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Autor: Little B.

Old School Music

Old School Music

  • 5 Uhr aufgestanden (gähn)
  • 9 km gelaufen (Glück mit dem Wetter gehabt)
  • 2 Plattenläden gesucht (der eine hätte vermutlich gereicht, wenn der früher aufgehabt hätte)
  • 1 Konzert besucht

Gelernt: Eine darf vom Bus nicht in die Metro mit dem gleichen Ticket umsteigen. Tickets, die in Pariser Bussen entwertet wurden, funktionieren für die Metro nicht mehr. Es braucht also ein neues Ticket. Das nenne ich mal ein lukratives Geschäftsmodell.

Instant-fertig

Instant-fertig

Mal wieder grottenschlecht geschlafen. Albträume gehabt. Als ich nachts wach wurde, erinnerte ich mich daran, dass ich diese Albträume schon mal hatte. Heute morgen erinnerte ich mich aber nur noch an diesen Fakt, aber nicht an den Albtraum.

Leidlich gut wach geworden, aber ab 10h00 am Rechner gesessen und meine To-Do-Liste bearbeitet, geschrieben, Termine geklärt, geschrieben, telefoniert, geschrieben und am Abend noch eine Telko der besonderen Art gehabt. Danach noch eine e-Mail verschickt und meine To-Do-Liste für ab nach Paris erstellt.

Die To-Dos werden nicht weniger, nur anders und teilweise kleinteiliger.

Danach dann den Rechner runtergefahren (ich blogge am Handy) und mit dem Zuklappen setzte ein Instant-Entspannung in Form einer bleiernden Müdigkeit ein. Und Hunger, großer Hunger.

Zum Glück ist das Packen für Paris höchst überschaubar. Das geht zur Not auch noch morgen früh.

Bonne nuit.

Paris upcoming

Paris upcoming

Beschluss gefasst: Egal, was kommt, ich werde meinen Rechner nicht mit nach Paris schleppen. Nein, eben mal nicht immer „selbst und ständig“. Ich muss das üben. Außerdem habe ich meine Projekte so getimet und getacktet, dass es ausreicht, wenn ich erst am Donnerstagnachmittag wieder in die e-Mails gucken kann.

Morgen wird nochmal intensiv, aber dafür habe ich dann frei. Und dann kommt hier auch mal wieder Nicht-Arbeit-Content. Ich freue mich sehr auf Paris und besonders auf das Konzert. Ich hoffe, dass es dem Kind auch gefallen wird. Der Saal ist ein schöner, das Hotel sieht bei Streetview auch nicht so schlecht aus. Mal sehen, was der RB und ich am Mittwoch über Tag in Paris machen…

Vielleicht trotzdem Boot fahren. Allerdings auf der Seine. Und der RB möchte zu zwei Plattenläden. Also so Läden, in denen geprägte Vinylscheiben verkauft werden. Bei dem Thema bin ich ja raus.

Erstmal morgen überstehen und am Mittwoch pünktlich wach werden für den Zug um 6h58…

Prokast … porkrast … pokratz … halt vor mir hergeschoben

Prokast … porkrast … pokratz … halt vor mir hergeschoben

Wach geworden um 9h45, weil die Blase sich meldete. Danach beschlossen, weiterzuschlafen bis der Wecker um 10h45 klingelt. Wecker gehört. Ausgemacht. 12h15 wieder wach geworden, gewälzt, bis der RB um 12h30 reinkam*. Aufgestanden. Puffins gefrühstückt.

Dann ging der Mann arbeiten und ich auch. Also ich ging nicht, sondern machte mich an die Arbeit, indem ich den Rechner aufklappte, fürs Update einmal neustartete und dann meine e-Mails checkte. In den e-Mails war ein To-Do, das ich erstmal vorzog (um die doofe Aufgabe zu prokrastinieren). Dann setzte ich das Sugo** für die Low-Carb-Lasagne*** an. Während das Sugo köchelte, öffnete ich schon mal die doofe Aufgabe, dann fiel mir aber ein, dass ich ja noch die Rouladen für morgen ansetzen könnte. Außerdem mussten die „Lasagneplatten“ präpariert werden. Dann musste die Béchamel vorbereitet und die Lasage geschichtet werden. Danach weiter Rouladen vorbereiten. Achja, die Quitte konnte ich dann auch schon mal… Nunja, irgendwann war alles erledigt und ich war kurz davor, die Spülmaschine auszuräumen. Da war klar: Ich muss mich jetzt an den Rechner setzen und die doofe Aufgabe angehen. Puh, sie war wirklich so doof, wie gedacht. Ich war auch noch nicht fertig, als der RB nach Hause kam. Wir aßen zusammen, aber danach musste ich weitermachen. Um 23h00 verschickte ich die doofe Aufgabe, damit sie morgen früh im richtigen Postfach ist. Ich kam nicht umhin zu schreiben, dass die Aufgabe doof und vor allen Dingen in der erwünschten Ausführung nicht ganz durchdacht war .

Morgen geht es weiter. Die To-Do-Liste ist lang und ich habe nicht geplant den Rechner am Mittwoch und Donnerstag mit nach Paris zu schleppen.

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* Wir müssen derzeit wegen männlichem Schnarch getrennt schlafen, denn sonst wird Schnarch unnatürlich beendet.

** Kleiner Tipp: Möhren und Selerie raspeln geht schneller als sie in Brunoise zu schnitzen.

*** Halt ohne Pasta, sondern mit Zucchini- und Butternut-Scheiben als Platten.

Liebes Tagebuch am Fünften (Oktober 2019)

Liebes Tagebuch am Fünften (Oktober 2019)

Der Fünfte ist der Fünfte ist der Fünfte. Und egal, ob Werktag, Feiertag oder eben Wochenende – Frau Brüllen fragt: WMDEDGT?

1h00 ich verschwinde ins Bett. Der RB ist noch aufgekratzt wach, aber ich bin nach einem Tag zu Fuß durch Stuttgart k.o. Schlafe schnell ein und durch bis

9h45, als der Wecker klingelt. Semiversehentlich. Ich stelle den Wecker eine Stunde weiter und bleibe erstmal liegen. Allerdings fordert die Blase ihren Tribut. Danach lese ich etwas im Internet, bis um

10h45 der Wecker erneut klingelt. So spannend ist das alles nicht. Ich beschließe, dass der RB nun auch wach sein sollte und gehe zu ihm.

11h30 Der RB geht, um Heißgetränk zu bereiten. Bei Tee und Kaffee werden wir wach(er) und besprechen, was wir die nächsten Tage essen wollen. Dann gehe ich duschen.

12h55 Aufbruch zum Markt: Bank, Metzger, Drogeriemarkt, Gemüsestand, Supermarkt.

14h00 Wir sind wieder zu Hause. Ich helfe noch schnell beim Verräumen.

14h10 Ich breche auf, weil ich im Museum für Kommunikation mit Tweeps verabredet bin. Nach Kaffee und Kuchen vergnügen wir uns in der ständigen sowie aktuellen Sonderausstellung.

17h00 Wir verlassen das Museum und am Willy-Brandt-Platz trennen sich unsere Wege. Ich entscheide mich spontan dazu, noch ein Stück zu Fuß zu gehen. Die neuen Hochhäuser und die Innenstadt habe ich schon lange nicht mehr bei Tag gesehen.

Natürlich war es nur semischlau, abends um 17h30 über die Zeil zu laufen. Umgekehrt wäre es aber auch genauso albern, von der Hauptwache zur Konsti zu fahren, um dort in die Bahn nach Hause umzusteigen.

18h30 Endlich wieder zu Hause. Ich habe Hunger und mache mich ans Kochen.

20h30 Der RB geht „kurz“ einkaufen. Braucht allerdings für vier Artikel zwei Anläufe.

Als er wieder da ist, leiten wir den gemütlichen Teil des Abends:

Peaky Blinders, Guinness und passende Chips Crisps.

Schönes Restwochenende allerseits.

Banksy gesehen

Banksy gesehen

Sagen wir es mal so: Wenn die Gesellschaft stimmt, ist es mir auch egal, wo ich mich gerade aufhalte. Daher war es auch nicht schlimm, dass wir uns heute in Stuttgart getroffen haben. (Liebe Stuttgarterinnen, nicht böse sein, aber ich werde mit eurer Stadt nicht warm.) Es fing schon auf der Hinreise an, dass mein Zug ausfiel und im Ersatzzug die Reservierungen nicht mehr gültig waren. Gut, da kann Stutttgart nichts dafür. Dann waren im Zug ganz viel Menschen in Tracht. Und ich finde Tracht eh schon schlimm, aber wenn sich Norddeutsche Nicht-Bayerinnen in Dirndl und Lederhosen zwängen, ist das Grauen durchaus perfekt. Naja, bald ist Halloween. Dass ein Teil dieser Trachtenträgerinnen mit mir ausstieg, war dann auch nicht besser. Da war dann der Bahnhof, oder die Katastrophe, die Hauptbahnhof genannt wird. Die Innenstadt war proppevoll. Diese Stadt ist definitiv nicht für so viele Menschen ausgelegt. Wenigstens haben wir was Nettes fürs Mittagessen gefunden, aber ganz einfach war das auch nicht. Immerhin waren wir dann ausreichend gestärkt, um die Staatsgalerie leerzugucken. Also wenn die uns gelassen hätten und nicht bereits um 17h00 (an einem Freitag und zudem Brückentag) zumachen würden. Aber ein bisschen was haben wir gesehen:

Ich bin ja froh, dass wir direkt im richtigen Teil der Staatsgalerie gelandet sind, also Kunst ab 1800, und nicht bei den wirklich ollen Schinken.

Scott unterwegs

Scott unterwegs

Der RB und ich haben heute so Pärchendings gemacht: Ausflug nach Marbug, um dort essen und auf ein Konzert zu gehen.

Allerdings wollte Scott unbedingt mit. Tjanun.

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* Sehr empfehlenswert, aber unbedingt reservieren.
** Kfz
*** Dr. RingDing

Husthust

Husthust

Als wir reinkamen, musste ich husten. So rauchgeschwängerte Luft habe ich schon lange nicht mehr erlebt.

Ich war sicher, es keine 30 Minuten aushalten zu können.

Aber der Mensch gewöhnt sich ja am vielen, auch am Dativ an vieles und so bin ich froh, dass die S-Bahn stündlich von Darmstadt nach Frankfurt fährt.

Erste Oktoberschnipsel

Erste Oktoberschnipsel

Heute kurz geschmunzelt, als ich einen Anfall von Kompetenzgerangel erleben durfte. Aber da werde ich bezeiten noch ein Machtwort sprechen (lassen), denn es ist durchaus albern zu meinen, sich mit mir messen zu müssen. Da stehen einfach mal 15 Jahre Berufserfahrungen maximal drei Jahren entgegen. Und ich weiß, dass ich meinen Job gut kann und auch gut mache.

Auf dem Weg zu meinem Mittagsdate habe ich fast ein Eichhörnchen (eins von den guten roten) überfahren. Es hatte meine Geschwindigkeit mit dem Rad wohl unterschätzt, als es über die Straße flitzte. Naja, zum Glück nur fast.

Ein Date für Juni 2020 fix gemacht: Ich werden zu Fanta4 im Waldstadion gehen. Und ich bin sehr gespannt. Denn so richtig gehören die nicht in meine Musikhistorie oder gar -gegenwart.

Aporpos Musikhistorie (und auch -gegenwart): Meine wird zu ca. 85 % auf diesem Internetradio-Kanal gespielt. Sehr cool.

Ich gedenke, mir eine Migräne-Tagebuch-App herunterzuladen. Denn sollte ich mal dazu kommen, einen Termin bei einer Neurologin zu machen, muss ich für diesen vorbereitet sein: Kopfschmerztagebuch ist mindestens Pflicht. Beruflich muss ich mich gerade viel mit dem Thema beschäftigen, deswegen weigere ich mich derzeit noch mehr, meine Kopfschmerzen Migräne zu nennen.

Und ich freue mich sehr, dass dieses Internet mehr ist als nur ein bisschen Online-Welt. Und das reale Menschen nun mal anderen realen Menschen gerne helfen. Manch einer folge ich schon seit über 10 Jahren durchs Netz. Da fühlt eine sich doch schon verbunden. In diesem Sinne:

(4 von 6 Schnipseln wären ohne das komische Internet SocialMedia heute nicht möglich gewesen.)

1,5 von 6

1,5 von 6

Ich wusste schon am Wochenende, dass es sich rächen wird, dass nicht gearbeitet habe. Mindestens einen großen Text wollte ich geschrieben haben, damit ich Zeit für die anderen fünf großen Texte habe.

Einen großen Text habe ich heute fertiggestellt. Am zweiten sitze ich gerade dran.

Ich mache drei Kreuze, wenn die Kongresssaison vorbei ist und bin sehr froh, dass ich nächste Woche doch nicht auf dem Rückweg von Paris schnell auf einen Kongress hüpfen muss.