Resümee 2022 (3)

Resümee 2022 (3)

Ich hinke etwas hinterher. Der Dezember und damit das Jahr sind fast zu Ende. Hier wollen noch ein paar Themen resümiert werden. Here we go:

Die alte Wohung passte schon länger nicht mehr richtig. Aber der Frankfurter Wohnungsmarkt ist angespannt. Die Lage der Wohnung super und auch der Preis war ok. Rein objektiv überwogen die Vorteile, aber subjektiv fühlte ich nicht mehr wohl. Ich erinnere mich, dass ich bereits 2021 immer mal wieder geschaut habe, ob es was gibt. Aber die Bedürfnisse, die unter einen Hut gebracht werden werden sollten, konnten nicht erfüllt werden. Aber mein Bauchgefühl sagte, dass wir da rausmüssen. In keiner Wohnung – abgesehen von der Wohnung, in der ich bis zum Studium gewohnt habe – habe ich so lange gewohnt, wie in dieser. Beim Auszug waren es 8,5 Jahre.

Als ich mich auf die neue Stelle bewarb, überlegte ich, wie ich wohl den neuen Arbeitsweg bestreiten könnte. ÖPNV ist schwierig. Auto wollte ich nicht. Also Fahrrad. Ich malte mir schon aus, wie nett es werden könnte, wenn ich mit dem Rad hinfahren. Und abends auf dem Rückweg beim zu dem Zeitpunkt noch nicht Ex beim Laden vorbeifahre, ihn abhole und wir zusammen nach Hause gehen/fahren… Einfach wieder Zeit für uns haben. Dieser Gedanke – den ich natürlich nicht mitgeteilt hatte – hing mir noch lange nach.

Dann kam ja alles anders und ich trennte mich vom Ex. Und ich trennte mich nicht nur, sondern ich sezte ihn auch vor die Tür. Es war klar, dass wir nicht mehr zusammen in einer Wohnung wohnen können. Er fand tatsächlich sehr schnell eine eigene Wohnung. Und ich musste von jetzt auf gleich die Miete für die nun wirklich zu große Wohnung alleine stemmen. Im Laufe der folgenden Monate erfuhr ich auch, warum. Ein Glück war es für mich finanziell machbar.

Aber die Wohnung war nicht mehr meine. Die Wohnung war zu groß. Die Entscheidung für Umzug reifte und fiel mit der Zusage für den neuen Job.

Ich schaute mir eine Wohnung an. Sagte zu. Bekam eine Zusage und zog um.

Und auch wenn ich kurz nach dem Einzug völlig überfordert war und für eine Sekunde sicher war, dass die Entscheidung für die neue Wohnung total falsch war, so froh bin ich um die Wohnung. Ja, sie hat auch Nachteile. Aber die perfekte Wohnung gibt es einfach nicht. Und im Rhein-Main-Gebiet schon mal gar nicht. Zumindest nicht für Normalsterbliche bezahlbar. Aber ich schweife ab: Die Wohnung, in der ich nun seit 8 Monaten wohne, ist super. Lage, Größe, Raumaufteilung. Alles sehr fein.

Ärgerlich ist, dass das Gedöns um die alte Wohnung noch nicht beendet ist. Da sind noch Forderungen seitens meiner ehemaligen Vermieterinnen offen. Ich muss da dringend Dinge an die Anwältin weiterleiten. Dass die alte Wohnung noch anhängig ist, ist vermutlich der Grund, dass mir die neue Wohnung noch nicht die finale Stabilität gibt, die ich eigentlich bräuchte.

Zudem sind noch ein paar Dinge in der neuen Wohnung zu regeln: Schlafzimmer ist immer noch zu chaotisch. Es fehlt noch ein Vorhang, um die Schräge besser zu nutzen. Und die Küche möchte ich ja auch immer noch neu machen. Das werde ich jetzt aber sukzessive angehen. Dann stehen hoffentlich bald keine Kartons mehr rum.

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