Abschottung, Tag 2

Abschottung, Tag 2

Weil ich die gestrige Online-Kneipe so toll fand, habe ich sie nun auch einigen Tweeps „angedreht“ – falls irgendwer interessiert ist, kommentiere hier oder per e-Mail oder via Twitter oder macht Rauchzeichen, dann schicke ich gerne den Link zur Twitterkneipe.

Ansonsten hatte ich heute Mittag zunächst einmal Stress, um alle Eltern der Klasse einzufangen und schrieb e-Mails und viele WAs… Was macht eine nicht alles als Elternbeirätin, damit alle Kinder morgen um 10h00 nochmal in der Schule antreten, um sich die Aufgaben für die nächsten drei Wochen abzuholen.

Danach bekam ich Wut. Der RB musst noch was im Laden organisieren. Das Kind fuhr mit*. Und ich musste mich bewegen und beschloss zu Fuß hinzulaufen. Boah, ey, Menschen sind echt doof. Ja, klar, wir dürfen noch (!) raus. Aber irgendwie Abstand zueinander wäre ja doch mehr als schlau. Doch die Menschen sind nicht schlau. Nein, gar nicht:

  • Am Hafenpark trafen sich die Leute, spielten Basketball.
  • In den Cafés saßen die Menschen dicht an dicht.
  • Ungehemmt wurde sich zur Begrüßung umarmt oder auch die Hand gegeben.

Was glauben die?! Was wollen die erreichen?

Am Ende der 7,65 Kilometer war ich echt aggressiv und sicher:

Daraus ergab sich dann die profane Frage:

Und mein Glauben an die Menschheit im Allgemeinen hat heute sehr gelitten**.

Sehr.

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* War ja keiner da.

** Dazu hat auch nich beigetragen, dass eine Person mich aufgrund meines Nachsatzes in die rechte Ecke stellen wollte bzw. da sieht. Augenarzt hilft da wohl auch nicht.

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