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Kategorie: badventskaffee

#ClosedNovember (24)

#ClosedNovember (24)

Die Nächte sind durchwachsen. Ich muss früh raus, um das Kind zur Schule zu schicken. Ich will mich nochmal hinlegen, aber dann fällt mir ein, dass ich noch ein Briefing fertig machen muss. Dann noch eine Kleinigkeit. Vor meiner 1. Kunden-Videokonferenz mache ich mich fertig. Schlauerweise habe ich gestern Abend, als das warme Wasser da war, geduscht. Heute morgen war wieder alles kalt…

Nach der Videokonferenz ist vor der Videokonferenz.

Als mittags die Putzhilfe kommt, gehe ich los, um die Zutaten fürs Backen zu besorgen.

Alles bekommen – inklusive Konter-Guinness

Der Nachmittag ist zäh. Ich kümmere mich um Geburtstagspost. Ich bin irgendwann total k.o. und muss mich hinlegen. Ich weiß, dass sich das hinten raus rächen wird, aber ich kann mich nicht mehr auf den Beinen halten.

Während ich das Essen auftaue, werde ich auf eine lustige Spielerei am Handy aufmerksam gemacht und so haben wir auf einmal Viechzeug in der Wohnung.

Allerdings gibt es weder Puffins noch Erdmännchen.

#CorotäneKneipe heute ohne uns.

#ClosedNovember (20)

#ClosedNovember (20)

Schlecht geschlafen, spät aufgestanden. Noch später auf dem Markt gewesen. Aber wenigstens alles bekommen. Viel fehlte ja nicht mehr, da der RB gestern einkaufen war.

Ich widme mich der #badventskaffee-Planung. Ich muss meine Keksauswahl einschränken. Ich habe mir nur das grobe Limit gesetzt, dass unter 20 doch ganz gut wären. Der Prozess* sieht wie folgt aus:

18 Sorten – joah, damit kann ich leben. Immer hin zwei weniger als im letzten Jahr.

Das Abendessen war auch sehr winterlich: Sellerie-Maronen-Suppe (mit Saurer Sahne, krossem Bacon und Cranberries als Topping). Nomnomnom…

Danach spielten wir – seit Langem mal wieder und zur Freude des Kindes – zusammen: 2 Partien Carcassonne. Endlich vollständig** und ich sag’s mal so: Ich kann’s noch. Zweimal deutlich gewonnen.

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* „Ausstecher“ habe ich markiert, weil ich Ausstecher-Kekes doof finde und so wenig wie möglich machen will.

** Als das Kind klein war haben wir es idR ohne Bauern gespielt, weil ihm dafür noch der Überblick fehlte.

Eskapismus

Eskapismus

Zweite Welle: Tag 98

Nicht nur, weil die TeilnehmerInnen für den Adventskaffee feststehen (ihr bekommt noch Post), sondern auch weil die Tradition es so will, habe ich gestern Abend die erste Runde Keksauswahl getroffen.

Runde 1 *gong*

Jetzt kleben 55 Markierungen in meinen gesammelten Keksrezepten. Im nächsten Schritt muss ich das vermutlich in zwei weiteren Runden weiter ausdünnen, um auf … ich weiß dieses Jahr gar nicht, auf wie viele Rezepte. Ich muss natürlich auch berücksichtigen, dass die Kekse gut verpackt und verschickt werden können.

Ansonsten heute Eskapismus deluxe betrieben und den ganzen Tag im Bett gedümpelt, gestrickt und die 4. Staffel von The Bold Type gebingt. Währendessen hat der RB gehaushaltet: Wäsche gemacht, eingekauft, gekocht.

Der Wahnsinn ist zurück

Der Wahnsinn ist zurück

Zweite Welle: Tag 90

Es ist wieder *diese* Zeit im Jahr: Ich „musste“ Frauenzeitschriften kaufen, denn – tadaaaa

… die Plätzchenhefte sind wieder da.

Die freundin mit dem Plätzchen-Extra scheine ich verpasst zu haben. Naja, ich werde es überleben. Die Auswahl wird auch ohne nicht einfach sein – wie „immer“

#BAdventskaffee 2.0

#BAdventskaffee 2.0

Zweite Welle: Tag 80

Die Zahlen werden nicht besser. Gut, das hat vermutlich auch keine erwartet, die halbwegs klar im Kopf ist. Es nervt trotzdem. Für den RB ist klar, dass er seinen 50. nicht feiern kann. Und für mich ist klar, dass ich meinen Geburtstag im Januar auch nicht feiern kann. Hahaha, kleiner Scherz: Ich feiere meinen Geburtstag in der Regel nicht, denn ich veranstalte ja den #BAdventkaffee, der 4-5 Wochen vor meinem Geburtstag liegt und dann reicht mir das nach den Weihnachtstagen und Silvester erstmal.

Der #BAdventskaffee… tja, der wird dieses Jahr auch nicht so stattfinden, wie geplant. In 63 Tagen werden die Zahlen nicht so sein, dass es auch nur ansatzweise verantwortlich wäre, 30-50 unterschiedliche Menschen in der Wohnung zu haben. Auch wenn es immer so warm wird, dass wir eigentlich immer mit offenem Fenster Kekse essen und Glögg trinken.

Aber *seufz* ohne #BAdventskaffee ist Advent nicht Advent. Seit 2015 fand er jedes Jahr* statt und nun soll er im 6. Jahr nicht mehr stattfinden? *jammer* Nein, das geht so nicht. Außerdem: Wer soll denn die ganzen Kekse essen? Und deswegen – Trommelwirbel – wird es dieses Jahr einen virtuellen Adventkaffee geben.

Die Idee

  • Ein zoom-Meeting, das
  • am Sonntag, 13. Dezember, wie beim RL-#BAdventkaffee
  • von 14h30 bis 18h30 offen ist.
  • Jede Teilnehmerin bekommt rechtzeitig ein Kekspaket zugeschickt.
  • Unkostenbeitrag (Porto, Verpackung): 5 Euro

Da erfahrungsgemäß am Ende des #Badventskaffees von meinen Keksen immer noch was übrig ist, werde ich locker 30 Kekspakete packen können. 30 Kekspakete = 30 Teilnehmerinnen 😉 Und nun kommt ihr ins Spiel:

Wer Lust hat – und sich wirklich vorstellen kann, an einem virtuellen #BAdventskaffee teilzuehmen – dabei zu sein, kommentiere bitte unter diesem Post.**

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* 2005 fand er erstmals im kleinen Kreis statt, dann 2006 in deutlich größerer Runde. 2007 musste ich ihn kurzfristig wegen krank absagen und 2008 war ich schwanger und dann hatte ich Kv…

** Sollten es mehr als 30 Interessierte sein, werde ich eine Auswahl treffen.

Tag 99 seit der Abschottung

Tag 99 seit der Abschottung

Samstag heißt: ausschlafen, (kampf)kuscheln, gemütlich frühstücken, Essensplan machen, einkaufen.

Der RB ging zum Markt. Ich zum dm. Später zusammen zum Supermarkt.

Teig für HotDog-Rolls angesetzt. Süße Pause (Quark mit Obst) mit Kind und Mann.

Der Mann ging in die Wanne und ins Bett. Ich kümmerte mich weiter um den Hefeteig und – jaja – um ein Projekt. (Was von der To-Do-Liste ist, ist weg.)

Als die HotDog-Rolls fertig waren, hatten wir noch keinen Hunger. Also gingen wir zu dritt eine Runde raus. Derweil trockneten Makronen im Ofen.

Was macht eine mit übrigem Eiweiß?! Kokos-Mohn-Makronen

Nach dem Essen bekam das Kind eine Lehrstunde zum Kommunismus. Ich wunderte mich derweil über die Welt (nichts Neues. Wobei „wunderlich“ auch ein Euphemismus ist).

Beim Ins-Bett-Bringen zu später Stunde platzte mir – mal wieder – der Kragen ob des Kindes Medienkonsum. Mit der Quintessenz, dass ich jetzt – mal wieder – alle Geräte eingezogen habe und wir auch keins seiner Berieselunngsgeräte mit in den Urlaub nehmen werden.

5. #badventskaffee

5. #badventskaffee

Hatte ich beim ersten Adventskaffee noch große Tassenpanik und auch sonst Stress, lief heute alles recht routiniert ab. Die erste Gästin kam geplant zu Frühstück, dann schickte ich das Kind ins Schwimmbad und wir räumten zu Dritt den Rest. Deutlich vor 14h30 waren wir fertig. Und dann trudelten die vielen tollen Menschen nach und nach ein.

Bilanz des Tages:

  • 43 Menschen aus diversen Lebensbereichen
  • 15 vegetarische, 4 vegane und eine nicht-vegetarische Kekssorte(n)
  • 12 Liter Kinderpunsch
  • 11 Liter Glögg

Schade um und für jede einzelne, die abgesagt hat / absagen musste. Im nächsten Jahr dann hoffentlich (wieder).

Als dann bis auf drei Gästinnen alle weg waren, stand die Frage nach einen guten Konteressen im Raum. Und weil die liebste Frankfurter Gaststätte Küch‘ so kurzfristig keinen Platz mehr für 6 hatte, machte ich schnell – wie schon im letzten und vorletzten Jahr – TomKhaGai-Suppe für 5 Erwachsenen (das Kind bevorzugte das Chili von gestern). Das ist einfach ein tolles Essen nach all dem Süßen.

Was ich (also wir) dieses Jahr erstmals gemacht habe: Eine Spendenkiste aufgestellt. Und ich freue mich, dass wir zusammen 100 Euro an die Amadeu-Antonio-Stiftung spenden können.

Danke an alle, die da waren für den tollen Nachmittag und Abend.

Eng

Eng

Es wurde zum Ende des diesjährigen Backwahns etwas eng, was die Dosen betrifft. Was daran liegt, dass ich für jede Kekssorte eine eigene Dose verwende. Und dieses Jahr brauchte ich 20 Dosen. Dazu kommt, dass ich ein schlechtes Augenmaß habe und die Dosen meist zu groß auswähle. Nun habe ich nur noch dreivier kleine leere Dosen. Gut, gut. Ich muss ja auch noch ein paar Kekspäckchen verschicken.

Um 23h45 machte ich den Ofen aus und holte die nicht veganen Bethmännchen aus dem Ofen. Dann warf ich einen letzten Blick auf mein Keksgehirn, das mich seit vier Wochen begleitet…

… und entsorgte es vorfreudig auf morgen.

Remote

Remote

Wie schön, wenn eine nicht durch die gegen gondeln muss und unnötig Stunden verbrät, sondern statt dessen zu Hause sitzen kann. Und während sie zuhört, kann sie andere Projekte bearbeiten, sich mit dem Mann beschäftigen, Kekse backen, mit dem Kind klären, wie er alleine zu seiner Rugby-Weihnachtsfeier kommt, stricken, ein zurückgekommenes #Pegelwichteln-Paket in Empfang nehmen und direkt wieder zurückschicken, kurz einkaufen gehen, die liebste Freundin kurzfristig empfangen und mit ihr klären, dass sie das Kind am Freitag bespaßt, während ich weihnachtsfeiere.

Besonders stolz war ich auf das Kind am Abend, als sich auf seinem Rückweg herausstellte, dass seine U-Bahn nicht so fuhr wie sie sollte, dass er sich selbstständig per RMV-App darum gekümmert hat, wie er nach Hause kommen kann. Denn als ich des ÖPNV-Problems gewahr wurde und ihn etwas unruhig anrief und schon fürchtete, dass ich ihn mit dem Auto abholen müsse, saß er bereits im Bus und war schon so gut wie zu Hause.

Auch hier: Puh, gut, dass ich zu Hause war und nicht knapp 200 km weit entfernt hinter einem Spiegel hocken musste.

Ein Hoch auf das Internet!