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Tag: 14. Mai 2020

Abschottung, Tag 62

Abschottung, Tag 62

Eigentlich ist heute ja mein Freitag, weil morgen offiziell mein FREItag ist. Uneigentlich sollte ich mir das Schlafen abgewöhnen, damit ich wenigstens ansatzweise meine To-Do-Liste abgearbeitet bekomme. Ja, es ist zu viel Arbeit. Nein, ich kann davon nichts abgeben, da ich mit Briefen, Kontrollieren und Redigieren den gleichen Aufwand habe wie wenn ich es selbst mache.

Wenigstens habe ich mal wieder etwas mehr und besser geschlafen, sodass ich relativ gut durch meine Aufgaben kam. Ich muss halt noch konsequenter e-Mails und Teams ignorieren aka ausmachen, damit ich konzentriert arbeite(n kann). Dafür einiges weggeschafft.

Daher war ich abends ausreichend entspannt, um mit dem Kind zusammen Pfannkuchen (herzhafte und süße) zum Abendessen zu machen.

Nach dem Essen haute es den RB mit Migräne um. Das Kind rödelte noch etwas rum, wurde dann aber von mir zeitig(er als sonst) ins Bett gebracht. Beim Vorlesen sagte er dann Dinge wie „Mama, danke, dass Du Dir die Zeit nimmst, mir vorzulesen“ und „Es tut mir leide, wenn ich Dich von der Arbeit abhalte“. Uff, ich musste schwer schlucken. Ach, Kind, mir tut es total leid, dass Du sowas fühlst und denkst. Das ist nicht richtig. *seufz*

Dennoch „muss“ ich nochmal kurz an den Rechner, als er im Bett ist. Aber dann fläze ich mich vor den Fernseher. Gucke The good Fight und blogge dabei nach. Der RB kommt zweimal kopfschmerzig rein. Beim zweiten Mal ist es so spät, dass ich doch mit Richtung Bett gehe.

Ein bisschen Licht am Ende des (Arbeits-)tunnels sehe ich zum Glück. Auch weil das Kind nächste Woche in die Schule gehen wird. Noch ein Schritt Richtung Normalität. Es ist nötig. Mal sehen, wie lange es so bleibt.