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Kategorie: K wie Konzert

In Bewegung

In Bewegung

Um schlechte Gewohnheiten gar nicht erst wieder einreißen zu lassen, war ich heute ab 13h00 nicht mehr beruflich erreichbar. Denn Donnerstagnachmittag ist mein freier Nachmittag. Joah, ich bin auch erst später aufgestanden als üblich, da ich auch von der einen Stunde Zeitumstellung leichten Jetlag bekomme. So konnte ich heute nicht für das dringende Projekt gebrieft werden, das angeblich diese Woche noch raus muss.

Ich ging also einkaufen und fragte mich, warum ich nicht gesagt hatte, dass ich erst ab Montag wieder verfügbar bin. Denn morgen ist es auch blöd: Das Kind wird abgeholt, sein Koffer ist noch zu packen und der RB und ich fahren später dann nach Saarbrücken.

Nun denn. Egal. Es ist, wie es ist. Und wenigstens war heute Abend noch Konzert, zu dem das Kind erfreulicherweise doch mit wollte. Um 18h00 sah das kurzfristig anders aus. Aber dann hätten zumindest das Kind ich The Movement verpasst.

Staubig

Staubig

Andere Menschen würde vier Tage vor Reisebeginn rotieren (nagut, habe ich heute kurzfristig auch, als ich die Papier-Schottlandkarte suchte und dabei andere wichtige Dinge wie die ADAC-Karte vom RB fand, aber immerhin auch die Landkarte), wir gehen abends im Staub skanken. Mit Kind.

Reibungslos

Reibungslos

Es fühlt sich ziemlich sehr gut an, zu wissen, dass alles läuft, wenn ich nicht da bin. Dass der RB sich um Haushalt, Einkauf und Kind kümmert. Dass ich morgens nicht noch schnell diesdasjenes machen muss, sondern eine kleine Yoga-Einheit einlegen kann und trotzdem mit Duschen, Teemachen, Business tauglich aufrüschen pünktlich zu meinem Arbeitstermin komme.

Dass ich währenddessen keine Nachrichten bekomme, weil Entscheidung nicht gefällt werden können oder wollen. Oder weil Dramen passiert sind, die ich ohne unmittelbare Anwesenheit eh nicht lösen könnte. (Nein, es ist nichts dergleichen passiert, aber wenn wäre der RB groß, erwachsen und Manns genug, das aus selbst zu lösen / organisieren.)

Dass ich danach nicht darüber nachdenken muss, was noch alles erledigt werden muss, sondern einfach nur aus den Businessklamotten schlüpfen kann, um das Konzertoutfit überzustreifen. Dass mir dabei sogar ein Brot gemacht wird, damit ich in der Bahn nicht versehentlich irgendwen anknabbere.

Doch, das ist alles ziemlich großartig, dass ich mich da einfach verlassen und Mental Load abgeben kann. Und das alles, ohne groß darüber zu diskutieren. Der RB macht einfach.

Vorfreude

Vorfreude

Heute habe ich mal ebenso einen dreistelligen Betrag für Konzertkarten ausgegeben. Zwar einen kleineren dreistelligen Betrag und auch insgesamt für 6 Konzertkarten. Aber das Fangirl in mir ist zu stark. Und wenn New Model Army tourt, dann muss ich sie sehen und wenn sich ergibt, dass ich sie mehr als einmal sehen kann, dann muss ich das nutzen.

Und so ist nun sicher, dass wir – der RB, das Kind und ich – NMA einmal in Paris* (da hängen auch noch Folgekosten für Reise** und Übernachtung dran) und einmal in Frankfurt sehen werden. Noch liebäugel ich ein bisschen mit Stuttgart.

Aber die Vorfreude auf die beiden Konzerte ist schon einmal unermesslich und mindestens genauso groß wie für die Schottlandreise in 6 Wochen und einem Tag (ja, ich zähle***), bei der wir ja auch zu den Puffins fahren werden.

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* Erfreulicherweise hat NMA das Konzert in Paris in die hessischen Herbstferien gelegt.

** Die Reise hätte ich eh machen müssen, um das Kind abzuholen.

*** Es ist gerade so viel zu tun, dass ich tatsächlich mich mit Tagezählen bis zum Urlaub über Wasser halte motiviere.

Morgens früh um sechs

Morgens früh um sechs

… fährt die kleine Hex … äh … der RB zusammen mit mir den midi-monsieur zum Flughafen. Denn der midi-monsieur ist heute und morgen mit dem Rugby-Verein in London. Coole Sache fürs Kind. Heute gab es nach einem Freundschaftsspiel eine Rugby-Stadionführung. Morgen dann Turnier mit vielen englischen Vereinen.

Und wie das so ist: Wenn die Katze das Kind aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse der RB und ich auf dem Tisch im Parkhaus.

Neue, interessante Location. Vielleicht für den Sound nicht ganz optimal. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch.

(Und vermutlich war es ganz gut, dass aus der Lunabar so schlechte Musik kam.)

Wiedergeburt

Wiedergeburt

Ich habe schon im Vorfeld den RB aufgezogen, dass der heutige Hauptact wie Ramones klingt. Was jetzt noch nicht einmal despektierlich gemeint ist. Immerhin waren Ramones der Anfang meiner musikalischen Sozialisierung. DamalsTM – vor 30 Jahren – waren das die erste Platten*, die ich mir von einem Klassenkameraden** (Benutzt noch wer das Wort?! Ich bin echt alt.) lieh, um sie auf Kassette zu überspielen.

So richtig lang hat meine Ramones-Begeisterung nicht gehalten. Zumindest nicht so, dass ich mir später eine Ramones-CD gekauft hätte. Aber wenn es irgendwo läuft, höre ich es ganz gern.

Heute also zog es uns nach Weinheim, um halt Ramones äh Red London zu sehen und hören.

Red London***: Die Skinhead-Wiedergeburt der Ramones

Da ich Ramones ja nie live gesehen habe, war ich mit der Reinkarnationsversion durchaus zufrieden. Aber es war wohl mein erstes Konzert, bei dem ich die Vorband**** besser fand.
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* ja, noch Vinyl

** Der sitzengeblieben war und in dessen Zwillingsbruder ich lange verliebt war*****

*** Sänger, Bassist und Drummer. Die Gitarristen waren von der Vorband geliehen.

**** The Almighty Uprisers

***** Quasi erfolgreich: Er war mein erster Knutschpartner und später auch mein erster Freund.

Hoppigaloppi

Hoppigaloppi

Heute morgen habe ich, als das Kind weg war, direkt den Rechner angeworfen und habe dann bis 12h30 eigentlich durchgearbeitet. Bis 11h30 war der Koffer noch nicht gepackt, was aber dann der RB machte. Um 11h45 kam das Kind aus der Schule und um 13h00 verließen wir das Haus. Zwischen Arbeitende und Haus verlassen musste ich noch duschen.

Aber als wir dann trotz allem pünktlich – mein nicht kommunizierter Plan sah 13h00 vor – gen Köln aufbrachen, konnte ich wenigstens den Laptop zu Hause lassen. Yeah!

Im Zug nach Köln verzweifelte ich kurzfristig am Kind. Bis ich dann die glorreiche Idee hatte, ihm eine Mindmap anzulegen. Und dann waren wir auch schon in Köln und die Sonne schien und spazierten über die Hohenzollernbrücke zur Jugendherberge. Wir checken ein, das Kind versteckte sich im Wandschrank Alkoven

und der RB und ich drehten eine kleine Runde Kennedy-Ufer

und dann mussten wir uns auch schon fertig machen, um zum Konzert zu kommen.

Das Konzert selbst war toll, aber …

… es war ziemlich ätzend, dass die Band über eine Stunde zu spät anfing,

… dieses dauernde „immer und zu allem Pogo“ nervt,

… ich (2. Reihe) hatte einen über 1,90-Mann vor mir, der sich null bewegte – noch nicht mal 10 cm nach links, als das Kind sich neben ihn stellte,

… ab mehr als 500 Leuten haben Konzert das Potential, zum Krieg zu werden.

Wir hatten aber trotzdem Spaß.

Für die Füß‘ – ein Highlight

Für die Füß‘ – ein Highlight

Schon spät. Um 8h30 die erste Telko gehabt und seitdem durchgearbeitet. Kurz unterbrochen vom Kind, das nach Hause kam. Um die Wäsche habe ich mich immer wieder zwischen den Projekten gekümmert. Dann eine Pause, weil ich das Rad vom Kind untersuchen musste. Dabei etwas vor mich hingeflucht. Wenigstens gibt es in diesem Haushalt mehr als ein Fahrrad und auch mehr als ein Fahrrad, auf dem das Kind fahren kann. So radelte er mit dem Klapprad zum Lauftraining. Danach von einem kleinen Highlight unterbrochen: Der Paketbot brauchte die bestellten neuen Docs (<3). Jetzt muss ich überlegen, welche Docs ich auf dem Konzert in Köln anziehen werden.

Das Kind vom Rugby abgeholt. Dann erstmal Essen gemacht. Parallel in die e-Mails geguckt: Da musste noch was überarbeitet werden und das andere Projekt musste ich heute auch noch fertig machen. Gegessen. Gearbeitet. Wäsche. RB wieder zu Hause. Wäsche. Sachen für Köln zusammensuchen. Mich freuen, dass der RB sich freut, weil ich ihm ein paar Docs mitbestellt hatte.

23h40 Tag wird mit einer Folge Vikings abgeshlossen. Dann Bett. Oder so.

 

12von12 (Januar)

12von12 (Januar)

Weil ich Samstag erst spät zu Hause war, dann noch ein Post-Konzert-Dinner einnehmen, duschen und Serie gucken musste (also alles nicht nur ich, sondern wir), und ich dann gestern nicht richtig an das Blog/ WordPress kam, halt erst heute die 12von12-Sammlung.

Mehr 12von12 sammelt wie immer Draußen nur Kännchen.