Abschottung, Tag 20

Abschottung, Tag 20

Der Tag begann gut. Ich hatte verhindert, dass ich bereits um 9h00 telefonieren musste. So begann der Tag um 10h00. Ich arbeitete vor mich hin. Half dem Kind hier und da bei den Hausaufgaben. Überlegte mit ihm zusammen, wie wichtig oder nicht Grammatik ist (sehr wichtig).

Gegen 15h00 dachte ich, ich könne eine Yoga-Einheit einschieben. Gegen 16h00 saß ich dann – ohne Yoga – mit Wärmflasche auf dem Sofa, weil ich auf einmal fieses Magendrücken hatte. Das war gar nicht lustig. Promt fand ich mich nach Covid19-Symptomen googelnd wieder. Da war doch was mit Magen-Darm-Irgendwas. Um mich weiter abzulenken, geben ich „The Marvelous Mrs. Maisel“ eine neue Chance mich zu überzeugen. Was soll ich sagen?! Am Ende des Tages bin ich mit der ersten Staffel durch.

Ich wohne für den Rest des Tages auf dem Sofa. Nicke zwischendurch immer mal wieder weg oder stricke an einem Pussyhat weiter (der ebenfalls am Ende des Tages fertig ist).

Nachts hatte das Kind Spukerei (nicht SpuCKerei). Das ist nicht so wirklich verwunderlich, denn er ist körperlich überhaupt nicht ausgelastet, frische Luft kommt maximal durchs gekippte Fenster. Dazu noch die Dauerberieselung durch Let’s-Play-Videos und seinen digitalen Spielen. Aber jeder Hinweis darauf, dass er sein Verhalten etwas ändern sollte, wird höchst prä-pubertär kommentiert.

Ich warte jetzt erstmal darauf, ob ich kurzatmiger werde oder nichts mehr schmecke.

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