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Kategorie: Eiertanz

Komischer Tag

Komischer Tag

  • Ziemlich krank wach geworden. Es ist mindestens Seuche, vermutlich aber auch Dings.
  • Mich über „Die Entdeckung der Langsamkeit“ vom Kind geärgert. Bevorzugt morgens (wie heute).
  • Über eine Stunde in einer Vollsperrung gestanden. Mich über die Rettungsgasse gefreut, aber über die Deppen, die sie zum Spazierengehen nutzten, den Kopf geschüttelt.
  • Von 12h00 bis 16h00 in Heidelberg dem Kind beim Rugby zugeguckt.
  • Staufrei zurückgefahren.
  • Verwundert Dinge gelesen. Schwanke zwischen Irritation und Loyalitätskonflikt.
  • Mich geärgert. Und dann über 2 Stunden geputzt und gekocht.
  • Lecker gegessen.
  • Hustenanfall gehabt. Danke Seuche. Danke RB. Danke Merkel.
  • Noch ne Runde Vikings gucken.
  • Virtuelle Küsse bekommen. Zur Sicherheit.
Eierlaufen

Eierlaufen

Wenn eine den Wecker zwar stellt, aber nicht für Samstag aktiviert, kann es sein, dass eine fast den Saisonstart beim Rugby verschläft.

Aber nur fast.

So habe ich binnen 45 Minuten:

  • das Kind geweckt,
  • Waffelteig gemacht,
  • das Kind zum Anziehen bewegt,
  • mich angezogen,
  • das Kind befrühstückt,
  • das Kind angetrieben, sich um Mundschutz und Trinkflasche zu kümmern,
  • eine Kiste mit Waffelteig, Bananen und Nüssen aufs Rad geschnallt
  • per Pedale mit Kind in 10 Minuten den Pitch erreicht

Der Saisonauftakt war gut. Aber die Konstellationen bleiben weiterhin spannend, wenn nicht sogar anstrengend.

Letzte Runde

Letzte Runde

Hier wurden heute die letzte Runden, gewissermaßen letzte Jahre, eingeläutet.

Es ist das letzte Schuljahr des midi-monsieurs in der Grundschule. Wir haben besprochen, dass er es selbst in der Hand hat, wie das Jahr verläuft. Dass das vergangene Halbjahr eine gute Grundlage ist und dass er versuchen soll, die ersten zweieinhalb Jahre zu vergessen* bzw. abzuhaken**.

Ich wünsche ihm sehr, dass er „auf der letzten Runde“ in der Grundschule seinen Ehrgeiz wiederfindet. Nicht, weil ich will, dass er eine Gymnasialempfehlung*** bekommt, sondern damit er sieht, dass er mit etwas Bemühen**** durchaus besser dastehen kann. Das weiß er nämlich selber auch.

Und mit dem letzten Grundschuljahr vom Kind hat auch mein letztes Jahr als Elternbeirätin angefangen. Ich habe das gerne gemacht. Die Elternschaft war auch im Großen und Ganzen toll. Es war erfahrungsreich und spannend. Manchmal auch anstrengend. Aber ich bewege Dinge ganz gerne selbst. Meine Position als stellvertretende Schulelternbeiratsvorsitzende werde ich aber schon bei der nächsten Sitzung abgeben (da eine immer für zwei Jahre gewählt wird).

Es ist auch das letzte Jahr des Kindes in seiner Rugby-Mannschaft. Nächstes Jahr kommt er in die nächste Altersklasse***** und das ist auch gut so. Denn wenn es so bleibt, wie es sich gestern beim ersten Training mit dem neuen (aber schon bekannten) Trainer darstellte, könnte mir die Lust am Rugby vergehen. Aber zum Glück gibt es noch weitere Trainer. Und im nächsten Jahr wird ja wieder neu gemischt.

Ich bin gespannt, wie das alles so wird.

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* Natürlich kann er das nicht vergessen. Soll er auch nicht in dem Sinne. Aber es hilft ihm sicherlich weiter, wenn er versucht, die positiven Erlebnisse des vergagenen Halbjahrs auszubauen. Außerdem ist bei ihm wohl wirklich angekommen, dass er die Klassenlehrerin aus Klasse 1 und 2 nie wieder sehen wird.

** Daher haben wir so gut wie ALLE Unterlagen aus Klasse 1 und 2 entsorgt.

*** Selbst wenn er eine bekäme, würde ich ihn wohl nicht auf ein Gymnasium schicken. Denn eigentlich steht die weiterfrührende Schule schon ziemlich fest.

**** Ich schreibe extra nicht „Anstrengen“, da er sich nicht anstrengen muss und soll, sondern es bei ihm letztlich reichen würde, wenn er einfach regelmäßig ein bisschen machen würde.

***** Ja, die sind eh immer nur zwei Jahr in einer Altersklasse.