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Kategorie: Alles anders

Lieber Rad

Lieber Rad

Zweite Welle: Tag 58

Seit dem 1. Mai machen wir tatsächlich jedes Wochenende einen Ausflug (davor war ich zwei Mal alleine und einmal mit dem RB und dem Kind unterwegs). Insgsamt haben wir*

  • 191 Kilometer zu Fuß und
  • 93,5 Kilometer mit dem Fahrrad

zurückgelegt. Dazu kommen noch 23,4 Fahrradkilometer und 57 Wanderkilometer im Urlaub.

Den heutigen Ausflug hatte ich ursprünglich als Wanderung geplant. Dann war aber klar, dass das Kind mitkommt und so disponierte ich um und aus 15 Kilometern zu Fuß wurden 30 Kilometer Radtour.

Kurz dachte ich, dass Else uns im Stich gelassen hätte und uns überfüllte Wege rausgesucht hätte. Aber nach dem Abenteuerspielplatz wurde es doch recht leer. Und ich war ob der Strecke auch sehr froh, dass wir mit dem Rad gefahren sind. Zu Fuß wäre die Strecke womöglich etwas langweilig gewesen.

Auf den letzten Kilometer waren beim Kind die Körner schon sehr verbraucht. Da darf er schon meckern, wenn die nicht vorausschauende Mutter vor den letzten zwei Anstiegen nicht dran denkt, das Kind zu einer Banane zu nötigen. Immerhin hatte die Mutter bei Kilometer 5,5 darauf bestanden, den Sattel an des Kindes Rad höher zu stellen. Sehr weise.

Gut war auch, dass wir auf dem Rückweg in der Bahn entschieden hatten, direkt zum gewünschten Restaurant zu fahren. Wir hatten Durst** und wirklich Hunger.

Wie immer lecker im Weida. Gut, dass wir noch draußen sitzen konnten. Bald ist das vorbei.

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* Also ich bin alles davon gelaufen. Der RB hat einmal ausgesetzt, das Kind bislang vier Mal.

** 1,5 Liter Apfelschorle, 2 4er-Bembel und 1,5 Liter Wasser haben wir weggetrunken

Nighter am Nachmittag

Nighter am Nachmittag

Zweite Welle: Tag 57

Ich habe nicht bis in die Puppen ausgeschlafen (trotz langer Kneipe).

Beim Aufwachen war ich aber ausreichend verwirrt und der festen Überzeugung, dass Sonntag sei.

Wir haben keinen Essensplan gemacht und waren auch nicht einkaufen. Verwirrend.

Am Nachmittag machten wir uns schick, denn wir waren zum Grillen bei den Skinheads eingeladen. Und wie so viele Subkulturen gibt es ja auch bei den Skinheads einen Dresscode. Aber während der RB das sehr gerne trägt und sich damit identifiziert, würde ich mich nicht als Renee*/Skingirl bezeichnen. Und das Kind ist ja eh gerade in der Findungsphase. Er mag die Skinheads, weil sie ihn so nehmen, wie er ist. Auch mit Iro, der extra gestylt werden sollte

Ihm tut es so gut, er sein zu dürfen. Keine redet über seine Frisur und wenn dann nur anerkennend und positiv.

Dafür fing ich mir zwei neckende Sprüche, weil ich mein Strickzeug auspackte. Aber was eine denn machen, wenn sie nicht tanzen darf?!

Den Freund, den wir mitgenommen hatten**, umarmte ich zum Abschied. Der zweite Mensch, jenseits vom Kind und dem RB, den ich seit März umarmt habe.***

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* sprich Rinie

** selbstverständlich mit MNS im Auto

*** Ich bin beim Umarmen etwas ambivalent. Wenn beide MNS tragen, weiß ich nicht, wie da was übertragen werden könnte.

Nicht hoch hinaus

Nicht hoch hinaus

Zweite Welle: Tag 51

Nachdem das Kind letztens Bouldern ausprobierte, hatte ich überlegt, dass er wenigstens einmal auch Seilklettern ausprobieren könntesollte. Auch dafür gibt es in Frankfurt eine Halle (vom DAV), wo auch Schnupperstunden angeboten werden: Sonntags zwei Stunden im Seil. Und weil dabei eine „Seilschaft“ immer aus drei Personen bestehen soll, habe ich uns kurzerhand zu dritt angemeldet, damit nicht das Kind und ich mit einer unbekannten dritten Person agieren müssen. Sporty Spice Der RB ist ja im Aktivitätsrausch und hatte Bock es auszuprobieren.

Wie so oft am Sonntag fing der Tag später an als geplant. Das Frühstück war sehr ausgedeht. Ich fiel kurz in ein Stricknadelkanninchenloch und dann war es auch schon kurz vor knapp, um loszufahren. Aber für die knapp 4 Kilometer brauchten wir nur 17 Minuten mit dem Rad. Das hätten wir auch mit dem Auto kaum schneller geschafft.

Ich war etwas gereizt, weil das Kind vor Aufregung etwas anstrengend und damit faselig* war.

In dieser Stimmung stellte ich dann vor dee Kletterhalle fest, dass ich mein Portemonnaie vergessen hatte**. Und auch der RB hatte keins mit.

Nun war ich nicht nur gereizt, sondern auch genervt. Aber ich hatte ja mein Handy dabei, das zwei Zahlungsmethoden in sich trägt.

Die Familie vor uns brauchte gefühlt ewig, bis sie geklärt hatte, was sie wollten und ich sah die Zeit für einen Sprint nach Hause davonrinnen.

Als wir dran waren, erklärte ich das Dilemma: Kein Bargeld (eh nicht in ausreichender Höhe im Portemonnaie) und auch keine ec-Karte. Aber ich könnte paypalen oder direkt überweisen. Nein, das ginge beides nicht. Und tja, das wäre nun Pech.

Mal abgesehen davon, dass die Person an der Kasse eh völlig hilflos wirkte, frage ich mich, was mit den Leuten nicht stimmt. Uns hätte das Schnupperklettern zusammen rund 100 Euro gekostet. 100 Euro, die an dem Tag nicht eingenommen werden konnten, weil der Kurs vorab gebucht werden musste und so sicherlich nicht zufällig drei andere Personen unsere Plätze haben einnehmen können. Tja, das ist dann wohl Pech.

Ich war sauer. Auf mich und auf die deutsche Unflexibilät hinsichtlich Zahlungsmethoden. Ich warte ja nur darauf, dass ich eine Ausfallrechnung bekomme, die ich dann – tadaa – überweisen soll.***

Wir fuhren also unverrichteter Dinge zurück.

Das Kind war frustriert und enttäuscht. Und er tat mir sehr leid.

Sporty Spice Der RB war durchs Radfahren gerade warm geworden und wollte sich weiter bewegen. Ich hätte zwar auch den Nachmittag über stricken können, aber befand, dass das Wetter doch besser draußen genutzt werden sollte. Das Kind wollte daddeln.

Und so vereinbarten wir, dass der RB und ich alleine spazieren gingen, das Kind noch eine Weile daddeln konnte, ich ihm dann aber via FamilyLink**** den Saft abdrehen würde und er dann auf den Spielplatz ginge.

In Anbetracht der Zeit spazierten der Mann und ich nur durch Frankfurt.

Ich liebe Frankfurt. Und auch die Hochhäuser. Aber dennoch merke ich, dass mir Teil dieser Stadt sehr fremd (geworden) sind. Zu hip, zu chic, zu posh … gentrifiziert und uniform.

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* Der redet sich eines Tages noch um Kopf und Kragen.

** Es war klar, dass ich es nicht verloren hatte, sondern beim Rucksack umräumen, versehentlich rausgeräumt hatte.

*** Sollte das passieren, würde ich das juristisch klären lassen.

**** Große Liebe für dieses Tool.

Kanninchenlöcher

Kanninchenlöcher

Zweite Welle: Tag 50

Die #CorotäneKneipe ging lang gestern. Das war ganz gut, denn so konnte ich das erste Quadrat (von 100) vom Afghan Hue Shift fertigstellen. Nur ungern kroch ich aus diesem Kanninchenloch ins Bett…

Noch vor dem ersten Tee schlüpfte ich wieder in dieses Kannincheloch holte ich mir, nachdem geklärt war, dass das Kind nicht zum Rugby geht, mein Strickzeug ins Bett und arbeitete weiter an der Decke. Haha, weiter. Ich versuchte, das zweite Quadrat ans erste zu stricken und stellte nach zwei Drittel fest, dass ich einen Denkfehler hatte.

Erster Versuch mit Denkfehler

Also ribbelte ich das gesamte Quadrat wieder ab. Währenddessen brachte mir der RB Tee. (Vielleicht hätte ich den vorher trinken sollen.)

Dann planten der RB und ich das Essen und den Einkauf. Während ich strickte. Versteht sich. Außerdem erwähnte ich bei jedem zweiten Gericht, dass wir das auch im SlowCooker zubereiten könnten. Hihi, noch so ein Kaninchenloch, in das ich gestern gefallen bin. Und dann habe ich doch tatsächlich einen bestellt. Uuups.

Absolut kein Kanninchenloch war ikea am Nachmittag. Ich wollte da aber endlich hin, um die Mülleimersituation in der Küche zu beheben. Herrje, sind Menschen anstrengend. Wir waren sehr froh um unsere FFP2-Masken und auch sehr froh, dass wir zügig durchgehen konnten, weil wir ja wussten, was wir wollten.

Wieder zu Hause retteten wir das Kind vorm Verdursten, gönnten uns einen Paarmoment und kümmerten uns dann um Essen und Mülleimer bzw. Heimwerkerei.

Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Das Essen war lecker und der Spülenunterschrank sieht jetzt auch gut aus.

Fürs Kind (und den RB) gab es Kinoabend mit Addams Familie 2. Ich war auch körperlich anwesend, aber sonst im Kanninchenloch mit Wolle und Nadeln.

FREItag. Wirklich.

FREItag. Wirklich.

Zweite Welle: Tag 49

Yeah, wirklich FREItag inklusive wieder in Bett legen, nachdem das Kind aus dem Haus ist und nochmal schlafen.

Und ich habe wirklich gar nicht in meinen Arbeitsrechner geguckt.

Dafür war ich in Sachen Eskapismus unterwegs: Nachdem Freundin* L. in der Twitter-Kneipe fleißig einen Afghan Hue Shift strickt, ging ich ja mit der Idee schwanger, auch einen zu stricken. Heute holte ich die Wolle**.

Von den Farben 5 und 7 bzw. E und G war nur ein Knäuel da***

Und weil ich gerade bei bestem Sonnenschein eh unterwegs war, löste ich auch gleich die Trinkflaschensituation in diesem Haushalt. Hoffentlich.

Das Kind brauchte eine Flasche für die Schule und der RB eine zum Wandern

Weil es so sehr sommerlich war, grillten wir mal wieder und aßen draußen, bevor die #CorotäneKneipe losging.****

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* Ist „Freundin“ zu vermessen?!

** Weil ich ja etway piensig mit Kunststofffasern bin und Acrylwolle echt ungern verstricke, wird das eine Luxusdecke aus Merinowolle. Für den Materialwert würde ich mir vermutlich nie eine Kolder kaufen.

*** Sind bestellt, aber sollte erstmal reichen.

**** So unter uns: Ich lieb die Crew. Ich mag die Diskussionskultur.

Eins aus vier

Eins aus vier

Zweite Welle: Tag 44

Ich hatte vier Wanderungen und eine Radtour geplant. Allerdings hatte der RB sein Fahrrad nicht aus der Werkstatt geholt, wodurch die Radtour ausfliel. Eine Wanderung kam wegen zu spät wach nicht infrage. Eine Route war vorrangig kindtauglich, aber das Kind wollte nicht mit. Also blieben noch zwei zur Auswahl. Und auch wenn es reizvoll wäre, die Hohe Straße weiter abzulaufen, war uns doch nach einer Abwechselung. Zudem hatte der RB die Kühkopf-Wanderung geschwänzt, also wurde es die Wanderung auf*in der Knoblauchsaue.

Das Kind war derweil auf dem Spielplatz. Dank FamilyLink konnte ich ihm das Tablet aus der Ferne sperren, sodass er gar nicht auf die Idee kam, sich zu verdaddeln, sondern wie verabredet raus ging. Da war es so gut, dass er erst kurz bevor wir wieder zurück waren nach Hause ging.

Schön, dass wir diesen für alle guten Tag, mit bestem Soulfood beenden konnten.

Grie Soß – heute mit Ofengemüse – geht immer
Anrufe

Anrufe

Zweite Welle: Tag 38

Erster Tag nach der Woche krank. Zum Glück muss ich nicht um 7h00 aufstehen. Das Kund kann wegen KriegsRugbyverletzung nicht zum Schwimmen und muss so erst um 10h00 in der Schule sein.

Ich arbeite so vor mich hin. Um 13h40 klingelt das Telefon. Das private. Die Schule ruft an. Das Kind habe Zahnschmerzen und will nach Hause. Joah, dann halt. Er schafft es aber alleine nach Hause.

Was genau es ist, ist nicht klar. Ich vermute, dass er gerade seine Backenzähne* verliert. Zudem kann er gerade seine Zahnspange nicht tragen. Da ist wohl einiges in Bewegung.

Zum Rugby-Training wollte er trotzdem.

Um 18h25 klingelt mein Handy. Eine Nummer, die ich nicht kenne. Das Kind ist dran (er hat sein Handy nicht mit): Seine Wunde ist erneut aufgegangen. Ich solle ihn abholen. Tja, das ist schwierig: Das Auto ist voll mit Kartons und um diese Zeit dauert der Weg – nur 2,5 Kilometer Luftlinie – mit dem Auto locker 30 Minuten. Ein schlechtes Gewissen habe ich dennoch.

Um 19h15 ist das Kind immer noch nicht zu Hause. Ich bin unruhig und gehe ihm entgegen. Im Park überlege ich noch kurz, ob ich eine Runde drehen soll. Aber denke, dass er mit dem Knie wohl den direkten Weg nehmen wird. Als ich durch den Park durch bin, ist das Kind immer noch nicht zu sehen. Ich schnappe mir einen e-Roller und düse die Strecke weiter. Kurz vorm Trainingsgelände erreicht mich der RB: Das Kind ist zu Hause. „Haben wir uns im Park wohl doch verpasst“, denke ich, drehe um und düse zurück.

Zwischendrin schreibe ich dem RB, dass er dem Kind ausrichten soll, dass ich nicht böse auf ihn bin.

Das ist mir wirklich wichtig. Er hat nichts falsch* gemacht. Zu spät kommen ist ätzend, aber er war a) verletzt und konnte nicht so schnell wie sonst und hatte b) auch kein Handy dabei, um sich zu melden oder dass ich ihn orte. Ergo: Ich muss ihm das Handy irgendwo antackern, damit er es immer bei sich hat.

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* Einer ist schon draußen.

** Er ist etwas länger am Pitch geblieben nach dem Training.

Via regia

Via regia

Zweite Welle: Tag 37

Weil das Kind derzeit dreimal pro Woche Rugby-Training hat, muss er nicht (mehr) mit uns wandern. Und für den RB und mich ist es durchaus schön, auch mal Zeit zu zweit haben. Schließlich sind wir seit 233 Tage zu dritt. Ohne Pandemie wären wir nur 81 % dieser Zeit zu dritt gewesen. Und auch erst seit 20 Tagen wieder zu dritt.

Und nachdem der RB und ich letzte Woche 3,4 Kilometer auf der Hohen Straße gewandert sind, dachten Else und ich, dass wir heute die ersten 5,6 Kilometer dieses alten Handelswegs ablaufen könnten. Wenn wir so weiter wandern, brauchen wir noch ca 73 Etappen bis Leipzig.

Passend bevor es richtig regnet, sind wir wieder zu Hause. Wir kochen und aus den unterwegs gepflückten Pflaumen mache ich Crumble.

Pflaumen-Nuss-Mohn-Crumble
Ausschlafen ist nicht alles

Ausschlafen ist nicht alles

Zweite Welle: Tag 36

Ausschlafen ist toll. Keine Frage. Aber ausschlafen bis 14h00 ist nicht soo toll. Denn zum einen habe ich so 12 Stunden geschlafen und zum anderen habe ich so den halben Tag verschlafen. Und das nervte mich für den Rest des Tages kolossal.

Es nervte mich so sehr, dass ich erstmal bockig im Bett blieb und las und ignorierte auch erstmal das Geschehen in Berlin.

Das Kind hatte sich am Vormittag beim Rugby verletzt. Eine Handteller große Schürfwund ziert nun sein linkes Schienbein. Es sieht echt übel aus, aber es hat ihn wohl nicht daran gehindert weiterzuspielen und sogar einen Versuch zu legen. Dieses Kind ist immer wieder faszinierend. Zumindest konnte er zu Hause mit dieser Wunde nur noch auf dem Bett liegen und daddeln.

Ich las das Buch, das dritte und letzte der Reihe „Friekes Buchladen“, zu Ende. Es lässt mich etwas verwirrt zurück. Seit mehr als fünf Jahren habe ich keinen Kontakt mehr zu meinem jüngeren Bruder. In den drei Büchern habe ich seinen Namen allerdings ziemlich oft gelesen. Das war schon komisch.

Um 19h00 war ich dann auch endlich so weit, dass ich eine Essensliste bis Montag erstellt habe, geduscht bin und mich auf den Weg zum Einkaufen machte.

Und natürlich las ich Infos zu Berlin. Und natürlich regte ich mich auf. Mein 2 Cent dazu:

Nur halb so viel Aufmerksamkeit wie für die Berlin-Demo heute für die Gedenkkundgebung für die Opfer des Hanau-Attentats und gegen den Rassismus wäre fein gewesen.

Dass rassistisch motivierte Morde/Anschläge wie in Hanau, Halle, Wächtersbach aber auch an Walter Lübke durchgeführt werden, liegt auch daran, dass Schwurblerinnen, VT’lerinnen, Rechten und Rechtstoleranten wie heute in Berlin immer wieder und zu viel Raum gegeben wird.

Und die Mischung ist das gefährliche. Jede einzelne Gruppierungen könnte als „Verwirrte“ (Rechte grundlegend ausgenommen) abgetan werden, aber die Masse hat mit „gegen das System“ einen mächtigen kleinen gemeinen Nenner.

Damit werden insbesondere die hochgradig Gewaltbereiten (Rechten) legitimiert, was es immer schwieriger macht, dieser Masse etwas entgegen zu setzen.
Denn die Angst, die viele haben, ist begründet und gerechtfertigt.

Kränker

Kränker

Zweite Welle: Tag 35

Während ich morgens noch dachte, dass es möglicherweise langsam besser würde, wurde ich am Nachmittag eines besseren belehrt: Noch nicht einmal mehr fernsehen ging. Zack, Stecker raus. Hinlegen.

Das Kind hatte immerhin einen schönen Nachmittag mit – tadaaa – ein paar Klassenkolleginnen. „Es war ja auch keiner dabei, der mich nervt“, begründete er den erfreulichen Sachverhalt.

Der RB versorgte mich abends mit Hühnersuppe und – weil ich Gelüste hatte – mit Pommes.

#CorotäneKneipe fand für mich als Hörspiel statt.

Das Kind musste sich zum Vorlesen erneut mit you.tube Rufus Beck begnügen.

Hoffentlich geht es nach diesem „Ich werde sterben“-Tag endlich aufwärts.