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Kategorie: BLehrt

Verhandlung(straining)

Verhandlung(straining)

X-60 Tage bis zur zweiten Welle

Ich habe mich heute, nachdem das Kind los zur Schule war, nochmal hingelegt. Immerhin ist FREItag und da darf ich das. Um 14h00 wachte ich erst auf. Da war Schlaf wohl nötig.

Am Nachmittag verhandelten das Kind und ich sein Taschengeld. Seit zwei (oder sogar drei) Jahren bekommt er 2 Euro pro Woche*. Eigentlich. Uneigentlich gab es ab der Schulschließung im März nichts mehr, weil er da ja sein Tablet geschrottet hatte und ich den Neukauf nicht einfach so tragen wollte, ohne dass er es „spürt“.

Nun, fand ich, war es wieder an der Zeit, dass er Taschengeld bekommt. Und ja auch etwas mehr. Ich sagte ihm vor ein paar Tagen, dass er sich überlegen solle, wie viel Taschengeld er gerne hätte. Heute vor der Verhandlung gab ich ihm nochmal einen wichtigen Tipp: „Überleg Dir, was Dein Minimum ist und darauf musst Du was aufschlagen, damit das Runterhandeln nicht weh tut.“ Kurze Bedenkzeit.

„Ich hätte gerne 4 Euro.“
„Pro Monat?! Ja, geht klar.“
„Ey, nein! Pro Woche.“
Ich tue empört: „Wie bitte?! 4 Euro pro Woche? Dann bleibt es bei 2.“
Er muss erstmal lachen.
„Wofür brauchst Du denn so viel Geld?“, frage ich und wir klären, was er von dem Geld kaufen will** beziehungsweise, wofür er es ausgeben darf/muss*** und was er damit nicht bezahlen muss****. Wir rechnen zusammen, was passiert, wenn er zwei Avatar-Comics à 9 Euro pro Monat kaufen will.
„Dann bräuchte ich 5 Euro pro Woche.“
„Aber vielleicht kannst Du Dich ja erstmal auf ein Comic pro Monat beschränken. Dann biete ich Dir 3 Euro pro Woche an.“
„3,50?! Das wäre die Mitte.“
Ich möchte nicht so einen schiefen Betrag wöchentlich auszahlen und bleibe erstmal hart bei 3 Euro.
Er ist damit nicht glücklich und bleibt bei 4.
Ich könnte jetzt sagen: „3 Euro pro Woche. Letztes Wort.“ Er würde es annehmen, aber er soll mit einem guten Gefühl aus der Verhandlung gehen, daher: „Ich biete 15 Euro pro Monat.“
Er rechnet: 4 Euro × 52 vs 15 Euro × 12. 28 Euro sind drei Avatar-Bücher.
„4 Euro pro Woche fände ich trotzdem besser“, sagt er vorsichtig.
„Hm… mein letztes Angebot: 16 Euro pro Monat. Ich zahle es Dir immer am Anfang aus.“
„Ginge auch Mitte des Monats?“
Ich weiß, worauf er hinaus will: „Ich zahle es Dir für August auch rückwirkend aus.“
Seine Augen leuchten.
Handschlag.
Erste Auszahlung.

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* Er hatte damals die Wahl zwischen 2 €/Woche und 8 €/Monat. Blitzschnell rechnete er im Kopf aus, dass eine wöchentliche Zahlung mehr bringt.

** Lego, Avatar-Bücher

*** Lego, Avatar-Bücher, Guthaben für seine Online-Spiele

**** Essen, Kleidung

Hausaufgaben

Hausaufgaben

X-52 Tage bis zur zweiten Welle

Als das Kind zum Rugby-Camp will, schüttet es wie aus Eimern. Kurz drauf auch die Info: Kein Camp heute.

Arbeiten ist gerade aufgrund aktueller Entwicklungen etwas entspannter. Ich arbeite zwar immer noch viel. Bin aber nicht mehr so gestresst.

Mit Sorge beobachte ich die Entwicklungen in den Bundesländern, bei denen die Schule schon wieder angefangen hat. Wie lange geht das noch gut? Bzw. warum geht das hier nicht so gut wie in anderen Ländern?

Möglicherweise liegt es ja daran, dass in D jedes Bundesland ein eigenes Konzept hat haben sollte. Wenn ich sehe und lese, was die Länder sich überlegt haben, dann frage ich mich echt, was in den vergangenen 6 Wochen passiert ist. Denn die Konzepte sind keine. Sie sind ein Witz. Sie berücksichtigen keine aktuelle Erkenntnis der Wissenschaft. Aerosole?! Lüften?! AHA-Regel?! Alles egal. Im Sommer sind Sommerferien, da kann sich natürlich niemand um irgendwas kümmern. Außerdem geht es ja nur um Kinder. Da passiert schon nix. Und außerdem müsste dann ja zugegeben werden, dass das deutsche Schulsystem eine total marode Katastrophe ist.

Ganz ehrlich, wenn unsere Kinder ihre Hausaufgaben so nicht machen würden, wie die Kultusministerinnen und Schulleitungen ihre „Hausaufgaben“ seit März 2020, wäre in vergangenen Schuljahr keine Schülerinnen versetzt worden.

Kritik

Kritik

X-51 Tage bis zur zweiten Welle

Nein, der Tag war nicht schlecht. Das Kind war im Rugby-Camp, der RB arbeiten, die Putzhilfe war da, ich schaffte ein paar Sachen weg.

Abends war wieder #CorotäneKneipe und auch das war wieder schön.

Nicht schön war eine Konversation per e-Mail: Wie ich es hasse, wenn Leute meinen, sie stünden über allem. Die, nur weil sie ein Amt inne haben, meinen, sie könnten alles so gestalten, wie es ihnen passt. Die vor Technikfeindlichkeit triefen, sich nicht um die Erkenntnisse der Wissenschaft kümmern bzw. nicht ernst nehmen. Die dafür gefeiert werden wollen, dass sie sich für das Amt bereit erklärt haben. Es geht nicht darum, in dem Amt etwas zu bewirken. Denn bewirken kann eine in dem Amt nur was, wenn eine auch mal aneckt. Das muss eine aber auch wollen.

Und wenn eine das nicht will, muss sie sich Kritik dafür gefallen lassen. Und von mir gibt es die in der Regel ohne sozialpädagogisches Gesäusel – insbesondere, wenn ich das Gefühl habe, dass mir anders nicht zugehört wird.

X-12 Tage bis zur zweiten Welle

X-12 Tage bis zur zweiten Welle

Verdammte Axt. Wie kann eine denn so dermaßen igorant sein?! Gestern gab es also Zeugnisse. Das Kind brachte drei „amtliche“ Zettel – insgesamt vier bedruckte Seiten – aus der Schule. Und auf keinem einzigen steht auch nur ein einziges Wort über die besondere Situation im vergangenen Halbjahr. Kein einziges verdammtes Wort darüber, dass das Kind sich an 35 Schultagen, die er ausschließlich zu Hause gelernt hat, wirklich bemüht hat. Aufgaben regelmäßig abgegeben hat, sich neue Themen selbstständig erarbeitet hat, trotz fehlendem Feedback* bei der Stange geblieben ist. Nichts. Gar nichts.

Ich bin enttäuscht. Ich weiß nicht, ob das Kind enttäuscht ist. Er hat bei solchen Dingen eh immer so eine negative Grundhaltung.**

Und sauer bin ich auch. Dieses Zeugnis, das so tut als sei nichts gewesen, ist eine Frechheit. Und es ist auch eine Frechheit, dass es die Schulleitung nicht für nötig hielt, noch einen Brief an die Kinder u/o die Eltern zu richten. Ein Brief, in dem die Leistungen der Kinder – und ja auch der Eltern – gewürdigt werden. In dem erholsame Ferien gewünscht werden. In dem erklärt wird, wie es nach den Ferien weitergehen soll. Nichts. Gar nichts.

Das Kind geht auf eine ganztägige Gesamtschule. Und das sehr, sehr bewusst. Sowohl Gesamtschule als auch Ganztag. Denn ich wollte, dass das Lernen vorrangig in der Schule stattfindet. Dass wir unsere Nachmittage und seine – in der Regel wenige – Freizeit nicht auch noch mit Hausaufgaben belasten müssen.

Nun fand an insgesamt 59,5*** Tagen seit der Schulschließung Lernen in häuslicher Umgebung statt. Und so selbstständig das Kind auch ist und – wenn ich ehrlich bin – auch sein muss, so musste ich doch immens viele Aufgaben übernehmen, für die es ausgebildetes Personal gibt. Für die es eine Institution gibt, in denen diese Aufgaben „zu Hause“ sind.

Und so richtig ich die Schulschließung fand und finde, so unverschämt ist es, dass uns Eltern nicht mit einem Wort dafür gedankt wird, was wir geleistet haben. Kein Dank für die Unterstützung. Kein Dank dafür, dass wir Aufgaben übernommen haben, die NICHT unsere sind.****

Ich schreibe hier von der Schule des Kindes. Ich habe gesehen/ gelesen, dass es anderswo besser bzw. anders gelaufen ist. Aber es gibt auch viel zu viele Schulen, an denen es gelaufen ist wie bei uns.

Und es geht mir nicht um die Leistung einzelner Lehrkräfte. Die waren so gut bzw. schlecht, wie sie auch unter „normalen“ Bedingungen gewesen wären.***** Mir geht es hier darum, was von der Schulleitung vorgegeben wird. Ich kann von einem Kollegium kein besonderes Engagement erwarten, wenn es nicht von der Schulleitung vorgelebt wird.

Der Kopf stinkt vom Kopf her. Isso.

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Ansonsten hatten wir heute einen entspannten Tag mit Ausschlafen und Urlaubsvorbereitungen. Alles gemütlich. Für den RB hieß es zwischendurch „Abschiednehmen“.

Meine Nase bestand darauf, dass der RB sich neue Pu’schen kauft

Am Abend gab es dann Zeugnis-Burger.

Zur Vorbereitung auf den Urlaub gab es zweierlei Poutines zu den Burgern

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* Bis heute hat das Kind – die ganze Klasse – zu allen Deutschaufgaben in dieser Zeit KEIN Feedback bekommen. Keine Korrektur. Gar nichts! In Englisch gab es auch keine Korrekturen der eingeschickten Aufgaben.****** In GL gab es blockweise Feedback.******* Nur in Mathe gab es immer sehr zeitnah Rückmeldungen.

** Dieses Kind ist so auf „Enttäuschung“ gepolt, dass er „immer“ vom Schlimmsten ausgeht, um möglichst nicht noch mehr enttäuscht zu werden.

*** 35 Tage während des ausschließlichem Lernens in häuslicher Umgebung + 24,5 Tage, weil das Kind in den letzten 7 Wochen vor den Ferien 3 halbe Präsenztage pro Woche hatte.

**** Überraschungen in die eine oder andere Richtung inklusive.

***** Aber wehe, wir Eltern werden es wagen, uns in die Hoheitsgebiete der Lehrkräfte einzumischen. Wehe, wir versuchen, Lehrkräften ihren Job zu erklären. Nein, liebe Lehrkräfte, ich will euch euren Job nicht erklären. Aber ich will euch mein Kind erklären. Ich will, dass ihr jedes Kind so individuell seht, wie es nun mal ist.

****** Immerhin hat die Englisch-Lehrkraft die Aufgaben immer mit einem (ungelisteten) youtube-Video begleitet.

******* Das hätte wenigstens mal am Anfang erklärt werden können. Aber nachdem klar war, was die GL-Lehrkraft wollte, war es für mich prima. Und immerhin gab es dann umfassendes Feedback.

Seifenersatz

Seifenersatz

Auch wenn die Kinder, die sich für meine AG angemeldet haben, die ganze Zeit auf den großen Knall warten, nehme ich meinen Bildungsauftrag durchaus ernst. Also meinen selbstauferlegten – recht weit gefassten – naturwissenschaftlichen Bildungsauftrag. Und da kann eine, also ich, ja auch mal aktuelle Themen aufgreifen.

Ich fragte die Jungs (es sind keine Mädchen dazu gekommen… schade) also erstmal, was sie denn so in der letzten Woche so beschäftigt hat. Viele riefen „Corona“. Einer meldete sich und sagte etwas leise: „Hanau.“ Ich sah ihn an: „Ja, darüber zu sprechen wäre auch sehr wichtig. Aber das passt hier in die NaWi-AG leider nicht so rein.“ (Ich denke immer wieder, dass dieser Schule auch eine Politik-AG gut täte. Aber verpflichtend für alle…)

Wir sprachen also über Corona. Und natürlich ist es etwas schwierig, mit einer Gruppe Halbstarker über ein etwas ernsteres Thema zu sprechen. Aber ich bekam sie über den Punkt, dass ältere Menschen besonders gefährdet sind und verwies sie auf ihr Oma und Opa, die sie ja wohl kaum in Gefahr bringen wollen. Das zog verhältnismäßig gut. Einer traute sich dann auch zu erwähnen, dass die Schwester Asthma hätte und ja wohl auch besonders gefährdet sein. Genau und all diese Menschen und natürlich auch sich selbst gilt es zu schützen. Doch wie macht eine das am besten?

Den Mundschutz redete ich ihnen schnell aus, bekam aber schnell die Kurve auf Hygiene. Ich war durchaus froh, dass ihnen Händewaschen einfiel. Denn darauf wollte ich hinaus: Meine Idee war, mit den Kindern Händewaschen zu üben. Und zwar so, dass sie auch was sehen. Es gibt Desinfektionsmittel, die unter UV-Licht leuchten. Allerdings ist das Zeug sehr teuer (und zur Zeit schwer zu bekommen) und braucht zudem eine spezielle UV-Wellenlänge. Aber irgendwas mit UV wäre natürlich sehr wirkungsvoll. Ich recherchierte und tadaaa: Es gibt diverse UV-Farben, die mit einfachen UV-Taschenlampen leuchten.

Aufgabe 1: Zeit abschätzen. Ich gab den Startschuss und dann sollten die Kinde die Hand heben, wann ihrem Empfinden nach 30 Sekunden rum waren. Nach 15 Sekunden gingen die ersten Hände hoch, nach 25 Minuten waren alle oben. Ja, 30 Sekunden sind länger als eine denkt.

Aufgabe 2: Die Kids zogen Einmalhandschuhe an und dann gab ich jedem einen kleinen Klecks UV-Farbe in die Hand. Dann sollten sie sich die Hand waschen – quasi. Also die „Seife“ so verreiben, wie sie es halt tun würden. Dann ließ ich die Jalousien runter und ging mit der UV-Lampe rum. Die Farbe leuchtete gut und wir konnten deutlich sehen, wo die Seife Farbe hingekommen war und wo nicht.

Upsi.

Dann erklärte ich ihnen, wie Hände richtig gewaschen werden. Lars macht das im Video auch ganz gut 😉

Aufgabe 3: Nochmal Hände „waschen“ mit einem neuen Klecks Farbe und der Ansage, dass 20-30 Sekunden etwas so lang sind wie zweimal „Happy Birthday“ singen, was zu einer kleinen Kakophonie führte. Dann ging ich wieder mit der UV-Lampe rum und siehe da: Die Farbe war deutlich gründlicher verteilt als beim ersten Versuch.

Dann sprachen wir noch kurz darüber, warum es noch keinen Impfstoff gegen Corona gibt: Es liegt weniger an der Forschung, denn an der klinischen Prüfung. Und für zu Hause gab ich ihnen noch ausgewähltes Infomaterial mit.

Ich hoffe, sie haben wirklich was mitgenommen.

Zahn in Zahn

Zahn in Zahn

Um 9h00 verließ das Kind das Haus Richtung Schule wegen des Tags der offenen Tür ebendort.

Ich duschte, machte mir einen Tee und verließ um 10h00 das Haus um für den Tag der offenen Tür an der Schule des Kindes noch drei Dinge zu besorgen, denn ich solltewollte meine AG vorstellen. Herrje, ist es schwierig, profane Büroklammern zu bekommen.

Um 11h00 kam ich an der Schule an, stellte fest, dass einiges unorganisiert war, richtete mich dennoch ein, organisierte das Unorganisierte provisorisch nach, bis

um 11h20 das Kind zu mir stieß, weil seine Anwesenheit im Demounterricht erledigt war, er aber bis 12h00 Anwesenheitspflicht hatte. Und so half er mir noch bei der Präsentation der Versuche.

Um 12h05 ging er dann los nach Hause, um sich dort fürs Rugby umzuziehen, damit der RB ihn zum Club fahren konnte – inkl. Kinderpunsch und Kuchen -, wo er, also das Kind, um 13h00 sein sollte.

Von dort fuhr der RB direkt zur Schule, wo er um 13h30 ankam, um mit mir Auto gegen Monatsticket zu tauschen. Und um zu knutschen.

Um 14h00 fuhr ich von der Schule kurz nach Hause, um was zu essen und um warme Schuhe anzuziehen, dann aber direkt weiter zum Club. Dort sah ich zwei Spiele von des Kindes Mannschaft und dann war auch da Feierabend.

Als wir um 16h30 zu Hause waren, trafen wir im Hausflur Nachbarn, die wir mit Resten vom Kinderpunsch und Kuchen versorgten. Dann ging das Kind zunächst duschen und danach zocken, während ich #NazisRaus-Bestellungen abzählte und stricke.

Um 18h35 gingen das Kind und ich wieder los, denn wir hatten eine Essensverabredung. Ich hatte noch die (wirklich) gute Idee, auf dem Weg beim Drogeriemarkt vorbeizugehen (sonst wird das morgen nix mit Mount Washmore). Dennoch waren wir pünktlich um 19h00 im Restaurant in der liebsten Frankfurter Küche, wo der RB schon wartete und wir dann zu dritt noch auf zwei weitere kurz warteten.

Aber puh, endlich konnte der gemütliche (und gemeinsame) Teil des Tages beginnen. Und es war in der Besetzung wieder mal sehr nett und im Malepartus gewohnt sehr lecker.

Der lange Tag firderte seinen Tribut und das Kind fiel nach einem Schnitzel ins Koma.
AG, die zweite

AG, die zweite

Das AG-System an der Schule ist nicht ganz schlüssig. Als ich heute zur neuen Runde antrat, fand ich einen Zettel mit 6 Namen drauf. „Ui, kleine Runde“, dachte ich. „Ob sich rumgesprochen hat, dass ich streng bin?!“

Naja, letztlich kann es mir egal sein. Wenn es nicht zu viele sind, ist das ja gar nicht so unangenehm.

Doch dann saßen auf einmal 12 Kinder im AG-Raum. Genau genommen 12 Jungs, kein Mädchen. Und die Hälfte auch schon Sechstklässler.

Nein, ich beneide keine Lehrkraft, die sich täglich mit diesen Testosteron-Monstern abgeben muss.

Und weil mir das Gegockel und Geprolle sehr schnell sehr auf die Nerven ging, machte ich eine Ansage, dass ich sie nicht zur AG zwinge, aber dass ich erwarte, wenn sie kommen, dass sie mitarbeiten.

Mal sehen, wie viele nächste Woche kommen und wie es dann läuft.

Vielleicht müde

Vielleicht müde

Müde. Fast verschlafen.

Beim bzw. mit dem Friseur mal wieder darüber gestaunt, wie sehr meine Haare in nur 5 Wochen wachsen.

Ein Paket beim falsch bezeichneten Nachbarn angeholt.

Mein Freitag ist ja weiterhin mein (Brotjob-) freier Tag. Eigentlich. Uneigentlich musste ich heute ein Kundentelefonat führen. Aber nur das.

Ein Päckchen entgegen genommen.

Jetzt fehlt nur noch eine Lieferung* und dann könnt Ihr #NazisRaus-Merch bestellen.

Müde.

Die Halbjahrsnoten bzw. AG-Bewertungen stehen fest, ergo waren heute nur sechs Kids da. Tja, haben die anderen zehn Pech gehabt und keinen Slime gemacht.

Den Paketboten im Flur gekreuzt und Paket bei der Nachbarin abgeholt.

Immer noch müde.

Kurz auf einem Kunstevent gewesen. Liebe Freunde getroffen. Kalte Füße bekommen.

Weiterhin müde.

Depeche Mode macht mir immer wieder Gänsehaut.** Die 101 war meine erste CD.

———————
* runde Aufkleber

** arte zeigt gerade Spirit in the Forest.

2020

2020

Ein paar Pläne für die kommemden 365 Tage stehen schon an:

  • 43 werden
  • Sabaton-Konzert
  • Berlin
  • Monty-Picon-Konzert
  • Rugby-Festival
  • Riverside Stomp
  • Hamburg
  • Das Kind wird 11
  • Fanta4-Konzert
  • Urlaub in Irland
  • Madness-Konzert
  • Den 50sten vom RB feiern
  • Die-Ärzte-Konzert
  • Adventskaffee

Und es ist gut, dass ich (bzw. wir) diese Ankerpunkte* habe, denn seit heute bin ich wieder festangestellt tätig. Und ich bin gespannt, ob es die richtige Entscheidung war. Gerade fühlt es sich nur fifty-fifty an. Da ist es gut, Events zu haben, auf die ich mich freuen kann.

Insgesamt muss ich aufpassen, dass dieses Jahr nicht wieder so arbeitsintensiv wird wie das vergangene**. Hier stehe ich vor der Herausforderung, den Schalter von selbstundständig auf festangestellt zu schaffen***.

2020 werde ich auch wieder Puffins sehen <3

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* bereits jetzt feststehende Events, zudem ist noch angedacht ein Pärchenwochenende in Bielefeld zu verbringen, mit den Mädels nach Brüssel zu fahren. Es werden bestimmt noch weitere Konzerte dazu kommen. Wir dürfen hoffentlich Freundinnen beherbergen.

** 2019 war von Ende Februar bis 20.12. sehr von Arbeut geprägt, lediglich Juli und August waren ruhiger

*** Ich arbeite gern und ich arbeite auch gerne für meine aktuellen Kunden, aber ich habe nun eine feste Wochenstundenzahl mit semifesten Arbeitszeiten**** und bekomme auch nur dafür mein Gehalt. Überstunden sollen auch ausgeglichen werden. Mal sehen, wie gut das klappt.

**** Freitag weiterhin frei, da ich weiterhin die AG anbieten werde.

Flugstunde

Flugstunde

Letzte Woche waren 6 Kinder in der AG. Heute 14. Es ist ein Auf und Ab. Mein Verständnis dafür ist nicht sonderlich ausgeprägt, aber ich finde mich damit ab.

Meine Genugtuung ist dann ein bisschen, wenn ich die zerknirschten Gesichter der Schwänzerinnen sehe, wenn sie hören, was sie verpasst haben. Letzte Woche haben wir Raketen gebastelt… Das war halt so cool, wie es klang. Und nein, ich wiederhole keine Experimente (innerhalb eines Halbjahrs).

Und nachdem wir letzte Woche Dinge haben abheben lassen, ging es diese Woche darum, wie Dinge auf den Boden fallen kommen.

Ein Ei blieb heile…

Zudem waren die Kinder erstaunt, dass ein Fallschirm ein Loch braucht und wie einfach Propeller gebaut werden können.