Luft

Luft

Den einen plagt die Seuche – diesmal rutscht es direkt in die oberen Atemwege* – mit fiesem Husten. Der andere hat labile Bronchien … äh … ist etwas schwach auf der Brust. Und ich, ich musste dringend raus. Nach der Woche mit Kind zu Hause und viel Arbeit habe ich zwar Tageslicht gesehen, aber mehrheitlich nur durchs Fenster. Also beim Blick von drinnen nach draußen.

Des Nächtens kam mir die Idee: Wir fahren nach Bad Nauheim. Mit dem Zug hin und mit den Rädern zurück.

Wir waren etwas spät wach und ich hatte auch erstmal Kopfschmerzen. Doch dann ging alles schnell: schnelles Frühstück, Spurt über den Markt und Speed-Shopping im Discounter. Danach noch schnelleres Umziehen und Paratmachen der Räder und des Ausflugszubehörs. Dann ganz flott mit den Rädern zum Bahnhof und quasi in der letzten Minute in die anvisierte Bahn gesprungen.

Durchatmen.

Das war auch das Motto in Bad Nauheim. Ziel war das Gradierbau I mit der Atemkammer.

Hintenrum zum Gradierbau III bzw. Ludwigsbrunnen bzw. Café am Ludwigsbrunnen, um uns dort mit Kaffee, Apfelschorle und Kuchen zu stärken. Dann nochmal zum Gradierbau I für eine 2. Runde in der Atemkammer.

Ups, da war es auch schon 17h10 und wir mussten retour. Erst folgten wir der Usa, dann der Wetter und dann der Nidda. Sehr schön – abgesehen von dem Stück auf der Landstraße zwischen Fauerbach und Bruchbrücken, zu dem es keine Alternative gibt.

In Bad Vilbel hatten wir dann 27,5 Kilometer hinter uns. Das Kind hat den > 20er Schnitt gut mitgehalten, war dann aber zurecht k.o.; immerhin war er eine Woche krank.

Abends noch lecker gegrillt mit der Besten und dann noch etwas Gin getestet.

Wir müssten eigentlich öfters so’ne Ausflüge machen.

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* Wobei die Nebenhöhlen ja auch zu den oberen Atemwegen gehören und von da rutscht es halt eine bis anderthalb Etagen tiefer, sodass es klingt, als sei die Lunge total verschleimt.

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