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Kategorie: picpicpic

#ClosedNovember (21)

#ClosedNovember (21)

Weil zu lange geschlafen, zu spät gefrühstückt und dann ewig nicht in den Quark gekommen, um loszuwandern. Aber wir mussten raus – und zwar alle. Erst um 15h00 waren wir am Ausgangspunkt, um das vierte Stück der Hohen Straße abzuwandern. Und wie sagt eine alter Wanderinnen-Weisheit:

Wer zu spät loskommt, macht halt ne Nachtwanderung.

18,7 Kilometer haben wir jetzt geschafft.

Kassiopeia hat, während wir unterwegs waren, lecker gekocht: Schweinefilet mit Möhre und Apfel. Yummy.

#ClosedNovember (7)

#ClosedNovember (7)

Der Tag steht unter dem Motto „Walking Dead“ … ähm … „Walking Date“. Ich bin noch etwas angeschlagen von der Seuche, aber Wandern ist ja eher gesundheitsförderlich bei mir. Moderate Bewegung an der frischen Luft. Das macht die Nebenhöhlen frei und entspannt. Vielleicht war ich durch die Seuche aber nicht so gesprächig. Dennoch habe ich mich sehr gefreut, das ein befreundetes Paar mitgewandert ist. Diesmal ging’s rund um Götzenhain.

Dank Kassiopeia war die Bolo für die Lasagne schon fertig und so musste ich nur schnell die Bechamel anrühren, die Lasgnen schichten (fürs Kind mit Pastaplatten, für den RB und mich mit Kürbisscheiben) und – mööp – den Herd reinigen.

Leider halfen weder frühes Essen noch die lange Wanderung, dass das Kind zeitig einschlief. Stattdessen spukte er nach bis 22h30 rum, was mich so langsam in den Wahnsinn treibt. Denn er spukt immer wieder und ich möchte wirklich einfach mal Feierabend haben am Abend.

Wandertreff

Wandertreff

Zweite Welle: Tag 93

Yeah, endlich ist mein Biorhythmus wieder im Lot. Endlich wieder Normalzeit. Und ja, diese eine Stunde macht viel bei mir aus. (Ich freue mich für jede, für die das egal ist. Mir eben nicht.) Dank der Zeitumstellung fiel es auch nicht so schwer trotz Sonntag bereits um 9h30 aufzustehen, weil wir um 11h30 das Haus verlassen wollten. Denn heute waren wir zum Wandern verabredet: Zu siebt wanderten wir um Hohensolms rum:

Abgesehen vom Regen, der zur Halbzeit einsetzte, war das eine sehr schöne Strecke. (Es fühlte sich ein wenig komisch an, die Tour nicht mit Else geplant zu haben.) Toll war auch, dass da andere Menschen waren. Ich genieße zwar schon, wenn wir „nur“ zu zweit oder zu dritt unterwegs sind, aber sich mal mit anderen Erwachsenen unterhalten zu können, war eine schöne Abwechselung.

Live-Musik

Live-Musik

Zweite Welle: Tag 92

Eigentlich Wenn keine Pandemie wäre, würden wir heute den Geburtstag vom RB feiern würde ich in genau einer Woche „mal wieder“ zu einem NewModelArmy-Konzert gehen. Die wollten ähnlich wie der RB groß feieren, denn sie haben dieses Jahr ihr 40er-Jubiläum. Doch schon Anfang Juni wurde die Tour verlegt – ich hoffe also auf nächstes Jahr November.

Anfang September posteten NMA auf diversen SocialMedia-Kanälen, dass sie ihr Jubiläum trotz allem feiern möchten. Mit einem Konzert. Halt digital. Ohne zu zögern sicherte ich mir ein Ticket und freute mich seitdem vor.

Heute war es dann so weit. Und weil der RB den Abend nicht mit NMA verbringen wollte, verdonnerte ich ihn zum „Männerabend“ mit dem Kind, während ich mich mit meinem Rechner ins Schlafzimmer verzog.

Mein Gedanke war ja: „Setzte dich entspannt mit den Kopfhörern vor den Rechner und strickst bei guter Musik.“

Hahaha, aber schon beim 5. Lied (Island) konnte ich nicht mehr still sitzen.* Und bis mir einfiel, dass ich ja den Brüllwürfel** habe, tanzte ich mit Kabel und OnEars im Schlafzimmer.

Das ganze Konzert dauerte über drei Stunden (mit Pause) und es war wirklich „wow“. Natürlich ist es nicht mit einem echten Konzert vergleichbar, aber die alten Herren haben live gespielt, der Sound war super, der Schnitt war auch gut. Es war auch beeindruckend, dass dieser Stream rund um die Welt ging und die technischen Ausfälle hielten sich wohl auch in Grenzen***. Und es fühlte sich auch toll an, Teil eines so großen internationalen Publikums zu sein.

Hachz, das war echt toll.

Und nun bin ich ein bisschen wehmütig, weil ich mir die letzten Monate erfolgreich eingeredet hatte, dass ich Konzertbesuche gar nicht so vermisse(n darf). Aber *seufz* doch, Live-Musik und dabzu tanzen und schwitzen, muss ab und zu sein.

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* Es war eh eine sehr großartige Playlist.

** Bluetooth-Lautsprecher

*** Bei mir hing sich der Stream ab und zu mal auf, aber das ließ sich mit Browser-Refresh beheben.

Schon und erst*

Schon und erst*

Zweite Welle: Tag 87

Heute hat der RB Geburtstag. Er wird 50 Jahre alt. Und es ist schon sehr gemein, dass er das nicht feiern darf. Also, dass er nicht groß feiern darf. Muss er halt mit mir vorlieb nehmen. Immerhin habe ich mir frei genommen. Wir feierten quasi rein. Und damit wir das nicht ganz allein machen müssen, hatte ich eine Idee: Zusammen mit dem weltbesten Percy habe ich ganz viele Freundinnen zusammengetrommelt, auf dass jede ein kurzes Video machte, in dem sie dem RB zum 50sten gratulierte. Der Clou: Es gab ein verbindendes Element. Jede sollte ein SchnapsWeinBierSaftCola-Flasche von rechts nehmen, reden und die Flasche nach links weiter geben. Mein Ziel: 50 Gratulantinnen zum 50sten. Und hachz, ja, es hat alles geklappt. Es ist ein tolles, lustiges, rührendes Video** geworden, das ich dem RB noch nachts zeigte.

Das Kind hatte seinen ersten Schultag nach den Ferien, aber ihm war nicht nach Schwimmunterricht in den esten beiden Stunden. Also blieben wir noch etwas liegen. Als er dann aus dem Haus war, machte ich dem RB einen Kaffee und weckte ihn. Der Rest des Tages war ganz entspannt: Kuchen zum Frühstück, ich habe das Wunschessen*** vorbereitet. Als das Kind nach Hause kam, gab es Kaffee&Kuchen.

Der RB und ich kochten Kompott aus den gestern gesammelten Äpfeln.

Was schön war****: Meine Eltern riefen an, um dem RB zu gratulieren – und zwar nicht nur meine Mutter, sondern auch mein Vater gratulierte.

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* Schon 50 ist der RB, aber es ist erst der 3. Geburtstag zusammen.

** Das ich hier natürlich nicht zeigen kann.

***

**** Was nicht so schön war: Das Hauptgeschenk für den RB ist verbaselt worden. Ich wollte es am Samstag abholen, aber da stellte sich heraus, dass meine Bestellung nicht aufgenommen wurde. Da musste ich noch sehr spontan kreativ werden.

Hohe Straße, Teil 3

Hohe Straße, Teil 3

Zweite Welle: Tag 86

Nachdem wir gestern Abend noch Rotkohl* an- und ein Suppenhuhn aufgesetzt hatten, konnten wir heute in den Tag schlumpern und trotzdem wandern gehen. Außerdem habe ich morgen ja frei und fühle mich nicht so gehetzt.

Und nachdem das Kind gestern wegen Ferienende und Wetter den ganzen Tag in seiner Höhle auf das Tablet starrte, war klar, dass er heute auch raus muss. Zunächst wollte er alleine auf den Spielplatz. Aber dann lockte ich mit einer Milchtankstelle in der Nähe der für heute ausgewählten Strecke.

Ich gehe zwar davon aus, dass wir nicht die ganze Strecke bis Leipzig ablaufen, aber sicherlich folgen noch ein paar Teile der Via Regia. Heute aber erstmal Teil 3 – 5,6 Kilometer, also haben wir nun 14,6 Kilometer geschafft.

Bei der Milchtankstelle waren wir auch. Aber da war es etwas stressig, daher kein Bild.

Es wird langsam frisch auf unseren Wanderungen. Ich brauche unterm Pussyhat eine „Badekappe“, damit die Stirnhöhle nicht noch mehr zuzieht. Das Kind war auch verfroren und so gab es heiße Duschen und leckeres Hühnerfrikassee zum Aufwärmen. Das Kind brauchte mit Blick auf wieder Schule morgen eine Extraportion Mamawärme. Aber konnte dann doch halbwegs gut einschlafen. Den 12 Kilometern Wanderung sei dank.

Die restlichen Stunden des Tages nutzte ich dann für die letzten Vorbereitungen für des RBs Geburtstag…

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* Für das Geburtstagswunschessen vom RB und weiteres zum Einfrieren für Weihnachten.

** Es erinnert an die gestapelten Totenköpfe in den Pariser Katakomben.

Supertag (2)

Supertag (2)

Zweite Welle: Tag 78

Ich mag meinen Job. Dennoch fällt es mir morgens unendlich schwer, aus dem Bett zu kommen. (Ich freue mich schon sehr auf die Zeitumstellung.)

Daher ist es sehr interessant, dass ich trotz Samstag, wenig Schlaf und der Aussicht auf körperlich fordernde Arbeit um 7h30 relativ problemlos aufstehen kann. Kurze Dusche, etwas Tee. Frühstück dann im Auto auf dem Weg an den Mittelrhein. Noch einmal Weinlese.

Die Weinberge waren etwas steiler als letzte Woche. Die Reben voller und das Wetter wunderschön.

Das ist eine tolle Erfahrung. Und wer gerne Wein trinkt, der empfehle ich, bei mal einer Lese mitzumachen. Da weiß eine, warum guter Wein seinen Preis wert ist.

Um für das Kind den „Sendung mit der Maus“-Effekt perfekt zu machen, fuhren wir noch mit zum Weinkeller. Er durfte helfen, die Trauben in die Kelter zu füllen und dann sahen wir, wie der erste Most floss.

Und dann war schon wieder ein „Supertag und viel besser als nur vorm Tablet“ rum.

Wieder zu Hause wartete Kassiopeia mit dem Essen auf uns.

Große SlowCooker-Liebe

Zum Abschluss des Tages gab es mal wieder einen Filmabend zum Thema „Klassiker aus dem letzten Jahrhundert“. Diesmal: Men in Black.

Ein Supertag

Ein Supertag

Zweite Welle: Tag 72

Es ist Sonntag und der Wecker klingelt. Und er klingelt früh. Um 7h30, dann um 8h30 wollen wir im Auto sitzen. Wir machen uns fertig, frühstücken, stecken das Schwein in Kassiopeia und dann sitzen wir auch schon fast pünktlich im Auto und fahren gen Westen. Nach Rheinland-Pfalz an den Mittelrhein. Denn wir haben uns bei meiner Lieblingswinzerin zur Weinlese eingeladen. Und während es in Frankfurt noch halbwegs hell war, wird es auf unserer Fahr immer dunkler und es fängt auch an zu regnen. Hmpf. Als der RB dann auch noch einen Hustenanfall bekommt, sehe ich etwas schwarz für den Tag. Der RB ist sich kurz vor Ziel sicher, dass er nicht mitarbeiten kann. Er würde uns später wieder abholen. Ich witzele, dass er dann auf dem Rückweg bitte am Flughafen halt macht und da ins Sars-CoV2-Testzentrum geht.

Aber erstmal fährt er uns hoch in den Weinberg. Wir werden kurz eingewiesen: Alle Trauben ab. Der RB will es wenigstens versuchen.

Im Steilhang durch die Weinstöcke krauchen ist durchaus anstrengend, aber auch sehr schön. Für den RB ist es therapeutisch: Der Husten ist  weg. Das Kind hat – auch weil zwei andere Kinder dabei sind – großen Spaß und hilft top mit. Dass das Wetter stetig besser wird, macht das Erlebnis perfekt oder wie das Kind es sagte: „Das war ein Supertag!“

Auf dem Rückweg machen wir noch ganz kurz in Bingen halt. Wenn wir schon mal in der Nähe vom Mäuseturm sind, dann können wir uns den ja auch mal angucken. Zumindest vom Rheinufer aus.

Mehr als gucken geht aber auch nicht. Wir wollen dann doch alle nach Hause: Hunger, müde… Wir sind sehr froh, dass sich Kassiopeia in unserer Abwesenheit so herrvorragend um das Schwein gekümmert hat. Ich bin froh, dass sich der RB, während ich mich hinlege, um das Ofengemüse kümmrt.

Schön, dass es endlich geklappt hat.

Nicht hoch hinaus

Nicht hoch hinaus

Zweite Welle: Tag 51

Nachdem das Kind letztens Bouldern ausprobierte, hatte ich überlegt, dass er wenigstens einmal auch Seilklettern ausprobieren könntesollte. Auch dafür gibt es in Frankfurt eine Halle (vom DAV), wo auch Schnupperstunden angeboten werden: Sonntags zwei Stunden im Seil. Und weil dabei eine „Seilschaft“ immer aus drei Personen bestehen soll, habe ich uns kurzerhand zu dritt angemeldet, damit nicht das Kind und ich mit einer unbekannten dritten Person agieren müssen. Sporty Spice Der RB ist ja im Aktivitätsrausch und hatte Bock es auszuprobieren.

Wie so oft am Sonntag fing der Tag später an als geplant. Das Frühstück war sehr ausgedeht. Ich fiel kurz in ein Stricknadelkanninchenloch und dann war es auch schon kurz vor knapp, um loszufahren. Aber für die knapp 4 Kilometer brauchten wir nur 17 Minuten mit dem Rad. Das hätten wir auch mit dem Auto kaum schneller geschafft.

Ich war etwas gereizt, weil das Kind vor Aufregung etwas anstrengend und damit faselig* war.

In dieser Stimmung stellte ich dann vor dee Kletterhalle fest, dass ich mein Portemonnaie vergessen hatte**. Und auch der RB hatte keins mit.

Nun war ich nicht nur gereizt, sondern auch genervt. Aber ich hatte ja mein Handy dabei, das zwei Zahlungsmethoden in sich trägt.

Die Familie vor uns brauchte gefühlt ewig, bis sie geklärt hatte, was sie wollten und ich sah die Zeit für einen Sprint nach Hause davonrinnen.

Als wir dran waren, erklärte ich das Dilemma: Kein Bargeld (eh nicht in ausreichender Höhe im Portemonnaie) und auch keine ec-Karte. Aber ich könnte paypalen oder direkt überweisen. Nein, das ginge beides nicht. Und tja, das wäre nun Pech.

Mal abgesehen davon, dass die Person an der Kasse eh völlig hilflos wirkte, frage ich mich, was mit den Leuten nicht stimmt. Uns hätte das Schnupperklettern zusammen rund 100 Euro gekostet. 100 Euro, die an dem Tag nicht eingenommen werden konnten, weil der Kurs vorab gebucht werden musste und so sicherlich nicht zufällig drei andere Personen unsere Plätze haben einnehmen können. Tja, das ist dann wohl Pech.

Ich war sauer. Auf mich und auf die deutsche Unflexibilät hinsichtlich Zahlungsmethoden. Ich warte ja nur darauf, dass ich eine Ausfallrechnung bekomme, die ich dann – tadaa – überweisen soll.***

Wir fuhren also unverrichteter Dinge zurück.

Das Kind war frustriert und enttäuscht. Und er tat mir sehr leid.

Sporty Spice Der RB war durchs Radfahren gerade warm geworden und wollte sich weiter bewegen. Ich hätte zwar auch den Nachmittag über stricken können, aber befand, dass das Wetter doch besser draußen genutzt werden sollte. Das Kind wollte daddeln.

Und so vereinbarten wir, dass der RB und ich alleine spazieren gingen, das Kind noch eine Weile daddeln konnte, ich ihm dann aber via FamilyLink**** den Saft abdrehen würde und er dann auf den Spielplatz ginge.

In Anbetracht der Zeit spazierten der Mann und ich nur durch Frankfurt.

Ich liebe Frankfurt. Und auch die Hochhäuser. Aber dennoch merke ich, dass mir Teil dieser Stadt sehr fremd (geworden) sind. Zu hip, zu chic, zu posh … gentrifiziert und uniform.

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* Der redet sich eines Tages noch um Kopf und Kragen.

** Es war klar, dass ich es nicht verloren hatte, sondern beim Rucksack umräumen, versehentlich rausgeräumt hatte.

*** Sollte das passieren, würde ich das juristisch klären lassen.

**** Große Liebe für dieses Tool.

Eins aus vier

Eins aus vier

Zweite Welle: Tag 44

Ich hatte vier Wanderungen und eine Radtour geplant. Allerdings hatte der RB sein Fahrrad nicht aus der Werkstatt geholt, wodurch die Radtour ausfliel. Eine Wanderung kam wegen zu spät wach nicht infrage. Eine Route war vorrangig kindtauglich, aber das Kind wollte nicht mit. Also blieben noch zwei zur Auswahl. Und auch wenn es reizvoll wäre, die Hohe Straße weiter abzulaufen, war uns doch nach einer Abwechselung. Zudem hatte der RB die Kühkopf-Wanderung geschwänzt, also wurde es die Wanderung auf*in der Knoblauchsaue.

Das Kind war derweil auf dem Spielplatz. Dank FamilyLink konnte ich ihm das Tablet aus der Ferne sperren, sodass er gar nicht auf die Idee kam, sich zu verdaddeln, sondern wie verabredet raus ging. Da war es so gut, dass er erst kurz bevor wir wieder zurück waren nach Hause ging.

Schön, dass wir diesen für alle guten Tag, mit bestem Soulfood beenden konnten.

Grie Soß – heute mit Ofengemüse – geht immer