Abschottung, Tag 87

Abschottung, Tag 87

Das Aufstehen ist etwas zäh. Aber gut, mich fragt ja niemand. Das Kind ist schon wach. Macht mir Tee und dann dem RB Kaffee. Ich arbeite und arbeite und arbeite. Naja, eigentlich telefoniere ich – gefühlt – die ganze Zeit.

Das Kind muss zwischendrin zur Schule. Der RB scheitert fast an meinem Drucker. Ich muss etwas Beistand leisten. Dann fährt der RB in den Laden. Dafür kommt das Kind aus der Schule. Aber er hat nicht lange, dann fährt er wieder los zum Rugbytraining. Diese Ruhe, wenn keiner zu Hause ist, ist wirklich erholsam. Das könnte gerne noch länger dauern. (Note to myself: Ich brauche mal wieder Zeit nur für mich. Allein.)

Nach dem Rugbytraining stürmt das Kind rein und fragt nach „dem Ding“. Tja, welches Ding nur. „Na, das Ding, mit dem Du Dein Handy am Fahrrad fest machst.“ Ah, das Finn-Ding. Das Kind hat den einen Rugbykumpel im Schlepptau. Um nach Hause zu kommen braucht er das Handy als Navi und dafür muss er das Handy am Fahrrad festmachen. Ich gehe mit dem Kind und Finn raus und helfe, das Handy am Rad zu montieren.

Der RB kommt nach Hause und kocht. Essen. Nicht mehr vor Wut über den Drucker.

Nach dem Essen muss das Kind recht zeitig ins Bett, denn morgen ist Frühdienstschule. Das beschert dem RB und mir einen frühen Feierabend. Sind wir ja fast nicht mehr gewohnt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.