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Kategorie: Falsch abgebogen

Es reicht

Es reicht

X-39 Tage bis zur zweiten Welle

Es ist heiß heute. Ich bin mal wieder froh um unsere EG-Wohnung, bei der die Fenster nach Nordosten und Südwesten rausgehen. Wenn wir bis Mittags die Rollläden der Nordostfenster unterlassen und spätestens dann die Rollläden der anderen Seite runter machen UND die Fenster schließen, bleibt es derzeit in der Wohnung immer noch deutlich kühler als außerhalb.

Das Kind hat heute seit längerer Zeit mal wieder mit Frankreich kommuniziert. Allerdings nicht mit dem Kv, sondern mit der Tante. Die Tante ist die Freundin vom Bruder des Kv und die Mutter von des Kindes Cousine. Die Frau ist etwas … speziell. Wenn das Kind in Frankreich ist, ist er wohl ganz gerne bei ihr. Allerdings meldet sie sich zwischen den Ferien vom Kind nie bei ihm.* Dass sie dieses Jahr direkt am Geburtstag gratuliert hat, lag am Zoom-Meeting. Die ganzen Jahre zuvor kam nichts, denn in der Regel war das Kind ja immer kurz nach seinem Geburtstag in Frankreich** und zwei, drei, vier Wochen später reicht ja auch völlig aus.

Bei mir ist sie unten durch, seitdem sie mich wirklich doof von der Seite angemacht hatte, nachdem es mit dem Kv im November 2014 so eskalierte. Und überhaupt nahm und nimmt sie immer so viel Partei für den Kv, dass eine zwischenzeitlich nicht sicher war, ob sie wirklich mit dem Bruder oder mit dem Kv zusammen ist. Wir haben spätestens*** seit November 2014 keinen Kontakt mehr.

Aber zurück zu heute: Das Kind skypte also mit der Tante. Von sich aus. Warum weiß ich nicht so genau, aber da lasse ich ihm freie Hand. Ich glaube, dass er ein bisschen gehofft hat, dass sie die Wogen etwas glätten könnte. Außerdem ging es wohl darum, ob und wie das Kind sein Geburtstagsgeschenk bekommen könnte, das ja bislang als Köder diente und deswegen nicht verschickt werden konnte.**** Als das Gespräch zu Ende war, war das Kind konsterniert, denn:

  • Die Tante ließ vom Kv ausrichten, dass dieser faché avec lui, also sauer auf das Kind sei. Haha, da hat das Kind direkt doppelt Lust, doch hinzufahren. NICHT!
  • Der Kv könne das Kind ja auch seit Wochen nicht erreichen.*****
  • Die Tante hat die Adresse vom Kind nicht, um ihm was zu schicken. (So schade, dass es in ganz Frankreich niemanden gibt, der ihr da helfen könnte.)
  • Das Kind drehe sich mit seiner Argumentation, warum er nicht kommen wolle im Kreis.******
  • Außerdem müsse das Kind ja auch den Kv verstehen. Dem ginge es ja jetzt schlecht.*******
  • Wenn das Kind nicht nach Frankreich käme, würden sie sich ja so schnell nicht sehen. Und sie würden ihn doch sooo vermissen.********

Ganz ehrlich, bei so viel Mist kann ich nicht mehr diplomatisch bleiben. Da muss ich sagen, was ich denke. Auch dem Kind gegenüber. Ich bin diese französchen Kapriolen und Egotrips so dermaßen leid. Ich weiß gar nicht, wie ich noch mit irgendwem da kommunizieren soll, ohne ausfällig zu werden.

Soll der Kv doch seine vermeintlichen Konsequenzen ziehen und vor Gericht gehen. Ihm sollte dann nur klar sein, dass er sein Kind verklagen muss. Denn es ist das Kind, das nicht will.*********

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* Der Onkel, also Bruder vom Kv, meldet sich allerdings „noch weniger“.

** Dank der frühen hessischen Sommerferien

*** Davor war der Kontakt auch nur darauf beschränkt, wenn wir in Frankreich waren.

**** GooglePlay-Gutscheine.

***** Seine Nummer ist nicht gesperrt, er kann jederzeit hier anrufen. Ob das Kind abnimmet, ist des Kindes Sache.

****** Nee, er muss sie nur mantraartig wiederholen, weil ihn anscheinend niemand ernst nimmt.

******* Für eine Selbstreflektion ist der Leidensdruck aber immer noch nicht hoch genug.

******** Am Arsch. Die haben es die ganzen Jahre nicht auf die Kette bekommen uns auch nur ein einziges Mal in Frankfurt zu besuchen.

********* Ich stehe und stand seit Juli 2015 keinem Besuch im Wege.

RudeVoges, Tag 4

RudeVoges, Tag 4

X-24 Tage bis zur zweiten Welle

Es regnet. Als nehmen wir das Auto und fahren los. Richtung Süden. Sonne sehen wir da auch nicht, aber dafür ein Schiffshebewerk. Immerhin regnet es nicht.

Das ist durchaus beeindruckend. Ingenieurinnenkunst par excellence.

Danach will das Kind auf die Sommerrodelbahn, doch die hat wegen „heute hat es mal geregnet“ zu. Auch die Suche nach einem Restaurant erweist sich als etwas schwierig. Die Restaurant machen erst um 18h00/18h30 auf. Im nächstgrößeren Städtchen wird uns in einer Brasserie mitgeteilt, wir könnten doch zu McDo gehen. Ich glaube, es hackt. Wir sind kurz davor nach Strasbourg zu fahren, aber eigentlich graut es mir davor, mit dem Auto in die Stadt zu fahren. So wird es Hagenau, wo wir auch etwas zu früh ankommen, dann nach eine kleinen Runde durch die Stadt durchaus gut im Restaurant L’Industrie essen. Wir müssen drinnen sitzen, weil es regnet, und so ganz behagt uns das allen nicht. Aber die Alternative wäre, dass wir uns wegen allgemeiner Hangryness gegenseitig auffressen. Zumindest verbal.

Nachdem wir den ganzen Tag des RBs Playlist – weil die Fahrerin bestimmt die Musik – hören müssen, fahre ich uns zu meiner Musik zurück.

Auf dem Rückweg müssen wir uns noch einen kleinen Spaß erlauben:

Die Sache mit dem Kv ist noch nicht ausgestanden und ich bin kurz davor, ihm zu schreiben, dass er uns in Ruhe lassen soll, da wir im Urlaub sind. Ich habe keine Lust mehr. Das Kind will nicht zu ihm. Basta. (Gestern „musste“ sich ja die Tante auf einmal einmischen. Orrr, sie nimmt den Kv in Schutz, was das Kind richtig Kacke findet. Und auch sonst ist sie wenig hilfreich, aber sie musste wohl auch mal was dazu sagen.)

RudeVoges, Tag 2

RudeVoges, Tag 2

X-22 Tage bis zur zweiten Welle

Dass heute Nationalfeiertag in Frankreich ist, merken wir hier nur daran, dass alles Geschäfte und Restaurants geschlossen sind.* Aber eigentlich ist das egal, denn mittlerweile wissen wir eh nicht mehr genau, welcher Wochentag ist.**

Das Kind ist füh wach und versucht uns ab kurz vo 8h00 zu wecken. Bei mir ist er ganz kurz erfolgreich, aber ich schmeiße ihn wieder raus. Beim RB ist er erfolgreicher, sodass dieser mit schlechter Laune um 8h45 das Bett verlässt. Davon hat das Kind allerdings nicht so viel.*** Um 10h30 werde ich dann wach. Wir frühstücken, machen uns fertig und fahren los zum Startpunkt unserer heutigen Wanderung zum Altschlossfelsen und Teufelstisch:

Das war sehr toll und auch anstrengend. Unterwegs teilte mir das Kind mit, dass er – wie erwartet – nicht zum Kv fahren wolle im Sommer.****

Im Feriendomizil kochten***** wir dann und bekamen passend einen Flammkuchen von den Vermieterinnen zur Vorspeise gebracht.

Danach war Twitterkneipe angesagt. Auch im Urlaub toll.

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* Wenn irgendwas total wichtig gewesen wäre, hätten wir auch in Deutschland einkaufen gehen können. Über die Granze sind es ja nur ein paar Kilometer.

** So soll es im Urlaub irgendwann sein, oder?!

*** außer halt einem schlecht gelaunten RB

**** Nein, ich freue****** mich nicht über diese Entscheidung. Ich akzeptiere schlichtweg seine Entscheidung. So wie ich ihn nicht dazu zwinge, in Deutschland zu bleiben in den Ferien, wenn er das nicht will, so zwinge ich ihn auch nicht, nach Frankreich zu fahren, wenn er das nicht will. Er darf mit 11 Jahren einen eigenen Willen und eine eigene Meinung haben. Die ich respektiere. Ja, ich kann ihn durchaus verstehen, dass er keine Lust hat, wenn er sieht, wie ein ihm nicht logisches Recht über sein eigenes Recht gestellt werden soll.

***** Ich hab erstmals thunfisch gebraten und er ist mir wirklich gut gelungen. Tschakka.

****** Ich bin ehrlich gesagt ziemlich sauer, dass der Kv das so mit Ansage und Vollschwung verbockt, obwohl anderes möglich gewesen wäre.

X-13 bis zur zweiten Welle

X-13 bis zur zweiten Welle

Der Tag ist etwas unkoordiniert. Wir schlafen zwar nicht bis in die Puppen, aber irgendwie fehlen hinten raus zweidrei Stunden.

Weil ich mich gestern noch weiter über die Ignoranz der Schule uffgerescht hab, werde ich noch nachts ak- und kreativ. Das Ergebnis überreiche ich dem Kind, als er morgens ins Bett kommt.

Alles muss eine selber machen*

Er hat sich sehr gefreut (und ich mich auch, weil er meine Schrift lesen konnte ).

Dann Frühstück, rumkruschen, packen bzw. Sachen zusammensuchen, mit meiner Mutter telefonieren. Wir wurschteln so nebeneinander her. Weder effizient noch effektiv. Um wenigstens produktiv zu sein, mache ich mich an das eine Textprojekt. Als ich es wegschicke, ist es viel später als gehofft. Der RB fängt an zu kochen. Ich tetrisiere unsere drei Fahrräder ins Auto.**

Weil ich seit Tagen unkoordiniert wegen der Blumen bin, haben wir keine Blumensitterin. Also stellen wir alle Blumen auf den Balkon und hoffen, dass es hin und wieder regnet in unserer Abwesenheit.

Wir freuen uns alle sehr auf Urlaub. Das Kind ist dennoch angespannt. Die Situation mit dem Kv ist ungeklärt. Er, also das Kind, möchte nicht mit dem Kv sprechen und verweigert die Annahme jedes Anrufes. Ich will auch nicht mit ihm kommunizieren. Seine letzten Nachrichten zeigen deutlich, dass er eh nicht auf mich hören würde. Wir werden ihn wohl morgen Abend, wenn wir angekommen sind, darüber unterrichten, dass wir im Urlaub sind.

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* Idee darf gerne geklaut werden.

** Der RB und ich sind unszum Glück einig, dass ich besser packe.

X-10 Tage bis zur zweiten Welle

X-10 Tage bis zur zweiten Welle

Long story short: Ich habe von 10h00 bis 21h00 quasi durchgehend gearbeitet. Dann trug ich meine Stunden für diese Woche ein: 160%. Das allein ist schon heftig genug. Doch der „Clou“: Ich habe noch vier To-Dos, die ich machen muss. Denn wenn ich dafür eine Kollegin briefen würde, würde das vermutlich länger dauern als wenn ich es selbst mache.

Urlaubsreif. Sowas von.

Das Kind will weiterhin nicht mit dem Kv sprechen. Des Kindes Haltung zur Aussage von Kv, er habe ein Recht mit ihm zu sprechen und ihn zu sehen, ist sehr sehr eindeutig*. Bei mir hat sich der Kv seit Tagen nicht gemeldet. Ich vermute, dass ich bald Post vom Gericht bekommen werde.

So soll es sein.

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* „… une loi de moi – am Arsch …“

X-7 Tage bis zur zweiten Welle

X-7 Tage bis zur zweiten Welle

Arbeit. Zu viel Arbeit.

Mittags musste ich mal raus. Was anderes machen. Außerdem brauchte das Kind ein Geschenk.

Das Kind war draußen. Bis spät. Das tat ihm gut.

Unsere neuen Sitzmöbelbezüge sind da. Yeah.

Es bleibt bei zu viel Arbeit.

Und wenn es nicht so widerlich, unnötig und energiefressend wäre, wären die Kapriolen des Kv wenigstens eine Abwechslung. Aber es nervt einfach nur.

X-6 Tage bis zur zweiten Welle

X-6 Tage bis zur zweiten Welle

Sonntag – wir müssen raus.

Zunächst erstmal auf den Balkon zu einem späten Frühstück.

Dann wabern wir so rum. Ich plane die Route für die Radtour. Und schicke kurz, bevor wir losfahren, eine e-Mail an den Kv ab. Auf Deutsch.

Gegen 14h45 kommen wir endlich mal los. Es ist bewölkt und nicht zu heiß. Ideales Radfahrwetter. Unser Ziel: Ein Gadde nordwestlich von uns. Die Tour ist sehr entspannt, so gut wie keine fiese Steigung und 13 Kilometer sind auch nicht so lang. Der RB ist aber nicht gut drauf und ich habe schon fast ein schlechtes Gewissen.

Im Gadde angekommen fängt es an zu regnen. Zum Glück ist der Schirm groß genug. Es wird gequatscht, gegrillt, gekokelt. Es hört auf zu regnen und wir müssen uns wieder auf den Rückweg machen. Ein anderer Weg als hin, um Steigungen zu vermeiden. Ich bin schon ein bisschen froh, dass der RB heile zu Hause ankommt. Er ist nicht fit.

Zu Hause beschäftigen uns die Reaktionen des Kv: Ich habe drei e-Mails* bekommen und das Kind eine Sprachnachricht**. Sie trieft vor Ironie. Das Kind ist angewidert. Er ist fertig. Ich bin es auch. Auf einmal merke ich, dass ich nicht mehr kann*** und vor allem auch warum: Seit > 15 Wochen ist mein Gehirn dauerhaft angeschaltet. Neuer Alltag, Job, Ängste vom Kind, Hilfe beim HomeSchooling, Diskussionen mit Lehrkräften, Virtuelles Klassenzimmer organisieren, Sorgen um meine Eltern, Ängste vom RB, Job, immer nerviger werdende Absprachen mit dem Kv, Mischung aus Präsenzunterricht und HomeSchooling, wieder geänderter Alltag.

Vielleichtermutlich könnte ich noch mehr fürs Kind tun. Eine könnte immer mehr tun. Aber dennoch sind wir bislang gut durch diesen neuen Alltag gekommen. Und anstatt rumzuspinnen und durchzudrehen, sollte der Kv mir lieber danken.****

Auf dem Weg ins Bett fielen noch ein paar sehr heftige Sätze. Dieser Sommer wird eine Zäsur sein. Die Kind-Kv-Beziehung hat einen Knacks.*****

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* Weniger impulsiv, dafür mit mehr Hirn hätte es auch getan, aber das ist einfach zu viel verlangt.

** Eigentlich sind es zwei, aber die zweite ist mal wieder das übliche „Je t’aime“-Blabla, das das Kind schon nicht mehr ernst nimmt.

*** Ich kann ja dann doch irgendwie immer wieder.

**** Das wird natürlich nie passieren.

***** Wobei „Knacks“ halt ein Euphemismus ist.

X-5 Tage bis zur zweiten Welle

X-5 Tage bis zur zweiten Welle

Dank Blase und vermutlich auch alkoholinduzierter Kurzschlafeuphorie war ich bereits um 8h50 wach. Das Kind war da auch wach und schlich durch die Wohnung. Ich schlich auch aus dem Zimmer und nutzte die Gunst der Stunde und erschreckte das Kind im halbdunklen Flur*. So begann der Tag mit einem spitzen Schrei.

Ich versuchte danach noch einmal zu schlafen, aber das wurde nichts. Zumal das Kind neben mir nicht stille liegen bleiben konnte. Ich schickte ihn raus, woraufhin ich nochmal wegdöste, aber erholsam war das auch nicht. Dann wurde mir Tee gebracht, der RB kam dazu und ich las dem Kind vor.

Richtig in die Gänge kam ich nicht**. Machte aber mit dem RB einen Essens- und Einkaufsplan. Das Kind war unleidlich, weil er auf Nachricht von seinem Kumpel wartete. Ich war unleidlich, weil das Kind unleidlich war und wollte eigentlich nur meine Ruhe. Der RB erkannte die Lage und ging schon mal alleine einkaufen. Das Kind musste zur Erkenntnis gezwungen werden, ging dann aber auch raus – in den Park. Ich fällte einen Sport-Entschluss und yogierte, als der RB wieder da war und sich auf den Fakir zurückgezogen hatte.

Beim Kaffee ärgerte ich mich über eine e-Mail vom Kv. Eine e-Mail an mich. Auf Französisch. Diese e-Mail ist natürlich auf Französisch. Mal abgesehen davon, dass das Schriftfranzösisch vom Kv nicht ganz einwandfrei ist, rostet mein Französisch zunehmend ein. Außerdem empfinde ich es zunehmend als Unverschämtheit, dass ich dauernd Rücksicht auf seine Befindlichkeiten nehmen soll und dass er nicht in der Lage ist, sich in meiner Sprache adäquat auszudrücken. Stattdessen kann er sich immer darauf zurückziehen, dass ich womöglich was falsch verstanden habe, weil ich dann ja doch nicht so gut Französisch kann. Und weil mich das alles so nervt, bekommt er von mir eine Antwort auf Deutsch.

Das Kind kam nach Hause. Ich telepathierte mit meiner Mutter.*** Der RB kochte. Ich fing an zu arbeiten.**** Wir aßen. Ich arbeitete weiter.**** Der RB guckte seine Serie. Um 22h00 wollte ich Eis und holte welches*****. Nacht-Eis für alle.

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* Das Kind liebt Erschrecken zur Zeit sehr. In beide Richtungen.

** das Wetter, die Urlaubsreife, der unterschwellige Stress mit dem Kv, der Liter Wein von gestern

*** Computerhilfe via Skype mit geteiltem Bildschirm. Diesmal um ihr zu helfen, wie sie die Bilder vom Handy und dann als Anhang an die e-Mail bekommt.

**** jahaaaa

***** Ein Hoch auf die Großstadt!

X-4 Tage bis zur zweiten Welle

X-4 Tage bis zur zweiten Welle

Ich hoffe sehr, dass ich in einer Woche tatsächlich nicht doch noch mal eben an den Arbeitsrechner muss. Die To-Do-Liste ist seit gestern nicht wirklich kürzer geworden, weil ich heute noch mehr auf Sparflamme gearbeitet habe als gestern schon. Das Wetter, die Urlaubsreife, der unterschwellige Stress mit dem Kv zehren an meinen Nerven und an meiner Konzentration. Es lauern noch ein paar Mamutprojekte auf mich für die kommenden 4 Arbeitstage.*

Das Kind verabschiedete sich gegen Mittag, um mal wieder im Park zu gehen, um mit anderen Kindern zu spielen. Möglicherweise haben der RB und ich diese Erkenntnis etwas gefeiert.

Um 16h00 kam das Kind ziemlich glücklich und ausgepowert nach Hause.

Ich musste mich zwischendurch mal hinlegen – das Wetter, die Urlaubsreife, der unterschwellige Stress mit dem Kv…

Als der RB nach Hause kam, hatte ich wenigstens schon das Abendessen fertig. Wir konnten auf dem Balkon essen. Für die #CorotäneKneipe gingen wir dann aber rein. Nicht, dass uns noch irgendwelche Viecher in den Wein geflogen wären.

Als diese sehr spät (und mit 1L Wein intus) endete, genossen wir noch einen Moment die kühle Luft auf dem Balkon.

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* Ich werde wohl nicht um Wochendarbeit drumherum kommen.

X-3 Tage bis zur zweiten Welle

X-3 Tage bis zur zweiten Welle

Bis zum Urlaubsbeginn wird es hier nicht wirklich spannender: Meine To-Do-Liste ist ziemlich lang und ich arbeite sie nur im Schneckentempo ab. Weil immer wieder irgendwas geklärt werden muss, oder den Job anderer Leute machen muss. Orrrr.

Mittags rief die Anwältin an und bestätigte meine Wunschvorgehensweise*.

Das Kind hat festgestellt, dass er bei dem guten Wetter rausgehen kann und war am nachmittag im Park.

Ich habe am Nachmittag mal wieder gesportelt. Und war danach irgendwie so ausgepowert, dass ich nicht mehr richtig denken konnte. Mit Blick auf die To-Do-Liste nur suboptimal. Aber mei. Das wird schon irgendwie.

Weil der RB abends Tasting hatte**, gingen das Kind und ich uns ein Eis holen. Und redeten etwas darüber, wie das mit dem Kv und Frankreich weitergehen sollte. Er hatte am Nachmittag versucht, der französischen Oma zu erklären, was das Problem sei.***

Wir haben ein Amselbaby im Hof wohnen.**** Das ist schon ein bisschen niedlich. Und das Kind ist auch niedlich, wie andächtig er zuguckt und auf dem Balkon rumschleicht, um es nicht zu erschrecken und zu beobachten.

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* Aussitzen und abwarten, was da kommt.

** online von zu Hause aus

*** Ich fürchte, sie kann und will es nicht verstehen. Und letztlich ist ihre einzige Sorge, ob das Kind ihr in irgendeiner Weise gram ist. Das hilft dem Kind echt weiter.

**** Und ein Taubenprächen brütet in der Zierkirsche.