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Kategorie: picpicpic

Rund um die Ronneburg

Rund um die Ronneburg

Lockdown, Tag Drölf Million 66

Gestern drehten der RB und ich schon eine Runde im frühlingsmilden Wetter. Hachz, das fühlt sich schon ganz anders an. Es ist erstaunlich, wie sehr sich sogar auf mich, die große Winterliebhaberin, dieser Wetterunterschied auswirkt. Die Trägheit der letzten Tage ist wie weggeschmolzen. Und weil die Runde gestern nur eine kleine durchs Viertel war, war klar, dass wir das superkalifragilistikexpialigetische Wetter nutzen müssen und wollen. Und weil ich nach Etappe 3 oder so von der Hohen Straße überlegt hatte, dass wir den alten Handelsweg auf jeden Fall bis Büdingen nachlaufen (bevor wir uns was Neues suchen). Zwei Etappen fehlen uns noch. Heute war eine davon dran. Der Ausgangspunkt hätte auch die Ronneburg sein können, aber mein innerer Monk versucht immer so anzuknüpfen, dass wir direkt da weiterlaufen können, wo wir zuvor die Hohe Straße verlassen haben. Daher ging die Tour quasi rund um die Ronneburg.

Dieses Wetter tat so gut. Nur mit dem RB allein tat so gut. Auch mal wieder deutlich über 10 Kilometer (15 Kilometer) zu wandern, tat gut. Jetzt fehlen uns nur noch 7,5 der insgesamt 38,3 Kilometer von Frankfurt nach Büsingen.

Das Essen bestellten wir auf der Fahrt und holten es auf dem Weg nach Hause ab. Das war gut. Das Abholen und das Essen. 😉

Morgen fängt der Wechselunterricht an. Das Kind ist darüber höchst ambivalent. Zum einen fehlt es ihm wirklich, andere Kinder zu sehen. Zum anderen hat er arber Angst, weil wer seine Pappenheimerinnen kennt und jede einzelne, die sich nicht richtig an die Pandemieregeln hält, für ihn ein großer Stressfaktor ist.

Glück in weiß

Glück in weiß

Lockdown, Tag 38

Sonntag ist Wandertag. So will es das Pandemiegesetz. Und gestern war klar, dass es heute schneien soll. Also in den höheren Lagen Schnee und bei uns inne Stadt halt Matsch. So war es auch beim Aufstehen: Schneematsch vor der Tür. Wie es Richtung Taunus aussah, konnte ich natürlich nicht sehen. Aber ich hatte zwei Touren ebenda geplant. Das Kind wollte nicht mit (und Spoiler: Es war gut so. Er hätte sehr geflucht.). Nur mit dem RB unterwegs zu sein, ist ja auch ganz schön.

Ich haderte kurz mit meiner #ZeroHose-Politik, probierte die Schneehose an und war wieder geheilt. Auch hier ein Spoiler: Die doppelten Thermoleggings, der Rock und der Fuktionsmantel haben wirklich gut warm gehalten. (Für die Beine könnte ich bei noch mehr Schnee über wasserdichte Gamaschen nachdenken.)

Und falls ich es noch nicht erwähnt habe: Schneeeeeeee <3 So viel Schnee. Schnee macht mich wirklich wirklich glücklich. So glücklich, dass ich den wirklich steilen Aufstieg (3 Kilometer, tw. 19 % Steigung) auch nur ein kleines Bisschen schlimm fand und gar nicht geflucht habe (das Kind hätte spätestens nach 500 Metern gestreikt – trotz Schnee).

Ich hoffe, wir werden noch ein paar Schneetage habe. Ich muss noch ein bisschen weißes Glück tanken. Das war so schön.

(Schön war auch, dass Kassiopeia leckerste Kartoffelsuppe gekocht hatte, während wir wanderte. Genau das richtige Essen nach so einer Wanderung.)

Schnaps…

Schnaps…

…zahlen-Geburtstag. Heute.

Üblicherweise mache ich einmal im Jahr bei 12von12 mit, nämlich im Januar. An meinem Geburtstag. Und eigentlich wollte ich es auch heute so machen. Aber … es war einfach zu viel bzw. dadurch zu wenig Fotogenes los.

#1: Der RB hat gebacken (ich werde mich noch daran gewöhnen, dass er jedes Jahr ein anderes Rezept probieren will)

#2: Twitter verheißt beim Aufstehen eine Tatsache, die ich kaum zu hoffen gewagt habe: Schnee. Ich traue mich fast nicht den Rolladen zu öffnen, aber … tadaaaa …

Ich gebe hiermit zu Protokoll: Schnee an meinem Geburtstag gab es seit Jahren nicht mehr. Das ist ein gutes Zeichen!

Danach ging ich duschen und hübschte mich auf, denn ich hatte – trotz Geburtstag – diverse Kundentermine und direkt um 10h00 die erste Videokonferenz

#3: Symbolbild für den Tag. Ich hing von 10h00 bis 13h00 in Videocalls und von 15h00 bis 16h30 nochmal.

#4: Mittagspause – mit Kind, RB und Kuchen

Gegen 17h00 erlaubte ich mir den Rechner auszumachen. Ich skypte mit meiner Mutter (und kurz mit meinem Vater). Es tut gut zu sehen, wie gut meiner Mutter der Umzug getan hat. Dann bestellen wir Geburtstags-Wunschessen:

#5: Koreanisch – nomnomnom

Vor der Geburtstags-Twitterkneipe musste ich mich dann kurz hinlegen. Dann war ich ausgeruht, um (zu) lange durchzuhalten.

Kunst auf der Strecke

Kunst auf der Strecke

Lockdown, Tag 26

Es war klar, dass wir heute raus müssen. Viel zu lange haben wir uns schon nicht mehr wandernd durch die Gegend bewegt. Der Startpunkt sollte nicht zu weit weg sei. Der befand sich zwar jenseits der Stadtgrenzen, aber der größte Teil der Route war dann doch in Frankfurt – umfassenden AssimilierungsEingemeindungsaktionen sei dank.

Auf den ersten 500 Meter durften wir Kunst entlang des Erlenbachs in Massenheim betrachten:

Auch auf den restlichen 11,5 Kilometern orientierten wir uns mehr oder weniger dicht am Erlenbach:

Auch wemm das Kind auf den ersten zwei Kilometern etwas unwillig war, fand auch er die Tour am Ende schön. Es tat wirklich, wirklich gut. Das Wetter war super: blauer Himmel, frische Luft und sonnig. So waren die die – 4 °C nicht so spüren.

Zu Hause kümmerte sich derweil Kassiopeia um unser Abendessen: Grünkohl passte perfekt zu dem Wetter.

Die Kartoffeln (Drillinge) haben wir direkt im Grünkohl gegart. Das geht super und ist sehr lecker. (Und Notiz für mich: Es muss nicht immer frischer Grünkohl sein, TK-Grünkohl tut es sehr gut auch und ist einfacher zu verarbeiten.)

Frohes …

Frohes …

… Schaffen.

Als ich am Dienstag von meinen Eltern wegfuhr, war klar: Da ist noch viel zu viel zu tun. Das schafft meine Mutter niemals bis Samstag. Wir vereinbarten, dass ich heute wiederkommen werde. Gut, dass ich Silvester schon immer nicht so wichtig fand. Wir vereinbarten auch, dass es doch ok ist, wenn das Kind mitkäme, um Oma und Opa nochmal* zu sehen.

Also fuhren das Kind und ich heute morgen um 8h00 los und kamen bestens durch. Soo leer habe ich die A5/A7 noch nie erlebt. Zeitweise waren wir das einzige Auto auf der Bahn – inmitten des Winterwinderlands.

Bei meinen Eltern hatte ich den Eindruck, dass seit Dienstag nicht viel passiert ist. Meine Mutter tigerte kopflos durch die Wohnung und war alles andere als strukturiert. Sie war aber auch erstmal nicht zugänglich für Strukturierungsvorschläge und so kümmerte ich mich um die Küche – bis auf Geschirr, das wird vom Umzugsunternehmen verpackt, und Dingen, die meine Eltern noch bis morgen Vormittag brauchen. Dabei sortierte ich sehr kräftig aus**. Trotzdem muss meine Mutter mit ihren Vorräten nach dem Umzug erstmal nicht mehr einkaufen – so für 3-4 Wochen.

Hihi, DAS musste ich dem RB mitbringen.***

Das Kind half hier und da, aber vor allem kümmerte er sich um Opa. Spielte mit ihm Mau-Mau.

Irgendwann ließ meine Mutter zu, dass ich etwas mehr Struktur in das Kistenchaos bringen durfte. Und so wurden auch wieder Wege frei. Uff.

Kurz bevor wir wieder fahren wollten, war klar, dass meine Mutter es nicht mehr schaffen würde, die Wohnung morgen so zu hinterlassen, dass die Möbelpacker ohne weitere Anweisung aktiv sein können. „Sehen wir der Realität ins Auge, H.“, stieg ich direkt ein, „Du wirst bist morgen nicht mehr viel schaffen.“ „Vermutlich nicht“, antwortete meine Mutter etwas kläglich. „Du musst Dich jetzt auf das konzentrieren, was wichtig ist: Du packst noch die Sachen, die morgen unbedingt mitgenommen werden müssen. Und um den Rest kümmer ich mich. Ich komme am Sonntag nochmal her und dann mache ich alles fertig, damit die Möbelpacker problemlos arbeiten können.“ Meine Mutter war zu dem Zeitpunkt schon so durch, dass sie meine klare Ansage widerspruchslos akzeptierte.

Mit gemischten Gefühlen fuhren wir nach Hause:

  • Für das Kind war es schön, Oma und Opa gesehen zu haben. Aber er hat sehr darunter gelitten, sie nicht umarmen zu können.
  • Ich bin etwas genervt, weil meine Mutter mir erst am 27.12. Bescheid gegeben hat, dass sie umziehen. Ich hatte schon in der Woche davor Urlaub und an #NixMas hätte ich auch Kisten packen können.
  • Zwischenzeitlich war ich sehr frustriert darüber, dass meine Eltern nach Lüneburg ziehen. Zum einen, weil es so viel weiter weg ist und zum anderen weil es „feindliches Territorium“ (danke M. für die Beschreibung) ist. Aber ich gönne ihnen den Neuanfang und ich gönne ihnen auch, dass sie nun ganz nah bei einem ihrer Kinder wohnen.
  • Hoffentlich geht morgen alles gut. Hoffentlich übersteht mein Vater die Fahrt gut. (Warum geht auf einmal eine 2-Stunden-Fahrt nach Lüneburg, aber 20 Minuten in die Nachbarstadt zu dem Schlaganfallexperten waren nie möglich.)

Zudem hatten wir Erbstücke Schätze im Gepäck (ein Hoch auf das Auto vom RB):

Ich war durchaus gerührt (und auch ein bisschen versöhnt), dass meine Eltern mir das Besteckset und auch den Schreibtisch (beide von meinem Vater) angeboten haben. Dazu habe ich noch ganz viele Flaschen alkoholische Getränke mitgenommen, die der RB via WhatsApp auswählte.

Die Rückfahrt verlief auch erfreulich unspektakulär – abgesehen davon, dass das Navi ab Kirchheimer Dreieck komische Ideen hatte (via A7 und A66 nach Frankfurt), die sehr zur Belustigung vom Kind und mir beitrugen.

——————————–
* Das klingt ein bisschen final. Aber es wird mit dem Umzug und besteheder Pandemie durchaus unmöglich sie zu besuchen, denn: Zum Autofahren ist es für einen Tagestrip zu weit, Übernachtungen**** sind aber – wegen Pandemie – nicht möglich. Zugfahren ginge für einen Tagestrip, aber ich fahre während der Pandemie nicht Zug.

**Aaarghs, ich habe diverse Gewürze und andere Lebensmittel mit schon lange abgelaufenen MHD***** gefunden und entsorgt. Auch unbeschriftete selbstgemachte Marmeladen mussten weg.

*** Der RB kommt aus dem Saarland. Und im Saarland nutzt einen Maggi (flüssig) oder halt Fondor. Und in einem Maggi-Flüssig-Haushalt gibt es kein Fondor und umgekehrt. Der RB kommt aus einem Maggi-Haushalt – findet das Zeug allerdings – glücklicherweise – grauslich.

**** Ich möchte auch nicht in Lüneburg übernachten. Aber dazu haben der RB und ich ja schon eruiert, dass wir dann einen Besuch bei meinen Eltern mit einem Hamburg-Trip verbinden können.

***** Jaha, ich weiß, dass MHD nicht bedeutet, dass das Lebensmittel sofort nicht mehr essbar ist, aber Gewürze schmecken sicherlich nicht mehr so gut, wenn ihr MHD seit 2014 abgelaufen ist und Trockenhefe funktioniert irgendwann auch nicht mehr, wenn sie zu halt ist.

Lichtblicke 2020

Lichtblicke 2020

Was für ein Jahr.
Wow.
Uff.

Gesellschaftlich stehen wir – nicht nur, aber insbesondere – wegen der Covid-19-Pandemie vor großen Herausforderungen. Global, aber auch in Deutschland. Ich spüre, dass ich meinen Optimismus verliere und auf vieles nur noch zynisch reagiere.

Im letzten und vorletzten Jahr habe ich das ganze Jahr als Lichtblick empfunden und habe die Monaten auch unter „negativen“ Aspekten – Verzichtet hätte ich gerne auf – betrachtet. Trotz Pandemie war 2020 für mich persönlich nicht so schlimm, aber so ohne weiter nachzudenken, war dieses Jahr recht eintönig (nur zu Hause). Daher ist es mir wichtig, mich in diesem Jahr wieder auf Lichtblicke zu konzentrieren. Was sich für die ganze Zeit festhalten lässt: Der RB und ich sind zusammen – als Paar – gut durch die Pandemie gekommen.

Januar: Seit dem 1.1. bin ich nicht mehr hauptberuflich selbstständig, sondern wieder festangestellt. (Die zwei wöchtentlichen Präsenztage überzeugen mich noch nicht so.) China mit dem SARS-CoV-2 ist weit weg und so startet das Jahr ohne irgendwelche schlimmen Gedanken. Im Gegenteil ich freue mich auf das, was das Jahr bringen sollte. Ich kümmere mich um neue Brillen, ärgere mich über Hello Fresh. Ich hole das Kind aus Paris ab und dreh die obligate Runde durch Frankreichs Hauptstadt. Ich habe Geburtstag. Schule fängt wieder an. Wir gehen auf ein Konzert. Ich muss zu einem Kundentermin über Nacht. Den Monat beende ich mit einem Konzert.
Lichtblicke: dass beim Kind-Abholen trotz Streik alles geklappt hat, der „Teekocher“ zum Geburtstag, #NazisRaus-Merch

Februar: Zum Halbjahreszeugnis gibt es ein längeres Gespräch mit den Klassenlehrkräften des Kindes. Das hallt noch den ganzen Monat über nach. Der RB und ich lowcarben wieder. Der neue Virus kommt näher und es wird diskutiert, ob er gefährlicher als die Grippe ist. Wir gehen mit S und M essen. (Hihi, sie hat SM gesagt.) Ich bin diesen Monat nicht so ganz fit, also ziemlich k.o. Wir gehen zum Circus FlicFlac und mit der Twittergruppe vegan essen. Das Festangestellten-Dasein pendelt sich ein. Ein wenig hadere ich noch – insbesondere wegen der vielen unnötige Meetings, die mich von Arbeiten abhalten. In Hanau erschießt ein Rassist zehn Menschen. Wir fahren nach Berlin und treffen Menschen aus dem Internet. Danach ist klar: Der Virus ist gefährlich(er als gedacht). Es gilt Abstand zu halten und Hände zu waschen. (Was ich in der AG die den Kindern übe.) Der Monate endet mit einem letzten privaten Termin für dieses Jahr mit vielen Menschen an einem Ort. Wir starten das Projekt Putzhilfe.
Post, der mit wichtig ist: Menschen, keine Tweetvorlagen
Lichtblicke: so viele Leute bestellen #NazisRaus-Merch, Circus FlicFlac, Berlin-Trip

März: Der Monat beginnt mit einer Hochzeit – der Fake-Heirat zwischen dem RB und mir, vollzogen vom Kind. SARS-CoV-2 ist überall auf der Welt angekommen und damit leben wir nun amtlich in einer Pandemie. Ich bin seit Anfang des Monats bereits im HomeOffice, muss aber noch für einen beruflichen Termin an den Flughafen (mit ohne Händeschütteln). Die AG sage ich ab und meine FREItage gehen zunehmend für die Arbeit darauf. Ab dem 18.3. ist das Kind zu Hause. Die Schulen sind geschlossen. Auch der Laden vom RB schließt für den direkten Verkauf (er stellt sich schnell auf digital ein: Online-Shop und virtuelle Tastings). Alle Kontakte werden reduziert und so kommt auch die Putzhilfe nicht mehr. Ich mache erstmals sowas wie einen HamsterPrepperkauf. Das Kind ist im Großen und Ganzen kooperativ beim Lernen in häuslicher Umgebung. Ich komme zu wenig raus und es muss sich alles noch einspielen.
Lichtblicke: Start der #CorotäneKneipe

April: Der Monat plätschert so vor sich hin. HomeOffice und „HomeSchooling“ pendeln sich nur langsam ein und dann sind auch schon Ferien. Wir nutzen, dass Kino nun gestreamt wird und machen einen Kinoabend mit dem Känguru. Die Balkonsaison beginnt mit BalkonOffice und Grillen. Wir machen die erste große Wanderung. Wir fangen an, Masken zu tragen. zum ersten und einzigen Mal während der Pandemie nähe ich selbst Masken. Ich rege mich zunehmend über die Schule und deren Nicht-Kommunikation auf. Auch mit den Lehrkräften rappelt es gewaltig. Aber mach ein Gewitter wirkt reinigend. Noch mehr rege ich mich über die verpasste Digitalisierung auf. Der RB versucht mir die Haar zu schneiden (ich muss nacharbeiten). Nach meinen Urlaubstagen komme ich nur schwer wieder in einen vernünftigen Schalfrhythmus. Auf gewisse Weise zehrt das alles. Aber uns geht es gut. Uns fehlt nix und wir haben genug Platz. Trotzdem balancieren wir immer mal wieder an der Grenze zum Lagerkoller. Das Kind bekommt neue Möbel und wir rücken Möbel in der Wohnung. Für das Kind ist die Schulschließung super und er traut sich, endlich einen Iro stehen zu lassen. Er vermisst nicht die Schule und noch weniger seine Mitschülerinnen. Ab Ende des Monats geht es los mit dem virtuellen Klassenzimmer (das auch nur möglich ist, weil ich es einrichte).
Lichtblicke: Urlaub, die #CorotäneKneipe etabliert sich und findet zweimal pro Woche statt, wir können viel auf dem Balkon sein, Wanderung allein

Mai: Gleich am 1. Mai machen wir eine große Wanderung und das soll der Startschuss für unsere wöchentlichen Wanderungen sein. Der Kv macht zunehmend Druck, dass er das Kind sehen will. Also in Echt. Aber die Pandemie lässt es nicht zu. Das Kind will auch nicht. Wir verbringen weiterhin viel Zeit auf dem Balkon. Ich habe viel zu tun. Für einige Projekte stehen wichtig Deadlines an und es muss einiges weggeschafft werden. Mein FREItag ist nicht mehr existent und mein Überstundenkonto füllt sich. Die Schule geht wieder – im Wechselmodell – los. Das funktioniert gut. Auch das Rugby-Training geht wieder los. Beides tut dem Kind gut. Das restliche Leben öffnet sich ebenfalls wieder und es fühlt sich komisch an. Ich komme nicht umhin zu nutzen, dass ich wieder zum Friseur kann.
Lichtblicke: Wanderungen, Friseur, Schule und Rugby fürs Kind laufen wieder an

Juni: Deutschland ist echt gut durch die erste Welle gekommen. Die Hoffnung ist groß, dass das nicht verspielt wird. (Ich brauche nicht spoilern, denn wir waren ja alle dabei.) Ich habe weiterhin viel zu tun. Sehr viel. Gut, dass die Putzhilfe wieder kommt, zum Putzen kommt hier gerade keine. Wir stornieren den Urlaub in Irland, weil dort alles – richtigerweise – strenger gehandhabt wird als anderswo. Wir überlegen hin und her, aber entscheiden, dass wir raus müssen und buchen für die geplante Urlaubszeit kurzfristig eine Woche Belgien und eine Woche Lothringen. Das Kind hat Geburtstag und wir lassen, weil es ein Sonntag ist, den ganzen Tag zoom laufen und so schauen immer mal wieder Menschen vorbei und gratulieren ihm. Das gefällt ihm sehr. Die Corona-Warn-App geht an den Start. Ich spende erstmals Blut. Die Situation mit dem KV spitzt sich zu. Das Kind will nicht zu ihm fahren. Auch wenn das Kind zur Zeugnisvergabe nochmal kurz hin muss, ist das Schuljahr am 30.6. für ihn zu Ende.
Lichtblicke: Wir wandern weiterhin, das Kind hat einen schönen Geburtstag – trotz aller Widrigkeiten, Frau Rabe kurz gesehen, mit Herrn Fischer im Gadde gegrillt

Juli: Zunächst einmal Endpsurt vor dem dringend benötigten Urlaub. Friseur quetsche ich irgendwie auch noch rein. Ich ärgere mich, dass beim Zeugnis „business as usual“ gemacht wird. Aber freue mich dann nur noch auf den Urlaub. Wir fahren mit gemischten Gefühlen weg: Der Urlaub ist nötig, aber müssen wir wirklich wegfahren? (Retrospektiv: Wir haben einen sehr günstigen Moment erwischt, dank früher hessischer Sommerferien und sehr niedrigen Inzidenzen. Es war okay.) Die Tage am Meer waren toll. Da können wir gerne nochmal hinfahren. (Wobei Belgien recht teuer ist.) Die eine Freundin zu sehen war schön (und) schmerzlich: Unsere Ansichten – allgemein und hinsichtlich der Pandemie – driften zunehmend deutlich auseinander. Lothringen war auch okay, aber nochmal müssen wir nicht dahin. Aber es tat gut, rauszukommen, nicht mehr im eigenen Saft zu schmoren. Auf dem Rückweg fahren wir beim Vater vom RB vorbei. Es eskaliert zwischen dem Kv und dem Kind, da das Kind nicht zu ihm will. Wir starten wieder mit LowCarb. Ich starte wieder in die Arbeit. Das Geburtstagsgeschenk vom Kind wird eingelöst und er darf in einem Sportflogzeug mitfliegen.
Lichtblicke: Urlaub mit vielen schönen Ausflügen, glückliches Kind nach Flug

August: Ein insgesamt schöner Sommermonat – teilweise sehr heiß, was das Arbeiten erschwert. Wir wandern. Ich habe viel zu arbeiten. Wir haben eine Fliegenproblem. Außerdem wohne Franz und Ferdinand im Hof. Wir sind bei anderen Menschen (auf der Terrasse) zu Besuch. Ich ägere mich sehr über die Situation im Schulelternbeirat. Ich gehe mal wieder zu Friseur (kurze Haare wollen alle 6 Wochen geschnitten werden). Nachdem Juni und Juli hinsichtlich der Pandemie wirklich entspannt waren, zeichnet sich nur sehr deutlich der Beginn einer zweiten Welle ab. Die Schule fängt wieder an. Ganz normal. Ich bin zum ersten Mal seit Pandemiebeginn bei einer Ärztin. Ich beschließe nur noch Röcke zu tragen. Am Ende des Monats bin ich krank. In Berlin findet die erste große Demo von Nazis und Coronaleugnerinnen statt.
Post, der mit wichtig ist: Mit beiden Beinen im Leben
Lichtblicke: unsere Wanderungen, Normalität mit Maske, der RB ist sehr bewegungsmotiviert

September: Wir starten mit einem Twitter-Essenstreffen in den Monat. So schön, wieder andere Menschen zu sehen (draußen). Meine Arbeit wird nicht weniger. Ich fahre für einen Tag ins Büro. Das ist zwar unproduktiv wie eh schon, aber halt auch eine Abwechselung – wenn auch komisch, weil so viele im HomeOffice sind. Ich netzwerke und habe im nächsten Jahr eine neue Kollegin. Ich komme ein bisschen mehr aus meiner HomeOffice-Höhle raus. Das ist wichtig. Ich starte das AfghanHueShift-Strickprojekt. Kassiopeia zieht bei uns ein (erfolgreich durch die Twitterkneipe geinfluencet). Das Kind hat gar keinen Kontakt mehr zum Kv. Ich mache meine letzte Steuererklärung für die Freiberuflilchkeit. So rückblickend ist dieser Monat der mit den meisten Fremdbegegnungen während der Pandemie.
Post, der mit wichtig ist: Privilegien
Lichtblicke: so viele Spenden für Nils, viele Menschen gesehen

Oktober: Das Kind übernachtet zum einzigen Mal in diesem Jahr aushäusig. Wir helfen zweimal bei der Weinlese für meine Lieblingsweine. Ich habe weiterhin viel zu tun. Das Kind hat Herbstferien und hat – allen steigenden Zahlen zum Trotz – Boulder-Camp, das ihm viel Spaß macht. Ich war noch einmal im Büro. Der RB hat runden Geburtstag und er freut sich sehr über die Video-Glückwünsche. Ich habe Termine bei Ärztinnen (impfen, HNO, CT). Mein Vater muss wegen Lungenentzündung ins Krankenhaus. Wir treffen uns erstmals mit anderen Menschen zum Wandern. Ich beginne mit der Planung des digitalen BAdventskaffees. Übers virtuelle Dorf bekommen wir die Gelegenheit Äpfel und Walnüsse zu ernten.
Lichtblicke: Weinlese, NMA-Konzert, Apfelernte

November: Ich bin in diesem Monat nicht auf der Höhe. Aber das ist der Monat auch nicht. Es gibt „Lockdown light“ und es ist eigentlich ziemlich klar, dass das nicht das bringen wird, was sich damit erhofft wird. Nach über zwei Monaten ohne Kontakt zum Kv nimmt das Kind den Faden wieder auf – ganz rund läuft es nicht. Ich komme endlich auf die schlaue Idee, meinen Blog-Umzug in professionelle Hände zu geben und auf einmal geht alles ganz schnell. Das Kind kränkelt ein wenig vor sich hin und geht ein paar Tage nicht in die Schule. Das ist zwar richtig so, aber tut mir nicht gut. Joe Biden gewinnt die US-Wahl. Die Corona-Leugnerinnen drehen weiter frei. Wir wandern „schon wieder“ mit anderen Menschen. Ich besorge mir einen richtigen Schreibtisch (der erstmal sehr prominent im Wohnzimmer steht). Ich merke zunehmend, dass ich nicht mehr kann, wie ich will. Zum Glück gestehe ich mir irgendwann auch ein, dass ich auch nicht wollen muss, sondern einfach nicht mehr kann. Die Woche Krankschreibung war richtig und gut. In der Schule eskaliert es auch und ich habe ein langes Gespräch mit der einen Klassenlehrkraft. Wir fassen einen #NixMas-Beschluss und ich starte in den alljährlichen Backwahn. Am Ende des Monats schneit es sogar.
Lichtblicke: Blog-Umzug, Wanderung alleine, ärztlich verordnete Auszeit, Schnee

Dezember: Arbeit, Arbeit. Und Keksbacken. Und viele Kekspäckchen packen. Der „Lockdown Light“ hat nicht viel genützt. Die Zahlen steigen zwar nicht mehr exponetiell, aber die Zahl der Toten steigt. Das ist alles nicht schön. Freundin A infiziert sich mit Covid-19 und ich mache für sie einen Quarantäne-Einkauf. Es zeichnet sich ab, dass es wieder einen Lockdown geben muss – mit vorgezogenen bzw. verlängerten Winterferien (nicht in Hessen, aber wir fangen eh früh mit den Ferien an und haben drei Wochen), dennoch ist das Kind drei Tag vor offiziellem Ferienbeginn zu Hause. Der digitale BAdventskaffee funktioniert super. Ich komme extrem wenig raus und wandern fällt an zwei Wochenenden aus. Die Woche, in der mein Urlaub startet, verlangt nochmal viel. Der RB hat Weihnachtsgeschäft und so kommen wir zu nichts – noch nicht einmal zum Kochen. Unsere #NixMas-Gestaltung gefällt uns allen sehr gut und nimmt viel Druck und Stress raus – insbesondere auch, dass das Kind die vielen Geschenke nicht auf einmal bekommt. Wir gestalten das Arbeits- zum Herrenzimmer um und auch das Wohnzimmer wird umgestellt. Ich ärgere mich über die Heizung. Eve zieht bei uns ein (noch so ein Twitterkneipen-Influence-Ding). Ich färbe mir, weil ich nicht mehr zu Friseur kann, die Haar schwarz. Wir haben zwei Outdoor-Dates und ich fahre sehr spontan zu meinen Eltern.
Post, der mit wichtig ist: Kein Allheilmittel
Lichtblicke: digitaler Badventskaffee, wir können „problemlos“ Essen bestellen, meine Eltern doch noch gesehen

Es geht ein Jahr zu Ende, in dem

  • es normal wurde, Maske zu tragen,
  • ich viel zu wenig Menschen umarmt habe,
  • auf einmal vieles virtuell möglich war – eigentlich alles außer Tiernahrung Schule,
  • ich nicht einmal im Museum war,
  • das Kind das Bouldern für sich entdeckte,
  • wir Hessen vorranig zu Fuß erkundeten,
  • wir viele Serien schauten,
  • ich als Elternbeirätin viel zu tun hatte,
  • die Twitterkneipe zu einer festen Institution wurde und uns allen die Pandemie etwas leichter macht(e),
  • wir sehr gut gegessen haben – sowohl aushäusig als auch selbst gekocht,
  • wir zwei richtige Arbeitsplätze in der Wohung eingerichtet haben,
  • das Kind immer mal wieder pubertäre Anflüge hatte,
  • ich wieder festangestellt arbeitete (und diese Entscheidung genau richtig war),
  • uns Konzerte sehr fehlten,
  • wir viel über die Menschheit und deren Abgründe lernen durften und mussten,
  • sich – leider – zeigte, dass nicht alle Menschen mit Eigenverantwortung umgehen können und/oder solidarisch leben wollen,
  • viele, viele Menschen im Mittelmeer ertrunken sind oder in Camps IN EUROPA unter allerschlimmsten Bedingungen vegetieren müssen,
  • Faschismus und Rassismus noch ein Stück weiter in die Gesellschaft gedrungen sind (überall in Europa),
  • sich zeigte, dass Gleichberechtigung nur leidlich funktioniert,
  • die Wissenschaft wahnsinnige Leistungen vollbracht hat,
  • Kommunikation wichtiger denn je war,
  • der Föderalismus keinen Sinn machte,
  • sich alle Fehler und Versäumnisse im Schulsystem mit geballte Macht offenbarten,
  • dem wir – der RB, das Kind und ich – gesund geblieben sind und zum Glück auch die meisten andere Menschen, die uns lieb und wichtig sind.

2021 wird uns nochmal viel abverlangen, da brauchen wir uns nichts vormachen. 2020 ist vielleicht vorbei, aber die Pandemie noch lange nicht. Daher wünsche ich allen:

Durchhaltevermögen, Geduld, Mut, Resilienz, Menschen, die Halt geben, Gesundheit.

#NixMas-Ende

#NixMas-Ende

#ClosedAdvent (27) // Lockdown, Tag 12

Ouzo- und weinseelig hatten wir uns gestern Abend zu einem Spaziergang für heute verabredet.

Um 11h00.

Uiuiui, das bedeutete Wecker stellen. Am Sonntag.

Zu fünft drehten wir eine gemütliche Runde durch den Stadtwald. Ausgangs- und Endpunkt: der neue Goetheturm.

Ich find ihn ja ganz hübsch

Den Rest des Tages verbrachte der RB nach dem Motto:

Er schlief nach dem Spaziergang, stand kurz auf, um Waffeln* zu essen, legte sich dann wieder hin und stand erst wieder auf, um Burger zu braten und zu essen.

Moah, der Trüffel-Salsiccia-Burger** war sooo lecker

Nun ist die #NixMas-Schlemmerei aus.

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* Dabei rief meine Mutter an und verkündete, dass sie – also meine Eltern – nun sehr schnell umziehen werden. Und weil das alles so holterdipolter geht, werde ich zum Packen helfen hinfahren. Am Dienstag. Voraussichtlich.

** Trüffel-Salsiccia mit Rinderhack 1:1 gemischt, zu 200-g-Patties geformt und von Herrn Weber (und dem RB) perfekt gebraten.

Endspurt

Endspurt

#ClosedAdvent (23) // Lockdown, Tag 8

Der RB hat Spätschicht im Laden. So können wir zusammen auf den Markt gehen, was ganz praktisch ist, denn so kann er sich schon mal bei Metzger anstellen, während ich Feldsalat, Maronen und Äpfel kaufe.

Kurzer Schreckmoment beim Metzger: Unsere Krustenbratenbestellung ist untergegangen. Aber zum Glück hat der Metzger noch unvorbestellten. Essensplan ist gerettet.

Im Supermarkt ist es auch easy. Wenig Menschen, viele offene Kassen. Es geht schnell. Einmal mehr liebe ich den Hackenporsche, in den viel passt und der sich wirklich gut ziehen lässt.

Das Kind geht raus, der RB fährt zur Arbeit. Ich trage endlich meine Stunden nach. Uff, ich beende das Jahr trotz allem* mit Überstunden**. Dann montierte ich ein programmierbares Thermostat im Gäste- und Musikzimmer, denn – tadaa – die Heizung dort heizt(e) nicht, weil ein Tisch vor der Heizung stand, sondern weil das Thermostat defekt war. Und auch im Bad montierte ich eins, denn im Bad war es oft zu warm, aber auf moderat runterdrehen, ging nicht so einfach.

Aber ja, die Heizung ist ein leidiges Thema hier.

Als das Kind wieder zu Hause ist, gibt es Kakao mit Sahne und Marshmallows und er darf sich die nächsten Geschenke erlosen. Neben zwei Büchern gab es heute das große Geschenk von Oma:
LEGO Star Wars 75253 BOOST Droide. Und damit war er dann für den Rest des Tages beschäftigt.

Als der RB sich für den Heimweg ankündigt, starte ich mit dem Abendessen. Ich bin ein bisschen aufgeregt, denn – juhu – es werden Pommes geföhnt.

Lecker war’s. Jetzt hat der RB auch 2,5 Wochen frei und wir werden #NixMas genießen.

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* Zwischenzeitliche Durchhänger bedingt durch Migräne, Pandemie und fehlendem Urlaub.

** < 20 Stunden

*** Nach dem weißen Roboter aus WALL-E

Eine neue Tradition?

Eine neue Tradition?

#ClosedAdvent (21) // Lockdown, Tag 6

Jaja, hier ist #NixMas. Das heißt aber nicht, dass das Kind keine Weihnachtsgeschenke bekommt. Die deutsche und die französische Oma haben nach Geschenken gefragt. Das Kind hat beiden Dasselbe genannt. Joah. Die französische Oma war schneller (und ich habe glücklicherweise das Päckchen geöffnet). Nun schenkt die deutsche Oma das große Geschenk, das ich ihm sonst geschenkt hätte. Passt schon.

#NixMas heißt aber, dass wir keinen Baum haben (werden) und dass es auch sonst kein typisches Höllisch-Abend-Zinnober geben wird. Insbesondere KEINE Bescherung. Dem Kind bekommt die Aufregung der Bescherung nicht. Außerdem schenken wir Erwachsenen uns ja nichts, also wäre es nur ein Haufen* Geschenke fürs Kind, von dem das Kind völlig überfordert ist. Also habe ich mir überlegt, wie ich die Geschenke ans Kind bekomme, sodass er jedes ausreichend würdigen kann, ohne auf das eine Gewünschte zu jiepern.

Also entzerren wir das Geschenkechaos: Ich habe die Geschenke durchnummeriert und Lose erstellt. Jeden Tag darf er ein oder zwei Lose ziehen und sich über die Geschenke freuen. Gestern haben wir bereits angefangen**. Heute kamen noch zwei Geschenke und so sind wir mittlerweile schon bei Nummer 14***.

Das Kind findet das Vorgehen gut und meinte schon, dass wir das gerne so immer machen können. Und mit den vielen Geschenken können wir das Spielchen bis Silvester durchziehen.

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* und dieses Jahr recht groß, da die französische Verwandtschaft Geschenke geschickt hat.

** DAS Geschenk ist vorerst nicht im Lostopf. Ich weiß noch nicht, wann ich das Los dazugebe.

*** Es kommt wohl noch ein Geschenk vom RB dazu und ich warte auch noch auf eine Lieferung.

#NixMas startet

#NixMas startet

#ClosedAdvent (20) // Lockdown, Tag 5

Die vergangenen zwei wanderfreien Sonntage waren zwar nötig, aber es fehlte schon. Daher heute unbedingt wieder. Nach der ungeplanten Nachtwanderung beim letzten Mal war klar, dass wir früher losmüssen. Parole: Wir starten hier um 12h00 – spätestens. Plan war, eine weitere Etappe der Hohen Straße zu laufen. Auch wenn es nicht ganz trocken war, war es wieder sehr schön…

Um 16h00, als es langsam schon dämmerte, kamen wir an unserem Ausgangspunkt an. Dort konnten wir uns mit leckerem Schafsmilch-Eis eindecken.

Weil wir total organisiert waren,machten wir auf dem Rückweg einen Schlenker. Denn am 24.12. lassen wir uns bekochen und dafür mussten wir Schüsseln abgeben:

Also gaben wir Schüsseln für Maronensuppe, Hirschgulasch, Klöße, Schwarzwurzelgemüse, Preiselbeerbirnen und Nachtisch. Wir freuen uns schon.

Wieder zu Hause starteten wir in die #NixMas-Woche und wir machten es uns mit Kakao, Kaffee und Keksen gemütlich.

Und zum Abend gab es – ein bisschen Tradition muss sein – Kartoffelsalat mit Wurst

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* Bei mir war auch Kaffee drin.

** Bei meinen Eltern gab und gibt es immer Schlesische Weißwürste

*** zu Schlesischen Weißwürsten gehört Pilsener Urquell, aber Pils vertrage ich ja nicht mehr. Außerdem gab es ja Rindswurst.

**** links Gref-Völsings, DER Frankfurter Klassiker, rechts von unserem Metzger: Die von unserem Metzger schmeckt besser.