde zu später als gewollt bei „Lautstark gegen Rechts“.

Es ist toll, welchen Zuspruch das Kind dafür bekommt anders zu sein – also anders als viele Kinder in seinem Alter. Obwohl er bei solchen Events ja eigentlich nicht anders ist. Aber dennoch wird es von den Erwachsenen honoriert, dass er dabei ist, dass er die Musik (noch?) gut findet, dass er tanzt und auch dass er sich mit Doc’s, Braces und Polo sehr eindeutig präsentiert. (Ich finde ja auch, dass der midi-Skin sehr niedlich ist.)

2 von 4 gehörten Bands für gut befunden. Bei Band 5 gegangen, da a) das nächste Event rief, b) das Kind unleidlich zu werden drohte und c) recht klar war, dass Band 5 und 6 nicht so ganz unsers sind.
Beim Kind verarzten ist mir die Hose gerissen.

Tschüss, geliebte schwarze Jeans.

S-Bahn verpasst, Taxi genommen. Gegessen, umgezogen, das Kind mit Internet versorgt und dann nur noch zu zweit weiter.

Es ist schon toll, wie einfach eine mit dem ÖPNV auch nachts noch durch Frankfurt kommt.

Gratuliert, getrunken, gequatscht, getanzt.

Eine muss sich nicht lange kennen, um sich verbunden zu fühlen. Und das Schlimmste an einer Depression ist, wenn eine (es weiß und) nichts dagegen unternimmt.

Vielleicht müde

Vielleicht müde

Müde. Fast verschlafen.

Beim bzw. mit dem Friseur mal wieder darüber gestaunt, wie sehr meine Haare in nur 5 Wochen wachsen.

Ein Paket beim falsch bezeichneten Nachbarn angeholt.

Mein Freitag ist ja weiterhin mein (Brotjob-) freier Tag. Eigentlich. Uneigentlich musste ich heute ein Kundentelefonat führen. Aber nur das.

Ein Päckchen entgegen genommen.

Jetzt fehlt nur noch eine Lieferung* und dann könnt Ihr #NazisRaus-Merch bestellen.

Müde.

Die Halbjahrsnoten bzw. AG-Bewertungen stehen fest, ergo waren heute nur sechs Kids da. Tja, haben die anderen zehn Pech gehabt und keinen Slime gemacht.

Den Paketboten im Flur gekreuzt und Paket bei der Nachbarin abgeholt.

Immer noch müde.

Kurz auf einem Kunstevent gewesen. Liebe Freunde getroffen. Kalte Füße bekommen.

Weiterhin müde.

Depeche Mode macht mir immer wieder Gänsehaut.** Die 101 war meine erste CD.

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* runde Aufkleber

** arte zeigt gerade Spirit in the Forest.

Lorem ipsum

Lorem ipsum

Die heutige Fortbildung passte nicht so richtig ins Arbeitspensum, aber interessant war sie trotzdem.

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Mein Tattoo ist ja nicht immer sichtbar. Zudem ist es ja doch recht klein. Weil die Frage nach Button* kam, habe ich mit dem RB zusammen welche gestaltet und produzieren lassen. So an der Mütze ist das Zeichen ja nochmal deutlich.

Immer wieder durchzuckt mich die Frage, ob das jetzt sehr naiv oder sehr mutig ist, zu diesem Statement so sichtbar zu stehen.

Und dann denke ich: Verdammte Hacke, das darf keine Frage des Mutes sein, sondern sollte selbstverständlich sein. (Wobei… wenn es selbstverständlich wäre, müsste es nicht sichtbar gemacht werden…)

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Der RB hat heute einen Termin in unseren gemeinsamen online-Kalender eingetragen. Und weil der Termin so günstig liegt, haben wir nun spontan ein Wochenende in Kiel daraus gemacht.

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* Wenn die Aufkleber dazu auch da sind, dann könnt ihr hier Buttons und Aufkleber zum Selbstkostepreis bestellen.

Film und Fernsehen

Film und Fernsehen

Der RB erkennt in sämtlichen Filmen und Serien andauernd irgendwelche Schnaps- vorzugsweise Whiskyflaschen.

Apropos Schnaps: Ich habe für die Kollegin und mich eine Flasche Lakritzschnaps im Büro deponiert.

Meine cineastische Superkraft hingegen ist es, dass ich die Synchronstimmen zuordnen kann.

Das Kind hat auch eine cineastische Superkraft: der Dramaking… Herrje, es ist echt anstrengend, wie sehr er aus allem ein Drama oder Staatsakt macht. Seine Jammer-und-Klage-Szenen sind wirklich filmreif. Blöderweise ist es nicht mein Genre.