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Kategorie: möööp

Erinnerung

Erinnerung

Jaja, es ist natürlich auch meine Schuld, wenn ich zwar zum RB sage: „Ich muss dringend meine HelloFresh-Konto abmelden*“, es dann aber nicht in die Tat umsetze.

Solange eine ein HF-Konto hat, kann sie die Lieferungen „pausieren“. Das geht immer für – ich glaube – sechs Wochen im Voraus.

Geht diese Pause zu Ende wird eine jedoch nicht informiert. Den unternehmerischen Aspekt dabei verstehe ich. Für die Kundenbindung ist das meiner Meinung nach nicht sonderlich förderlich. Denn wenn die Pausierung endet, stellt HF eine Kochbox einfach zusammen – berücksichtigt wird dabei lediglich die Anzahl der Gerichte und Personen sowie der Liefertag, die im Profil von der letzten Bestellung hinterlegt sind.

Eine bekommt vorher** keine e-Mail à la:

Hallo Kundin,

Deine Pausierung endet. Wir haben Dir schon mal eine Box zusammengestellt. Guck doch bitte, ob das so für Dich passt.

Viele Grüße

Nein, das einzige was eine bekommt, wenn die Pausierung beendet ist, ist eine e-Mail vom Lieferdienst, dass die Lieferung unterwegs zu einer ist.

Unfreiwillige Reminder-e-Mail, endlich HF abzubestellen

Morgen bekommen wir also eine allerletzte Kochbox mit drei unbekannten*** Gerichten für drei Personen.

Passt natürlich super, wo wir gerade nur zu zweit sind und zudem wieder angefangen haben, LowCarb zu essen.

—————-
* Es heißt irritierenderweise „Lieferung stoppen“

** „vorher“ im Sinne von vor der Versendung der Kochbox

*** Weil ich beim Löschen des Kontos keine Lust hatte zu gucken, was uns zugewiesen wurde.

50-50

50-50

Da tue ich immer so straight und selbstbewusst, aber gegen eine gewisse Omengläubigkeit kann ich mich nicht verwehren und so finde ich es durchaus bezeichnend, dass ich im Laufe des Abends immer mehr am Hals blockierte. Immerhin ist morgen mein erster Arbeitstag als Festangestellte und ich bin mit dieser Entscheidung immer noch nicht 100prozentig glücklich. Vielleicht werde ich das nie sein, aber das aktuelle fifty-fifty-Gefühl ist nicht sonderlich befriedigend.

Vielleicht muss auch erst noch der Elefant aus dem Raum, der seit vor Weihnachten da steht.

Wenigstens konnte ich die Blockade auf der Fakirmatte lösen. Vielleicht sollte ich die morgen einfach mitnehmen.

Wutmarsch

Wutmarsch

Orrrrr, diese Nacht war so symptomatisch für das heute vergehende Jahr, denn in diesem Jahr hatte ich

a) einige schlaflose Nächte,
b) mich öfters über dem RB sein Schnarchen aufgeregt und deswegen
c) mehrere Nächte nicht im gleichen Bett wie er verbracht,
d) mich regelmäßig über die Zahlungsmoral von einer meiner Auftraggeberinnen geärgert.

Diese Nacht kam alles zusammen. Erschwerend kam dazu, dass

a) die letzte Nacht des Jahres war (und morgen halt fixe Zahlungen fällig sind),
b) wir im Hotel nächtig(t)en und dadurch
c) die AusweichFluchtmöglichkeiten vor dem Schnarchen sehr begrenzt ist,
d) es Frühstück nur bis 10h00 gibt und somit
e) ausschlafen nicht möglich war.

Das Ergebnis war eine fast 43-Jährige mit wirklich, wirklich schlechter Laune. So schlechte Laune, dass ich mit dem RB nicht beim Frühstück kommunizierte und auch danach nur die nötigsten drei Worte wechselte Spitzen vor die Füße rotzte. Dann, als er mich allein ließ, damit ich noch etwas schlafen könnte, ich aber keinen Schlaf fand, stapfte ich wütend los. Erst Richtung Kutterhafen,

Kutterhafen bei Ebbe. Scott sucht das Meer.

… dann weiter Richtung Cuxhaven (18 km),

… stritt mich nach 4,5 Kilometer mit dem RB auf Deich. Dann stapfte ich wütend(er) und per Messanger diskutierend weiter,

… um bei Kilometer 7, dann doch mal meinen Standort mit dem RB zu teilen, der da aber schon ein Dorf weiter war (und nun auch das technische Feature des Standortteilens kennt) …

Wir laufen uns mit 34 % (er) und 66 % (ich) Akku entgegen. Romantischer wird’s nicht mehr.

… und nachdem ich 8 Kilometer in den Beinen hatte, trafen wir dann aufeinander. Wir gingen 1,5 Kilometer friedlich nebeneinander her,

… stiegen dann ins Auto und suchten uns was Essbares.

Solltet Ihr in Cuxhaven mal Lust auf Nicht-Fisch haben, können wir das Café Pfannkuchen wärmstens empfehlen.

In diesem Sinne: Happy New Year! 😉

Ups

Ups

Ups, da war es schon so spät, nachdem wir alle Unterkünfte für den Sommer in Irland gebucht haben. Der Koffer für morgen ist auch noch nicht gepackt. Und weil ich den Rechner nicht mit ans Meer nehmen will, wird es wohl auch erst im nächsten Jahr einen ausführlichen Rückblick geben.

Jetzt erstmal Bett, damit wir morgen halbwegs früh loskommen.

Holprig

Holprig

Heute war eigentlich mein erster Urlaubstag. Und heute sollte eigentlich auch das Kind nach Frankreich fahren.

Uneigentlich

  • musste ich heute morgen noch ein Projekt bearbeiten und dann rausschicken,
  • musste das Kind nachsitzen,
  • stutze ich über eine Mitteilung hinsichtlich der von mir geleisteten Stunden,
  • war das Kind zwischenzeitlich verschwunden,
  • „durfte“ ich noch ein unschönes nerviges Telefonat führen,
  • wird in Frankreich flächendeckend gestreikt, weswegen der Kv das Kind mit dem Auto abgeholt hat,
  • hatten der RB und ich nächtlichen Stress miteinander, weswegen die Navht kurz und schlecht war,
  • hatte der Kv eine Stunde vor geplanter Abfahrt einen platten Autoreifen.

Und in Folge all dessen war es bis 14h00 nochmal ziemlich stressig – zu stressig für einen ersten Urlaubstag. Und so richtig gut wurde es erst, als ich endlich beim Friseur angekommen war.*

Aber ab dann wurde es gut:

  • 2 Stunden Verwöhnprogramm beim Friseur,
  • auf dem Rückweg Parkplatz vor der Post und nur 30 Sekunden, um den Brief und Päckchen abzugeben,
  • Glück bei der liebsten Frankfurter Küch‘,
  • zu Hause endlich stricken,
  • lecker Essen nur mit dem RB,

    Essen unter den Augen von Fraa Rauscher
  • Scott muss nicht nochmal im Laden übernachten,
  • eine Folge Vikings.

Und nun endlich Urlaub! 16 Tage frei.

—————————–
* Blöderweise dachte ich, ich sei schneller, wenn ich mit dem Auto führe. Vielleicht lerne ich das noch, dass der Ratsweg immer wirklich immer ein Nadelöhr ist. Diesmal langer Rückstau wegen eines Unfalls zwischen Straßenbahn und Lkw. Vielleicht sollte die Straba zukünftig auch auf dem Bürgersteig fahren. 

21

21

Am Samstag bekam ich Post. Einen Brief. In diesem wurde mir mitgeteilt, dass ich Mitglied im Deutschen Medienverband sei.

Aha, soso.

Der Deutsche Medienverband ist so eine Art Journalistenverband. Davon gibt es viele und ich bin bereits in einem Mitglied. So als Schreiberling. Denn anders kommt eine nicht an einen Presseausweis.

In dem Brief stand weiter, dass ich ab 1.1.2020 Einzelmitglied sei.

Aha, soso.

Und was war bzw. bin ich bislang?! So genau ist das im Brief nicht definiert. Es sieht nach einer Redaktionsmitgliedschaft aus. Nur gehöre ich keiner Redaktion an. Zumindest nicht aktuell.

Die Redaktion wird im Brief mit „Asta Gießen“ benannt.

Aha, soso.

Jeeetzt kommen wir der Sache etwas näher. Genau muss es „AStA der FH Gießen-Friedberg“ heißen, wobei auch das nicht mehr richtig ist. Denn mittlerweile ist es die Technische Hochschule Mittelhessen. Und ganz genau war auch nicht der AStA die Redaktion, sondern war ich eine kurze Zeit lang Teil des Öffentlichkeitsreferats des AStA und wir (der Kommolitone und ich) haben eine zweiwöchentliche Zeitung für Studierende rausgegeben. Die Redaktion müsste also ganz richtig mit „Sigma“ bezeichnet werden, denn so hieß unsere Zeitung.

Im AStA war ich allerdings nur 1998.

Also vor 21 Jahren.

Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern, dass wir damals eine Mitgliedschaft bei diesem Verband beantragt haben. Und noch weniger kann ich mich daran erinnern, dass ich damals – vor 21 Jahren – einen Presseausweis gehabt habe.

Nun, nach 21 Jahren, hat der AStA Gießen wohl seine Unterlagen und Zahlungen durchforstet und festgestellt, dass ich dort nicht mehr tätig bin. Dass sie aber 21 Jahre lang für mich den Mitgliedsbeitrag gezahlt haben.

Das haben sie im Oktober dem Verband mitgeteilt, der daraufhin tätig wurde, um meine Adresse rauszufinden. Was durchaus eine Leistung ist, immerhin bin ich in den vergangenen 21 Jahren 7 Mal umgezogen. Aber es geht ja darum, Geld zu bekommen. Denn der AStA möchte – verständlicherweise – nicht mehr für mich zahlen. Nun soll ich also selbst.

Aha, soso.

(Das heutige Telefonat mit dem Verband brachte nur wenig Licht ins Dunkel. Ich muss jetzt selbst noch kündigen und auf Kulanz „hoffen“. Ich bin nur bedingt amused, aber gut.)

Bettenroulette

Bettenroulette

Als am Wochenende der RB sehr kränkelte und ich auch nicht ganz fit war, war klar, dass wir nicht in einem Bett schlafen können. Es hätte für keine von uns erholsamen Schlaf gebracht.

Also zog ich aus. Aber ich konnte nicht ins Gästezimmer, denn das ist gerade belegt. Das Sofa ist auch keine Option. Ich wägte ab. Wobei es nicht so viel abzuwägen gab, denn das einzige noch freie Bett ist im Zimmer vom Kind. Der schläft derzeit unter seinem Hochbett auf einer großen Matratze. Das Hochbett selbst ist frei. Abgesehen drölfzig Kuscheltieren.

Nachdem ich die runtergesammelt hatte, kletterte ich auf ca. einsfuffzich und machte es mir auf 1×2 Meter so bequem wie möglich.

Zwei Nächte lang.

Gestern war ich dann aber so krank, dass ich nicht willens war, im Hochbett einen heldinnenhaften Männergrippetod zu sterben. Dafür ging es dem RB besser.

Doch der kann nicht aufs Hochbett. Aber unters Hochbett. Das Kind schlief also mal wieder seit langem im Hochbett, der RB da drunter und ich durfte im EheBett husten, schiefen und schwitzen.

Bis ca 6h00. Da kam das Kind, weil der RB angeblich so schnarchte, dass er – das Kind – davon wach geworden war. Ich nötigte ihn zum Weiterschlafen und schmiss ihn aus dem Zimmer, als sein Wecker klingelte. Der RB, der Held, hatte sich zum Morgendienst am Kind bereiterklärt.

So schlief ich noch bis 8h30 und wachte deutlich erholt und fitter auf.

Wird Zeit, dass alle wieder gesund sind und in ihren Betten schlafen können.

Krank, sehr

Krank, sehr

Ganz schlimm krank fühle ich mich den ganzen Tag. Arbeiten musste ich trotzdem (jaja, sagt nichts). Ich bekomme dafür zwar keinen Orden, aber wenigstens rechne ich nach Stunden ab. Und ein sehr großer Stein im Brett bei vielen ist mir sicher.

Hoffentlich richtet es eine Portion Schlaf.

Bindung

Bindung

Heute mal wieder Dummzeuch (wie der RB sagt) aus der Attachement-Parenting-Ecke gelesen. Grundtenor: Weil wir so beziehungs- und bindungsorientiert erziehen, sind unsere Kinder total empathisch und rücksichtsvoll (miteinander).

Mich nervt an solchen Aussagen folgendes:

  1. Eltern, deren Kids nicht total empathisch und rücksichtsvoll sind oder sich gegenseitig „umbringen“, wird suggeriert, ALLES falsch zu machen.
  2. Außerdem schwingt mit, dass alle Nicht-AP-Eltern ohne Fokus auf Bindung und Beziehung erziehen würden.

Jetzt kann natürlich irgendwer total schlau um die Ecke kommen und sagen: Das liest du alles nur darein, weil Du AP nicht schaffst und neidisch bist, weil Dein Kind so ein Arschloch unempathisch ist. Joah, und wenn ich nicht ich wäre, würde ich vermutlich geknickt in mich gehen und wenn die Person weg ist, in mein Kissen weinen.

Aber ich bin zum Glück ich und mir geht so ein Geseier vor allem auf die Nerven, weil ich sehe, was es bei anderen Menschen für einen Druck aufbaut. Wie Eltern, die das nicht leben könnenwollen, leiden, weil sie verunsichert sind.

Ich bin der Überzeugung: Ich kann meinem Kind auf Augenhöhe begegnen UND dabei klare Ansagen machen. Ich MUSS es sogar manchmal. Sei es, weil Gefahr droht, oder weil Dinge ganz profan einfach mal laufen müssen. Mein Naturell ist zum Glück sehr ignorant und die Zeit als alleinige Alleinerziehende hat mich gelehrt, dass manches besser funktioniert, wenn ich einfach mache. Ohne Diskussion. Oder halt als Kompromiss, den AUCH das Kind eingehen muss.

Und ich bin mir sicher, dass ich eine sehr gute Bindung und Beziehung zum Kind habe.

In diesem Sinne liebe Eltern, die Ihr Euren Weg gehen wollt: TUT ES EINFACH! Was für Familie A passt, kann für B falsch sein und Familie C hat ganz andere Bedürfnisse. Jaja, die ganze Familie, NICHT NUR das Kind.

Ausgeknockt

Ausgeknockt

Es fing gestern abend schon ab: Auf einmal hatte ich fieseste Bauchschmerzen bzw. Krämpfe im Oberbauch.

Die ganze Nacht über.

Wärmflasche brachte nur wenig. Schmerzmittel aka Ibu wollte ich nicht nehmen. Anderes hatten wir nicht im Haus.

Ich dämmerte zwar immer wieder weg, aber wachte regelmäßig von Krämpfen auf.

Heute morgen wachte ich vom Wecker auf. Es ging gerade halbwegs und ich schleppte mich in die Küche, um dem Kind sein Frühstück zu machen.

Das Kind war aus dem Haus und es wurde wieder schlimmer. Ich weckte den RB, denn so es nicht weiter gehen, und bat ihn, für mich zur Apotheke zu gehen. Was er auch tat.

So nahm ich dann gegen 8h45 zwei Buscopan. Es dauerte etwas bis sie wirkten und ich dämmerte nur weg, während der Bauch fröhlich krampfte.

Irgendwann fühlte es sich ok an. Nicht wirklich gut, aber ok. Und der Körper signalierte „Hunger“. Etwas Naturjoghurt und etwas Brezel.

Dann schlief ich ein.

Seitdem geht es noch ok’er.

Essen blieb auch drin bislang.

Heute Nacht hoffentlich mehr und tiefer schlafen (wenigstens legt sich bei mir kein Kind mehr quer ins Bett).