Abschottung, Tag 43

Abschottung, Tag 43

Miau, miau. Uiuiui, jaja, Kneipe ist zwar nur virtuell, aber Kater ist real. Vor allem, wenn zwei Menschen drei Flaschen Wein trinken. da hat sich meine Rosé-Allergie wieder bemerkbar gemacht: Als ich um 7h50 wach wurde, war mir nicht so wohl. Und weil ich keine Erwachsenen-Ibus fand, musste ich Kinder-Ibus nehmen. Die brauchen wohl länger bis sie wirken und ich schlief erst um 9h00 wieder ein. Um 12h00 weckte mich der RB mit Tee, aber ich war noch nicht ganz Herrin meiner Sinne. Etwas später durfte er sich mit Kaffee zu mir gesellen.

Dann – nicht mehr im Bett – besprachen wir die Essensideen vom RB und machten einen (ersten) Einkaufszettel. Nachdem ich die vergangenen Samstage immer alleine einkaufen war (und nur mit größter Mühe keine Leute gefressen hatte), ging der RB allein los. Ich wollte mich weiter um des Kindes Chaos und das Möbelrücken in der Wohnung kümmern. Nachdem wir gestern den neuen Schrank aufgebaut hatten und Lego und Bücher einsortiert hatte, ging es heute dem Spieleschrank an den Kragen. Alles wurde genau geprüft und was kein joy sparkte nicht mehr genutzt wird, wurde aussortiert. Dabei wurden einige Spiele aussortiert, die dank Twitter bereits schon neue Besitzerinnen gefunden haben.

Zwischendurch kam der RB nach Hause – gestresst vom Einkauf. Zudem hatte er den Einkaufszettel verloren. Also musste ich kurz meinen Aufräumwahn unterbrechen und rekapitulieren, was auf dem Zettel gestanden hatte und mit dem abgleichen, was er schon angeschleppt hatte. Dann ging er wieder los – mit Einkaufszettel Nr. 2.

Ich verschwand wieder im Kinderzimmer und half dem Kind, das Playmobil zu sortieren, das nun auch neue Besitzerinnen gefunden hat.

Mittlerweile eher ein Teenie- denn ein Kinderzimmer

Irgendwann war das Kind nicht mehr aufnahmefähig und ich kümmerte mich zunächst um den Balkon: Ich schob Möbel hin und her und fand es schon besser als vorher, aber so ganz richtig war es noch nicht.

Der Wein wächst so schnell, dass ich ihn neu führen musste.

Also ging ich erstmal in den Flur und machte den bisherigen Schuhschrank sauber und stellte ihn raus, saugte und fing dann an den Hänge- und Gaderobenschrank zu demontieren. Da kam passend der RB wieder, um mir zu helfen. Allerdings nicht ohne sich vorher darüber auszulassen, wie anstrengend einkaufen dieser Zeiten ist und daüber, dass er wieder den Einkaufzettel verloren hatte. Wir hingen den Hängeschrank ab, schlossen die Bohrlöcher und schoben das Regal (aus dem Kinderzimmer) an seinen neuen Bestimmungsort. Ich bohrte die Gaderobenstange an und dann sah alles auch schon sehr viel ordentlicher aus als vorher.

Dann glichen wir die Einkäufe ab, aßen das vom RB mitbegrachte Eis und stellten fest, dass er wieder nicht alles, was wir brauchten, mitgebracht hatte. Also schrieb ich den 3. Einkaufszettel des Tages. Ich prokrastinierte das Losgehen, indem ich dem RB auf den Balkon zerrte, um dort über die Möbelanordnung zu diskutieren: Nun haben alle Möbel bis auf den Tisch und die Bank sowie den Grill einen neuen Platz und es gefällt uns viel besser.

Nun hatte ich keine Ausrede mehr, nicht einkaufen zu gehen und machte mich auf den Weg. Mit Einkaufszettel. Ich besorgte alles, was drauf stand und kam zurück. Mit Einkaufszettel. Dann war auch schon Zeit fürs Abendessen.

Spinatsalat mit Tomaten, roten Linsen und etwas Ziegenkäse

Nach dem Essen stellte sich heraus, dass das Kind sein Tablet geschrottet hat. Es war ihm runtergefallen und halt auf die Kante. Nun ist die Grafik hin. Tja, und das wo er es doch zu Beginn der Abschottung erst hatte reparieren lassen. Als das rauskam, telefonierte er gerade mit dem KV (von dem er das Tablet 2016 geschenkt bekam) und zierte sich sehr, es ebendiesem zu „beichten“. Ich finde es erschreckend, dass er so große Angst vor dem Kv in diesem Punkt hat. Immerhin reagierte er dann doch nicht so schlimm wie befürchtet und die beiden hingen sehr lange zusammen am Telefon.

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