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Kategorie: Die schönste Stadt der Welt

Lagerkoller

Lagerkoller

Das Kind war heute den dritten Tag krank zu Hause. Er ist äußerst verrotzt und hustet fies. Aber sonst ist er fit. Ja, ich kann ihn so seuchenschleuderig nicht in die Schule schicken, aber so langsam geht er mir und sich selbst auch durchaus auf die Nerven, da er unausgelastet höchst unerträglich ist. Dazu kommt, dass ich gerade unendlich viel auf dem Tisch habe und so auch nicht zwischendurch mal zur Abwechslung was mit ihm spielen kann. Ich bin schon froh, dass ich heute mein Rad abgeholt habe und kurz noch leckeres Abendessen besorgt habe. Denn auch das leidet gerade sehr unter dem allgemeinen und insbesondere meinem Stress: Wir haben schon seit den Osterferien keinen Essensplan mehr.

Aber zum Glück ist der Winter vorbei, da kann eine im „Notfall“ ja immer Grie Soß essen. Zudem ist es äußerst meditativ das Pägg’scher durchzugucken.

Grie Soß – heute mal klassisch.
Mai – frei

Mai – frei

Am Morgen hatte mich der RB aus dem Bett geschnarcht. Das war meiner Laune nicht wirklich zuträglich. Aber ich war dann erstmal wach und so buk ich ein Brot (der Bäcker hatte heute zu) und Waffeln (möglicherweise habe ich das für mich perfekte Rezept für Brüsseler Waffeln entwickelt).

Am Nachmittag habe ich einen schönen Fahrradausflug mit dem Kind, das un.be.dingt das neue Rad ausführen wollte, und dem RB, der unsprünglich etwas unwillig war, gemacht. Am Main war es nicht so schön, also schon, aber die ganzen Fußgängerinnen und anderen Radfahrerinnen sind halt anstrengend und an so einen freien Tag halt auch derer viele. Im Stadtwald war es dann aber zwar nicht menschenleer, aber sehr schön. Die Tour führte durch viel Bärlauch. Wirklich viel blühenden Bärlauch und das muss ich mir unbedingt fürs nächste Jahr merken.

Wir hielten erstmals an der Oberschweinstiege für ein Essen (Kurzfazit: nicht so schlecht). Auf dem Rückweg dann bei einer der Besten, die just wieder aus dem Urlaub zurück war, vorbeigefahren und sie zum Essen bei uns eingeladen.

Abends dann lecker gekocht: selbstgemachte Tagliatelle mit Bohnensoße. Das war sehr gut und mal wieder was anderes. Und ich freue mich immer noch wie ein kleines Kind, dass mir Twitter eine Nudelmaschine (so ein traditionelles Ding zum Kurbeln) beschert hat.

Das waren definitiv nicht die letzten selbstgemachten Nudeln. Und die Soße ist auch sehr gut.

 

Off-Topic:

  • Festgestellt, dass ich nicht mit der WordPress-App auf dem neuen Handy bloggen kann. Das macht vieles schwieriger (und nerviger). Aber vielleicht lässt sich das Problem lösen.
  • Weil Frau Brüllen fragte, habe ich den Post für „meine“ Grie Soß (also so wie ich sie mache) auf dieses Blog umgezogen. Hier, bitte schön. (Der Post vom alten Blog wird dann bald abgeschaltet.
Beherrschung

Beherrschung

Es hat mich heute sehr viel Beherrschung gekostet, bei Kilometer 28 nicht ganz laut zu fluchen. Ein paar Meter zuvor hatte es sich schon angekündigt. Der rechte Oberschenkelmuskel machte Andeutungen, ziemlich gleich zuzugehen (ich bin mir nicht sicher, ob das ein Krampf ist, es fühlt sich anders an). Also machte ich den Fuss aus dem Cleat, um das Bein auszuschütteln. Doch dabei deutete der linke Oberschenkelmuskel an, ebenfalls gleich zuzugehen. Gut, dass der rechte Fuß schon vom Pedal gelöst war. Vermutlich wäre ich sonst vom Rad gefallen, denn beide Muskel waren in dem Moment, in dem ich zum Absteigen bremste, zu. Da ging gar nichts mehr. Irgendwie kam ich vom Rad und dann musste ich warten. Vorsichtig massieren. Kleine Bewegungen. Trinken. Essen. Vorsichtig massieren. Kleine Bewegungen. Nach ein paar Minuten ging es dann wieder. Ich schob das Rad den Rest der kleinen Steigung hoch und schwang mich dann wieder aufs Rad. Ich versuchte, nicht zu viel zu powern. ABER dabei kann ich mich halt nur schwer beherrschen. Da war es ganz gut, dass bei Kilometer 32 eine U-Bahn-Haltestelle war, an der ich in „meine“ U-Bahn eingesteigen konnte. Es war zwar nur eine Haltestelle weit, aber es ersparte mir die Ansteigung nach Hause. (Zum Glück kann ich mich dahingehend mittlerweile gut beherrschen, dass ich niemandem was auf dem Rad beweisen muss.)

Aber ansonsten war es eine tolle Tour.

40

40

40 ist die neue Dreißig. Oder ist 30 die neue Vierzig? Naja, egal, auf jeden Fall waren der RB und ich heute 40 Kilometer unterwegs, von denen wir 30 Kilometer auf dem Rad selbst verstrampelt haben. Die übrigen zehn sind wir drei Stationen mit der RB gefahren – also der RB von der Bahn (herrje, das fällt mir ja jetzt erst auf, dass es da eine Konfusion geben könnte, naja, immer noch besser als die Abkürzung für seinen Laden). Auf jeden Fall war es ein sehr schöner Nachmittag bei bestem Wetter. Das fand Scott auch, der un.be.dingt mit wollte und das Glück hatte, dass ich immer noch die Lenkertasche habe.

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* Das Internet (und der Muggle) sind nicht im Bild. Dafür das Deutsche Goldschmiedehaus.

Saisoneröffnung

Saisoneröffnung

Während das Kind in Prag Rugby spielte und sich wohl einen leichten Sonnenstich zuzog, siechten der RB und ich in Frankfurt dahin. Zum Glück hatte der RB heute frei, sodass wir ausschlafen konnten. Danach ging es auf den Markt und wir kauften – tadaaaa – das erste Päggscher Grie Soß des Jahres. Jaja, Grie Soß erst an Grie-Donnerschdag, aber Ostern ist so spät dieses Jahr, darauf kann wollte ich nicht mehr warten.

Trotz Husten hatte ich Hummeln im Hintern und so fuhren wir noch zum Baumarkt, um Balkonbepflanzung zu besorgen.

Die Hummel war nicht in meinem Hintern echt riesig. Vermutlich adelig, also Königin auf der Suche nach einer Behausung für ihr Volk. Leider verstand sie nicht, dass dafür die Ritze zwischen den Erdpackungen eher ungünstig sein könnte.

Und weil der Baumarkt direkt neben dem blaugelben Möbelhaus ist, drehten wir auch da eine Runde, nahmen Kleinkram mit und lösten die Adventskalenderguthabenkarten ein.

Quasi Vorspeise

Zu Hause waren wir dann irgendwie spät, aber ein Grie-Soß-Beschluss ist ein Grie-Soß-Beschluss. Außerdem sind diese Hot Dogs ja nicht sonderlich sättigend.

Jaha, traditionell wäre mit Salzkartoffeln und 4 halben Eiern. Aber Schwenkerkartoffeln und Rinderhüfte passen auch hervorragend.

Das hat schon sehr gefehlt.

Wohin?

Wohin?

Eigentlich bin ich ja mit einem recht unerschütterlichen Optimismus gesegnet. Irgendwie wird (und wurde bislang) alles schon gut. Irgendwann. Aber heute hat es mir ein bisschen den Boden unter den Füßen weggerissen.

Obwohl ich noch sehr optimistisch aufgewacht war, denn


hatte es mir dann doch erstmal die Laune verhagelt. Neben organisationsbedingter schlechter Laune scheint es da was zu geben, das wohl nicht wieder gut wird. Es wurde dann aber bei mir nach Tee und Dusche besser und war wieder bestens, als ich mit dem RB auf dem Weg ins Museum war. Die aktuelle Austellung des Museums für angewandte Kunst „Moderne am Main“ wollte schon länger von uns besucht werden (und sie läuft nur noch bis zum 14.4.).

Sehr interessante Ausstellung. Wer noch kann, sollte sie besuchen.

Unser Kultur-Date rundeten wir mir einem kleinen Snack in meinem liebsten Innenstadtcafé, dem Naschmarkt, ab. Dann musste der RB in den Laden und ich dringend arbeiten. Als ich wieder am EssSchreibArbeitstisch saß, gab es ein bisschen dies und das. Die Kundin war nicht ganz zufrieden, aber gut. Dafür war es an anderer Stelle erfreulicher. Parallel schrieb ich mit meiner Mutter und da musste ich schon sehr schlucken. Meinem Vater geht es echt schlecht. Auf der einen Seite bräuchte er wohl Ruhe, aber auf der anderen Seite muss er therapeutisch am Ball bleiben. Ihm fehlen Kraft und Antrieb. Und gerade letzteres macht mir große Sorgen.

Später dann kam das Abstimmungsergebnis des Europäischen Parlaments zum Urheberrecht.

Und ich frage mich (nicht nur) seitdem: Wohin wird das alles noch führen? Es ist so viel passiert, beschlossen worden in den letzten wenigen Jahren, das in die allgemeine Freiheit eingreift. Nein, die wenigsten von uns, also aus meinem direkten Umfeld, sind unmittelbar davon betroffen oder spüren es. Aber es ist da. Vorneweg krakelen die Blaubraunen und hintenrum beschließt unsere (haha, meine ist das nicht) Regierung genau das, was die Blaubraunen krakelt haben. Nur, dass die nun den nächsten Schritt nach recht gegangen sind.

Ich habe noch nie damit gehadert, ein Kind in die(se) Welt gesetzt zu haben. Aber gerade frage ich mich, ob das so sinnig war. Was hinterlasse ich ihm? Wie wird er leben? Noch geht es ihm und uns gut. Gefühlt seht ihm noch alles offen. So wie mir – damals in den 1980ern und 1990ern. Im 29. Jahr nach der Wende frage ich mich allerdings: Wo stehen wir, also die Gesellschaft? Sind wir wirklich 29 Jahre weiter? Oder haben wir uns seitdem kontinuierlich zurückentwickelt? Mir fehlt der Zukunftswille, ach, allein schon ein leises Blinzeln in die Zukunft von unserer Politik. Ich sehe kein Gestalten mehr, kein „wir wollen eine bessere, gerechtere Gesellschaft“. Es wirkt alles zu machtgierig und machterhaltend, rückwärtsgewandt.

Ich würde die Gedanken gerne abschütteln, aber es geht nicht. Denn es kommt immer mehr dazu. Dieser massive Rechtsruck macht mir Angst und ich habe noch mehr Angst, dass viele es unter „DAS wird uns nicht wieder passieren“ abtun. Es war toll, dass am Wochenende 10.000 für #FrankfurtGegen13 demonstriert haben, aber es ist erschreckend, dass bei der Demo #GegenDenRechtsruck maximal nur ein Viertel dabei waren. So ändert sich nichts.

Es wird nur noch schlimmer, während wir uns gleichzeitig schleichend immer mehr daran gewöhnen.

An rechte Parolen.
An Freiheitseinschränkungen.
An ertrinkende Menschen im Mittelmeer.
An die zu wenigen Insekten und zu heiße Sommer.

Daran, dass unsere Stimme(n) nicht interessieren.

Dem Ruf gerecht werden

Dem Ruf gerecht werden

Kürzlich erst schrieb das Zeitmagazin, dass Frankfurt Deutschlands Demo-Hauptstadt sei.

Und als wollten die Frankfurter diesem Ruf unbedingt gerecht werden, gab es heute allein 3 Großdemonstration. Dazu waren noch 9 kleinere angemeldet. Also insgesamt 12 Demos. In der Innenstadt.

Und nachdem heute Morgen der Wecker so klingelte, dass der RB und ich vor 10h30 vom Markt zurück waren. Und ich danach direkt die restlichen Sachen einkaufen ging, sodass ich um 12h00 wieder zu Hause war, als der Kumpel vom Kind kam, die beide bis 14h40 bei uns spielten und dann zusammen zum Kumpel gingen, konnte ich mich trotz Dings (oder halt doch Seuche) dann doch aufmachen, um zur #SaveyourInternet-Demo dazuzustoßen.

Als ich 15h20 an der Paulskirche ankam, war die Demo, die eigentlich um 14h00 losgehen sollte, immer noch da. Gut für mich, so musste ich nicht suchen.

Ich ging bis zur Zwischenkundgebung am Willy-Brandt-Platz mit. Die Stimmung war entspannt. Erfreulich viele junge Menschen beteiligten sich. Es war wenig Polizei zu sehen.

Dann wechselte ich folgte ich den Wasserwerfern über Friedensstraße und Kaiserstraße zur Hauptwache, wo die #GegendenRechtsruck-Demo erwartet wurde …

… von einem großen, wirklich großen Polizeiaufgebot (inkl. Bundespolizei, USK und Beamten aus „allen“ Bundesländern).

Die Stimmung war schon sehr angespannt. Ich habe noch nie so viel Polizisten in voller Montur gesehen. Es war kurz beängstigend. Aber die Demo endete friedlich (zumindest soweit ich das gesehen habe).

Dann kündigte sich an, dass die #SaveyourInternet-Demo auf dem Rossmarkt nebenan zur Abschlusskundgebung eintreffen würde.

Wow, da waren immer noch 10.000 unterwegs.

Aber da musste ich dann nach Hause.

Satt

Satt

Kennt Ihr das Gefühl, so gut und etwas zu viel gegessen zu haben, dass Ihr Euch nicht mehr rühren könnt?!

So geht es mir gerade. Nach höchst leckeren drei Gängen Frankfurter Küche im Malepartus.

Ich bin so pappsatt, dass ich nicht mehr klar denken kann. Und daher auch nichts schreiben.

„Weil ihr uns die Zukunft klaut“

„Weil ihr uns die Zukunft klaut“

Auf 12h00 war der Start der Frankfurter „Fridays for Futur“-Demo angesetzt. 12h00 ist für einen Schulstreik eine recht moderate Uhrzeit. Da zum Beispiel beim Kind die 5. Stunde ausfiel, hatte er um 11h30 Schulschluss. Damit hätten wir es durchaus pünktlich zum Treffpunkt geschafft. Aber die Demo war für 3 Stunden angesetzt, es regnete und ich musste auch noch was zu Ende arbeiten, als der midi-monsieur um 11h40 zu Hause war. Um 13h45 machten wir uns dann endlich auf den Weg. An der Hauptwache trafen wir auf den Demozug und reihten uns ein.

Und ich musste erstmal mit meiner Ergriffenheit fertig werden. Um mich rum ganz viele junge Menschen – im Schnitt ein Vierteljahrhundert jünger als ich – und skandierten so kreative wie treffende Demo-„Gesänge“. Ich hatte einen Kloß ihm Hals und musste mit den Tränen kämpfen. So viele Kinder und Jugendliche, die definitiv nicht einfach nur „schwänzten“, sondern denen es um die Sache geht. Wow! Auch das Kind war zunächst ganz still.

Wir liefen mit bis zum Römer, wo die Demo endete, und blieben auch noch ein Weilchen für die Abschlusskundgebung. Und auch da dachte ich „wow“, denn die Redebeiträge der Schülerinnen waren deutlich, klar und auf den Punkt. Sie machten klar, wofür sie auf die Straße gehen. Und sie machten klar, dass sie nicht „aus Spaß an der Freude“ schwänzten vom Unterricht fernblieben.

Schwänzen bedeutet der Schule aus Faulheit fernbleiben. Wir bleiben aber nicht aus Faulheit fern, sondern aus Notwendigkeit.

Und nein, Bettina Wiesmann, die Schulstreiks müssen jetzt NICHT ein Ende finden. Es hat – hoffentlich – gerade erst angefangen und das Signal ist noch lange nicht angekommen. Weitere Schulstreiks dienen dem Klima nicht direkt, aber sind für die streikenden Schülerinnen ein Mittel, gehört und gesehen zu werden, zu zeigen, dass JETZT was passieren muss, damit auch noch in 25, 50 Jahren dieser Planet bewohnt werden kann.

10 Zentimeter

10 Zentimeter

Eigentlich wollte ich heute übers HomeOffice schreiben. Darüber, was das so für mich, fürs Kind und für den Haushalt im Allgemeinen bedeutet. Aber ich bin zu k.o.

Dafür ist das Kind heute zum ersten Mal alleine mit dem Fahrrad zum Rugby-Training gefahren.*

Seit er beim Rugby ist, fahren wir fast ausschließlich mit dem Rad dahin. Der midi-monsieur kennt also die Strecke in- und auswendig. Allerdings hat sie ein paar Tücken: teilweise keine Radwege oder nur ein Schutzstreifen auf der Straße, eine Tankstellen Ein- und Ausfahrt, Straßenkreuzungen ohne Zebrastreifen oder Ampel, einen nicht optimal einzusehenden Zebrastreifen und zwei riesige, wirklich riesige Ampel-Kreuzungen** mit mindestens 2spurig in alle Richtungen und Schienen noch dazu. Und gerade diese Kreuzungen mach(t)en mir Bauchschmerzen. Ich selbst habe da immer einen Adrenalinstoß extra, weil nie ganz sicher ist, ob nicht doch ein Rechtsabbieger die Radfahrer übersieht oder ob nicht irgendwer einen verbotenen U-Turn macht. Insgesamt sehr unübersichtlich.

Als es heute Zeit wurde, um zum Training zu kommen, saß ich noch an der Arbeit (ja, im HomeOffice) und war auch gedanklich mittendrin. Ich überlegte, ob ich das Kind nur kurz zum Training bringen sollte, direkt zurück fahren und dann später zum Abholen wieder hin. Denn vor Ort arbeiten geht nur bedingt. Irgendwie ist dann da immer eine, mit der ich mich verquatsche. Doch nur hin- und herfahren kostet mich gut 35 Minuten. Zeit, die ich heute wirklich brauchte (im HomeOffice). Also fragte ich das Kind, ob er sich zutrauen würde, ganz allein zum Training zu fahren. Ich würde ihn später abholen. Er überlegte nicht lange und wollte es wagen. Als er sich verabschiedete, war uns beiden etwas mulmig. Ich sagte zu ihm: „Ich vertraue dir, dass du das kannst. Aber ich vertraue den Autofahrern nur bedingt. Du musst auf Dich aufpassen.“ Er düste los und ich bat eine Mutter, mit Bescheid zu geben, wenn sie das Kind wohlbehalten am Platz sähe. Ich arbeitete weiter. Um 17h06 hieß es „Kind ist da“. Ich schrieb noch weiter und weiter und war um 17h50 passend fertig, um das Kind pünktlich abzuholen. Nach dem Training nahm ich ein sehr stolzes Kind in die Arme, das auf wundersame Weise binnen zwei Stunden um 10 Zentimeter gewachsen ist.

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* Stimmt nicht ganz, er ist vor knapp 2 Wochen erstmals einen Teil der Strecke alleine gefahren, weil mir unterwegs die Kette gerissen war und er sonst zu spät zum Training gekommen wäre.

** Für Einheimische: via Alleenring über die Friedberger und die Eckenheimer Landstraße