Abschottung, Tag 25

Abschottung, Tag 25

Ich arbeite (zu) viel. Ich bin eine schlechte Mutter, denn ich bin so auf „das Kind ist in den Ferien nicht da, also arbeite ich viel und genieße die Abende mit dem RB“ gepolt, dass es mir schwer fällt, ihn wahrzunehmen mich auf ihn einzulassen und Arbeit mal sein zu lassen. Aber dann bin ich gerade an einer Sache und will die wenigstens noch fertig machen. Blöd halt, wenn parallel drölfzig Mails ankommen, die eine, also ich, dann nur mal eben kurz anschaut und schwubbs, ins nächste Projekt rutscht.

Nachdem ich das Kind heute wiederholt angeranzt hatte, mich nicht zu stören, war klar, dass das nicht so weitergehen kann. Ich machte das Mailprogramm zu, schloss Teams und machte wirklich dieses eine Projekt zu Ende. Dann machte ich mir was zu essen. Das Kind suchte ein Spiel raus und wir spielten ein paar Partien Drecksau. Geht auch – wenn eine wirklich will. Trotzdem ist es gut, dass ich nächste Woche Urlaub habe.

Beim abendlichen Kochen verschätzte ich mich irgendwie hinsichtlich des Volumens vom Weißkohl. Aber lecker er, …

… der vietnamesische Hähnchen-Krautsalat …

… und gereicht hätte es vermutlich wirklich für alle, die später in der #CorotäneKneipe waren.

Achja, das ist schon eine feine Sache mit der Online-Kneipe für alle, die mal was anderes sehen wollen als die eigenen Primärkontakte.

Ein Gedanke zu „Abschottung, Tag 25

  1. Ach, in so eine virtuelle Kneipe würde ich auch gerne gehen. Mit sehr überschaubarer Primärfamilie (no Kids, only parents) und 4. Woche homeoffice geht selbst Einsiedlerkrebsen die Luft aus.

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