Abschottung, Tag 82

Abschottung, Tag 82

Ups, wir haben sowas wie verschlafen. Als tapere ich direkt an den Schreibtisch. Ich kümmere mich um Projekte, räume parallel noch ein bisschen auf, schicke das Kind zur Buchhandlung und dann zur Schule, arbeite weiter, gehe duschen, verabschiede den RB, habe eine Telko, die glücklicherweise zu Ende ist, bevor die Putzhilfe kommt. Endlich wieder nach 12 Wochen.

Ich verziehe mich auf den Balkon, um dort zu arbeiten. So kann die Putzhilfe unbeobachtet arbeiten und wir haben genug Abstand.

Ich komme gut voran.

Zwischendrin kommt der dhl-Bote mit einer Zolllieferung. Blöd nur, dass ich vorher nicht über die Summe informiert worfen war und so kein Bargeld im Haus hatte.

Die Putzhilfe geht und unsere Wohnung ist wieder sauber. Blitzblanksauber. Überall gleichzeitig.

Ich habe noch eine Telko. Das Kind kommt von der Schule. Reicht mir eine Nussecke rein <3 und vergisst dann durchs Daddeln sein Rugby-Training. Ich denke auch nicht dran, denn ich versuche nach getaner Arbeit erst dhl zu erreichen. Zum Glück mit Erfolg, die Sendung wird morgen erneut zugestellt. Dann bespreche ich mich kurz mit meiner Mutter, weil ich für sie Handyangelegenheiten regeln möchte. Es ist etwas schwierig beim Handyanbieter meiner Eltern zum Kundenservice zu kommen. Erst als ich den Computer anschnauze: „Ich will verdammich einen echten Menschen sprechen.“ werde ich von einem echten Mensch begrüßt. Einem echt kompetenten Mensch. Ich schildere ihm das Problem und er kann es gut und höchst zufriedenstellend lösen. Meine Mama ist glücklich.

Dann kümmere ich mich ums Abendessen: Gegrillter Haloumi mit gegrillter Ananas. Sehr lecker. Dazu noch gegrillte Reste.

Weil wir spät dran sind, sind wir auch erst später in der #CorotäneKneipe.

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