Browsed by
Kategorie: Die schönste Stadt der Welt

Dem Ruf gerecht werden

Dem Ruf gerecht werden

Kürzlich erst schrieb das Zeitmagazin, dass Frankfurt Deutschlands Demo-Hauptstadt sei.

Und als wollten die Frankfurter diesem Ruf unbedingt gerecht werden, gab es heute allein 3 Großdemonstration. Dazu waren noch 9 kleinere angemeldet. Also insgesamt 12 Demos. In der Innenstadt.

Und nachdem heute Morgen der Wecker so klingelte, dass der RB und ich vor 10h30 vom Markt zurück waren. Und ich danach direkt die restlichen Sachen einkaufen ging, sodass ich um 12h00 wieder zu Hause war, als der Kumpel vom Kind kam, die beide bis 14h40 bei uns spielten und dann zusammen zum Kumpel gingen, konnte ich mich trotz Dings (oder halt doch Seuche) dann doch aufmachen, um zur #SaveyourInternet-Demo dazuzustoßen.

Als ich 15h20 an der Paulskirche ankam, war die Demo, die eigentlich um 14h00 losgehen sollte, immer noch da. Gut für mich, so musste ich nicht suchen.

Ich ging bis zur Zwischenkundgebung am Willy-Brandt-Platz mit. Die Stimmung war entspannt. Erfreulich viele junge Menschen beteiligten sich. Es war wenig Polizei zu sehen.

Dann wechselte ich folgte ich den Wasserwerfern über Friedensstraße und Kaiserstraße zur Hauptwache, wo die #GegendenRechtsruck-Demo erwartet wurde …

… von einem großen, wirklich großen Polizeiaufgebot (inkl. Bundespolizei, USK und Beamten aus „allen“ Bundesländern).

Die Stimmung war schon sehr angespannt. Ich habe noch nie so viel Polizisten in voller Montur gesehen. Es war kurz beängstigend. Aber die Demo endete friedlich (zumindest soweit ich das gesehen habe).

Dann kündigte sich an, dass die #SaveyourInternet-Demo auf dem Rossmarkt nebenan zur Abschlusskundgebung eintreffen würde.

Wow, da waren immer noch 10.000 unterwegs.

Aber da musste ich dann nach Hause.

Satt

Satt

Kennt Ihr das Gefühl, so gut und etwas zu viel gegessen zu haben, dass Ihr Euch nicht mehr rühren könnt?!

So geht es mir gerade. Nach höchst leckeren drei Gängen Frankfurter Küche im Malepartus.

Ich bin so pappsatt, dass ich nicht mehr klar denken kann. Und daher auch nichts schreiben.

„Weil ihr uns die Zukunft klaut“

„Weil ihr uns die Zukunft klaut“

Auf 12h00 war der Start der Frankfurter „Fridays for Futur“-Demo angesetzt. 12h00 ist für einen Schulstreik eine recht moderate Uhrzeit. Da zum Beispiel beim Kind die 5. Stunde ausfiel, hatte er um 11h30 Schulschluss. Damit hätten wir es durchaus pünktlich zum Treffpunkt geschafft. Aber die Demo war für 3 Stunden angesetzt, es regnete und ich musste auch noch was zu Ende arbeiten, als der midi-monsieur um 11h40 zu Hause war. Um 13h45 machten wir uns dann endlich auf den Weg. An der Hauptwache trafen wir auf den Demozug und reihten uns ein.

Und ich musste erstmal mit meiner Ergriffenheit fertig werden. Um mich rum ganz viele junge Menschen – im Schnitt ein Vierteljahrhundert jünger als ich – und skandierten so kreative wie treffende Demo-„Gesänge“. Ich hatte einen Kloß ihm Hals und musste mit den Tränen kämpfen. So viele Kinder und Jugendliche, die definitiv nicht einfach nur „schwänzten“, sondern denen es um die Sache geht. Wow! Auch das Kind war zunächst ganz still.

Wir liefen mit bis zum Römer, wo die Demo endete, und blieben auch noch ein Weilchen für die Abschlusskundgebung. Und auch da dachte ich „wow“, denn die Redebeiträge der Schülerinnen waren deutlich, klar und auf den Punkt. Sie machten klar, wofür sie auf die Straße gehen. Und sie machten klar, dass sie nicht „aus Spaß an der Freude“ schwänzten vom Unterricht fernblieben.

Schwänzen bedeutet der Schule aus Faulheit fernbleiben. Wir bleiben aber nicht aus Faulheit fern, sondern aus Notwendigkeit.

Und nein, Bettina Wiesmann, die Schulstreiks müssen jetzt NICHT ein Ende finden. Es hat – hoffentlich – gerade erst angefangen und das Signal ist noch lange nicht angekommen. Weitere Schulstreiks dienen dem Klima nicht direkt, aber sind für die streikenden Schülerinnen ein Mittel, gehört und gesehen zu werden, zu zeigen, dass JETZT was passieren muss, damit auch noch in 25, 50 Jahren dieser Planet bewohnt werden kann.

Eierlaufen

Eierlaufen

Wenn eine den Wecker zwar stellt, aber nicht für Samstag aktiviert, kann es sein, dass eine fast den Saisonstart beim Rugby verschläft.

Aber nur fast.

So habe ich binnen 45 Minuten:

  • das Kind geweckt,
  • Waffelteig gemacht,
  • das Kind zum Anziehen bewegt,
  • mich angezogen,
  • das Kind befrühstückt,
  • das Kind angetrieben, sich um Mundschutz und Trinkflasche zu kümmern,
  • eine Kiste mit Waffelteig, Bananen und Nüssen aufs Rad geschnallt
  • per Pedale mit Kind in 10 Minuten den Pitch erreicht

Der Saisonauftakt war gut. Aber die Konstellationen bleiben weiterhin spannend, wenn nicht sogar anstrengend.

Voll

Voll

Herrje, war das voll auf der Bernemer Kerb. Aber immerhin haben wir es geschafft, eine kleine Runde zu drehen, Burritos und Crêpes zu essen, Wein zu trinken, kurz zu schnacken, Leute zu treffen, die Lisbeth zu sehen, die trotz bereits erfolgter Verbrennung noch hing.

Dieses Jahr mit LED-Festbeleuchtung.

Geht auch ohne

Geht auch ohne

Ich hatte mich schon im Frühjahr geärgert, dass dieses Jahr die Sommerwerft und das StOffeL zeitgleich stattfinden würden. Und auch wenn ich – obwohl das StOffeL nur einen Katzensprung entfernt ist – eher zur Sommerwerft gehe, habe ich diesen Sommer weder das eine noch das andere besucht. Nicht ein einziges Mal. Zum einen lag es daran, dass sie an dem Wochenende starteten, an dem wir aus dem Urlaub zurückkamen. Und die Woche danach waren wir mit wieder aneinander gewöhnen – also der midi-monsieur vor allem wieder eingewöhnen – beschäftigt. Beim StOffeL war das Programm an Tagen interessant, an den der RB nicht konnte und bei der Sommerwerft habe ich gar nicht froß geguckt, weil es dann einfach zu heiß war. Also mir war zu heiß. Dazu kam noch wirklich zu tun und ein durch die Hitze verschobener Tagesrhythmus.

Der Sommer war bislang trotzdem toll.

12von12

12von12

Mit dem Bloggen hakt es derzeit etwas – Hitze, viel zu tun, RL und so -, da nutze ich gerne 12von12, um das Blog zu füllen.

Mehr 12von12 wie immer bei Draußen nur Kännchen.

———————————
* hat leider nur bedingt geholfen

** Rumpenheimer Fähre

*** Main

**** Accra Circle in Offenbach, Ghanaisches Restaurant

Kurze und K7

Kurze und K7

  • Sowas wie ausgeschlafen.
  • Mich als Kammerjägerin versucht.
  • Zu spät auf dem Markt gewesen.
  • Kuchendate mit dem midi-monsieur.
  • Eine der Besten sehen und drücken können.
  • Konzert mit meinen beiden Männern.
  • Mitternachtsschnittchen als Mandala.
#DayOrange

#DayOrange

Bundesweite Demos und Aktionen für die Seenotrettung, gegen Seehofer und gehen das Ertrinkenlassen im Mittelmeer.

„Mama, kein Problem, ich gehe allein zur Party, es ist wichtig, dass Du da hingehst.“ Am liebsten wäre er wohl mitgekommen.

Lichtblicke 2016

Lichtblicke 2016

Schon das letzte Jahr war ein gutes Jahr – so für mich ganz persönlich. Vor allem die zweite Jahreshälfte. Das setzte sich dieses Jahr fort. Und zwar so gut, dass ich seit Juli (und auch davor schon nicht mehr regelmäßig) keine täglichen Lichtblicke/ Dankbarkeiten mehr aufgeschrieben habe. Aber dank täglichem Bloggen, Twitter und meinem Old-School-Papier-Kalender lässt sich das Jahr dennoch gut rekapitulieren:

Januar: Das Jahr fängt schön an: Besuch einer tollen Schirn-Ausstellung (Sturm-Frauen) und der Winterlichter. Beides mit meinen Eltern. Meine fest-freie Mitarbeit beginnt und läuft gut an. Dank des Internets gehe ich zum ersten Mal zum Karaoke. Ich habe einen ganz entspannten Geburtstag. Das Kind und ich nutzen den wenigen Schnee im Taunus für einen Rodelausflug. Der midi-monsieur ist erstmals Schlüsselkind. Ansonsten ist der Monat leider von der blöden Zahngeschichte geprägt. Die beiden Implantate wollen nicht wie sie sollen.
Lichtblicke des Monats: Winterlichter, Schirn-Besuch, Louvre, SchneeausflugIMG_6538_wFebruar: Der Februar plätschert so vor sich hin. Ich arbeite viel und es macht Spaß. Wir haben eine neue Babysitterin. Der Kv ist für ein verlängertes Wochenende da und es klappt ganz gut. Der midi-monsieur fängt mit Basketball an.
Lichtblick des Monats: Sven-van-Thom-Konzertimg_20160214_212425.jpgMärz: Ich bin beruflich sehr eingespannt und muss einmal nach Leipzig und einmal nach München. Die Implantate kommen – endlich – raus. Das hat leider nicht so gut funktioniert wie das erste. Ich gehe zum ersten Mal zu einer Lesung. Zu Ostern sind meine Eltern da und wir gehen in die Miró-Ausstellung in der Schirn.
Lichtblicke des Monats: Implantate raus, schönes Spaziergangwetter (Campus Westend, Schwanheimer Düne)IMG_6889_wApril: Der Monat beginnt kindfrei. Ich nutze das und gehe allein ins Kino (Suffragetten), auf die CRAFT inkl. Gin-Tasting, nochmal ins Kino (Room) und mal wieder zum Karaoke. Ansonsten arbeite ich viel. Ich begleite die Klasse vom midi-monsieur auf einen Ausflug. Ende des Monats nutzen wir eine der letzten Gelegenheiten, die noch in Köln wohnende Freundin zu besuchen. Ich fange an, dem Kind „Harry Potter“ vorzulesen.
Lichtblicke des Monats: Köln-Wochenende, Gin-Tasting2016-04-23-18.36.08.jpg.jpgMai: Auch so ein entspannter Monat. Ich arbeite trotz der vielen Feiertag viel. Aber wir unternehmen auch auch viel: Treffen internette Menschen, besuchen die Grube Messel und fahren – schon fast traditionell – nach Holland für ein verlängertes Wochenende, wo der midi-monsieur radelt wie ein Weltmeister. Auf dem Weg dahin, lernen wir Tante Emma und Familie kennen. Der Kv ist mal wieder da.
Lichtblicke des Monats: Grube Messel, Holland-TripIMG_7361_baJuni: Wie immer im Juni hat der midi-monsieur Geburtstag. Ich bin schwer mit den Vorbereitungen beschäftigt. Ansonsten treffen wir uns viel mit den verschiedensten Menschen (oder die kommen zu uns) und müssendürfen zu einem Babyshower. Das Kind macht eine Aikido-Passage und darf nun einen gelben Gürtel tragen. Und er hat zum ersten Mal Läuse. Das Wetter ist toll und ich kann viel im BalkonOffice arbeiten
Lichtblick des Monats: Minion-Geburtstag20160618_104043_baJuli: Wir starten den Monat bei meinen Eltern. Die Fahrt dahin war höchst dramatisch nervig. Danach zieht Adora Belle bei uns ein. Wir werden die Läuse nicht los, was dazu führt, dass der midi-monsieur bis zu den Ferien nicht mehr in den Hort geht. Das Wetter ist immer noch bestens und wir sind viel draußen. Außerdem gehen wir, also der midi-monsieur und ich, so oft schwimmen wie noch nie, sodass er endlich das Seepferdchen machen kann. Danach geht es für den midi-monsieur nach Frankreich für die Ferien beim Papa und ich starte die kindfreie Zeit mit einem verlängerten Paris-Wochenende mit den Hühnern. Durch das viele Geradel durch Frankreichs Hauptstadt habe ich wieder Fahrradöl Blut geleckt und unternehme längere Touren mit mir selbst.
Lichtblicke des Monats: Paris mit den Hühnern, RadtourenCopyright Tour Eiffel – Illuminations Pierre BideauCopyright Tour Eiffel – Illuminations Pierre Bideau

August: Die ersten zwei Wochen sind kindfrei und ich nutze sie – neben Arbeit – für mich: Ich fahre viel Rad, bin auf dem Stoffel und auf der Sommerwerft, freue mich über drei Führungen (Unorte in Frankfurt, Wildkräuter auf dem Hauptfriedhof, Offenbach), bin zum privaten Gin-Tasting eingeladen und habe tatsächlich eine Männerbegegnung. Meine Friseurin und ich sind uns einig, dass ich einen Pony brauche. Den restlichen Monat mit Kind verbringe ich viel draußen. Das Wetter zwingt einen, die lauen Sommerabende bis spät auf dem Spielplatz auszureizen. Und wir sind dabei, als die Lisbeth verbrannt wird.
Lichtblicke des Monats: viel Fahrrad, Führungenimg_9ushvf.jpgSeptember: Viel zu tun, viel zu tun. Dazu noch viele Unternehmungen. Ich versuche, wann immer möglich, eine kleine Radtour für mich einzulegen. Ich habe ein Date (das nicht taugt). Ich gehe meine Mission:Tattoo an. Und es findet unser 20Jahre-Abi-Treffen statt (das zum Glück nicht ganz so schlimm wurde wie befürchtet). Ärgerlich waren die Rückenschmerzen aus der Hölle.
Lichtblicke des Monats: Sommerfest bei Drehumdiebolzeningenieurin und Mann, viele Fahrradtouren2016-09-09-15.28.12.jpg.jpgOktober: Ein spezieller Monat. Ich habe viele Termine wegen und mit dem midi-monsieur, weil es ihm in der Schule so schlecht geht. Ich ärger mich viel über seine Lehrkräfte. Aber ich lasse mich nicht übermäßig stressen und unternehme auch viel für mich: Fahrrad u.a. nach Nierstein, ein Date, Henniger-Turm-Führung, Konzerte. Ich fahre nach Nürnberg und lerne Liamie kennen. Eigentlich wollten wir ja zusammen zum NMA-Konzert. Ich hole den midi-monsieur in Paris ab und fahre mit ihm direkt nach Zürich eine Freundin besuchen. Es hätte fast ein finanzielles Drama gegeben, weil eine wichtige Zahlung nich da angekommen ist, wo sie ankommen sollte.
Lichtblicke des Monats: Schramme11-Konzert, New-Model-Army-Konzert, Zürich2016-10-18-23.24.00.jpg.jpgNovember: Es geht immer noch viel um den midi-monsieur und seine vermeintlichen Schulschwierigkeiten. Ich bin arbeitstechnisch gut ausgelastet und habe – erfreulicherweise – meinen ersten Auftrag von meiner „alten“ Agentur. Ich mussdarf zweimal mit der Klasse vom Kind basteln. Der Kv ist mal wieder da. Ich kann das gute Mitte-November-Wetter für eine tolle Radtour nutzen. Blöd ist, dass der midi-monsieur so richtig krank ist. Aber meine gplanten Kekse backe ich trotzdem alle.
Lichtblicke des Monats: Bike-Date, Zusatzauftrag2016-12-29-01.10.29.jpg.jpgDezember: Der Monat startet schon mal bestens: Nach (viel zu) langer Zeit treffen Petrolgrau und ich uns wieder. Allerdings ist der Monatsanfang auch sehr arbeitsintensiv. Naja, besser als nichts zu tun, so als Freiberuflerin. Blöd nur, dass ich zwischenzeitlich wirklich fiese Schlafstörungen habe. Ansonsten freue ich mich auf den Adventskaffee, der sehr schön und personenreich wird. Wir hatten ein schönes Weihnachtsdinner mit den Hühner. Ich habe mich mit Wortschnittchen kurz getroffen. Ich war noch auf zwei Konzerten. Und bin endlich tätowiert. Wir haben „Harry Potter“ immer noch nicht abgeschlossen, sind aber mittlerweile beim siebten Band. Weihnachten ist der Kv bei uns. Ein Jahresabschlusskaraoke gab es auch und so schließt das Jahr quasi so, wie es angefangen hat.
Lichtblicke des Monats: Hühner-Weihnachtsessen, Adventskaffee, Tattoo, Zaz-Konzert, The-Busters-Konzert2016-12-29-01.30.53.jpg.jpgIch bin sehr dankbar für dieses gute Jahr. Sehr. Und ich danke allen, die Teil davon waren!

Und nun auf in ein neues Jahr!
Euch, meinen lieben Leser*innen, wünsche ich ein gutes!
Startet fein und macht das beste daraus.