RudeVoges, Tag 6

RudeVoges, Tag 6

X-26 Tage bis zur zweiten Welle

Schon gestern war mir nicht so richtig wohl. Heute ist es nicht besser, als ich wach werde. Ich leide etwas und lasse mir Wasser, Tee und Ibu kredenzen. Erstmal fühle ich mich nicht nach Unternehmungen.

Allerdings ist es mir irgendwann zu blöd einfach nur rumliegen. Wir wollten heute nochmal Burgen Ruinen gucken. Ich plane mit Else (aka Komoot) eine Tour. Wir gucken, wo wir essen können. Herrje, ist das schwierig, hier was Passables zum Essen zu finden. Aber wir einigen uns auf ein Restaurant in der Nähe der geplanten Tour. Der RB reserviert zur Sicherheit. Dann geht es los. Um uns schon mal aufs Rhein-Main-Gebiet einzustimmen, beginnt die Tour am Étang de Hanau-Weiher.

Hui, da brannte ganz schön die Sonne – so hoch oben. Ich habe eine ziemlich rote Birne, als wir weiterlaufen. Irgendwas stimmt mit Hasi meinem Blutdruck nicht. Aber eigentlich fühle ich mich nicht wirklich schlecht. Zumindest nicht schlechter als heute morgen. Außerdem kann ich ja schlecht hier liegen bleiben. Und so treten Käpt’n Pritt* das Kind, der RB und ich den geplanten Rückweg an.

Ein schöne letzte Wanderung. Den Schlenker zum Chateau de Waldeck sparen wir uns, wir sind ausgepowert und hungrig und fahren entspannt zum ausgewählten Lokal. Das sich als sehr gute Wahl herausstellt.

Das Kind aß Froschschenkel als Vorspeise. Und auch sonst waren die Speisen der Herren sehr lecker.

Ein sehr leckerer Urlaubsabschluss.

(Ein bisschen freue ich mich jetzt aber schon wieder auf die eigene Wohnung.***)

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* So hat der RB das Kind unterwegs getauft, weil er, also das Kind, beim Wandern immer mit mir kuscheln will. Bei breiten Wegen verlange ich daher vom Kind, dass er eine Armlänge Abstand hält. Bei fortwirtschaftlich genutzten Wegen mit Fahrzeugspuren geht das Kind in der einen „Fahrrinne“ und ich in der anderen. Sorry Kind, aber so gerne ich dich kuschel, aber NICHT beim Wandern!

** Nein, ich liege nicht auf dem Bohlenweg, sondern sitzliege auf einer corbousierartigen Sitzgelegenheit.

*** Was auch daran liegt, dass Bitche und die Nordvogesen mich nicht so vom Hocker hauen. Es ist insgesamt alles recht tot.

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