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Kategorie: möööp

Und wiederum und wiederum

Und wiederum und wiederum

Wenn ich Schlaf nicht so toll finden würde, würde ich ihn mir aktuell abgewöhnen. So wirklich effektiv ist das nämlich alles nicht gerade:

  1. In Anbetracht der aktuellen Arbeitsbelastung wäre es durchaus sinnvoll, die vollen 24 Stunden eines Tages zu nutzen.
  2. Wir gehen grundsätzlich zu spät ins Bett. Ich müsste bestenfalls zwischen 22 und 23h00 im Bett liegen, aber da hat der Abend ja gefühlt erst angefangen. An manchen Tagen kommt dann auch erst der RB nach Hause. Und dann ist es zu spät und ich habe den toten Punkt überwunden und kann vor 2h00 nicht wirklich einschlafen.
  3. Weil wir das eigentlich schön finden, versuchen der RB und ich in einem Bett zu schlafen. Allerdings neigt der RB zum Schnarchen und wenn er das zu laut macht, kann ich nicht einschlafen oder wache sogar davon aus. Dann muss einer von uns ins Gästezimmer umziehen und dann kann ich auch nicht direkt (wieder) einschlafen.
  4. Wenn der RB und ich in weiser Voraussicht direkt getrennt schlafen, ist das dennoch kein Garant für ausreichend Schlaf, denn 2. ist auch dabei ein Problem, außerdem
  5. wohnt hier ja auch noch das Kind und der neigt derzeit wegen Zahnschmerzen oder – heute Nacht – Albträumen zum Rumgeistern. Oder wenn es das nicht ist, dann
  6. kann auch immer nochmal meine Blase dazwischengrätschen und mich am Durchschlafen hindern.

Insgesamt also sehr unbefriedigend und stressig. Um wenigstens nicht ganz matschig zu sein, lege ich mich oft nochmal hin, sobald das Kind aus dem Haus ist. Dann fängt der Tag aber später an als gut ist, was wiederum zu Stress führt. Das wiederum hat zur Folge, dass ich wie besessen durchgehend am Rechner sitzen und zum einen kaum esse und zum anderen noch weniger an die frische Luft komme. Bei beidem eine gewisse Regelmäßigkeit herzustellen wäre natürlich wichtig, um einen etwas geregelteren Tagesrhythmus zu bekommen, zumal den ganzen Tag auf den Bildschirm zu gucken ja auch nicht wirklich müde macht.

Also habe ich heute Nachmittag den Rechner zugeklappt, bin rausgegangen, um Erledigungen zu machen und habe mir danach die Haare blondiert. Dann habe ich mit dem Kind gegessen und dann – haha – war ich so k.o., dass ich für 2 Stunden auf der Fakirmatte eingeschlafen bin. Das hilft natürlich super.

Nicht.

Sonntag vs. Montag

Sonntag vs. Montag

Irgendwie war das heute ein zähes Ringen um den Tag. Während das Denken heute halbwegs auf Zack war, fiel das Schreiben recht schwer.

Mein Geduldsfaden hatte eher was von einer Zündschnur. Ich bin nicht ganz happy mit meinen Reaktionen auf bestimmte Situationen. Doch noch hallt mir die letzte Woche zu sehr nach, sodass ich weiterhin ungnädig bin. Ein Gespräch – früher oder später – ist sicherlich erforderlich, aber ein wenig bin ich noch zu bockig und denke: Komm Du doch auf mich zu, wenn Du ein Problem hast. Dadurch wird der Elefant im Raum aber sicherlich nicht kleiner. Im Gegenteil. Vielleicht habe ich über Nacht eine Erleuchtung zur Gesprächsstrategie und räume morgen auf.

Das Kind rief nach der 6. bereits an, dass es im schlecht ginge und er nach Hause wolle. Hier kam ein glühiges Kind an, dass sich aber noch seine Mathearbeit hat zurückgeben lassen. Möglicherweise war eine Teil des Glühens auch der Stolz über die sehr, sehr gute Note. Trotzdem ging er anstandslos ins Bett und schlief erstmal.

Der RB war heute – unser Montag ist sein Sonntag* – den ganzen Tag zu Hause. Erfreulicherweise können wir uns problemlos gegenüber sitzen und jede arbeitet vor sich hin.

Kurz mit meiner Mutter telepathiert. Es ist so hilfreich, dass eine über Skype den Bildschirm teilen kann. (Irgendwer sagte letztens, dass es Skype bald nicht mehr geben solle. Ich finde dazu allerdings keine weiteren Infos.)

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* Stimmt natürlich nur bedingt, denn wenn er den Sonntag genau nehmen würde, würde er nicht arbeiten.

Nachts um halb vier

Nachts um halb vier

Nach der Nicht-Nacht und dem kurzen Schläfchen am Morgen dachte ich ja, ich bin abends bestimmt total müde. War ich auch. so gegen 20h00. Da legte ich mich auf die Fakirmatte vom RB und schlief BelaB.-Interview hörend ein. Tief schlafen geht natürlich nicht auf der Matte, da es bei Bewegung doch recht pieksig wird. Außerdem sagte das Kind um 20h40 gute Nacht und verschwand im Bett.

Ich wurde dann wieder wacher, als der RB nach mir guckte. Und war irgendwann so wach, dass wir zusammen eine Folge einer Serie anguckten. Der RB schimpft bestimmt wieder, wenn er liest, dass ich nicht mehr weiß, wie die heißt, aber ich weiß, dass sie in Wales spielt und der Kommissar Mathias heißt (englisch mit th ausgesprochen, so dass es ein bisschen wie Messias klingt). An die Handlung kann ich mich auch erinnern, auch wenn ich nebenbei gebloggt und gefitzelt (die Sommerschrunden mussten mal runter) habe.

Als wir ins Bett gingen, war ich eigentlich auch wieder müde.

Doch kaum war das Licht aus und der RB im Land der Träume verschwunden, war ich knallwach und starrte mit aufgerissenen Augen Löcher in die Dunkelheit. Ich las etwas (Notiz an mich: keine politischen Bücher zum Einschlafen!), versuchte es mit ASMR, nickte kurz weg. Allerdings nur, um danach noch wacher zu sein und zudem Hunger zu haben. Da war es 3h30 und ich war etwas genervt. Denn es nervt sehr mich, wenn ich nachts essen muss. Aber hungrig im Bett liegen ist natürlich keine Option, da kann ich erst recht nicht schlafen.

Irgendwann schlief ich dann doch – ausgelagert im Gästezimmer – ein.

Der Tag war anstrengend, weil viel zu tun, ein Projekt zum Ärgern, viel Telefon und halt zu wenig Schlaf, keine frische Luft und eine gewisse Genervtheit.

Nuit blanche

Nuit blanche

Erstrebenswert ist es nicht, aber es ist gut zu wissen, dass es noch geht: Die Nacht durchmachen, um zu arbeiten.

Und so unschlau es klingt: Es war genau richtig, diese Projekt so zu bearbeiten. Tagsüber hätte ich nicht die Ruhe gehabt, die ich tatsächlich gebraucht habe.

Das Projekt ging raus, bevor das Kind aufstehen musste. Ich machte die Brotdose und den Kakao. Wünschte ihm viel Glück und Erfolg für die Deutscharbeit.

Dann putzte ich Zähne, schaltete das Telefon lautlos und legt mich ins Bett vom Kind.

Dreieinhalb Stunden später wachte ich aus einem komatösen Schlaf.

Der RB hatte mir schon Tee gemacht. Mit dem ich mich direkt wieder an den Rechner setzte.

Als ich am Abend den Rechner zuklappte, hatte ich viel erledigt, mich latent geärgert* und kein Groß-Projekt von meiner Liste angegangen.

Aber noch eine weitere Nacht ohne Schlaf mache ich nicht.

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* über ein Projekt, für das ich zwar verantwortlich bin, aber das ich nicht bearbeite. Das aber bis heute noch nicht bearbeitet wurde.

Un…

Un…

… leidlich, unzufrieden, rundum mööp war heute. Gefühlt nix gemacht, der Mittagsschlaf war so doof wie nötig.

Pflaumenkuchen gebacken. Ein Blech für uns und ein kleiner für die Reise, also der auf Reisen geht zu meinen Eltern, denn meine Mutter hat am Dienstag und mein Vater am Donnerstag Geburtstag (am Samstag hat der RB).

Lecker.

Hätte trotzdem gern mehr geschafft.

1,5 von 6

1,5 von 6

Ich wusste schon am Wochenende, dass es sich rächen wird, dass nicht gearbeitet habe. Mindestens einen großen Text wollte ich geschrieben haben, damit ich Zeit für die anderen fünf großen Texte habe.

Einen großen Text habe ich heute fertiggestellt. Am zweiten sitze ich gerade dran.

Ich mache drei Kreuze, wenn die Kongresssaison vorbei ist und bin sehr froh, dass ich nächste Woche doch nicht auf dem Rückweg von Paris schnell auf einen Kongress hüpfen muss.

Stückelschlaf

Stückelschlaf

Boah, was für eine Sch***-Nacht. Der RB kam etwas später als ich nach Hause. Dann quatschen wir noch und irgendwie war es dann wieder nach 2h30, bis wir im Bett waren. Der RB schlief schnell ein und schnarchte entsprechend zeitnah. Ich guckte noch nach diesem und jenem im Internet. Hörte Musik.

Irgendwann drehte sich der RB so, dass er nicht mehr schnarchte und ich meine Chance auf Schlaf wähnte. Da war es allerdings auch schon fast 4h00.

Ich schlief halb ein, doch wurde wieder wach, weil der Mann neben mir wieder schnarchte.

Das war nicht lustig.

Ich versuchte ihn zu einem Positionswechsel zu bewegen, was eskalierte.

5h20 verließ ich genervt das Zimmer. Ins Gästezimmer ging nicht, da schlief der Kv. Also zum Kind auf die zweite Matratze.

Ab 9h30 war ich dann wieder wach, weil ich gesucht wurde. Gegen 10h30 stand ich auf (nachdem der RB weg war), weil das Kind moralische Unterstützung brauchte.

11h30 verließen das Kind und der Kv die Wohnung. Ich versuchte mich zu sortieren und ging einkaufen. Obwohl mir schlafen lieber gewesen wäre.

13h40 dann endlich ein kurzer Powernap, bevor ich zum Friseur musste. Der hielt auch bis ich wieder zu Hause war.

17h00 Nochmal schlafen, damit ich abends beim Treffen mit einer der Besten fit bin.

Ja, das hat alles funktioniert mit den Powernaps, aber so durchgehender Nachtschlaf mit mehr als 6 Stunden wäre echt mal wieder cool.

Heute Nacht vielleicht. Ich hoffe auf die drölf Zehen Knoblauch, die ich heute Abend im Essen hatte.

Und wehe, der Mann schnarcht…

Kopfschmerzen aus der Hölle

Kopfschmerzen aus der Hölle

Ich weigere mich ja immer noch zu behaupten, dass ich Migräne habe. Ich benenne das schon so, um das Ausmaß der Kopfschmerzen zu umreißen. Aber Migräne im Sinne einer Diagnose kann ich zu meinen Kopfschmerzen immer noch nicht sagen. Denn ich habe (noch) keine Diagnose.

Doch heute war ein Höllentag. Ich wachte mit dröhnendem Kopf auf. Ich nahm eine Ibu und hoffte, die Dusche würde es richten. Ich begleitete das Kind zum Kieferorthopäden. Und während ich auf ihn wartete, verengte sich mein Sichtfeld. Ich hielt mich mit viel Willenskraft wacker, als mir das Prozedere in des Kindes Mund erklärt wurde, als wir den nächsten Termin ausmachen, als ich mit dem Kind beim Bäcker war und als wir zusammen nach Hause liefen.

Zu Hause angekommen war mir ausreichend kodderig und kaum hatte ich das Kind verabschiedet, meldete ich mich mit „Migräne“ krank und legte mich hin. Die Ibu wirkte – nach über einer Stunde – immer noch nicht.

Ich versuchte zu schlafen, musste kurz mit Türen knallen und fiel dann in einen komatösen Schlaf.

Der RB weckte mich um 12h30 mit Tee. Das war gut, aber matschig war mir noch immer.

Im Laufe des Nachmittags wurde es etwas besser. Ich machte ein paar kleine Dinge fertig, aber Schreiben war unmöglich.

Der Abend war bestimmt vom Migränekater, zumindest stelle ich ihn mir so vor.

Ich werde, dann wohl mal versuchen, einen Termin bei einer Neurologin zu bekommen.

Zzzzzzzz

Zzzzzzzz

Ein immer wiederkehrendes Thema hier und demnach auch in meinem Leben: Schlafstörungen. (Ich suche jetzt keine alten Posts raus. Davon wird es ja auch nicht besser.)

Seit etwa einer Woche schlafe ich echt grottenschlecht. Ich schlafe spät ein (selbst wenn ich früh ins Bett gehe). Dadurch bekomme ich nicht genug Schlaf am Stück. Zu allem Überfluss schlafe ich oft auch nicht durch. Albträume gibt es „erfreulicherweise“ auch mal wieder.

Damit ich wenigstens irgendwie schlafe, schlafen der RB und ich auch getrennt, denn mein schlechter Schlaf führt dazu, dass ich auf sein Schnarchen extrem empfindlich reagiere. Entweder kann ich gar nicht erst einschlafen, weil er schon leicht schnarcht oder allein schon, weil ich Angst habe, dass er schnarchen könnte.

Allerdings beißt sich da die Schlange in den Schwanz: Ich schlafe deutlich entspannter, wenn der RB neben mir liegt. Allerdings kann ich nur schlecht einschlafen, wenn ich weiß, dass er irgendwann nach Hause kommt und sich dann neben mich schleicht.

Und Eule hin oder her, ich muss definitiv früher ins Bett. Wenn wir zusammen ins Bett gehen, ist das in der Regel zu spät. Aber es gibt nun mal Tage, an denen kommt der RB jobbedingt sehr spät nach Hause und ich kann auch verstehen, dass er dann nicht direkt ins Bett gehen will.

Wenn ich allerdings zu wenig schlafe, kann ich morgens überhaupt nicht arbeiten. Dann brauche ich die Zeit, um wach zu werden, oder ich schlafe tatsächlich nochmal, sobald das Kind zur Schule unterwegs ist. Dadurch verschiebt sich mein Arbeitstag bis weit nach dem Abendessen und ich komme wieder später ins Bett und … tadaa … der Teufelskreis ist perfekt.

Mal sehen, wann ich wieder einen ansatzweise sinnvollen Schlafrhythmus habe.