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Kategorie: Schotten dicht

#ClosedNovember (22)

#ClosedNovember (22)

Gestern Abend warf ich – twitterbedingt – etwas verkürzt eine Überlegung in den virtuellen Raum:

Ich führe das mal etwas aus. Natürlich will ich Weihnachten nicht nur deswegen nicht feiern, weil wir Pandemie haben. Allerdings wecken diese ganzen obskuren Aussagen der Politiker à la – bitte habt JETZT Norbert Blühms Stimme im Ohr – „Aber des Fescht ist sischer“ auch meinen Trotz. So ein Bullshit. Wenn „die da oben“ das Fest wirklich retten wollen würden, hätten wir nicht so einen halbherzigen Lock Shut – ach, eigentlich ist gar nichts down, sondern klare Beschränkungen, die auch die Verschwörungsdullis (Grüße an Rezo (guckt das Video, falls noch nicht)) in ihre Löcher zurücktreiben und dafür sorgen würden, dass sie da nie wieder rauskommen. Dann wären die Schulen geschlossen und auch die Geschäfte wieder deutlich begrenzt. Warum haben wir im Frühjahr doch gleich die Kurve so schnell und effektiv „geflattet“?! Ich komm einfach nicht drauf….

Aber zurück zum Thema: Ich liebe Advent. Ich liebe Winter. Ich mag es auf den 22.12. hinzuarbeiten, denn dann ist der dunkelste Tag des Jahres geweseb und es geht lichttechnisch wieder aufwärts. Ich mag allerdings nicht Höllisch Abend und die folgenden zwei Weihnachtstage. Wobei ich mag, dass dann für 2,5 Tage alles vieles still steht und es insgesamt still(er) ist. Aber für mich ist Weihnachten kein schönes Fest, sondern ein stressiges – zumindest früher: Am 24. hat die Kernfamilie zusammen gefeiert – mit verschiedenen Ritualen: meine Mutter schmückte immer den Baum, wenn wir Kinder mit meinem Vater in der Kirche waren. Es durfte keine in den Raum, in dem der Baum stand. Es gab das berühmte Glöckchen, das bimmeln musste, damit wir in den Raum durften. Bis dahin war mein jüngerer Bruder in der Regel immer schon völlig fertig vor Aufregung. Wir mussten Blökflöte spielen oder eine Gedicht aufsagen, dann erst fing die Bescherung an. Oft hatte ich größere Geschenke unterm Baum mit dem Vermerk, dass sie ja auch für meinen Geburtstag knapp drei Wochen später mitgelten. Oder es gab nur Kleinigkeiten, weil es das große Geschenk erst zum Geburtstag gab. Nach der Bescherung gab es Kartoffelsalat mit schlesischen Weißwürsten. Oft hat meine Mutter als Erzieherin noch bis zum 23.12. gearbeitet, daher rauschte sie sehr gestresst in die Weihnachtstage. In der Zeit, in der mein Vater außerhalb arbeitete, kam er auch oft erst am 23.12. an.

Es gab einige Heilige Abende, an denen ich wutentbrannt zu meiner besten Freundin gefahren bin, weil einfach alles so gezwungen schön sein sollte und dadurch nur stressig war.

An den Weihnachtstagen sind wir traditionell an dem einen zu meinen Großeltern und am anderen zu Oma und Opa gefahren. Immer war dann auch noch mehr Verwandtschaft. Die Fahrerei war stressig und die Verwandtschaft in der Regel auch. Irgendwann fiel wenigstens weg, dass wir an den Weihnachtstagen zu fünft in einem Passat durch die Republik gondeln musten. Zumindest zeitweise. Dann kamen die Nichten auf die Welt und wir fuhren dorthin. Die Familie vom Ex wohnte auch nicht ums Eck. Und mit dem KV mussten wir ja sogar bis in die Bretagne. Und immer war es irgendwie angespannt, weil es ja nett und besinnlich sein sollte – immerhin war ja Weihnachten.

Erst mit der Trennung vom Kv wurde es wirklich besser: Das erste Weihnachten ohne Kind war eine Offenbarung. Es war zunächst etwas komisch, aber letztlich war es super: kein Stress, kein „Es muss aber schön sein“, kein Geschenke-Overkill, kein „Wir müssen uns doch lieb haben“. Ich konnte schlafen, meinen Trott machen. Nix machen. Zwei Jahre drauf beim zweiten Weihnachten ohne Kind war es noch besser – da war ich es ja auch schon deutlich mehr gewohnt, allein zu sein und die kindfreie Zeit zu genießen. Wie schön war es, alleine zum Römer zu laufen, dem Stadtgeläut zu lauschen und danach allein auf dem Sofa zu versacken. Aber auch die Weihnachten die danach kamen (2018 mit Kind und erstmals RB bei meinen Eltern, 2019 ohne Kind und ohne RB bei meinen Eltern) waren deutlich entspannter.

Dieses Jahr ist alles anders. Dieses Jahr bringt uns alle an unsere Limits und ganz ehrlich: Ich möchte nicht für ein Fest, dessen ursprünglicher Anlass für keine in diesem Haushalt von Bedeutung ist, an oder gar über meine Limits gehen. Es ist auch ein wenig heuchlerisch, ein Fest zu feiern, an dessen Fundament eine nicht glaubt (bzw. umgekehrt: Der Anlass für das Fest ist der Ursprung des christlichen Glaubens.). Das Problem ist, dass unsere westliche Gesellschaft darauf ausgerichtet ist. Dass der Jahresrhythmus von den christlichen Feiertagen bestimmt wird.

Der RB, der olle Grinch, war eh d’accord. Der wird auch bis zum 23.12. mindestens arbeiten und dann einfach alle Limits überschritten haben.

Beim Kind war ich mir nicht sicher. Wobei ich auch nicht wüsste, an welcher ultimativen Weihnachtstradition er hängen sollte, da bislang jedes Weihnachten für ihn anderes war. Heute nach dem Essen nutzte ich unser Zusammensitzen und verkündete, dass wir Weihnachten dieses Jahr ausfallen lassen würden. Was das bedeuten würde, fragte das Kind. „Kein Weihnachtsbaum und Geschenkezinnober für die Erwachsenen.“ „Geil. Das ist ein Weihnachten nach meinem Geschmack“, antwortete das Kind und dann überlegten wir, wie wir es uns schön machen, was wir Leckeres essen wollen. Dass wir drei Tage im Onesie Pyjama raumschlumpern werden. Dass wir einfach die Auszeit von allem genießen werden.

Das wird schön.

#ClosedNovember (21)

#ClosedNovember (21)

Weil zu lange geschlafen, zu spät gefrühstückt und dann ewig nicht in den Quark gekommen, um loszuwandern. Aber wir mussten raus – und zwar alle. Erst um 15h00 waren wir am Ausgangspunkt, um das vierte Stück der Hohen Straße abzuwandern. Und wie sagt eine alter Wanderinnen-Weisheit:

Wer zu spät loskommt, macht halt ne Nachtwanderung.

18,7 Kilometer haben wir jetzt geschafft.

Kassiopeia hat, während wir unterwegs waren, lecker gekocht: Schweinefilet mit Möhre und Apfel. Yummy.

#ClosedNovember (16)

#ClosedNovember (16)

Der beste Mann der Welt musste heute früh raus und konnte sich so um das Kind kümmern. Ergo: Ich habe aus.ge.schla.fen. Bis 12h00! Ich fühle mich wie ein neuer Mensch. Wow. Das hat wohl gefehlt in den letzten Wochen.

Nach langsam wach werden und FrühSpätstück will ich das gute Wetter nutzen. Und das Alleinsein. Ich hatte letztens schon eine Route in der näheren Umgebung erarbeitet, aber bin nicht ganz happy damit, weil große Teile auf sehr bekannten Wegen gehen. Also plane ich um und muss ein bisschen Bus fahren. Fühlt sich irgendwie falsch an, das Busfahren. Wenigstens tragen alle Maske.

Das war sooo schön und tat so gut. Alleine, nur mit Musik auf den Ohren wandern. Es waren auch sehr wenig andere Menschen unterwegs. Das mag ich ja sehr. Und mir wurde bewusst, dass mir genau das in den vergangenen Monaten so sehr gefehlt hat: allein sein. Etwas nur für mich machen. Das Kind ist dauerhaft um mich rum. Der RB bedingt auch. Und die Arbeit ist irgendwie auch immer da. Nein, nicht nur die sichtbare Präsenz durch den Arbeitsplatz im Wohnzimmern, sondern die Arbeit ist auch immer in meinem Kopf. Immer der Gedanke: Was muss ich morgen machen, was steht an. Mir fehlt sehr, dass ich im Oktober kein Urlaub nehmen konnte. Mir fehlt auch, dass das Kind nicht zu Kv konnte (und wollte). Ich muss mir mehr Freiräume einbauen. Zeiten für mich.

 

#ClosedNovember (14)

#ClosedNovember (14)

Ich durfte ausschlafen. Konnte es aber nur bedingt. Kurz vorm Aufstehen träumte ich davon, dass der RB Covid-19 hat.

Wir frühstücken zusammen nach Der Maus. Dann befüllen der Mann und ich die Kassiopeia.

Der RB will raus. Ich hadere mit mir. Ich musswillsollte arbeiten. Aber ich bin blockiert. Ich kümmere mich erstmal um den Balkon. Der will etwas winterparat gemacht werden. Es ist so mild, dass ich in T-Shirt und Latschen arbeiten kann und die Natur zudem verwirrt ist…

Alles blüht. Zudem haben die Erdbeeren wie wild Ableger gebildet.

Als die Männer wieder da sind, habe ich noch immer nicht gearbeitet. Mein Kopf ist leer. Ich kann nicht. Dafür essen wir Apfelkuchen.

Ich versumpfe vor The Crown und muss mir eingestehen, dass meine innere Unruhe nicht besser wird, wenn ich mich durch die nächste Woche schleppe. Die Crew redet mir auch ins Gewissen.

Nach dem Essen schreibe ich Mails ans Team. Es fühlt sich nicht gut an – fürs Team. Aber wenn ich nicht jetzt die Notbremse ziehe, weiß ich nicht, was nächste Woche ist.

Objektiv ist nicht zu viel auf meinem Tisch. Und ich hätte diesen Verlauf auch nur bedingt vorhersehen können. Das bin nunmal auch ich: Es geht ganz lange gut und dann geht es auf einmal nicht mehr. Da gibt es keine wirklichen Anzeichen. Jetzt gerade kommen Dinge zusammen: Pandemie, Shutdown mit ohne Sport fürs Kind, seit Juli kein Urlaub (im Sinne von frei), Kind krank zu Hause. Letzters hat vermutlich das Fass zum Überlaufen gebracht. Denn bis dahin ging es noch gut mit Wochenende rauskommen, Kopf freiwandern…

#ClosedNovember (12)

#ClosedNovember (12)

Migränekater. Kind noch krank zu Hause.

Ich habe einen Friseurtermin. Das war wie immer sehr schön. Insgesamt. Etwas unschön war die Kopfmassage, die etwas schmerzhaft war. Der Adjutantin von meinem Friseur fehlt manchmal etwas das Fingerspitzengefühl. Auf mehreren Ebenen.

Auf jeden Fall ist jetzt alles wieder schön kurz. Und vielleicht wird es beim nächsten Mal noch kürzer. Mein Friseur freute ich, als ich ihm „schwarzer Pixie“ zum Abschied zurief.

Wegen Pandemie und Migränekater bin ich zurückgelaufen. Das war gut. Insgesamt. Allerdings war ich danach ziemlich k.o. Vielleicht auch weil ich zu wenig gegessen hatte. Und so musste ich zu Hause auf LowCarb pfeifen und Apfelringe in Pfannkuchenteig ausbacken.

Apropos Laufen: Im Ostpark joggte ein Mann vor mir her, dessen Sprunggelenke so stark nach innen einknickten, dass ich kurz davor war ihn anzuhalten, um ihn zu fragen, ob er Schmerzen habe (ich hatte welche vom zugucken) und ob er schon mal bei einer Orthopädin war.

Abends war ich zunächst lärisch. Irgendwas brühte ich aus – respektive irgendwas stimmt mit mir nicht.

Später doch noch in der #CorotäneKneipe vorbeigeschaut.

#ClosedNovember (9)

#ClosedNovember (9)

So ganz happy war ich mit meinem HomeOffice-Arbeitsplatz bislang nicht. Aber wie das so ist, mit so einem Provisorium lebt es sich ja dann doch erstaunlich lang. Doch jetzt mit Beginn der Heizsaison wurde mein Arbeitsplatz zunehmend ungemütlich. Seit ein paar Tagen denke ich darauf rum, wie ich die Situation optimieren kann. Ich maß und probierte und wühlte mich durch die IKEA-Webseite.

Kleiner Exkurs: Ich arbeite im Wohnzimmer. In der Freiberuflichkeit habe ich immer am Esstisch gearbeitet. Mit der Festangestellung hatte ich ja auch zwei (von vier) Arbeitstage im HomeOffice, die ich zunächst auch am Esstisch ausübte. Als das vollständige HomeOffice dank (!) Pandemie kam, holte ich meinen zweiten Bildschirm aus dem Büro und damit war dann arbeiten am Esstisch nicht mehr möglich und so stellte ich mir einen einfachen kleinen* (Ess-)Tisch in die letzte freie Ecke.

Mit Blick auf die Ecke – ich wollte ja weiter im Wohnzimmer bleiben – war die Tischauswahl schnell begrenzt. Letztlich hatte ich zwei Favoriten, die aber beide zunächst in keinem der drei nächsten IKEA vorrätig war. Ich guckte in den Kleinanzeigen, aber auch da war das Angebot eher spärlich.

Gestern sah ich dann, dass mein Wunschtisch endlich wieder in Frankfurt vorrätig ist. Und so fuhr ich heute quasispontan zum Möbelschweden. Nein, nicht mit Click&Collect, weil das nicht für alle Dinge ging, die ich wollte. Aber ich hatte ja einen digitalen Merkzettel in der IKEA-App (geht auch ohne App auf der mobilen Webseite**) und wenn eine angibt, in welchem Laden sie das Zeug einsammeln will, dann gibt die App an, wo eine das im Laden findet (Regalnummer und so). So bewaffnet fuhr ich nach zwei Minitelkos mal eben zum IKEA. Und es ging in der Tat recht flott: Einestundefünfzehn nach Abfahrt zu Hause war ich auch schon wieder zurück.

Da ich geschlossen Möbelpakete nur schwer stehen sehen kann, machte ich mich direkt an den Aufbau. Das war sehr produktiv – einerseits. Andererseits hielt es mich halt auch von der Arbeit ab. Aber einen Tod muss eine nunmal sterben.

Und weil ich eh schon dabei war, hängte ich den einen Wandschrank ab und montierte einen anderen stattdessen***.

Dann sortierte ich noch ein wenig hin und her, suchte ein Möbel im Keller, brachte eins ins Kinderzimmer und – schwupps – war es so spät, dass ich kochen musste und mich nicht mehr hinlegen konnte.

Essen, Wolle bestellen, Kind ins Bett und kleine #CorotäneKneipe.

————————–
* 75×75

** Profil ist hilfreich

*** Für den ich ein neues Bohrloch brauchte und mich promt so knapp vermaß, dass ich beim Bohren des zweiten, richtigen Lochs Angst hatte, dass ich ins erste, falsch abrutschen würde.

#ClosedNovember (7)

#ClosedNovember (7)

Der Tag steht unter dem Motto „Walking Dead“ … ähm … „Walking Date“. Ich bin noch etwas angeschlagen von der Seuche, aber Wandern ist ja eher gesundheitsförderlich bei mir. Moderate Bewegung an der frischen Luft. Das macht die Nebenhöhlen frei und entspannt. Vielleicht war ich durch die Seuche aber nicht so gesprächig. Dennoch habe ich mich sehr gefreut, das ein befreundetes Paar mitgewandert ist. Diesmal ging’s rund um Götzenhain.

Dank Kassiopeia war die Bolo für die Lasagne schon fertig und so musste ich nur schnell die Bechamel anrühren, die Lasgnen schichten (fürs Kind mit Pastaplatten, für den RB und mich mit Kürbisscheiben) und – mööp – den Herd reinigen.

Leider halfen weder frühes Essen noch die lange Wanderung, dass das Kind zeitig einschlief. Stattdessen spukte er nach bis 22h30 rum, was mich so langsam in den Wahnsinn treibt. Denn er spukt immer wieder und ich möchte wirklich einfach mal Feierabend haben am Abend.

Dankbar

Dankbar

Zweite Welle: Tag 100

Morgen beginnt #ClosedNovember und wenn ich ehrlich bin ändert sich vermutlich nicht viel. Ich arbeite zu Hause wie schon seit Anfang März. Ich gehe nur zum Einkaufen und Spazierengehen/ Wandern raus.

Ja, auch ich bin die Pandemie leid und würde gerne mal wieder in ein Museum oder auf ein Konzert. Ich würde zu gerne meine Eltern besuchen.

Und dennoch bin ich dankbar.

Dankbar dafür, dass ich Alleinsein ausreichend super finde.

Dankbar dafür, dass ich derzeit nicht allein bin. Ich weiß nicht, wie ich durch die vergangenen 230 Tage gekommenen wäre, hätte ich nicht den RB an meiner Seite.

Umgekehrt bin ich auch dankbar, dass ich die Pandemie nicht ausgebrochen ist, als der Kv noch hier gewohnt hat. (Dann lieber allein.)

Dankbar bin ich auch, dass die hessischen Sommerferien so früh sind und wir so in den Urlaub fahren konnten, als die Inzidenz so gering war.

Dankbar bin ich mir dafür, dass ich mich bereits im September 2019 dafür entschieden hatte, 2020 festangestellt zu arbeiten. (Ich hätte auch freiberuflich genug Arbeit gehabt, aber die Sicherheit einer Festangestellung ist in Pandemiezeiten nicht zu verachten.)

2020 verlangt viel von uns ab. Mir hilft es, mir das Positive aufzuzeigen. Es ist nicht alles schlecht, nur weil es besser sein könnte.

Eskapismus

Eskapismus

Zweite Welle: Tag 98

Nicht nur, weil die TeilnehmerInnen für den Adventskaffee feststehen (ihr bekommt noch Post), sondern auch weil die Tradition es so will, habe ich gestern Abend die erste Runde Keksauswahl getroffen.

Runde 1 *gong*

Jetzt kleben 55 Markierungen in meinen gesammelten Keksrezepten. Im nächsten Schritt muss ich das vermutlich in zwei weiteren Runden weiter ausdünnen, um auf … ich weiß dieses Jahr gar nicht, auf wie viele Rezepte. Ich muss natürlich auch berücksichtigen, dass die Kekse gut verpackt und verschickt werden können.

Ansonsten heute Eskapismus deluxe betrieben und den ganzen Tag im Bett gedümpelt, gestrickt und die 4. Staffel von The Bold Type gebingt. Währendessen hat der RB gehaushaltet: Wäsche gemacht, eingekauft, gekocht.

Wieder da

Wieder da

Zweite Welle: Tag 97

Eine Woche, nachdem mein Vater ins Krankenhaus musste, ist er heute wieder nach Hause gekommen. Das ist gut. Gut ist auch, dass der Grund für seine Einlieferung erfolgreich behandelt werden konnte. Nicht so gut, wenn auch aus Pandemiesicht verständlich, war, dass meine Mutter gar nicht zu ihm durfte. Dass mein Vater, aus personeller Sicht auch verständlich, nicht ausreichend Ansprache, Beschäftigung bekam und wohl gar nicht mobilisiert wurde.

Nein, krank zu werden ist während der Pandemie nicht lustig. Besuche bei Ärztinnen möchte eine derzeit ja auf das absolut nötige Minimum.

Aber als Mensch, der auf Hilfe angewiesen ist, alleine krank im Krankenhaus sein zu müssen, das wünsche ich keiner.