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Kategorie: Freundschaft

Dieses und jenes

Dieses und jenes

Nach langem „ja, wir fahren an Fasching nach Berlin. Nein, ich habe nichts dafür organisiert. Du?!“ heute binnen 30 Minuten Unterkunft und Tickets klar gemacht.

Es ist erschreckend zu wie wenig Arbeit ich komme, wenn ich im Büro bin.

Das Kind war mal wieder selbstständig beim Kieferorthopäden. Das ist toll, dass er das alleine macht und dass die in der Praxis darauf ausgelegt sind.

Ich trauere sehr rational. Das wirkt oft sehr empathielos. Dennoch erwarte ich von niemandem, dass sie genauso mit Trauer umgeht wie ich.

Wenn eine nicht allzu große Gruppe (~ 20 Personen) in Subgruppen unterteilt wird, wird es zum einen schnell kleinteilig und zum anderen entstehen Fronten. Dazu kommt, wenn einzelne Personen mehreren Gruppen angehören, dass sich diese entweder keiner wirklich zugehörig fühlen oder halt für eine entscheiden. Tjanun, mit Cliquengedöns konnte ich schon als Teenie nicht.

Die Wohnung ist leer so ohne Weihnachtszeug.

Ich mag es nicht, wenn der RB zu betrunken ist.

Die hessische Hausfrau stark in mir ist. Manchmal.

2020

2020

Ein paar Pläne für die kommemden 365 Tage stehen schon an:

  • 43 werden
  • Sabaton-Konzert
  • Berlin
  • Monty-Picon-Konzert
  • Rugby-Festival
  • Riverside Stomp
  • Hamburg
  • Das Kind wird 11
  • Fanta4-Konzert
  • Urlaub in Irland
  • Madness-Konzert
  • Den 50sten vom RB feiern
  • Die-Ärzte-Konzert
  • Adventskaffee

Und es ist gut, dass ich (bzw. wir) diese Ankerpunkte* habe, denn seit heute bin ich wieder festangestellt tätig. Und ich bin gespannt, ob es die richtige Entscheidung war. Gerade fühlt es sich nur fifty-fifty an. Da ist es gut, Events zu haben, auf die ich mich freuen kann.

Insgesamt muss ich aufpassen, dass dieses Jahr nicht wieder so arbeitsintensiv wird wie das vergangene**. Hier stehe ich vor der Herausforderung, den Schalter von selbstundständig auf festangestellt zu schaffen***.

2020 werde ich auch wieder Puffins sehen <3

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* bereits jetzt feststehende Events, zudem ist noch angedacht ein Pärchenwochenende in Bielefeld zu verbringen, mit den Mädels nach Brüssel zu fahren. Es werden bestimmt noch weitere Konzerte dazu kommen. Wir dürfen hoffentlich Freundinnen beherbergen.

** 2019 war von Ende Februar bis 20.12. sehr von Arbeut geprägt, lediglich Juli und August waren ruhiger

*** Ich arbeite gern und ich arbeite auch gerne für meine aktuellen Kunden, aber ich habe nun eine feste Wochenstundenzahl mit semifesten Arbeitszeiten**** und bekomme auch nur dafür mein Gehalt. Überstunden sollen auch ausgeglichen werden. Mal sehen, wie gut das klappt.

**** Freitag weiterhin frei, da ich weiterhin die AG anbieten werde.

Haltung

Haltung

Wenn ich nach Bielefeld fahre, dann sehe ich meistens nicht viel von der Stadt. Eigentlich fahre ich nur zu meinen Eltern oder – wenn ich es schaffe – zum besten Kumpel. Ich bin ja auch in der Regel nur einen Tag, maximal eine Nacht da. Da steht im Vordergrund, meine Eltern zu sehen oder Zeit mit dem besten Kumpel zu verbringen.

Diesmal bin ich drei Nächte in Bielefeld. Und weil ich nach den stressigen Monaten dringend Ruhe und Komfort brauche, habe ich mir ein Hotel gesucht. Dadurch kann ich besser meinem Rhythmus folgen und den Tag so gestalten, wie ich will. Meine Eltern wissen nicht, dass ich im Hotel wohne und auch nicht, dass ich schon gestern angekommen bin.

Das hat mir die Gelegenheit gegeben, gestern den besten Kumpel und seine Freundin zu treffen und davor auch noch ein Nickerchen zu machen.

Heute konnte ich den Tag damit starten, Familie Rabe zum Frühstück zu treffen.

Das war schön. Und ich freue mich schon drauf, dass Frau Rabe in spätestens 11,5 Monaten nach Frankfurt kommt, um zusammen aufs Die-Ärzte-Konzert zu gehen.

Danach konnte ich dank Hotelzimmer nochmal ein Nickerchen machen und erst am Nachmittag bei meinen Eltern aufschlagen. Wir quatschen etwas, bereiteten den Kartoffelsalat für morgen vor, aßen zusammen und dann zog ich entspannt zum Weihnachtsmarkt weiter.

Zwei Glühwein haben ich trinken können, dann gab es keinen GinTonic und irgendwie war ich unleidlich… Neben leicht angekratztem Hals, Nieselregen und zu süßem Glühwein war ich vor allen Dingen genervt. Hatte ich vor drei Jahren noch halbwegs viel Spaß mit einer der Besten auf dem Weihnachtsmarkt am Abend vor Heiligabend, so fühlte ich ich heute sehr fehl am Platz. Zu viel Chichi, zu viel oberflächliches Blabla, keine erkennbare Haltung. Bei niemandem.

Zum Glück hatte ich auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt Bielefelder Haltung entdeckt:

Entspannung

Entspannung

Ausschlafen, Tee im Bett, stricken und 3 Folgen The Crown, das Nötigste einkaufen, fertig machen für einen schönen Abend bei Freunden, leckeres Essen,

Lecker Himbeersorbet mit noch leckerem Schokokuchen

viel guter Wein

Endlich konnten wir mal die Magnumflasche unters Volk bringen.

Schöne Tradition, schöner Abend.

5. #badventskaffee

5. #badventskaffee

Hatte ich beim ersten Adventskaffee noch große Tassenpanik und auch sonst Stress, lief heute alles recht routiniert ab. Die erste Gästin kam geplant zu Frühstück, dann schickte ich das Kind ins Schwimmbad und wir räumten zu Dritt den Rest. Deutlich vor 14h30 waren wir fertig. Und dann trudelten die vielen tollen Menschen nach und nach ein.

Bilanz des Tages:

  • 43 Menschen aus diversen Lebensbereichen
  • 15 vegetarische, 4 vegane und eine nicht-vegetarische Kekssorte(n)
  • 12 Liter Kinderpunsch
  • 11 Liter Glögg

Schade um und für jede einzelne, die abgesagt hat / absagen musste. Im nächsten Jahr dann hoffentlich (wieder).

Als dann bis auf drei Gästinnen alle weg waren, stand die Frage nach einen guten Konteressen im Raum. Und weil die liebste Frankfurter Gaststätte Küch‘ so kurzfristig keinen Platz mehr für 6 hatte, machte ich schnell – wie schon im letzten und vorletzten Jahr – TomKhaGai-Suppe für 5 Erwachsenen (das Kind bevorzugte das Chili von gestern). Das ist einfach ein tolles Essen nach all dem Süßen.

Was ich (also wir) dieses Jahr erstmals gemacht habe: Eine Spendenkiste aufgestellt. Und ich freue mich, dass wir zusammen 100 Euro an die Amadeu-Antonio-Stiftung spenden können.

Danke an alle, die da waren für den tollen Nachmittag und Abend.

Absurdes in Bildern

Absurdes in Bildern

Ich bin spät dran und lasse Bilder sprechen:

Nachtrag von gestern: Als fürsorgliche Kollegin bin ich mit Mundschutz im Büro gewesen.*
Erdbert wollte auch in Adsventsstimmung kommen.**
Hainrich war heute Kavalier und hielt Emmy fest, damit sie nicht aus dem Bett fiel.***
Späte Vorbereitung der #Pegelwichteln-Flaschen.****

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* Meine Seuche gehört mir.

** jaha, AdSvents. Wie Bratswurst und Semmelnknödeln.

*** Vermutlich fällt sie so langsam, dass sie bis abends noch nicht unten gewesen wäre.

**** Nachhaltiges Fläschchenrecycling.

Flashback

Flashback

Die Ärzte höre ich schon ziemlich lange. Meine Lieblingsalben sind: „Die Ärzte“ und „Im Schatten der Ärzte“. Allerdings war selbst ich als diese Alben rauskamen noch zu jung für exzessives Fantum und Konzertbesuche*. Entsprechend erfreut war ich, als sich die Ärzte 1993 wieder zusammenfanden und auch auf Tour gingen. Im März 1993 sind sie damals in Bielefeld aufgetreten und ich wollte dahin.

Mein Glück: Der ältere Bruder arbeitete zu dem Zeitpunkt in der Konzertlocation. Hey, das bedeutete ein Platz auf der Gästeliste. Der beste Kumpel wollte mit und es wurden zwei Plätze auf der Gästeliste.

Tja, doch am Konzerttag an der Kasse dann das böse Erwachen: Er hatte vergessen, uns auf die Gästeliste zu setzen. Handy oder so gab es nicht, es konnte nichts geregelt oder geklärt werden und der Kumpel und ich mussten höchst bedröppelt abziehen. Und wow, es tut mir bis heute noch leid, dass sich der Kumpel auf mich (jaja, ich weiß, eigentlich meinen Bruder) verließ und so um das Konzert gebracht war.

Und wenn ich es richtig auf die Reihe bekommen, war ich dann erst auf der Attacke-Royal-Tour (1998) zum ersten Mal auf einem Die-Ärzte-Konzert. Dann noch 2001 und 2007.

Vor ein paar Tagen machte es die Runde, dass Die Ärzte nochmal auf Tour gehen würden. Und wer 6 Mal New Model Army in 3 Jahren fangirlend hinterherreist, die muss auch zu Die Ärzte, die sie immerhin mindestens genauso lange** begleiten. Heute um 17 Uhr sollte der Vorverkauf starten und ich machte mir extra eine Erinnerung, damit ich das nicht verpasse. Während des Countdows fiel mir ein, dass Frau Rabe ja auch Fangirl ist und da Die Ärzte sicherlich nicht in Norwegen auftreten werden, fragte ich sie, ob sie nach Frankfurt kommen wolle (in einem Jahr, drei Wochen und vier Tagen).

Ab 16h55 aktualisierte ich regelmäßig die Webseite. Und aktualisiert. Und aktualisierte… bis 17h00. Ich konnte mich zum gewünschten Konzerttermin klicken, sah die Kartenoptionen, aber es war nichts, aber auch gar nichts mehr zu reservieren. Um maximal 17h02 hieß es, dass keine Karten mehr reserviert werden können. Der Frust war groß. Sehr. Ich hoffte kurz auf einen zusammengebrochenen Server, aber da las ich schon auf Twitter, wie die ersten vermeldeten, Karten bekommen zu haben. Noch größerer Frust.

Um 18h05 dann eine persönliche Nachricht: Es gibt Zusatzkonzerte.

Schnell war ich wieder bei den Bademeistern und klickklickklick hatte ich drei Karten reserviert***.

Keine Wiederholung der Schmach von 1993

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* Wobei das Kind mit seinen knapp 10 Jahren mittlerweile schon auf sehr vielen Konzerten war.

** musikalisch, nicht mit Konzerten

*** bezahlt sind sie mittlerweile auch schon.

Banksy gesehen

Banksy gesehen

Sagen wir es mal so: Wenn die Gesellschaft stimmt, ist es mir auch egal, wo ich mich gerade aufhalte. Daher war es auch nicht schlimm, dass wir uns heute in Stuttgart getroffen haben. (Liebe Stuttgarterinnen, nicht böse sein, aber ich werde mit eurer Stadt nicht warm.) Es fing schon auf der Hinreise an, dass mein Zug ausfiel und im Ersatzzug die Reservierungen nicht mehr gültig waren. Gut, da kann Stutttgart nichts dafür. Dann waren im Zug ganz viel Menschen in Tracht. Und ich finde Tracht eh schon schlimm, aber wenn sich Norddeutsche Nicht-Bayerinnen in Dirndl und Lederhosen zwängen, ist das Grauen durchaus perfekt. Naja, bald ist Halloween. Dass ein Teil dieser Trachtenträgerinnen mit mir ausstieg, war dann auch nicht besser. Da war dann der Bahnhof, oder die Katastrophe, die Hauptbahnhof genannt wird. Die Innenstadt war proppevoll. Diese Stadt ist definitiv nicht für so viele Menschen ausgelegt. Wenigstens haben wir was Nettes fürs Mittagessen gefunden, aber ganz einfach war das auch nicht. Immerhin waren wir dann ausreichend gestärkt, um die Staatsgalerie leerzugucken. Also wenn die uns gelassen hätten und nicht bereits um 17h00 (an einem Freitag und zudem Brückentag) zumachen würden. Aber ein bisschen was haben wir gesehen:

Ich bin ja froh, dass wir direkt im richtigen Teil der Staatsgalerie gelandet sind, also Kunst ab 1800, und nicht bei den wirklich ollen Schinken.

Erste Oktoberschnipsel

Erste Oktoberschnipsel

Heute kurz geschmunzelt, als ich einen Anfall von Kompetenzgerangel erleben durfte. Aber da werde ich bezeiten noch ein Machtwort sprechen (lassen), denn es ist durchaus albern zu meinen, sich mit mir messen zu müssen. Da stehen einfach mal 15 Jahre Berufserfahrungen maximal drei Jahren entgegen. Und ich weiß, dass ich meinen Job gut kann und auch gut mache.

Auf dem Weg zu meinem Mittagsdate habe ich fast ein Eichhörnchen (eins von den guten roten) überfahren. Es hatte meine Geschwindigkeit mit dem Rad wohl unterschätzt, als es über die Straße flitzte. Naja, zum Glück nur fast.

Ein Date für Juni 2020 fix gemacht: Ich werden zu Fanta4 im Waldstadion gehen. Und ich bin sehr gespannt. Denn so richtig gehören die nicht in meine Musikhistorie oder gar -gegenwart.

Aporpos Musikhistorie (und auch -gegenwart): Meine wird zu ca. 85 % auf diesem Internetradio-Kanal gespielt. Sehr cool.

Ich gedenke, mir eine Migräne-Tagebuch-App herunterzuladen. Denn sollte ich mal dazu kommen, einen Termin bei einer Neurologin zu machen, muss ich für diesen vorbereitet sein: Kopfschmerztagebuch ist mindestens Pflicht. Beruflich muss ich mich gerade viel mit dem Thema beschäftigen, deswegen weigere ich mich derzeit noch mehr, meine Kopfschmerzen Migräne zu nennen.

Und ich freue mich sehr, dass dieses Internet mehr ist als nur ein bisschen Online-Welt. Und das reale Menschen nun mal anderen realen Menschen gerne helfen. Manch einer folge ich schon seit über 10 Jahren durchs Netz. Da fühlt eine sich doch schon verbunden. In diesem Sinne:

(4 von 6 Schnipseln wären ohne das komische Internet SocialMedia heute nicht möglich gewesen.)

Lecker Sonntag

Lecker Sonntag

Ausgeschlafen. Brötchen gefrühstückt. Dann hat der RB geputzt und ich in der Küche gewirbelt (gefüllte Pilze, orientalische Möhren, Piemientos de Padron, Kartoffelspieße, 2 Dips, 1 Bärlauchbutter und Pflaumen-Crumble vorbereitet). Kurze Pause für den RB und mich. Liebe Freunde begrüßt. Gequatscht, gegrillt (also der RB), getrunken. Viel gegessen, viel gequatscht, viel getrunken.

Und wenn der Abend schon um 16h30 anfängt, ist es auch okay, wenn er um 21h45 „endet“.

Allerdings waren es etwas zu viele Carbs und jetzt brauch ich einen Magen-Tee.