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Kategorie: möööp

Wer schreibt, die bleibt

Wer schreibt, die bleibt

Und wer nicht schreibt, bleibt eben wach. Ich heute. Schreibblockade hin oder her, aber der Text muss raus. Da hilft es auch nciht viel, dass ich heute Nachmittag mit dem Kind geschrieben haben.

Pieks, Pieks

Pieks, Pieks

Das war heute etwas mühsam beim Kinderarzt. Ich hatte einen Termin zum Impfen ausgemacht, da ich von der letzten Impfung (2015) noch im Ohr hatte: Wenn das Kind 10 Jahre ist (ist er fast), dann ist noch eine Auffrischimpfung fällig. Damals war HPV für Jungs in Deutschland zwar hier und da Thema, aber halt nicht nicht in der StIKo-Empfehlung (und wenn dann eh erst ab 9/10 Jahren). Als wir Ende letzten Jahres wegen Streptokokken beim Kinderarzt waren, fragte ich nach der HPV-Impfung nach. Ja, die würden sie auch machen, die war nur damals noch nicht in der SIRL genannt wurde. Und erst wenn sie da drin ist, kann auch abrechenbar geimpft werden. Naja, sollte mir recht sein, dann warten wir eben und machen die Auffrischung und HPV zusammen. Damit war der Doc auch fein.

Heute also Termin. Ich hatte beim Ausmachen extra noch gefragt, ob sie auch HPV impfen. Jaja, kein Thema. Wir also guter Dinge dahin. Dann die erste Konfusion: „Welche Auffrischung?“ „Naja, die die mit 10 Jahren dran ist. TDP meine ich.“ „Ähja, ich sag’s dem Doktor.“ „Und die HPV-Impfung?“ „Haben Sie den Impfstoff dabei?“ „Nein, ich hatte doch extra am Telefon gefragt und da wurde mir gesagt, das wäre kein Problem.“ „Ja, wir impfen das schon, aber den Impfstoff müssen Sie in der Apotheke holen. Haben Sie kein Rezept?“ „Wie denn? Ich wusste ja nichts davon.“ „Dann stell ich Ihnen eins aus und Sie gehen kurz zur Apotheke. Warten Sie Kurz, bis es der Doctor unterschrieben hat.“ *innerliches Augenverdrehen* *Einblendung von Jeopardy-Musik* Die Zeit vergeht, ohne dass etwas passiert. „Ähm, was ist denn mit dem Rezept?“ Ich sehe es ihr an, dass sie vergessen hat, den Arzt zu fragen. *Einblendung von Jeopardy-Musik* Die Zeit vergeht, ohne dass etwas passiert. „Der Arzt will nochmal mit Ihnen über die Impfung sprechen.“ Häh, denke twittere ich, ich hab doch schon mal mit ihm darüber gesprochen. Nun denn. Ich ahne schon: Heute keine HPV-Impfung fürs Kind. Ich bin unnötig ungnädig (nur innerlich), als wir ein halbe Stunde nach Ankunft in der Praxis und eine Viertelstunde nach Termin endlich im Behandlungszimmer sitzen. Da dann die nächste Überraschung: „TDP ist nicht dran. Nur Polio.“ Soll mir recht sein. Während der Doc den Impfstoff aus dem Kühlschrank holt, frage ich nach HPV. „Ja, aber die machen wir erst ab 10 Jahren.“ „Er wird ja in einem Monat 10 und die StIKo-Empfehlung sagt ab 9.“ „Wenn Sie unbedingt wollen, spricht nichts dagegen. Dann lassen Sie sich ein Rezept geben und dann machen wir das.“ Er impft das Kind gegen Polio in den linken Arm, guckt den Impfpass durch: „Aber wenn er schon da ist zum Impfem, sollen wir schnell noch gegen Meningokokken C impfen, bislang hat er ja nur B. Warum eigentlich?“ Ja, warum eigentlich? Also, warum eigentlich kein C. Warum er B hat, weiß ich ja. Egal. Der Arzt holt den anderen Impfstoff und impft den midi-monsieur in den rechten Arm.

Fertig im Behandlungszimmer.

Spreche die MFa wegen des HPV-Impfstoff-Rezepts an. „Hier ist kein Rezept.“ Ich hoffe, dass ich wieder nur innerlich die Augen verdrehe. „Aber das brauchen Sie auch nicht jetzt.“ Oh bitte, hoffentlich habe ich meine Gesichtskirmis im Griff. „Für die HPV-Impfung kommen Sie einfach an dem oder dem Nachmittag vorbei, ich gebe Ihnen das Rezept, Sie holen den Impfstoff schnell aus der Apotheke und sobald Sie wieder da sind, wird Ihr Kind geimpft.“ Ich seufze: „Okay.“ (Und das konnte mir keine am Telefon sagen, als ich den Termin aus gemacht habe?)

Wir verlassen die Praxis.

Ich bin nicht aggressiv

Ich bin nicht aggressiv

Orrrr *schimpf* *mecker* *fluch* ja, meine Laune war schon den ganzen Tag subptimal*, aber bis ca. 15h30 noch in Ordnung. Es hatte mich etwas genervt, dass ich etwas zu lange geschlafen habe (war wohl nötig), dann hatte aber der RB schon Brötchen besorgt hat und Tee ja eh schon ans Bett gebracht, da konnte ich ja schon nicht mehr genervt sein. Dann hatte ich aber doch Hummeln im Hintern und wollte ein paar Dinge fertig machen. Gemütlich frühstücken geht mit mir so nicht. Ich wurschtelte so vor mich hin, der RB ebenfalls. Dann klingelte das Telefon: längere Besprechung. Um 13h30 unterbrachen wir wegen Hunger und so. Betonung auf „unterbrachen“, denn nach dem Essen sollte es weitergeführt werden. Um 15h30 immer noch kein Rückruf. Orrrrr, ich wollte doch zum Märktchen fahren, aber ich brauche noch Feedback zu einer Sache und eigentlich sollte die Besprechung auch noch weitergeführt werden. 17h00 Anruf: Besprechung heute nicht mehr, Feedback zur der einen Sache kommt noch. KEINE Entschuldigung dafür, dass ich meinen Nachmittag für nichts freigehalten habe**. Aber fimpschig reagieren, wenn ich sage, dass wir am Dienstag NUR morgens telefonieren können. Danach war meine Laune im Keller. Und ich hätte wen fressen können, wäre wer dagewesen. Ein Hoch auf das HomeOffice! 17h15 kam das ersehnte Feedback, was mich nochmal Nerven kostete und darin endete, dass ich das Projekt erst nach 18h00 abschließen aka rausschicken konnte. Ich war zu dem Zeitpunkt sooooo genervt, dass klar war, dass ich heute nicht mehr unter Leute sollte. Ich wurschtelte noch an einem anderen Projekt und dann war klar: Wenn ich mich heute nicht mehr bewege, also turne, dann finde ich vermutlich doch noch in den Nachrichten statt. Die Energie reichte dann auch für ein 45-Minuten-Programm.

Und jetzt (22h15) muss ich unbedingt was essen, sonst bekommt der RB gleich doch noch Laune ab, obwohl er es nun gar nicht verdient hat.

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* Joah, die Zyklus-App meint, sie können das auch begründen. Pah, ich lass mir doch nicht von so ein paar Hormonen nicht die Laune bestimmen. SO.WEIT.KOMMT.DAS.NOCH!!! Orrrrr

** Ich hätte wenigstens zwischendurch mal turnen können.

Neustart

Neustart

Großes Mööööp für mein Gesportel. Das habe ich nämlich ganz schön lange schleifen lassen. Das fing schon im Sommer an, als es so heiß war. Da konnte ich nämlich vor lauter Hitze nicht sporteln. Das hätte mein Kreislauf doof gefunden. Außerdem habe ich noch drölf Millionen andere Ausreden, die ich gar nicht erst aufführen muss, weil eben Ausreden. Denn zum Teil gelten die auch für den nicht mehr so heißen Herbst und gar nicht mehr heißen Winter. Irgendwie bin ich aus dem Tritt gekommen und dann hat auch noch der Schweinehund den Plan gefressen. Und das Ende vons Janze?! Die Hosen kneifen. Letzte Woche war es aber ganz arg: Krank lag ich rum und fühlte mich wie eine dicke weiße Made. Und so sehnte ich es herbei, dass ich mich wieder fit(ter) fühlen würde, um endlich wieder meine Youtube-Video-Auswahl nachzuturnen.

Heute dann also.

Yeah!

(Und dann muss ich auch wieder aufs Rad.)

Sieben

Sieben

Sieben ist nicht acht. Das ist blöd, denn heute habe ich sieben Knoblauchzehen in ein Essen für acht Personen gemacht.

Vermutlich wird mein Monk sehr schlecht schlafen.

Übertrag

Übertrag

Tja, das war überhaupt nicht geplant, dass ich meine Seuche an den midi-monsieur übertrage. Zumal ich ja dachte, dass meine Seuche eine Kreuzung aus seiner und des RBs Dauerseuche sei. Wohl nicht oder es kommen halt zur Dauerrotze vom Kind nun noch die Viren vom RB – durch mich halt übertragen – dazu. Genau wissen wir es nicht. Ist eigentlich auch irrelevant, denn es ist vor allem Dingen nervig und ätzend fürs Kind. Schließlich holt ihn morgen der Kv für die Ferien ab.

Dann übertrage ich die Sorge Pflege an den Kv – zumindest wenn das Kind transportfähig ist. Immerhin erwartet ihn beim Kv vor Ort Meeresluft. Das soll ja bekanntlich hilfreich sein.

Morgen sehen wir weiter.

Liebes Tagebuch am Fünften (April 2019)

Liebes Tagebuch am Fünften (April 2019)

Dass ich heute Frau Brüllens Frage: WMDEDGT? beantworten kann, gleicht einem Wunder, denn eigentlich bin ich kurz davor, an schlimmer Männergrippe zu versterben.

0h30 Wir haben gerade S502.10 von Vikings beendet und damit vorerst die ganze Serie. Ich bin heilfroh, dass es nun vorbei ist. So richtig warm bin ich mit der Serie nicht geworden. Sie war aber okay genug, um sie nicht abzubrechen. Und wenn Staffel 6 kommt, werde ich sie sicher vermutlich auch gucken. Zumal danach wirklich Schluss sein soll.

2h00 oder so wird es gewesen sein, als ich endlich einschlafe. Ich fühle mich ziemlich matschig und huste. Ich hasse husten.

7h35 Der RB weckt mich. Ich bin nicht in der Lage aus dem Bett zu springen, um das Kind zu versorgen. Der midi-monsieur ist aber auch gerade so beschäftigt, dass er sich nicht schnell fertig machen kann.

7h45 Ich kann immer noch nicht aufstehen. Das Kind könnte sich jetzt zwar fertig machen, aber irgendwie und überhaupt beschließe ich, dass ich keine Lust auf Stress habe. Ich sage dem Kind, dass er in Ruhe frühstücken und erst zur zweiten Stunde in die Schule gehen soll. Das lässt er sich natürlich nicht zweimal sagen.

8h15 Aufstehen geht immer noch nicht. Ich grummele bitte den RB an, dass er dem Kind das Pausenbrot macht. Und weil er schließlich Schuld hat an meiner Misere so toll ist, steht er tatsächlich auf.

8h35 Das Kind verabschiedet sich. Ich bin so halb wach, muss husten und leiden und kann nicht wieder einschlafen. Der RB bereitet Heißgetränke und bringt sie ans Bett.
Ich schnappe mir irgendwann den Rechner und gucke, was heute ganz Wichtiges erledigt werden muss. So wie es aussieht, ist heute ein guter Tag zum Sterben Kranksein.
Ich wurschtel so vor mich hin, suche Klamotten fürs Kind zusammen.

11h30 Ich fasse einen Duschbeschluss.

12h10 Ich bin geduscht und angezogen und kann nun Proviant für das Kind besorgen. Danach packe ich den Koffer zu Ende.

12h45 Das Kind kommt nach Hause, er isst was und dann ist er so rappelig, dass ich ihn in sein Zimmer verbannen muss.

13h30 Mir fällt ein, dass ich dem Kind ja noch die Haar schneiden wollte. Also ab ins Bad und Haarschneider an.

13h50 Unter der Wolle war tatsächlich das Kind versteckt.

14h20 Auf zur befreundeten Rugby-Familie. Der Vater, der eh mit seinem Sohn nach Prag fuhr, ist so nett und nimmt auch das Kind und einen weiteren Rugby-Kumpel mit.

15h15 Abfahrt nach Prag für die Rugby-Spieler. Für mich geht es auch nach Hause.

15h40 Kurzes Telefonat mit der Agentur. Wenigstens ist nichts dringend. Ich werde wohl noch einen Text übers Wochenende fertig machen, aber sonst entspannt. Zeit, gesund zu werden.

17h30 Fertig. Total. Ich schlafe vor Netflix ein.

18h15 Wieder wach. Erstmal zu mir kommen. Ich verfolge kurz den Standort vom Rugby-Shuttle. Dann habe ich Hunger. Riesenhunger auf Hühner-Nudelsuppe.

19h00 Ich ziehe mich wieder an und gehe einkaufen.
Im Supermarkt sehe ich den einen Vater aus der Klasse, der zum Dummschwätzen neigt. Ich muss meine Route durch den Supermarkt ändern, damit ich ihm nicht begegne. Ich habe keine Lust und Nerven.

19h50 Zu Hause erstmal die Dosensuppe vererbsen und warm machen, währenddessen inhaliere ich 300g Blaubeeren und einen großen Apfel. Ich flätze mich vor den Fernseher.

20h45 Via geteiltem Standort sehe ich, dass der Rugby-Shuttle am Hotel in Prag angekommen. Ich gucke weiter Fernsehen.

Und viel mehr passiert hier auch nicht mehr. Ich warte noch auf den RB und dann geht’s ins Bett.

Unleidlich

Unleidlich

Hals-, Kopf und Kieferschmerzen. Zu wenig gearbeitet, aber wie auch. Geschlafen am Nachmittag. Zumindest versucht. Gehofft, dass das Kind sich den freien Nachmittag hinsichtlich Haus- und Haushaltsaufgaben selbst einteilen konnte. Mich geärgert, dass es nicht ging. Und dann ganz schnell ging.

Aber vor allem krank und genervt.

Unleidlich halt.

Unpädagogisch

Unpädagogisch

Ja, vermutlich war es sehr unpädagogisch, dass ich heute beim Lernen für die morgige Deutscharbeit dem Kind die Übungszettel zerrissen habe und gesagt habe, dass er ein 5 schreiben würde, wenn er sich morgen auch so konzentriert wie eben mit mir beim Durchsprechen der Übungszettel. Dabei hat er noch nicht einmal so viele Fehler gemacht.

Ich finde es so erschreckend, wie kurz mein Geduldsfaden ist, wenn es darum geht, mit dem Kind Deutsch zu üben. Mal abgesehen davon, dass ich das hessische Curriculum eher suboptimal finde, ertrage ich es kaum, wie schwer er sich mit diesem Fach tut. Wie schwer ihm Dinge fallen, die für mich so selbstverständlich sind (nein, und nicht nur, weil ich älter bin und viel mehr Übung habe, sondern weil mir Deutsch schon immer leicht fiel – zumindest Grammatik, freies Schreiben und Lesen). Ich versuche, ihm zu helfen, baue Brücken, erkläre die Dinge nicht total trocken, mache Späße, zeige ihm andere Herangehensweisen, arbeite mit Bildern. „Jetzt, jetzt hat er’s verstanden“, denke ich. Und dann die Ernüchterung: Es ist nicht zu ihm vorgedrungen. Und wir sind an den Punkt, an dem mich die Verzweifelung zerreißt und es aus mir rausplatzt, ich mich ärgere und laut werde.

Und das Schlimme daran?!

Danach kann er sich konzentrieren, hört mir zu, versteht, was ich sage und kann es auch noch später reproduzieren.

Aber ich will nicht so sein (müssen).

*seufz*

Hier

Hier

Der RB hat „hier“ gerufen. Schon im Dezember. Als fiese hartnäckige Viren sich anwanzten und bleiben wollte. Bisschen gutemütig, der Gute. Nun hat er sie am im Hals. In den Nebenhöhlen. In der Lunge. Im Auge.

Ich habe aber auch „hier“ gerufen. Gestern Abend oder Nacht. Das weiß ich nicht genau. Vermutlich im Schlaf. Denn ich habe Dings. Also Heuschnupfen. Die Augen tränen, der Hals krazt, nur die Nase will nicht recht laufen. Aber ich muss auch nicht alles haben. Ich hoffe nur, dass es wie schon in den letzten Jahren nur die Frühblüher sind und sich der Spuk nicht bis zum Herbst hält.

Systemisches Antihistaminikum und eines in Augetropfenform werden es – bei mir – wohl richten.

Der RB kann sich schon ein Hochbeet auf dem Balkon aussuchen.