Browsed by
Kategorie: Selbst ist die Frau

Selbermachen

Selbermachen

Generell sind der RB und ich uns einig, dass wir eigentlich gerne eine Putzhilfe hätten. Uneigentlich ist unser Leidensdruck nur temporär so hoch ist, dass wir darüber aktiv sprechen. Aber letztlich halt auch nicht hoch genug, dass wir uns auch aktiv kümmern. Obwohl … ich habe einmal auf einen Aushang reagiert, aber das entpuppte sich als Rohrkrepierer. Tjanun.

Damit das Chaos nicht überhand nimmt, einigten der RB und ich uns vor einiger Zeit auf einen Putzplan. Das hilft, dass wenigstens das Nötigste regelmäßig gemacht wird. Dennoch dachte ich in den letzten Wochen, als es besonders stressig war, wieder vermehrt darüber nach, dass wir hier doch wen bräuchten, der Grund reinbringt.

Seit Freitag ist es allerdings wieder etwas weniger stressig. Ich habe das ganze Wochenende über nicht panisch an meine To-do-Liste für die kommenden Wochen gedacht. Ich habe den Ausflug gestern sehr genossen. Und heute hatte es fast was Meditatives, Wäsche zu falten, das Schlafzimmer aufzuräumen und die Wäsche zu sortieren. Dabei ertappe ich mich bei dem Gedanken: „Ob wer Fremdes mit der gleichen Akribie diese Arbeiten macht? Selbst der RB weigert sich ja, die Handtücher so zu falten, wie mein innerer Monk es braucht.“ Und so hatte es auch durchaus was Entspannendes und Befriedigendes, alles genauso zu machen wie ich es richtig finde.

Am Abend konnte ich dann auch noch genießen, die Burger-Buns selbst zu machen.

Kindergarten

Kindergarten

Gestern regnete es. Und vorgestern auch. Und das war auch gut so. Zumindest für die Pflanzen – allgemein und im Besonderen auf dem Balkon:

Aber auch in der Wohnung ist eine Pflanzen-Kindergartengruppe. Von neun potentiellen „Kindern“ sind drei schon angegangen.

Huiuiui

Huiuiui

Letzte Woche als ich so genervt war, musste ich was total Unsinniges tun: Ich guckte bei meinem Mobilfunkanbieter, ob nicht mal wieder Zeit für einer Vertragsverlängerung sei und was ich dabei für ein Handy bekommen könnte. Dann recherchierte ich ein wenig rum, um zu gucken, welches Handy von den angebotenen denn wohl am nettesten sei. Verglich diverse Features und entschied mich, nach 6 Jahren den Südkoreanerinnen untreu zu werden. Aus Gründen wäre es das aktuelleste ungrade nummerierte geworden, aber das schnitt – verglichen mit meinem ausgewählten smarten Phone – halt nicht so gut ab. Einzig wegen der Größe war ich mir unsicher. Ich meine, wer rennt denn mit einem halben Tablet als mobiles Telefon rum?!

Nun denn. Heute kam es. Und tadaaa: Es ist schon einrichtet (nur die SIM-Karte steckt noch im alten) und die Größe – oh, Wunder – ist überhaupt kein Problem. Im Gegenteil: Mein bisheriges S7 kommt mir total mini und unübersichtlich dagegen vor.

Mal abgesehen davon, dass ich sowohl das S3 als auch das S5**** noch hier rumfliegen habe, wird das nun frisch ausgediente S7 einer wichtigen Bestimmung übergehen: Es wird das erste Handy vom midi-monsieur. Er liegt mir seit einiger Zeit in den Ohren, dass er ein Handy bräuchte. Also so zum Schulwechsel, damit er mit seinen alten Schulkameraden noch Kontakt halten könne. Und überhaupt und sowieso haben ja eh alle außer A, B, C, D, E, F, G, H in seiner Klasse schon ein Handy. Das Gute ist, dass er ja im Juni Geburtstag hat. Das ist kurz vor den Sommerferien und zum Glück auch erst NACH der Klassenfahrt. Das passt also super.

Ansonsten muss ich mich öffentlich beim RB entschuldigen für meine Despektierlichkeiten hinsichtlich des USB-C-Anschlusses seines neuen Handys. Das scheint wohl *hust* der aktuelle *husthust* Standard zu sein.

——————————–
* mit dem neuen fotografiert

** mit dem alten fotografiert

*** mit dem Handy vom RB fotografiert

**** wird als stationärer mp3-Player an der Anlage genutzt

Neustart

Neustart

Großes Mööööp für mein Gesportel. Das habe ich nämlich ganz schön lange schleifen lassen. Das fing schon im Sommer an, als es so heiß war. Da konnte ich nämlich vor lauter Hitze nicht sporteln. Das hätte mein Kreislauf doof gefunden. Außerdem habe ich noch drölf Millionen andere Ausreden, die ich gar nicht erst aufführen muss, weil eben Ausreden. Denn zum Teil gelten die auch für den nicht mehr so heißen Herbst und gar nicht mehr heißen Winter. Irgendwie bin ich aus dem Tritt gekommen und dann hat auch noch der Schweinehund den Plan gefressen. Und das Ende vons Janze?! Die Hosen kneifen. Letzte Woche war es aber ganz arg: Krank lag ich rum und fühlte mich wie eine dicke weiße Made. Und so sehnte ich es herbei, dass ich mich wieder fit(ter) fühlen würde, um endlich wieder meine Youtube-Video-Auswahl nachzuturnen.

Heute dann also.

Yeah!

(Und dann muss ich auch wieder aufs Rad.)

WGE

WGE

Seit ein paar Tagen stehen hier schon die Zutaten für eine neue Eiskreation. Ich mag ja Eis mit Nussgeschmack. Mein absoluter Favorit: Pistazieneis. Für mich auch der Indikator schlechthin, ob eine Eisdiele gut ist oder nicht. Irgendwann wage ich mich auch mal an Pistazieneis.

Heute wurde es aber erstmal Walnuss-Granatapfel-Eis:

Zutaten
2 Eier
135g Rohrucker (geht vermutlich auch mit Kristallzucker)
1 Be Mascarpone (250g)
1 Be Schlagsahne (200g)
130g Walnusskerne (mit der Hand zerkleinert)
2 EL Ahornsirup
2 EL heißes Wasser
60 cl Granatapfelsirup

Zubereitung
Eier mit 100 g Zucker aufschlagen (erst ein Ei, dann das zweite zufügen, dadurch wird es fluffiger),

währenddessen einen Teil (2-3 EL) des restlichen Zuckers in eine heiße Pfanne geben, wenn’s anfängt zu karamelsieren, Walnüsse zugeben und Rest vom restlichen Zucker drübergben. Unter Rühren karamelisieren, Ahornsirup draufgeben, rühren, Wasser draufgeben, rühren, aus der Pfanne und abkühlen lassen,

parallel kann eine – wenn sie eine Küchenmaschine benutzt – unter die Eier-Zucker-Masse nach und nach die Mascapone unterrühren, dann die Sahne einrühren, wenn alles vermischt: Masse kaltstellen (mind. 1 Stunde).

Eismasse in Eismaschine geben, wenn es anfängt zu frieren ca. 40 cl Granatapfelsirup zugeben, weiterrühren bis gefroren.

In TK-Behälter Eismasse mit karamelisierten Walnüssen vermengen und den restlichen Granatapfelsirup unterziehen (muss nicht komplett vermischt sein).

Kühlen.

Genießen.

Liebes Tagebuch am Fünften (August 2018)

Liebes Tagebuch am Fünften (August 2018)

Die Gerade-noch-so-Ferien-Edition von „WMDEDGT?“ (Initiatorin wie immer Frau Brüllen):

Es ist nach Mitternacht, als wir zu Dritt nach Hause kommen. Der midi-monsieur putzt sich schnell die Zähne und geht ins Bett. Wir gehen schnell duschen und dann koche ich noch schnelle Pasta, denn wirklich viel haben weder der RB noch ich bislang, also den vergangenen Abend über, gegessen.

Danach fallen wir beide k.o. ins Bett.

Ausschlafen ist nicht wirklich: Gegen 8h00 steht das Kind am Bett, den ich nochmal ins Bett und Lesen schicke. Um 9h00 klingelt der Wecker vom RB. Bis 10h30 haben wir Zeit, zusammen zu frühstücken. Das fühlt sich nach den letzten beiden Tagen richtig gut an.

Dann muss der RB los. Ich überlege, ob ich mich hinlegen oder arbeiten will; kann mich aber nicht so recht entscheiden.

Nach der Sendung mit der Maus verdonnere ich das Kind, Schulsachen zusammenzusuchen und sein Zimmer aufzuräumen. Wir machen zusammen einen Fund der besonderen Art. (Nein, ich möchte nicht darüber reden, aber ich war froh, das es keine größeren Kolateralschäden gab.)

Als alles geräumt und sortiert ist, skypt das Kind mit seinem Vater und ich montiere die neue Lampe (Geburtstagsgeschenk).

Macht sich gut. Und das umgeräumte Regal ist auch besser.

Dann kümmere ich mich um die Küche und bereite unser Abendessen, aka Grillade, vor. Da kommt dann auch „schon“ der RB wieder nach Hause.

Wir grillen, essen und dann muss das Kind auch mal so langsam ins Bett. Aber er hat Stress wegen des Schulanfangs; die Ferien waren zu schön; ein Buch fehlt und überhaupt… Wir reden und dann kraule ich ihn in den Schlaf. In einen trotz der wirklich angenehmen, ja fast kühlen Temperaturen sehr unruhigen Schlaf – er kommt noch ein paar Mal diese Nacht.

Ich muss noch was arbeiten, aber bin so fertig, dass ich beim „Ich muss mal kurz die Beine hochlegen und lang machen“ neben dem RB einschlafe.

Gut, arbeite ich halt später.