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Kategorie: möööp

Donnerstag

Donnerstag

Ob ich Laune hab, weil ich müde bin?! Nicht nur, dass ich wegen Nachtschicht spät ins Bett kam, nein, dann klapperten Hendrik und/oder Ignaz draußen vor dem Fenster und eine Mücke surrte durchs Zimmer. Ärztintermin um 9h30. Ergo zu wenig Schlaf.
Und so war ich den ganzen Tag über gereizt. Und irgendwie habe ich auch nicht viel geschafft heute. Sehr unbefriedigend.

Wenigstens gegen Grippe geimpft seit heute.

Und das Kind erfolgreich am Bahnhof abgeholt. Sein Zug war völlig unbehelligt von Hendrik und Ignaz pünktlich angekommen.

Migräne

Migräne

… und damit ist auch alles gesagt.

Ich hasse Hormone und alles, was dazu gehört. Möchte irgendwer einen Uterus? Leider noch recht funktional, neigt aber zu Eigenwillen.

Kacktag

Kacktag

Heute ist ein Kacktag. Auch wenn ich einen Grund klar ausmachen kann, glaube ich, dass es noch mehr Gründe gibt (entbindet aber den bekannten Grund von nichts! Wir müssen reden.).

Ein bisschen fühlt es sich an, als würde ich in eine depressive Episode abrutschen. Vielleicht normal nach der Pandemieanspannung, die dank durchgeimpften Haushalt etwas weniger ist, aber ich bin trotzdem noch vorsichtig. Ich möchte nicht IN Restaurants essen, meide Menschemassen und bin auch weiterhin froh, dass ich im Homeoffice arbeiten kann. Gleichzeitig merke ich, dass es mir nicht (mehr) gut tut, mich so einzuigeln. Die Gradwanderung stresst mich. Und wird auch nicht besser, wenn ich es schaffe, mich aufzuraffen und dann alles auf wackeligen Beinen steht.

Ich hadere mit meiner Kompatibilität mit Menschen.

Der Job wird die nächsten Wochen sehr stressig. Das lässt sich auch nicht ändern. Ich gebe deswegen auch meinen Urlaub für übernächste Woche zurück. Sonst würde es noch stressiger.

Ich bräuchte Urlaub. Nur ich allein. Ich weiß noch nicht, ob ich mir das zugestehen darf. Willkommen in der Frauen- und Mutterfalle.

Bald ist Papas Geburtstag. Der erste ohne ihn. Kurz davor ist der Geburtstag meiner Mutter. Der erste ohne ihn. Das ist komisch. Und ich merke, dass sein Fehlen immer präsenter wird. In der ersten Zeit nach seinem Tod war es gar nicht greifbar, weil es ja gar nicht so unüblich war, dass wir länger nichts voneinander gehört haben. Und durch den Schlaganfall eh schon mal weniger. Aber immer wieder kommen Situationen, wo ich weiß, dass er eine klare, schlaue Meinung gehabt hätte. Sein Blick auf die Dinge fehlt. Und auch wenn er den schon nach dem Schlaganfall nicht mehr so scharf artikulieren konnte, wird mir nun immer bewusster, dass er es auch nie wieder tun kann.

Und dann las ich heute diesen Tweet:

Ich habe mich lange nach der Beerdingung über Dinge geärgert, die schief gelaufen sind: Unsere Bestatterin war ausgesprochen stieselig, unempathisch und unorganisert. Manche Infos mussten wir x-mal nachfragen. Pdfs waren lieblos verdreht eingescannt. So viele Kleinigkeiten, die es so unprofessionell wirken ließen. Auch dass sie an der Beerdigung selbst nicht dabei sein würde, schrieb sie nur per e-Mail. Den Kollegen hatte sie über nichts informiert. Als ich anrief wegen eines Termins zum Sarg bemalen, war er irritiert und machte es noch am Abend vor der Beerdigung möglich. Papa war da schon im Sarg. Auch hatte sie ihm nicht mitgeteilt, dass wir Geschwister den Sarg mittragen wollten. Also muss ich während der Trauerfeier, als alle 6 Sargträger kamen, den Bestatter anzischen, dass wir mittragen wollten. Konnten wir dann noch, war aber ein unnötig unruhiger Moment. Und unprofessionell. Keiner hatte sich Gedanke darüber gemacht, wer wann zum Grab treten darf. Wurde uns auch nicht erklärt, welche Reihenfolge es da geben könnte. Führte dazu, dass Papas Schwester sich fast übergangen fühlte (gut, fühlt sie sich eh öfter mal) und sichtbar unruhig mit den Fußen scharrte. War jetzt kein unmittelbarer Fehler der Bestatterin, aber trotzdem anstrengend. Und was für mich persönlich schlimm war und ist: Der Sarg ist schief ins Grab gelassen worden und Papa hing oder hängt jetzt für seine letzte Ruhe windschief im Sarg. Ich weiß nicht, ob das noch korrigiert worden ist und das beschäftigt mich immer noch.
Was ich davon halten soll, dass wir uns – pandemiebedingt – nach der Beerdigung nicht noch einmal zusammensetzen konnten, weiß ich nicht. Aber ich wäre auch nicht in der Lage gewesen, alle Anwesenden zu ertragen. Zumal sich direkt nach der Beerdigung noch ein dramatischer Moment ergab, der schon aus der Entfernung für mich unerträglich war. Ich weiß, dass dieser Moment natürlich nicht so geplant war, aber Papas Beerdigung war dadurch auf einmal Nebensache und alles unruhig.

Gerade will ich einfach nur mein prä-pandemisches Leben und Papa zurück.

Genervt

Genervt

… meine Ovarien (oder zumindest einer) schulen gerade um auf Seesternmagen – so fühlt es sich jedenfalls an. Erwähnte ich schon, dass ich die Perimenopause echt kacke finde?! Ich könnte auf das Gelärsch auch gut verzichten. Fortpflanzung ist eh abgeschlossen.

… die eine Kollegin ist maximal überfordert und leitet es gerade an mich ab. Erwartungsmanagement bei den Kundinnen kann ich halt nur leisten, wenn ich in den Calls dabei bin. Wenn nicht, erwarte ich das von den Kolleginnen. Aber Kundinnen das Blaue vom Himmel zu versprechen, wenn die Personaldecke dünn ist, ist einfach ein sehr uncooler move. Ich kann aber nix dafür, dass Menschen krank werden und wir Personal nicht von dem Bäumen pflücken können*. Der kleine Anteil Überstunden, den ich mühsam abgebaut habe, ist so ratzfatz wieder auf dem Zeitkonto.

Kombination aus beidem führt halt zu großer Genervtheit. Ich mag mich so ja nicht, aber ändern kann ich es auch nicht. Morgen hoffentlich besser.

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* Und ich habe schon 2,5 neue Kolleginnen angeschleppt.

$#§&!

$#§&!

Falls Ihr im Rhein-Main-Gebiet wohnt, habt Ihr heute morgen gegen 9h30 einen wilden Fluch gehört. Ich gebe Entwarnung: Das war ich. Und ich habe mich auch schon wieder beruhigt.

Aber heute morgen war ich tatsächlich den Tränen sehr nahe, denn Word hat mal wieder Arbeit von mir gefressen. Acht Stunden Arbeit waren weg. Einfach weg. Wenigstens konnte ich mich an meinen Denkprozess erinnern, sodass ich nur 5 Stunden brauchte, um das wiederherzustellen.

Das – also nicht immer in dem Umfang – ist mir, seit ich festangestellt bin, schon ein paar mal passiert und der Grund dafür ist auch einfach frustrierend, weil einfach zu lösen, aber Lösung wird nicht akzeptiert, weil es nicht zum Agentur-CD passt. Denn wir müssen mit Mac arbeiten. Da aber die meisten unserer Kundinnen in der Regel PCs haben und wir ja eine gewisse Kompatibilität gewährleisten wollen und sollen, haben wir natürlich ein Office-Paket. Ich habe mal im Studium Word und Excel gelernt und bin seitdem der Überzeugung: In der Regel sitzt der größte Fehler davor. Word, Excel und auch PowerPoint können mittlerweile ne Menge, wenn eine es weiß. Und wenn sie auf einem Windows-Rechner laufen.

Nicht nur, dass Word auf dem Mac nicht alle Funktionen hat, die eine Windows-Userin kennt, nein, wichtige Basics wie Sicherungskopie und Autospeichern funktionieren nur bei Vollmond und wenn die Venus im Skorpion steht extrem unzuverlässig. Gerne hängt sich Word auch einfach mal auf, wenn ich beim Speichern einen neuen Ordner eröffne.

Ich sage ja immer: Für Schreiberlinge ist Word auf dem Mac wie Backhandschuhe für Menschen, die im Labor arbeiten.

Wie ich …

Wie ich …

… mal früh ins Bett wollte, aber als der Mann sich Richtung Horizontale bewegte, gerade feststellte, dass es eine neue Staffel von „The Bold Type“ gibt und ich erstmal 3 Folge weggebingt habe.

Vielleicht werde ich irgendwann mal so schlau wie der Mann und gehe ins Bett, wenn ich müde bin.

Feuchtgebiete

Feuchtgebiete

Als ich Richtung Baumarkt fuhr, sah ich fette graue Wolken, die nichts Gutes versprachen. Ich dachte noch: „Oh, hoffentlich kommt das nicht runter, wenn die Kommode angeholt wird.“

Dass es runterkommen könnte, wenn ich mich draußen bewegen muss, habe ich nicht gedacht.

Ich holte meinen Zuschnitt ab und suchte noch Kleinkram im Baumarkt. Plan war eigentlich, danach nur kurz zum Möbelschweden, um Rahmen (für Bilder, keine Nudelsuppe) zu kaufen.

Als ich aber gezahlt hatte und Richtung Ausgang schob, fuhr ich fast ein paar Leuten auf, denn es hatte sich im Ausgangsbereich ein Stau entwickelt. Keine traute sich unter dem Vordach hervor, denn der Himmel kam gerade runter. Und zwar so dermaßen, dass das Wasser nicht vom Parkplatz ablaufen konnte.

Als der Regen nach 10 Minuten etwas weniger wurde, stand das Wasser auf dem Parkplatz so hoch, dass ich mir meine Schuhe ruiniert hätte. Also zog ich sie kurzerhand aus und watete zum Auto.

Zuletzt bin ich barfuß durchs regenüberflutete Paris gelaufen. Das war 1994.

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Nach einem etwas unrunden Spätnachmittag mit dem Kind, an dem wir aber wenigstens zusammen die eine Wand gestrichen haben, verzog er sich auf sein 2-Meter-Hochbett.

Mit etwas zu trinken.

In einer Glasflasche, denn hier gibt es im Normalfall alle Getränke in Glasflaschen.

Es kam, wie ich es schon seit Tagen vorhergesehen habe: Die volle Wasserflasche fiel vom Bett und zerbarst.

Da war es vorbei mit gemütlich. Ich war not amused und das Kind lernte, wie weit Splitter sich verteilen können, dass Wasser in und unter alles fließt, was ihm im Weg ist. Er weiß jetzt, was so ein Mist für eine Arbeit nach sich zieht und dass wir dafür keine Heinzelmenschen haben. Und dass es gar nichts bringt, sich unfähig anzustellen, denn dann werde ich noch weniger amused und das will hier eigentlich keine.

Morgen bleibt es hoffentlich trocken.

Darf nicht

Darf nicht

Grummel, grummel… vor 13 Wochen war ich zuletzt beim Friseur. Und das ist mit einem Kurzhaarschnitt ja nicht so empfehlenswert. Zumal meine Haare ja auch tatsächlich gerne wachsen.

Normalerweise wäre ich in den 13 Wochen schon zweimal da gewesen.

War ich aber nicht, denn ich habe da was an der Kopfhaut. Ein fieses Ekzem, mit dem ich tatsächlich einen Akuttermin bei der Hautärztin brauchte. Was ja quasi unmöglich ist. Aber ich zum Glück einen bekam.

Die Therapie schlug insgesamt gut an. Die Kopfhaut wurde besser, aber dann bildete sich auf dem Rücken Ähnliches. Mit der Therapie für die Kopfhaut wurde es besser. Aber es beunruhigte mich trotzdem. Die Hautärztin sollte nochmal draufschauen. Was sie tat. Lang und ausgiebig. Sie nahm mein Sorgen ernst. Wir gehen weiter auf Ursachenforschung – wenn der Rücken wieder gut ist. Bis dahin muss ich Shampoo und Duschgel wechseln und auch sonst auf alles verzichten, was die Haut reizen könnte.

Heißt auch, dass ich nicht Haare färben darf. Und wenn ich zum Friseur gehe, dann bitte mit meinem neuen Shampoo. Argh.

Vielleicht lasse ich mir einfach die Haare abrasieren. Oder zumindest raspelkurz, damit der Ansatz verschwindet. Dann bin ich halt wieder blond.

Grummel, grummel.

Kratz, kratz

Kratz, kratz

Ich hatte es befürchtet, als mir gestern schon den ganzen Tag über im Hals kratzte: Heute könnte das mit dem Arbeiten schwierig werden.

Die Nacht war nur semi und ich musste früh aufstehen, da das Kind ja zu Schule musste. Ich schaffte es, dem Kind die Brotdose zu präparieren, aber dass nicht viel mehr heute drin sein wird. Ich machte einen Schnelltest (um sicher zu gehen) und meldete mich krank. Bis Mittag lag ich im Bett und träumte wild.

Der Hals kratzte weiterhin, der Kreislauf war wohl nicht mit mir aufgestanden. Der RB und ich brachten ein paar Pakete 30 Meter die Straße hoch weg und dann musste ich mich auch wieder aufs Sofa legen. Mit Temperatur. Also erhöhter. Ich habe nie Temperatur.*

Kurz bevor das Kind nach Hause kam, dopte ich micht, denn ich musste** mit dem Kind schnell einen neuen Fahrradhelm*** kaufen gehen und hatte am späten Nachmittag ein berufliches Gespräch, dass bereits 1,5 Monate überfällig ist und schon einmal verschoben wurde.

Danach war dann das Doping auch schon wieder aufgebraucht und ich verkroch mich ins Bett, während der RB kochte.

Ich denke morgen werde ich auch noch nicht wieder arbeiten. Oder höchstens ein bisschen im Hintergrund – je nachdem, wie es mir geht.

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* Meine Normal-Temperatur liegt bei ca 35,5° C.

** wollte, wenn es nicht gegangen wäre, wäre es nicht gegangen

*** Es wurde ein neuer Helm und ein neues Schloss.

Hypochrondrisch?

Hypochrondrisch?

Seit dem Urlaub plage ich mich mit einem medizinischen Problem. An einer mur nicht einsehbaren Stellen. Was mich per se ja schon wahnsinnig macht.

Zwei Wochen nach dem Urlau war das Problem so massiv, dass ich zur Hausärztin ging. Ich wäre lieber direkt zu Fachärztin gegangen, aber es betrifft eine Fachrichtung, bei der zeitnahe Termine nahezu unmöglich sind.

Die Hausärztin fühlte sich nicht zuständig überfordert und war meiner Meinung, dass ich zur Fachärztin muss. Sie setzte ihre MTA an und auch ich telefonierte mir die Finger wund und schrieb verzweifelt eine e-Mail an meine Fachärztin. Die erfreulicherweise meine Dringlichkeit sah und mir verhältnismäßig zeitnah einen Termin anbot.

Ja, da ist was. Nein, nicht das von mir befürchtete. Ja, es muss behandelt werden. Was ich seitdem mehr oder weniger konsequent tue. Vielleicht erwarte ich nach 2 Wochen zu viel, denn es ist ja schon deutlich besser geworden, aber es ist halt noch nicht weg. Und irgendwie kommt es immer wieder, wenn auch nicht so massiv wie vor der Behandlung.

Heute musste ich was für die Arbeit eine Erkrankung recherchieren. Medizinische Bilder sind ja eher nicht so lecker und ästhetisch. Doch das macht mir für Gewöhnlich nichts aus. Allerdings verkrampfte sich heute mein Magen merklich mit jedem weiteren Bild und jeder tieferen Info: Denn meine Symptome und die der Erkrankung sind sehr kongruent.

Nun bin ich etwas unentspannt – zumal ich ja vor Montag nicht viel machen kann. Und so richtig beruhigend sind meine Mantra-Versuche à la „die Inzidenz ist total niedrig. Das wäre schon ein arg großer Zufall“ und „ein bisschen wäre es ja Glück im Unglück, denn aktuell wäre es noch ein sehr frühes Stadium“ nicht.

Muss ich wohl etwas in die Tüte atmen.

Und Montag um einen Termin bei der Fachärztin betteln.