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Kategorie: Eiertanz

Zahn in Zahn

Zahn in Zahn

Um 9h00 verließ das Kind das Haus Richtung Schule wegen des Tags der offenen Tür ebendort.

Ich duschte, machte mir einen Tee und verließ um 10h00 das Haus um für den Tag der offenen Tür an der Schule des Kindes noch drei Dinge zu besorgen, denn ich solltewollte meine AG vorstellen. Herrje, ist es schwierig, profane Büroklammern zu bekommen.

Um 11h00 kam ich an der Schule an, stellte fest, dass einiges unorganisiert war, richtete mich dennoch ein, organisierte das Unorganisierte provisorisch nach, bis

um 11h20 das Kind zu mir stieß, weil seine Anwesenheit im Demounterricht erledigt war, er aber bis 12h00 Anwesenheitspflicht hatte. Und so half er mir noch bei der Präsentation der Versuche.

Um 12h05 ging er dann los nach Hause, um sich dort fürs Rugby umzuziehen, damit der RB ihn zum Club fahren konnte – inkl. Kinderpunsch und Kuchen -, wo er, also das Kind, um 13h00 sein sollte.

Von dort fuhr der RB direkt zur Schule, wo er um 13h30 ankam, um mit mir Auto gegen Monatsticket zu tauschen. Und um zu knutschen.

Um 14h00 fuhr ich von der Schule kurz nach Hause, um was zu essen und um warme Schuhe anzuziehen, dann aber direkt weiter zum Club. Dort sah ich zwei Spiele von des Kindes Mannschaft und dann war auch da Feierabend.

Als wir um 16h30 zu Hause waren, trafen wir im Hausflur Nachbarn, die wir mit Resten vom Kinderpunsch und Kuchen versorgten. Dann ging das Kind zunächst duschen und danach zocken, während ich #NazisRaus-Bestellungen abzählte und stricke.

Um 18h35 gingen das Kind und ich wieder los, denn wir hatten eine Essensverabredung. Ich hatte noch die (wirklich) gute Idee, auf dem Weg beim Drogeriemarkt vorbeizugehen (sonst wird das morgen nix mit Mount Washmore). Dennoch waren wir pünktlich um 19h00 im Restaurant in der liebsten Frankfurter Küche, wo der RB schon wartete und wir dann zu dritt noch auf zwei weitere kurz warteten.

Aber puh, endlich konnte der gemütliche (und gemeinsame) Teil des Tages beginnen. Und es war in der Besetzung wieder mal sehr nett und im Malepartus gewohnt sehr lecker.

Der lange Tag firderte seinen Tribut und das Kind fiel nach einem Schnitzel ins Koma.
Reflektion

Reflektion

Nach dem Sport ist vor dem Sport: Heute war mal wieder Rugby fürs Kind angesagt. Erstmals Turnier in der neuen Altersstufe. Es war nass. Und es war lehrreich. Das Kind hat sich anfangs sehr geärgert. Nicht zu unrecht, aber nur sich ärgern und Flunsch ziehen bringt halt nichts. Wir sprachen und ich bin froh, dass er es mittlerweile schafft, sich nicht reinzusteigern, sondern Situationen reflektiert und sie mehr und mehr kontruktiv angehen kann.

Auf dem Weg nach Hause mussten wir dann noch ein Situation reflektieren. Da hatte das Kind einen Bock geschossen und mir war es wichtig das zu klären. Während ich nach der Maxime lebe „Wer nachtragend ist, hat viel zu schleppen“, steigert sich das Kind in die kleinsten Nichtigkeiten rein und hat die Tendenz, „Rache üben zu wollen“. Damit kann ich nur sehr schwierig umgehen. Ich werde es vermutlich lernen müssen, weil es halt ein Charakterzug von ihm ist. Aber er muss – wie ich finde – auch lernen, seine „Rachegelüste“ besser zu kanalisieren.

Heiss

Heiss

Kleines Geheimnis aus Frankfurt: Heute war es sehr heiß.

So heiß, dass ich leider keinen klaren Gedanken für meine noch ausstehende Arbeit fassen konnte.

Stattdessen habe ich Sachen für den Urlaub zusammengesucht und gefaltet.

Es war auch eigentlich zu heiß, um zum Rugby-Club zu fahren. Aber es war großes „Familientreffen“ und es war ja auch schön, Tschüss zu sagen.

Seit gerade sind die beiden Koffer gepackt, die schon morgen zum Flughafen gehen.

In der Nacht zum Freitag werde ich dann wohl nicht schlafen und auch erst wieder durchatmen können, wenn wir im Flieger sitzen.

Saisonende*

Saisonende*

Heute hatte das Kind seine letzten Spiele in der Altersklasse U10. Ab August ist er dann schon U12er.

So ganz happy war ich mit dem heutigen Turniertag nicht, aber er endete versöhnlich, daher rante ich mal nicht, sondern freue mich, dass …

… das Wetter so toll war,

… wir entspannt angereist sind und sehr pünktlich waren,

… ich den ganzen Tag ausreichend getrunken habe,

… wir uns – wie es scheint – genügend mit Sonnenschutz bedeckt hatten,

… das Kind im Großen und Ganzen Spaß hatte,

… der eine Vater so enthusiastisch am Spielfeldrand mitgegangen ist,

… der präbubertäre Anfall irgendwann vorüber war,

… er sich nicht hat entmutigen lassen, dann nochmal richtig aufgedreht und einige Versuche gelegt hat,

… er noch bei der anderen Mannschaft „aushelfen“ durfte,

… ich wirklich viel getrunken habe,

… das Wetter so schön war,

… wir Glück bei der Parkplatzsuche in der Heidelberger Innenstadt hatten,

… wir uns mit Lars zu einem leckeren Eis getroffen haben.

Dennoch waren das letzte Jahr rugbytechnisch etwas speziell. Vieles vielleicht eher aus Elternsicht und solange das Kind Spaß hat und keinen Schaden nimmt, kann ich die auch zurückstecken. Und Spaß hat er definitiv am Rugby. Er hat große Fortschritte gemacht. Er hat bisher viel tolle Erlebnisse gehabt. Und es ist gut, dass er eine Konstante, ein Kontinuum hat, das ihn über den Schulwechsel hin begleitet. (Die doofe Mama allein taugt dafür ja nicht.**)

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* Ganz zu Ende ist die Saison nicht. Er hat noch Training bis Ende Juni, aber keine Spiele mehr.

** Das meine ich höchst kokettierend. Noch bin ich die Beste und Liebste und er weiß, dass ich immer für ihn da bin.

Heiser

Heiser

Ich habe ein leichtes Kratzen im Hals. Ich hoffe, aber vor allem glaube ich nicht, dass ich krank werde. Vielmehr habe ich mich heute bei den Rugbyspielen vom Kind heiser geschrien. Es war einfach zu mitreißend, wie gut seine Mannschaft heute gespielt hat. Und obwohl sie alle drei Spiele verloren haben (immer knapp, aber knapp daneben ist halt auch vorbei verloren), haben sie einen total beeindruckenden Kampfgeist an den Tag gelegt. Ich freue mich so für mein Kind, dass er einfach Spaß am Spielen hatte, dass er sich auf seine Stärken besonnen hat, dass er über sich hinaus gewachsen ist. Und ich wünsche ihm, dass er daran auch wächst.*

Ankick zum ersten von drei Spielen.

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* Er hadert zwar nicht mit dem Sport. Rugby macht er wirklich gerne. Aber er hadert oft mit sich und seiner Leistung. Er schaut dann zu sehr auf seine Teamkollegen, was die können. Und er vergleicht sich und dann zieht er sich eher zurück als es einfach zu probieren.

Morgens früh um sechs

Morgens früh um sechs

… fährt die kleine Hex … äh … der RB zusammen mit mir den midi-monsieur zum Flughafen. Denn der midi-monsieur ist heute und morgen mit dem Rugby-Verein in London. Coole Sache fürs Kind. Heute gab es nach einem Freundschaftsspiel eine Rugby-Stadionführung. Morgen dann Turnier mit vielen englischen Vereinen.

Und wie das so ist: Wenn die Katze das Kind aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse der RB und ich auf dem Tisch im Parkhaus.

Neue, interessante Location. Vielleicht für den Sound nicht ganz optimal. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch.

(Und vermutlich war es ganz gut, dass aus der Lunabar so schlechte Musik kam.)

Zahlen

Zahlen

So ganz rund läuft das derzeit mit der Arbeit nicht. Aus irgendwelchen Gründen scheint es nicht mehr möglich zu sein, dass sich an „meine“ Zeiten gehalten wird, sondern davon ausgegangen wird, dass ich rund um die Uhr und v.a. auch über die eigentlichen Bürozeiten hinaus verfügbar bin. Ähm, nein. Es kann nicht sein, dass mir was um 17 Uhr geschickt wird, dass nochmal überarbeitet werden muss und dann noch rausgeschicht wird. Und schon gar nicht an einem Tag, an dem ich eigentlich nur bis 15 Uhr zur Verfügung stehe. Da wird nochmal ein Gespräch erforderlich sein.

Um mich abzulenken, habe ich mit dem Kind seinen Handgepäcksrucksack für London gepackt und mit ihm Pizza gegessen. Wir haben mit meiner Mutter telefoniert und dann war das Kind früh im Bett (morgen geht es früh raus – um 6h30 wird sich am Flughafen getroffen) – mit einem Rugbyball kuschelnd.

Und weil ich dann schon im Rugbythema war, sammelte ich ein paar Daten zusammen. Denn bald ist wieder RugbyJugendFestival in Frankfurt und das wird ein ganz schön buntes Treiben:

  • 4 Altergruppen
  • 7 Nationen
  • 23 Clubs
  • 71 Teams
  • mehr als 850 rugbyverrückte Kinder