Du fehlst
Ich fahre durch Lüneburg. Mit dem Zug. Auf Höhe vom Roten Feld schaue ich aus dem Fenster. Dahinter liegt der Kurpark. Und dahinter der Zentralfriedhof. Und auf dem liegt Papa.
Ich denke: Du fehlst.
Aber nicht mir. Also schon auch. Aber er fehlt vor allem dem Kind. Er hätte diesen klugen, scharfsinnigen, haltungsstarken Menschen so sehr gebraucht. Braucht ihn immer noch. Und Opa hätte mit ihm liebendgern diskutiert. Ihm die Welt erklärt. Und er wäre so stolz auf seinen Enkel.
Danke Papa, dass Du mich zu der gemacht hast, die ich bin. Ich versuche es nach Kräften an das Kind weiterzugeben.
Du fehlst.
Ein Gedanke zu „Du fehlst“
❤️