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Abschottung, Tag 14

Abschottung, Tag 14

Hui, zwei Wochen also schon in der Abschottung. Dabei bin ich ja schon seit 4 Wochen im HomeOffice – abgesehen von dem einem Kundentermin. Es geht die zweite HomeSchool-Woche zu Ende. Noch eine Woche bis zu den Osterferien. Ich muss endlich mal das Flugticket stornieren.

Weil Abschottung und HomeSchooling meine tägliche Produktivität etwas einschränken, ist der Freitag aktuell nicht mehr mein FREItag. 30 Stunden auf 5 statt 4 Arbeitstage zu verteilen, ist unter den derzeitigen Umständen deutlich entstressend. Die Projekte laufen insgesamt gut.

Das Kind hatte morgens Geschichtsunterricht beim RB. Mittags jagdte ich ihn ins gute Wetter. Er sollte musste frische Luft schnappen und damit er nicht nach 5 Minuten wieder reinkommt, bekam er meine Spiegelreflex und eine Fotoralley* in die Hand gedrückt.

Mein Hauptprojekt wartet immer wieder mit neuen spannenden Unwägbarkeiten auf. Aber es läuft gut zwischen unserer Hauptansprechpartnerin und unserem Team. Das ist viel wert.

Um 16h00 verabschiede ich mich aber dann doch in Wochenende.

Vorerst.

Um 16h40 kontaktiert mich die Kollegin. Es muss doch noch dringend was gemacht werden.

Das Kind startete um 17h00 wieder Kinderquatschen. Aber entweder passte der Termin nicht oder zu große Schüchternheit führten dazu, dass nur kurz ein anderes Kind dabei war. Der midi-monsieur war – verständlicherweise – sehr enttäuscht.

Ich klappte erst um 18h00 den Rechner zu.

Dann wollte ich kochen, allerdings musste ich nochmal kurz einkaufen. Naja, was sich in diesen Zeiten kurz nennt. Unser Supermarkt hat nun endlich auch Zugangsbeschränkungen und so war vor dem Laden eine kleine Schlange, in der jede gut 2 Meter Abstand zur Vorderfrau hielt. Das Gute an den Zugangsbeschränkungen: Der Laden ist nicht mehr so ausgeräubert und der Einkauf ohne zu viele Menschen durchaus entspannter. So konnte ich wenigstens kochen, was sich mein Hirn sponant überlegt hatte, als ich das Hackfleisch sah, das dringend verarbeitet werden wollte:

Tom Kha Köttbullar**

Das war sehr lecker.

Dann ging es in die CorotäneKneipe und es war wieder mal eine gute Ablenkung von der Abschottung.

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* Was Gelbes, 4 verschiedene Blätter, ein Quadrat, Blüten, Wasser – nur ein Regenbogenbild hatte er nicht gefunden.

** TomKhaIrgendwas mache ich nach diesem Rezept. Immer angepasst an das, was gerade da ist. Das Hack hatte ich mit Salz, Cumin und Paprikapulver gewürzt, kleine Bällchen geformt, angebraten. Als Gemüse: Möhre, Paprika, Champignons und Bambus. Und als Einlage Reis.

Abschottung, Tag 12

Abschottung, Tag 12

Ich habe einen Wunsch für die Nach-COVID19-Abschottungszeit:

Wenn wir dann alle wieder raus dürfen, zeigen wir dann bitte geballt und mehrheitlich, dass wir gegen Nazis sind?

Ihr braucht ja nicht alle ein Tattoo 😉 Aber traut Euch, Buttons anzustecken und/oder Aufkleber zu verteilen.

Es zeigt sich gerade so wunderbar, dass die rechten Stimmen verstummen, wenn wir ihnen keinen Raum geben.

DANKE!

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In diesem Leben werde ich keine Lerche mehr. Ich bin eine Eule. Durch und durch. Sobald sich auch nur ansatzweise die Gelegenheit bietet, meinen Tag-Nach-Rhythmus zu verschieben, passiert das auch. Die Nächte werden länger als es gut ist. Die Tage fangen später an. Das ist für die eh schon angeschlagene Konzentration nicht sonderlich förderlich. Ich verbringe gefühlt mehr Zeit damit, meine Projekte zu sortieren und aufzuschreiben als dass ich sie wirklich bearbeite.

Das Kind ist mit seinen Matheaufgaben fertig und GL hat er auch fast geschafft (also, alles, was bis zu den Osterferien vorgesehen war). Deutsch und Englisch sind deutlich umfangreicher. Er macht das aber gut.

Ihn über Mittag rausgeschickt, damit er mal Sonne und frische Luft bekommt. Da müssen wir noch mehr dran arbeiten. Vielleicht lasse ich ihn einfach die ALBA-Sportstunde auf dem Balkon turnen.

Der RB war im Laden. Das ist nicht so schlecht*, dass er da immer mal wieder hin will und muss. Wobei mir natürlich auch nicht ganz wohl dabei ist, denn er kann dadurch ja auch immer wieder was anschleppen**.

Als er wieder da war, legte ich mich für eine gute Stunde ins Bett***, dann beriet ich kurz telefonisch****, während der RB mit dem gefrühjahrskurten***** Herrn Weber das Abendessen zubereitete.

Der Abend endete spät, aber amüsant in der CorotäneKneipe.

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* Also für unseren häuslichen Frieden

** Allerdings hat er heute weißes Blattgold angeschleppt. 24 Rollen Klopapier. Damit sollten wir erstmal versorgt sein.

*** Oberstes Gebot der Stunde: Wenn mein Körper nach Schlaf verlangt, lege ich mich hin. Es ist wirklich KEINER in diesem Haushalt gedient, wenn ich mich zwinge wach zu bleiben.

**** Spätere Erkenntnis dazu:

Wenn du wegen deiner Grunderkrankung irgendwann mit COVID19 im Krankenhaus liegst, wirst Du sicher nicht denken: Ach, wäre ich doch öfter ins Büro gegangen.

***** Er hat nun ein gußeisernes Grillrost, neue Aromaschinen und die rausgekratzten Sedimentschichten hätten jede Geologin erfreut.

Abschottung, Tag 10

Abschottung, Tag 10

Die Nacht war hochgradig bescheiden. Der Stress ist stressiger als es ich es wohl wahrhaben will. Konzentriertes Arbeiten wäre heute nicht dringewesen. Also habe ich mich krankgemeldet. Ich musste raus, mir fehlt Bewegung, Abwechselung, frische Luft.

Der RB widmete sich dem Kind und dessen Englisch-Hausaufgaben, als ich wach wurde. Ich guckte kurz in meine e-Mails und beschließe dann, dass ich laufen muss. Es dauert noch etwas, bis ich endlich fertig bin, aber dann wartete das gute Wetter auf mich. Wieder einmal bin ich dankbar, dass wir da wohnen, wo wir wohnen, denn von uns aus ist eine wirklich schnell im Grünen.

Das Seckbacher und Enkheimer Ried ist nicht weit und so schaffe ich es 10 Kilometer zu laufen. Die Luft ist super, das Wetter noch besser. Ich komme runter. Und am Schluss tun mir die Beine angenehm weh.

Das Moos sah sehr einladend aus. Ich war kurz versucht mich reinzulegen.

Ich fahre mit dem ÖPNV zurück und habe ein schlechtes Gewissen, aber die restlichen 5 Kilometer zu laufen wäre nicht gut. Auf dem Rückweg kehre ich noch beim Bäcker ein: Die Kundinnen dürfen nur einzeln eintreten. Vor dem Laden steht eine Schlange, in der jede 2 Meter Abstand zur Vorderfrau hält.

Zu Hause gibt es Kaffee und Kuchen für alle. Es wird langsam schwierig, das Kind aus seiner Zockerhöhle zu locken holen. Aber zum Essen geht es noch. Und eine Runde zusammen Karten zocken, ist auch noch ein Lockmittel.

Später schreibe ich dann endlich den Text, der schon längst hätte irgendwo sein sollen.

Ich sollte überlegen, nicht nur dem Kind, sondern auch mir einen Tagesplan zu machen, damit ich mich strukturierte fühle und vielleicht auch das Kind weiß, wann ich arbeite und wann er mich stören darf. Außerdem muss ich noch mehr Zeit einplanen, die ich dem Kind widme.

Sonntag, 1. März

Sonntag, 1. März

Der Tag begann höchst ramontisch. Denn das Kind hatte sich was ausgedacht. Ich hatte ja schon eine kleine Ahnung. Immerhin sollte ich ihm gestern Abend noch ein Waffelrezept raussuchen. Außerdem habe ich aus dem Augenwinkel beobachtet, was er gestern mit dem Upcycring-Frank gewerkelt hatte. Hachz.

Da der RB und ich die Nacht wegen Schnarch getrennt verbracht hatten, wurde ich gegen 10h30 gedrängt, mich doch wieder auf meiner Betthälfte einzufinden.

Kaum war ich umgesiedelt, stand das Kind mit frischen, allein zubereiteten Waffeln im Zimmer, Tee und Kaffee warteten schon, und war etwas enttäuscht, dass der RB nicht einfach die Augen aufriss und wach war.

Als alle aufnahmefähig waren, kam das Kind mit zwei kleinen Päckchen: eins für den RB und eins für mich.

Der Inhalt aus meinem Päckchen war allerdings für den RB und umgekehrt. Nein, das Kind hatte nichts vertauscht, aber er wollte, dass wir uns nach seiner fragenden Feststellung „Ihr wollt doch?!“ die Ringe gegenseitig ansteckten, um so die Fakeverheiratung zu vollenden.

Dann war für den Standesbeamten alles erledigt und er ließ das junge Glück allein.

Wir überlegten, was wir machen wollten mit dem Sonntag, entwarfen einen Plan, der uns gut gefiel.

Allerdings ging ich dann in des Kindes Zimmer und sah die Baustelle aka erst nur halb aufgebautes Bett. Ach, wenn der RB mal da ist, kann er ja mal kurz helfen, denn so ein Vollholzhochbett ist durchaus sperrig und schwer. Wir montierten die Leiter. Dann stellte ich fest, dass bestimmte Teile nicht an der richtigen Stelle waren. Also Leiter wieder ab und Teile tauschen. Dann baute ich weiter und der RB kochte (für morgen vor*). Ich musste nochmal Holmen tauschen, doch mit weniger Aufwand. Ich verzweifelte kurz an vermeintlich fehlenden und ebenso vermeintlich zu vielen Teilen, hatte dann aber eine Eingebung.

Wir werkelten und kochten und schwubs war es 16h00 vorbei. Der Plan war damit obsolet, aber lüften mussten wir uns alle dennoch.

Wir spazierten in den nächsten Park, ließen das Kind beim Fußballplatz und führten unseren Gang in politischer Mission fort.

Als es dunkel wurde, gingen wir nach Hause. Der RB kochte wieder, ich tat mit dem Kind noch letzte Handgriffe am Bett.

Das steht jetzt schon in seiner Ecke und wartet nur darauf, dass der Matratzenbezug gewaschen ist. Dann kann das Kind in luftiger Höhe von 1,90 Metern schlafen.

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* Mist, ich hab den Rotkohl vergessen.

Berlin-Bilanz

Berlin-Bilanz

Wir waren zu kurz da. Berlin ist zu groß für 72 Stunden.

Der Zug auf der Hinfahrt fiel zwar aus, aber da gefühlt im 15-Minuten-Takt irgendein Zaug von Frankfurt nach Berlin fährt, war das nicht weiter schlimm. Einfach Reservierung via App ändern und in den nächsten Zug einsteigen. Und die Rückfahrt war völlig unspektakulär.

Wir haben gar nicht mal sooo viele Sehenswürdigkeiten gesehen.

Dafür aber viele Menschen: 2 Frühstücksdates, 3 Nachmittagsdates, 1 Abenddate und heute noch kurz ein Quasi-Kollegen vom RB kurz von der Arbeit abgehalten. Es war schön, diese Menschen erstmals zu sehen (ein bisschen kennt eine sich ja schon via Twitter) oder auch endlich mal wiederzusehen. Danke, C., R., B., C., G., S., SPML, T.

Wir sind einmal ziemlich nass geworden.

Nur Rock tragen ist eigentlich ganz cool. Insbesondere weil mit den Snagtights auch da sitzt, wo ein Strumpfhose sitzen sollte.

Berlin ist ganz schön clean geworden. Mir fehlt ein wenig Patina und Ranzigkeit. Fast hatte ich ein schlechtes Gewissen, ein paar Aufkleber zu verteilen.

Es war sehr schlau, die bvg-Apps auf dem Handy zu haben. Das hat vieles erleichtert.

ÖPNV-Fahren ist in Berlin wie in Frankfurt (bzw. im rmv-Gebiet). Und ja, der 120er fährt nicht nur als Doppeldecker 😉

Kind und Berlin passt so gut zusammen wie jede Großstadt und Kind. Es hängt halt vom Kind ab. Und der midi-monsieur mag Stadt.

Ich habe zwei #NazisRaus-Bestellungen persönlich abgegeben. <3

Irgendwann schaffe ich es auch mal aufs Tempelhofer Feld.

Auf dem Alex waren wir jetzt auch mal. Einmal reicht auch.* Die Aussicht vom „unserem“ Maintower finde ich spannender.

Das nächste Mal wäre ich dafür zu haben, mich mehr im Osten aufzuhalten und auch mehr zur Teilungsgeschichte zu begucken.

Aber Berlin, bis wir (oder ich) wiederkommen, hörste mal auf, Dich zu zu prosti gentrifizieren.

Und natürlich ein fettes Dankeschön an die temporäre Mitbewohnerin, die uns ihre Wohnung für die drei Nächte überlassen hat.

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* Übrigens: Es gibt auch Kassenautomaten VOR der Halle, dann muss eine drinnen nicht so blöd anstehen. Da gibt es zusätzlich zur Kasse aber auch Automaten.

 

12von12 (im Januar 2020)

12von12 (im Januar 2020)

Einmal (mindestens) im Jahr mache ich bei 12von12 mit – nämlich im Januar. Ich finde es schön, meinen Geburtstag mit (mindestens) 12 Bildern zu begleiten.

Wenn eine am Sonntag Geburtstag hat, kann sie ja reinfeiern. Also wenn sie feiern würde. Geplant hatte ich nichts und der RB hatte auch nichts angedacht, aber wir – so als Eule(n) – waren um Mitternacht noch wach und stießen kurz nach Mitternacht auf die 43 an.

#1: <3 Der RB hat mir einen Rüblikuchen gebacken und den Geburtstagskranz hat er auch ohne nachzufragen gefunden. Und ein tolles Geschenk hat er mir auch gemacht. Darf ich vorstellen: Little Jim, meine neue Tee-Maschine.

#2: Fürs Durchmachen bin ich (nun) zu alt, also geht es dann doch mal ins Bett. Davor müssen wir natürlich Zähne putzen.

#3: Nachdem ich das Kind um 7h50 nochmal zum Schlafen bis 10h20 genötigt, ist er sehr umgänglich und möchte seinen Anteil an meinem Geurtstag beitragen. So bringt er mir Tee ans Bett. Und Kekse.

#4: Frühstück im Bett ist mMn grundlegend doof. Full Scottisch Breakfast allerdings wirklich ungeeignet für den Genuss in der Schlafstatt. (Gut, dass ich am Freitag in Paris war, da bekomme ich problemlos den typischen Breakfast-Bacon.)

#5: Kleiner Blick auf den Rechner: Gestern startete ich ein Upload zur Sicherung meiner Daten aus der Freiberuflichkeit. Knapp 30 GB dauern halt. Aber gegen 12h00 ist schon über die Hälfte geschafft. (Um 22h00 war er dann auch wirklich fertig.)

#6: Ich wollte an die frische Luft, aber ich wollte auch nicht zu weit weg von unserem Abendessen, das seit 11h30 im Backofen schmorte niedertemperaturgarte (und noch bis 20h00 drin bleiben sollte) und auch nicht zu weit weg vom Geburtstagskuchen sein. Also wünschte ich mir, dass der RB und ich den Balkon aufräumen.

#7: Nach dem Aufräumen ist vor dem Aufräumen. Heute kam auch die Weihnachtsdeko runter. Und weil es das Gesetz so will, wird danach Läppar (so heißen die skandinavischen Dickmilch Pfannkuchen wohl nur bei meiner Mutter und mir … ich tippe auf einen StillePost-Effekt vor Jahrzehnten) gegessen. Zu den Läppar gab es wahlweise Lachs und saure Sahne oder Heidelbeeren und Sahne uuuuund natürlich Geburtstagskuchen.

#8: Für den allgemeinen Spaß probierten wir zusammen dendiedas RingFit vom Kind aus. Huiii, das ist ganz schön anstrengend.

#9: Ich hatte mir als Geburtstagsessen Pulled Beef mit Cole Slaw gewünscht. Selbstgemacht natürlich. Sooooo lecker.

#10: Das Kind musste noch duschen und damit sich das Duschen auch lohnt, durfte ich ihm davor die Haare schneiden. Kurzfristig durfte ein Iro stehen bleiben. (Er fand ihn eigentlich ziemlich gut, hat aber Angst vor den Reaktionen in der Schule. Wir klärten, dass er mit Iro in den Sommerurlaub fahren wolle.)

#11: Dem Kind „graut“ es vor der Schule morgen, außerdem hat er Papa-Jetlag. Zusammen macht das, dass er Kuscheln und Vorlesen und Einschlafbegleitung braucht.

#12: Wir gucken Wilsberg (wegen Bielefeld), ich blogge und trinken Tee.

Mehr 12von12 gibt es bei „Draußen nur Kännchen„.

Rien ne va plus*

Rien ne va plus*

Nein, es ging nicht (gar) nichts mehr heute, aber es ging recht wenig, so zum Beispiel ging

  • ein Zug morgens nach Paris,
  • ich 6,6 Kilometer durchs 9. Arrondissement,
  • die eine oder andere Busverbindung,
  • fast am Gare du Nord verloren,
  • das alltäglich Leben in Paris weiter,
  • das Taxibusiness in Paris sehr gut,
  • der midi-monsieur mit mir 500 Meter stramm den Boulevard de Strasbourg entlang,
  • die Rückverbindung trotz dreimal Umsteigen sehr gut.

Nicht (mehr) ging

  • meine ursprünglich geplante Verbindung hin (daher 2 Stunden früher los**),
  • der größte Teil des Pariser ÖPNV, insbesondere die Metros,
  • irgendwann der Bus, in dem ich saß,
  • es mit dem Taxi weiter, als wir 500 Meter vor dem Gare de l’Est waren,
  • was bei mir am Abend zu Hause nach dem Essen*** und als das Kind im Bett war.

Ich stehe dem Streik in Frankreich recht wohlwollend gegenüber****, denn ich kann wirklich verstehen, dass die Französinnen keine Agenda2010 haben wollen*****. Und so normal das Leben in Paris weiterging, so zeigte sich deutlicher als sonst schon:

  • Die Stadt ist nicht für den motorisierten Individualverkehr ausgelegt.
  • Die Maßnahmen, die die Stadt sehr massiv getroffen hat, um den ÖPNV (Busse) und den nicht-(verbrenner)motorisierten Individiualverkehr (Fahrrad, e-Roller) zu stärken******, schränken den motorisierten Individualverkehr ein. Das ist gut so, funktioniert aber nicht, wenn der unterirdische ÖPNV nicht zur Verfügung steht.

Und abgesehen von dem Stress wegen des ausgefallenen Busses auf dem Weg zum Montparnasse und der Taxifahrt vom Gare Montparnasse zum Gare de l’Est (nach 40 Minuten stiegen wir aus (s.o.), mit der Métro 20 Minuten) hatten, hatte ich eine insgesamt gute Zeit und einiges zu sehen:

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* Nicht geht mehr.

** weswegen ich gefühlt gar nicht total schlecht geschlafen hatte

*** total fertig

**** ja, so von außen und ohne betroffen zu sein, sagt sich das leicht, aber dennoch…

***** auch wenn sich sicher nicht um eine Renten- und auch Arbeitsmarktreform herumkommen werden, aber das schlechteste vom Schlechten aus Deutschland zu übernehmen kann es nicht sein.

****** Aus normalen Fahrspuren wurden Busspuren (auf denen auch Fahrräder und Limes, aber auch Taxis fahren dürfen) oder baulich abgetrennte Fahrradwege.

Fast da

Fast da

Mehrfach beglückwünschten der RB und ich uns heute auf der Fahrt nach Bremen, die 4,5 Stunden dauerte (und dass ohne regulären LKW-Verkehr), dass wir bereits heute losgefahren sind und so morgen nur noch eine Stunde zu fahren haben, bis wir am Meer sind. So können wir schon noch vor Mittag die Nordsee sehen.

Jippiee!

Safety first: Scott und sein Kuscheltier Hainrich sind selbstverständlich angeschnallt.
Jaja, Anlegestelle, nicht Hafen (der ist in Bremerhaven), aber immerhin liegt hier das Becks-Werbeschiff, äh, die Alexander von Humboldt.
Der 5. Bremer Stadtmusikant war/ist ein Puffin.
Bremen stabil.
Ska against racism

Ska against racism

Beginnen wir mit einem Fundstück zur allgemeinen Weiterbildung, woran Nazis zu erkennen sind. Die Glatze ist es – wie wir ja wissen – nicht!

Das Poster kann bei Kein Bock auf Nazis bestellt und downgeloadet werden.

Ansonsten: Dank Sterbse-Phase bei der Seuche heute bis 14h00 geschlafen. Allerdings von 9h30 bis 10h30 wach gewesen. Und die finale Schlafphase für einen sehr wirren Traum genutzt, in dem ich mit einer meiner liebsten Freundinnen schlimm Streit hatte, ich mit wem anders verkuppelt werden sollte und auch sonst bin ich gestresst wach geworden.

Nachdem der RB, der mir vorher noch Tee ans Bett brachte und extra beim Bäcker war, weg war, bin ich direkt aufs Sofa umgezogen. Während ich „Hjem til jul“ komplett guckte, weiter unter der Seuche gelitten, aber auch 1/3 Pussyhat gestrickt.

Mich dann über nicht erfolgte Geldflüsse und das Kind über uns geärgert. Das zum Anlass genommenen, aufs Konzert von The Busters zu gehen. Sonst hätte ich mich nur über mich selbst geärgert.

The Busters waren super. Das Drumherum irgendwie … nicht so.

Das war das letzte Konzert des Jahres. Erste Tickets für Konzerte 2020 hängen schon an der Pinnwand.

Spontan

Spontan

Heute lang geschlafen und noch später gefrühstückt

Dann spontan entschieden, dass wir bereits am Sonntag Richtung Meer fahren.

Spontane Panik beim RB, weil er die Tickets fürs Konzert heute Abend nicht auf seinem Rechner fand.*

Semispontan – nach einem nächtlichen Beschluss – spazieren gegangen. Spontan entschlossen, uns autonom** fortzubewegen***.

Dann über den Römer gehuscht, um einen Kaffee zu trinken.

Der Frankfurter Weihnachtsbaum ist jedes Jahr auf irgendeine Weise katastrophal.****

Beim Kaffee fast vom Glütza hypnotisiert worden

aber dabei spontan abgeklärt, dass wir vor dem Konzert noch mit einem befreundeten Paar Tapas essen.

Lecker gegessen.

Anschließend – äußerst unspontan – auf dem vorletzten Konzert des Jahres gewesen.

Jaya The Cat

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* Weil sie auf meinem Rechner waren.

** Was sich halt so im europäischen Sinne autonom nennt (es braucht einen Führer menschliche Unterstützung).

*** Eine kann eigentlich den gesperrten Bereich vom Mainkai langfahren. Uneigentlich fährt das Fahrzeug nur eine Station. Und so fuhren wir einmal im Kreis.

**** Nicht nur, dass schon Birnscher kaputt sind, nein, es ist auch der Zweitbaum…