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Kategorie: Alles anders

Einigung

Einigung

Für den RB und mich ist es nicht so einfach, uns auf einen Film zu einigen. Unsere Geschmäcker gehen cineastisch sehr auseinander.

Heute hat das Durchzuchen von Amazon und Netflix fast so lang gedauert wie der Film selbst. Fast. Zumindest gefühlt.

Es wurde „Der Stellvertreter“.

Nicht ganz leichte Kost am späten Abend. Was bleibt ist Innehalten und die Quintessenz:

#NazisRaus

Müd

Müd

Mittwoch aus dem Urlaub retour und Freitag gleich wieder los ist schon stressig. Und so ganz bin ich auch noch nicht wieder zu Hause angekommen. Also so insgesamt.

Jetzt aber müde.

Ab morgen dann hoffentlich wieder etwas schreibwütiger.

In Bewegung

In Bewegung

Um schlechte Gewohnheiten gar nicht erst wieder einreißen zu lassen, war ich heute ab 13h00 nicht mehr beruflich erreichbar. Denn Donnerstagnachmittag ist mein freier Nachmittag. Joah, ich bin auch erst später aufgestanden als üblich, da ich auch von der einen Stunde Zeitumstellung leichten Jetlag bekomme. So konnte ich heute nicht für das dringende Projekt gebrieft werden, das angeblich diese Woche noch raus muss.

Ich ging also einkaufen und fragte mich, warum ich nicht gesagt hatte, dass ich erst ab Montag wieder verfügbar bin. Denn morgen ist es auch blöd: Das Kind wird abgeholt, sein Koffer ist noch zu packen und der RB und ich fahren später dann nach Saarbrücken.

Nun denn. Egal. Es ist, wie es ist. Und wenigstens war heute Abend noch Konzert, zu dem das Kind erfreulicherweise doch mit wollte. Um 18h00 sah das kurzfristig anders aus. Aber dann hätten zumindest das Kind ich The Movement verpasst.

Urlaub (Tag 10 und 11)

Urlaub (Tag 10 und 11)

 

Draußen hat es sich eingeregnet. Der erste Koffer ist so gepackt, dass er bis Frankfurt nicht geöffnet werden muss. Ein zweiter Koffer wird im Laufe das Abends noch in gleicher Manier vorbereitet, sodass wir für unsere letzte Nacht bei Loch Lomond nur noch einen Koffer aus dem Auto zerren müssen. Wehmut. Aber auch – und vor allem – große Freude über den gelungenen Urlaub zu dritt. <3

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Gestern war ich nach einem Tag mit viel Sonne, Meerluft und Fahrerei am Abend zu k.o. Der JuniorRudeBoy und ich waren am Loch Gruinart, während der RB unbedingt zwei Destillerien besichtigen musste. Tja, selbst schuld! Ich würde sagen: Das Kind und ich haben es definitiv besser getroffen.

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Und heute?! Heute wollten wir (also ich) zum American Monument bzw. in Oa-Naturschutzgebiet und (der RB) zu zwei weiteren Destillerien. Weil es stippelte, als wir endlich loskamen, fuhren das Kind und ich mit zur ersten Destillerie und auch zur zweiten. Damit hat das Kind ALLE aktiven Whisky-Destillerien auf Islay mindestens von außen gesehen. Bei vier hat er heiße Schokolade getrunken. Nach den Ferien wir er dann seinen Reiseführer „Hot Chocolate on Islay“ ausarbeiten.

Morgen früh um 9h45 geht unsere Fähre und am Mittwoch sind wir dann schon wieder zu Hause. *seufz*

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* Und den RB auch

** Nur kurz

*** Bei unserem ersten Date brachte mir der RB eine Mini-Flasche Kilchoman Sanaig statt Blumen mit.

Urlaub (Tag 8)

Urlaub (Tag 8)

(Heute ist auch WMDEDGT?-Tag und da Urlaubsbloggerei eh Tagebuchbloggerei ist, verweise ich an dieser Stelle auch auf Frau Brüllen, bei der sich die ganzen Beiträge sammeln.)

Vom heutigen Tag haben wir

  • zunächst drei Achtel mit Schlafen,
  • dann ein Achtel mit Frühstück, Geld besorgen, Essensplanung und Einkauf,
  • über Nachmittag zwei Achtel im Regen und in Destillerien,
  • den Abend mit Ausruhen, Kochen, Essen, Vorlesen, Gintesten und Planen

verbracht.

Ja, genau: Es hat heute erstmals im Urlaub richtig und lange – also durchgehend – geregnet. Da half auch der Spruch vom Kapitän des Staffa-Bootes nicht: „Wenn einer das schottische Wetter nicht passt, soll sie einfach 20 Minuten warten, dann ist es schon wieder anders.“ Aber irgendwie war der Regen zwar nicht schön, aber zum Glück nicht total kalt und so ließ es sich aushalten. Zumal wir ja anfangs auch immer wieder in irgendwelche Destillerien eingekehrt sind.

Urlaub (Tag 3)

Urlaub (Tag 3)

Wie sagt eine so?! That escalated quickly.

Es war schon klar, dass die ersten vier Tage in dieser Konstellation nicht unbedingt einfach sein würden, aber … hui … es war wohl doch nicht ganz klar, dass gestern, heute und morgen für den RB (also dem war es klar) und seine beiden Mitarbeiterinnen halt Arbeit sein werden. Zwei Destillerien pro Tag ist halt ein tagesfüllendes Programm und da bleibt keine Zeit für Sightseeing.

Dazu kommt noch, dass zwei von uns acht an allem entweder offen mäkeln oder halt ein Gesicht ziehen. Und ich spreche von erwachsenen Menschen. Dass die komplett ihren Stiefel durchziehen (wollen) und keine Rücksicht darauf nehmen, dass dieser Trip für einen Teil halt Arbeit ist, dass das Kind in seinem Alter andere Bedürfnisse hat, dass wir uns alle um das Destillerien-Programm ranken müssen.

Ich möchte auch nicht über die nicht existenten Sinnhaftigkeit von Homöopathie diskutieren.

Es ist ungemein anstrengend, wenn Dinge nicht klar kommuniziert werden und wenn auf ganz konkrete Fragen (Was wollt ihr zum Frühstück?) nicht geantwortet wird, aber dann gemäkelt wird, dass Dinge fehlen.

Ich muss mich auch nicht dafür rechtfertigen, dass der midi-monsieur und ich nach einem Tag nur mit Frühstück, einem Apfel, einer Banane und einem Schokoriegel um 17h00 Hunger haben und essen müssen (vor allem ich, weil ich noch 2 Stunden als Fahrerin vor mir habe), aber dann um 20h00 keinen Hunger mehr (und vor allem Lust) für das gemeinsame Essen haben.

Es nervt auch kolossal, dass das Kind sich rechtfertigen muss, wenn er Schokoriegel essend der Köchin des Abends über den Weg läuft.

Überaus unnötig ist es auch, den Extra-Schlenker auf dem Weg von der letzten Destillerie des Tages nach Hause mit Spitzen zu kommentieren. Das war das Einzige, was wir seit Ankunft explizit fürs Kind gemacht haben. Und es hat noch nicht einmal alles geklappt wie gehofft und das Kind war – zurecht – sehr enttäuscht.

Nur noch morgen.

Am Dienstag geht es weiter.

Und am Mittwoch werden wir die Puffins sehen.

Yeah! Nur noch drei Tage bis zu den Puffins.

Staubig

Staubig

Andere Menschen würde vier Tage vor Reisebeginn rotieren (nagut, habe ich heute kurzfristig auch, als ich die Papier-Schottlandkarte suchte und dabei andere wichtige Dinge wie die ADAC-Karte vom RB fand, aber immerhin auch die Landkarte), wir gehen abends im Staub skanken. Mit Kind.

Alles klar

Alles klar

Wenn ich könnte, würde ich ja schon den Koffer packen, aber das ist doch etwas früh (zumindest für uns). Am Donnerstag muss er allerdings fertig sein und ich muss zwei Koffer zwischen 15 und 18h30 am Flughafen einchecken, denn am Freitag werden das Kind und ich keine Zeit dafür haben.

Dafür haben der RB und ich heute alle Unterlagen ausgedruckt: Mietwagen, Unterkünfte, Fähren und Whisky-Touren. Ich habe für den ersten Abend schon das Restaurant gebucht. Denn Freitagabend könnte es durchaus schwierig werden, für acht Personen Platz zu finden. Insbesondere, wenn ein Kind dabei ist, dass in Schottland ja nicht in alle Lokalitäten rein darf. Außerdem las ich heute erstmalig (ja, erst heute!), dass ich für die Puffin-Tour – habe ich erwähnt, dass wir zu den Puffins fahren werden? – die Bestätigungs-e-Mail (Voucher) noch in die richtigen Tickets umtauschen muss. Am besten am Tag vorher (da kommen wir ja schon an) bis 17h30 (hah, wichtiger Zeitanker, der berücksichtigt werden muss, wenn wir an dem Tag reine Fahrtzeit eh schon 2,5 Stunden haben).

Zusätzlich zu den Einzelunterlagen gibt es noch eine Übersicht, in die ich die wichtigsten Fahrzeiten eingetragen habe, damit wir vor Ort nicht unnötig routieren müssen. Außerdem gibt es eine myMaps, in der alles drin ist, was für uns wichtig sein könnte. Dazu noch ein Tablet, auf dem wir eine Offline-Karte unserer Reiseregion speichern werden. Das hat beim letzten Mal in Schottland bestens bewährt.

Bald geht es los und es wird sicherlich toll.

Geht immer

Geht immer

Es ist und bleibt mein liebstes Frankfurter Museum: das Museum für Kommunikation.

Heute spontan hin und in der neuen Sonderausstellung, Neues und Spannendes über e-Mobilität gelernt:

Dann das Kind eine Stunde in der Werkstatt abgegeben und bevor wir wieder nach Hause radelten, noch gestärkt.

Außerordentlich

Außerordentlich

Ein Stöckchen, das keins sein soll. Oder vielleicht doch?! Zumindest fragt Frau Rabe heute: „Und Ihnen? Geht es Ihnen gut?“ Und auch wenn Frau Rabe und ich uns im offline- und weitestgehend auch im online-Leben duzen, fühle ich mich aufgefordert, die Frage zu beantworten

Als elender Optimistin geht es mit natürlich gut. Mir geht es eigentlich immer gut. Es geht mir auch an Tagen gut, an denen ich schimpfe und meckere, an denen mir irgendwas zu schaffen macht, an denen ich Sorgen habe oder an denen ich gestresst oder traurig bin. In der bislang ätzendsten Phase meines Lebens habe ich täglich Glückstagebuch geschrieben, um mir zu verdeutlichen, dass jeden Tag mindestens eine gute Sache passiert. Dass mein Leben gut ist. Dass Dinge gut werden. Aus dieser Zeit sind die Jahres-Lichtblicke geblieben, mit denen ich das Jahr Revue passieren lassen. Das hilft mir sehr, mich zu hinsichtlich meines Wohlergehens genordet zu halten.

Und heute?! Heute geht es mir auch gut. Sogar außerordentlich gut aus verschiedenen Gründen:

  • Ich habe ausgeschlafen. Fast etwas zu lang, denn ich war um 10h30 wieder etwas matschig.
  • Der RB und ich haben zusammen gefühstückt.
  • BettOffice ist ob der Temperaturen durchaus entspannend.
  • Das Wetter ist großartig.
  • Es entspannt mich durchaus sehr, dass das Kind auf Klassenfahrt ist. Dass morgens keine Frühstücksbox fällig ist und es auch auch am Nachmittag ruhig ist.
  • Ich habe ein Projekt fertig gemacht und direkt Lob dafür bekommen. Und dieses Lob ist auf vielen Ebenen viel wert.
  • Zu einem anderen Projekt hatte ich irgendwann die zündende Recherche-Idee, worauf hin der Text so rausflutscht.
  • Es ist durchaus beruhigend zu wissen, dass es Menschen gibt, bei denen sich eine auch mal Luft machen kann. Hilft ja auch manchmal, damit eine gar nicht erst irgendwelche Grabenkämpfe anzettelt.
  • Ich habe ein To-Do wiedergefunden, bevor es mir auf die Füße fällt. (Wobei ich mir ob des Lobs da nicht so viele Sorgen machen muss.)
  • Der RB und ich waren heute nochmal essen. Koreanisch und es war höchstlecker.
  • Nun sitzen wir mit Wein im Strandkorb und genießen die laue Sommernacht.
  • Ich weiß, dass es dem Kind auf der Klassenfahrt gut geht.
  • Wir sind soweit alle gesund.

Und wie ist es so bei Euch? Wie geht’s? Seid Ihr glücklich oder wenigstens zufrieden?