Abschottung, Tag 39

Abschottung, Tag 39

Schlafen und arbeiten klappt immer noch nicht so super. Bedingt sich auch blöderweise gegenseitig.

Heute bekam der RB die langersehnte Zusage für die Corona-Soforthilfe.

Danach war er ausgeglichen genung, um das Kind freundlicherweise zur Schule zu fahren, damit er – das Kind – dort gemachte Aufgaben abgeben und neue Aufgaben sowie eine Klassenarbeit (ja, genau) abholen konnte.

Am frühen Nachmittag ließ ich das Kind dann die Arbeit schreiben. Nein, nicht unter realistischen Bedingungen – wie soll ich denn auch nur ansatzweise 23 weitere Kinder simulieren? Aber er saß ruhig bei mir, ohne Hilfsmittel und füllte binnen 40 Minuten die Zettel aus. Morgen muss er sie dann zur Schule bringen.

Danach machte er Waffeln und ich versuchte zu arbeiten.

Um 17h00 ging bei mir gar nichts mehr und ich legte mich auf den Fakir. Der garantiert Entspannung und mindestens einen Powernap.

Danach machte ich mich ans Abendbrot, währendessen der RB nach Hause kam.

Die Türen der #CorotäneKneipe gingen auf, als wir noch aßen, aber die Leute sind ja groß und können alleine rein. Späte Erkenntnisse des Abends:

  1. Ja, wir können SARS-CoV-2 von irgendwelchen Griffen aufnehmen. Aber solange die Hautbarriere intakt ist, passiert erstmal nichts, sofern
  2. wir uns danach nicht mit den Händen im Gesicht respektive irgendwelchen Schleimhäuten rumfummeln.
  3. Die selbstgenähten Rotzbremsen sollen bei 60 °C gewaschen werden – in der Waschmaschine mit Waschmittel. Ob der Virus wirklich durch hohe Hitze kaputt geht, ist nicht ganz klar. Der Haupteffekt kommt wohl durch die Tenside im Waschmittel, weswegen
  4. Händewaschen immer noch die beste Hygienemaßnahme ist.

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