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Kategorie: Die schönste Stadt der Welt

#ClosedNovember (18)

#ClosedNovember (18)

Viel Spannendes ist heute nicht passiert. Abgesehen von einem Stille-Post-Moment in der Kind-Lehrkraft-Mutter-Kommunikation. Und dass ich abends noch zum Römer bzw Paulsplatz gedüst bin, um wenigstens etwas Gegenpräsenz zu den Schwurblern zu bieten. Aber die Polizei hatte aus Sanstag gelernt und die Schwurblerinnen nahezu hermetisch gesichert. Jeder Gegenprotest wurde zerstreut und im Keim erstickt.

Von (!!!) den Schwurblerinnen kommemd kam mir eine ehemalige Kindergarten-Mitmutter entgegen. Sie hat mich wohl nicht erkannt. Oder wollte es wie ich nicht. Bereits im Frühjahr habe ich sie wegen Schwurbelscheiße auf WA geblockt und bei fb entfreundet.

Die „Begegnung“ war also nicht überraschend, aber dennoch bleibt die Frage, warum verfällt eine studierte, nicht auf den Kopf gefallene Frau so einem Mist?!

#ClosedNovember (16)

#ClosedNovember (16)

Der beste Mann der Welt musste heute früh raus und konnte sich so um das Kind kümmern. Ergo: Ich habe aus.ge.schla.fen. Bis 12h00! Ich fühle mich wie ein neuer Mensch. Wow. Das hat wohl gefehlt in den letzten Wochen.

Nach langsam wach werden und FrühSpätstück will ich das gute Wetter nutzen. Und das Alleinsein. Ich hatte letztens schon eine Route in der näheren Umgebung erarbeitet, aber bin nicht ganz happy damit, weil große Teile auf sehr bekannten Wegen gehen. Also plane ich um und muss ein bisschen Bus fahren. Fühlt sich irgendwie falsch an, das Busfahren. Wenigstens tragen alle Maske.

Das war sooo schön und tat so gut. Alleine, nur mit Musik auf den Ohren wandern. Es waren auch sehr wenig andere Menschen unterwegs. Das mag ich ja sehr. Und mir wurde bewusst, dass mir genau das in den vergangenen Monaten so sehr gefehlt hat: allein sein. Etwas nur für mich machen. Das Kind ist dauerhaft um mich rum. Der RB bedingt auch. Und die Arbeit ist irgendwie auch immer da. Nein, nicht nur die sichtbare Präsenz durch den Arbeitsplatz im Wohnzimmern, sondern die Arbeit ist auch immer in meinem Kopf. Immer der Gedanke: Was muss ich morgen machen, was steht an. Mir fehlt sehr, dass ich im Oktober kein Urlaub nehmen konnte. Mir fehlt auch, dass das Kind nicht zu Kv konnte (und wollte). Ich muss mir mehr Freiräume einbauen. Zeiten für mich.

 

#ClosedNovember (12)

#ClosedNovember (12)

Migränekater. Kind noch krank zu Hause.

Ich habe einen Friseurtermin. Das war wie immer sehr schön. Insgesamt. Etwas unschön war die Kopfmassage, die etwas schmerzhaft war. Der Adjutantin von meinem Friseur fehlt manchmal etwas das Fingerspitzengefühl. Auf mehreren Ebenen.

Auf jeden Fall ist jetzt alles wieder schön kurz. Und vielleicht wird es beim nächsten Mal noch kürzer. Mein Friseur freute ich, als ich ihm „schwarzer Pixie“ zum Abschied zurief.

Wegen Pandemie und Migränekater bin ich zurückgelaufen. Das war gut. Insgesamt. Allerdings war ich danach ziemlich k.o. Vielleicht auch weil ich zu wenig gegessen hatte. Und so musste ich zu Hause auf LowCarb pfeifen und Apfelringe in Pfannkuchenteig ausbacken.

Apropos Laufen: Im Ostpark joggte ein Mann vor mir her, dessen Sprunggelenke so stark nach innen einknickten, dass ich kurz davor war ihn anzuhalten, um ihn zu fragen, ob er Schmerzen habe (ich hatte welche vom zugucken) und ob er schon mal bei einer Orthopädin war.

Abends war ich zunächst lärisch. Irgendwas brühte ich aus – respektive irgendwas stimmt mit mir nicht.

Später doch noch in der #CorotäneKneipe vorbeigeschaut.

#ClosedNovember (11)

#ClosedNovember (11)

Das Kind ist immer noch krank zu Hause.

Ich habe viel zu tun, muss mich viel besprechen, komme wenig zum eigentlichen Arbeiten. Mein Konzentration ist semi. Irgendwas braut sich zusammen. (Spoiler: abends weiß ich’s.)

Ich schaffe es, meinen „privaten“ Papierkram zu erledigen: diverse Post, obligater UHV-Fragebogen, Kündigung vom Sportverein. Ich bringe die Post weg – von 5 Briefen müssen 3 im Viertel verteilt werden. So komme ich auch mal wieder raus. Viel nützt es nichts. Mir ist kodderig, ich mag mich nicht ums Essen kümmern. Als der Mann wieder da ist, bestellen wir. Er kümmert sich drum, ich muss mich hinlegen. Ich stehe kurz zum Essen auf, aber ich muss mich umgehend wieder hinlegen: kind of Migräne. Ich will das nicht. Das soll weggehen und nie wieder kommen. Kackhormone. Ich hoffe auf die Menopause.

#ClosedNovember (9)

#ClosedNovember (9)

So ganz happy war ich mit meinem HomeOffice-Arbeitsplatz bislang nicht. Aber wie das so ist, mit so einem Provisorium lebt es sich ja dann doch erstaunlich lang. Doch jetzt mit Beginn der Heizsaison wurde mein Arbeitsplatz zunehmend ungemütlich. Seit ein paar Tagen denke ich darauf rum, wie ich die Situation optimieren kann. Ich maß und probierte und wühlte mich durch die IKEA-Webseite.

Kleiner Exkurs: Ich arbeite im Wohnzimmer. In der Freiberuflichkeit habe ich immer am Esstisch gearbeitet. Mit der Festangestellung hatte ich ja auch zwei (von vier) Arbeitstage im HomeOffice, die ich zunächst auch am Esstisch ausübte. Als das vollständige HomeOffice dank (!) Pandemie kam, holte ich meinen zweiten Bildschirm aus dem Büro und damit war dann arbeiten am Esstisch nicht mehr möglich und so stellte ich mir einen einfachen kleinen* (Ess-)Tisch in die letzte freie Ecke.

Mit Blick auf die Ecke – ich wollte ja weiter im Wohnzimmer bleiben – war die Tischauswahl schnell begrenzt. Letztlich hatte ich zwei Favoriten, die aber beide zunächst in keinem der drei nächsten IKEA vorrätig war. Ich guckte in den Kleinanzeigen, aber auch da war das Angebot eher spärlich.

Gestern sah ich dann, dass mein Wunschtisch endlich wieder in Frankfurt vorrätig ist. Und so fuhr ich heute quasispontan zum Möbelschweden. Nein, nicht mit Click&Collect, weil das nicht für alle Dinge ging, die ich wollte. Aber ich hatte ja einen digitalen Merkzettel in der IKEA-App (geht auch ohne App auf der mobilen Webseite**) und wenn eine angibt, in welchem Laden sie das Zeug einsammeln will, dann gibt die App an, wo eine das im Laden findet (Regalnummer und so). So bewaffnet fuhr ich nach zwei Minitelkos mal eben zum IKEA. Und es ging in der Tat recht flott: Einestundefünfzehn nach Abfahrt zu Hause war ich auch schon wieder zurück.

Da ich geschlossen Möbelpakete nur schwer stehen sehen kann, machte ich mich direkt an den Aufbau. Das war sehr produktiv – einerseits. Andererseits hielt es mich halt auch von der Arbeit ab. Aber einen Tod muss eine nunmal sterben.

Und weil ich eh schon dabei war, hängte ich den einen Wandschrank ab und montierte einen anderen stattdessen***.

Dann sortierte ich noch ein wenig hin und her, suchte ein Möbel im Keller, brachte eins ins Kinderzimmer und – schwupps – war es so spät, dass ich kochen musste und mich nicht mehr hinlegen konnte.

Essen, Wolle bestellen, Kind ins Bett und kleine #CorotäneKneipe.

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* 75×75

** Profil ist hilfreich

*** Für den ich ein neues Bohrloch brauchte und mich promt so knapp vermaß, dass ich beim Bohren des zweiten, richtigen Lochs Angst hatte, dass ich ins erste, falsch abrutschen würde.

Eierlaufen

Eierlaufen

Wenn eine den Wecker zwar stellt, aber nicht für Samstag aktiviert, kann es sein, dass eine fast den Saisonstart beim Rugby verschläft.

Aber nur fast.

So habe ich binnen 45 Minuten:

  • das Kind geweckt,
  • Waffelteig gemacht,
  • das Kind zum Anziehen bewegt,
  • mich angezogen,
  • das Kind befrühstückt,
  • das Kind angetrieben, sich um Mundschutz und Trinkflasche zu kümmern,
  • eine Kiste mit Waffelteig, Bananen und Nüssen aufs Rad geschnallt
  • per Pedale mit Kind in 10 Minuten den Pitch erreicht

Der Saisonauftakt war gut. Aber die Konstellationen bleiben weiterhin spannend, wenn nicht sogar anstrengend.

Voll

Voll

Herrje, war das voll auf der Bernemer Kerb. Aber immerhin haben wir es geschafft, eine kleine Runde zu drehen, Burritos und Crêpes zu essen, Wein zu trinken, kurz zu schnacken, Leute zu treffen, die Lisbeth zu sehen, die trotz bereits erfolgter Verbrennung noch hing.

Dieses Jahr mit LED-Festbeleuchtung.
Geht auch ohne

Geht auch ohne

Ich hatte mich schon im Frühjahr geärgert, dass dieses Jahr die Sommerwerft und das StOffeL zeitgleich stattfinden würden. Und auch wenn ich – obwohl das StOffeL nur einen Katzensprung entfernt ist – eher zur Sommerwerft gehe, habe ich diesen Sommer weder das eine noch das andere besucht. Nicht ein einziges Mal. Zum einen lag es daran, dass sie an dem Wochenende starteten, an dem wir aus dem Urlaub zurückkamen. Und die Woche danach waren wir mit wieder aneinander gewöhnen – also der midi-monsieur vor allem wieder eingewöhnen – beschäftigt. Beim StOffeL war das Programm an Tagen interessant, an den der RB nicht konnte und bei der Sommerwerft habe ich gar nicht froß geguckt, weil es dann einfach zu heiß war. Also mir war zu heiß. Dazu kam noch wirklich zu tun und ein durch die Hitze verschobener Tagesrhythmus.

Der Sommer war bislang trotzdem toll.

12von12

12von12

Mit dem Bloggen hakt es derzeit etwas – Hitze, viel zu tun, RL und so -, da nutze ich gerne 12von12, um das Blog zu füllen.

Mehr 12von12 wie immer bei Draußen nur Kännchen.

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* hat leider nur bedingt geholfen

** Rumpenheimer Fähre

*** Main

**** Accra Circle in Offenbach, Ghanaisches Restaurant

Kurze und K7

Kurze und K7

  • Sowas wie ausgeschlafen.
  • Mich als Kammerjägerin versucht.
  • Zu spät auf dem Markt gewesen.
  • Kuchendate mit dem midi-monsieur.
  • Eine der Besten sehen und drücken können.
  • Konzert mit meinen beiden Männern.
  • Mitternachtsschnittchen als Mandala.