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Autor: Little B.

Urlaub (Tag 9)

Urlaub (Tag 9)

Ooohhhh, das war so schön heute. Der RB und ich können es gar nicht fassen und sind uns sicher, dass die Fotos gar nicht abbilden können, wie toll Jura ist. Auch wenn es irgendwie schon das Ende der Welt ist: Aber da möchte ich gerne mal ein paar Tage Urlaub machen. Denn wenn eine da nicht abschalten kann, dann nirgens.

Hachz, seufz….

Urlaub (Tag 8)

Urlaub (Tag 8)

(Heute ist auch WMDEDGT?-Tag und da Urlaubsbloggerei eh Tagebuchbloggerei ist, verweise ich an dieser Stelle auch auf Frau Brüllen, bei der sich die ganzen Beiträge sammeln.)

Vom heutigen Tag haben wir

  • zunächst drei Achtel mit Schlafen,
  • dann ein Achtel mit Frühstück, Geld besorgen, Essensplanung und Einkauf,
  • über Nachmittag zwei Achtel im Regen und in Destillerien,
  • den Abend mit Ausruhen, Kochen, Essen, Vorlesen, Gintesten und Planen

verbracht.

Ja, genau: Es hat heute erstmals im Urlaub richtig und lange – also durchgehend – geregnet. Da half auch der Spruch vom Kapitän des Staffa-Bootes nicht: „Wenn einer das schottische Wetter nicht passt, soll sie einfach 20 Minuten warten, dann ist es schon wieder anders.“ Aber irgendwie war der Regen zwar nicht schön, aber zum Glück nicht total kalt und so ließ es sich aushalten. Zumal wir ja anfangs auch immer wieder in irgendwelche Destillerien eingekehrt sind.

Urlaub (Tag 7)

Urlaub (Tag 7)

Letzter grundlegender* Ortswechsel für diesen Urlaub. Nachdem ich mich in Oban noch mit tollen Puffindevotionalien eingedeckt hatte, …

… ging es weiter Richtung Süden – auf die … hihi, kicher, gacker … Penis-Halbinsel, …

Die Halbinsel Kintyre

… um von dort nach Islay überzusetzen. Allerdings hatte ich beim Kartenlesen erstmal die Eingebung, einen kurzen Abstecher zu machen, um eventuell Corryvreckan zu hören. Die Strecke war durchaus abenteuerlich, aber es hat sich gelohnt, „mal eben“ nach Aird zu fahren – auch wenn wir Corryvreckan nicht hören konnten.

Dann ging es zügig weiter, sodass wir überpünktlich am Fähranleger waren, entspannt auf die Fähre fuhren und uns dann knapp zwei Stunden nach Port Ellen schaukeln ließen.

Und die ersten Destillerien konnten wir auch schon vom Meer aus spotten:

Nach der Ankunft, Wohnung suchen (und schnell finden, weil ca 3 Minuten vom Fähranleger entfernt) und Auspacken, noch ein kurzer Abendspaziergang.

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* Auf dem Rückweg legen wir noch einen Zwischenstopp ein, damit wir keinen Stress haben, um pünktlich am Flieger zu sein.

** … und riecht etwas streng.

Urlaub (Tag 6)

Urlaub (Tag 6)

Doch, doch, dieser Tag war schon sehr nah an „perfekter Urlaubstag“ dran. Und das, obwohl …
… der Wecker um 6h00 klingelte,
… das Wetter morgens sehr össelig war,
… wir insgesamt knapp 3 Stunden im Bus, 2 Stunden auf Fähren und 1,5 Stunden auf einem kleinen Boot verbracht haben,
… wir zwischendurch ziemlich Seegang hatten.
… irgendwann Hangryness, Overflow und Müdigkeit zusammenkamen,

denn: Wir waren bei den Puffins!* Und ich bin sehr glücklich darüber.

Und weil eine Glück bekanntlich teilen soll, „müsst“ Ihr euch ein paar Bilder angucken (Klick aufs erste Bild macht groß):

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* Und sicher wäre es toll gewesen, wenn wir noch länger hätten da sein können, aber ich kann auch verstehen, dass jede Gruppe nur eine Stunde auf Staffa rumturnen darf.

Urlaub (Tag 5)

Urlaub (Tag 5)

Haaaachz, es geht uns gut!

Seit heute morgen um 10h20 Ortszeit sind wir nun wirklich im Urlaub. Zu dritt. Abgesehen von zwei Puffins, einem Hochlandrind, einem Papagei, einem Ohnezahn und einem Huhnhahn. Wir sind ganz entspannt durch die südlichen Highlands nach Oban gefahren und ach, haachz, es ist einfach soooo schön.

Loch Earn

Schottland ist einfach wun.der.schön. Das Wetter ist auch toll. Angenehm irgendwo um 20 °C, wobei es in der Sonne gefühlt deutlich wärmer ist. Und auch wenn ich Oban als Dauer-Ferienort nicht so geeignet finde, war es doch sehr angenehm, an einen Ort zu kommen, an dem wir uns schon ein bisschen auskennen.

Dann stellte ich fest, dass ich durch das Packen bei 40 °C in Frankfurt vergessen hatte, eine wetterfeste Jacke und eine Mütze einzustecken. Nun haben der Junior Rude Boy und ich neue Regenjacken und jeweils einen Buff. Dann gingen wir in das Café, das wir im Herbst schon entdeckt hatten, und aßen leckeren Kuchen und waren erstmal satt, sodass wir den sonnigen Abend für einen ausgiebigen Spaziergang am Hafeneingang von Oban nutzten.

Und auf dem Rückweg erzählte ich dem Kind die Geschichte vom Flaschenpost-Briefkasten:

Dieser Briefkasten steht direkt an der Hafenbefestigung von Oban. Wenn eine da einen Brief einwirft, wird er unterirdisch in eine Flasche gesteckt, verkorkt und dann ins Meer geworfen.

😉 Das Kind guckte mich mit großen Augen an und hoffte ein bisschen, dass ich Recht habe.

Morgen geht es END.LICH zu den Puffins!

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* Wasser generell, aber Meer… was wäre ein Leben ohne Meer?!

Urlaub (Tag 4)

Urlaub (Tag 4)

(Meine) Laune war heute deutlich besser*. Der RB und ich haben gestern noch ein Problem gelöst, was dazu führte, dass das Kind und ich einen tollen Tag zusammen hatten.

Highlands ahead
Die Whisky-Crew „musste“ nach Aberfeldy
Mal wieder eine Brücke <3
Heremites Cave**
Acharn Falls mit kooperativem Kind
Cheese Scones for early tea*** time
Wenn eine den Blickwinkel ändert****, findet sie Brücken im Nirgendwo
Scott wartet auf Jumping Sushi*****

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* Es hatte wohl nicht nur externe Gründe, sagte mir mein Bauch heute und Clue bestätigt das.

** Boah, was hab ich mich verjagt, als auf einmal eine andere Person im Eingang erschien.

*** Tee für mich und hot white chocolate mit Marshmallows UND Sahne

**** komplett verfahren, weil „Nein, mein Kind, wir brauchen keinen Navi. Das ist ja ausgeschildert.“

***** Lachstreppe am Pitlochry Dam

Urlaub (Tag 3)

Urlaub (Tag 3)

Wie sagt eine so?! That escalated quickly.

Es war schon klar, dass die ersten vier Tage in dieser Konstellation nicht unbedingt einfach sein würden, aber … hui … es war wohl doch nicht ganz klar, dass gestern, heute und morgen für den RB (also dem war es klar) und seine beiden Mitarbeiterinnen halt Arbeit sein werden. Zwei Destillerien pro Tag ist halt ein tagesfüllendes Programm und da bleibt keine Zeit für Sightseeing.

Dazu kommt noch, dass zwei von uns acht an allem entweder offen mäkeln oder halt ein Gesicht ziehen. Und ich spreche von erwachsenen Menschen. Dass die komplett ihren Stiefel durchziehen (wollen) und keine Rücksicht darauf nehmen, dass dieser Trip für einen Teil halt Arbeit ist, dass das Kind in seinem Alter andere Bedürfnisse hat, dass wir uns alle um das Destillerien-Programm ranken müssen.

Ich möchte auch nicht über die nicht existenten Sinnhaftigkeit von Homöopathie diskutieren.

Es ist ungemein anstrengend, wenn Dinge nicht klar kommuniziert werden und wenn auf ganz konkrete Fragen (Was wollt ihr zum Frühstück?) nicht geantwortet wird, aber dann gemäkelt wird, dass Dinge fehlen.

Ich muss mich auch nicht dafür rechtfertigen, dass der midi-monsieur und ich nach einem Tag nur mit Frühstück, einem Apfel, einer Banane und einem Schokoriegel um 17h00 Hunger haben und essen müssen (vor allem ich, weil ich noch 2 Stunden als Fahrerin vor mir habe), aber dann um 20h00 keinen Hunger mehr (und vor allem Lust) für das gemeinsame Essen haben.

Es nervt auch kolossal, dass das Kind sich rechtfertigen muss, wenn er Schokoriegel essend der Köchin des Abends über den Weg läuft.

Überaus unnötig ist es auch, den Extra-Schlenker auf dem Weg von der letzten Destillerie des Tages nach Hause mit Spitzen zu kommentieren. Das war das Einzige, was wir seit Ankunft explizit fürs Kind gemacht haben. Und es hat noch nicht einmal alles geklappt wie gehofft und das Kind war – zurecht – sehr enttäuscht.

Nur noch morgen.

Am Dienstag geht es weiter.

Und am Mittwoch werden wir die Puffins sehen.

Yeah! Nur noch drei Tage bis zu den Puffins.

Urlaub

Urlaub

Jetzt. Endlich. Urlaub.

  • Das Timing hat wunderbar geklappt.
  • Der Flug war entspannt.
  • Das Rude-Mobil ist gut.
  • Die erste Ferienwohnung für uns zu acht ist super.
  • Im – nach Google-Maps-Empfehlung ausgewählten – Restaurant (das einzige, das für uns fußläufig erreichbar war) war es sehr lecker.

Nun einfach angenehm platt.

Hetzhetz

Hetzhetz

Warum ist der letzte Tag vor dem Urlaub immer so stressig? Zum Glück war es heute nicht so heiß wie gestern, aber immer noch sehr warm. Morgens habe ich noch gearbeitet (wenn auch nicht alles erledigt, was ich wollte). Mittags musste ich noch ein paar Dinge besorgen. Und dann zwei Koffer zum Flughafen bringen. Doch „mal eben“ Koffer am Flughafen einchecken dauert auch zwei Stunden (und ich habe wirklich nirgends lange angestanden). Dann war das Kind kurz verschwunden – also nicht richtig verschwunden, ich wusste ja, dass er im Schwimmbad war, aber er war halt nicht zu der Zeit zurück, zu der ich ihn erwartet hatte (aber ehrlicherweise nicht konkret mit ihm ausgemacht hatte). Dann musste ich noch was abholen, was essen und dann zum Elternabend an der neuen Schule. Ich hatte ja kurz den Drang, das ausfallen zu lassen, aber bin nun sehr froh, das doch nicht getan zu haben, denn: Alles wird gut. Ich blicke positiv auf den Schulanfang. Denn auch wenn das letzte Schuljahr wirklich gut war für den midi-monsieur: Es kann nur besser werden.

Arbeitstechnisch habe ich nicht geschafft, was ich schaffen wollte. Ich arbeite auch gerade noch und lass mich mal überaschen, ob mein Pflichtbewusstsein mich zum Durchmachen (und Arbeiten) zwingt, oder ob ich doch etwas Schlaf bekommen werde.