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Kategorie: Eiertanz

Tag 91 seit der Abschottung

Tag 91 seit der Abschottung

Jucheee, Brückentag und ich habe frei! Und Spoiler: Ich halte mich auch daran.

Frei bedeutet ausschlafen. Um 7h30 werde ich wach, weil im Hof eine Mülltonnen-Seance stattfindet*. Ich nutze Meine Blase nutzt den Moment. Wieder im Bett nehme ich Ohrenstöpsel und schlafe auch wieder ein. Wie so oft träume ich wirres Zeug. Irgendwas mit einem Füller und einer neuen Feder für ebendiesen. Zahlenverwirrung hinsichtlich 97 und 79.

Irgendwann kam das Kind zu mir. Ging aber auch wieder. Ich stand gegen 11h00 auf und weckte den RB. Es deutet sich an: Das Kind ist heute etwas neben der Spur.

Nach dem Frühstück kümmere ich mich endlich mal um den Siphon im Bad. Der war nämlich etwas undicht und wurde nun schon länger mit einem Eimer gesichtert. Siphontauschen habe ich bislang auch noch nicht machen müssen. Es ging aber recht einfach.

Danach gehe ich ins Dorf. Ich muss beim Buchladen noch ein Geschenk fürs Kind abholen. Beim besten Mini-Baumarkt besorge ich einen neuen Blumentopf für den Hibiskus. Zu Hause kümmere ich mich dann auch direkt um ums Umtopfen. Der Hibiskus kommt in einen Topf. Der Mangokern, der eine Wurzel entwickelt hat, kommt auch in einen Topf. Die zwei Mini-Tomatenkeimlinge** setze ich auch in Erde.

Das Kind hat Langeweile und weiß nicht wohin mit sich. Der RB arbeitet***. Dem Kind fällt ein, dass er nach was für GL machen muss, wofür er das Haus verlassen muss. Er nimmt das Rad. Kommt aber nach kurzer Zeit wieder und erklärt: „Jemand hat meinen Reifen geklaut.“ Ich gucke irritiert. „Nee, nicht den Reifen, sondern das da drin.“ „Den Schlauch?“ „Ja, genau. Der Schlauch ist geklaut.“ Ich gucke noch irritierter und gehe mit ihm raus und sehe … einen platten Hinterreifen. Da ich aber auch noch das Ventil sehe, schließe ich einen geklauten Schlauch aus. Er versucht mir den Tathergang zu schildern und es wird klar, dass er ein Stück mit dem Rad gefahren ist. Ein geklauter Schlauch kommt definitiv nicht infrage. Ich schicke ihn zu Fuß los.

Ich überrede den RB dazu, Kaffee zu kochen. Wir trinken zusammen Kaffee und ich verarbeite die Szene mit dem Kind und komme aus dem Lachen nicht raus. Mein Kind ist der erste Mensch, dem während der Fahrt ein Schlauch aus dem Reifen geklaut wurde.

Als das Kind wieder da ist, spielen wir zusammen.

Pyramis – sowas wie „4 gewinnt“ nur mit 5 und in 3D

Als wie fertig gespielt haben, wechseln wir zusammen den Schlauch vom Hinterreifen. Danach habe ich – mal wieder – einen toten Punkt und lege mich ins Bett. Es tut gut, mal einen Moment alleine zu sein. Ich dämmere kurz (!) weg und als ich wieder wach werde, höre ich das Kind auf Französisch reden. Ich höre auch den Kv. Und vor allem höre ich, dass diese Unterhaltung auf Skype stattfindet. Für Skype braucht das Kind aber entweder sein Tablet, das aber in dem Zimmer ist, in dem ich mich gerade befinde, oder seinen Laptop****. Ich gehe über den Balkon, gucke ins Kinderzimmer, sehe das Kind vor seinem Laptop und …

… flippe aus. Ich frage ihn, was das soll und wer ihm erlaubt hätte, das Laptop zu nehmen. Und hui, seine Antwort ist mutig: „Ich hab mir erlaubt, das Tablet zu nehmen.“ Ich glaube, ich höre nicht recht und gehe erstmal wieder. Aber da das Kind keine Anstalten macht, aufzuhören, um die Situation mit mir zu klären, gehe ich nochmal in sein Zimmer, werfe ihm diversen Technikkram auf sein Sofabett und sage: „Mach, was Du willst.“ Ich bin echt sauer.

In der Küche werkelt der RB und bittet mich Pfefferminze zu holen. „Aber die machen wir extra. Das mag das Kind ja nicht so.“ „Ach, das geht in dem vielen Grünzeug, das schon drin ist eh unter.“ „Schon drin? Der Koriander etwa auch?!“ „Ja.“ „Ja?!“ … „Oh Mist, da habe ich gar nicht dran gedacht.“

Das Kind hat mittlerweile alle Technik ins Wohnzimmer gebracht und sich auf sein Bett verzogen. Er weiß, dass er Mist gebaut hat und ärgert sich über sich selbst. Ich weiß, dass er leidet. Ich kann ihn nicht auch noch hinsichtlich des Essens leiden lassen. Hecktisch zaubern wir noch Grillsteaks und Grillpommes aus den Vorräten. Wir essen zusammen. Der RB und ich eine wirklich leckere Joghurtsuppe:

Dann muss der RB arbeiten (online-Tasting) und das Kind und ich fahren mit den Rädern in den Park. Dort passen wir uns mit dem Rugbyball zu. Wir drehe noch eine Runde durch den Park*****, da fährt das Kind durch irgendwas und hat – tadaa – zwei Platten. Wir schieben nach Hause. Dort darf das Kind allein die Schläuche aus den Reifen holen. In beiden sind jeweils zwei kleine Schlitze. Die sind nicht mehr zu retten.

Ich bestelle neue Schläuche, lese dem Kind vor und beende den Abend mit dem RB auf der Couch.

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* Die Müllabfuhr zerrt die Mülltonnen übers Kopfteinpflaster im Innenhof.

** Noitz an mich: Diverses Saatgut entsorgen, das nicht angegangen ist.

*** Offiziell arbeitet er, inoffiziell nutzt er meine Abwesenheit im Wohnzimmer, um „seine“ Musik zu hören.

**** Seit gestern hat das Kind Technikverbot (nur Tablet reicht nicht).

***** Im Park sind viele Menschen. Immer in kleinen Grüppchen mit Abstand zu einander. Aber es ist auch Leben im Park. Das fühlt sich gut an. Ich mag es bei aller Vorsicht und Respekt vor dem Virus, dass das Leben wieder stattfindet. Und lieber draußen als drinnen.

Abschottung, Tag 87

Abschottung, Tag 87

Das Aufstehen ist etwas zäh. Aber gut, mich fragt ja niemand. Das Kind ist schon wach. Macht mir Tee und dann dem RB Kaffee. Ich arbeite und arbeite und arbeite. Naja, eigentlich telefoniere ich – gefühlt – die ganze Zeit.

Das Kind muss zwischendrin zur Schule. Der RB scheitert fast an meinem Drucker. Ich muss etwas Beistand leisten. Dann fährt der RB in den Laden. Dafür kommt das Kind aus der Schule. Aber er hat nicht lange, dann fährt er wieder los zum Rugbytraining. Diese Ruhe, wenn keiner zu Hause ist, ist wirklich erholsam. Das könnte gerne noch länger dauern. (Note to myself: Ich brauche mal wieder Zeit nur für mich. Allein.)

Nach dem Rugbytraining stürmt das Kind rein und fragt nach „dem Ding“. Tja, welches Ding nur. „Na, das Ding, mit dem Du Dein Handy am Fahrrad fest machst.“ Ah, das Finn-Ding. Das Kind hat den einen Rugbykumpel im Schlepptau. Um nach Hause zu kommen braucht er das Handy als Navi und dafür muss er das Handy am Fahrrad festmachen. Ich gehe mit dem Kind und Finn raus und helfe, das Handy am Rad zu montieren.

Der RB kommt nach Hause und kocht. Essen. Nicht mehr vor Wut über den Drucker.

Nach dem Essen muss das Kind recht zeitig ins Bett, denn morgen ist Frühdienstschule. Das beschert dem RB und mir einen frühen Feierabend. Sind wir ja fast nicht mehr gewohnt.

Abschottung, Tag 66

Abschottung, Tag 66

Meine Einschlafrituale gehen mir zunehmend auf den Keks: hinlegen, lesen, aufstehen für Toilette, hinlegen, lesen, kalte Füße, aufstehen für Wärmflasche und Toilette, hinlegen, was Entspannendes hören. Dauert in der Regel anderthalb bis zwei Stunden. Und es nervt!

Seit Beginn der Abschottung steht der Wecker erstmals wieder kauf weit vor 8h00. Das Kind muss nämlich um 8h00 beim Kieferorthopäden sein. Ich unterstütze ihn beim Fertigmachen. Hin geht er allerdings alleine. Ich muss mich nochmal ins Bett legen, daher melde ich mich im Büro erstmal unpässlich. Das Kind lässt mich quasi schlafen, als er wiederkommt. Dass er die Hyrax und die Brackets los ist, zeigt er mir erst als ich wieder unter den Lebenden bin.

Es ist krass, was sich im vergangenen Dreivierteljahr getan hat.

Abgesehen vom Stundenmachen gestern Abend habe ich den Arbeitsrechner seit Freitagnachmittag nicht geöffnet. Zusammen mit der Wanderung ist das meinem Arbeitsflow höchst zuträglich. Am Nachmittag kann ich mich zum Arbeiten auf den Balkon setzen. Das tut auch gut. Das Kind fährt zum Rugby-Training. Irgendwann ist es dann aber auch spät. Weil es nicht mehr lang zum Online-Tasting vom RB ist, setze ich Kartoffeln auf und mache die Grie Soß.

Hach, Grie Soß geht immer. Grie Soß macht glücklich.

Während der RB sein Online-Tasting hat, erstelle ich einen virtuellen Spaziergang von der vorletzten Wanderung für meine Eltern.

Ich mag es, dem RB bei der Arbeit zuzuhören.

Das Kind geht früher als sonst ins Bett. Morgen muss er um 8h15 in der Schule sein. Känguruchroniken lesen wir dennoch ein bisschen weiter.

Abschottung, Tag 61

Abschottung, Tag 61

Nachts ein Projekt abgschlossen. Dafür durfte ich auch nicht ausschlafen, sondern muss um 9h00 für eine Telefonkonferenz bereit stehen. Eine Telko, die um 8h55 auf 9h30 verschoben wird. Mööp. Ich nutze die 30 Minuten, um zu duschen. Dann verabschiede ich den RB und hänge auch schon am Telefon. Nach dem Telefonat, ist vor dem Telefonat, aber das zweite Telefonat verkürze ich mit „keine Zeit“. Ich muss nämlich mein Fahrrad wegbringen.

Der Fahrradladen ist gar nicht so klein, dennoch dürfen die Kundinnen nur einzeln rein. Also eine zum Verkauf und eine zuer Werkstatt. Ich will zur Werkstatt, weil ich einen Termin für heute habe. Es dauert trotzdem alles, und um 11h00 muss ich eigentlich wieder zu Hause sein. Ich versuche mich also kurz zu halten, aber die Werkstattleitung will unbedingt einen dicken Katalog wälzen. Ich beobachte das einen Moment, bis ich etwas ungehalten sage: „Können wir das abkürzen?! Schicken Sie die Gabel bitte erstmal ein und wenn die nicht rapariert werden kann, überlege ich, was gemacht werden soll.“ Trotzdem bin ich erst um 11h05 wieder zu Hause und starte das virtuelle Klassenzimmer etwas verspätet.

Das Kind sitzt vor dem Rechner und ich auch und muss auch mal wieder telefonieren. Dann wühle ich mich durch meine unendliche To-Do-Liste. Es ist immer noch viel Arbeit. Zu viel Arbeit. Zu viel im Kreisdreharbeit. Projekte werden wieder und wieder aufgerollt und angefasst. Ich komme zu nichts.

Zwischendrin schicke ich das Kind zum Rugby-Training los. Er muss noch etwas an seinem Zeitmanagement arbeiten. Aber er ist wohl pünktlich gewesen. Das Training ist gut. Es ist gut, dass wieder etwas Normalität Einzug erhält. Wir müssen das auch mehr zulassen. Wir müssen der Panik und Paranoia entgegenwirken. Sonst trauen wir uns irgendwann gar nichts mehr.

Als das Kind wieder da ist, lege ich mich – mal wieder – für eine halbe Stunde hin. Das Kind duscht derweil. Als ich wieder wach bin, bestelle ich das Essen, mache mich fertig und gehe los. Ich bin noch etwas bräsig. Die Rotzbremse rutscht und als ich sie laufend zurechtrücke, merke ich, wie mein Ohrring, den ich seit … hmmm … mittlerweile 4 Jahren oder so quasi durchgehend trage, rausfällt. Mist, da fällt mir wieder ein, dass der – warum auch immer – ohne Verschluss war heute morgen. Den hatte ich tagsüber auf dem Schreibtisch abgelegt, um einen anderen Verschluss zu suchen, aber dann doch wieder reingesteckt ohne Verschluss. Mist, völlig verpeilt. Ich gehe an der vermeintlichen Verluststelle suchend auf und ab. Da finde ich nichts. Ich schreibe den Ohrring halb ab und versuche mich nicht zu ärgern. Vielleicht werde ich ja auf dem Rückweg fündig. Ich gehe weiter und gucke – warum auch immer in mein Portemonnaie. Nochmal Mist: Ich habe gar nicht genug Geld mit. Ich drehe um, rufe das Kind an, damit er mir mit dem Geld, das auf meinem Schreibtisch liegt entgegen kommt. Ich bin etwas genervt, da hupt es neben mir: Der RB kommt gerade nach Hause. Geistesgegenwärtig frage ich ihn nach Geld und drehe wieder um, um endlich das Essen zu holen.

Auf dem Rückweg suche ich dann nochmal die Stelle ab, wo mir der Ohrring rausgefallen sein muss. Einen kleinen silbernen Stecker auf grauem Waschbeton zu finden. Tja, hat was von Nadel im Heuhaufen. Aber … tadaaaa … ich habe Glück

Wieder mit Verschluss, mein geliebter NMA-Knoten

Wir essen und dann ist es auch schon Zeit für die CorotäneKneipe.

Abschottung, Tag 60

Abschottung, Tag 60

(Uff, jetzt steht da eine 6 vorne.)

Ich gehe zu spät ins Bett und schlafe dann zu wenig. Das ist nicht schlau, aber irgendwie komme ich nicht aus der Spirale. Es ist so viel Arbeit derzeit, dass ich halt irgendwann nochmal sowas wie Freizeit haben will. Und das geht dann halt nur abends bzw. nachts, weil abends ja auch noch arbeite.

Es ist echt viel Arbeit. Viel zu viel Arbeit. Das Kind geht total unter. Ich schaffe es gerade so, ab und zu bei ihm reinzuschauen und zu fragen, ob er Hausaufgaben gemacht hat. Ich lasse ihn viel zocken. Ich gerate an mein Limit. Und es hat nix mit der Abschottung zu tun, sondern einfach mit zu viel Arbeit. Am späten Nachmittag geht wieder mal nichts mehr und ich muss mich hinlegen. Der RB kümmert sich ums Essen.

Eine e-Mail kündigt an, dass das Kind ab morgen wieder Rugby-Training hat. Naja, zumindest in Teilen: Lauf- und Konditionstraining sowie Passübungen. Die Regelungen drumherum sind sehr klar und so habe ich ein gutes Gefühl, das Kind wieder zum Training zu schicken.

Nach dem Essen muss ich wieder arbeiten. Wieder bis bis spät in die Nacht, weil Dinge einfach fertig werden müssen.

Achach, ich freue mich, wenn die Woche rum ist.

Zahn in Zahn

Zahn in Zahn

Um 9h00 verließ das Kind das Haus Richtung Schule wegen des Tags der offenen Tür ebendort.

Ich duschte, machte mir einen Tee und verließ um 10h00 das Haus um für den Tag der offenen Tür an der Schule des Kindes noch drei Dinge zu besorgen, denn ich solltewollte meine AG vorstellen. Herrje, ist es schwierig, profane Büroklammern zu bekommen.

Um 11h00 kam ich an der Schule an, stellte fest, dass einiges unorganisiert war, richtete mich dennoch ein, organisierte das Unorganisierte provisorisch nach, bis

um 11h20 das Kind zu mir stieß, weil seine Anwesenheit im Demounterricht erledigt war, er aber bis 12h00 Anwesenheitspflicht hatte. Und so half er mir noch bei der Präsentation der Versuche.

Um 12h05 ging er dann los nach Hause, um sich dort fürs Rugby umzuziehen, damit der RB ihn zum Club fahren konnte – inkl. Kinderpunsch und Kuchen -, wo er, also das Kind, um 13h00 sein sollte.

Von dort fuhr der RB direkt zur Schule, wo er um 13h30 ankam, um mit mir Auto gegen Monatsticket zu tauschen. Und um zu knutschen.

Um 14h00 fuhr ich von der Schule kurz nach Hause, um was zu essen und um warme Schuhe anzuziehen, dann aber direkt weiter zum Club. Dort sah ich zwei Spiele von des Kindes Mannschaft und dann war auch da Feierabend.

Als wir um 16h30 zu Hause waren, trafen wir im Hausflur Nachbarn, die wir mit Resten vom Kinderpunsch und Kuchen versorgten. Dann ging das Kind zunächst duschen und danach zocken, während ich #NazisRaus-Bestellungen abzählte und stricke.

Um 18h35 gingen das Kind und ich wieder los, denn wir hatten eine Essensverabredung. Ich hatte noch die (wirklich) gute Idee, auf dem Weg beim Drogeriemarkt vorbeizugehen (sonst wird das morgen nix mit Mount Washmore). Dennoch waren wir pünktlich um 19h00 im Restaurant in der liebsten Frankfurter Küche, wo der RB schon wartete und wir dann zu dritt noch auf zwei weitere kurz warteten.

Aber puh, endlich konnte der gemütliche (und gemeinsame) Teil des Tages beginnen. Und es war in der Besetzung wieder mal sehr nett und im Malepartus gewohnt sehr lecker.

Der lange Tag firderte seinen Tribut und das Kind fiel nach einem Schnitzel ins Koma.
Reflektion

Reflektion

Nach dem Sport ist vor dem Sport: Heute war mal wieder Rugby fürs Kind angesagt. Erstmals Turnier in der neuen Altersstufe. Es war nass. Und es war lehrreich. Das Kind hat sich anfangs sehr geärgert. Nicht zu unrecht, aber nur sich ärgern und Flunsch ziehen bringt halt nichts. Wir sprachen und ich bin froh, dass er es mittlerweile schafft, sich nicht reinzusteigern, sondern Situationen reflektiert und sie mehr und mehr kontruktiv angehen kann.

Auf dem Weg nach Hause mussten wir dann noch ein Situation reflektieren. Da hatte das Kind einen Bock geschossen und mir war es wichtig das zu klären. Während ich nach der Maxime lebe „Wer nachtragend ist, hat viel zu schleppen“, steigert sich das Kind in die kleinsten Nichtigkeiten rein und hat die Tendenz, „Rache üben zu wollen“. Damit kann ich nur sehr schwierig umgehen. Ich werde es vermutlich lernen müssen, weil es halt ein Charakterzug von ihm ist. Aber er muss – wie ich finde – auch lernen, seine „Rachegelüste“ besser zu kanalisieren.

Heiss

Heiss

Kleines Geheimnis aus Frankfurt: Heute war es sehr heiß.

So heiß, dass ich leider keinen klaren Gedanken für meine noch ausstehende Arbeit fassen konnte.

Stattdessen habe ich Sachen für den Urlaub zusammengesucht und gefaltet.

Es war auch eigentlich zu heiß, um zum Rugby-Club zu fahren. Aber es war großes „Familientreffen“ und es war ja auch schön, Tschüss zu sagen.

Seit gerade sind die beiden Koffer gepackt, die schon morgen zum Flughafen gehen.

In der Nacht zum Freitag werde ich dann wohl nicht schlafen und auch erst wieder durchatmen können, wenn wir im Flieger sitzen.