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Kategorie: Alles anders

Eingetragene Partnerschaft

Eingetragene Partnerschaft

Seit jeher habe ich eine Bahncard. Ich habe die noch nicht mal während der Pandemie gekündigt. Was zum einen an meiner Bequemlichkeit lag und zum anderen daran, dass sie sich immer Mitte März erneuert. Die Kündigungsfrist ist 6 Wochen (meine ich, ich mag jetzt nicht nachschauen) und Anfang Februar 2020 war Pandemie noch zu weit weg, um an Kündigung zu denken und Anfang Februar dieses Jahres bin ich schon wieder Zug gefahren, sodass ich keine Notwendigkeit für Kündigung sah.

Nun steigen die Spritpreise und das Gegurke mit dem Auto stresst eh. Die Zugfahrten zu meiner Mutter und zurück waren entspannt – trotz Verspätung.

Der RB hatte zeitweise – vor der Pandemie – eine BahnCard. Aktuell nicht mehr.

Auf der Rückfahrt heute – vor 3 Wochen wäre noch schlauer gewesen – fiel mir ein, dass das ja eigentlich unpraktisch ist. Ich recherchierte kurz und dann bogen der RB und ich nach unserer pünktlichen Ankunft in Frankfurt noch kurz ins Reisezentrum ab.

Ich zeigte meine BahnCard, der RB zeigte seinen Perso. Die Partnerschaft wurde akzeptiert und der RB bekam eine Partner-BahnCard zu meiner BahnCard ausgestellt.

Nun werden wir also bei einem Unternehmen der BRD als eingetragene Partnerschaft geführt.

Wenn das nicht kurz vor Ehe ist, was dann?!

Innere Preußin

Innere Preußin

Eigentlich hatte ich ja geplant, dass ich gestern und heute etwas arbeite. Und zwar aus Selbstfürsorge, damit es mir die Arbeitswoche entzerrt.

Aufgrund emotionaler Aufgewühltheit habe ich es aber nicht gemacht. So groß ist meine innere Preußin dann doch nicht. Zum Glück.

Stattdessen habe ich mir gestern Zeit für mich genommen und mich in meine schlechte Laune (schlecht im Sinne von nicht gutgelaunt / optimistisch) fallen lassen. Ich weiß mittlerweile, dass das besser ist als dagegen anzukämpfen. Ich hörte 6 Stunden lang Deine Lakaien. Dabei weinte ich und konnte mich selbst nicht leiden, schwelgte in Erinnerungen und buk Pizza. Dann guckte ich in Teilen zwei Filme mit Anne Hathaway. Dann waren der Tag und ich durch und ich machte sowas wie schlafen (immer schwierig bei emotionaler Anspannung).

Ich wachte so emotional gestresst auf, wie ich eingeschlafen war. Als der Mann wiederkam, nahmen wir uns viel Zeit für- und miteinander. Und auch hier schwieg ließ ich meine innere Preußin nicht zu Wort kommen. Diese Zeit war sehr nötig und sicherlich auch deutlich wichtiger für meine Selbst- bzw. unsere Paarfürsorge als irgendeine Zeitersparnis in der nächsten Woche.

Schreibe ich den Text halt morgen früh zu Ende.

Kacktag

Kacktag

Heute ist ein Kacktag. Auch wenn ich einen Grund klar ausmachen kann, glaube ich, dass es noch mehr Gründe gibt (entbindet aber den bekannten Grund von nichts! Wir müssen reden.).

Ein bisschen fühlt es sich an, als würde ich in eine depressive Episode abrutschen. Vielleicht normal nach der Pandemieanspannung, die dank durchgeimpften Haushalt etwas weniger ist, aber ich bin trotzdem noch vorsichtig. Ich möchte nicht IN Restaurants essen, meide Menschemassen und bin auch weiterhin froh, dass ich im Homeoffice arbeiten kann. Gleichzeitig merke ich, dass es mir nicht (mehr) gut tut, mich so einzuigeln. Die Gradwanderung stresst mich. Und wird auch nicht besser, wenn ich es schaffe, mich aufzuraffen und dann alles auf wackeligen Beinen steht.

Ich hadere mit meiner Kompatibilität mit Menschen.

Der Job wird die nächsten Wochen sehr stressig. Das lässt sich auch nicht ändern. Ich gebe deswegen auch meinen Urlaub für übernächste Woche zurück. Sonst würde es noch stressiger.

Ich bräuchte Urlaub. Nur ich allein. Ich weiß noch nicht, ob ich mir das zugestehen darf. Willkommen in der Frauen- und Mutterfalle.

Bald ist Papas Geburtstag. Der erste ohne ihn. Kurz davor ist der Geburtstag meiner Mutter. Der erste ohne ihn. Das ist komisch. Und ich merke, dass sein Fehlen immer präsenter wird. In der ersten Zeit nach seinem Tod war es gar nicht greifbar, weil es ja gar nicht so unüblich war, dass wir länger nichts voneinander gehört haben. Und durch den Schlaganfall eh schon mal weniger. Aber immer wieder kommen Situationen, wo ich weiß, dass er eine klare, schlaue Meinung gehabt hätte. Sein Blick auf die Dinge fehlt. Und auch wenn er den schon nach dem Schlaganfall nicht mehr so scharf artikulieren konnte, wird mir nun immer bewusster, dass er es auch nie wieder tun kann.

Und dann las ich heute diesen Tweet:

Ich habe mich lange nach der Beerdingung über Dinge geärgert, die schief gelaufen sind: Unsere Bestatterin war ausgesprochen stieselig, unempathisch und unorganisert. Manche Infos mussten wir x-mal nachfragen. Pdfs waren lieblos verdreht eingescannt. So viele Kleinigkeiten, die es so unprofessionell wirken ließen. Auch dass sie an der Beerdigung selbst nicht dabei sein würde, schrieb sie nur per e-Mail. Den Kollegen hatte sie über nichts informiert. Als ich anrief wegen eines Termins zum Sarg bemalen, war er irritiert und machte es noch am Abend vor der Beerdigung möglich. Papa war da schon im Sarg. Auch hatte sie ihm nicht mitgeteilt, dass wir Geschwister den Sarg mittragen wollten. Also muss ich während der Trauerfeier, als alle 6 Sargträger kamen, den Bestatter anzischen, dass wir mittragen wollten. Konnten wir dann noch, war aber ein unnötig unruhiger Moment. Und unprofessionell. Keiner hatte sich Gedanke darüber gemacht, wer wann zum Grab treten darf. Wurde uns auch nicht erklärt, welche Reihenfolge es da geben könnte. Führte dazu, dass Papas Schwester sich fast übergangen fühlte (gut, fühlt sie sich eh öfter mal) und sichtbar unruhig mit den Fußen scharrte. War jetzt kein unmittelbarer Fehler der Bestatterin, aber trotzdem anstrengend. Und was für mich persönlich schlimm war und ist: Der Sarg ist schief ins Grab gelassen worden und Papa hing oder hängt jetzt für seine letzte Ruhe windschief im Sarg. Ich weiß nicht, ob das noch korrigiert worden ist und das beschäftigt mich immer noch.
Was ich davon halten soll, dass wir uns – pandemiebedingt – nach der Beerdigung nicht noch einmal zusammensetzen konnten, weiß ich nicht. Aber ich wäre auch nicht in der Lage gewesen, alle Anwesenden zu ertragen. Zumal sich direkt nach der Beerdigung noch ein dramatischer Moment ergab, der schon aus der Entfernung für mich unerträglich war. Ich weiß, dass dieser Moment natürlich nicht so geplant war, aber Papas Beerdigung war dadurch auf einmal Nebensache und alles unruhig.

Gerade will ich einfach nur mein prä-pandemisches Leben und Papa zurück.

Wandern im Süden

Wandern im Süden

Nachdem wir vor 7 Wochen so lange im Stau steckten, dass wir kurz vor Heidelberg entscheiden musste, dass wir nicht bis hinter Stuttgart fahren, um mit Freundin S zu wandern, versuchten wir es heute nochmal. Es regnete bei uns bei der Abfahrt. 170 Kilometer weiter südlich war es zwar bewölkt, aber es sah nicht nach Regen aus. Die Fahrt war weniger aufregend als beim ersten Versuch. Wobei diese Konzept Autofahren immer weniger meins ist. Dabei bin ich noch nicht einmal gefahren. Nach 2,5 Stunden (schneller geht es nicht, solange noch andere Menschen auf der Autobahn sind) waren wir da und starteten direkt los: große Runde mit Schönbuchturm.

Das war schön. Und ich bin auch stolz auf mich, dass ich den Turm bis ganz oben hoch bin. Die Treppe außen lang haben es ganz schön in sich.

Rückfahrt war dann auch unspektakulär staufei. Zu Hause warteten das Kind und Kassiopeia. Der eine hungrig und die andere mit leckerem Pulled Pork. Schnell noch Kartoffeln in Eve geschmissen, ein Sößchen angerührt und yummy.

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* Die Porgs aus Star Wars gibt es ja nur, weil es Puffins gibt. Denn beim Dreh auf Skelling Micheal waren überall Puffins. Die wohnen da nämlich. Und da sie eher neugierig sind, als dass sie sich zurückziehen, waren immer wieder Puffins im Bild. Und das rausretouchieren sich als (zu) aufwendig gestaltete, wurde auf jeden Puffin ein Porg gerendert.

Plastikfrei(er)

Plastikfrei(er)

Ich komme mir vor wie eine Nachmacherin, dabei war das schon lange geplant, ich war nur von meiner Eingenwilligkeit und Lieferschwierigkeiten ausgebremst.

Der RB hatte sich schon vor einiger Zeit neue Grätschaften zum Rasieren besorgt: Rasierhobel und Rasierseife mit Pinsel*. Um das Rasieren endlich plastikfreier** zu gestalten-. Das erinnerte mich daran, dass ich eigentlich neue Klingen brauche bzw. erinnerte mich daran, dass ich keine neuen Klingen, sondern auch einen Rasierhobel kaufen wollte. Aber gut, dass der Mann schneller war als ich, so konnte ich feststellen, dass mir die anscheinend gängige Grifflänge zu kurz ist. Dazu wollte ich dann auch noch einen Hobel „Made in Germany“. Ich hatte zwar befürchtet, dass es unmöglich wäre, diese beiden Wünsche in einem bezahlbaren Rahmen zu erfüllen, aber ich wurde fündig. Musste halt etwas warten, da das Wunschobjekt vorrübergehend nicht lieferbar war.

Noch unbenutzt, denn ich habe vor der „freien“ Klinge durchaus Respekt.

Wenn ich schon nicht bei meinem Duschgel auf plastikfrei*** umsteigen darf zur Zeit, dann wenigstens schon mal diesen Schritt.

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* mit ohne echten Dachshaaren

** mit ohne echten Dachshaaren ist halt mit echten Polyesterschweinhaaren

*** Dabei liegt hier schon was rum, weil ich so froh war, endlich ein festes Duschgel gefunden zu haben, das nicht nach RoseGurkeKokosMinzeStinkWürg riecht, sondern ganz einfach parfümfrei ist.

Wie ich …

Wie ich …

… mal früh ins Bett wollte, aber als der Mann sich Richtung Horizontale bewegte, gerade feststellte, dass es eine neue Staffel von „The Bold Type“ gibt und ich erstmal 3 Folge weggebingt habe.

Vielleicht werde ich irgendwann mal so schlau wie der Mann und gehe ins Bett, wenn ich müde bin.

Jieper

Jieper

Im Laufe des Nachmittahs entwickelte ich – gefördert von einem Instagrambild – eine großen Jieper auf CurrywurstPommes von Best Worscht.

Ich teilte dem Mann meine Gelüste mit und er war d’accord. Wir wollten uns am Best Worscht treffen.

Ich klärte mit dem Kind, der im Freibad weilte, dass er rechtzeitig da zurück kommen sollte. Während wir das klärten, fing es an zu regnen, was das Heimkommen des Kindes beschleunigte.

Während ich immer hungriger wurde, regnete es sich ein und der Mann wurde auf seinem Weg so nass, dass er nach Hause kommen wollte. Verständlich, änderte aber nix an meinem Hunger. Der schon so weit fortgeschritten war, dass ich nicht mehr in der Lage war, über eine Essensalternative nachzudenken.

Der Mann kam pitschnass, aber es hatte aufgehört zu regnen. Also ließ ich den Mann sich warmduschen und dann gingen wir los. Zum Glück.

Scharf war’s (B+). Lecker war’s. Und es hätte mich heute Abend nichts anderes so glücklich gemacht.

(Und wer nach Frankfurt kommt, der kann ich Best Worscht sehr empfehlen.)

Raus, alles muss raus

Raus, alles muss raus

Normalerweise gehen am Sonntag der RB und ich raus. Aber da der Mann „SchniSchnaSchnupfi, das kleine Rotzodil“ spielt und ich auch etwas angekratzt bin im Hals, blieben wir zu Hause.

Raus musste trotzdem was… Zum Beispiel die tausend T-Shirts (nein, ich übertreibe nicht) vom RB aus meinem Schrank. Dafür räumte ich Kram aus dem einen Allgemeinheitsschrank in den anderen. Ich sortierte die Klamottenkiste durch und nun geht ein großes Paket an MomoxFashion (keine Werbung, das ist ein Fakt), ein großes Paket geht an die Deutsche Kleiderstiftung.

5 Pakete mit Ausgemistetem gehen morgen zur Post. Schön, dass sie noch ein zweites Leben bekommen.

Ein Rugby-Shirt vom Kind wurde direkt heute abgeholt, weitere Rugby-Sachen werden morgen abgeholt. Der alte Aikido-Anzug reist nach Berlin. Meine CDs hatte ich bereits am Freitag aussortiert. Davon behalte ich nur noch meine Die-Ärzte-, The-Busters-, Depeche-Mode- und Deine-Lakaien-Sammlung sowie ein paar einzelne, an denen viele Erinnerungen hängen.

Ein paar Gläser stellten wir raus in den Hausflur. Vielleicht braucht ja eine der Nachbarinnen dringend Sektgläser.

Außerdem sortierte der Mann die Schnapsfächer durch und es flogen einige Sachen raus, weil sie nicht mehr gut waren.* Und nun ist alles wieder aufgeräumt und zwei Regalfächer sind frei.

Ein paar Dinge konnte ich noch nicht unters Volk bringen.**

Hat irgendwer Bedarf? Gerne eine e-Mail an mich.

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* Angebrochner Gin ist wirklich nur begrenz haltbar. Die verlieren schnell ihrer Aromen. Wenn ihr einen (intensiven) Aceton-Geruch wahrnehmt, kippt ihn einfach weg.

** Sind auch bei Vinted und eKA eingestellt.

Livemusik

Livemusik

Die Karten hatten Nummer. Und Formularfelder, in die wir unsere Kontaktdaten eintragen mussten. Beim Einlass wurden 3G überprüft und wenn der Typ am Einlass uns nicht gekannt hätte, hätten wir auch unseren Perso vorzeigen müssen. Das Ticket mit den Kontaktdaten wurde abgeheftet und wir bekamen ein Bändchen mit der Nummer auf der Karte.

Auf den Tischen, an denen wir sitzen mussten, war ein Zettel befestigt, auf dem wir unsere Nummer eintragen mussten. Damit war festgelegt, wo wir uns für den Rest des Tages/Abends hauptsächlich aufhalten müssen.

Das alles „nur“, um mit anderen Menschen mal wieder Livemusik zu genießen.

Aber ehrlich: Kein einziger Schritt davon tat weh. Es war kein Aufwand. Im Gegenteil, das alles wirkt so durchdacht, dass es deutlich zum Sicherheitsgefühl beigetragen hat.

Dafür konnten wir 7 Stunden lang quatschen und vier Bands zuhören.

Ach, wie schön. Wie schön normal…

Neu

Neu

Wenn sich eine 1,5 Jahre in den eigenen vier Wänden verschanzt, dann sieht sie leider auch, was alles in diesen vier Wänden nicht so knall ist. Die Wohnung ist nicht perfekt, aber sie ist für Frankfurter Verhältnisse super. Lage, Größe und Miete sind unschlagbar. Und was ein absolutes Plus ist: unser Balkon (auch wenn wir ihn diesen Sommer nicht so wirklich nutzen konnten. Und mit all dem ist klar: Sollte die Frankfurter Mietblase nicht in absehbarer Zeit platzen, werden wir für immer hier wohnen bleiben. Und wenn wir hier bleiben, können wir auch etwas investieren, damit bestimmte Kleinigkeiten mich uns nicht mehr nerven. Haupt-Nervpunkt, da auch Hauptaufenthaltsort: das Wohnzimmer mit der offenen Küche. Am liebsten hätte ich ja die Küche rausgerissen und neu geplant. Da die Küche aber zu Wohnung gehört und der Vermieter mitsamt Hausverwaltung da keinen Handlungsbedarf sehen, machte ich Überlegungen, wie wir die Situation optimieren können:

  1. Der Kühlschrank: Der Einbaukühlschrank, der zur Küche gehört, ist zu klein für uns. Kühlschrank und Tiefkühlschrank lassen sich nicht getrennt voneinander ausschalten. Das Gemüsefach völlig untauglich. Nach etwas Hin und Her beschlossen, dass wir einen freistehenden Kühlschrank brauchen. Mit ordentlichem Gemüsefach. Etwas gedankliches Möbeltetris und es war klar: Er darf sogar 70 Zentimeter breit sein. Yeah!
  2. Der Herd – also Kochfelder und Backofen: Schon vor einer Weile war die Umluft ausgefallen. Das Ceranfeld funktionierte auch nicht ordentlich.* Ich wollte Induktion und ich wollte einen Backofen mit Backauszügen, Pyrolyse und Auftauprogramm – neben den üblichen Funktionen. Ich verglich diverse Hersteller und stellte fest, dass zwei voneinander unabhängige Geräte nicht nur bezahlbar sind, sondern auch mehr Optionen und Funktionen bieten. Und wenn eine selbst entscheidet und dann online bestellt, kann sie sehr viel sparen.
  3. Platz in der Küche: Wir wohnen in einem Altbau und oberhalb der Oberschränke ist noch sehr viel Platz. Verschenkter Platz. Im Keller hatten wir noch einen Oberschrank, der jetzt den Beginn einer zweiten Reihe ist. Außerdem war da ja noch der Schrank, in dem der Einbaukühlschrank war: Für den habe ich Böden besorgt. Und schwupps haben wir viel mehr Raum in der Küche und können endlich mal in der Wohnung verteiltes Geschirr und die Keksdosen in der Küche unterbringen.
  4. Geschirr: Ich war unser weißes schlichtes Geschirr satt. Ich hatte das damals besorgt, weil ich immer dachte, dass sich weiß am besten mit diverser Deko kombinieren ließe. Mit dem Problem: Ich dekoriere nicht. Herausforderung bei der Beschaffung des neuen Geschirrs: Es soll farbig sein, aber nicht kunterbunt und es soll aus Porzellan und nicht aus Steingut sein. Dank Twitter tatsächlich fündig geworden.
  5. Licht überm Esstisch: In der abgehängten Decke vom Wohn-Esszimmer sind Deckenstrahler eingelassen. Halogen-Deckenstrahler, denen ich ja bereits LED-Leuchtmittel gegönnt hatte. Aber das Licht war funzelig, weil der Abstand zwischen Decke und Tisch über 2 Meter ist und die Strahler nicht direkt über dem Tisch sind.** Und da wir noch einen nicht benutzen Stromanschluss hatten (sogar mit Dimmer), entschlossen wir uns eine Hängelampe für überm Tisch zu besorgen. Es war ein bisschen aufregend, die ca 10 Kilogramm schwere Lampe an der Rigipsdecke zu befestigen. Aber bislang hält’s.
  6. Durch die Einrichtung meiner Arbeitsecke, wurde das „Wohnzimmer“ verkleinert. Dadurch wurde der alte Couchtisch, den ich mal in der ikea-Fundgrube geschossen hatte. Außerdem neigte dieser Tisch dazu zugerümpelt zu werden. Aber holla, es ist nicht sooo einfach einen Couchtisch zu finden, der a) aus Holz b) schlicht c) nicht zu niedrig d) nicht zu tief, aber dafür breit genug ist und nicht eine Niere kostet. Aber wir wurden fündig.
  7. Die Essecke, die aus der uralten Eckbank*** und dem nicht ganz so alten Wangentisch**** meiner Eltern besteht, ist nicht optimal. Also die Eckbank schon, die passt perfekt rein, muss aber mal aufgearbeitet werden. Aber der Tisch nervt. Diejenige, die vor Kopf sitzt, muss breitbeinig sitzen oder haut sich halt die Knie an. Einen neuen Tisch haben wir tatsächlich schon gefunden, aber noch nicht bestellt, weil ich noch darüber nachdenke, ob ich nicht doch meinen Schreiner des Vertrauens frage, ob er mir einen bauen kann.
  8. A propos Schreiner: Papas Schaukelstuhl ist jetzt zur Aufbereitung da. Der Schaukelstuhl ist aus den 1960ern und hat meinen Vater lange begleitet. Bis er mit mir zusammen auszog. Auch wenn er bei mir immer mal wieder nur rumstand, konnte ich mich nicht trennen. Nun ist es an der Zeit ihn wieder hübsch zu machen, damit er einen Ehrenplatz im Wohnzimmer bekommen kann.

Wir haben im Rahmen der ganzen Umbaumaßnahmen auch einiges aussortiert (eKA, Verschenkbox vorm Haus, öffentlicher Bücherschrank, Garage). Der Keller ist auch wieder aufgeräumt (und entrümpelt). Nun müssen noch ein paar Schränke umgeräumt werden – also die Inhalte. Und ich denke darauf rum, ob das Kind einen passgenauen Schreibtisch bekommt, damit der Platz in seinem Zimmer besser genutzt werden kann.

Es wird. Es wird.

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* Eigentlich von Anfang an, was vermutlich daran lag, dass der Herd, den wir 2013 kurz nach unserem Einzug eingebaut bekamen, nicht von einem Elektriker angeschlossen wurde. Denn der Elektriker, der den neuen Herd anschloss, hat eine ganze Weile frickeln müssen, damit alles ordnungsgemäß funktioniert.

** Bzw. der Tisch nicht unter den Deckensports, die waren ja zuerst da.

*** Auf der ich bereits als Kind saß und Kratzer reingemacht habe.

**** Der den ursprünglichen Tisch, der zu der Eckbank gehörte, ersetzen musste, weil ebendieser mal Feuer fing, weil wir einen Adventskranz darauf vergessen hatten, als ich noch nicht soo alt war und seitdem Kerzen ziemlich doof finde.