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Dem Ruf gerecht werden

Dem Ruf gerecht werden

Kürzlich erst schrieb das Zeitmagazin, dass Frankfurt Deutschlands Demo-Hauptstadt sei.

Und als wollten die Frankfurter diesem Ruf unbedingt gerecht werden, gab es heute allein 3 Großdemonstration. Dazu waren noch 9 kleinere angemeldet. Also insgesamt 12 Demos. In der Innenstadt.

Und nachdem heute Morgen der Wecker so klingelte, dass der RB und ich vor 10h30 vom Markt zurück waren. Und ich danach direkt die restlichen Sachen einkaufen ging, sodass ich um 12h00 wieder zu Hause war, als der Kumpel vom Kind kam, die beide bis 14h40 bei uns spielten und dann zusammen zum Kumpel gingen, konnte ich mich trotz Dings (oder halt doch Seuche) dann doch aufmachen, um zur #SaveyourInternet-Demo dazuzustoßen.

Als ich 15h20 an der Paulskirche ankam, war die Demo, die eigentlich um 14h00 losgehen sollte, immer noch da. Gut für mich, so musste ich nicht suchen.

Ich ging bis zur Zwischenkundgebung am Willy-Brandt-Platz mit. Die Stimmung war entspannt. Erfreulich viele junge Menschen beteiligten sich. Es war wenig Polizei zu sehen.

Dann wechselte ich folgte ich den Wasserwerfern über Friedensstraße und Kaiserstraße zur Hauptwache, wo die #GegendenRechtsruck-Demo erwartet wurde …

… von einem großen, wirklich großen Polizeiaufgebot (inkl. Bundespolizei, USK und Beamten aus „allen“ Bundesländern).

Die Stimmung war schon sehr angespannt. Ich habe noch nie so viel Polizisten in voller Montur gesehen. Es war kurz beängstigend. Aber die Demo endete friedlich (zumindest soweit ich das gesehen habe).

Dann kündigte sich an, dass die #SaveyourInternet-Demo auf dem Rossmarkt nebenan zur Abschlusskundgebung eintreffen würde.

Wow, da waren immer noch 10.000 unterwegs.

Aber da musste ich dann nach Hause.

Hachz

Hachz

Ich habe seit Freitagmorgen tatsächlich nicht einmal an meine Arbeit gedacht. Also nicht im sinne von panisch „Ohje, diesdasundjenes steht auf dem Plan. Ich kann meine e-Mails nicht abrufen. Was wohl alles aufgelaufen ist, wenn ich Montagabend in die Mails gucke.“ Obwohl die To-Do-Liste für diese Woche wirklich lang ist.

Das spricht sehr für das Wochenende. Und womöglich auch sehr dafür, dass es nötig war, jetzt gerade eine kleine – wenn auch viel zu kurze – Pause in den Alltag einzubauen.

Es war eine tolle Mischung aus Stadt (Oslo), Schnee sehen, riechen, fühlen und vor allem eine schöne Zeit mit lieben Menschen verbringen. Schön war, wie sich die Kinder verstanden haben, die sich ja noch nicht kannten und sich tatsächlich auch allein miteinander (v.a. der midi-monsieur und das große Rabenkind) beschäftigen konnten, dass das kleine Rabenkind halt mit doppelt so alt wie beim ersten Treffen sehr viel vom Fremdeln abgelegt hatte und sich mit einer großen Protion Niedlichkeit in unsere Herzen spielte (es ist schon zum Fressen, wenn Dir eine junge Dame auf Norwegisch aufregend Dinge erzählt). Schön war auch, dass die Kinder relativ entspannt zusammen in einem Zimmer schliefen und auch sich relativ anstandslos mehr oder weniger zusammen ins Bett bringen ließen, sodass wir auch noch Zeit für Erwachsenen-Dinge hatten. Ist ja auch schon schön, einfach mal drei zusamenhängende Sätze mit anderen Erwachsenen auszutauschen, Alkohol zutrinken oder lustige norwegische Süßigkeiten zu essen, ohne dass ein Kind etwas jetztsofortganzdringend will.

Das Kind brachte es allerdings heute morgen auf den Punkt: „Warum müssen wir denn heute schon zurück?!“

Wenigstens war das Zurück sehr entspannend*. Ich mag es ja, wenn eine bequem mit dem ÖPNV** zum Flughafen kommen kann.

—————————-
* Auch wenn es in Deutschland stürmte und so unser Flug fast 70 Minuten verspätet losgeflogen wäre, aber dann doch nur 15 Minuten.

** Der Bus zur Eidsvoll Stasjon verspätete sich etwas*** und ich hatte kurz Stress…

*** 2 Minuten

Schnee

Schnee

Aus irgendwelchen Gründen hatte der RB im November, als wir unseren Kurztrip nach Norwegen klarmachten, verdrängt, dass – trotz Klimawandel – Anfang März in Norwegen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch Schnee liegt. Er hätte es auch weiterhin verdrängt, wenn ich nicht Anfang Februar dazu aufgerufen hätte, die schneetauglichen Klamotten zu sichten.

Viel zu sichten gab es beim RB nicht. Also habe ich dies und das bestellt, denn wenig ist schlimmer als kalt zu haben und jemanden zu haben, die wegen zu kalt jammert.

Das Resultat war, dass wir einen Koffer mit Wintersachen befüllten und einen mit anderen (und Gin und Whisky geschickt verteilten).

Die anderen Sachen waren gerade richtig für einen Tag in Oslo, denn – Klimawandel – da war es gestern durchaus mild. Und sonnig. Und so gar kein Schnee.

Das war schon auch schön, aber es wäre blöd gewesen, wenn wir dem anderen Kofferinhalt nur zum Polstern der Ginflaschen mitgenommen hätten.

Doch heute Nacht schneite es. Und heute Morgen auch noch. Und nach Frühstück mit Brüllen’schen Waffeln, dann Sendung mit der Maus war es soweit: Wir hüpften in die Winterklamotten. Der Midi-monsieur und das große Rabenkind hüpften als erste raus und nutzten den sehr nassen Schnee für Skulpturen.

Kleiner Schneerabe mit Puffin
Der Rabenkönig (und seine Erschaffer)

Nach und nach verließen wir das Haus, machten eine Schneeballschlacht, fuhren (machten?) Langlauf (also das kleine Rabenkind), warteten auf Frau Rabe, bekamen kalt (das große Rabenkind), gingen wieder ins Hause (großes Rabenkind und Herr Rabe) bzw. machten uns auf zum Schneespaziergang.

Das große Kind übte sich als Kavalier und zog das kleine Rabenkind gut 2 Kilometer.

Gut, es war wirklich nicht kalt. Dadurch war der Schnee recht nass und angetaut. Aber hej, immer noch besser als kein Schnee.

Außerdem wussten die Kinder ja, dass sich damit bestens skulpturieren ließ.

Künstlerinnen-Team 2

Der weitere Tagesverlauf bei Frau Rabe. (Und ja, stimme zu: gaga, lecker, meh.)

Morgen geht es dann zurück und wenn es nicht wie im letzten Jahr noch mal im März schneit, war das schon schön, wenigstens so nochmal Schnee gehabt zu haben. Wobei ich es aber noch schöner fand, Zeit mit und bei Familie Rabe zu verbringen.

Lichtblicke 2018

Lichtblicke 2018

Seit 2013 gibt es zum alljährlichen Fragebogen auch einen persönlicheren Rückblick: meine Lichtblicke. 2018 habe ich ja das Bloggen temporär eingestellt. Nun versuche ich wieder in den Flow zu kommen. Keine Ahnung, ob es wieder täglich etwas zu lesen gibt. Derzeit noch nicht. Aber irgendwie kann ich auch noch nicht wirklich weiterbloggen, ohne das letzte Jahr Revue passieren zu lassen. Seit der letzten Dezemberwoche bewege ich im Hinterkopf, was ich über 2018 zu schreiben habe. Wenn ich das alte Blog, Twitter und instagram überfliege, habe ich im letzten Jahr insbesondere nachgedacht über:

  • Impfen bzw. die Idiotie von Impfgegnerinnen
  • §218/218a und §219
  • #Seebrücke
  • Menschen, die im Mittelmeer ertrinken und Menschen, die Menschen im Mittelmeer ertrinken lassen
  • die immer deutlicher werdenden Rechtsrücke in diversen Parteien
  • das Dasein als (steuerrechtliche Ex-) Alleinerziehende
  • DSGVO und was mit dem Blog passieren soll
  • Krankheit, Alter und Tod
  • Menschen, die meinen in Handlungen und insbesondere Nichthandlungen von Menschen deren Grundhaltung zu erkennen
  • Gin und Whisky
  • das generische Femininum (je länger ich es privat verwende, desto mehr muss ich darauf aufpassen, dass ich es nicht beruflich verwende)
  • links und rechts
  • Krisen-PR
  • Frauenrechte und Feminismus

Dennoch war das letzte Jahr – wenn ich es mit einem Wort beschreiben müsste – „GlittaFlitta“ und deswegen werde ich etwas von meiner bisherigen Form abweichen, aber chronologisch bleibe ich doch (Verlinkungen kommen dann, sobald ich das alte Blog weiter umgezogen habe):

Januar: Das Jahr beginnt mit Glitza, (viel) Gin und Kultur (Museum und Kino). Wie „immer“ kommt das Kind am Ferienende wieder nach Hause, ich habe Geburtstag und der Alltag rückelt sich wieder ein – also Arbeit, Rugby-Training, Aikido, Unternehmungen.
Verzichtes hätte ich gerne auf: Nicht ganz so toll sind die 350 Euro fürs Falschparken und meine Begegnung in Genf.

Februar: Direkt am 1.2.2018 sehen der RB und ich uns das erste Mal in Echt und alles ist anders. Es beginnt die Tweep-Smørgås-Essensreihe. Ich habe wieder Kultur (Museum, Theater) und Wellness mit einer der Besten. Der Kv ist zum vorerst letzten Mal bei uns. Für den midi-monsieur klärt sich endlich die Schulsituation und er wird die verhasste bisherige Klassenlehrkraft nie wieder sehen müssen.
Verzichtes hätte ich gerne auf: Überhaupt nicht schön ist dass mein Vater im Krankenhaus wegen Lungenkrebsverdacht vorstellig wird (und es für lange Zeit nicht mehr verlassen kann).

März: Der März ist „bipolar“: Auf der einen Seite sind der RB und ich sehr glücklich miteinander. Auch das Kind ist mir der Situation durchaus zufrieden. Auf der anderen Seite ist da die Sorge um meinen Vater. Es vergeht Woche um Woche, ohne dass es eine Diagnose gibt. Dennoch genießen der midi-monsieur und ich noch den letzten Schnee, fahren Rad. Zu dritt verbringen einen schönen Abend im tiefsten Taunus. Der RB beschließt bei uns einzuziehen. Als das Kind in die Ferien beim Kv aufgebrochen ist, kommen liebe Freunde zu Besuch. Ich mache eine Stadtführung mit und meine Haare wechseln von schwarz zu rot. Ende des Monats gibt es endlich Entwarnung bei meinem Vater: kein Krebs.
Verzichtes hätte ich gerne auf: Die Sorge um Papa stresst mich sehr und die blöde Sehnenscheidenentzündung im Fuß ist auch – tadaa – für die Füß.

April: Zu Ostern kommt dem RB sein Vater zu besucht. Der RB und ich machen Urlaubspläne für Sommer und Herbst. Es geht – für mich – auf die ersten Konzerte des Jahres (insgesamt 3). Wir holen zusammen das Kind in Paris ab. Dann ziehen wir die Zimmer in der Wohnung um (und das Gästezimmer wird sehr lange Baustelle sein). Ich trenne mich von uralten Unterlagen. Es ist viel schön, sodass wir viel Zeit mit Herrn Weber und auf dem Balkon verbringen. Ich muss beruflich über Nacht weg, was die erste Feuerprobe für den midi-monsieur und den RB allein ist. Zudem hat die Rugby-Saison wieder richtig begonnen.
Verzichtes hätte ich gerne auf: Aus irgendwelchen Günden hakt die Kommunikation zwischen meiner Mutter und mir, was zu einer gewissen Aufgewühltheit meinerseits führt.

Mai: Der Mai beginnt mit einem gemeinsamen Ausflug ins Schwimmbad. Wir machen ein paar Radtouren (allein, zu zweit, zu dritt). Nach dem Rugby-Festival hat das Kind Klassenfahrt. Dann geht es zur Garty-Party. Ich hatte mich angeboten, im Rahmen der Projektwoche an der Schule ein Projekt zu leiten. Das war zwar anstrengend, aber auch sehr schön. Am Ende des Monats zieht der RB zieht mit seinen Möbeln ein. Der Balkon wird endlich sommerfit gemacht.
Verzichtes hätte ich gerne auf: Wer auch immer die Maus auf den Balkon eingeladen hat, hätte sie auch gerne abholen können. Noch nerviger sind allerdings die Streptokokken beim Kind (inkl. ärztlicher Notdienst und schlecht vertragenes Antibiotikum).

Juni: Da wir aufgrund von Feiertagen, Rugby und Ferienanfang die Kindergeburtstagsfeier verschieben, entspannt sich der Kind-Geburtstagsmonat etwas. Doch wir haben trotzdem noch viele Termine und viel zu tun: das Kind auf seinem ersten Mini-Festival, viel Arbeit, Fahrt mit dem Rugby nach Frankreich, das Kind spielt Theater, ich bringe dem midi-monsieur nach Frankreich, Konzert und ich muss zwei Hautstellen prophylaktisch stanzen lassen. Dafür haben wir endlich einen Standkorb. Spannend war es für das Kind und mich am Computer live dabei sein zu können, als Alexander Gerst auf der ISS ankommt. Ich bin das Rot in den Haaren leid und lasse mir zum Übergang einen halben Feather-Cut schneiden,
Verzichtes hätte ich gerne auf: Der Juni ist immer stressig. Wir müssen eine Mausefalle anschaffen. Mein Vater muss nun doch operiert werden.

Juli: Der RB und ich fliegen nach Berlin für ein Festival in Potstdam. Weil wir schon mal da sind, nehmen wir an der (ersten?) Seebrücke-Demo in Berlin teil. Wir treffen meine Nichte. Dann fahren wir Tandem um die Seen und treffen dabei Mademoiselle ReadOn. Wieder zu Hause wird eine Woche gearbeitet und Tattoo Nr. 4 kommt unter meine Haut. Dann geht es in den Urlaub in die Bretagne. Mein erster wirklich echter Urlaub seit 2015 (abgesehen von Wochenendtrips mit dem Kind). Auf dem Rückweg sammeln wir das Kind beim Kv ein. Am 27. fahren zusammen zur Heppenheimer Sternenwarte, um die Mondfinsternis zu erleben.
Verzichtes hätte ich gerne auf: Die Hitze in Frankfurt schlaucht mich schon sehr. Und unserer französischer Vermieter zerrt auch an den Nerven. Dass ich mir die Nase am Rollladen kaputt mache, hätte auch nicht sein müssen.

August: Das Kind hat in der letzten Ferienwoche noch Rugby-Camp, dann geht der Alltag langsam los. Wobei der Schulalltag erstmal noch eine Übrgangslösung ist. Dafür beschließe ich mit dem Kind eine Abmachung, die Schule, Hausarbeiten und Lernen anbelangt, die immer noch erfolgreich wirkt. Scott zieht bei uns ein. Es geht auf ein Konzert, zu dem der midi-monsieur aus reinem Pragmatismus mitkommt. Es finden einige Radtouren statt (zusammen und alleine). Wir falten viele Seebrücke-Boote – für so und für die Demo -, denn Seenotrettung ist kein Verbrechen. Am Ende des Monats wird der Geburtstag vom Kind mit einer Übernachtungsparty nachgefeiert.
Verzichtes hätte ich gerne auf: Es ist immer noch sehr heiß. Die Reperatur meiner Brille zieht sich etwas (zu) lag). Die Ereignisse in Chemnitz erschüttern mich. Aber das Schlimmste ist der Schlaganfall bei meinem Vater.

So und nun wird es etwas schwieriger, denn ich hatte ja im August beschlossen, eine Blogpause einzulegen. Das war gut. Denn ich merkte, dass mich das tägliche Bloggen stresste: Immer der Gedanke „oh, ich muss ja noch“ und dazu mein Anspruch bestimmte Themen tagesaktuell zu verbloggen.

September: Der Monat fängt mit Rock gegen Rechts an. Die neue Lehrerin vom Kind tritt ihren Dienst an und ich freue mich. Ich muss auf Jobtrip nach Wales. Es geht auf die große Frankfurter Seebrücke-Demo – ja, auch hier „muss“ das Kind mit. Er soll das ruhig frühzeitig lernen. Ansonsten plätschert der Monat mit Arbeit so vor sich hin, bis wir für den zweiten Urlaub des Jahres (yeah!) packen müssen. Ich freue mich riesig über das Objektiv, dass mir Giardino schenkt und das rechtzeitig vor unserem Abflug nach Schottland ankommt.
Verzichtes hätte ich gerne auf: Die Auswirkungen des Schlaganfalls bei meinem Vater (v.a. Aphasie) sind heftig. Mich erschüttern trotz aller „linker“ Aktivitäten die politschen Entwicklungen in Deutschland. Und dass kurz vor Abflug die Karten für das New-Model-Army-Konzert unauffindbar sind, verhagelt mir doch sehr die Laune (zum Glück lässt es sich lösen).

Oktober: Die erste Woche sind wir im Urlaub auf Pressereise in Schottland. Wir sehen und erleben viel. Toll war auch, dass die Freunde, die im April bei uns waren, auch in Schottland sind und sich unsere Wege für 2 Tage kreuzen. Das New-Model-Army-Konzert in Glasgow war für mich als Fangirl natürlich ein besonderes Highlight. Nach dem Urlaub heißt es: Arbeit, Arbeit, Arbeit mit Job-Trip nach München. Dazwischen bleibt auch noch Zeit für Tattoo Nr. 5 (Erdbert auf dem rechten Arm), zum Seebrücke-Pussyhat stricken. Das Kind ist dann auch wieder aus den Ferien da. Der RB hat Geburtstag und wir gehen (diesmal nur zu zweit) auf ein Konzert.
Verzichtes hätte ich gerne auf: … die Landtagswahl, weil ich mich nicht entscheiden kann und das Ergebnis (der Wahl gesamt) ist auch … tjanun … bescheiden.

November: Arbeit, Arbeit, Arbeit – ich muss u.a. nach Berlin (wie immer hinfliegen, Veranstaltung und zurückfliegen). Es laufen die letzten Rugby-Turniere bei nochmal schönem Wetter. Wir nutzen die Gelegenheit und besuchen eine liebe Internet-Freundin. Es gibt erstmals Grippeimpfung für alle. Ich gehe mit dem Kind (und einem Kumpel) zur Kinder-Kunst-Nacht. Und dann machen wir einen Ausflug nach Marburg. Ich beginne die alljährliche Keksbackaktion zu planen, während wir zusammen schon den nächsten Urlaub in Schottland organisieren.
Verzichtes hätte ich gerne auf: Der November ist recht entspannt. Es gibt so gut wie nichts, das mich übermäßig stresst.

Dezember: In diesem Haushalt gibt es 7 Adventskalender – zwei davon sind musikalische, die der RB für den midi-monsieur und mich individuell bestückt hat. Ich backe bis zum 13. gefühlt durchgehend Kekse. Was nur kurz unterbrochen wird von einem Job-Trip nach Leipzig, Käsefondue bei einer der besten, Nikolaus, der #frauleinzuhaus-Aktion auf Twitter. Dann ist alles parat für den Adventskaffee, der wie immer sehr toll ist. So viele liebe Menschen! In der letzten Ferienwoche geht es für uns drei zum FeineSahneFischfilet-Konzert. Den Ferienstart beginnen der midi-monsieur und ich in Zürich. Heilig Abend sind wir bei meinen Eltern, am Tag drauf im Saarland beim Vater vom RB. Bevor das Kind nach Frankreich gebracht wird gehen wir zusammen zum Busters-Konzert. Der RB und ich bleiben eine Nacht in Paris, wofür wir eine sehr niedliche Mikro-Wohnung ergattert haben. Der Tag im Centre Pompidou war quasi der Jahresabeschluss, denn am 30. und 31. haben wir nichts gemacht.
Verzichtes hätte ich gerne auf: Der midi-monsieur hat mal wieder Streptokokken und muss Antibiotikum nehmen. Dazu hat der RB sich eine fette Erkältung eingefangen, die er dank Arbeit auch verschleppt. Das Ergebnis: In Paris verbringen wir den Abend in der Wohnung und nicht wie geplant im Restaurant und im Jardin des Plantes.

Mal sehen, was 2019 so bringen wird.

12von12 (Januar)

12von12 (Januar)

Weil ich Samstag erst spät zu Hause war, dann noch ein Post-Konzert-Dinner einnehmen, duschen und Serie gucken musste (also alles nicht nur ich, sondern wir), und ich dann gestern nicht richtig an das Blog/ WordPress kam, halt erst heute die 12von12-Sammlung.

Mehr 12von12 sammelt wie immer Draußen nur Kännchen.

WGE

WGE

Seit ein paar Tagen stehen hier schon die Zutaten für eine neue Eiskreation. Ich mag ja Eis mit Nussgeschmack. Mein absoluter Favorit: Pistazieneis. Für mich auch der Indikator schlechthin, ob eine Eisdiele gut ist oder nicht. Irgendwann wage ich mich auch mal an Pistazieneis.

Heute wurde es aber erstmal Walnuss-Granatapfel-Eis:

Zutaten
2 Eier
135g Rohrucker (geht vermutlich auch mit Kristallzucker)
1 Be Mascarpone (250g)
1 Be Schlagsahne (200g)
130g Walnusskerne (mit der Hand zerkleinert)
2 EL Ahornsirup
2 EL heißes Wasser
60 cl Granatapfelsirup

Zubereitung
Eier mit 100 g Zucker aufschlagen (erst ein Ei, dann das zweite zufügen, dadurch wird es fluffiger),

währenddessen einen Teil (2-3 EL) des restlichen Zuckers in eine heiße Pfanne geben, wenn’s anfängt zu karamelsieren, Walnüsse zugeben und Rest vom restlichen Zucker drübergben. Unter Rühren karamelisieren, Ahornsirup draufgeben, rühren, Wasser draufgeben, rühren, aus der Pfanne und abkühlen lassen,

parallel kann eine – wenn sie eine Küchenmaschine benutzt – unter die Eier-Zucker-Masse nach und nach die Mascapone unterrühren, dann die Sahne einrühren, wenn alles vermischt: Masse kaltstellen (mind. 1 Stunde).

Eismasse in Eismaschine geben, wenn es anfängt zu frieren ca. 40 cl Granatapfelsirup zugeben, weiterrühren bis gefroren.

In TK-Behälter Eismasse mit karamelisierten Walnüssen vermengen und den restlichen Granatapfelsirup unterziehen (muss nicht komplett vermischt sein).

Kühlen.

Genießen.

12von12

12von12

Mit dem Bloggen hakt es derzeit etwas – Hitze, viel zu tun, RL und so -, da nutze ich gerne 12von12, um das Blog zu füllen.

Mehr 12von12 wie immer bei Draußen nur Kännchen.

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* hat leider nur bedingt geholfen

** Rumpenheimer Fähre

*** Main

**** Accra Circle in Offenbach, Ghanaisches Restaurant

Scot

Scot

Als der RB heute nach Hause kam, überreichte er mir eine zugeknotete Stofftasche (aus seinem Laden). Sie fühlte sich leicht an. Und weich. Und knuffig. Ein Kuscheltier also. Ich war einen Moment lang irritiert. Dann griff ich in die Tasche: eindeutig ein Plüschtier. Ich bekam etwas Definierteres zu fassen und noch bevor ich das Kuscheltier aus seinem Transportbeutel zog, war klar: ein Puffin. Der beste Mann überhaupt hatte mir einen Puffin (als Kuscheltier) besorgt.

Ich war ein bisschen (sehr) aus dem Häuschen und konnte fast nicht mehr weiter das Abendessen zubereiten, da ich ja nun den Puffin kuscheln musste. Das hat er, der RB, nun davon: Er ist etwas abgemeldet.

Aber vielleicht hat er ja Glück. Denn der midi-monsieur hat sich auch schon in den Puffin verliebt und fragte ganz uneigennützig, ob der Puffin wirklich bei uns im Bett nächtigen solle, oder ob er ihn zu sich nehmen solle. Dann, als ich mich nicht ganz willig zeigte, wollte er aushandeln, dass Mister Puffin alternierend bei ihm und bei uns schlafen solltekönnte. Hmja, mal sehen. Auch wurde versucht, dem RB einen weiteren Puffin abzuschwatzen. Ich glaube fast, dass das das effektivste Unterfangen war, um an einen Puffin zu kommen.

Mister Puffin brachte den midi-monsieur ins Bett. Da meinte das Kind, dass der Puffin einen richtigen Namen bräuchte.

Ich dachte darüber nach, befragte das Internet nach schottischen Vornamen (den schönsten schottischen Namen hat ja schon der midi-monsieur. Ich liebäugelte kurz mit Lachlan, aber dann wurde es doch „Scot“.

Scot sagt „hi“.

Lichtblicke 2017

Lichtblicke 2017

Kurz zusammengefasst kann ich sagen: „Mir geht es gut.“ 2017 war im Großen und Ganzen ein ziemlich gutes, spannendes und interessantes Jahr. Hier und da war es nicht so toll. Aber das gehört auch dazu und wie ließe sich das Tolle genießen, wenn es immer da wäre?! Auch für den midi-monsieur war es ein gutes Jahr. Es sind einige Prozesse in Bewegung gekommen und ich sehe, wie er wieder zu sich selbst findet. Allein dafür bin ich so dankbar.

Januar: Der Monat ähnelt sehr dem vorjährigen Januar. Ich hole das Kind in Paris ab und habe Gelegenheit, durch Frankreichs Hauptstadt zu spazieren. Ich habe – wie immer – Geburtstag. Diese Mal gewinne ich die vierte Null. Weil der beste Kumpel auch nullt und feiert, mache ich mich extra auf den Weg nach Bielefeld. Auch habe ich wieder mit meinen Zähnen zu tun – der nächste Implantatversuch. Ebenso wie 2016 nutzen der midi-monsieur und ich den sich kurz und heftig blicken lassenden Schnee und machen eine tolle Wanderung mit Schlitten. Aber ich mache auch Sachen, die ich 2016 nicht gemacht habe: Der midi-monsieur und ich treffen ein paar Twitterer, ich bin erstmals auf einer Thermomix-Veranstaltung, ich fange an Pussyhats zu stricken und beende den Monat mit einem Konzert.
Lichtblicke des Monats: Schneeausflug, Sabaton-Konzert

Februar: Sehr arbeitsintensiv ist der zweite Monat des Jahres. Beim The-Good-Wife-Bingewatching stricke ich wie besessen Auftrags-Pussyhats. Die Beste hat Geburtstag und lädt in die Schweizer Alpen ein. Die Zahngeschichte wird nicht besser und – noch weiß ich es nicht – sie wirkt sich komplett systemisch aus. Der midi-monsieur fängt mit Rugby an und es soll wohl sein Sport sein. Ich gerate kurzfristig in die Frankfurter Bildungspolitik, aber ich muss mit meinen Energien haushalten.
Lichtblick des Monats: Wochenende in den Alpen, der midi-monsieur als Harry Potter

März: Die Zahngeschichte treibt mich weiter um und macht sich – ich sehe die Korrelation immer noch nicht – weiterhin körperlich stark bemerkbar. Im Job ist viel zu tun. Wir besuchen eine Freundin in Wiesbaden, feiern einen 50. Geburtstag. Ich gehe auf Konzert Nr. 2 (des Jahres und der Band). Die erste Radtour des Jahres geht von Raunheim bis nach Hause. Der midi-monsieur geht mit einer Schulkameradin zur Kinderkunstnacht und ich darf als Gouvernante dabei sein. Das Rugby-Training findet nun ausschließlich draußen statt und das ist eigentlich ziemlich nett. Von jetzt auf gleich bin ich das Blau auf meinem Kopf leid und färbe die Haare schwarz. Das Thema Schule und Hort bschäftigen das Kind und mich ziemlich und ich fälle Entscheidungen. Die Grie-Soß-Saison wird eingeläutet.
Lichtblicke des Monats: Radtour, New-Model-Army-Konzert

April: Die ersten zwei Wochen sind Schulferien. Ich bringe also erstmal den midi-monsieur nach Paris und nutze dann die kindfreie Zeit: Fahre nach Heidelberg, weil ich zum Essen eingeladen wurde. Wandere die Straße ein paar Häuser weiter, weil ich zum Essen eingeladen wurde. Ich fahre viel Rad und wandere. Ins Kino und Theater schaffe ich es auch endlich mal wieder. Der Kv bringt das Kind zurück und bleibt ein paar Tage. Nach den Ferien beginnt der midi-monsieur eine wichtige Maßnahme, die damit einher geht, dass wir die Hortzeiten verkürzen müssen (was sehr wohltuend für ihn ist). Außerdem nimmt die Rugby-Sache in diesem Monat gewaltig an Fahrt auf.
Lichtblicke des Monats: Radtour nach Ockstadt, Theater, Rugby-Jugendtunier 

Mai: Ein schöner Monat. Vor allem ab dem 11., denn da wurde das Implantat rausgenommen und es geht mir schlagartig besser. Ich schaffe es sogar alle (!!) Fenster meiner Wohnung zu putzen. Im Job hänge ich ein bisschen durch. Der midi-monsieur ist im Rugby angekommen und es macht ihm großen Spaß und tut ihm gut. Gefühlt bin ich mit diversen Planungen für Juni und Anfang Juli beschäftigt. Aber ein paar Mal auf dem Rad war ich bzw. waren wir schon. Und mit den Besten ging es in den Tigerpalast.
Lichtblicke des Monats: Felsenmeer, Tigerpalast, Pickert selbst backen

Juni: Der Monat ist so voll, dass ich fast nicht dazu komme, den Geburtstag vom midi-monsieur vorzubereiten. Aber der Juni ist SEIN Monat. Doch erstmal fahren wir nach Strasbourg und haben – nach dem Krankenhausausflug am ersten Abend – ein sehr schönes Pfingstwochenende zusammen. Es gibt ein Klassenfest, bei dem die Kinder ein Theaterstück aufführen. Es gibt zwei Rugby-Termine – einmal Frankfurt (sehr entspannend) und einmal in Mittelfrankreich (sehr stressig). Der Kv kommt zum Geburtstag des Kindes (an dem das Kind erstmal krank ist). Meine Eltern kommen, als der Kv weg ist. Wir gehen zusammen in den Zirkus. Das Kind und ich fahren zur Gartyparty. Und ich gehe aufs Depeche-Mode-Konzert. Schlussendlich bin ich froh, dass die Geburtstagsparty mit den Kumpel im Kletterpark stattfindet und ich so kaum Vorbereitungsstress hatte. Der Schulmist erfährt einen Höhepunkt in Form eines Gesprächs mit der Schulleitung. Dafür ist das Zeugnis erfreulich gut und wir starten entspannt in die Ferien.
Lichtblick des Monats: Strasbourg (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7), FlicFlac, Klettergeburtstag

Juli: Weil der Juni so actionreich war, setzen wir den Juli erstmal so fort und fahren nach Basel bzw. Suburbia, um Frau Brüllen und Familie zu besuchen und den Roche-Turm zu besichtigen. Von da aus geht es nach Rust, weil ich dem Kind einen Besuch im Europa-Park geschenkt hatte. Bevor ich fünf Tage später nach Paris bringe (damit er vier Wochen beim Kv verbringt), übernachtet sein bester Kumpel bei uns. Ich bekomme dann direkt unbekannten Übernachtungsbesuch aus dem Internet. Und ja, das kann ich nur empfehlen! Danach fahre ich zu Menschen aus dem Internet, um Geburtstag zu feiern und nutze die Gelegenheit, um mir doch die Pet Shop Boys anzugucken. Ich muss beruflich nach Leipzig und dann darf ich zum zweiten Mal in diesem Jahr New Model Army sehen. Ich lasse mir mein zweites Tattoo stechen. Ansonsten bin ich viel draußen. Das Rad will bewegt werden. StOffeL und Sommerwerft laden ein.
Lichtblicke des Monats: Frau Rabe und Kids zu Besuch, Pet Shop Boys, New Model Army

August: Dieser Monat führt zu einigen Neuerungen und Umbrüchen, die auch über die kommenden Monate weiter wirken.
Nach vier Wochen, in denen ich mich zwischenzeitlich doch um das Kind gesorgt habe, hole ich den midi-monsieur in Paris ab. Er hat in der letzten Ferieneoche Rugby-Camp. Direkt mit der neuen Mannschaft. Ich habe mir vorgenommen, nun regelmäßig zu Hause etwas rumzuturnen (Workouts), was gut funktioniert und zu einer liebgewonnenen Routine wird. Dann geht auch die Schule wieder los und wir müssen uns in dem neuen Alltag einfinden. Viele Extra-Aktivitäten machen wir daher nicht: Schwimmen, Freunde treffen, Geburtstage, Tattoo Nr. 3 für mich, Rad fahren.
Lichtblicke des Monats: Kino, draußen sein können

September: Wir haben uns so langsam eingegroovt. Rugby nimmt viel Zeit in Anspruch, aber das ist ganz gut so. Halb Frankfurt wurde wegen einer Fliegerbombe evakuiert. Der Kv kommt zu Besuch und das ist ziemlich einfach nur anstrengend (ich bin immer noch genervt). Aber es gibt mir Gelegenheit auch mal im Alltag Dinge nur für mich zu machen (weil ich es einfach mache). Wir nutzen ein Rugby-Wochenende in der Nähe meiner Eltern, um ebendiese zu besuchen. Ich gehe auf die Buchpremiere der lieben Mama Schulze. Erstmals kümmere ich mich bereits im September um einen Adventskalender – und zwar um meinen. Ansonsten bin ich ein bisschen mit mir beschäftigt.
Lichtblicke des Monats: Buchpremiere, meine Eltern sehen

Oktober: Puhh, dieser Monat ist so aufreibend. Vor allem emotional ab Mitte. Aber erstmal sind mal wieder Ferien und der midi-monsieur verbringt nur eine Woche beim Kv. In der Kindfrei-Woche mache ich die üblichen Dinge: Leute treffen, wandern, Radfahren. Die zweite Ferienwoche ist wieder Rugby-Camp. Ich habe im Job viel zu tun und eigentlich fühlt sich das ganz gut an. Zumal ich auch wieder motiviert bin. Und erstmals muss ich auf einen Übernacht-Businesstrip, seitdem ich alleinerziehend bin.
Lichtblicke des Monats: Nacht-Spaziergang, Radtouren, die Beste sehen

November: Ein immens arbeitsintensiver Monat. Ich muss zweimal über Nacht zu einem Termin und auch sonst häufen sich die Projekte. Dazu kommt noch, dass es einscheidende Veränderungen für die Klasse vom midi-monsieur gibt und ich in meiner Funktion als Elternbeirätin gefordert bin. Es liegt sehr viel an in diesem Monat und daher bin ich nicht undankbar, dass der midi-monsieur so erkältet ist, dass ich ihn nicht guten Gewissens zum Outdoor-Rugby-Training schicken kann. Wir haben mal wieder eine unbekannte Internet-Übernachtungs-Gästin. Ich schaffe es tatsächlich den diesjährigen Backwahn zu planen, aber es dauert noch, bis ich in medias res gehen kann. Und weil mir ja anscheinend langweilig ist, habe ich noch Termine bei Zahn- und Frauenärztin. Zum Monatsabschluss geht es nach Friedberg, um mit Keksen und Punsch endlich in Adventsstimmung zu kommen.
Lichtblicke des Monats: Einigkeit der Klasseneltern, dass die Übernacht-Geschäftsterminen bzgl. midi-monsieur gut klappen, Hilfe bekommen, Adventsanglühen

Dezember: Einen Monat mit einem Konzert zu starten und dann noch mit einem der Toten Hosen, ist nicht das Schlechteste. Doch dann erwischt es mich und ich bin krank. Was aber auch nichts daran ändert, dass ich zu einem letzten Geschäftstermin nach Leipzig fahren muss. Die Situation der Klasse beschäftigt weiterhin. Dem midi-monsieur geht es – völlig verständlich – mit der neuen Situation sehr gut. Meine Hühner-Freundinnen und ich treffen uns zum obligaten (und schönen) Weihnachtsessen. Ich schaffe es tatsächlich alle Kekse zu backen und auch adventlich zu dekorieren und so ist zum Adventskaffee alles wie es sein soll und es ist ein sehr schöner Nachmittag. Das Kind wird für die Weihnachtsferien abgeholt. Danach heißt es für mich: Schlafen, Twühwein, Stadtgeläut, The Busters, Kunst und Kultur.
Lichtblicke des Monats: Toten Hosen, Adventskaffee, The Busters, keine Arthrose im Knie

Das war ein ziemlich gutes und spannendes Jahr, an dem viele Menschen beteiligt waren. Ich danke Euch von Herzen fürs Dasein, Mitlesen, Unterstützen, Kritisieren, Daumendrücken, Mitfreuen, Folgen und Entfolgen, Bereichern!

Startet gut ins neue Jahr, macht das beste draus!

Lichtblicke 2016

Lichtblicke 2016

Schon das letzte Jahr war ein gutes Jahr – so für mich ganz persönlich. Vor allem die zweite Jahreshälfte. Das setzte sich dieses Jahr fort. Und zwar so gut, dass ich seit Juli (und auch davor schon nicht mehr regelmäßig) keine täglichen Lichtblicke/ Dankbarkeiten mehr aufgeschrieben habe. Aber dank täglichem Bloggen, Twitter und meinem Old-School-Papier-Kalender lässt sich das Jahr dennoch gut rekapitulieren:

Januar: Das Jahr fängt schön an: Besuch einer tollen Schirn-Ausstellung (Sturm-Frauen) und der Winterlichter. Beides mit meinen Eltern. Meine fest-freie Mitarbeit beginnt und läuft gut an. Dank des Internets gehe ich zum ersten Mal zum Karaoke. Ich habe einen ganz entspannten Geburtstag. Das Kind und ich nutzen den wenigen Schnee im Taunus für einen Rodelausflug. Der midi-monsieur ist erstmals Schlüsselkind. Ansonsten ist der Monat leider von der blöden Zahngeschichte geprägt. Die beiden Implantate wollen nicht wie sie sollen.
Lichtblicke des Monats: Winterlichter, Schirn-Besuch, Louvre, SchneeausflugIMG_6538_wFebruar: Der Februar plätschert so vor sich hin. Ich arbeite viel und es macht Spaß. Wir haben eine neue Babysitterin. Der Kv ist für ein verlängertes Wochenende da und es klappt ganz gut. Der midi-monsieur fängt mit Basketball an.
Lichtblick des Monats: Sven-van-Thom-Konzertimg_20160214_212425.jpgMärz: Ich bin beruflich sehr eingespannt und muss einmal nach Leipzig und einmal nach München. Die Implantate kommen – endlich – raus. Das hat leider nicht so gut funktioniert wie das erste. Ich gehe zum ersten Mal zu einer Lesung. Zu Ostern sind meine Eltern da und wir gehen in die Miró-Ausstellung in der Schirn.
Lichtblicke des Monats: Implantate raus, schönes Spaziergangwetter (Campus Westend, Schwanheimer Düne)IMG_6889_wApril: Der Monat beginnt kindfrei. Ich nutze das und gehe allein ins Kino (Suffragetten), auf die CRAFT inkl. Gin-Tasting, nochmal ins Kino (Room) und mal wieder zum Karaoke. Ansonsten arbeite ich viel. Ich begleite die Klasse vom midi-monsieur auf einen Ausflug. Ende des Monats nutzen wir eine der letzten Gelegenheiten, die noch in Köln wohnende Freundin zu besuchen. Ich fange an, dem Kind „Harry Potter“ vorzulesen.
Lichtblicke des Monats: Köln-Wochenende, Gin-Tasting2016-04-23-18.36.08.jpg.jpgMai: Auch so ein entspannter Monat. Ich arbeite trotz der vielen Feiertag viel. Aber wir unternehmen auch auch viel: Treffen internette Menschen, besuchen die Grube Messel und fahren – schon fast traditionell – nach Holland für ein verlängertes Wochenende, wo der midi-monsieur radelt wie ein Weltmeister. Auf dem Weg dahin, lernen wir Tante Emma und Familie kennen. Der Kv ist mal wieder da.
Lichtblicke des Monats: Grube Messel, Holland-TripIMG_7361_baJuni: Wie immer im Juni hat der midi-monsieur Geburtstag. Ich bin schwer mit den Vorbereitungen beschäftigt. Ansonsten treffen wir uns viel mit den verschiedensten Menschen (oder die kommen zu uns) und müssendürfen zu einem Babyshower. Das Kind macht eine Aikido-Passage und darf nun einen gelben Gürtel tragen. Und er hat zum ersten Mal Läuse. Das Wetter ist toll und ich kann viel im BalkonOffice arbeiten
Lichtblick des Monats: Minion-Geburtstag20160618_104043_baJuli: Wir starten den Monat bei meinen Eltern. Die Fahrt dahin war höchst dramatisch nervig. Danach zieht Adora Belle bei uns ein. Wir werden die Läuse nicht los, was dazu führt, dass der midi-monsieur bis zu den Ferien nicht mehr in den Hort geht. Das Wetter ist immer noch bestens und wir sind viel draußen. Außerdem gehen wir, also der midi-monsieur und ich, so oft schwimmen wie noch nie, sodass er endlich das Seepferdchen machen kann. Danach geht es für den midi-monsieur nach Frankreich für die Ferien beim Papa und ich starte die kindfreie Zeit mit einem verlängerten Paris-Wochenende mit den Hühnern. Durch das viele Geradel durch Frankreichs Hauptstadt habe ich wieder Fahrradöl Blut geleckt und unternehme längere Touren mit mir selbst.
Lichtblicke des Monats: Paris mit den Hühnern, RadtourenCopyright Tour Eiffel – Illuminations Pierre BideauCopyright Tour Eiffel – Illuminations Pierre Bideau

August: Die ersten zwei Wochen sind kindfrei und ich nutze sie – neben Arbeit – für mich: Ich fahre viel Rad, bin auf dem Stoffel und auf der Sommerwerft, freue mich über drei Führungen (Unorte in Frankfurt, Wildkräuter auf dem Hauptfriedhof, Offenbach), bin zum privaten Gin-Tasting eingeladen und habe tatsächlich eine Männerbegegnung. Meine Friseurin und ich sind uns einig, dass ich einen Pony brauche. Den restlichen Monat mit Kind verbringe ich viel draußen. Das Wetter zwingt einen, die lauen Sommerabende bis spät auf dem Spielplatz auszureizen. Und wir sind dabei, als die Lisbeth verbrannt wird.
Lichtblicke des Monats: viel Fahrrad, Führungenimg_9ushvf.jpgSeptember: Viel zu tun, viel zu tun. Dazu noch viele Unternehmungen. Ich versuche, wann immer möglich, eine kleine Radtour für mich einzulegen. Ich habe ein Date (das nicht taugt). Ich gehe meine Mission:Tattoo an. Und es findet unser 20Jahre-Abi-Treffen statt (das zum Glück nicht ganz so schlimm wurde wie befürchtet). Ärgerlich waren die Rückenschmerzen aus der Hölle.
Lichtblicke des Monats: Sommerfest bei Drehumdiebolzeningenieurin und Mann, viele Fahrradtouren2016-09-09-15.28.12.jpg.jpgOktober: Ein spezieller Monat. Ich habe viele Termine wegen und mit dem midi-monsieur, weil es ihm in der Schule so schlecht geht. Ich ärger mich viel über seine Lehrkräfte. Aber ich lasse mich nicht übermäßig stressen und unternehme auch viel für mich: Fahrrad u.a. nach Nierstein, ein Date, Henniger-Turm-Führung, Konzerte. Ich fahre nach Nürnberg und lerne Liamie kennen. Eigentlich wollten wir ja zusammen zum NMA-Konzert. Ich hole den midi-monsieur in Paris ab und fahre mit ihm direkt nach Zürich eine Freundin besuchen. Es hätte fast ein finanzielles Drama gegeben, weil eine wichtige Zahlung nich da angekommen ist, wo sie ankommen sollte.
Lichtblicke des Monats: Schramme11-Konzert, New-Model-Army-Konzert, Zürich2016-10-18-23.24.00.jpg.jpgNovember: Es geht immer noch viel um den midi-monsieur und seine vermeintlichen Schulschwierigkeiten. Ich bin arbeitstechnisch gut ausgelastet und habe – erfreulicherweise – meinen ersten Auftrag von meiner „alten“ Agentur. Ich mussdarf zweimal mit der Klasse vom Kind basteln. Der Kv ist mal wieder da. Ich kann das gute Mitte-November-Wetter für eine tolle Radtour nutzen. Blöd ist, dass der midi-monsieur so richtig krank ist. Aber meine gplanten Kekse backe ich trotzdem alle.
Lichtblicke des Monats: Bike-Date, Zusatzauftrag2016-12-29-01.10.29.jpg.jpgDezember: Der Monat startet schon mal bestens: Nach (viel zu) langer Zeit treffen Petrolgrau und ich uns wieder. Allerdings ist der Monatsanfang auch sehr arbeitsintensiv. Naja, besser als nichts zu tun, so als Freiberuflerin. Blöd nur, dass ich zwischenzeitlich wirklich fiese Schlafstörungen habe. Ansonsten freue ich mich auf den Adventskaffee, der sehr schön und personenreich wird. Wir hatten ein schönes Weihnachtsdinner mit den Hühner. Ich habe mich mit Wortschnittchen kurz getroffen. Ich war noch auf zwei Konzerten. Und bin endlich tätowiert. Wir haben „Harry Potter“ immer noch nicht abgeschlossen, sind aber mittlerweile beim siebten Band. Weihnachten ist der Kv bei uns. Ein Jahresabschlusskaraoke gab es auch und so schließt das Jahr quasi so, wie es angefangen hat.
Lichtblicke des Monats: Hühner-Weihnachtsessen, Adventskaffee, Tattoo, Zaz-Konzert, The-Busters-Konzert2016-12-29-01.30.53.jpg.jpgIch bin sehr dankbar für dieses gute Jahr. Sehr. Und ich danke allen, die Teil davon waren!

Und nun auf in ein neues Jahr!
Euch, meinen lieben Leser*innen, wünsche ich ein gutes!
Startet fein und macht das beste daraus.