Sauber

Sauber

Doch, es fühlt sich ziemlich gut an, dass die Wohnung nun einmal pro Woche durchgeputzt ist.

Aber es fühlt sich auch komisch an, dass das jemand für uns mich macht. Ich hatte noch nie eine Putzhilfe (außer Kevin) und ich bin im Kopf durchaus darauf getrimmt, dass eine den Dreck, den sie verursacht auch selbst wegmachen soll. So die Theorie.

Allerdings sind der RB und ich zu undiszipliniert beschäftigt, um uns wirklich regelmäßig ums Putzen zu kümmern. Und ich habe tatsächlich nur wenig Lust, meine wenige Freizeit mit Putzen zu verbringen. (Wobei es dann ja auch keine Freizeit mehr wäre.)

Komisch ist es auch, dass die Putzhilfe kommt, wenn einer von uns da ist. Dieses und letztes Mal war ich zu Hause und habe im HomeOffice gearbeitet, während immer mal wieder der Staubsauger oder das Mopauswringdings zu hören war.

Der Teufel auf meiner Schulter zischt mir immer mal wieder „Sklavenhalterin“ ins Ohr. Und natürlich frage ich mich, ob bzw. wie sehr ich diesen Menschen ausbeute. Ich versuche mich damit zu beruhigen, dass wir deutlich über Mindestlohn für diese Dienste zahlen. Aber auch dazu fällt dem Teufel was ein: dekadent.

Mal sehen, ob sich mein Gewissen mit der Zeit entspannt.

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