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Kategorie: kindfrei

Fast da

Fast da

Mehrfach beglückwünschten der RB und ich uns heute auf der Fahrt nach Bremen, die 4,5 Stunden dauerte (und dass ohne regulären LKW-Verkehr), dass wir bereits heute losgefahren sind und so morgen nur noch eine Stunde zu fahren haben, bis wir am Meer sind. So können wir schon noch vor Mittag die Nordsee sehen.

Jippiee!

Safety first: Scott und sein Kuscheltier Hainrich sind selbstverständlich angeschnallt.
Jaja, Anlegestelle, nicht Hafen (der ist in Bremerhaven), aber immerhin liegt hier das Becks-Werbeschiff, äh, die Alexander von Humboldt.
Der 5. Bremer Stadtmusikant war/ist ein Puffin.
Bremen stabil.
Ska against racism

Ska against racism

Beginnen wir mit einem Fundstück zur allgemeinen Weiterbildung, woran Nazis zu erkennen sind. Die Glatze ist es – wie wir ja wissen – nicht!

Das Poster kann bei Kein Bock auf Nazis bestellt und downgeloadet werden.

Ansonsten: Dank Sterbse-Phase bei der Seuche heute bis 14h00 geschlafen. Allerdings von 9h30 bis 10h30 wach gewesen. Und die finale Schlafphase für einen sehr wirren Traum genutzt, in dem ich mit einer meiner liebsten Freundinnen schlimm Streit hatte, ich mit wem anders verkuppelt werden sollte und auch sonst bin ich gestresst wach geworden.

Nachdem der RB, der mir vorher noch Tee ans Bett brachte und extra beim Bäcker war, weg war, bin ich direkt aufs Sofa umgezogen. Während ich „Hjem til jul“ komplett guckte, weiter unter der Seuche gelitten, aber auch 1/3 Pussyhat gestrickt.

Mich dann über nicht erfolgte Geldflüsse und das Kind über uns geärgert. Das zum Anlass genommenen, aufs Konzert von The Busters zu gehen. Sonst hätte ich mich nur über mich selbst geärgert.

The Busters waren super. Das Drumherum irgendwie … nicht so.

Das war das letzte Konzert des Jahres. Erste Tickets für Konzerte 2020 hängen schon an der Pinnwand.

Spontan

Spontan

Heute lang geschlafen und noch später gefrühstückt

Dann spontan entschieden, dass wir bereits am Sonntag Richtung Meer fahren.

Spontane Panik beim RB, weil er die Tickets fürs Konzert heute Abend nicht auf seinem Rechner fand.*

Semispontan – nach einem nächtlichen Beschluss – spazieren gegangen. Spontan entschlossen, uns autonom** fortzubewegen***.

Dann über den Römer gehuscht, um einen Kaffee zu trinken.

Der Frankfurter Weihnachtsbaum ist jedes Jahr auf irgendeine Weise katastrophal.****

Beim Kaffee fast vom Glütza hypnotisiert worden

aber dabei spontan abgeklärt, dass wir vor dem Konzert noch mit einem befreundeten Paar Tapas essen.

Lecker gegessen.

Anschließend – äußerst unspontan – auf dem vorletzten Konzert des Jahres gewesen.

Jaya The Cat

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* Weil sie auf meinem Rechner waren.

** Was sich halt so im europäischen Sinne autonom nennt (es braucht einen Führer menschliche Unterstützung).

*** Eine kann eigentlich den gesperrten Bereich vom Mainkai langfahren. Uneigentlich fährt das Fahrzeug nur eine Station. Und so fuhren wir einmal im Kreis.

**** Nicht nur, dass schon Birnscher kaputt sind, nein, es ist auch der Zweitbaum…

Haltung

Haltung

Wenn ich nach Bielefeld fahre, dann sehe ich meistens nicht viel von der Stadt. Eigentlich fahre ich nur zu meinen Eltern oder – wenn ich es schaffe – zum besten Kumpel. Ich bin ja auch in der Regel nur einen Tag, maximal eine Nacht da. Da steht im Vordergrund, meine Eltern zu sehen oder Zeit mit dem besten Kumpel zu verbringen.

Diesmal bin ich drei Nächte in Bielefeld. Und weil ich nach den stressigen Monaten dringend Ruhe und Komfort brauche, habe ich mir ein Hotel gesucht. Dadurch kann ich besser meinem Rhythmus folgen und den Tag so gestalten, wie ich will. Meine Eltern wissen nicht, dass ich im Hotel wohne und auch nicht, dass ich schon gestern angekommen bin.

Das hat mir die Gelegenheit gegeben, gestern den besten Kumpel und seine Freundin zu treffen und davor auch noch ein Nickerchen zu machen.

Heute konnte ich den Tag damit starten, Familie Rabe zum Frühstück zu treffen.

Das war schön. Und ich freue mich schon drauf, dass Frau Rabe in spätestens 11,5 Monaten nach Frankfurt kommt, um zusammen aufs Die-Ärzte-Konzert zu gehen.

Danach konnte ich dank Hotelzimmer nochmal ein Nickerchen machen und erst am Nachmittag bei meinen Eltern aufschlagen. Wir quatschen etwas, bereiteten den Kartoffelsalat für morgen vor, aßen zusammen und dann zog ich entspannt zum Weihnachtsmarkt weiter.

Zwei Glühwein haben ich trinken können, dann gab es keinen GinTonic und irgendwie war ich unleidlich… Neben leicht angekratztem Hals, Nieselregen und zu süßem Glühwein war ich vor allen Dingen genervt. Hatte ich vor drei Jahren noch halbwegs viel Spaß mit einer der Besten auf dem Weihnachtsmarkt am Abend vor Heiligabend, so fühlte ich ich heute sehr fehl am Platz. Zu viel Chichi, zu viel oberflächliches Blabla, keine erkennbare Haltung. Bei niemandem.

Zum Glück hatte ich auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt Bielefelder Haltung entdeckt:

Entspannung

Entspannung

Ausschlafen, Tee im Bett, stricken und 3 Folgen The Crown, das Nötigste einkaufen, fertig machen für einen schönen Abend bei Freunden, leckeres Essen,

Lecker Himbeersorbet mit noch leckerem Schokokuchen

viel guter Wein

Endlich konnten wir mal die Magnumflasche unters Volk bringen.

Schöne Tradition, schöner Abend.

Holprig

Holprig

Heute war eigentlich mein erster Urlaubstag. Und heute sollte eigentlich auch das Kind nach Frankreich fahren.

Uneigentlich

  • musste ich heute morgen noch ein Projekt bearbeiten und dann rausschicken,
  • musste das Kind nachsitzen,
  • stutze ich über eine Mitteilung hinsichtlich der von mir geleisteten Stunden,
  • war das Kind zwischenzeitlich verschwunden,
  • „durfte“ ich noch ein unschönes nerviges Telefonat führen,
  • wird in Frankreich flächendeckend gestreikt, weswegen der Kv das Kind mit dem Auto abgeholt hat,
  • hatten der RB und ich nächtlichen Stress miteinander, weswegen die Navht kurz und schlecht war,
  • hatte der Kv eine Stunde vor geplanter Abfahrt einen platten Autoreifen.

Und in Folge all dessen war es bis 14h00 nochmal ziemlich stressig – zu stressig für einen ersten Urlaubstag. Und so richtig gut wurde es erst, als ich endlich beim Friseur angekommen war.*

Aber ab dann wurde es gut:

  • 2 Stunden Verwöhnprogramm beim Friseur,
  • auf dem Rückweg Parkplatz vor der Post und nur 30 Sekunden, um den Brief und Päckchen abzugeben,
  • Glück bei der liebsten Frankfurter Küch‘,
  • zu Hause endlich stricken,
  • lecker Essen nur mit dem RB,

    Essen unter den Augen von Fraa Rauscher
  • Scott muss nicht nochmal im Laden übernachten,
  • eine Folge Vikings.

Und nun endlich Urlaub! 16 Tage frei.

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* Blöderweise dachte ich, ich sei schneller, wenn ich mit dem Auto führe. Vielleicht lerne ich das noch, dass der Ratsweg immer wirklich immer ein Nadelöhr ist. Diesmal langer Rückstau wegen eines Unfalls zwischen Straßenbahn und Lkw. Vielleicht sollte die Straba zukünftig auch auf dem Bürgersteig fahren. 

Scott unterwegs

Scott unterwegs

Der RB und ich haben heute so Pärchendings gemacht: Ausflug nach Marbug, um dort essen und auf ein Konzert zu gehen.

Allerdings wollte Scott unbedingt mit. Tjanun.

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* Sehr empfehlenswert, aber unbedingt reservieren.
** Kfz
*** Dr. RingDing

Husthust

Husthust

Als wir reinkamen, musste ich husten. So rauchgeschwängerte Luft habe ich schon lange nicht mehr erlebt.

Ich war sicher, es keine 30 Minuten aushalten zu können.

Aber der Mensch gewöhnt sich ja am vielen, auch am Dativ an vieles und so bin ich froh, dass die S-Bahn stündlich von Darmstadt nach Frankfurt fährt.

Unterirdisch

Unterirdisch

Das war ziemlich knapp. Heute nachmittag war ich kurz unterwegs, um ein paar dingse für die Geburtstagsparty am hSamstag zu organisieren. Als ich wieder zu Hause war, machte ich dieses und jenes. Und als ich auf die Uhr schaute, war es 17h20. Mir schießt durch den Kopf, dass doch heute Abend was war. Ich brauche – gefühlt – eine Ewigkeit – real ein paar Sekunden -, bis mir einfällt, dass ich ja einen Platz für die A-Strecken-Tunnel-Wanderung gewonnen habe.

(Wanderung A = Start um 18h00)

Diese Nachricht erwischte mich in Paris, weswegen ich vermutlich vergaß, den Termin im Kalender einzutragen, weswegen ich ihn nicht verinnerlicht hatte.

Es ist also 17h20 als es mir wieder einfällt und um 17h30 sollten wir an der Hauptwache sein. Das wird nicht nur knapp, sondern wirklich nicht möglich. Dennoch springe ich in Jeans, Socken und Wanderschuhe, denn es hieß „festes Schuhwerk … (keine Sneaker oder Sandalen)“, und renne mit offenen Schnürsenkeln zur U-Bahn. Da habe ich immerhin Zeit, die Schuhe zu binden. Umsteigen an der Konsti – zum Glück fährt da ja immer eine Bahn Richtung Hauptwache. Um 17h40 bin ich am Treffpunkt. Die Gruppe ist schon los, aber es ist noch eine Person zu spät und wir werden noch eingesammelt. Puh!

Wir dürfen an der Absperrung vorbei auf den Bahnsteig von U1, 2, 3, und 8 Richtung Südbahnhof. Der Südbahnhof ist auch unser Ziel, das wir den Schienen folgend nach anderhalb Stunden erreichen.

Das war ganz schön interessant und ein toller Einblick.