Abschottung, Tag 26

Abschottung, Tag 26

Der Tag fängt etwas verspätet an. Ich fühle mich matschig. Also erstmal eine Ibu und ne Dusche.

Immer noch viel Arbeit. Was auch daran liegt, das ich nächste Woche Urlaub habe und einfach ein paar Dinge auf den Weg bringen will, damit mich danach nicht der Schlag trifft.

Ich schicke den RB zum Markt und überrede das Kind, dass er sich um den Apple Crumble kümmert. Während ich brav arbeite, schält und schnippelt das Kind also Äpfel, dann wiegt er die Zutaten ein und lässt den Tatort unvollendet zurück. Also knete ich schnell die Streusel und schiebe alles in den Ofen. Dann lässt langsam die Ibu nach und bevor ich noch eine nehme, gehe ich lieber eine Runde raus. Hui, ist das warm.

Wenn ich einen BH anhätte, würde ich den Hoodie ausziehen, aber T-Shirt ohne BH finde ich dann doch komisch*.

Wieder zu Hause ziehe ich einen BH Rock an und den Hoodie aus. Der Crumble ist fertig und wir essen auf dem Balkon. Dann arbeite ich weiter.

Heute Abend kocht der RB – was sich so kochen nennt: Er mischt Dinge zusammen. Aber es wird lecker. Wir essen auf dem Balkon. Das Kind ist auf dem Absprung, weil er wieder zum Zocken verarbredet ist. Ich freue mich im Großen und Ganzen für ihn. Auch wenn ich dem sehr ambivalent gegenüberstehe, dass er so viel vor irgendwelchen elektrischen Geräten abhängt.

Beim ins-Bett-Bringen hat er wenigstens keinen Papa-Blues und wir albern ein bisschen rum.

Ich mach spät noch was für die Arbeit fertig.

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* Scheiß-Gesellschaftszwänge

Ein Gedanke zu „Abschottung, Tag 26

  1. Hier stehe ich den elektonichen Geräten auch gespaltem gegenüber. Auf der einen Seite können meinen beiden dadurch Kontakt zu Freunden halten, auf der anderen Seite ist es auch für mein Gefühl zu viel Zeit. Zum Glück gibt es noch gemeinsame Mahlzeiten.

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