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Tag: 10. Juni 2020

Abschottung, Tag 89

Abschottung, Tag 89

Der Tag beginnt mit einem WhatsApp-Austausch mit den Kolleginnen. Nein, ich muss nicht an der Telko um 9h00 teilnehmen – auch wenn ich schon wach bin. Ich habe heute noch genug Telefonate. Zwischen den Telefonaten komme ich aber durchaus dazu, meine To-Do-Liste etwas zu schrumpfen. Zwischendurch muss das Kind in die Schule. Der RB macht Besorgungen und Einkäufe. Um 13h00 kommt die Putzhilfe. Während die Wohnung geputzt wird, arbeite ich weiter. Die Putzhilfe geht*, das Kind kommt wieder. Ich muss zwischendurch eine Kollegin aufmunternd auf Spur bringen und organisieren, dass ein Projekt nicht vollständig gegen die Wand gefahren wird. Das Kind fährt los zum Rugby-Training. Ein Projekt, das ich heute fertig machen wollte, schaffe ich nicht mehr. Also werde ich doch am Freitag arbeiten müssen. Dennoch richte ich den Abwesenheitsassistenten ein – ich muss ja Freitag nicht zwingend in meine e-Mails gucken. Der RB kommt wieder, geht dann aber schnell nochmal einkaufen. Um 18h00 hat mein Körper gecheckt, dass ein langes Wochenende bevorsteht und er fährt runter: Ich muss mich hinlegen. Nach 15 Minuten Powernap mache ich mich an die Grie Soß und der RB kümmert sich mit Herrn Weber um den Rest.

Heute essen wir zeitig genug, sodass wir mal wieder pünktlich in der Kneipe sind. Es ist schon das 25. Mal, dass die #CorotäneKneipe ihre virtuellen Türen öffnet. Und wie immer ist es schön, die anderen zu sehen, sich auszutauschen und auch einfach nur füreinander da zu sein. <3

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* Es könnte sein, dass der Mittwoch mein neuer Lieblingstag wird. Denn die halbwegs aufgeräumte und vor allem saubere Wohnung fühlt sich wirklich gut an.