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Kategorie: Freundschaft

FREItag. Wirklich.

FREItag. Wirklich.

Zweite Welle: Tag 49

Yeah, wirklich FREItag inklusive wieder in Bett legen, nachdem das Kind aus dem Haus ist und nochmal schlafen.

Und ich habe wirklich gar nicht in meinen Arbeitsrechner geguckt.

Dafür war ich in Sachen Eskapismus unterwegs: Nachdem Freundin* L. in der Twitter-Kneipe fleißig einen Afghan Hue Shift strickt, ging ich ja mit der Idee schwanger, auch einen zu stricken. Heute holte ich die Wolle**.

Von den Farben 5 und 7 bzw. E und G war nur ein Knäuel da***

Und weil ich gerade bei bestem Sonnenschein eh unterwegs war, löste ich auch gleich die Trinkflaschensituation in diesem Haushalt. Hoffentlich.

Das Kind brauchte eine Flasche für die Schule und der RB eine zum Wandern

Weil es so sehr sommerlich war, grillten wir mal wieder und aßen draußen, bevor die #CorotäneKneipe losging.****

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* Ist „Freundin“ zu vermessen?!

** Weil ich ja etway piensig mit Kunststofffasern bin und Acrylwolle echt ungern verstricke, wird das eine Luxusdecke aus Merinowolle. Für den Materialwert würde ich mir vermutlich nie eine Kolder kaufen.

*** Sind bestellt, aber sollte erstmal reichen.

**** So unter uns: Ich lieb die Crew. Ich mag die Diskussionskultur.

Glück

Glück

Zweite Welle: Tag 45

Das Kind kam heute recht spät von der Schule. Der Unterricht war um 15h50 zu Ende, aber er war – trotz Fahrrad – erst um 16h15 zu Hause. Dadurch musste er etwas hetzen, um sich rechtzeitig zum Rugby loszukommen. Dann war er aber so zeitig, dass er mich um 16h50 vom Pitch aus anrufen konnte, weil er seinen Zahnschutz vergessen hatte. Glück im Unglück: Ich hatte eine Verabredung im Westend um17h30. Da konnte ich mit dem Rad problemlos kurz am Club vorbeifahren und ihm den Zahnschutz bringen.

Es tat gut, mit dem Rad durch die Stadt zu fahren. Auch die große Runde – 3,5 Kilometer – durch den Grüneburgpark tat gut. Aber besonders gut tat der Grund, warum ich überhaupt 3,5 Kilometer Luftlinie westwärts unterwegs war: Ein Treffen mit Freundin C. Es hat mich sehr gefreut, sie endlich mal wieder zu sehen. Das letzte Mal war Ende Februar.

Ein bisschen wenig Glück hat leider ein lieber Tweep. Daher braucht er dringend Hilfe vom virtuellen Dorf.

Und weil es nicht nur die Heizung, sondern auch das Warmwasser betrifft, ist schnelle Hilfe wichtig. Weitere Infos findet ihr hier.
(Selbst wenn der Spendentopf nicht voll wird, hilft hier wirklich jeder Euro.)

Schwerer

Schwerer

Zweite Welle: Tag 43

Ich war aus. Draußen. In kleiner unterhaltsamer Runde. Das war eine schöne Abwechslung. Es fühlte sich aber auch etwas komisch ungewohnt an: Mit Menschen längere Zeit verbringen, die nicht zu meinem Haushalt gehören.

Ich muss ein bisschen aufpassen, dass ich das nicht verlerne. Ich merke, dass ich extrem im Katastrophenmodus bin: funktionieren, alles am Laufen halten, immer in Habachtstellung. Ich kann eine grundlegende Anspannung nicht abstreiten. Ich habe kein Problem mit der „neuen Normalität“ (zumindest, wenn sich alle an die wenigen Regeln – AHA – halten würden), aber ich merke, dass von meiner Leichtigkeit, meinem Optimismus etwas in der Maske hängen geblieben abhanden geraten ist. Und nein, dass ist nicht dieses „endlich erwachsen werden“. Es ist vielmehr, dass die leichten Momente (Konzerte, spontan Museum, Freundinnen treffen, Umarmungen zur Begrüßung etc.) fehlen.

Ich kann und will nicht wie ein trotziges Kind schmollen, dass ich den SARS-CoV-2 doof finde und dass ich meine altes Leben zurück haben will. Da macht mein Kopf einfach nicht mit. Es ist jetzt wie es ist und wir müssen mit leben. Aber ich finde es doof, dass die Pandemie dazu führt, dass ich viel mehr Gefahr wittere (als eh schon), das Vertrauen in die Menschheit verliere und dass Freundschaften auf dem Prüfstand stehen.

Die Pandemie macht viel mit uns. Und wir werden als andere herausgehen (sollte sie einmal beendet sein). Wir werden nicht zu unserem „früheren Ich“ zurückkehren können.

Kränker

Kränker

Zweite Welle: Tag 35

Während ich morgens noch dachte, dass es möglicherweise langsam besser würde, wurde ich am Nachmittag eines besseren belehrt: Noch nicht einmal mehr fernsehen ging. Zack, Stecker raus. Hinlegen.

Das Kind hatte immerhin einen schönen Nachmittag mit – tadaaa – ein paar Klassenkolleginnen. „Es war ja auch keiner dabei, der mich nervt“, begründete er den erfreulichen Sachverhalt.

Der RB versorgte mich abends mit Hühnersuppe und – weil ich Gelüste hatte – mit Pommes.

#CorotäneKneipe fand für mich als Hörspiel statt.

Das Kind musste sich zum Vorlesen erneut mit you.tube Rufus Beck begnügen.

Hoffentlich geht es nach diesem „Ich werde sterben“-Tag endlich aufwärts.

Fast FREItag

Fast FREItag

X-53 Tage bis zur zweiten Welle

Das Kind möchte, dass ich was poste:

Wie lautet die Zahl der Liebe?

Ich löse das später auf.

Heute ist FREItag. Allerdings muss ich mich kurz um zwei Projekte kümmern. Jedes nur 30 Minuten. Mehr Zeit habe ich auch nicht. Denn ich habe einen Friseurtermin. Ich muss noch frühstücken, duschen und dann mit dem Bus nach Offenbach.

Wie immer ist es toll beim Friseur. Ich mag es, wie sie mit der Pandemie umgehen. Ich mag, wie er mir die Haare schneidet. Und ich mag, dass er für mich „Postbote“ spielt. Denn Freundin T, wegen der ich überhaupt bei diesem Friseur bin, ist später noch bei ihm und ich hatte ein kleines Geschenk für sie, das er ihr dann übergab.

Ich gehe zu Fuß zurück. Allein. Das tut auch mal gut.

Die Antwort auf die Frage vom Kind:

26893

Erklärung kommt später.

Am späten Nachmittag – und ich möchte an dieser Stelle betonen, dass heute Freitag, der 14.8., und damit letzter Tag der hessischen Ferien ist – kommt eine e-Mail von der Klassenlehrkraft. Infos zum Schulanfang Hygieneregeln, Maskenpflicht … und … tadaa, eine Info zu den benötigten Materialien im kommenden Schuljahr. Eine Info, auf die wir Eltern seit sechs Wochen warten. Und dann heißt es lapidar: „Das Gleiche wie im letzten Jahr.“ Ich glaub, ich spinne. Das konnte uns nicht schon vor 6 Wochen mitgeteilt werden?! Herrje, ich bin schon wieder total genervt von der Schule, bevor das Schuljahr überhaupt richtig angefangen hat.

Gut, dass später noch #CorotäneKneipe ist. Heute mit ein paar Neuen, was ich sehr schön finde.

Auflösung der Liebeszahl:

Wenn sich 2 Menschen lieben und 6 haben und dabei nicht 8 geben, sind sie nach 9 Monaten zu 3.

Unbeschwert

Unbeschwert

X-50 Tage bis zur zweiten Welle

Für den kleinen Hummer mit dem Wolf fiel Rugby-Camp aus, weil eben Hummer und Wolf*.

Zudem hatte er sich mit seinem besten Grundschulkumpel verabredet. So konnte er früher hin.

Der RB war arbeiten und ich hatte so meine Ruhe am Nachmittag. Das ist ja durchaus angenehm.

Ich schaffte es parallel zum Arbeiten zweierlei Spinatrollen zu machen.**

Abends waren der RB und ich bei den Kumpeleltern verabredet. Der RB kam pünktlich, als ich gehen wollte und so gingen wir zusammen – und mit den Spinatrollen.

Die Kinder daddelten und ließen sich nur gelegentlich blicken, um Essen zu holen. Und wir Erwachsene quatschen lang und ausgiebig.

Ach, das tat schon gut, sich msl wieder mit wem zu treffen und einen halbwegs unbeschwerten*** Abend zu haben.

Das Kind hatte einen tollen Nachmittag und Abend und schlief umgehend ein.

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* Zudem gab es wohl die Ankündigung einer Kollektivstrafe, die ich bedingt ok finde, aber vom Ausmaß her beim dem Wetter als nicht gesund einstufe.

** Sehr lecker, aber Backofen bei den Außentemperaturen ist ja schon sehr masochistisch.

*** Natürlich kamen wir nicht um das Thema Covid-19 drumrum. Aber so ist das wohl.

08082020

08082020

X-47 Tage bis zur zweiten Welle

Ich habe seit wir aus dem Urlaub zurück sind einen kratzigen Hals. Aber halt nur Hals. Ansonsten habe ich mich null ktank gefühlt. Im Gegenteil: Ich komme für meine Verhältnisse super aus dem Bett, rocke meine Projekte ab, bei den Wanderungen geht’s mir prima.

Zwischendurch dachte ich, es wäre eine Allergie. Gegen die Stadt. Zumal es draußen im Wald weg ist.

Letztlich ist Problem lokal begrenzt und damit müsste es auch die Ursache sein. Und dann fiel mir wieder das fiese französische gechlorte Leitungswasser ein. Sollte mir das die Mundflora durcheinander gebracht haben?! Kurz fürchtete Soor, aber dafür gab es keine sichtbaren Anzeichen. Jaja, ich hätte schon längst mal zur PZR gemusst. Aber die Pandemie und die Arbeit kamen dazwischen. Jaja, ich sollte endlich einen Termin machen, aber bis dahin modifizierte Mundhygiene.

Und tadaa, neue Mundspülung und der Hals kratzt nicht mehr.

Jaja, trotzdem muss ich einen Termin beim Zahnarzt machen.

Ansonsten

  • Es ist heiß.
  • Das Kind hing heute zu lang an digitalen Medien.
  • LowCarb-Tacos schmecken sehr gut.

  • Ich habe Mount Washmore und Mont Plié bezwungen.
  • Heute öffnete außer Plan die Tür der #CorotäneKneipe.
  • Die Fliegen werden weniger.

FREItag oder nicht FREItag

FREItag oder nicht FREItag

X-46 Tage bis zur zweiten Welle

Es ist heiß. Uff. Ich hätte die noch halbwegs kühle Nacht nutzen sollen, um zu schlafen. Tja, ich habe die ganze Nacht gelesen. Normalerweise schlafe ich beim Lesen ein. Heute Nacht nicht. Ich las digitale Seite um digitale Seite, bis das Buch zu Ende und es dann 6h00 war. Ist mir ja auch schon länger nicht passiert. Fühlt sich gut an.

Und weil ich heute FREItag habe, ist es auch nicht schlimm, dass ich bis 11h00 schlafe. Allerdings muss ich heute dennoch einen Text fertig machen. Es ist viel zu tun. Ich spiele mit dem Gedanken, meine Stunden zu erhöhen.

Mein Kreislauf mag bei der Hitze nicht, wenn ich aufrecht sitze, also mache ich …

… BedOffice mit Kompression.

Irgendwann bin ich fertig und gehe dann nochmal ins Dörfchen, Besorgungen machen. Unter anderem diverse Fliegenfallen.

Nach dem Essen bin ich k.o. und muss mich vor der #CorotäneKneipe nochmal hinlegen.

Dann ist es aber wieder schön, die Crew zu sehen.

Das Kind ist halbwegs früh im Bett und geistert nur kurz wegen Hunger rum. Nächste Woche ist Rugby-Camp. Ich hoffe, dass der Rhythmus sich dann reguliert, wenn er von 9h00 bis 15h00 draußen ausgepowert wird.

Mittwoch, Ende Juli

Mittwoch, Ende Juli

X-37 Tage bis zur zweiten Welle

Hahaha, lacht mich ruhig aus, dass ich tatsächlich kurz dachte, dass es nach dem Urlaub nicht mehr so stressig sein würde wie vor dem Urlaub. Tja, ich hätte es ja auch nicht ahnen können. Nein, nein. Die To-Do-Liste, die ich vor dem Urlaub für nach dem Urlaub geschrieben hatte, war ja auch total kurz. Nicht.

Manchmal bin ich etwas putzig.

Nicht putzig, sondern toll war das Bild, dass sich gestern bei der #CorotäneKneipe bot. In dem einen Bild waren nicht – wie üblich – mein langjährigster Freund J. mit (seiner) Freundin A. zu sehen, sondern auch noch Frau und Herr Rabe sowie die Rabenkinder. Das hat mich sehr gefreut.

Lustig ist die Konstellation: J. und ich sind seit der Schulzeit ca. 25 Jahren befreundet. A. und Herr Rabe kennen sich ebenfalls aus der Schule. Die Schule war bei uns vier die gleiche. Frau Rabe wiederum war auf der gleichen Schule wie mein jüngerer Bruder (aber die kennen sich nicht). Dennoch sind Frau Rabe und ich das Bindeglied. Wir kennen uns aus diesem komischen Internet. Tja, auch da kann eine Freundinnen finden. Und letztlich ist die Welt ein Dorf so groß wie Bielefeld.

Nur Fliegen ist schöner

Nur Fliegen ist schöner

X-33 Tage bis zur zweiten Welle

Für heute ergab sich, dass das Kind seinen Geburtstagsgutschein einlösen konnte. Dank dem Internet – insbesondere Rainer – konnte ich ihm nämlich einen Mitflug in einem „kleinen“ Traktor* Motorsportflugzeug schenken.

Nach Einkauf und spätem Essen** fuhren wir dann endlich*** los gen Egelsbach.

Weil es des Kindes Geschenk war, durfte er entscheiden, ob er allein mitfliegen wollte oder ob ich**** ihn begleiten sollte. Er wollte allein.

Das Kind war sehr happy, als er wieder am Boden war. Er durfte selbst steuern. Hatte wohl einen guten Bluck für die Gegend und erkannte von oben das Felsenmeer, die Grube Messel.

Nun schwebt er weiter… Und sein Wunsch, Pilot zu werden, ist nicht kleiner geworden.

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* O-Ton des Piloten

** hatten kein Frühstück und kein Mittag, sondern erst um 14h30 einen erweiterten Snack für alle

*** Das Kind jibbelte schon seit 10h00.

**** oder der RB